Aufkleber und T-Shirt Blog

An Feiertagen entstehen die schönsten Familienschnappschüsse

Da heutzutage die meisten Familien nicht mehr so eng zusammenleben, wie es früher einmal der Fall war, sind Feiertage, wie Weihnachten oft die einzige Zeit im Jahr, an der alle gemeinsam an einen Tisch kommen. Deshalb ist es auch die Zeit, in der viele Fotografien gemacht werden. Doch wie es nun einmal ist in der Epoche der digitalen Fotografie, man hat Hunderte von Fotos gemacht, zieht sie maximal noch auf den PC und das war es auch schon. Angeschaut werden sie in den wenigsten Fällen. Der Besitzer selbst schaut sicher einmal darüber, um die nicht gelungenen Aufnahmen von den gelungenen zu trennen, aber mehr passiert meist nicht.

Na gut, man hat die Bilder gemacht, aber was nutzen sie, wenn man sie nie wieder anschaut. Ist es lediglich die Beruhigung des Gewissens, dass man den Pflichten nachgekommen ist und Fotos von der ganzen Familie gemacht hat, weil es nun mal der Tradition entspricht? Da könnte man sich doch auch den Aufwand sparen. Schließlich haben sich alle gesehen und wissen nun, wie es den einzelnen Mitgliedern der Sippe geht. Da müssen Fotos nicht unbedingt sein. Im nächsten Jahr kommt man eh wieder zusammen und sieht sich wieder.

Bilder haben jedoch für die Meisten eine besondere Bedeutung. Allerdings könnte man aus der heutigen Behandlung von selbstgemachten Bildern nicht darauf schließen. Nichtsdestotrotz sind die Möglichkeiten mit digitalen Bilddateien heute schier unglaublich. Schöne Bilder von Weihnachten lassen sich beispielsweise wunderbar das ganze Jahr über verwenden.

Als Geschenk zu Geburtstagen, Jubiläen oder ähnlichem eignet sich eine Leinwand ganz hervorragend. Welche Oma freut sich nicht über ein Motiv mit ihren Enkeln unter dem Weihnachtsbaum? Oder warum sollte man das Brautpaar am Hochzeitstag nicht mit einem schönen Schnappschuss vom Heiligen Abend auf Leinwand überraschen? Wer immer mit seiner Kamera auf der Lauer liegt und auch fernab des eigentlichen Geschehens aufmerksam ist, kann überaus schöne Motive vor die Linse bekommen. Mit ein wenig Fantasie hat man mit diesen bereits den Geschenkebedarf des gesamten Jahres in der Verwandtschaft abgedeckt.

Neben der Leinwand bieten sich weitere Fotoprodukte wie Tassen, Kalender oder Fotobücher an. Weiterhin sind Fototapeten und Shirts in vielfältigsten Ausführungen erhältlich. Im übrigen eignet sich die Produktpalette natürlich nicht für Bilder von Weihnachten, sondern allgemein für die schönsten Bilder des Jahres.

Die Bestellung einer Leinwand oder eines anderen Fotoproduktes ist völlig problemlos über das Internet machbar. Inzwischen verfügt fast jeder Haushalt über einen Zugang zum World Wide Web und jede Digitalcamera über eine Anschlussmöglichkeit an den PC oder Laptop. So sind die Bilder ohne Schwierigkeiten übertragbar. Man sucht einen Anbieter sowie das gewünschte Produkt auf der Seite aus und folgt den Anweisungen. Bei einer Leinwand muss man beispielsweise nur das Format eingeben, die entsprechende Bilddatei auswählen und hochladen. Sind Größe und Motiv festgelegt, schickt man die Bestellung ab. Nach einigen Tagen bekommt man die Lieferung direkt ins Haus gebracht. Derartig einfach ist eigentlich jede Bestellung eines Fotoprodukts. Man sollte lediglich bedenken, dass manche Sachen ein paar Tage länger brauchen. Deshalb informiert man sich am besten rechtzeitig, wie lange die einzelnen Dinge an Herstellungs- und Lieferzeit in Anspruch nehmen.

Bildquelle: sabrina gonstalla / Pixelio

Manche Aufkleber geben nicht unbedingt Grund zur Freude

Kauft man ein neues Elektrogerät, wandert der Blick zuerst auf den Aufkleber mit der Energie-Effizienz-Klasse. Dieser ist laut Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) bei Neugeräten zwingend vorgeschrieben. Man sollte eigentlich auch davon ausgehen, dass ein Küchenhändler das weiß. Scheinbar ist es aber nicht so, denn wie sonst ließe sich der Prozess vor dem Landgericht Hamburg erklären, der genau über diese Aufkleber geführt wurde.

Hintergrund der Auseinandersetzung war die Prüfung eines Verbraucherschützers der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die anonym durchgeführt wurde. Im Mai 2011 betrat ein Prüfer das Geschäft des Küchenhändlers und stellte fest, dass die nach EnVKV vorgeschriebenen Aufkleber zur Information über die Energieeffizienzklasse fehlten oder an falschen Stellen auf den Geräten angebracht waren. Fein säuberlich wurde der Verstoß mit mehr als 50 Fotos festgehalten. Auf einem von diesen war sogar der privat genutzte Kühlschrank des Händlers zu sehen. Er wusste von der ganzen Aktion nichts, erfuhr erst einige Monate später davon, als ihm plötzlich ein Schreiben der DUH ins Haus flatterte. Darin eine Unterlassungserklärung, die der Unternehmer abzeichnen sollte. Die bei einem nochmaligen Verstoß gegen die EnVKV fällige Geldstrafe belief sich auf 7.500 Euro. Dem Küchenhändler kam das Schreiben spanisch vor. Er reagierte nicht und wurde prompt verklagt.

