Aufkleber und T-Shirt Blog

Naturschutz fängt im Kopf an

Naturschutz beginnt im Kopf. Wer sich mit einem Lebensraum auseinandersetzt und diesen näher kennenlernt, wird sich für den Schutz desselben viel lieber einsetzen. Nach diesem Motto stellt die Tropenwaldstiftung „OroVerde“ ein neues Poster mit dem Titel „Artenreichtum der tropischen Regenwälder” für Schüler kostenlos zur Verfügung. Ab sofort ist das Poster im Internet für eine Versandkostenpauschale von 2,50 Euro bestellbar. Es bereitet das Thema Artenvielfalt für Kinder und Jugendliche gut verständlich auf und ist deshalb sowohl für den Biologie- als auch für den Erdkundeunterricht geeignet.

Das Poster ist für den Einsatz in der Sekundarstufe I und der Grundschule vorgesehen. Neben einer farbenprächtigen Gestaltung gibt es auch eine Spalte mit ausführlichen Informationen über die im tropischen Regenwald zahlreich lebenden Arten und dem drohenden Verschwinden derselben. Viele Tiere werden auf dem Poster in Wort und Bild genau vorgestellt. Neben bekannten Spezies wie der Tukan sind ebenfalls unbekanntere Arten wie die Fruchtvampire oder der Capybara, das größte Nagetier der Welt, darauf abgebildet. Fische, Säugetiere und Vögel aus dem tropischen Regenwald haben ihren Platz auf dem Poster bekommen. Das jeweilige Tier wird mit Bild vorgestellt. Weiterhin gibt es Hinweise über das Vorkommen der Tiere, ihr Aussehen, ihren Lebensraum und ihre Fressgewohnheiten.

Zu guter Letzt wird die Verbindung zwischen dem außergewöhnlichen Lebensraum und dem aktiven Schutz von diesem durch das Verhalten von jedem Einzelnen hergestellt, indem die Schüler über die Auswirkungen von Papier-, Holz-, Fleisch- und Handyverbrauch aufgeklärt werden. Zudem gibt es Tipps, was man selbst tun kann, um aktiv am Schutz des Tropenwaldes mitzuwirken. Das Poster ist direkt über die Seite von OroVerde bestellbar. Hier kann man sich gleichfalls über die Stiftung und deren Projekte ausführlich informieren.

Poster haben sich seit Langem als Hilfsmittel in der Schule bewährt. Sieht man sich einmal in einem Klassenzimmer um, wird man auf eine Vielzahl von Postern treffen. Sie sind in allen Klassenstufen beliebt, weil sie eine große Unterstützung beim Lernen darstellen. Die Kombination von Wörtern und Bildern ist ideal, um sich etwas langfristig einzuprägen. Besonders jüngere Kinder können sich sehr gut an ein buntes Poster erinnern und den Inhalt oft erstaunlich genau wiedergeben.

Auch im Kindergartenalter wird bereits mit Postern gearbeitet. Da die Kinder hier noch nicht lesen können, erfassen sie spielerisch über die Bilder den Inhalt und haben wieder etwas gelernt. Auf diesem Prinzip basieren ebenfalls Bilderbücher oder die in den letzten Jahren in Mode gekommenen Lese-Lern-Bücher in großer Schrift und mit Bildern zwischen den einzelnen Worten zum besseren Verständnis.

Poster zum Lernen sind in großer Zahl erhältlich. Eltern können damit Kindern die Kindergarten- und Schulzeit wesentlich erleichtern. Wissensposter sehen nicht nur toll aus, sie vermitteln gleichzeitig Wichtiges zu dem Thema, welches sie behandeln. Vielleicht kann man sich sogar selbst noch an ein Poster aus Kindertagen erinnern? Egal, ob Geschichte, Geographie, Mathematik oder – wie oben vorgestellt – einen bestimmten Lebensraum, alles lässt sich in Posterform verpacken und somit leichter begreiflich machen. Eltern, die ihre Kinder beim Lernen unterstützen wollen, können dies durch eine Vielzahl von Postern tun. Sie werden erstaunt sein, wie begeistert die Sprösslinge von einem Poster zur Lernunterstützung sind.

Bildquelle: tokamuwi / pixelio

Die Leinwand im Kino im Wandel der Zeit

Schaut man nicht einmal 100 Jahre zurück in die Vergangenheit, trifft man auf ein völlig anderes Bild der Freizeitgestaltung. Das Internet gab es noch lange nicht und wer sich Filme ansehen wollte, musste ins Kino gehen. Dort wurde die Leinwand nicht nur zur Kurzweil genutzt, sondern war ebenfalls ein wichtiges Informationsinstrument, um die Bevölkerung über aktuelle Gegebenheiten in Kenntnis zu setzen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Leinwand im Kino regelmäßig zu Propagandazwecken missbraucht. Vor der Aufführung des Films musste man zuerst die Propagandafilme des Naziregimes über sich ergehen lassen.

Aber die Geschichte des Kinos beginnt nicht erst im 20. Jahrhundert, sondern bereits in dem Jahrhundert davor. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eroberten Panoptiken und Schaubuden die Jahrmärkte. Die damaligen Vorführungen basierten hauptsächlich auf optischen Täuschungen. Bewegte Bilder gab es noch nicht und an Ton war auch noch lange nicht zu denken. Daher begnügte man sich mit Stereoskopen, die dreidimensionale Fotos hervorbrachten.

