Aufkleber und T-Shirt Blog

Neue Film Poster im August

714249_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de (2)Actionreich reicht so beispielsweise der neue Teil von Resident Evil. Es zeigt die Hauptdarstellerin Milla Jovovich als Alice und im Hintergrund ist viel Feuer zu sehen. Es ist der inzwischen sechste Teil der Reihe. Milla hält in der Hand zudem eine in Feuer gesetzte Waffe und hat ihren etwas arrogant wirkenden aber zu gleich auch eiskalten Blick. „Resident Evil: The Final Chapter“ beginnt natürlich an der Stelle, wo der letzte Teil sein Ende fand. Alice, als einige Überlebende. Sie muss jetzt an den Ort gehen, wo die ganze Geschichte begann. Anlaufen wird der Film aber leider erst am 27. Januar 2017 in den USA. Start in Deutschland soll der 05. Februar sein. Bis dahin kann man sich natürlich nicht nur das Poster, sondern auch den passenden Trailer ansehen.

Auch vom neuen Spider Man sind Poster bereits gezeigt worden. „Spider Man – Homecoming“ heißt der neue Streifen. Tom Holland in der Hauptrolle als Peter Parker und Tante May wird gespielt von Marisa Tomei. Interessant ist der Film vor allem für Science-Fiction-Fans. Wer nun glaubt, dass es sich hier um einen neuen Spider-Man Film handelt, der irrt sich ein wenig, denn der Streifen ist eine Fortsetzung von „The First Avenger: Civil War“. Es ist damit der Erste von mittlerweile 16 Filmen des Marvel Cinematic Universe, aber der Erste, in dem Spider Man die Hauptrolle spielt. Aber auf den Film muss noch ein wenig gewartet werden, denn er läuft erst am 06. Juli 2017 in den deutschen Kinos an. Das Poster selbst verrät nicht viel.

Transformers 5 ebenfalls auf einem Poster zu sehen. „The Last Knight“ nennt sich der Teil und dieses Mal wird der Ober-Roboter „Optimus Prime“ versuchen, den toten Heimatplaneten zu finden und will ihn wiederbeleben. Aber einfach wird er es wohl nicht haben, denn er muss ein Artefakt auf der Erde finden, das ihm dabei helfen soll. Zu sehen wird es auch einen neuen Monster-Roboter geben. Auf dem Poster ist Optimus Prime in Kampfstellung zu sehen. Schon das Bild selbst verspricht Spannung und Action. Wird er diesmal wieder sein Ziel erreichen? Man kann es ab 22. Juli 2017 selbst sehen, denn dann startet der Film in den deutschen Kinos.

Gleich drei neue Poster wurden zur sechsten Staffel von „American Horror Story“ veröffentlicht. Und diese lassen schon so einigen Horror versprechen. In Deutschland wird der Start der neuen Staffel im Oktober sein. Allerdings nur für solche zu sehen, die den Pay-TV-Sender FOX mit im Abo haben. Die Poster sind relativ harmlos gehalten, bringen aber zugleich ein mulmiges Gefühl mit. Bisher ist über die Staffel selbst nur wenig bekannt. Das bringt noch mehr Spannung für die Staffel.

Poster haben unterschiedlichste Aussagekräfte, wie es bei den Filmpostern immer wieder zu sehen ist. Und die Art und Weise, wie hier die Gefühle der Menschen beeinträchtigt werden können, ist schon faszinierend.

Bildquelle: © rainersturm / Pixelio.de

Blumen auf Leinwand – nicht zeitgemäß aber ansprechend

OLYMPUS DIGITAL CAMERASie ist eine Künstlerin aus Metzingen, Marieluise Barbara Bantel. Blumen sind ihre Motive, die sie auf Leinwand bringt. Schon seit sie ein Kind war, haben sie bunte Blumenwiesen begeistert und daran hat sich bis heute nichts geändert. „Blumen malen ist ein Versuch, die Schönheit wahrzunehmen und die Seele des Betrachters zu berühren“, so ihre Aussage. Sie hat eine Zeit in England verbracht und konnte dort nicht nur die kultivierten Formen, sondern auch die Farbenvielfalt erleben. Hier hat sie dann begonnen, die Natur und ihre Wunder auf die Leinwand zu malen.

Die Blüte spielt dabei immer eine der größten Rollen, denn diese ist für sie die Allegorie des ganzen Lebens. Die Metzingerin sagt selbst: „In all ihrer Pracht hält uns die Pflanze immer wieder einen Spiegel vor und zeigt und so deutlich mit ihrem Erblühen, Blühen, Verblühen und Sterben, das wir unser Leben sinnvoll verbringen sollen“.

„Regionale Kunst im Schloss“ ist eine Ausstellungsreihe des Förderkreises Schloss Filseck, der die Künstlerin hierzu eingeladen hat. Sie selbst ist der Meinung: „Oft nutzen wir unsere Zeit nicht und flattern dahin“ und die Blüte spiegelt wieder „dass alles eine bestimmte Zeit hat, auch im menschlichen Leben“.