In ganz Deutschland traf es hinsichtlich einer solchen Klage insgesamt 36 Unternehmen. Laut Aussage des DUH handelt es sich um Musterklagen, die bei den jeweils zuständigen Landgerichten eingereicht wurden. In 2011 schickte die DUH zu 678 Händlern im gesamten Bundesgebiet ihre Prüfer, bei 328 davon wurde ein Verstoß gegen die EnVKV festgestellt. Sie alle erhielten eine Abmahnung wie unser vorgestellter Küchenhändler. Wer nicht reagierte und die Unterlassungserklärung nicht zurückschickte, bekam Post vom Gericht.

Warum der Küchenhändler das Schreiben der DUH nicht für voll nahm, erklärt er damit, dass der Brief eher wie ein Werbebrief, anstatt eines amtlichen Briefes anmutete. Der Brief war auf Ökopapier gedruckt, die Anrede unvollständig, das kam ihm alles mysteriös vor. Zudem sollte er für die anonyme Prüfung seines Geschäfts mehr als 250 Euro zahlen. Angesichts der nunmehrigen Kosten von knapp 3.500 Euro, die sich aus eigenen Anwaltskosten, den Kosten des Anwalts der DUH und der Prüfungsgebühren zusammensetzen, waren das Peanuts. Den Prozess hat der Küchenhändler vollumfänglich verloren. Ein bitteres Lehrgeld, was er da zahlen musste. Nun kennt er sich mit der EnVKV bestens aus und hat alle seine Produkte entsprechend gekennzeichnet.

Der Aufkleber wird auch als EU-Energie-Label bezeichnet. Er muss an der Vorder- oder Oberseite von jedem Gerät in einem Verkaufsraum angebracht sein. Eine gute Sichtbarkeit ist Pflicht. Entnehmbar ist in der Hauptsache der Stromverbrauch des jeweiligen Gerätes. Die höchste Effizienzklasse ist derzeit A+++. Wo es sinnvoll ist, kann man dem Energie-Label weiterhin den Wasserverbrauch entnehmen. Neben Kühlschränken, Geschirrspülmaschinen und Waschmaschinen werden ferner Lampen mit dem Label ausgestattet. Selbst Häuser und Pkws erfahren eine Einstufung in eine Energie-Effizienz-Klasse. Aus ihnen entnimmt man die Umweltfreundlichkeit.

Für unseren Küchenhändler war der Aufkleber für die Energie-Effizienz-Klasse ein teurer Spaß. Dieses zudem aus dem Grund, weil er nur hochwertige Geräte in der höchsten Klasse anbietet. Aber Unwissenheit schützt nun mal nicht vor Strafe. Also erst informieren und dann sein Geld behalten.

Bildquelle: manwalk / Pixelio

Die Sternensinger haben eine lange Tradition, verschließen sich aber nicht vor Neuem

Seit dem 16. Jahrhundert sind die Sternensinger unterwegs. So weit in die Vergangenheit reichen zumindest die schriftlichen Nachweise ihrer Existenz. Schon damals sammelten sie für einen guten Zweck. Hauptsächlich sind es Kinder und Jugendliche, die als Sternensinger auftreten. Einst stammten sie aus armen Familien und gingen zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar von Haus zu Haus, um finanzielle Mittel und Naturalien für sich selbst und ihre Familie von wohltätigen Bürgern zu erhalten. Heute dient das Sternensingen ausschließlich karitativen Zwecken.

Die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar werden eng mit den Sternensingern in Verbindung gebracht. Das war aber nicht von Anfang an so. Es wird vermutet, dass die Sternsinger in den Sternendeutern ihren Ursprung haben. Sie finden im Evangelium nach Matthäus ihre Erwähnung. Da hier die Rede von drei Weihegaben ist, geht man von der Übergabe derselben durch drei Personen aus. Erst im achten Jahrhundert wurden aus diesen drei Personen die Heiligen Drei Könige.

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts werden die Aktionen der Sterneninger in Deutschland zentral gesteuert. Somit ist das Motto der Spendenaktion bundesweit vorgegeben. Zum größten Teil sind es globale Entwicklungshilfeprojekte, die durch die Sternensinger unterstützt werden. In diesem Jahr wurde beispielsweise in vielen Orten für Kinder in Nicaragua gesammelt.

Den Besuch der Sternensinger bewies bisher eine Kreidemarkierung mit den Buchstaben C, M und B sowie die Jahreszahl. Jetzt gehen manche Sternensinger völlig neue Wege. Sie bringen zum Beweis ihrer Anwesenheit Aufkleber an. Dies ist allerdings nur eine Ausweichvariante für Orte, wo man keine Möglichkeit hat, den Segenswunsch mit der geweihten Kreide zu äußern. Dann erhält man eben einen wetterfesten Aufkleber, der mit Sicherheit wesentlich länger anzeigt, dass die Sternsinger im Jahre 2012 da waren und man ihnen Einlass gewährt hat.