Im Jahre 1893 wurde von Thomas Alva Edison das Kinetoskop der Öffentlichkeit vorgestellt. Es war ein Schaukasten für eine Person, in welchem ein kurzer Film gezeigt wurde. Einige Zeit danach entwickelten die Gebrüder Lumière ihren Cinématographe. Damit konnte man Filme aufnehmen und abspielen. Der erste Filmprojektor stammt sogar aus der Zeit vor dieser Entwicklung. Bis zum richtigen Kino war es nun nicht mehr weit.

Mit der großen Anzahl von bahnbrechenden Innovationen konnte nun endlich die erste Filmvorführung für mehrere Personen starten. Die erste Vorführung eines Films gegen die Zahlung eines Eintrittsgeldes fand am 1. November 1895 in Berlin statt. Vermutet wird allerdings, dass die erste richtige Filmvorführung am 5. Februar 1894 in Manhattan erfolgte. Gesicherte Beweise darüber liegen nicht vor, weshalb die Aufführung in Berlin als die erste offizielle Filmvorführung gilt.

Das Zeitalter des Kinos brach um die Jahrhundertwende an. Die Filmvorführungen wurden von den Menschen akzeptiert und das scheinbar dauerhaft. In großen Städten Europas und in den USA wurden riesige Kinopaläste bis in die 1920er Jahre hinein errichtet. Die ländlichen Regionen mussten mit Wanderkinos vorliebnehmen, welche von Ort zu Ort zogen und nur zu bestimmten Zeiten die Gelegenheit zum Schauen eines Films auf Leinwand boten. Am 31. Dezember 1927 gab es in Europa insgesamt mehr als 21.600 Kinos, wobei Deutschland mit 4.300 Einrichtungen der absolute Spitzenreiter war. Sechs Milliarden Menschen sahen sich in diesem Jahr in den Kinos auf der ganzen Welt Filme an, obwohl bis dahin fast nur Stummfilme gezeigt wurden.

Die Erfolgsgeschichte der Kinos war nur auf eine gewisse Zeitepoche begrenzt. Von Beginn bis Mitte des 20. Jahrhunderts erlebte das Kino einen wahren Boom. Danach hielten die Fernseher in die meisten Haushalte Einzug und erlaubten es den Menschen, in den eigenen vier Wänden Filme anzuschauen. Trotzdem sind die Kinos nicht gänzlich verschwunden. In der Gegenwart wird versucht, durch neue Ton- und Breitwandtechniken dem Kinosterben entgegenzuwirken. Neu gebaute Kinos sind in der Regel Multiplex-Kinos, die über eine äußerst gute technische Ausstattung verfügen. Sie stehen für Genuss auf der Leinwand auf höchstem Niveau.

Eine neue Konkurrenz ist mit dem Internet aufgetaucht, in welchem immer häufiger Filme angeboten werden. Die Heimkinosysteme tun ihr Übriges dazu. Nun kann man Kino im eigenen Haushalt erleben, ohne sich mit vielen anderen eine Leinwand teilen zu müssen.

Bildquelle: Michael Leps / Pixelio

Woher kommt eigentlich der Ausdruck Etikettenschwindel?

Beim Etikettenschwindel steht das Wort Etikett für einen bestimmten Sachverhalt in seiner Gesamtheit. Sehr gut lässt sich das am Thema Wahl erklären. Im Vorfeld der Bundestagswahl werben die verschiedenen Parteien monatelang mit Versprechen, die sie in die Realität umsetzen wollen, sofern sie gewählt werden. Ist die Wahl vorüber und die entsprechende Partei ist in den Bundestag eingezogen, bleibt von den vorab gegebenen Versprechen wenig übrig. Es wurde Etikettenschwindel betrieben.

Heute gehört der Schwindel mit den Etiketten zu unserem Leben dazu wie die Luft zum Atmen. Es scheint fast so, als könnte der moderne Mensch ohne den Etikettenschwindel gar nicht mehr existieren. In unserer Überflussgesellschaft muss man durch abweichende Angaben zu anderen Herstellern auf sich aufmerksam machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wahrheit gesagt wird oder nicht. Warum kaufen wir beispielsweise ein bestimmtes Nahrungsmittel oder Getränk? Weil auf dem Etikett ein Versprechen gegeben wird, dass genau dieses Produkt gut für uns ist. Oftmals kann der Konsument gar nicht beurteilen, ob die Aussage auf dem Etikett wahr ist oder nicht. So bleibt er ein Leben lang im Etikettenschwindel gefangen oder bekommt irgendwann einmal von einem anderen Menschen oder den Medien die Augen geöffnet, dass er jahrelang ein bedenkliches Produkt gekauft hat.

Die Industrie und der Handel kennen drei Arten von Etikettenschwindel. Die Lüge ist die bewusste Falschinformation des Verbrauchers. So geschehen in den Jahren 2005 und 2006, wo der Gammelfleisch-Skandal in Deutschland aufgedeckt wurde. Die zweite Form ist die Verzerrung. Informationen werden in dem Falle abgeschwächt oder überbetont, um das Negative in den Hintergrund zu stellen beziehungsweise das Positive deutlich in den Vordergrund zu bringen. Die letzte Variante ist die Blendung. Inhaltsangaben werden mit Werbung vermischt, um das Produkt als übermäßig positiv gelten zu lassen.

