Aufkleber und T-Shirt Blog

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Autoaufkleber als Werbemaßnahme

Auf die Dauer ist es Dienstleistern, Organisationen und Firmen nicht möglich, ohne Werbung auszukommen. Es muss also immer wieder nach einer Werbemöglichkeit gesucht und diese auch genutzt werden. Aber immer nur Flyer verteilen, Werbung im Internet machen oder Veranstaltungen organisieren, auf denen potenziellen Kunden angelockt werden sollen, ist nicht immer das wahre.

Es muss etwas her, dass ausgefallen gestaltet werden kann, damit es auch möglichst viele Menschen sehen. Dadurch wird es häufig erst möglich, dass neue Kunden gewonnen werden. Wichtig ist aber gleichzeitig auch, dass die Werbung nicht nur an einem Standort gemacht wird, sondern an vielen unterschiedlichen Orten. Sicherlich wäre Radio- oder Fernsehwerbung hier eine Möglichkeit, aber diese ist auch sehr teuer. Wesentlich günstiger geht es mit Autoaufklebern. Diese kann man in verschiedenen online Shops sehr günstig und in hoher Qualität bestellen.

Werbung auf dem Auto mittels Autoaufkleber ist mobile Werbung, die an vielen Orten gezeigt werden kann. So werden auch viele Menschen auf diese Werbung und das werbende Unternehmen aufmerksam. Wer in Köln sein Geschäft hat, kann gleichzeitig aber auch in Düsseldorf, Berlin, Brandenburg, Cochem, Krefeld, München und jeder anderen Stadt für sich werben. Sinn macht es natürlich nur, wenn man seine Produkte oder Dienstleistungen auch in diesen Städten anbietet. Aber die Autoaufkleber als Werbung für das Unternehmen haben sich schon als sehr effektiv gezeigt. Natürlich ist die Art der Werbung mit Aufklebern auf Autos keine neue, aber sie gerät viel zu oft in Vergessenheit. Daran ist das Internet natürlich mit Schuld, denn viele glauben, dass es nur noch möglich ist, Kunden über das WWW zu gewinnen. Aber so ist es ganz und gar nicht. Natürlich muss die Werbebotschaft auch entsprechend gestaltet werden. Auf einem dunklen Auto sollte die Werbung möglichst hell gestaltet sein, damit sie auch auffällt. Auf einem hellen Auto ist es genau andersrum. Hier sollte die Werbung dunkel und sehr farbenfroh gestaltet werden.

Die Autoaufkleber als Autowerbung sollte jeder für sich in Anspruch nehmen, denn die Kosten sind gering und es kann eine sehr weit reichende Werbung gemacht werden. Schließlich lassen sich die Aufkleber sehr einfach auf das Fahrzeug anbringen. Vor allem müssen es nicht nur die Firmenfahrzeuge sein. Man kann auch private Fahrzeugbesitzer bitten, die Werbung für ein kleines Entgelt zu fahren, wenn sie ein schickes Auto haben, beispielsweise einen weißen VW-Golf, einen schwarzen Audi oder auch einen Wagen einer anderen Marke in einer anderen Farbe. Die Werbung kann auf fast jedes Auto geklebt werden, denn die Aufkleber sind auch in unterschiedlichen Größen zu bestellen. Verschicken kann sie die Druckerei an den entsprechenden Fahrzeughalter, der die Autoaufkleber aufklebt und dem Auftraggeber natürlich auch den Beweis erbringt.

Wer eine Werbung für sein Unternehmen sucht, die nicht nur günstig ist, sondern auch viele potenzielle Kunden anspricht, der sollte sich die Möglichkeit der Autoaufkleber als Werbung einmal ansehen und sie zumindest einmal testen. Sicherlich wird es bald neue Kunden geben, die bestätigen, dass sie auf die Autoaufkleber auf das Unternehmen aufmerksam geworden sind.

Bildquelle: © Gerd Altmann / Pixelio.de

Den Glücksbringer als T-Shirt Druck

Ein T-Shirt ist immer im Sommer das beliebteste Kleidungsstück. Nun soll es bei den meisten ja nicht einfach Uni-farben sein, sondern einen coolen T-Shirt Druck haben. Sicherlich hat der ein, oder andere, schon überlegt, was man sich denn auf ein T-Shirt drucken lassen könnte. Aber diese Frage ist gar nicht so leicht beantworten. Schließlich ist doch alles erlaubt, was gefällt. Es sind beim Gestalten eines T-Shirts also keine Grenzen gesetzt. Besonders auch da, wenn ein Shirt verschenkt werden soll, kann man sich für alles entscheiden, was einem persönlich gefällt. Aber wenn man nicht gerade zum Geburtstag, zum Junggesellenabschied oder zu anderen Anlässen ein Shirt gestalten möchte, sondern eines für sich ganz persönlich, dann soll der Aufdruck auch meist eine ganz besondere Bedeutung haben.

Man könnte beispielsweise seinen Glücksbringer auf sein T-Shirt drucken lassen. Wie soll das möglich sein, wenn man doch eine Kette, einen Anhänger, einen Ring, ein Armband oder irgendeinen anderen Gegenstand als Glücksbringer hat? Es ist doch eigentlich ganz einfach: Zunächst sollte man sich einen schönen Hintergrund für das Foto, das gemacht werden muss, aussuchen. Hier spielt natürlich auch eine Rolle, welche Farbe das zu bedruckende T-Shirt haben soll. Anschließend legt man seinen Glücksbringer auf diesen Hintergrund. Dann nimmt man sich seine Kodak Digitalkamera, seine Nikon Spiegelreflex oder auch eine andere Kamera, mit der schöne Fotos gemacht werden kann. Danach werden die Bilder auf dem Rechner gespeichert. Am besten an einer Stelle, an der man sie schnell wieder finden kann.