Die Rose ist, die es der Künstlerin vor allem angetan hat. Auf ihren Bildern sind zarte, aber zugleich auch kräftige Blumenbilder zu sehen. Meistens die Blüte einer Rose in allen Facetten ihres Seins. Angefangen von den Knospen, die gerade dabei sind, aufzubrechen und Blütenblätter, die im Begriff sind zu verwelkten. Auch zu sehen ist die Frucht der schönen Rose, die Hagebutte. Für diese hat Bantel weiche Herbsttöne gewählt. Mit dem Farbenreichtum in ihren Bildern bringt die Malerin die Aussagekraft, die eine Blume mit sich bringt, auf Leinwand und reflektiert damit die Schönheit. „Ich halte fest, was uns die kurzlebige Schönheit der Pflanze sagen möchte.

Einen Hintergrund haben die Blüten nicht, denn dieser könnte von dem was Marieluise Barbara Bantel ausdrücken will ablenken. Es soll die Einfachheit, die eine Pflanze hat, ausgedrückt werden. Kräftige Farben oder auch zarte Töne, durch die man fast hindurchsehen kann, sind jene, die verwendet werden. In diesen Tönen malt sie die Blüten, die in ihrem eigenen Garten blühen und lernt immer weiter dazu.

Sie weiß noch nicht, welche Richtung sie künstlerisch einschlagen möchte und besucht seit nun einem Jahr die „Freie Kunstschule Stuttgart“. Sie weiß auch noch nicht, ob ihre Bilder weiter das Realistische zeigen. Aber eines steht für sie fest, sie wird weiterhin die Staffelei nehmen und die Schönheit und ihre Vergänglichkeit auf die Leinwand bringt. Sie weiß, dass es sich nicht gerade um zeitgemäße Bilder handelt, aber sie selbst sagt: „Sie zu malen, spricht meine Seele an und macht mich glücklich. Und genau das ist es auch, was sie dem Betrachter ihrer stimmigen, durchkomponierten Gemälde nahe bringen möchte.

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Etiketten – Ihre Verwendung ist vielseitig

553643_web_R_K_B_by_Petra Bork_pixelio.de (2)Produkte und Waren werden heute immer noch mit Etiketten gekennzeichnet. Sie spielen eine sehr wichtige Rolle. Auf Verpackungen von Lebensmitteln zeigen sie unter anderem die Inhaltsstoffe oder auch die Menge der Ware. Zudem wird mit einem Etikett das Produkt beschrieben. Zu etwas Speziellen werden beispielsweise auch Weinflaschen und weitere Nischenprodukte erst dann, wenn sie mit passend gekennzeichnet sind. An die Markenetiketten wird natürlich eine besondere Anforderung gestellt, was den Druck und die Qualität der Verarbeitung angeht. Möglich sind hier sogar Silber- oder Goldapplikationen. Rollenetiketten kommen in den häufigsten Bereichen vor. Diese werden in zahlreichen Maschinen eingesetzt und lassen sich leicht verarbeiten.

Neben den Rollenetiketten finden auch die Blatt-Haftetiketten ihren Einsatz. Nicht gerade in Produktionsstätten aber bei Endverbrauchern werden sie eingesetzt. Prüf-, Produkt-, Organisations- oder Adressetiketten sind die am häufigsten verwendeten Blatt-Haftetiketten. Heutzutage kann nahezu jeder Wunsch des Kunden umgesetzt werden. Bei der Produktion solcher Etiketten, die unter anderem Sicherheitshinweise oder Sicherheitsmerkmale enthalten können, werden mit speziellen Haftklebern versehen, um ihre Haftbarkeit zu gewährleisten. Auch im Direktmarketing findet diese Art der Etiketten Anwendung. Kunden können gewünschte Produkte aussuchen, kleben das Etikett auf und bestellen die Ware.

Weiterhin gibt es bei der Verwendung von Etiketten auch den besonderen Einsatz. Wünschen Kunden hochwertige Aufkleber zur Kennzeichnung dann finden auch Veredelungen statt und die Farbwiedergabe ist einfach brillant. Bilder, Firmenlogos oder ein eigenes Produktdesign müssen hochwertig zur Geltung kommen und die Waren, auf denen die Etiketten zum Einsatz kommen, hervorheben. Besonders bei Feinkostprodukten kann man immer wieder die Hochwertigkeit der Etiketten erkennen. Es ist nicht nur das Produkt, das hochwertig ist, sondern auch dessen Kennzeichnung. Hochwertige Etiketten werden meist in geringen Stückzahlen hergestellt. Dadurch werden Kunden auf die speziellen Angebote aufmerksam gemacht. Die Aufkleber sind schnell, einfach und sauber zu verarbeiten und sie haben eine lange Haltbarkeit.

