Aufkleber und T-Shirt Blog

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Poster für die Umwelt

Heutzutage werden Energiesparlampen von Verbrauchern immer noch in den einfachen Hausmüll geworfen, obwohl sie in den Sondermüll gehören. Leiter vom Fachbereich Stadt Delmenhorst, Jürgen Müller-Schönborn, sagt „85 Prozent der Energiesparlampen werden noch immer über den normalen Hausmüll entsorgt“. Er macht dadurch auch aufmerksam auf die Kampagne für die richtige Entsorgung der Energiesparlampen von der Lightcycle Retourlogistik. In den Lampen ist Quecksilber enthalten, dass für die Umwelt einfach nur Gift ist. Werden die Lampen recyclet, trennt man Leuchtpulver und Quecksilber voneinander.

Bei einem Wettbewerb zu dieser Kampagne hat die Klasse damaligen 4b der Grundschule Beethovenstraße gewonnen. Die zu dieser Kampagne erstellten Poster werden nun in verschiedenen Geschäften der Stadt ausgehängt.

Das Problem, dass immer noch die Energiesparlampen im Hausmüll landen, ist wohl, dass es einfach zu wenige Sammelstellen gibt. Das Ziel der Initiative ist es nun, die Verbraucher darüber zu informieren und sie zu sensibilisieren, wie mit dem Einsatz und auch der Entsorgung der Lampen umgegangen werden muss. Es werden noch bis ins Jahr 2016 überwiegend Energiesparlampen sein, die auf dem Markt erhältlich sind. Bundesweit gibt es für die Verbraucher rund 2100 Sammelstellen. In Delmenhorst selbst sieht es so aus, dass es nur eine einzige Rücknahmestelle für Energiesparlampen gibt und diese ist nur für Großkunden. Zwei Sammelstellen gibt es auch für die Verbraucher. Aber das ist einfach zu wenig. Aus diesem Grund plant die Stadt auch in Zusammenarbeit mit der Firma Lightcycle, mehr Sammelboxen in den Geschäften aufzustellen.

Es ist eigentlich immer das Gleiche mit Sondermüll von Verbrauchern. Sie haben entweder viel zu wenige Möglichkeiten, diesen richtig zu entsorgen oder es fehlt ihnen an Umweltbewusstsein. Vielleicht konnten die Grundschüler durch die Poster etwas bewegen, was zwar nur ein kleiner Schritt ist, aber auch kleine Schritte können Wirkung zeigen, schließlich mögen es die Erwachsenen, wenn sich Kinder für etwas einsetzen.

Wer in nächster Zeit in Delmenhorst unterwegs ist, der sollte sich einfach mal genauer umsehen und vielleicht wird man eines der gestalteten Poster der Kids sehen und sich ein Beispiel an ihnen nehmen. Jeder sollte sich ein wenig für Umweltschutz begeistern und aktiv daran mitwirken.

Es ist natürlich nicht notwendig, für jede Lampe, die defekt ist, zu einer Sammelstelle zu fahren. Man kann sich in seinem Keller oder der Abstellkammer auch eine kleine Kiste aufstellen und die Energiesparlampen sammeln. Wenn man weiß, wo die Lampen angegeben werden können und in der Nähe einer Sammelstelle ist, nimmt man die Lampen einfach mit und entsorgt sie fachgerecht und umweltbewusst.

Es gibt viele Poster, die immer wieder für den Umweltschutz gestaltet werden. Wer sich selbst ein eigenes Poster drucken lassen möchte, dass auf irgendeiner Weise mit Umweltschutz zusammenhängt oder ein ganz anderes Thema behandelt, der sollte sich an Anbieter für den Posterdruck wenden. Man kann bei diesem ganz schnell, viele selbst gestaltete Poster drucken lassen. Sei es für seine eigenen vier Wände oder eine Kampagne.