Die Buchstaben C, M und B stehen keineswegs, wie nicht mit dem Glauben Vertraute vermuten könnten, für die Namen der Heiligen Drei Könige, sie stehen für Christus mansionem benedicat, was übersetzt wird mit „Christus segne dieses Haus“. Dementsprechend erbitten die Sternsinger den Segen für das jeweilige Haus, in welchem Menschen mit einem großen Herz leben. Sie sind der besonderen Beachtung von Jesus Christus würdig. Diese offizielle Variante der Abkürzung existiert erst seit den 1950er Jahren. Frühere Überlieferungen sind nicht bekannt. Allerdings wurden die Buchstaben oft als Initialen der Heiligen Drei Könige gedeutet. Das wird mancherorts ebenfalls durch die Schreibweise K+M+B erhärtet. Trifft man auf sie, wird das K als Kyrios für Herr übersetzt.

Die Sternsinger sind keine „Klinkenputzer“. Sie klingeln nicht wahllos an irgendwelchen Haustüren. Vorher wird bekannt gemacht, dass die Sternsinger unterwegs sind und jeder, der spenden möchte, bringt das vereinbarte Zeichen aus. So wissen die Sänger genau, wo sie erwünscht sind und vergeuden keine wertvolle Zeit. Beispielsweise gibt es Zettel, die mit einem gelben Stern und einem Slogan bedruckt sind. Sie werden am jeweiligen Tag außen am Hoftor oder der Haustür angebracht. Damit zeigt man, dass die Sternsinger herzlich willkommen sind. Sie lassen dann ihr Zeichen zurück, danken für die Gaben und lenken die Aufmerksamkeit des Herrn auf dieses Haus und dessen Bewohner.

Bildquelle: Christian Plangger / Pixelio

Der begehrte und gehasste TÜV-Aufkleber wird 50 Jahre alt

Seit einem halben Jahrhundert wird mit einem kleinen Aufkleber über die Teilnahme am deutschen Straßenverkehr entschieden. Der TÜV-Aufkleber treibt vielen Autofahrern den Angstschweiß auf die Stirn. Hat man ihn dann endlich erhalten, folgt das große Aufatmen. Es ist schon faszinierend, welchen Einfluss dieser unscheinbar wirkende Aufkleber auf dem Nummernschild auf die motorisierte Bevölkerung Deutschlands hat. Über Leben oder Sterben des Deutschen liebstes Kind bestimmt der TÜV mit eben diesem Aufkleber.

Das Jubiläum gibt Anstoß zu einem Rück- und Einblick in die Arbeit des TÜV. Als Beispiel soll die Stadt Münster herhalten. Etwa 6500 Autos müssen sich hier in jedem Jahr den kritischen Augen eines Abgesandten vom TÜV stellen. Ungefähr die Hälfte besteht die erste Prüfung nicht. Knapp 31 Prozent weisen erhebliche Mängel auf und stellen ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar. Sie müssen sofort repariert werden, um den begehrten Aufkleber zu ergattern. Bei 26,7 Prozent der vorgestellten Autos bestehen immerhin geringe Mängel. Etwas weniger als die Hälfte, genauer gesagt 42,3 Prozent, schaffen es auf Anhieb durch die technische Prüfung und bekommen als Zeichen dafür den Aufkleber. Nun darf sich das Auto zwei Jahre auf der Straße bewegen, bevor es wieder dem TÜV vorgestellt wird und das Zittern erneut beginnt. Eine Zahl noch zum Vergleich und besserem Vorstellen, was die oben genannten Fakten bundesweit bedeuten: Circa acht Millionen Autos werden alljährlich dem TÜV mit derartigen Mängeln vorgestellt, dass sie nicht beim ersten Mal den angestrebten Aufkleber erhalten.

Die meisten Mängel sind in der Kategorie Licht und Elektrik zu finden. Das ist für den TÜV unverständlich. Nach seiner Meinung ist gerade die Beleuchtungsanlage leicht zu kontrollieren. Schwieriger wird es natürlich mit den Bremsen, die sich der ersten Kategorie anschließen. Darauffolgend sind Räder, Achsen und Reifen ein großer Kritikpunkt an deutschen Autos. Auch die Umweltbelastung spielt eine Rolle. Viele Mängel sind auf unterlassene Wartung zurückzuführen. Die regelmäßige Inspektion wird nur noch selten wahrgenommen. Solange das Auto läuft, ist der Besuch in der Werkstatt überflüssig und man kann einiges an Kosten sparen, das ist der Gedanke, den heute viele Autofahrer im Kopf haben.

Im kommenden Jahr rechnet der TÜV mit einer höheren Quote an mängelfreien Autos. Die Kandidaten der Abwrackprämie werden sich auf den Hebebühnen einfinden und hoffentlich dem jeweiligen Prüfer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Gleichzeitig reicht aber die Untersuchung in der Werkstatt für das Aufbringen des Aufklebers nicht mehr aus. Mit dem Beginn des Jahres 2012 ist für neu zugelassene Autos eine Probefahrt durch den Prüfer vorgesehen, allerdings wurde diese Neuregelung noch nicht durch den Bundesrat verabschiedet.