Im Alltag eines Menschen kommt dieser im Grunde an Etiketten gar nicht vorbei. Wer einkaufen geht, findet Etiketten, wer in einem Fahrstuhl steht, findet Etiketten, wer sich eine Flasche Wasser kauft, findet Etiketten. Man sieht in nahezu jedem Bereich finden sich die Aufkleber, die auf irgendetwas aufmerksam machen. Und die Händler wissen genau, wie Etiketten gestaltet werden müssen, um für den Kunden interessant zu wirken. Besonders beim Verkauf ist immer wieder festzustellen, dass auffällig gestaltetet Etiketten einen Verbraucher mehr ansprechen, als solche, die einfach gestaltet sind.

Auch im privaten Bereich lassen sich heute Etiketten immer mehr einsetzen. Als Namensschilder oder Aufkleber für Ordner, in denen man seine privaten Unterlagen sortiert, Etiketten sind immer eine Hilfe, um schnell das finden, was man sucht, wenn diese entsprechend gekennzeichnet sind.

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Der Aufkleber für die Maut muss geklebt sein

274507_web_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.de (2)In Österreich beispielsweise besteht die Pflicht für die Maut-Vignette. Viele Autofahrer sträuben sich, diesen an die Frontscheibe zu kleben, weil er gar nicht so leicht wieder abgezogen werden kann. Aber das Aufkleben ist Pflicht, ansonsten wird es teuer. Fahrzeuge mit einer Last bis 3,5 t zahlen 120 € Strafe, wenn die Vignette nicht oder falsch aufgeklebt ist. Fahrzeuge mit einer Last von über 3,5 t zahlen mit 240 € sogar das doppelte.

Die Maut-Kontrolleure sind hier auch wirklich rigoros und haben weder mit Familien erbarmen noch mit solchen, die zwar eine Vignette haben, diese aber nicht korrekt angebracht ist. Jeder wird zur Kasse geben und das kann in die Urlaubskasse schnell ein Loch bringen, vor allem, wenn nur ein gewisses Budget eingeplant ist.

Das richtige Anbringen des Mautaufklebers wird zum einen auf der Vignette selbst erklärt. Zum anderen kann man sich auch an den Mautstellen informieren. Auch der ADAC ist Ansprechpartner, wenn es um das richtige Anbringen des unerwünschten Stickers geht.

Der Grund, warum die Maut-Vignette richtig angeklebt werden muss, ist eigentlich schlüssig. Auf den Autobahnen befinden sich Mautüberwachungssysteme. Diese können eine falsch geklebte Vignette nicht richtig erfassen, was dem Fahrer dann teuer zu stehen kommen kann.

Die Vignette muss links oben an der Innenseite der Frontscheibe aufgeklebt sein. Auch ist es erlaubt, sie hinter dem Innenspiegel anzubringen. Wichtig ist es darauf zu achten, ob man getönte Scheiben hat. In diesem Fall ist es erlaubt, den Aufkleber etwa weiter unten, also unter der Tönung, anzubringen. Allerdings, so rät der ADAC, darf das Pickerl nicht im Sichtfenster des Fahrers angebracht werden. Schließlich würde so die Gefahr eines Unfalls deutlich erhöht.

Für LKW ab 7,5 t zulässigen Gesamtgewicht besteht eine generelle Mautpflicht auf sämtlichen Bundesautobahnen. Dazu gehören auch die Rastanlagen. Sie beginnt mit dem Befahren auf eine Autobahn. Sollten Bundesstraßen die vom Gesetzgeber festgelegten Kriterien erfüllen, dann gilt auch hier für LKW die Mautpflicht.

Es scheint so, dass auch in Deutschland bald die PKW-Maut erhoben wird. Noch streitet sich die Politik, aber es soll feststehen, dass sie eingeführt wird. Zur Zeit sieht es aber so aus, dass die Diskussion darüber vor dem Europäischen Gerichtshof landen wird. Als Inländer denkt man sich nun auch, was das Ganze eigentlich soll und ob der Staat nicht schon genug Gelder von deutschen Autofahrern kassiert. Aber hier wurde natürlich drüber nachgedacht. Damit also die inländischen Autofahrer bei der Maut in Deutschland nicht noch mehr zusätzliche Kosten haben, soll bei der Kfz-Steuer eine Entlastung vorgenommen werden. Diese Entlastung soll Cent-genau der Mautgebühr entsprechen. Kritiker sind der Meinung, dass sie für Inländer auch gänzlich gestrichen werden könne, weil sie keinen Umsatz in die Kassen bringt.

Zwar sollte die Maut bereits 2016 in Deutschland zum Einsatz kommen, aber es ist, wegen der zahlreichen Streitigkeiten innerhalb der Politik, immer wahrscheinlicher, dass der Start erst im Jahr 2017 liegt.

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Die DRR und ihre Kunst

83987_web_R_K_B_by_C. Nöhren_pixelio.de (2)Mit viel Furor und ohne jede Angst haben sich Nonkonformisten von der Diktatur abgearbeitet und das ist eine wahrhafte Entdeckung, die gezeigt werden muss. Hat auch der Martin-Gropius-Bau so gesehen und zeigt Werke der DRR Kunst von 1976-1989.

