Aufkleber und T-Shirt Blog

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Bilder auf Leinwand sind ein Highlight in der Wohnung

Jeder möchte eine schöne Wohnung haben, dazu gehört auch die Wanddekoration. Hier sind vor allem Bilder immer wieder gefragt, allerdings sollen diese etwas Besonderes sein und darstellen. Hier ist nicht nur das Motiv wichtig, denn auch die Größe des Bildes spielt eine sehr wichtige Rolle, damit ein Bild ein Highlight in der Wohnung wird. Anbieter haben sich schon zahlreich entschieden, Bilder im XXL-Format anzubieten, was auch seinen Grund hat. Schließlich weiß man, dass ein Motiv auf der Leinwand erst dann richtig zur Geltung kommt, wenn es eine entsprechende Größe hat. Vor allem werden dann auch erst die Details sichtbar, die wichtig für ein Bild sind, das auf Leinwand gedruckt wurde. Durch das sehr große Format hat das Leinwandbild auch eine entsprechende Anziehungskraft und ihm wird die Aufmerksamkeit geschenkt, die es verdient hat. Die Bilder auf Leinwand in einem XXL-Format setzen in der Wohnung und den einzelnen Räumen völlig neue Akzente. Aus diesem Grund sind die Bilder auch immer beliebter und werden immer häufiger bestellt. Demnach ist es beispielsweise auch nicht verwunderlich, dass Werbung, die an Litfaßsäulen aufgehängt wird, riesig groß ist, denn schließlich soll sie auffallen und Details zeigen, die bei kleinen Bildern nicht gesehen worden wären.

Portale für XXL-Leinwandbilder gibt es natürlich sehr viele. Wer sich ein bestimmtes Motiv bereits ausgesucht hat, der sollte hier nicht nur überlegen, ob das XXL-Format wesentlich besser ist, als ein kleineres Format, denn es gibt auch den Anbieter, der Übergrößen anbietet. Dadurch lässt sich nicht nur einfach eine Wand in der Wohnung dekorieren, es kann vielleicht auch ein neuer Anstrich gespart werden.

Natürlich muss man sich für einen Anbieter entscheiden, der höchste Qualität bei der Leinwand und dem Druck anbietet, denn nur dann kommen auch die Farben richtig gut zur Geltung und ist das Bild klar und ohne Verpixelungen, dann stellt es in jeder Wohnung ein Highlight dar. Ist es dann auch noch ein ganz persönliches Bild, das man vielleicht selbst entworfen hat, dann ist es auch noch ein Unikat, auf das sicherlich jeder neidisch werden wird.

Der Druck des Leinwandbildes wird mit Maschinen hergestellt, die auf dem neuesten Stand sind und das Material ist selbstverständlich UV-beständig. So kann ein Bild auch mit der Zeit nicht verblassen, sondern wird immer seinen schönen Glanz behalten. Ist das Bild nicht auf einen Keilrahmen gezogen, dann kann man dies immer noch nachholen, wenn es gewünscht ist. Diese gibt es sehr günstig zu kaufen, aber es gibt auch weitere Möglichkeiten, ein Bild auf Leinwand aufzuhängen.

Motive finden sich meistens sehr leicht. Entweder man hat ein Foto, dass eine ganz besondere Bedeutung hat, oder man wählt einfach eines, dass man selber gestaltet hat. Weiterhin besteht oftmals auch die Möglichkeit, ein Motiv aus einer Datenbank auszuwählen und dieses als Leinwand Druck zu bestellen.

Besonders beliebte Motive für die Leinwand sind vor allem Strandbilder, weil diese eine ganz besondere Atmosphäre in der Wohnung schaffen.

Bildquelle: © Diana Mohr / Pixelio.de

Aufkleber für Echtheit des Beelitzer Spargel

Auf den Wochenmärkten kann wieder Spargel gekauft werden. Dieser kommt aus den verschiedensten Regionen und einer der beliebtesten Sorten ist der Beelitzer Spargel. Dieser wird immer wieder gekauft und ist auch dafür bekannt, dass er zu den besten Spargelsorten gehört. Es ist verständlich, denn das Saisongemüse wird in Beelitz auch schon seit Jahren angepflanzt und ist die Saison gekommen, freut sich jeder auf das leckere Gemüse.

