Aufkleber und T-Shirt Blog

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T-Shirt aus der besuchten Stadt

Jetzt im Sommer ist jeder auf der Suche nach coolen T-Shirts. Viele, die in den Urlaub fahren, bringen sich als Souvenir auch ein T-Shirt mit. Hierzu gehört vor allem auch das bekannte „I Love NY“ oder „I Love Berlin“ und viele weitere, mit einem solchen Aufdruck. Aber nicht jeder hat das Glück, einen solchen T-Shirt Druck auf seinem Shirt zu haben, wenn er nicht in der jeweiligen Stadt war. So glauben zumindest viele. Sicherlich wäre das T-Shirt etwas besonders, wenn es auch in der Stadt gekauft wäre, in der man Urlaub gemacht hat oder in die man einen Städtetrip gemacht hat. Sicherlich könnte man sich ein solches T-Shirt auch in einem großen Kaufhaus kaufen, aber das ist dich auch nicht das gleiche, als hätte man es in New York, Berlin, Paris oder einer anderen Stadt gekauft. Nun muss es aber nicht immer ein solches T-Shirt sein. Es gibt schließlich noch viele andere Shirts, die man sich kaufen könnte. Wer aber nicht gerne viel Geld für ein cooles T-Shirt ausgeben möchte, der hat auch die Möglichkeit, sich eines selber zu gestalten.

Hier braucht man beispielsweise nur einmal an die ganzen Abiturienten denken, die sich zu ihrem Abi ein gemeinsames T-Shirt erstellt haben, und den Druck auf das T-Shirt drucken lassen haben.

Ähnlich haben es sich die Cochstedter gemacht. In Cochstedt hat es wieder einmal das bekannte und sehr beliebte Straßenfest der freiwilligen Feuerwehr gegeben. Die Kameraden öffnen jedes Jahr und das schon seit einer Ewigkeit die Pforten. Hier können sich die Besucher dann nicht nur das Gerätehaus ansehen, sondern dürfen sich auch in die Autos der Feuerwehr setzen. Aus der Lindenstraße wird eine Flaniermeile gemacht, mit Bühne, Speisen, Getränke und Musikanten. Außerdem gibt es auch Spiel und viel Spaß für die lieben Kleinen. Eine Hüpfburg, Kindereisenbahn und auch einen Malstand hat es gegeben. Zwar war das Wetter nicht das schönste, aber hier wird nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“ gefeiert. Die Kameraden der Feuerwehr haben sich auch etwas besonders einfallen lassen. Es hab nämlich T-Shirts, die schon sehr beeindruckend waren. „Cochstedter Wunschkind“, „Cochstedter since 941“, „Cochstedter dürfen das“ und weitere T-Shirt Aufdrucke waren sehr begehrt.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich ein T-Shirt selber zu gestalten oder drucken zu lassen, mit dem man sich den Sommer über zeigen kann. Es besteht für jeden die Möglichkeit, sich ein tolles T-Shirt zu gestalten oder eines zu kaufen, das mit einem tollen T-Shirt Druck versehen, aber nicht zu teuer ist. Und wer in einer Stadt, wie Paris, London oder einer anderen war, muss sich ja auch nicht das „I Love …“ T-Shirt kaufen. Hier gibt es auch andere tolle Shirts, die einen coolen Aufdruck haben und zeigen, dass man in der Stadt war. Hier seinen Urlaub verbracht hat oder wenigstens einen Tag die Stadt besucht und sich die Sehenswürdigkeiten, wie das Brandenburger Tor oder die Tower Bridge, angesehen hat.

Bildquelle: © Paul-Georg Meister / Pixelio.de

Poster in Berlin gegen Kampfradler

Eigentlich gehören Radfahrer dich zu den umweltfreundlichen Verkehrsteilnehmern. Aber das sie nicht überall beliebt sind, ist auch bekannt. Die Autofahrer beschweren sich über sie, weil sie ständig mitten auf der Straße fahren und dadurch den Verkehrsfluss stören. Aber das ist nicht alles, denn in Berlin zeigt ein Poster, dass hier Radfahrer, speziell in Mitte und Prenzlauer Berg, nicht gern gesehen werden. Es geht hier aber mehr um die Kampfradler, wie auch Thomas Schmidt einer ist. Er gehört zu den Radlern, die es öfters mal eilig haben und sich abhetzen müssen. Die Gegner gegen Radfahrer haben an der Kastanienallee in Berlin Prenzlauer Berg ein Poster aufgehängt, das deutlich gegen Radler ist.