In Betrachtung der Geschichte von 1976 muss man erkennen, dass über dieses Jahr eigentlich wenig erzählt wird. Und der Kunsthistoriker Christoph Tannert will das nun ändern. Gemeinsam mit dem Leiter des Bahnhofs Museums Hamburgs kuratiert der Kunsthistoriker die Ausstellung in Berlin unter dem Namen „Gegenstimmen. Kind in der DRR. 1976 bis 1989“.

Es handelt sich um eine Zeit, in der es eine Wegscheide gab. Da waren die einen, die ihren ganzen Mut bewiesen haben und die andere Seite, wo sich angepasst wurde. Im Jahr 1976 hat die Ausbürgerung von Wolf Biermann, dem Liedermacher, stattgefunden. Die Unangepassten werden mit „Gegenstimmen“ vereint. Einer von ihnen ist auch Hans Scheuerecker, der Maler aus Cottbus.

Der Kurator beschrieb den Maler als angstfrei, verrückt und sinnlich mit vielen Impulsen. Weiter sagt er auch, dass Scheuerecker „das Epizentrum der Subkultur in der Provinz“ sei. Cottbus ist die einzige Stadt in der in der Künstlerszene Aufmüpfigkeit und Freiheit kein Problem waren.

Die Ausstellung in Berlin zeigt, dass die Künstler angstlos waren und nicht wie der Staat bedroht und eingeengt, sondern frei. Sie haben sich etwas gewagt haben Kritik ausgeübt und nicht ständig die Gedanken an die Revolution. Heute noch kann man sehen, wie die Werke ihre Kraft entfalten, was nicht zuletzt an den Kuratoren liegt. Es wird nicht der Blick auf die kulturhistorischen Einordnungen versperrt.

Vereint werden bei der Ausstellung rund 160 Werke von insgesamt 80 Künstlern. Dabei kann man sich auf verschiedene Sparten freuen. Sowohl die Malerei auf Leinwand als auch die Fotografie und Skulpturen sowie Performances und Installationen sind hier zu bestaunen. Zu den Künstlern gehören unter anderem Angela Hampel, Sybille Bergemann, Trak Wendisch oder Hans-Hendrik Grimmling. Sie alle haben dem System den Rücken gezeigt und dabei ihren persönlichen Ausdruck gefunden. Die Konventionen haben sie ausgelotet und sie mit ihrer Kunst verlassen.

Tannert ist diese neue Bewertung der Zeit sehr wichtig, vor allem was die Ignoranz des Westens angeht, der die DDR nichts gut nachgesagt haben. Aus diesem Grund sieht Hans Scheuerecker die Ausstellung „Gegenstimmen“ auch als „großes Glück“, denn es werden die Gegenbewegungen der Politik mit ernsthafter guter Kunst dargestellt. Mit zwei seiner Werken ist er ebenfalls in der Ausstellung vertreten.

Auf großen Fotografien wird in der Ausstellung gezeigt, wie die Künstler eine Leinwand zu ihrem eigenen Körper machen, einklemmen, bearbeiten, malträtieren und so nicht nur Grenzen, sondern auch Scham und Schmerz überschreiten. Sowohl die des Publikums als auch die von sich selbst.
Gezeigt werden in einer Vitrine auch Briefmarken mit DDR-Kunst.

Gezeigt wird die Ausstellung, organisiert von der deutschen Gesellschaft, noch bis 26. September. Von Mittwoch bis Montag in der Zeit von 10 bis 19 Uhr kann man die „Gegenstimmen“ noch betrachten.

Bildquelle: © C. Nöhren / Pixelio.de

Ich Teile alles – auch mein T-Shirt

618937_web_R_K_B_by_wobigrafie_pixelio.de (2)Aber es gibt sie, die WG in der wirklich alles geteilt wird. Ob das Schlafzimmer, die Küche oder das Badezimmer. Das Schlafzimmer? Ja es ist tatsächlich der Fall. Eine solche WG wird als „Funktionale WG“ bezeichnet. Hier hat nämlich niemand mehr ein eigenes privates Zimmer. Selbst die Kleiderschränke werden geteilt. Das bedeutet, das T-Shirt, das ein Bewohner kürzlich erst angezogen hatte, kann heute schon wieder von einem anderen Bewohner getragen werden.

Bei den FuWo-WGs besitzt im Grunde niemand etwas, denn alles was es gibt, gehört auch allen. Die Zimmer werden hier nicht in eigene private Räume eingeteilt, sondern in Funktionen unterteilt. Eine Individualität eines Besitzers, was das eigene Zimmer ausmachen würde, findet man in solchen Wohngemeinschaften nicht. Eigene Vier Wände, darauf darf man sich als Bewohner nicht einstellen.