Natürlich sind Etiketten nicht grundsätzlich schlecht. Im Gegenteil: Es gibt auch sehr erfreuliche Etiketten wie beispielsweise personalisierte Etiketten, die man auf einem Geschenk findet oder mit denen man sein persönliches Eigentum kennzeichnet. Auch dafür gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten und es kann von Etikettenschwindel keine Rede sein. Ein personalisiertes Etikett kommt in der Gegenwart zu unzähligen Gelegenheiten zum Einsatz.

In der Küche sind Etiketten unter anderem auf Marmeladengläsern zu sehen. Vorgefertigte Etiketten zur Kennzeichnung derselben gibt es im Handel, man kann sich allerdings auch für ein eigenes Motiv entscheiden und seine individuellen Etiketten drucken lassen. Das Gleiche gilt für Schul- oder Bürounterlagen. Hübsche Etiketten mit dem eigenen Namen und eventuell der Adresse machen viel mehr her als profane Aufkleber, wo man handschriftlich die persönlichen Daten vermerkt hat. Etiketten für Schulhefte und –bücher sind übrigens eine hübsche Geschenkidee für den Schulanfang. Der Fantasie sind bei der Gestaltung derselben keine Grenzen gesetzt. So macht man dem Schulanfänger garantiert eine große Freude. Mit personalisierten Etiketten werden die Schulutensilien unverwechselbar.

Neben den personalisierten Etiketten und den Etiketten mit Werbeversprechen gibt es noch eine dritte Variante von Etiketten. Sie sind beispielsweise auf Lebensmitteln vorgeschrieben und geben Auskunft über die Inhaltsstoffe in dem jeweiligen Produkt. Diese Angaben müssen den Tatsachen entsprechen. Der Gesetzgeber schreibt genau vor, was auf einem Etikett bei einem Nahrungsmittel stehen muss. Hier sind weiterhin Angaben zu den Nährwerten und eventuelle Warnhinweise für Allergiker abgedruckt.

Bildquelle: Claudia Hautumm / Pixelio

Jetzt mit witzigem T-Shirt Druck für die schöne Jahreszeit vorsorgen

Kaum traut sich die Sonne nach dem langen grauen Winter endlich wieder hinter den Wolken hervor und die Temperaturen klettern in den zweistelligen Bereich, beginnt die T-Shirt-Saison. Seit Jahren sind T-Shirts mit witzigen Sprüchen ein absoluter Renner. Das nahm eine große deutsche Zeitung zum Anlass und forderte ihre Leser auf, die T-Shirts mit den schönsten Sprüchen abzulichten und an die Redaktion zu schicken. Für jedes veröffentlichte Bild gibt es eine Prämie. Die Aktion dauert derzeit noch an. Man kann sich dementsprechend selbst daran beteiligen oder eine Inspiration für die diesjährige T-Shirt-Mode holen.

Voll im Trend liegen nämlich auch selbst gestaltete T-Shirts, die in der Regel ein Unikat sind. T-Shirts mit Sprüchen lassen sich unglaublich vielfältig gestalten. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und es könnten an dieser Stelle unzählige Beispiele genannt werden, wie ein T-Shirt Druck mit einem witzigen Spruch aufgepeppt werden kann. In Anspielung des desolaten Zustands des deutschen Bildungssystems wäre etwa der Spruch „Scheiß auf Pisa, is ja nich unser Turm“ auf einem T-Shirt überaus aussagekräftig. Er lässt viel Freiraum für eine eigene Interpretation beim Lesen. Ist derjenige, der dieses Shirt trägt, in der Schule ein Versager (gewesen) oder will derjenige lediglich seinem Unmut Luft machen und auf die Missstände hinweisen? Das ist hier die Frage!

Andererseits gibt es natürlich auch T-Shirts, die keinen ernsten Hintergrund haben und wirklich nur dem Spaß dienen. Sie werden gern zu besonderen Anlässen wie runden Geburtstagen oder Jubiläen verschenkt. Darunter fallen unter anderem T-Shirts mit Jahreszahlen und dazu passenden Eigenschaften. Aber auch der Eintritt in den Ruhestand gibt immer wieder einen Grund vor, ein T-Shirt mit einem witzigen Spruch zu verschenken.

Eine dritte Kategorie von bedruckten T-Shirts sind Parodien von bekannten Marken. „Hello Kitty“ löste unter anderem einen wahren Boom bei Groß und Klein aus. Wer sich hiermit verbunden fühlt und trotzdem einmal etwas anderes tragen möchte, sollte sich für ein „Hello Titty“-T-Shirt entscheiden.

Des weiteren werden natürlich die Tierfreunde nicht vergessen. Hier reicht die Palette der angebotenen Motive von „Ich hab schöne Möpse!“ mit zwei Hundeköpfen an den entsprechenden Stellen bis hin zu „Ohne Hunde- beziehungsweise Katzenhaare ist man nicht richtig angezogen!“ Letztere Variante ist außerdem für besonders reinliche Menschen eine nette Idee. Tierhaare sind für „tierlose“ Zeitgenossen oft ein Unding. Treffen diese nun vermehrt im Familien- oder Freundeskreis auf Tierhalter, werden die Haare der vierbeinigen Lieblinge häufig zum Stein des Anstoßes. Dann ist doch ein solches T-Shirt am Eingang zum Überziehen für den Besuch eine nette Geste, sofern es sich um einen humorvollen Mitmenschen handelt. Dazu noch ein Bild des Hausgenossen und der Besucher wird sich über die unliebsamen Haare bestimmt nicht mehr aufregen.