Der Poster Druck zeigt ein Radler, der über einen Zebrastreifen fährt und als Kopf ist eine Handgranate aufgedruckt. Hier ist deutlich zu sehen, dass die Berliner in den genannten Bezirken keine Fahrradfahrer wünschen. Auf dem Poster ist zudem auch eine Aufschrift mit „Rücksicht statt Vorfahrt – Auf all unseren Wegen“ aufgedruckt.

Es war ein Anonymer, der dieses Poster erstellt und hier aufgehängt hat. Es ist schon erstaunlich, dass solche ein Poster in den Bezirken von Berlin zu finden sind. Da muss man sich doch tatsächlich die Frage stellen, ob in Prenzlauer Berg und Mitte wirklich solche rüden Radler unterwegs sind, die keine Rücksicht nehmen. In der Kastanienallee ist der Verkehr für die Radfahrer sicherlich nicht immer schön, denn wenn er nicht normal ist, dann ist er rasant und auch die Schienen der Straßenbahn sind keine Freude der Radler, was so manch einer schon zu spüren bekommen hat. Aber dennoch, eine solche Aktion ist sicherlich nicht gerade aufmunternd und man fragt sich auch, ob die Anwohner in Mitte und Prenzlauer Berg nur für sich sein wollen. Schließlich gab es schon einmal eine Poster Aktion, die gegen die Touristen ging die sich in den Cafés haben niedergelassen. Berlin soll eigentlich eine schöne Stadt sein und dann hört man immer wieder von solch unverständlichen Aktionen. Es gibt auch einige Anwohner, die überhaupt nicht verstehen können, warum so ein Poster, das auch noch sehr auffällig mit gelbem Hintergrund gestaltet ist, aufgehängt wird. Es ist nicht bekannt, wer für die Aktion verantwortlich ist. Jens-Holger Kirchner, der Bezirksstadtrat (Grüne) sagte: „Anonym ist immer ein bisschen feige“. Und auch die Kiez-Kenner der „Prenzlauer Berg Nachrichten“ wissen nicht, wer hierfür verantwortlich ist. Kirchner hat auch hinzugefügt, dass die rabiaten Radler ein Thema sind, aber hier ist eine Pauschalisierung nicht möglich.

Die Poster scheinen auch nicht von einem Laien gedruckt worden sein. „Was mich wundert, ist die Professionalität“ sagte ein Bar-Betreiber. Die Plakate sind nicht nur sauber gedruckt, sondern auch noch ordentlich aufgehängt. Vielleicht wird sich in nächster Zeit jemand zu diesem Poster bekennen.

Sicherlich ist das Viertel um die Kastanienallee nicht als das Beste in Berlin bekannt, aber dennoch sollten sich die Anwohner hier nicht auch noch Feinde machen, indem nun gegen die Radler vorgegangen wird. Sicherlich ist ein Appell angebracht, an jene, die mit dem Rad hier durchfahren: „Fahrt ordentlich und nicht wie Rüpel, dann seid ihr bei den Prenzlauern auch nicht mehr unbeliebt.

Bildquelle: © Dieter Schütz / Pixelio.de

Aufkleber als Kennzeichnung für Fahranfänger

Den Führerschein mit 17 Jahren machen? Sicherlich für viele Jugendliche etwas ganz Besonderes. Aber so einfach ist es dann auch wieder nicht. Schließlich ist es erlaubt, der Führerschein schon mit 17 zu machen, aber fahren darf man längst nicht alleine. Es gibt einige Vorschriften, die erfüllt werden müssen. Es ist beispielsweise nur erlaubt, mit einer Begleitperson zu fahren, die wiederum auch einige Bedingungen erfüllen muss und auch als Begleitfahrer eingetragen wird. Dennoch ist es für viele ganz toll, wenn sie schon unter 18 im Auto sitzen und fahren dürfen, auch wenn Mama oder Papa als Beifahrer mitfahren muss.

Aber die Fahrt kann für Fahranfänger auch ganz schön anstrengend werden, wenn ungeduldige Autofahrer mit dem Drängeln anfangen oder sogar Hupen, weil man zu lange an der Kreuzung steht. Verständnis ist meistens keines da, weil der Hintermann auch eigentlich nicht weiß, dass ein Fahranfänger am Steuer sitzt. In Burgwedel sollen es die Fahranfänger jetzt einfacher haben. Denn es gibt einen orangefarbenen Autoaufkleber.

Dieser soll in Burgwedel für „Frieden im deutschen Straßenverkehr sorgen“.

Entworfen hat den Aufkleber Simone Behnke.