Solche WGs gibt es vor allem in Szenen-vierteln, die viel zu überteuert sind, schon seit einigen Jahren. Gerade in den Großstädten sind diese Wohnungen, in denen ein eigenes Zimmer für jeden Bewohner nicht mehr vorgesehen ist. Der eigentlich sehr nüchterne Ausdruck „Funktionales Wohnen“ heißt nur, das die Zimmer ihre verschiedenen Funktionen erhalten. So gibt es unter anderem ein Schlafzimmer, in welchem alle Bewohner einen Schlafplatz haben. Wer als Paar in eine WG dieser Art einzieht, darf sich aber freuen, denn es gibt auch das Zimmer für schöne Stunden zu zweit. Und einen Luxus gönnen sich die Bewohner mit einem Hobbyraum und einem gemeinsamen Wohnzimmer. Es gibt zwei preisliche Bedingungen, die für das Wohnen in einer WG mit funktionalen Räumen erfüllt sein müssen: Besitz und Privatheit.

Die Dogmatik der Kommunen aus den Siebzigerjahren fällt hier gänzlich weg. Denn wie schon gesagt, es wird alles geteilt, nicht nur die Räumlichkeiten. Es spielt hier keine Rolle, wem tatsächlich etwas gehört und es ist auch uninteressant wessen Bereich irgendwo ist. Alle dürfen alles nutzen.

Das denken mit dem Kleiderschrank muss man aber akzeptieren können, denn ein Lieblings-T-Shirt kann hier auch jeder tragen. Dafür sorgt der gemeinsame Kleiderschrank mit dem Motto: „Wenn es nur einen Kleiderschrank gibt, dann hat man mehr zum Anziehen“. Hippies und neoliberale Technokraten treffen hier auf einen gemeinsamen Punkt und geben sich quasi das Versprechen aus Kapitalismus und Religion. „Alles wird eins, vor dem Göttlichen, oder vor dem Geld“.

Aber das funktionale Wohnen bringt auch immer wieder Auseinandersetzungen mit sich, wenn unter den Bewohnern einer ist, der das Gemeinsame nicht möchte. Dieser aber ist in solch einem Fall gänzlich Fehl am Platz. Man muss sich mit der intensiven, familienähnlichen und sehr intimen Form des Wohnens anfreunden können. Hier steht einfach nicht das eigene Individuum im Vordergrund, vielmehr ist hier das Soziale an erster Stelle. Es wird teilt, was da ist, ganz egal, was es ist.

Die Funktionale WG, hier ist alles Gemeingut. Es gibt keine Privatsphäre. Genaugenommen ist man als Bewohner Besitzlos. Niemand nennt hier eine Hose, eine Jacke, einen Fernseher oder ein T-Shirt sein eigen. Alles gehört jedem Bewohner.

Wird dadurch Alleinwohnen irgendwann die Ausnahme?

Bildquelle: &copy; wobigrafie / <a href=” http://www.pixelio.de/media/618937 ” rel=”nofollow”>Pixelio.de</a>

Nach 6 Jahren zeigt Krefelder Kaiser-Wilhelm-Museum wieder Kunst auf Leinwand

710736_web_R_K_B_by_Gila Hanssen_pixelio.de (2)Am ersten Wochenende im April konnten interessierte Besucher bereits einen Blick in die neu restaurierten Räume des Kaiser-Wilhelm-Museums in Krefeld werfen. Zu dem Zeitpunkt waren diese allerdings noch leer, am kommenden Samstag wird das Gebäude aber wieder seinem eigentlichen Zweck zugeführt: Kunst zu zeigen.

Zur Eröffnung gibt es 370 Werke aus dem zwischen 3.500 und 4.000 Exponate umfassenden Bestand des Museums zu sehen. Die Ausstellung wird den Titel „Das Abenteuer unserer Sammlung I“ tragen. Sie ist zugleich die Abschiedsausstellung des amtierenden Museumsdirektors Martin Hentschel. Nach 15 Jahren im Amt beendet er nunmehr seine Direktorentätigkeit.

Gegründet wurde das Museum Ende des 19. Jahrhunderts. Neben der Kunst widmete es sich damals außerdem dem Thema Kunstgewerbe. Die Eröffnungsausstellung stellt eine Reise durch die Geschichte des Kaiser-Wilhelm—Museums dar. Für einen Blick in die Anfangszeiten müssen die Ausstellungsräume im zweiten Obergeschoss aufgesucht werden. Gezeigt werden ein freigelegtes Wandgemälde von Johan Thorn Prikker, ein Tafelaufsatz von Josef Hoffmann, Gläser von Koloman Moser sowie zahlreiche Vitrinen mit Beispielen angewandter Kunst.

Der große Saal im ersten Obergeschoss widmet sich Kunstepochen, die zum Teil Jahrhunderte auseinanderliegen. Die Großporträts von Thomas Ruff stammen aus den 1980er-Jahren und sind somit eindeutig der zeitgenössischen Kunst zuzuordnen. In unmittelbarer Nähe zu Kunstwerken aus dem Mittelalter wie etwa die „Anna selbdritt“ wurde moderne Kunst wie die vorgenannten Porträts oder beispielsweise Skulpturen von Kiki Smith platziert. Zum Teil liegen 500 Jahre zwischen diesen Werken und dennoch lassen sie sich irgendwie miteinander verknüpfen.