Über allen lustigen T-Shirts mit Sprüchen, die man im Handel erhält, stehen die Shirts, die man persönlich gestalten kann. Das ist als Einzelstück oder als Anfertigung in größerer Stückzahl zum Beispiel für einen Verein möglich. Der Weg zum persönlichen T-Shirt ist nicht schwer. Im Grunde genommen braucht man nur ein schönes Bild in Digitalformat und/oder einen passenden Spruch dazu. Bestellt man über das Internet sein Shirt, lädt man beides auf der Seite des Anbieters hoch und wählt das Design aus. Anschließend durchläuft man den Bestellvorgang mit Angabe der persönlichen Daten, Zahlungsart und Lieferadresse. Nach wenigen Tagen kommt das Wunsch-T-Shirt nach Hause.

Bildquelle: Paul-Georg Meister / Pixelio

Marilyn Monroe erwacht knapp 50 Jahre nach ihrem Tod noch einmal auf der Leinwand

Marilyn Monroe wird knapp 50 Jahre nach ihrem Tod wieder lebendig. In dieser Woche startet „My Week with Marilyn“ in den deutschen Kinos. Durch Poster und Trailer wurde der Film bereits seit langer Zeit angekündigt, jetzt ist es endlich soweit. Entgegen jeglicher Vermutungen ist der Streifen keinesfalls eine Geschichte über das Leben der Monroe. Es geht tatsächlich nur um eine Woche desselben.

Die Vorlage zum Film stammt von Colin Clark. Er hielt eine Woche seines Lebens an der Seite von Marilyn Monroe in seinen Memoiren fest. Clark verstarb im Jahre 2002. Einige Jahre vor seinem Ableben schrieb er seine Zeit mit Marilyn nieder. Der Regisseur Simon Curtis nahm sich der schriftlichen Vorlage an und machte daraus einen Film mit der idealen Mischung aus Komödie und Drama. Er ist Curtis´ Debüt als Spielfilmregisseur. Bisher war er im Bereich der Fernsehproduktionen tätig. Mit „My Week with Marilyn“ dürfte ihm der Einstand auf die Leinwand in den Kinos der Welt hervorragend gelungen sein.

Die Rolle der Marilyn Monroe fiel Michelle Williams zu, die prompt für ihr überzeugendes Schauspiel mit dem Darstellerpreis der Independent SpiritAwards geehrt wurde. Erst im Januar des Jahres heimste Williams einen Golden Globe für die beste Komödien-Schauspielerin ein. Am diesjährigen Oscar schrammte die Schauspielerin für ihre Rolle als Marilyn haarscharf vorbei. Es gab zwar eine Nominierung, doch am Ende bekam Meryl Streep den Oscar zugesprochen.

Im Film spielt Williams die 30 Jahre alte Marilyn, die – frisch verheiratet mit Arthur Miller und bereits weltberühmt – zu Dreharbeiten für die Liebeskomödie „Der Prinz und die Tänzerin“ nach London fliegt. Sir Laurence Olivier wollte in der Produktion unbedingt die bekannte Hollywood-Größe an seiner Seite haben. Er wird von Kenneth Branagh verkörpert, der für seine überzeugende Schauspielkunst als bester Nebendarsteller eine Oscar-Nominierung erhielt.

Oliviers Verhältnis zu seiner Schauspielkollegin ist von enormen Gegensätzen geprägt. Mal begehrt er sie, mal hasst er sie, mal hagelt es Kritik, mal kann er dem Charme von Marilyn nicht widerstehen. Die Rolle war dementsprechend eine Herausforderung für Branagh, der mit der Verfilmung von „Hamlet“ zum Star wurde.

Aber die männliche Hauptfigur ist nicht Olivier, sondern Clark (dargestellt von Eddie Redmayne), der mit seinen 23 Jahren noch vom großen Filmgeschäft träumt und durch seinen Job als Regieassistent bei „Der Prinz und die Tänzerin“ der Erfüllung dieses Traums ein großes Stück näher kommt. Clark erlebt hautnah mit, wie Marilyn Monroe außerhalb des Rampenlichtes ist. Die Dreharbeiten waren für alle Beteiligten eine enorme Zerreißprobe. Nervenzusammenbrüche, Verzögerungen und ein ständig währender Clinch zwischen Marilyn und Olivier prägten jene. Clark war in dieser Zeit engster Vertrauter, Assistent und letztendlich Liebhaber der Monroe. Er ist eigentlich derjenige, der seine Geschichte und seine Erlebnisse mit Marilyn erzählt. Clark gibt die Geschehnisse aus seiner Sicht wieder. Er und Marilyn sind die Hauptpersonen des Films. Clark lernt alle Facetten der Monroe kennen. Er erliegt ihrem verführerischen Charme und dem unwiderstehlichen Sex-Appeal, er spürt ihre kindliche Zerbrechlichkeit, sieht ihre großen Selbstzweifel und ihre große Einsamkeit.