Ein junges Mädchen, Henrietta, ist eine von mehreren Hunderttausenden, die das begleitende Fahren in Anspruch genommen haben. Sie hat ihren Führerschein auch mit 17 Jahren gemacht und ihre Mutter wurde als „Ko-Chauffeurin“ eingetragen. Jeder einzelne Kilometer, den die 17jährige fährt, wird von der Mutter begleitet. Und es ist schon fast erschreckend, welche Erfahrung das junge Mädchen bislang machen musste. Fährt sie beispielsweise in den Schulzentrumkreisel ein und nimmt sich hier Zeit oder lässt sich an der Oldhorster Kreuzung mal ein Auto mehr durchfahren, dann gibt es wilde Gestikulierungen und Gehupe ist auch immer mit dabei. Wie die 17-Jährige selber sagt: „Die regen sich total auf und fahren dicht auf“. Sicherlich muss die Mutter sich auch in Geduld üben, wenn das Töchterchen das Lenkrad in der Hand hat, aber sie reißt sich dann einfach zusammen. Schließlich hat sie Verständnis und sagt: „Das ist doch gemein“. Der Druck, unter dem die Fahranfänger stehen, wird durch fehlende Ortskenntnisse und Überforderung noch gefördert.

Die Kruschels sind nach Recherchen im Internet aber hier doch tatsächlich auf eine Marktlücke gestoßen. Denn es gibt bislang keinen Autoaufkleber, mit dem sich die Fahranfänger outen können. Eine Freundin, nämlich Simone Behnke, hat sich gleich an die Arbeit gemacht und den rechteckigen Autoaufkleber für „Begleitendes Fahren“ in auffälliger Farbe entworfen. Er zeigt einen großen Beifahrer und etwas kleineren Beifahrer. Außerdem ist eine „BF 17“ in großen Buchstaben und Ziffern auf dem Aufkleber zu sehen. Dieser wird am Heck des Autos befestigt, sodass die anderen Verkehrsteilnehmer wissen, dass hier ein begleiteter Fahrer am Steuer sitzt. Der Bedarf an einem solchen Autoaufkleber ist sicherlich groß, denn schließlich gibt es genügend Fahranfänger, die unter den gleichen Problemen während des Fahrens leiden. Und er hat auch schon Wirkung gezeigt, denn seit sie diesen Aufkleber auf ihrem Heck kleben hat, wird sie nicht mehr bedrängt, beschimpft oder angehupt.

Bildquelle: © RainerSturm / Pixelio.de

Urlaubsbild auf Leinwand – den Urlaub nie vergessen

Nun sind die Sommerferien gekommen und die Menschen reisen wieder in die unterschiedlichsten Länder, um hier ein paar Tage dem Alltag entfliehen zu können. Spanien, Griechenland, Italien, Bulgarien oder auch die Türkei sind Ziele, die gerade auch bei den Deutschen sehr beliebt sind. Es ist der Urlaub mit Sonne, Strand und Meer, den sich viele wünschen und ihn auch mit ihren Kindern zusammen verwirklichen. Sind die Koffer gepackt, geht es auch schon los zum Flughafen Düsseldorf, Frankfurt, Berlin, Hamburg oder auch Stuttgart. Aber eines darf keinesfalls vergessen werden, nämlich die Digitalkamera, mit der man die schönsten Momente des Urlaubs festhalten kann.

Während der Reise werden meistens sehr viele Fotos gemacht. Wer keine Digitalkamera mitgenommen oder sie vergessen hat, wird sich vielleicht sogar für die bekannte Kodak Einwegkamera entschieden haben. Sie reicht vielen aus, damit sie einige schöne Strand- und Sonnenuntergang-Fotos machen können. Aber was passiert eigentlich nach dem Urlaub mit den ganzen Bildern, die man geschossen hat?

Viele legen sie auf der Festplatte ihres Computers ab. Andere lassen ihre Bilder bei einem Fotoservice entwickeln und packen sie dann in die Schublade oder kleben sie vielleicht auch in ein Album ein. Nur selten schaut man sich die Bilder immer wieder an und erinnert sich an seinen schönen Urlaub auf Mallorca, Ibiza, Malaga oder Barcelona. Aber manche Bilder sind einfach viel zu schön, um sie einfach nur abgespeichert oder abgelegt zu lassen. Gerade auch entspannende Fotos von Sonnenuntergängen oder dem Strand mit dem Meer im Hintergrund sind tolle Motive für einen Leinwand Druck. Natürlich müssen die Bilder eine entsprechende Qualität haben, um auf der Leinwand auch wirklich gut auszusehen, aber mit einer Digitalkamera gemachte Fotos sind eigentlich immer für den Leinwanddruck zu nutzen. Man kann seine Urlaubserinnerung dann als Leinwandbild in seine Wohnung hängen und sich immer wieder daran erinnern, wie schön doch de Urlaub war, ganz ohne Alltagsstress.