Höhepunkt der Ausstellung ist ohne Zweifel der Hauptsaal. Hier ist der Platz für die ganz große Malerei. In diesem Raum wird deutlich, von welch enormer Vielfalt die Sammlung des Museums ist. Blickfang ist das Farbfeldbild „1024 Farben“ von Gerhard Richter aus dem Jahre 1973. Der in Argentinien geborene und heute in New York lebende Künstler Fabian Marcaccio verarbeitete in dem von ihm ausgestellten Werk den Mord an einer jungen Afroamerikanerin, der als eines der brutalsten Verbrechen Amerikas gilt. Eine gewisse Ironie ist hingegen bei den Gemälden und Fotografien des Deutschen Sigmar Polke zu bemerken. In der aktuellen Ausstellung des Kaiser-Wilhelm-Museums kann dies am Werk „Im Westen nichts Neues, Himmelstoß“ überprüft werden.

Sehenswert auch die beiden Beuys-Räume. Sieben Arbeiten des Aktionskünstlers sind dort ausgestellt. Der Fokus liegt auf der Regal-Installation „Barraque D’Dull Odde“, die sich aus rund 600 Einzelteilen zusammensetzt. Sie wurde einst von Beuys selbst in den Museumsräumen errichtet. Während der Sanierung des Museums wurde jene ebenfalls mit Sorgfalt restauriert. Dabei verblieb die Installation an Ort und Stelle. Die mit der Restaurierung betraute Kunsthistorikerin brauchte ein halbes Jahr dafür. Sogar der neue Fußboden wurde um das Kunstwerk herumverlegt.

Wer hinter den Mauern des Kaiser-Wilhelm-Museums also nur Bilder auf Leinwand vermutet, wird angenehm überrascht sein, wie vielseitig Kunst sich doch zu präsentieren vermag. Im Studio 2 ist gar die eigene Kreativität gefragt. Museumspädagoge Thomas Janzen hat in Zusammenarbeit mit der in Krefeld heimischen Künstlergruppe Sputnik eine Museumsbox entworfen, die begehbar ist und interessante Angebote für alle Altersgruppen enthält.

Die feierliche Wiedereröffnung des Kaiser-Wilhelm-Museums findet am Samstag, den 2. Juli, von 16 bis 24 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, so auch am Sonntag. Standort des Museums ist der Joseph-Beuys-Platz 1, vormals Karlsplatz 35.

Bildquelle: © Gila Hanssen / Pixelio.de

Die Eiszeit ist wieder da und das nicht nur auf Poster

449480_web_R_K_by_freestyler_pixelio.de (2)Wie kann man eine Filmreihe, die eigentlich schon alles behandelt hat, interessant fortsetzen? Indem man die Erde verlässt und den Weltraum als Handlungsort wählt. Diesen Weg gehen im 5. Teil die Macher von „Ice Age“. Ob sie damit den Nerv der Eiszeitfans treffen und an den Erfolg der vorangegangenen vier Teile anknüpfen können, ist derzeit im Kino zu sehen.

„Ice Age – Kollision voraus!“ heißt das neueste Werk. Einmal mehr werden darin Manni, Sid, Diego und Co zu Rettern. Dieses Mal aber droht der Heimat der ungewöhnlichen Herde aber eine weitaus größere Gefahr und jene kommt auch noch von außerhalb. Während man sich bisher mit Dinosauriern, Flutwellen und auseinanderbrechenden Kontinenten umherschlagen musste, hat es nunmehr das Universum auf die Tiere abgesehen.

Auslöser der Katastrophe, die die ganze Welt auszulöschen droht, ist Rattenhörnchen Scrat. Wie gewohnt ist er auf der Suche nach einer Eichel, die natürlich nicht einfach so auf dem Boden herumliegt oder am Baum hängt. In „Ice Age – Kollision voraus!“ verlagert sich die Eicheljagd in das Weltall. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Den Anfang macht ein von Scrat ausgelöster Meteoritenschauer, der auf der Erde niedergeht. Aber es soll noch schlimmer kommen und so müssen die Tiere neben der Lösung eigener Probleme auch noch um das Bestehenbleiben ihres Zuhauses kämpfen.

Mit dabei sind die in den letzten Teilen liebgewonnenen Charaktere. Manni, Sid und Diego, die die Helden der ersten Stunde sind. Ellie, Eddie und Crash, die im zweiten Teil hinzustießen. Peaches, die gemeinsame Tochter von Manni und Ellie, die sich mittlerweile im heiratsfähigen Alter befindet und mit dem Mann ihrer Träume vor den Traualtar treten will. Komplettiert wird das Rudel von Säbelzahndame Shira und Sids Faultieroma, die seit „Ice Age 4 – voll verschoben!“ mit von der Partie sind. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Wiesel Buck, das aus der von Dinosauriern bevölkerten Unterwelt auftaucht, nachdem es eine Steinplatte mit der Prophezeiung vom Ende der Welt gefunden hat.