Nun ist es aber leider auch der Fall, dass es immer wieder Händler gibt, die ihren polnischen oder griechischen Spargel als Beelitzer verkaufen. Kunden, die darauf hereinfallen, werden den Unterschied schnell merken, denn er ist von wesentlich schlechterer Qualität, als das Original. Aber die Händler bieten ihn wesentlich günstiger an. Nun aber will sich der Beelitzer Spargelverein das nicht mehr gefallen lassen, denn die Plagiate sind eine Gefährdung für die Bauern, die den echten Spargel aus Beelitz verkaufen. Aus diesem Grund hat nun eine Designerin auch ein Sigel entworfen, das als Aufkleber auf die Verpackungen geklebt werden soll. Dieses Siegel garantiert dann dem Verbraucher, dass es sich um echten Beelitzer Spargel handelt. Der Verein hat 16 Mitgliedsbetriebe und alle wollen sich den Aufkleber auf die Verpackungen kleben. Dadurch ist der Herkunftsnachweis gegeben, auf den Verbraucher achten können, wenn sie den Spargel kaufen.

Sicherlich, und das ist auch die Erwartung vom Spargelverein, gibt es nicht zu 100 Prozent eine Sicherheit vor Schwindel bei den Etiketten, denn die Aufkleber werden direkt von der Rolle auf die Verpackungen geklebt. So wäre es den Betrügern natürlich möglich, diese Verpackungen zu sammeln, den Aufkleber abzulösen und auf die eigene Verpackung zu kleben. Es gibt in Potsdam beispielsweise einen Händler, der für diesen Betrug schon bekannt ist.

Zwar ist in den Lebensmittelketten eine Fälschung eher unwahrscheinlich, umso wahrscheinlicher aber bei den unbekannten Händlern auf den Wochenmärkten. Wer einen Bauern hat, bei dem er immer seinen Beelitzer Spargel kauft und weiß, dass es sich hier um das Original handelt, der sollte auch weiterhin bei diesem einkaufen. Er wird sicherlich auch bestätigen, dass es sich um den originalen Aufkleber handelt und der Spargel aus Beelitz kommt. Der Qualitätsaufkleber wird vom Beelitzer Spargelverein als Vorstufe zu einem amtlichen EU-Zertifikat angesehen. Es handelt sich hier um ein Prädikat, das bislang nur den „Spreewaldgurken“ verliehen worden ist, allerdings erfüllen die Beelitzer Spargelbauern die Voraussetzungen für dieses Prädikat und könnten es demnach auch erhalten. Der Antrag soll gestellt werden, auch wenn es ein großer bürokratischer Aufwand ist.

Erst einmal müssen sich die Verbraucher mit dem Aufkleber zufriedengeben, aber vielleicht werden so auch andere Händler abgeschreckt, polnischen oder griechischen Spargel als Beelitzer Spargel zu verkaufen.

Glücklicherweise konnten bei Proben bislang keine Fälschungen festgestellt werden, aber noch ist die Saison nicht vorbei. Hoffen kann man nur, dass der Aufkleber die Fälscher abschreckt und den Verbrauchern mehr Sicherheit geben, wenn sie echten Spargel aus Beelitz kaufen möchten.

Bildquelle: © knipseline / Pixelio.de

E-Mail einer glücklichen Kundin


Neulich erhielten wir eine E-Mail von einer Kundin, die uns ein gewaltiges Grinsen ins Gesicht gezaubert hat und die es auf alle fälle würdig ist, veröffentlicht zu werden.

Hier die E-Mail:

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“Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist schon eine Weile her, dass ich bei Ihnen zwei Sets mit Folienresten bestellt habe. Aber da ich mit dem Produkt rundherum zufrieden bin und mein mit Folien beklebtes Auto schon in halb Europa begeisterte Blicke auf sich gezogen hat, möchte ich ihnen heute nochmal meinen Dank für die hochwertigen Folien und für ihre Kreative Inspiration aussprechen.