Besonders gerne wird ein solcher Leinwanddruck mit einem schönen Urlaubsbild im Wohnzimmer oder auch Schlafzimmer aufgehängt. Hier kann man dann von seinem Urlaub am Strand der Kanaren träumen und sich immer wieder den schönen Sandstrand ansehen. Manch einer errichtet sich nach seinem Urlaub sogar eine kleine Insel in seinen eigenen vier Wänden. Hierfür wird natürlich auch der Leinwand Druck benötigt. Ein gemütlicher Sessel, ein stimmungsvolles Licht, ruhige Musik und natürlich das Bild auf Leinwand werden dann so hergerichtet, dass man sich einfach nur noch in den Sessel fallen lassen kann, die Musik einschaltet, das Bild anschaut, das Licht einschaltet und sich in die Zeit zurückversetzen lässt, als man genau diesen Urlaub gemacht hat.

Ein Urlaubsfoto ist immer eine schöne Urlaubserinnerung und dieses auf Leinwand gedruckt lässt die Reise niemals in Vergessenheit geraten. So sollte es schließlich auch sein, selbst dann, wenn man wieder voll im Alltag ist und eigentlich keine Zeit mehr hat, an die schönen Tage zurückzudenken.

Bildquelle: © twinlili / Pixelio.de

Poster gegen Neuer

Manuel Neuer, es gab lange und viele Gespräche, Nachrichten und Behauptungen, was ihn betrifft. Der Ex-Torwart des Bundesliga Clubs FC Schalke 04 ist mit dem Ende der Saison nicht mehr Torwart der weiß-blauen Schalker. Sicherlich sehr traurig für die Fans des Vereins, aber es gibt ja einen neuen Verein, bei dem der Ex-Schalker bald zu sehen sein wird und vielleicht kann sich dieser dann auch über neue Fans freuen. Die Rede ist natürlich, wie sollte es anders sein, der FC Bayern München. Der Verein, der lange darum spekuliert hat, Manuel Neuer endlich als Torwart für sich gewinnen zu können. Natürlich sind hier auch viele sehr froh, dass sie es geschafft haben und mit der neuen Saison der derzeit beste Torwart im Tor steht, den man sich vorstellen kann.

War es anfangs doch fraglich, ob Neuer überhaupt zum FCB wechseln möchte, weil er schließlich international spielen möchte, hat er sich dann doch dafür entschieden, denn schließlich ist der FCB einer der Vereine, die jede Saison als Favorit für den Meistertitel sind. Sicherlich war die letzte Saison nicht so erfolgreich, wie man sich es nicht nur intern beim Verein gewünscht hat, aber dennoch, ist es ein Verein, der internationales Potenzial zeigt und in die Klassen, wie Champions League oder DFP Pokal hineingehört.

Aber es gibt auch jene, die sich gar nicht so sehr freuen, dass Neuer nun beim FCB im Tor steht und Butt weichen muss. Das sind einige der Fans, die es schon bei einem der Spiele zwischen Schalke und den Bayern mit kleinen Postern gezeigt haben, auf dem der Aufdruck „koan Neuer“ zu lesen war. Nun gibt es noch ein weiteres Poster, dass eine wesentlich größere Aufschrift zeigt. Hier steht geschrieben: „Du kannst auch noch so viele Bälle parieren, wir werden dich nie in unserem Trikot akzeptieren“. Eigentlich ein sehr harter Poster Druck, aber Neuer und auch der FCB lassen sich davon gar nicht beeindrucken.

Eigentlich ist dieser Aufdruck gegen das, was die Fans dem Verein versprochen hatten, denn sie wollten Manuel Neuer eigentlich in Zukunft mit Respekt behandeln. Der Club hat nach der Aktion mit dem Poster diese Fangruppe als „unerwünschte Personen“ beurteilt.

Es ist auch verständlich, denn schließlich möchte der Verein, dass alle Mitglieder, und dazugehört nun jetzt auch Manuel Neuer, als Mitglieder anerkannt und entsprechend behandelt werden.