Fest steht aber schon, dass ab April 2012 die Rückdatierung abgeschafft wird. Das betrifft Autobesitzer, die den Termin zum TÜV um mehr als zwei Monate überschritten haben. Bisher erfolgte hier eine Rückdatierung auf den Monat, in der eigentlich die Hauptuntersuchung hätte stattfinden müssen. Der Autofahrer hatte also bis zum nächsten regulären Prüfungstermin wesentlich weniger Zeit als Autofahrer, die pünktlich zum TÜV erschienen waren. Diese Ungleichbehandlung soll ab 2012 entfallen. Betroffene müssen dafür aber einen Aufschlag auf die Prüfgebühr von 20 Prozent zahlen. Der kleine Aufkleber kann damit bis zu 59 Euro teurer als normal werden.

Bildquelle: uschi dreiucker / Pixelio

Poster sollen die Menschen aufrütteln – und sei es nur zu einem Kirchenbesuch

Wer meint, in der Kirche hängt man der Zeit zurück und will sich nicht von alten Traditionen lösen, der sollte einmal im neuseeländischen Auckland die Kirche von Pastor Glynn Cardy besuchen. Dieser Mann vertritt übrigens den katholischen Glauben, der als besonders streng bekannt ist. Cardy allerdings stört das nicht. Natürlich versteht er sich als Sprachrohr Gottes, doch seine Ideen, dessen Meinung an die Gläubigen weiterzugeben, stoßen bei vielen Kirchenanhängern auf Protest.

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an den Namen Cardy. Es handelt sich um eben jenen Pastor, der vor rund zwei Jahren an seiner Kirche ein Poster anbrachte, das Maria und Josef gemeinsam im Bett liegend zeigte. Als wäre dies nicht schon genug Provokation, trug das Poster außerdem die Aufschrift: „Armer Josef, es ist hart Gott zu folgen!“ Dass ein solches Poster bei den Gläubigen auf wenig Gegenliebe stieß, steht außer Frage. Der Pastor aber war sich keiner Schuld bewusst. Er wollte lediglich Besucher in seiner Kirche locken. Der Erfolg des Posters blieb allerdings aus und schon bald war die Sache vergessen.

Allerdings nicht für Cardy. Er hat die letzten Jahre offensichtlich dazu genutzt, um ein weiteres Poster zu entwerfen. Vor kurzem prangte wiederum ein Plakat an seiner Kirche, worauf die Mutter Gottes zu sehen war. Das allein ist ja nicht verboten, aber die darauf gezeigte Szene rief sofort die Gegner auf den Plan: Die heilige Figur schaut entsetzt auf einen Schwangerschaftstest in ihren Händen! Was für eine Blasphemie!

Cardy sah sich diesmal einer noch größeren Kritik als bei seinem letzten Poster entgegen. Vor Ort trafen rund 100 traditionalistische Katholiken ein, die das Poster umgehend entfernten. Eine Wiederholung der Tat sei nicht ausgeschlossen, würde der Pastor wiederum so tätig, war zu hören. Anschließend knieten die Traditionalisten vor der Kirche nieder und schickten Sühnegebiete zum Himmel. Das globale Interesse wurde durch die Medien geweckt. Sie sprachen von Intoleranz. Die traditionalistischen Katholiken distanzierten sich von den nicht-traditionalistischen Neuseeland und der Pastor zeigte sich von den Reaktionen auf seine doch gut gemeinte Kampagne betroffen. Von den Bischöfen indes kam nichts als peinliches Schweigen.

Nicht jeder allerdings fand das Poster abstoßend. Im Gegenteil, dank Facebook fanden sich zahlreiche Begeisterte. Innerhalb weniger Tage war die Idee von Pastor Glynn Cardy überall auf der Erde bekannt und seine Facebookseite verzeichnete einen wahren Boom. Gebracht hat es nichts, jedenfalls nicht das, was er sich mit der Aktion erhoffte. Die Zahl der Gläubiger in seiner Kirche stieg nicht. Dafür regte er aber eine weltweite Diskussion an.

Vielleicht war daran aber auch Oliviero Toscani beteiligt. Er ist der Fotograf, der für Benetton bereits zahlreiche kontroverse Poster schaffte und als der Erfinder der Werbeposter gilt, die großes Aufsehen erregen. Seine aktuelle Bilderserie für Benetton hat gleichfalls einen Bezug zur Kirche. Sein „Opfer“ ist der höchste Kopf der katholischen Kirche, Papst Benedikt XVI. Unter anderem sieht man darauf einen Kuss zwischen dem Papst und dem Großmufti der islamischen Universität von Kairo. Nicht nur durch die Motive war diese Werbekampagne provozierend, sie erfolgte zudem nur in ausgewählten Städten, und zwar in Mailand, London, Rom und Tel Aviv.

Die Zeichen stehen auf Sturm gegen die katholische Kirche. Das weiß auch der Papst und gewährt den Anglikanern inzwischen sogar den Eintritt in den Vatikan. Nach bald 500 Jahren Geschichte muss nun die katholische Kirche endlich zu Neuerungen bereit sein.