Sie alle fühlen sich in der Pflicht, ihre Heimat zu retten und haben darüber hinaus jede Menge persönliche Angelegenheiten zu bewältigen. Diese werden nicht dadurch weniger, dass die Herde ihre Heimatinsel verlassen und in exotische Länder aufbrechen muss. Unterwegs warten zahlreiche brenzlige Situationen und neue Bekanntschaften auf sie. Das zeigen auch die Poster zum Film. Mal flüchten die Tiere vor herabfallenden Meteoriten, mal ist Scrat im Raumanzug zu sehen, während seine geliebte Eichel im Schutzhelm steckt und einen bedrohlichen Riss verursacht hat.

Dennoch kommt der Spaß nicht zu kurz. Was wäre „Ice Age“ ohne Witze und Pointen? Ein anderes Poster zeigt beispielsweise die Opossums Eddie und Crash, die vermeintlichen Brüder von Ellie, wie sie lachend auf den Hörnern eines Lamas reiten. Faultier Sid ist nach wie vor auf der Suche nach der großen Liebe. Eins der Poster trägt den Titel „Die Schöne und der Sid“ und zeigt ebenjenen in Begleitung einer reizenden Faultierdame. Ob es wohl endlich klappt mit einer Partnerin? Das Poster macht berechtigte Hoffnungen. Um zu klären, ob diese erfüllt werden, hilft nur der Gang ins Kino. Dann kann man auch erfahren, ob es mit der Welt weitergehen wird oder nicht.

Bildquelle: © freestyler / Pixelio.de

Digitales Feedback via QR – Codes ist jetzt auch für offene Veranstaltungen verfügbar

255796_web_R_K_by_einzmedia_pixelio.de (2)Zeitnah ein Feedback abgeben, das war bisher nicht bei allen Veranstaltungen möglich. Probleme gab es vor allem bei sogenannten offenen Veranstaltungen wie bei Outdoorevents oder einem unbekannten Kreis an Teilnehmern. Dank QR-Codes soll dies aber bald der Vergangenheit angehören.

Über eine Plattform, die die digitalen Daten auswertet, erhalten die Veranstalter eine Auswertung in Echtzeit und können so auf einen Blick sehen, ob alles rund läuft oder ob hier und da noch Handlungsbedarf besteht. Die Teilnehmer wiederum müssen nicht erst am heimischen Computer Platz nehmen, um eine Bewertung vorzunehmen. Es ergeben sich also für beide Seiten Vorteile, die dem jeweils anderen schnell und noch während der Veranstaltung zu Gute kommen.

Die entsprechenden QR-Codes lassen sich für die verschiedensten Events nutzen und sind längst nicht nur auf die oben genannten beschränkt. Im Grunde genommen können sie überall dort zum Einsatz kommen, wo ein sofortiges Feedback gewünscht wird. Ihre Nutzung ist ebenfalls bei Seminaren, Firmentagungen, Kongressen und Workshops denkbar, also dort, wo die Teilnehmerkreis in der Regel aus geladenen und somit namentlich bekannten Personen besteht.

Voraussetzung ist lediglich eine Anmeldung auf der Plattform. Jeder Veranstaltung wird über diese ein QR-Code zugeordnet, über den sie eindeutig identifiziert wird. Mit ihren mobilen Endgeräten können nun die Teilnehmer den Code einscannen und erhalten im Anschluss daran einen Fragebogen übermittelt. Jener wurde vom jeweiligen Veranstalter erstellt und ist somit exakt auf die Veranstaltung zugeschnitten. Damit Teilnehmer ohne Scanmöglichkeit nicht außen vorbleiben, wird alternativ ein Link zur Verfügung gestellt, der gleichfalls zum Fragebogen führt.

Um welche Art von Veranstaltung es sich handelt, ist übrigens nicht von Bedeutung. Dadurch wird ein äußerst flexibler Einsatz der QR-Codes gewährleistet. Auch bei den Fragebögen gibt es keinerlei Limit, was die Menge der Fragen betrifft. Zu jeder Zeit kann auf diese zugegriffen werden, um sie zu verändern, zu aktualisieren oder als Vorlage zu speichern.

Flexibilität gilt ebenfalls bei den Sprachen. Wer möchte, kann mehrsprachige Feedbackabfragen einsetzen. Gleiches gilt für die Zeiträume, die zum Abgeben des Feedbacks eingeräumt werden. Die Spanne reicht von einer Minute bis hin zu einem Jahr. Und nicht nur Veranstaltungsteilnehmer können über die QR-Codes um eine Einschätzung gebeten werden: Mitarbeiter- und Kundenbefragungen sind ferner realisierbar.

Interessant ist weiterhin die Möglichkeit, dass Veranstalter mehrere Benutzer mit administrativen Rechten ausstatten können. Die Zahl der diesbezüglichen User ist unbegrenzt. Demzufolge können mehrere Verantwortliche mit Zugriffsrechten ausgestattet werden und unabhängig voneinander eine Auswertung der eingegangen Daten vornehmen. Gleichwohl erlaubt es diese Funktion, dass sich mehrere Personen eine Meinung bilden und eine eventuell notwendige Problemlösung aus verschiedenen Blickwinkeln angehen können.