Im letzten Semester bin ich zum Studium mehrere Monate in Bulgarien gewesen. Da ich im Vorfeld etwas Angst hatte, man könnte mir das Auto dort klauen, wollte ich – als Hemmschwelle für potentielle Diebe – einige Aufkleber auf dem Auto plazieren. Bei meinen Recherchen im Internet musste ich dann leider feststellen, dass Aufkleber fürs Auto recht teuer sind, bis ich auf ihr Angebot mit den Folienresten stieß. Schon wenige Tage nach meiner Bestellung bei Ihnen, konnte ich einen ganzen Teppich bunter Folien vor mir ausbreiten. Die vielen Folien wurden für mich zur Inspiration und im Laufe der Zeit wurde mein Auto immer bunter. Mittlerweile habe ich meinen Auslandsaufenthalt beendet und eigentlich wollte ich die Beklebung längst schon wieder abgemacht haben. Aber da selbst die filigransten Teile, die ich ausgeschnitten habe, noch wunderbar halten, die Farben der Folien nach wie vor strahlen und ich ständig positive Kritik bekomme, habe ich mich längst dazu entschlossen, die Folien dran zu lassen.

Kurz und gut: Vielen Dank für die tollen Folienreste. Das Preis-Leisungsverhältnis ist top! Von dem was ich übrig habe, könnte ich locker noch ein zweites Auto schmücken. Die Qualität ist super und der Spaßfaktor einfach enorm. :)

Mit freundlichen Grüßen,

Franziska”
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Wir danken Franziska für diese nette Post von ganzem Herzen und freuen uns riesig, dass jemand so begeisternd kreativ und originell sein kann, bzw. ist ;) Uns wurde es warm ums Herz!

Aufkleber gegen Touristen

Party-Touristen fahren immer wieder nach Berlin Kreuzberg. Eigentlich handelt es sich hier nicht um einen Touristen-Standort, aber dennoch kommen sie immer wieder hierher. Dann wird der Kiez verändert und das passt den Einwohnern nicht. Die Mietshäuser werden in Ferienwohnungen verwandelt und am Müll oder Lärm, der hier zum Alltag gehört, verändert das Straßenbild.

Wer nach Berlin Kreuzberg fährt und an der Ampelkreuzung unterm Bahnhof Görlitz steht, der wird mit einem solchen Aufkleber schon „Begrüßt“. Sobald die Ampel sich auf Grün schaltet, wird der Aufkleber hell erleuchtet und wird so gut sichtbar für jeden, der auf die Ampel schaut. Aufgeklebt wurde der Sticker von jenen Einwohnern, denen der Strom an Touristen einfach zu viel geworden ist. Auf dem Aufkleber steht „Berlin“ geschrieben. Außerdem ist hier auch ein durchgestrichenes Herz sowie ein U. abgebildet. Die Nachricht an die Touristen ist damit eigentlich eindeutig: „Berlin liebt Dich nicht“.

Die Touristen lassen sich davon sicherlich nicht abschrecken, denn sie fahren noch immer nach Kreuzberg.

Es gab zu diesem Thema sogar schon eine Podiumsdebatte unter dem Motto „Hilfe, die Touris kommen“. Hier konnten sich die Anwohner erst einmal Luft machen. Natürlich ist die Ampel nicht die einzige Stelle, an der ein Aufkleber dieser Art aufgeklebt worden ist. Die Botschaft lautet, dass die Touristen nicht willkommen sind. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister (Grüne) hat mit Augenmaß auf diese Form von Ablehnung reagiert und sagte dazu: „Wir dürfen daraus keinen Medienhype machen“. Es ist auch schon ein runder Tisch von den Politikern zu diesem Thema eingeführt worden. Es geht hier aber nicht nur um das Thema „Ballermann“-Tourismus im Kiez, sondern um die Entwicklung vom Stadtviertel. An der ersten Sitzung haben sich rund 60 Anwohner beteiligt. Schulz sagte: „Es war eine sehr konzentrierte, intensive Diskussion, ohne gegenseitige Vorwürfe“. Es wird wieder ein Treffen geben, das für Juni angesetzt ist.