Bildquelle: thopix / Pixelio

Der Oscar 2012 wirft seine Schatten voraus

Am 26. Februar 2012 ist es endlich wieder so weit: Dann erschallt wieder einige Male der berühmte Satz „The oscar goes to…!“. Millionen von Menschen werden die Übertragung im Fernsehen verfolgen. Auf dem roten Teppich in Los Angeles geben sich die Stars der Filmwelt ein Stelldichein und der glamouröseste Abend des Jahres nimmt seinen Lauf.

Solche großartigen Ereignisse werfen natürlich bereits Monate vorher ihre Schatten voraus. Vor wenigen Tagen wurde daher das offizielle Poster zum Oscar 2012 vorgestellt. Es zeigt neben der begehrten Oscar – Figur auf der rechten Seite, im linken Bereich verschiedene Szenen aus bereits ausgezeichneten Filmen. Hier finden sich beispielsweise unvergängliche Streifen wie „Casablanca“, „Forrest Gump“ und „Vom Winde verweht“. Wer aktuell den begehrten Oscar gewinnen kann, erfährt man erst am 24. Januar 2012. Dann erfolgt die Bekanntgabe der Nominierungen.

Jedes Jahr steht die Veranstaltung unter einem anderen Motto. In diesem Jahr heißt es „Life.Camera.Action.“ Selbstverständlich ist das Motto auf dem Poster zu sehen. Es hat einen Platz im oberen Bereich, links neben dem Kopf der Oscar – Figur bekommen. Unten ist dagegen zu lesen: „Celebrate the movies in all of us“, was übersetzt „Feiert die Filme in uns allen“ heißt. Es folgen die üblichen Angaben zu Ort, Datum und Zeit des Events. Das Poster ist das erste offizielle Plakat für die Oscar – Verleihung. Es wird also noch das eine oder andere folgen, um in den nächsten Woche die Vorfreude auf den Filmpreis anzuheizen.

Derzeit sind es nur Spekulationen, geht es um die Nominierungen, aber selbstverständlich sind diverse Filme und Schauspieler heiße Favoriten. Für viele wird es bei der 84. Oscar – Vergabe sehr überraschend werden. Ein Großteil der infrage kommenden Filme ist nämlich in Deutschland gänzlich unbekannt. Sie sind noch nicht einmal in den Kinos gelaufen. Am 26. Januar 2012 ist ein heißer Anwärter bei uns am Start. Er trägt den Namen „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“. Die männliche Hauptrolle ist mit Frauenschwarm George Clooney besetzt. Er ist im Film ein Familienvater. Nachdem seine Frau ins Koma gefallen ist, ändert sich seine Rolle innerhalb der Familie und er muss sich um die Kinder kümmern. „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ ist somit ein Film, der einen ernsten Hintergrund hat, aber trotzdem eine Portion Humor mitbringt. Die Mischung ist perfekt und deshalb durchaus eines Oscars würdig. Der Film dürfte George Clooney ebenfalls die Nominierung für die beste männliche Hauptrolle einbringen.

Auch am 26. Januar 2012 kommt „The Artist“ in die deutschen Kinos. Obgleich dieser Streifen wohl kaum ein Publikumsliebling werden wird, konnte er sich bereits auf den Filmfestivals des vergangenen Sommers beweisen. Die Kritiken für den Schwarz-Weiß-Film, in welchem ein Kinostar gespielt von Jean Dujardin im goldenen Zeitalter reihenweise die Frauenherzen bricht, waren durchweg positiv.

Ein ganz anderes Genre dagegen greift Steven Spielbergs „Gefährten“ auf. Es ist ein Abenteuerfilm, wie man ihn von diesem Regisseur gewohnt ist. Hauptperson ist der Junge Albert, dessen Pferd Joey an die Front verkauft wird. Die Geschichte spielt im Ersten Weltkrieg und Albert macht sich auf die Reise nach Frankreich, um seinen Freund zu retten. Viele Abenteuer warten im Laufe der Zeit auf ihn.

Bildquelle: Rainer Sturm / Pixelio

Adressaufkleber sind auf Weihnachtspaketen keine Pflicht

Derzeit gehen wieder Millionen Pakete und Päckchen auf die Reise, um pünktlich am Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum zu liegen. Diese sind häufig besonders schön gestaltet, denn es handelt sich schließlich um Geschenke, wo auch die Verpackung zählt. Der hässliche Adressaufkleber der Post kann die Optik allerdings sehr empfindlich stören. Viele möchten daher lieber darauf verzichten und stellen sich zu Recht die Frage, ob das erlaubt ist. Die Antwort darauf lautet eindeutig ja. Man kann ohne Probleme auf die bei der Post erhältlichen Aufkleber verzichten, die Adresse sollte sich allerdings aus verschiedenen Gründen trotzdem auf dem Paket befinden.