Foto: knipsermann / Pixelio.de

Poster gestalten einfach gemacht

Kinder lieben Poster, wenn sie ihren Star zeigen. Aber nicht nur bei den Kindern sind sie beliebt, denn auch die Erwachsenen finden Poster zunehmend toll. Aber natürlich nicht jene, die man aus Zeitschriften herausnimmt oder irgendwo kaufen kann. Die Poster werden selbst gestaltet, mit einem Motiv, das man toll findet. Und selbst die Kinder äußern bei Eltern immer wieder den Wunsch, dass sie ein Poster haben möchte, dass ein ganz spezielles Motiv zeigt. Auch dieser Wunsch kann problemlos erfüllt werden, denn beim Gestalten eines Posters sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Ein Poster selbst zu gestalten ist im Grunde denkbar einfach. Entweder nimmt man einfach seine Kamera und schießt ein tolles Motiv oder man setzt sich an ein Grafikprogramm und gestaltet ein Motiv selbst. Als Datei abgespeichert kann dann nahezu jedes Bildformat auf der Seite eines Anbieters hochgeladen und als Poster bestellt werden. Natürlich sollte man sich zuvor beim Anbieter erkundigen, welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten, damit das Bild auf dem Poster auch optimal zur Geltung kommt. Natürlich muss die Datei für das Posterformat auch geeignet sein. Schließlich kann nicht jedes Bild beispielsweise als 2 Meter Poster gedruckt werden. Es kann bei einer schlechten Bildqualität zu Pixelstrukturen oder Reliefbildungen kommen, die das Poster natürlich nicht mehr schön aussehen lassen.

Ob ein Bild, das man als Poster drucken lassen möchte, auch geeignet ist, kann bei verschiedenen Anbietern gleich nach dem Uploaden erkannt werden. clickandprint als Beispiel vergibt für die Bildqualität „Noten“, an welchen erkannt werden kann, ob die Qualität für das gewählte Format gut ist.

Ist das Motiv der Qualität entsprechend, das es als Poster gedruckt werden kann, folgt man einfach dem Bestellvorgang und hat innerhalb kürzester Zeit ein Poster bestellt. Natürlich kann man auch mehrere Poster mit verschiedenen Motiven gleichzeitig bestellen. Nach der Bestellung wartet man einfach einige Tage auf die Lieferung und kann die Zimmer seiner Kinder oder die anderen Räume der Wohnung mit eigens gestalteten Postern schmücken.

Ob man die Poster, so wie geliefert, aufhängt, oder erst einrahmt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Bei der Größe eines Posters sind, sowie bei der Wahl des Motives, keine Grenzen gesetzt.

Aber nicht nur privat kann man Poster drucken lassen, denn auch als Werbemittel sind sie ideal. Man kann spezielle Angebote für seine Kunden aufdrucken lassen oder einfach sein Unternehmen anhand eines Posters vorstellen. Viele Unternehmen setzen den Posterdruck ein, um spezielle Mitteilungen zu machen.

Sehen kann man dies unter anderem auch an der Politik. Schließlich lassen die Parteien Poster für ihre Wahlkampagnen zahlreich drucken, um den Menschen mitzuteilen, was unternommen wird, wenn man sie wählt. Dass das meist nur leere Versprechen sind, wissen mittlerweile die meisten, aber scheinbar funktioniert es immer wieder.

Ob privat oder als Unternehmen, Poster kann man immer drucken lassen und bei der Gestaltung hat man freie Hand. Es gibt keine Vorgaben, was auf dem Poster aufgedruckt wird und was nicht.

Foto: knipseline / Pixelio.de

Leinwand als Geschenkidee

Möchte man ein schönes und auch besonderes Geschenk machen, ist die Entscheidung manchmal gar nicht leicht. Eine Geschenkidee ist unter anderem die Leinwand. Man kann Bilder und Motive aufdrucken lassen, diese auf einen Keilrahmen ziehen und dann verschenken. Natürlich muss man erst einmal ein Bild haben, das man auf der Leinwand aufdrucken lässt. Am einfachsten ist es, wenn das Bild direkt mit der Digitalkamera aufgenommen wird. Dieses kann man dann ganz schnell auf seinem Rechner speichern, bearbeiten und verändern.

Wenn man dann ein Bild ausgewählt hat, ist alles Weitere im Grunde denkbar einfach. Man sucht sich einen Anbieter für den Leinwanddruck im Internet. Man entscheidet sich für eine Größe der Leinwand, lädt sein Bild hoch und bestellt es als Leinwand.

Die Kosten für eine bedruckte Leinwand sind nicht mehr so hoch, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war, denn die Entwicklung hat auch hier positive Züge angenommen. Die Nachfrage ist dadurch größer geworden und die Kosten konnten von den Anbietern gesenkt werden.

Bei der Gestaltung der Leinwand gibt es keine Grenzen. Man also eine sehr grenzenlose Entscheidungsfreiheit. Bei der Größe entscheidet man natürlich auch selbst und es sind nicht nur die in einem Shop angebotenen Größen möglich, denn man kann auch Übergrößen Leinwände bestellen.