Gründe dafür, dass Touristen hierher kommen, gibt es natürlich. Es ist das Flair und die Möglichkeiten, in Kreuzberg Party zu machen. Allerdings stören sich die Kreuzberger am Müll, dem Lärm und auch den Tischen, die zahlreich auf den Bürgersteigen stehen. Der Grund, dass sich die Anwohner derart aufregen, ist der, dass sie die Lebensqualität als bedroht sehen. Aber es muss auch die Gegenseite gesehen werden, denn die Gastronomen in Kreuzberg sind auf die Touristen angewiesen, denn sie lassen das Geld im Viertel. Dennoch bleibt bei den Anwohnern die Angst, dass sie vom Kiez, der ihrer ist, verdrängt werden.

Dass sich die Touristenmassen mit der Aufkleber-Aktion vertreiben lassen, ist sicherlich nicht der Fall, denn die Aufkleber sind noch keine richtige Abschreckung, hier müsste schon wesentlich mehr passieren. Aber dennoch ist den Touris ein Zeichen gesetzt, dass die Anwohner sie nicht in ihrem Viertel haben wollen.

Vielleicht sind auch einfach die Touristen gefragt, sich anders zu benehmen, ihren Müll nicht auf die Straßen zu werfen, weniger Ärger zu machen und auch die Bewohner nicht zu belästigen.

Bildquelle: © andrea müller / Pixelio.de

Dortmunder erstellen T-Shirt Druck

Die Unternehmen, die sich mit dem T-Shirt Druck beschäftigen, die haben im Moment wirklich sehr viel zutun. Der Grund hierfür liegt darin, dass der BVB den Meistertitel geholt hat. Das vorletzte Bundesligaspiel hat es entschieden, hier ist der BVB schon als Meister gefeiert worden, obwohl der BVB das Spiel gegen Werder Bremen mit 2:0 verloren hat. Aber das spielte alles keine Rolle mehr, denn die Fans waren und sind immer noch in Feierlaune. Sie lassen sich Meistertitel nicht mehr nehmen.

Damit aber auch jeder Fan zeigen kann, dass er begeisterter Dortmunder ist, lässt er entweder ein T-Shirt Druck entwerfen und dieses auf ein T-Shirt drucken, oder er entwirft es selber und gibt es zum Drucken an eine entsprechende Druckerei.

Es gibt Druckereien, die haben speziell für den Druck der Meister-Shirts einen Schichtdienst eingeführt, damit die Vielzahl der T-Shirts überhaupt gedruckt werden kann. Es gibt natürlich auch Händler, die spezielle T-Shirts in Auftrag geben und diese verkaufen. Auch hier muss immer wieder nachbestellt werden, weil die Fans die Shirts kaufen, als seien sie kostenlos.

Wer sich als Fan nicht eines der T-Shirts leisten kann, die im Handel angeboten werden, die lassen sich einfach selber ein T-Shirt drucken. Hierfür entwerfen sie ein Motiv, wie beispielsweise das BVB-Logo samt Meisterschale und auch einen Schriftzug. Das Motiv wird dann an eine Druckerei übermittelt, die günstig ist. Schon wenige Tage später haben dann auch diese Fans ein Meister-T-Shirt und können an der großen Meisterfeier teilnehmen, ohne als Außenseiter ohne T-Shirt dazustehen.

Das Motiv für ein T-Shirt kann man sich immer sehr leicht erstellen. Hierfür ist es lediglich notwendig, dass Motive verwendet werden, die nicht das Urheberrecht verletzen. Mit dem einfachen Zeichenprogramm unter Windows kann man sich dann die Motive so zusammensetzen, wie man es möchte. Anschließend wird noch der Schriftzug hinzugefügt. Das Bild muss nun in einem beliebigen Format, am besten ist hier.jpg, gespeichert werden. Wer sich dann einen Anbieter zum Drucken ausgesucht hat, übermittelt ihm einfach das Bild, sucht sich das entsprechende T-Shirt aus und bestellt die Menge, die man gerne haben möchte.

Es war eine sehr spannende Fußballsaison und kein Fan wollte auch nur ein Spiel verpassen. Aber man hat als Dortmunder immer daran geglaubt, dass ihre Mannschaft den Titel holen wird, ganz gleich, wie auch die Ergebnisse nach den Spielen waren. Sicherlich haben auch die Fans anderer Mannschaften, wie beispielsweise von den Bayern oder Leverkusen immer noch gehofft, dass hier wenigstens eine kleine Aussicht auf den Titel vorhanden ist, aber selbst diese sagen sich heute, dass Dortmund den Titel wirklich verdient hat.