Zum einen möchte man natürlich, dass das Paket schnell und vor allem unbedingt ankommt. Somit darf schon einmal die Adresse des Empfängers nicht fehlen. Auch die Adresse des Absenders sollte zu finden sein. Beides kann man ohne den sonst üblichen Adressaufkleber handschriftlich auf dem Paket vermerken. Zur besseren Lesbarkeit empfiehlt sich aber die Verwendung des Aufklebers. Ob mit oder ohne diesen, alle Pakete haben die gleichen Laufzeiten. Jedes Paket wird außerdem mit einem Barcode versehen. Das ist ebenfalls unabhängig von einem Aufkleber. Mit dem Code lässt sich der Weg der Sendung via Internet verfolgen.

Nach dem Motto „Doppelt hält besser!“ wird empfohlen, dass man die Adressen von Absender und Empfänger nochmals auf einem Zettel im Inneren des Paketes verstaut. Sollte das Paket während des Transportes beschädigt werden und die Adressen unleserlich sein, lässt sich so feststellen, woher die Sendung kommt und für wen sie vorgesehen ist. Unleserlich ist gleichfalls ein gutes Stichwort. Egal, für welche Art der Adressierung man sich entscheidet, da man in der Regel alles mit der Hand ausfüllt, sollte man am besten in Druckschrift schreiben, damit die Lesbarkeit der Adressen gewährleistet ist. Dies erspart auch der Post Arbeit und Zeit. Da die Adressen maschinell ausgelesen und dem entsprechenden Postleitzahlenbereich zugeteilt werden, sorgt Unlesbarkeit für Verzögerungen, weil diese Pakete noch einmal per Hand nachsortiert werden müssen und das möchte man bestimmt vermeiden.

Apropos Verpackung: Dass ein auf dem Postweg versandtes Weihnachtsgeschenk sorgfältig verpackt sein muss, versteht sich von selber. Eine sorgfältige Verpackung liegt aber im Auge des Betrachters. Während es der Absender vielleicht als sehr sicher empfindet, wenn er sein Paket gut verschnürt, sieht das die Post gar nicht gern. Schnüre können sich in den Maschinen verfangen. Das kann zu ungeahnten Folgen führen. Besser ist ein robuster Karton, eventuell in einem ebensolchen Papier eingeschlagen und weiter mit stabilem Klebeband verschlossen. Möglicherweise lässt sich ja auch irgendwie der ungeliebte Paketaufkleber der Post in die perfekte Verpackung einbringen. Dann kommt das Geschenk auf alle Fälle sicher und pünktlich an. Die Frist zur Abgabe der Weihnachtspäckchen bei der Post endet übrigens am 22. Dezember um 12 Uhr. Wer bis dahin seine Geschenke abgeben hat, erhält die Garantie, dass sie bis zum Heiligen Abend zugestellt werden.

Wie es sich bei den privaten Zustelldiensten verhält, sollte direkt beim jeweiligen Dienst nachgefragt werden. Derartige Informationen lassen sich gut im Internet recherchieren. Gerade vor Weihnachten werden oft besondere Aktionen durchgeführt. Das kann auch eine weihnachtliche Verpackung beinhalten, die den ungeliebten Aufkleber für die Adressen auf unauffällige Art und Weise integriert.

Bildquelle: Ruth Rudolpf / Pixelio

Graffiti und Leinwand sind nach Meinung eines jungen Künstlers eine gelungene Kombination

Die am kommenden Wochenende vom 16. bis 18. Dezember in der Messe Chemnitz stattfindende Ausstellung „Hallenkunst“ wirft ihre Schatten voraus. Die Messe vereint die verschiedensten Formen von Kunst in einer Halle. Zu sehen sind Öl-, Acryl- und Schablonenmalerei. Aber auch Fotografie, Objekte, Videokunst und weitere Kunstformen haben ihren Platz. Mehr als 35 Künstler und Kollektive präsentieren sich. Sie kommen nicht nur aus Deutschland, sondern weiterhin aus der Schweiz und Dänemark.

Ein Künstler ist Guido Günther. Seine Richtung ist Urban Art. Im Vorfeld stellte die Stadt Chemnitz den Beteiligten der Messe im gesamten Stadtgebiet Flächen zum Besprühen mit Graffiti zur Verfügung. Günther entschied sich für eine leerstehende Schulsporthalle, die er mit einem etwa 20 Meter langen Bild verzierte. Das gleiche Motiv malte er noch einmal für die anstehende Ausstellung auf eine Leinwand und stickte es außerdem. Sein doppeltes Kunstwerk trägt zwar keinen Namen, war jedoch immens zeitaufwendig. Dabei fiel das Sprühen des Graffitis kaum ins Gewicht. Vielmehr war es das Sticken, was enorm viel Zeit forderte. Allein das Programm für die Stickmaschine habe ihn mehrere schlaflose Nächte eingebracht, verriet der junge Mann. Die Stile und Techniken der Urban Art sind nach Meinung von Günther unglaublich vielfältig. Sie erlauben jedem Künstler seine Selbstverwirklichung, ohne dass man dabei mit Gleichgesinnten in Konflikt gerate.