Der Film „My Week with Marilyn“ behandelt zwar nur eine kurze Zeit des Lebens der Monroe, aber er gibt trotzdem einen umfangreichen Einblick in dieses. Mit Michelle Williams erlebt Marilyn Monroe auf der Leinwand im Kino eine

Bildquelle: Gerd Altmann / Pixelio

Die Tuning World Bodensee 2012 steht in den Startlöchern

Hört der Tuningfan den Namen Bodensee, steigt bei ihm die Vorfreude. Rund ums Jahr finden in dieser Region zahlreiche Messen statt, welche die Herzen der Autobegeisterten höher schlagen lassen. Die internationale Messe Tuning World Bodensee öffnet 2012 vom 28. April bis 1. Mai ihre Tore. Den Besucher erwarten auf einer Ausstellungsfläche von etwa 80.000 qm zahlreiche Highlights rund um das Auto.

Ungefähr 250 Aussteller werden anwesend sein und ein breites Potpourri an Produkten zum Thema vorstellen. Sie bringen nicht nur bis zu 1.000 verschiedene Fahrzeuge mit, sondern ebenfalls die neuesten Trends zum Thema Tuning, Interieur, Hifi, Zubehör und Bekleidung. Die Tuning World Bodensee ist nicht nur für Autofahrer interessant. Auch der Motorradfahrer und der Caravan begeisterte sind herzlich willkommen und wird ein ausreichend großes Betätigungsfeld vorfinden. Und selbst Nutzfahrzeuge brauchen sich über mangelnde Aufmerksamkeit bei der Tuning World Bodensee nicht zu beklagen.

Messen sind Veranstaltungen, auf denen zahlreiche Neuvorstellungen präsentiert werden und Weltpremieren erfolgen. Möchte man über die Entwicklungen der Zukunft gut informiert sein, ist der Besuch von Messen ein Muss. Die Tuning World Bodensee 2012 bildet in der Hinsicht keine Ausnahme. Der Gast wird nicht nur an den Ständen ausführlich informiert. Mannigfaltige Vorführungen und ein vielfältiges Rahmenprogramm runden dem Event als Ausflugsziel für die ganze Familie ab. Wie es für eine Tuningmesse üblich ist, wird selbstverständlich auch eine Miss Tuning gewählt.

Großes Aufsehen werden ferner die exklusiven Umbauten der Aussteller erregen. Das macht die Tuningszene aus. Manchen Fahrzeugen sieht man es gar nicht an, was unter deren Haube steckt. Bei anderen ist es unverkennbar, dass am Auto Verschönerungen vorgenommen wurden. Tuning bedeutet zudem nicht automatisch, dass das Gefährt einige PS mehr Leistung auf die Straße bringt. Stellenweise wird nur an der Optik gefeilt. Ein tiefergelegtes Fahrwerk ist ein typisches Zeichen für Tuning. Es geht allerdings nicht zwangsläufig mit mehr Power einher.

Ein wichtiges Erkennungszeichen eines Tuningfans sind außerdem Aufkleber. Sie kommen für jeden infrage. Mit ihnen lassen sich Autos und Motorrädern optisch mit wenig Aufwand verschönern. Derzeit liegen beispielsweise Felgenaufkleber in der Gunst der Verbraucher ganz weit vorn. Sie sind für Vier- und Zweiräder geeignet. Rallyestreifen oder Tribals sind ferner aus der Tuningszene nicht wegzudenken. Entsprechende Angebote wird man auf der Tuning World Bodensee 2012 auf alle Fälle finden. Reicht das Geld nicht für ein ausführliches Tuning des eigenen Fahrzeuges, kann man wenigstens auf diese Weise seine Zugehörigkeit und Sympathie für die Szene bekunden. Zu guter Letzt werden viele Vertreter der bekannten Reifen- und Felgenhersteller vor Ort sein.

Die Messe findet in elf Hallen statt. Sie hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Karten können im Vorverkauf für 11,00 Euro (Tageskarte) beziehungsweise 22,00 Euro (Zwei-Tages-Karte) erworben werden. An der Tageskasse kosten diese dann 13,00 Euro und 24,00 Euro. Zusätzlich gibt es eine Familienkarte für zwei Erwachsene und Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren zum Preis von 30,00 Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Gruppen ab 20 Personen, Behinderte, Schüler, Studenten und ADAC-Mitglieder erhalten die Tageskarte zum ermäßigten Preis von 11,00 Euro. Parkplätze stehen kostenfrei zur Verfügung.

Bildquelle: Markus Wegner / Pixelio

Ein Aufkleber sagt mehr als 1.000 Worte

Wer sich in der Gegenwart in die Fußgängerzonen der Städte begibt, trifft häufig auf die regionalen Politiker, die sich mitten im Wahlkampf befinden. Noch in diesem Monat werden die Oberhäupter der Städte und Gemeinden gewählt. In manchen Orten ist die Bürgermeisterwahl sogar schon vorbei. Solange man um die Gunst der Wähler buhlt, kommen auch Aufkleber zum Einsatz. Manche werden direkt von der Partei und dessen Kandidaten ausgegeben, andere wiederum werden von den Gegnern der jeweiligen Personen verteilt. Darauf zu lesen sind die Wahlsprüche des Kandidaten oder Sprüche, warum gerade diese Menschen für den Job nicht geeignet sind. Mit Aufklebern lässt sich also vieles ausdrücken. Befürwortung oder Gegenstimmen, eine Gesinnung oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gemeinschaft. Warum aber werden ausgerechnet Aufkleber dafür gewählt?