Sie werden sich zwar kein T-Shirt Druck erstellen oder gar mit einem T-Shirt herumlaufen, auf dem die Meisterschaft gefeiert wird, aber das müssen sie ja auch gar nicht. Man kann sich viele Motive für den T-Shirt Druck erstellen oder aus Datenbanken heraussuchen und diese bei einem Anbieter für den Druck in Auftrag geben.

Bildquelle: © siepmannH / Pixelio.de

 

Poster-Kampagne sorgt für Wirbel

Die Solarworld AG ist ein Solarunternehmen mit Sitz in Bonn und hat eine Poster-Kampagne gestartet, die der RWE gar nicht gefällt. Mit der Aktion des Plakates versucht der Energiekonzern die Kunden des Großversorgers RWE abzuweben und ruft zu einem Wechsel auf. Der Grund, dass sich das Solarunternehmen ausgerechnet die RWE ausgesucht hat, ist der, dass das Unternehmen das einzige der vier Großkonzerne Deutschlands ist, das den Paradigmenwechsel weg von der Atomkraft und hin zu den erneuerbaren Energien vollständig ignoriert. Das hat der Chef des Fotovoltaik-Unternehmens erklärt. Die drei anderen großen Energiekonzerne in Deutschland sind schon dabei umzudenken. Aber die Poster-Kampagne bleibt nicht ohne Folgen. Das Plakat ist im ganzen RWE-Versorgungsgebiet zu sehen. Die Plakate wurden flächendeckend in Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen aufgehängt. Auf den Postern ist der Werbeslogan „VoRWEggehen“ sowohl in der Gestaltung der Farben als auch des Designs angegriffen worden. Hier ist „(R)Weggehen“ draus gemacht worden. Gleichzeitig wird für die Solarenergie geworben. Auf den Postern ist ein Haus mit Solaranlage und dem Motto „Strom ohne Atom“ zu sehen. Aber das Poster ist nicht das Einzige, das die Kampagne beinhaltet, denn auch auf der Webseite werden die Kunden die Aktion mit einer E-Card unterstützen, die das gleiche Motiv enthält, die das Plakat. Hier ist selbstverständlich auch der Webeslogan zu sehen.

Allerdings lässt, wie erwartet, RWE diese Kampagne nicht einfach auf sich sitzen und hat nun eine einstweilige Verfügung erwirkt. Der Fall ist vor dem Frankfurter Landgericht ausgetragen worden. Hier entschied der Richter, dass der Hersteller der Solarmodule keine Erlaubnis hat, den Firmennamen oder gar die Marke RWE für eigene Webung zu nutzen. Diese Entscheidung hat mit dem Wettbewerbsrecht zutun. Die einstweilige Verfügung wurde von der Solarworld AG akzeptiert und auf das Postermotiv verzichtet. Derzeit ist nicht bekannt, ob das Solarunternehmen eine neue Posteraktion plant, bei der die RWE nicht mit einbezogen wird. Auch wurde die Online-Aktion mit der E-Card mittlerweile offline geschaltet. Eine öffentliche Stellungnahme hat es seitens der RWE allerdings noch nicht gegeben und es sieht auch nicht so aus, als würde es eine solche geben.

Sicherlich möchte jedes Solarunternehmen versuchen, die Kunden der Energieversorger zu gewinnen, die noch mit Atomstrom arbeiten. Denn seit der Katastrophe in Japan gibt es immer mehr Menschen, die gegen Atomstrom sind und sich nach einem Versorger umsehen, der erneuerbare Energien verwendet, um den Kunden Strom liefern zu können. Poster gibt es immer wieder zu sehen, gerade auf den großen Demonstrationen, die es vermehrt gibt. Wie lange die Poster des Solarunternehmens noch zu sehen sind, ist nicht klar, denn diese müssen, wie die Entscheidung des Richters zu verstehen ist, nun wieder abgehängt werden.