Die „Hallenkunst 2011“ hält allerdings viele weitere Schmankerl für den Kunstliebhaber bereit. Erstmals wird das Light Writing vorgestellt. Es handelt sich dabei um Malen mit Licht. Erforderlich sind dafür eine Digitalkamera und eine Lichtquelle. Letzteres kann alles sein, was in irgendeiner Form Licht spendet – ein Feuerzeug, Wunderkerzen, eine Taschenlampe oder eine Fackel. Nunmehr lässt man seine Fantasie spielen und bewegt die Lichtquelle auf einem besonders ausgewählten Unter- oder Hintergrund nach eigenem Gefallen und fotografiert dabei. Die dadurch entstehenden Fotografien sind einmalig und oft wahre Kunstwerke. Sie eignen sich sehr gut als Motiv für eine Leinwand. Dem Light Writing sind keine Grenzen gesetzt. Es ist sogar möglich, im U-Bahn-Tunnel mit Hilfe seines Handylichts diese Art von Kunst zu schaffen. Viele Kunstwerke dieser Kunstrichtung sind bei der „Hallenkunst 2011“ zu sehen. Hier kann man sich tolle Anregungen holen und bekommt außerdem gezeigt, wie es geht.

Die Ausstellung findet nicht zum ersten Mal statt. Premiere war im letzten Jahr und der Besucherandrang riesig. An drei Tagen wurden 6.000 Gäste verzeichnet. Den Event führte man in der historischen Markthalle von Chemnitz durch. Leider steht das Gebäude in diesem Jahr nicht zur Verfügung und man musste auf die Messehalle ausweichen. Die „Hallenkunst“ ist nach Aussage von Projektleiter René Kästner von der Agentur CSF Media eine einzigartige Veranstaltung im Kunstbereich.

Urban Art verzeichnet aber nicht nur Befürworter für sich. Der Direktor der neuen sächsischen Galerie in Chemnitz sieht den Kunststil eher mit Skepsis. Er zweifelt die Nachhaltigkeit und Qualität der neuen Form an. Für ihn steht Urban Art für eine schnelle Vergänglichkeit und Wahrnehmung. Jugendliche fühlten sich am ehesten von diesem Stil angesprochen und sie sind in der Regel illegal künstlerisch tätig. Berlin ist das beste Beispiel dafür. Urban Art ist für die Neue Sächsische Galerie nach Aussage des Direktors kein Thema und entzieht sich völlig den klassischen Sammlungsprinzipien.

Bildquelle: Gerd Altmann / Pixelio

Ein neuer Hit unter den Aufklebern – der Felgenrandaufkleber

Felgen sind oft sehr schlicht gehalten, wenn es sich nicht gerade um stylische Alufelgen handelt. Seine unauffälligen Felgen kann man nun mit einem einfachen, aber äußerst wirkungsvollen Mittel aufpeppen: Der neueste Schrei in der Szene sind Felgenrandaufkleber. Wie man dem Namen entnehmen kann, werden sie am Felgenrand aufgebracht und machen die Felgen eines jeden Fahrzeuges innerhalb weniger Minuten zum absoluten Eyecatcher.

Die Felgenrandaufkleber werden unter dem Namen Rimstripes angeboten und sind in vielfältigen Designs erhältlich. An Farben ist nahezu alles verfügbar und man kann sogar verschiedene Farben miteinander mischen. Ob Gold, Silber oder vielleicht sogar Rosa, es gibt kaum einen Wunsch, den die Hersteller nicht erfüllen. Zu finden sind die Aufkleber im Internet, in speziellen Shops und auf Tuningmessen. Hat man außergewöhnliche Vorstellungen, ist gleichfalls die Herstellung nach Maß durchführbar. Selbstverständlich lassen sich die Aufkleber passend zur Wagenfarbe auswählen. Es ist aber auch das genaue Gegenteil – also die Schaffung von einem krassen Gegensatz – möglich.

Bei der Anschaffung sollte man keinesfalls nur den Preis im Auge haben. Billig ist selten gut, darum muss man unbedingt auf Qualität achten, um lange Freude an seinen Aufklebern zu haben. Schließlich sind sie tagtäglich einer hohen Belastung ausgesetzt. Regen, Schnee, Schmutz, Sonne, das Durchqueren der Waschstraße, das alles ist eine enorme Beanspruchung, die man bei Billigprodukten bereits nach kurzer Zeit sehen kann.

Ebenfalls sollte man sich Gedanken machen, wie man die Aufkleber wieder abbekommt. Hochwertige Aufkleber lassen sich ohne großen Aufwand rückstandslos entfernen und hinterlassen keine Schäden. Reste vom Kleber oder der Folie sind nicht nur unansehnlich, im schlimmsten Falle können sie sogar die Lackschicht auf der Felge beschädigen. Beim Abziehen ist es so möglich, dass die obere Lackschicht gemeinsam mit dem Aufkleber entfernt wird.

Die Haltbarkeit der Felgenrandaufkleber beträgt je nach Produkt und Beanspruchung drei bis sieben Jahre. Sie können sogar mit einem Hochdruckreiniger bearbeitet werden und nehmen auch bei Fahrten durch unbefestigtes Gelände keinen Schaden. Eine lange Haltbarkeit setzt allerdings nicht nur eine entsprechende Qualität voraus, sondern außerdem eine korrekte Anbringung. Wer selber kleben möchte, kauft am besten vorgekrümmte Aufkleber. Sie lassen sich ohne weitere Hilfsmittel mit der bloßen Hand verkleben. Ohne Vorkrümmung leistet ein Roller gute Dienste.