Wer eine Leinwand bedrucken lässt, der wird nicht einfach nur ein Bild auf der Leinwand sehen, denn das Motiv kann eine völlig neue Wirkung auf den Raum haben, in dem sie aufgehängt wird. Hat man die Leinwand bedrucken lassen und verschenkt, dann kann es auch wahrer Überraschungsmoment werden. Bislang hat längst nicht jeder von der Möglichkeit erfahren, Leinwände mit eigenen Bildern bedrucken lassen zu können. Um so größer ist dann auch die Freude über die Leinwand mit einem Bild, das etwas Persönliches zeigt.

Bestellt man eine bedruckte Leinwand, hat man einen großen Vorteil: Es muss nicht mehr viele Wochen auf die fertige Leinwand gewartet werden, denn der Druck ist mittlerweile durch die Technologien schnell erfolgt. Hat man dem Anbieter das Bild übersendet, die Größe eingetragen und den Auftrag zum Druck der Leinwand abgeschickt, dauert es in der Regel nur wenige Tage, bis man die fertige Leinwand per Post erhält.

Ein Leinwanddruck ist immer eine schöne Geschenkidee, denn es handelt sich um etwas Persönliches, wenn man ein selbst fotografiertes Bild nimmt und eventuell auch noch einen persönlichen Spruch auf das Bild aufbringt. Vor allem aber ist es eine Geschenkidee, die günstig ist. Geliefert wird die Leinwand oft ohne Keilrahmen geliefert. Man kann sich dann selbst einen Keilrahmen kaufen und die Leinwand aufziehen. Nicht immer möchte man den Leinwanddruck auf einen Keilrahmen aufziehen, denn auch ohne diesen sieht das Bild sehr schön aus und es kann den Raum und das Bild lebendiger wirken lassen.

Die Leinwand als Geschenk ist zu jedem Anlass eine gute Idee und kann zu jeder Zeit bestellt werden.

Foto: Geralt / Pixelio.de

Autoaufkleber immer beliebter

Keiner hat das Geld heutzutage mehr so locker sitzen, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Viele sind der Meinung, dass es an der Einführung des Euro gelegen hat, was aber eigentlich keine Rolle mehr spielt. Es ist nun mal Fakt, das die Menschen sich nicht mehr viel leisten können und ein neues Auto ist da bei vielen schon nicht mehr drin. Also bleibt einem Nichts anderes mehr übrig, als die alte Karre weiterzufahren. Aber das Auto muss ja nicht aussehen, wie eine alte Karre, denn es gibt schließlich Autoaufkleber. Sie werden immer beliebter und sind auch immer öfter auf Autos zu sehen.

Autofahrer nutzen die Aufkleber nicht nur dazu, ihr Auto aufzupeppen, sondern überkleben auch Kratzer und Roststellen. Viele nutzen aber auch die Gelegenheit, mit Autoaufkleber Werbung für eine oder sogar ihre Firma zu machen. Es ist natürlich auch viel Werbefläche mit Autos gegeben. Die Heckscheibe, die Seitentüren oder das komplette Auto werden mit Werbeaufkleber beklebt. Wer sein Auto nicht für Werbezwecke nutzt, der stylt es einfach neu und muss sich kein neues Auto kaufen, was man sich sowieso nicht leisten kann.

Natürlich muss man je nach Aufkleber auch eines Geschick aufweisen, denn je größer die Sticker fürs Auto sind, umso schwieriger wird es, sie anzukleben. Aber hierfür gibt es natürlich Hilfe, denn man wird, wenn man den Aufkleber gekauft hat, auch gleichzeitig eine Anleitung zum Aufkleben erhalten. So ist es bei sehr großen Autoaufklebern beispielsweise am einfachsten, wenn man die Klebetechnik anwendet, bei welcher der Untergrund angefeuchtet sein muss. So kann der Aufkleber vor dem richtigen Anbringen auch in die korrekte Position geschoben werden.

Die Aufkleber für Auto ermöglichen, dass man seinem Wagen einen vollständig neuen Look verpasst, der natürlich von vielen gewünscht ist. Der Vorteil bei Anbietern die Clickandprint liegt vor allem darin, dass man hier seinen Autoaufkleber selbst gestalten kann und nicht gezwungen ist, aus der Datenbank irgendwelche Motive auszuwählen.