Auf die nächste Bundesliga Saison freuen sich bestimmt schon die ganzen Fans und dann werden sich bestimmt auch noch mehr von Ihnen überzeugen lassen, dass Neuer der Torwart ist, der zu den Bayern gehört, auch wenn er bislang immer beim Rivalen Schalke gespielt hat. Und wer weiß, vielleicht wird die Ultra-Gruppe „Inferno Bavaria“, die das Poster erstellt haben, sich für Neuer entscheiden und ihm eine faire Chance geben. Er wird sicherlich zeigen, dass er bald ein wahrer FC Bayern Spieler ist und dazugehört, als hätte er nie woanders gespielt.

Bildquelle: © Andreas Helminger / Pixelio.de

Nur noch mit dem Grünen Aufkleber

Die Umweltzonen kennt mittlerweile sicherlich jeder. Auch hat sich wohl jeder Halter eines Autos schon darum gekümmert, den tollen farbigen Autoaufkleber zu bekommen. Gelb, Rot und Grün, die Ampelfarben, sind immer wieder im Gespräch und eine der Umweltplaketten ist an jedem Auto zu sehen. Ob sich wirklich an die Umweltzonen gehalten wird, ist fragwürdig, denn die Kontrollen sind gar nicht so scharf, wie man anfangs gedacht hat. Nun aber wird es für die Bremer Autofahrer richtig hart. Hier darf in die Innenstadt nur noch jener einfahren, der auch den grünen Auto Aufkleber an seiner Windschutzscheibe kleben hat. Das Konzept ist umstritten, soll aber durchgesetzt werden. Bevor diese Regelung eingeführt wurde, konnte auch mit der gelben Plakette in die Innenstadt gefahren werden.

In Bremen sind die Umweltzonen im Jahr 2009 eingeführt worden. Ziel war es, die Luftqualität verbessern zu können. Gerade auch die Feinstaubkonzentration sollte verringert werden. Möglich gemacht werden sollte es dadurch, dass man den Autos die Einfahrt verbiete, die einen hohen Rußausstoß haben.

Es gibt aber wenige Ausnahmen bei der verschärften Umweltzone. Der Straßenzug Faulenstraße bis Osterdeich war für alle PKW, ganz gleich, welcher Auto Aufkleber, frei für alle befahrbar. Dies galt aber nur, wenn man eines der Parkhäuser angefahren hat. Diese Regelung gilt mit der verschärften Regelung nicht mehr. Es bleiben aber andere Ausnahmen bestehen. So dürfen Wohnmobile beispielsweise auch weiterhin den Stellplatz „Zum Kuhhirten“ anfahren. Ausgenommen von der Umweltzone sind generell auch Oldtimer und Motorräder. In die Innenstadt dürfen auch jene Autos, die eine rote oder gelbe Plakette haben, wenn sie ein Hotel anfahren und hierfür einen Buchungsbeleg vorlegen. Weitere Ausnahmen ergeben sich auch bei Behindertentransporten, Arbeitsmaschinen oder Notärzte. Die Bremer Umweltzone umfasst im Gesamten den Bereich der Altstadt bis hin zum Steintor, die Neustadt bis Neuenlander Straße und endet erst an der Hollerallee in nördlicher Richtung.

Der Grund für die verschärfte Umweltzone sind die EU-Richtlinien. Diese geben nämlich vor, dass der Grenzwert für den Feinstaub maximal 35 Mal pro Jahr überschritten werden darf. In Bremen sind 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft sowohl am Dobbenweg als auch der Neuenlander Straße ständig überschritten worden.

Gehofft wird von Michael Ortmann, dem Sprecher des Umweltsenators, dass „die volle Wirkung zuschlägt“, wenn die grüne Stufe eingerichtet wird. Ziel ist natürlich die deutliche Unterschreitung des Grenzwertes. Allerdings kann erst zum Ende des Jahres gesehen werden, ob das Ziel auch erfüllt werden konnte. Dann werden die Messergebnisse nach der Einführung der verschäften Umweltzone vorliegen.

Die Umweltzonen bleiben auch weiterhin umstritten und der ADAC ist dafür, dass die Umweltzonen abgeschafft werden. Es sind schließlich nicht nur die Händler, die sich beklagen, es ist auch kein Nachweis dafür erbracht worden, dass diese überhaupt was bringen, wie Stefan Möller vom ADAC Weser-Ems erklärte. Moniert wird von ihm unter anderem auch, dass in Bremen die Messpunkte versetzt worden sind, sodass ein Vergleich der alten und neuen Werte gar nicht möglich ist.

Sicherlich machen sich jetzt viele Bremer entweder auf die Suche nach einem Fahrrad oder sie kaufen sich ein neues Auto, um den grünen Auto Aufkleber zum Einfahren in die Innenstadt zu erhalten.

Bildquelle: © Dieter Schütz / Pixelio.de