Gründe für den Einsatz von Aufklebern gibt es viele. Sie kann man schnell irgendwo anbringen, sie kosten nicht viel Geld, sie lassen sich individuell gestalten, sie sind in hohen Auflagen herstellbar. Die Liste könnte unendlich weiter geführt werden. Aufkleber bringen Freude und machen Ärger. Die meisten Aufkleber sind gern gesehen. Viele kaufen sich sogar Aufkleber oder lassen sie sich extra anfertigen, um eine bestimmte Fläche zu verschönern. Im Wahlkampf aber machen Aufkleber oft Ärger und das besonders dann, wenn Wahlplakate mit Aufklebern versehen werden. Da werden beispielsweise Augen zugeklebt oder der Mund. Das allein ist vielleicht nicht ganz so schlimm. Sind auf den Aufklebern jedoch noch feindliche Parolen gehen die Kandidaten zu lesen, ist der Spaß schnell vorbei. Dabei sollten doch Aufkleber Freude machen. Genug schöne Ausführungen jedenfalls gibt es und wer den richtigen Aufkleber nicht bereits fertig findet, kann ja einen eigenen Aufkleber in Auftrag geben. Ein hübsches Bild vom eigenen Nachwuchs wäre hier etwa möglich oder das Logo des örtlichen Fußballvereins. Heute gibt es kaum ein Motiv, welches sich nicht in Form eines Aufklebers verwirklichen lässt. Da muss man wirklich nicht zum Gegner der Bürgermeisterkandidaten werden. Das kann man auf eine andere Art und Weise bewerkstelligen. Schließlich ist Deutschland ein demokratisches Land, wo zwar jeder seine Meinung frei sagen darf, aber dabei sollte es sachlich zugehen. Immerhin hat jeder die Möglichkeit, bei der Wahl für seinen bevorzugten Kandidaten und seine bevorzugte Partei zu stimmen. Es ist nicht notwendig, öffentlich seine politische Meinung durch Aufkleber kundzutun. Die Aufkleber sollte man sich lieber für schönere Anlässe aufheben.

Etwas anderes ist es natürlich, fordert man seine Mitmenschen durch Aufkleber zum Wählen auf. Die letzten Wahlperioden waren gekennzeichnet von der sogenannten Wahlmüdigkeit. Gegen diese kann man mit entsprechenden Aufklebern ankämpfen. Der Aufruf „Deine Stimme zählt!“ lässt sich doch in Form eines Aufklebers sehr schön an die Menschen in der näheren Umgebung weitergeben. Schließlich lässt sich Demokratie nur erreichen, wenn alle Einwohner des Landes daran teilhaben. Eine neutrale Aufforderung zur Abgabe der Stimme am Wahltag kann dabei nur hilfreich sein. Der Wahlkampf dagegen ist Sache der Politiker. Er gehört nun einmal dazu und dient der Meinungsfindung der einzelnen Wähler. Was man in dieser Hinsicht glauben mag und was nicht, ist jedem Einzelnen freigestellt. Am Wahltag ist die Stunde der Wahrheit gekommen und man macht sein Kreuz bei demjenigen, dem man in politischen Dingen am meisten vertraut.

Bildquelle: Wilhelmine Wulff / Pixelio

Die Titanic kommt zurück auf die Leinwand

Wer kennt nicht den Klassiker vom Untergang der Titanic. Damit ist allerdings nicht die erste Verfilmung in schwarzweiß gemeint, sondern der spektakuläre Film von Starregisseur James Cameron mit Leonardo Di Caprio und Kate Winslet in der Hauptrolle. Millionen von Menschen zog es vor 14 Jahren zu diesem Film in die Kinos. Selbst Abstinenzler, die seit Jahren kein Kino mehr von innen gesehen hatten, konnten plötzlich nicht schnell genug in den Kinosaal kommen und wollten den Untergang auf der überdimensionalen Leinwand hautnah miterleben.

Nun wird das Erlebnis noch intensiver, denn der unvergessene Film von James Cameron kommt in 3D ins Kino. Die „Wiederauferstehung“ der Titanic wird einen ähnlichen Erfolg haben wie der ursprüngliche Film aus dem Jahre 1998. Dieser lief in Deutschland am 8. Januar 1998 an. Damals war sich keiner des Hypes bewusst, den dieser Film nach sich ziehen würde.

Der Aufwand für das Spektakel Titanic war enorm. James Cameron ließ damals extra ein Studio bauen. In ihm wurde ein riesiger Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 64 Millionen Litern aufgestellt. Das Schiff wurde maßstabsgetreu nachgebaut. Insgesamt wurde der Film an 160 Tagen produziert. Jeder einzelne Tag schlug mit einem Budget von knapp einer Million Dollar zu Buche. Das war einfach unglaublich. Dabei waren die Dialoge recht einfach gehalten. Von Tiefsinnigkeit konnte keine Rede sein. Aber das war auch nicht bezweckt, denn eigentlich stand die Titanic und mit ihr die Geschichte von Jack und Rose im Mittelpunkt und das hat Cameron mit seiner Inszenierung perfekt hinbekommen.