Man kann meist erkennen, wenn der Wagen beklebt ist, ob dieser einer Frau oder einem Mann gehört, denn schon oft ist festgestellt worden, welche Art Aufkleber von Frauen oder Männer bevorzugt werden. Florale Aufkleber sind vor allem bei den Frauen beliebt. Diese werden farblich an die Farbe des Autos angepasst und meist nur am hinteren Teil des Fahrzeuges aufgeklebt. Durchaus kann man auch Fahrzeuge sehen, die viele Blüten überall auf dem Auto haben, aber auch hier wird man feststellen, dass es der Wagen einer Frau ist. Männer hingegen möchten einen coolen Look für ihren nicht mehr so toll aussehenden Wagen haben. Flammen oder Streifen gehören hier zur ersten Wahl.

Aber ganz gleich, für welche Aufkleber man sich auch entscheidet, sie machen aus einer alten nicht mehr ansehnlichen Klapperkiste einen ganz neuen Blickfang auf der Straße. Und wenn die Motive nicht mehr gefallen, kann man die Alten gegen neue austauschen, schließlich lassen sich die Aufkleber ohne Rückstände wieder entfernen.

Foto: melti.jpg / Pixelio.de

Eine Leinwand die Angst macht

So viele Menschen möchten sich eine schöne Leinwand in ihrer Wohnung aufhängen, weil sie als Gestaltungsmöglichkeit und Alternative zur Tapete gilt. Wer aber nicht malen kann, der wird sich sicherlich nicht vor eine weiße Leinwand setzen und versuchen, irgendwelche Motive zu malen. Der Traum von einer Leinwand mit einem schönen Motiv scheint dann in die Ferne zu schweifen.

Problematisch wird es auch für einen Künstler, der vor einer weißen Leinwand sitz und keine Ideen für neue Bilder findet. Dann kann die weiße Leinwand sogar Angst hervorrufen und man glaubt, als Künstler nicht mehr tätig sein zu können.

Ein Problem entsteht auch, wenn man eigentlich kein Bild selbst malen möchte, sondern in ein Fachgeschäft fährt und sich in diesem nach einer tollen bedruckten Leinwand umsieht. Oftmals ist das Bild nicht vorhanden, das man sich in seine Wohnung hängen könnte. Dann verlässt man das Geschäft wieder ohne ein Bild und überlegt, welche Möglichkeit noch in Betracht gezogen werden kann.

Hier gibt es selbstverständlich eine Lösung, egal, ob man nicht malen kann, aber gerne ein gemaltes Bild auf Leinwand hätte, Künstler ist und keine Motive mehr einfallen oder ein bedrucktes Bild sucht, um es sich aufhängen zu können. Man kann die Leinwand bedrucken lassen. Hier wählt man einfach ein Motiv, dass man sich selbst gestaltet hat, eines, dass aus einer Bilderdatenbank herausgesucht wurde oder ein Foto, das selbst geschossen wurde.

Diese Variante ermöglicht jedem, eine Leinwand so gestaltet zu bekommen, wie man sie gerne in seiner Wohnung aufhängen möchte. Es muss nicht mehr lange vor einer weißen Leinwand gesessen werden, bis einem ein Motiv einfällt, es müssen auch keine Geschäfte mehr aufgesucht werden, in denen man dann doch keine bedruckte Leinwand findet, die gefällt.

Sicherlich muss man sich auch dann, wenn man eine Leinwand bedrucken lassen möchte, überlege, welches Motiv diese haben soll, aber dieses Vorgehen ist deutlich einfacher, als sich vor die Leinwand zu setzen, vor allem, wenn man nicht malen kann. Hat man ein tolles Foto gemacht, kann dieses auf eine Leinwand gedruckt werden lassen. Man kann auch mit einem Computerprogramm selbst Motive erstellen und diese als Leinwanddruck in Auftrag geben. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und nahezu grenzenlos. Eines hat diese Möglichkeit aber für alle gemeinsam: Man wird das Motiv auf der Leinwand haben, das genau das ist, was man schon immer haben wollte.

Die Leinwand wird einem Künstler keine angst mehr machen und jene, die eigentlich selbst malen möchten, es aber nicht können, werden keine Sorgen mehr haben müssen, dass sie keine Leinwand in ihrer Wohnung hängen haben können.