Poster kann man sich natürlich auch selber gestalten und drucken lassen, wenn man an einer Demonstration zur Abschaltung der Kraftwerke teilnehmen möchte. Gerade die Poster mit „Atomstrom, nein danke“ sind derzeit sehr beliebt bei den Bürgern. Sie haben erkannt, wie gefährlich der Atomstrom ist und was mit den Kraftwerken passieren kann, wenn es zu einer Katastrophe kommen wird.

Bildquelle: © Rainer Sturm /Pixlio

Weitere Notinseln mit Aufkleber gekennzeichnet

Auch den Kindern in Jena soll eine Hilfe geleistet werden, wenn sie in Schwierigkeiten sind. Hierfür sind nun auch die Notinseln eingerichtet worden. Es war die Geschäftsführerin, Mareen Zimmermann, vom Ibis Hotel, die das Projekt nach Jena holte. Sie wünscht sich natürlich auch, dass weitere Geschäfte sich an diesem Projekt beteiligen und sich diesen Aufkleber für die Kinder sichtbar an die Scheiben der Geschäfte kleben.

Ganz ohne Anlass hat es die Anbringung des Aufklebers zur Markierung der ersten Notinsel nicht gegen, denn es war der „Internationale Tag der gewaltfreien Erziehung“, der am Samstag 30. April stattfand. Es war aber nicht nur die Kennzeichnung mit dem Aufkleber für die Notinsel, die ein Programmpunkt dieses Tages war, denn in der Goethe-Galerie wurde ein sehr bunter Aktions- und Informationstag veranstaltet. Hier hat der Jugendschutzdienst „Strohalm“ auch eine Spende in Höhe von 1000 Euro von der Centrum Apotheke erhalten. Dieser Dienst bietet den Kindern und Jugendlichen in Not eine Beratung an. Wie Jutta Dossin, Leiterin des Jugendschutzdienstes sagte „Von diesem Geld werden wir eine Gruppe für Kinder aus Situationen häuslicher Gewalt ins Leben rufen“. Hier sollen Kinder über das reden, was sie erlebt haben und auch stabilisiert werden.

Die Notinseln sind eine Ergänzung zum Jugendschutzdienst, denn so können sich Kinder, die beispielsweise eine Androhung von anderen Kindern erhalten haben, gleich einen Schutz suchen. Aber die Notinseln sind auch eine Anlaufstelle, wenn die Kids gestürzt sind, ihren Schlüssel verloren oder auch die Eltern aus den Augen verloren haben. Manchmal muss es nur ein Pflaster sein. Manchmal reicht den Kindern auch schon ein Schluck Wasser, damit sie wieder zu Luft kommen.

Es ist längst nicht jedes Geschäft als Notinsel geeignet und auch nicht jedes Geschäft kann einen solchen Aufkleber erhalten. Es sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Außerdem müssen die Partnergeschäfte auch eine Selbstverpflichtung unterzeichnen, damit sie den Aufkleber erhalten. Weiterhin gibt es eine Handlungsanweisung, die den Mitarbeitern erläutert, was sie in einem Notfall zu unternehmen haben. Den Kindern sind die Notinseln schon in vielen Städten eine Hilfe geworden und es gab auch schon zahlreiche kleine Hilfen, die Mitarbeiter der Geschäfte geleistet haben.

Auf der Webseite der Initiative kann man sich auch sehr ausführlich informieren, wenn man selber als Notinsel für die Kinder gekennzeichnet werden möchte. Hier kann man sich zudem auch informieren, in welchen Städten und welche Geschäfte als Notinsel mit dem berühmten Aufkleber gekennzeichnet wurden. Es ist erstaunlich, wie schnell in mittlerweile fast jedem Bundesland und den verschiedenen Städten die Notinseln errichtet werden konnten. Sicherlich wird es noch weitere Städte und Regionen geben, die sich bald an dieser Initiative beteiligen. Und irgendwann werden sich die Kinder in ganz Deutschland so sicher fühlen, dass sie endlich ohne Angst über die Straße gehen, weil sie ganz genau wissen, dass nur wenige Meter von ihnen entfernt jemand da ist, der ihnen hilft.

Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / Pixelio.de