Die Titanic in 3D auf der Leinwand ist ein einmaliges Erlebnis. Nie war eine Verfilmung authentischer. Nun hat man nicht mehr den Eindruck Zuschauer zu sein, sondern man fühlt sich direkt in das Geschehen hineinversetzt. Die Titanic scheint aus der Leinwand heraus direkt in die Zuschauer zu fahren. Besonders spektakulär wirkt beispielsweise die Szene, als sich Rose alias Kate Winslet vom Heck des Schiffs in die eiskalten Fluten stürzen will. In der 3D-Version wird einem erstmals die ungeheure Dimension des Schiffes bewusst. Ein filmisches Highlight jagt das nächste und am Ende steht der spektakuläre Untergang der Titanic, den man in 3D noch einmal extremer erlebt. Fast kommt es der Realität gleich und doch befindet man sich in Sicherheit, in der Geborgenheit des Kinosaals, inmitten zahlreicher anderer Kinogänger, die sich dem Bann der Titanic nicht entziehen können.

Kino ist ohne Zweifel die beste Verwendung für eine Leinwand. Das hätte keiner für möglich gehalten, dass die Leinwand einmal einen solch hohen Stellenwert in der Gesellschaft einnehmen wird. Vor allem wusste keiner, dass die Leinwand irgendwann für die Wiedergabe von bewegten Bildern genutzt wird. Das Malen auf der Leinwand war seit Jahrhunderten bekannt und faszinierte ebenfalls die Menschen. Die Erfindung des Kinos stellte aber alles in den Schatten und heute kann man die Leinwand sogar nutzen, wenn man nicht zu den Künstlern oder Filmemachern gehört. Mittlerweile wird die Leinwand nämlich auch für den Digitaldruck verwendet. Dafür muss man nicht selber den Pinsel schwingen oder Millionen für die Produktion eines Kinofilms ausgeben, man muss einfach nur ein schönes Digitalfoto haben und dieses bei einem Anbieter für Fotoleinwände einreichen. Dann kann man sich bald sein persönliches Kunstwerk auf Leinwand in den eigenen vier Wänden aufhängen.

Bildquelle: dagmar schmidt / Pixelio

Motorradaufkleber machen die heißen Bikes noch schöner

Gerade macht der Frühling zwar mal wieder eine Pause, aber die letzten Wochen zeigten doch mehr als überdeutlich, dass die schöne Jahreszeit bevorsteht. Die Temperaturen stiegen teilweise bis 30 Grad in der Sonne und allerorten machten die Biker die ersten Fahrten der Saison. Das ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Vorab wird natürlich gewienert und geputzt, was das Zeug hält und manch einer nimmt auch eine Verschönerung seines Motorrads in Form von Motorradaufklebern vor. Da hat man heute die Qual der Wahl. Die Motive sind unendlich und findet man bei den vorgedruckten Aufklebern nicht das Richtige, kann man immer noch seinen ganz persönlichen Motorradaufkleber in Auftrag geben.

Die Motorradaufkleber können an verschiedenen Stellen des Bikes befestigt werden. Sie passen an die Verkleidung, die Seitenteile, das Schutzblech, dem Tank und sogar auf den Auspuff, sofern man sich für eine Ausfertigung entschieden hat, die extra dafür vorgesehen ist.

Hat man den Aufkleber seiner Wahl gefunden und möchte ihn anbringen, geht man folgendermaßen vor. Für eine gute Haftung ist es wichtig, dass die Oberfläche sauber und vor allem fettfrei ist. Darum wird sie erst einmal mit einem fettlösenden Mittel gründlich gereinigt und anschließend trocken gerieben. Nun nimmt man den Aufkleber zur Hand und löst ihn gemeinsam mit der Transferfolie vorsichtig vom Trägermaterial ab. Im nächsten Schritt wird der Aufkleber positioniert. Dafür klebt man zuerst die rechte Seite an. Mit der linken Hand wird dabei der Rest des Aufklebers auf Abstand gehalten, damit nicht aus Versehen statt einer Ecke des Aufklebers gleich der ganze Aufkleber auf der Oberfläche pappt. Der Motorradaufkleber wird jetzt mit der rechten Hand von rechts nach links glattgestrichen. Als Letztes wird noch die Transferfolie entfernt und schon ist das Motorrad mit einem Aufkleber noch schöner geworden. Die Motorradaufkleber lassen sich leicht und ohne Rückstände wieder ablösen.

Da die Aufkleber für das Motorrad hohen Belastungen ausgesetzt sind, wurden sie natürlich aus einem speziellen Material gefertigt. Es gibt zwei Arten zur Anfertigung derartiger Aufkleber. Einerseits können sie geplottet werden. Dabei werden die Konturen auf eine Übertragungsfolie gestanzt. Die zweite Herstellungsart ist der Digitaldruck. Dafür wird das Motiv auf eine PVC-Folie gedruckt und anschließend mit UV-Laminat veredelt. Beide Arten der Herstellung eignen sich ebenfalls für die Bestellung eines persönlichen Motorradaufklebers.

Häufig werden die individuellen Motorradaufkleber über das Internet bestellt. Viele Anbieter von Aufklebern haben Motorradaufkleber im Programm. Sie unterscheiden sich nicht wesentlich von Autoaufklebern, sie werden genauso gefertigt. Ursprünglich gab es nur Autoaufkleber. Irgendwann begannen aber auch die Biker, ihre Maschinen mit diesen Aufklebern zu verzieren. Ein neuer Markt war entdeckt und konnte sich dank der bereits zahlreich vorhandenen Technik über ein immenses Angebot freuen.