Man mag sich nun fragen, warum nicht schon früher jemand auf diese Nutzungsmöglichkeit der QR-Codes gestoßen ist. Offensichtlich war die Zeit dafür einfach noch nicht reif. Doch nun sind die Tage gezählt, bis die neue Technik endlich verfügbar ist. Nach Willen der Entwickler soll sie einiges vereinfachen. Veranstalter ersparen sich zum Beispiel zeitraubende manuelle Auswertungen, die letztendlich zu spät kommen, weil sie für die aktuelle Veranstaltung nicht mehr von Bedeutung sind und eigentlich erst bei der nächsten zum Tragen kommen, sofern überhaupt eine neue Auflage geplant ist.

Bildquelle: © einzmedia / Pixelio.de

Ausdrucksstark auf Leinwand – Constanze Kirmes bringt das Meer nach München

519464_web_R_K_B_by_twinlili_pixelio.de (2)Gabi Green präsentiert in ihren Ausstellungsräumen bei „Schmuck & Anderes“ im Münchner Westend dieses Jahr etliche neue Werke. Vertreten sind in ihren Ausstellungen sowohl Künstlerinnen aus der Region als auch aus Übersee wie beispielsweise den USA. So wird etwa von Bridget Lynch Videokunst vorgeführt, Christine Wild zeigt Bilder und Pia Duppich begeistert mit Schmuck.

Die eingangs erwähnte Künstlerin Constanze Kirmse widmet sich der Malerei. Sie stellt ihre Visionen vom Wildsein und der Freiheit aus. Begonnen hat die Ausstellung bereits am 10. Juni. Titel derselben ist „Seeblicke“. Das macht das kunst- und naturverwöhnte Auge neugierig. Zur Vernissage, die am 10. Juni zwischen 18.00 und 20.30 Uhr stattfand, gab es eine kleine Einführung von Dr. D. Lamb.

Die Künstlerin selbst hat sich bei ihren neuen Arbeiten dem Meer in seiner Bewegung und dessen unendlicher Weite verschrieben. Ganz offensichtlich haben sie die vom Meer gebotenen Gegensätze inspiriert. Das Wasser kann sanft sein, aber auch bedrohlich, ruhig oder aufgewühlt, all das vereint sie in ihren Werken. Die Künstlerin lässt sich auf das Meer als ein unberechenbares und nicht angreifbares Phänomen ein und bringt diese unendliche Vielfalt in Farben und Strukturen auf die Leinwände. Mit äußerster Präzision lässt Kirmse den Betrachter Horizonte und Dünungen erleben, lässt Licht und Schattierungen zu einem Kunstwerk werden.

Viele ihrer Werke sind vor Ort entstanden, entweder direkt am Ufer oder auf einer hohen Klippe. Sie schafft es so, den Betrachter durch eine Unmittelbarkeit und eine atmosphärische Dichte auf sich zu konzentrieren, wie es kaum ein anderer kann. Ihre Arbeitsorte liegen am Atlantik ebenso wie an den nördlichen Küsten unseres Kontinents.

Kirmse arbeitet mit kraftvollem Strich und sehr intensiver Farbigkeit. Sie versteht es, das Wasser mit all seiner Wucht und Kraft, mit seinen Gezeiten und seiner ungestümen Art derart in Szene zu setzen, dass der Betrachter den Eindruck hat, selbst vor Ort zu sein und den festgehaltenen Moment live mitzuerleben. Das gibt jedem Besucher die einzigartige Gelegenheit, durch die Augen der Künstlerin in die Wasserwelt unseres Planeten einzutauchen und dennoch von einem trockenen Standort aus zu betrachten.

Constanze Kirmse lebt in Laim. Sie hat in ihrer Heimatstadt München Kunstgeschichte studiert, dazu noch in den USA Malerei. Dies ist bereits ihre dritte Einzelausstellung. Die Besucher dürfen sich auf weitschweifende Blicke über die See freuen. Sie dürfen sich entführen lassen auf das weite Meer bei Wind und Wetter. Mit diesen „Aussichten“ mutet die Ausstellung ein bisschen wie Urlaub vom Alltag an. Und genau das ist es, was sich jeder Künstler wünscht. Er möchte den Betrachter seiner Kunstwerke mit auf eine Reise nehmen und ihn einladen, die Welt durch seine Augen zu sehen.

Die Ausstellungsräume „Schmuck & Anderes“ befinden sich in der Gollierstraße 17 in München. Die Ausstellung von Constanze Kirmse ist bis zum 23. Juli zu sehen. Sie hat an den Tagen Mittwoch, Donnerstag und Freitag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Am Wochenende können Besucher ausschließlich am Samstag zwischen 11 und 13 Uhr vorbeischauen. Am vorletzten Tag, den 22. Juli, ist für 18.30 Uhr eine Finissage geplant. Sie wird unter dem Motto „Meeresrauschen“ stehen.

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