Vor dem Aufkleben muss die Fläche gereinigt werden. Sie muss frei von Fett, Staub und Schmutz sein, damit der Aufkleber gut und vollständig haftet. Neue Felgen sind im Allgemeinen mit einer Konservierungsschicht versehen, welche vorher entfernt werden muss. Nach dem Aufbringen der Felgenrandaufkleber wartet man bis zur nächsten Nutzung des Fahrzeuges etwa zwölf Stunden. In dieser Zeit kann der Kleber seine volle Wirkung entfalten und sich fest mit der Oberfläche der Felge verbinden.

Mit den Felgenrandaufklebern hat man die vielfältigsten Möglichkeiten. Sie gibt es in unterschiedlichen Größen, was sie für jede Art von Fahrzeug geeignet macht. Fällt die Wahl auf eine reflektierende Ausführung, sollte man sich vor dem Anbringen schlaumachen, ob diese Variante vom TÜV genehmigt ist. Sie ist nicht in allen EU-Ländern zugelassen und es besteht Uneinigkeit darüber, ob die Felgenrandaufkleber mit Reflexion die Sicherheit des Fahrers erhöhen oder eher andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

Billdquelle: Marcus Walter / Pixelio

Let´s start the party! Die Essener Motorshow öffnete am 26. November ihre Tore!

Die gesamte Tuningszene schaut derzeit wieder einmal nach Essen zur Essener Motor Show. Zum 44. Mal findet der Event statt und alles, was Rang und Namen hat, lässt es sich nicht nehmen zu kommen. Das trifft sowohl auf die Aussteller wie auch auf die Besucher zu. Wer sich in die heiligen Hallen der Essener Motor Show begibt, trifft auf Namen wie Eibach, Skoda, Mini, Renault Motorsport und BMW. Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Und wie macht man sich auf einer derartig großen Veranstaltung sichtbar? Natürlich mit Postern, Plakaten und Aufklebern. Gerade letztere halten die Aussteller oft in großen Mengen bereit. Sie kann man kostenlos mitnehmen und selbst auf seinem Auto anbringen, um sich als Fan einer bestimmten Automarke zu outen.

Aufkleber spielen in der Tuningszene eine ganz besondere Rolle. Für viele sind spezielle Aufkleber das Synonym für ein getuntes Fahrzeug, egal, ob nun wirklich eine gewisse Ausstattung unter der Motorhaube beziehungsweise im gesamten Auto vorhanden ist oder nicht. Ein Tribal oder einige Rallyestreifen machen schon etwas her und zeigen deutlich an, dass der Fahrer gerne ein wenig schneller fährt. Somit gibt es auf der Essener Motor Show auch in diesem Bereich mannigfaltige Angebote für Freunde von Tuning-Aufklebern.

Bei der Essener Motor Show geht es nicht nur um Tuning. Im Grunde genommen kommt jeder auf seine Kosten, der sich irgendwie mit einem Auto identifizieren kann und das sind eigentlich alle. Fester Bestandteil der Veranstaltung ist beispielsweise die Automobile Classics. In diesem Jahr stehen unter anderem „100 Jahre Indianapolis“ und „100 Jahre Juan Manuel Fangio“ im Fokus. Die Automobile Classics ist eine der größten Handelsbörsen für alte Fahrzeuge. Vom Youngtimer bis hin zum seltenen und damit äußerst wertvollem Sammlerstück ist hier alles zu finden.

In die Zukunft geht es dagegen in der Messehalle 3. Die Sonderschau „Automobil-Design“ riskiert einen Blick in die Zukunft der Automobilindustrie. Es werden die aktuellen Stücke der Autodesigner vorgestellt. Das erste Mal können sich weiterhin Motorradfreunde über eine eigene Halle bei der Essener Motor Show freuen. Ihnen ist die Messehalle 4 vorbehalten. Die Speed Bike Show zeigt der verrücktesten und edelsten Stücke aus der Bike-Szene.

Ein Highlight ist in jedem Jahr das Mitfahren in einem echten Formel-1-Boliden. Diese so genannten „Taxi-Fahrten“ sind ein absoluter Besuchermagnet. Eine Neuheit ist die Möglichkeit zum Kaufen von echten Rennfahrzeugen. Sie reichen vom Kart bis hin zum Formel-1-Wagen. Ferner stellen sich eine große Anzahl von Rennteams aus den verschiedensten Bereichen des Motorsports vor.

Nicht verpassen sollte man das Live-Tuning. Wer schon immer einmal sehen wollte, wie aus einem normalen Auto eine echte Rennmaschine wird oder wer sich selbst noch Anregungen für sein eigenes Fahrzeug holen möchte, für den dürfte diese Show der Höhepunkt sein. Die ganze Woche über sucht Tuning-Legende Eddie Paul den „Ultimate Tuner“. Natürlich gibt es zudem jede Menge Tuningteile auf der Essener Motor Show zu kaufen und ebenfalls die begehrten Aufkleber werden in einer reichlichen Auswahl vorhanden sein.

Der Besuch der Essener Motor Show 2011 lohnt sich auf alle Fälle. Dafür muss man kein Tuning-Fan sein. Fast jeder fährt ein Auto, dementsprechend ist die Show genau das Richtige.

Bildquelle: Thorben Wengert / Pixelio