Inzwischen sind Motorradaufkleber überall dort erhältlich, wo es auch Autoaufkleber gibt. Eine exakte Abgrenzung der beiden Aufklebertypen gibt es sowieso nicht. Man geht eher nach dem Motto daran, was gefällt, ist erlaubt. Sieht ein Biker einen schönen Autoaufkleber, kann er ihn ebenso für sein Motorrad mitnehmen, wie ein Autofahrer einen Motorradaufkleber für sein vierrädriges Vehikel. Das spricht in keiner Weise etwas dagegen und der Händler wird der Letzte sein, der auf die genaue Einhaltung des Verwendungszwecks pocht.

Bildquelle: siepmannH / Pixelio

Die AMI in Leipzig wirft bereits ihre Schatten voraus

Alle zwei Jahre findet in Leipzig die Auto Mobil international statt. Im Juni diesen Jahres ist es wieder soweit. Die einzige internationale Messe für Pkw in Deutschland freut sich auf zahlreiche Besucher und hält für sie eine Woche lang ein abwechslungsreiches Programm bereit.

Die AMI setzt sich aus drei Messen zusammen. Es sind direkt die AMI sowie die AMICOM und die AMITEC. Während erstere vom 2. bis 10. Juni veranstaltet wird, gehen die jeweils anderen nur bis zum 6. Juni 2012. Täglich sind mannigfaltige Höhepunkte vorgesehen. Für den Tuningfan dürfte es auf alle Fälle ein audiovisuelles Tuning an einem serienmäßigen Audi A 4 sein.

Überhaupt wird der Tuningfan voll und ganz bei der AMI auf seine Kosten kommen. Es haben sich bereits Autohersteller aus rund 20 Nationen als Aussteller angemeldet, darunter sind alle in Deutschland ansässigen Autobauer. Sie zeigen nicht nur Neues, sondern auch Altes. Oldtimer aus den Anfängen der Automobilgeschichte werden ebenso zu sehen sein wie Autos der Zukunft. Ein Hauptthema sind alternative Antriebe für eine nachhaltigere Fortbewegung im Straßenverkehr.

Das passt übrigens auch sehr gut zum eingangs erwähnten Tunings des Audi A 4. Hier geht es nämlich nicht darum, das Auto schneller zu machen. Vielmehr soll der Audi in einen rollenden Konzertsaal verwandelt werden. Der Einbau der dafür erforderlichen Multimediakomponenten erfolgt direkt in der Messehalle vor den Augen der Zuschauer. Eine Fachwerkstatt wird sich des Einbaus annehmen. Sie demonstriert zum einen, wie man mit wenigen Handgriffen ein optimales Ergebnis erreicht. Zum anderen darf man gerne Fragen stellen und sich für den eigenen Umbau Anregungen und Tipps geben lassen. Schließlich gehören zu einem getunten Fahrzeug nicht ausschließlich Werte, welche die Motorleistung betreffen oder ein paar Autoaufkleber, auch für den richtigen Sound muss gesorgt sein.

Das Motto automobile Welt hautnah erleben ist auf der diesjährigen AMI ein sehr wichtiges. Bei vielen Aktionen darf der Besucher selbst Hand anlegen und aktiv mitwirken. Das ist nicht nur für die Herren der Schöpfung ein Erlebnis. Frauen und Kinder können sich gleichfalls über ein gelungenes Rahmenprogramm nicht beklagen.

Es gibt außerdem nicht nur Autos zu sehen, obwohl diese natürlich im Mittelpunkt stehen. Ferner sind Spezialisten für Veredelung, Individualisierung, Zubehör, Ersatzteile, Autopflege und weitere Dienstleistungsbereiche vor Ort. Wer etwa einen schönen Autoaufkleber sucht, der individuell gestaltet ist, der sollte der AMI auf alle Fälle einen Besuch abstatten. In dem Zusammenhang ist es für den Gast sicher von Interesse, dass es sich bei der AMITEC um eine Fachmesse für Fahrzeugteile, Service und Werkstatt handelt. Die AMICOM steht im Zeichen der mobilen Kommunikation, Unterhaltung und Navigationstechnik.

Die Messe ist für Besucher täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Zwischen dem 2. und dem 6. Juni kann man mit einer Eintrittskarte alle drei Messen besuchen. An der Tageskasse zahlt ein Erwachsener für ein Tagesticket 11,00 Euro. Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt, sofern sie sich in Begleitung eines Erwachsenen befinden. Von sieben bis zwölf Jahren schlägt die Tageskarte mit 5,00 Euro zu Buche. Wer nach 14 Uhr kommt, erhält das Feierabendticket für 7,00 Euro. Für 22,50 Euro gibt es eine Dauerkarte.

Die Tickets können auch über das Internet vorbestellt werden. Dort sind sie günstiger. Außerdem lassen sich die Tickets mit einer Anreise mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln kombinieren. Für Familien und ermäßigungsberechtigte Personen werden gesonderte Eintrittspreise erhoben. Selbst die Anreise von weither lohnt sich. Die Leipziger Hoteliers und die Messegesellschaft haben ein gemeinsames Abkommen geschlossen, wonach Messebesucher zu besonders günstigen Preisen übernachten können.

Bildquelle: B. Sickau / Pixelio