Schon oft haben Menschen das Angebot zum Leinwand Bedrucken lassen, in Anspruch genommen. Die Leinwand kann so vielseitig eingesetzt werden, dass man auch mehrere Leinwände bedrucken lassen kann, sodass immer ein Motiv zum Tauschen vorhanden ist.

Aufkleber „Nette Toilette“

Es sind zwei Augen und ein Lachmund zu sehen. So erkennt man schon aus weiter Entfernung, dass die öffentliche Toilette genutzt werden kann, ohne dass man sich Gedanken über die Hygiene machen muss. Es ist ein Aufkleber, der bereits in mehr als 110 Städten Deutschlands an Türen von Einzelhandelsgeschäften und Gaststätten klebt. Es sind nun fast neun Jahre vergangen, als das Pilotprojekt in Aalen gestartet wurde. Seither konnten viele Kommunen positiv über das Konzept „Nette Toilette“ berichten.

Soll ein stilles Örtchen gebaut werden, dann kostet dies rund 100.000 Euro. Gemeinden müssen für den Betrieb nochmals etwa 37.000 Euro jedes Jahr einplanen. Das ist vielen natürlich viel zu teuer und die Kommunen lehnen den Bau ab. Nun aber sollen durch das Konzept „Nette Toilette“ die Gemeinden eine Aufwandspauschale an Einzelhändler und Gastronomen bezahlen, damit sie eine Toilette für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Durch den Aufkleber wird den Passanten gezeigt, dass sie unentgeltlich die Toilette nutzen dürfen. Sie müssen also weder konsumieren, noch etwa einen kleinen Obulus bezahlen. Gemeinden sind dann nicht mehr gezwungen, öffentliche Toiletten bereitzustellen. Wolfach, die Stadt im Kinzigtal, hat gerade erst eine Nette Toilette eingerichtet. Außerdem gibt es auch ein öffentliches WC, das aber nur geöffnet wird, wenn es Stadtfeste gibt. Rust möchte demnächst auch ein weiteres Toilettenhäuschen errichten.

Das Konzept „Nette Toilette“ ist in Aalen gestartet worden. Die Idee hierfür ist entstanden, als eine Toilettenanlage auf Grund von Umbaumaßnahmen stillgelegt werden musste und es keine Möglichkeit gab, Toiletten an einem anderen Platz aufzustellen. Entwickelt hat das Konzept im Jahr 2001 der „Handels- und Gewerbeverein Aalen City Aktiv“.

Inzwischen nehmen mehr als 110 Städte und Gemeinden am Konzept „Nette Toilette“ teil. Es gibt sogar schon Interessenten aus der Schweiz und Holland. Die Gäste der Nachbarländer sind immer wieder von dem Angebot überrascht und nehmen es auch gerne an. Der Wirt aus dem Restaurant Pfeffermühle, Axel Armbruster“, konnte bislang nur positive Erfahrungen machen. Er sagte „Verunreinigungen sind kein Thema“. Er selbst hat speziell auch aus diesem Grund sparsame Schaumseife und elektrische Handtrockner in der Toilette eingeführt.

Er kann zwar nicht sagen, ob er mehr Gäste hat, weil er durch den Aufkleber „Nette Toilette“ auch sonst vorbeigehende Passanten in sein Geschäft lockt, aber das ist ihm auch nicht das wichtigste“.

Wolfach hat ebenfalls positive Erfahrungen machen können. Bürgermeister Gottfried Moser sagt „Wir hatten eine schöne öffentliche Toilette, die schon bald wüst aussah“. Weiter wollte er den Zustand nicht ausführen. Besucher der alten Fachwerkstadt werden schon vor den Toren, auf dem Parkplatz, und auch am Bahnhof auf die Toilettennutzung hingewiesen. Gastwirte erhalten natürlich auch hier die Aufwandentschädigung von 30 bis 50 Euro. Entscheidend hierfür sind die Lage und die Frequentierung.

Insgesamt ist das Konzept „Nette Toilette“ ein wirklich Gutes, denn wie oft ist man als Tourist oder auch Bewohner einer Stadt in der Situation schnell auf die Toilette zu müssen. Öffentliche Toiletten werden entweder nicht genutzt, weil sie keinen guten Ruf haben, oder es gibt gar keine. Mit dem Aufkleber, gut sichtbar für Passanten, kann man endlich saubere Toiletten nutzen.

Foto: RainerSturm/ Pixelio.de