Wer mag, kann das Bild natürlich auch noch entsprechend mit der Windows Live-Fotogalerie oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm ändern, einen Text hinzufügen oder auch sonstige Details einfügen. Ist das Bild dann fertig und abgespeichert, dann geht es weiter ins World Wide Web, wo man sich einen Shop für den T-Shirt Druck aussucht. Hier wählt man das T-Shirt, die Farbe und die Größe. Anschließend muss man natürlich das Bild des Glücksbringers noch hochladen, damit der Shop dieses auch auf das Shirt drucken kann. Hier sieht man schon, dass es wichtig ist, nach einem Anbieter zu schauen, der auch das Hochladen eigener Bilder ermöglicht, denn dies ist längst nicht bei jedem Shop der Fall. Hat man das Bild hochgeladen, dann muss man lediglich dem Bestellvorgang folgen und seine Bestellung absenden. Jetzt heißt es nur noch warten, bis die Post, DHL, Hermes oder einer der anderen Paketshops das Päckchen mit dem T-Shirt bringt, das den Glücksbringer als Aufdruck hat.

Schon kann man sich auch im Sommer mit seinem Glücksbringer bewegen, ohne diesen immer bei sich haben zu müssen, denn en Stein, der als Glücksbringer dient, kann ja auch nicht überall mit hingenommen werden. Wer sich für den richtigen Shop entscheidet, der wird auch viel mehr finden, als nur die Möglichkeit, ein T-Shirt bedrucken lassen zu können. Trägertops, Sweatshirts oder auch Slips. Es ist auch eine tolle Geschenkidee, wenn man an den Glücksbringer eines Freundin oder einer Freundin herankommt.

Bildquelle: © Angelina-S……… / Pixelio.de

Aufkleber zur Fahrradcodierung

Der Sommer ist zwar derzeit nicht gerade der Schönste, aber dennoch gibt es genug Menschen, die ihre Fahrräder wieder aus dem Schuppen geholt haben. Die Polizei in Schermbeck hat direkt auch wieder die Aktion der Fahrradcodierung gestartet. Hier erhalten die Besitzer eines Rades einen Aufkleber für ihr Rad. Und wenig zutun hatten die drei Polizisten nicht. Schon zur Halbzeit der Initiative hat das Team 20 Räder gesichert. Und wer an der Schermbecker Wache vorbeigefahren ist, der hätte meinen können, dass es hier etwas umsonst gebe. Und so war es ja im Grunde auch. Die Leute haben in einer langen Schlange vor der Wache gestanden und wollten einen Aufkleber für ihr Rad. Es gab sogar von Polizeihauptkommissar Volker Wischerhoff ein Lob an die Schermbecker: „Die Schermbecker sind vorbildlich“. Den Eigentumsnachweis, dass das Rad auch der Person gehört und den Personalausweis hatten wirklich alle dabei. Es war auch die Voraussetzung, damit der Codierungsaufkleber mit einem Zahlen- und Buchstabencode auf das Fahrrad geklebt wurde.

Seit knapp einem Jahr ersetzen die Kleber die Prägertechnik. Mit dieser wurde die Kombination noch in den Rahmen des Rades gestanzt. Die neue Variante ist wesentlich materialschonender. Aber das ist nicht alles, denn sie ist auch raffinierter, denn es gibt viele Sollbruchstellen, die den Aufkleber durchziehen. Dadurch würde für einen versuchten Diebstahl das Abknibbeln fast unmöglich, denn es würde ewig dauern. Wie der Hauptkommissar betont hat, konnten nur Fahrräder aus dem Kreis Wesel codiert werden.

Der Grund ist der, dass in Recklinghausen nicht das gleiche System für die Codierung verwendet wird. Eigentlich haben sich die Kollegen der Wache in Recklinghausen mit in die Aktion eingeklinkt, was aber diesmal nicht möglich war. Der jüngste Radler, der sein Rad gesichert haben wollte, war gerade mal 8 Jahre alt. Und wer nun glaubt, dass der älteste Fahrer bis 60 Jahre alt war, der irrt sich, denn es gab auch einen, der über 80 Jahre alt war. Da kann man mal sehen, dass sich auch die Senioren noch immer fit halten, mit Fahrradfahren.

Beobachten konnten die Beamten, dass der Trend in Richtung teure Räder geht und nicht die Räder, die für wenig Geld im Baumarkt gekauft werden können. Ein gängiger Preis ist 3000 Euro, wenn es sich um ein modernes Elektrorad handelt. „Ein unglaublicher Boom“ wie Wischerhoff beobachtet hat. Und hier liegt auch das Problem, denn die Werte der Fahrräder sind für die Diebe natürlich interessant. Damit ein Diebstahl erschwert wird, werden typische Kennzeichen erfasst und natürlich gespeichert. Das Rad wird damit registriert und kann direkt zugeordnet werden, wenn es zu einem Diebstahl kommt. Als Abschreckung wird dann eben noch das Polizeisigel in Form eines Aufklebers unter dem Sattel befestigt. Dieser trägt den Spruch „Finger weg, klauen lohnt nicht“. Sicherlich werden ein Paar Diebe durch die Codierung und den Polizeiaufkleber verschreckt, aber es wird sicherlich auch noch einige gegen, die es trotzdem versuchen werden. Also gilt auch weiterhin, dass das Rad immer sicher abgeschlossen und abgestellt werden sollte.

Bildquelle: © Jetti Kuhlemann / Pixelio.de

“The Hertener” Poster als Dankeschön

Es ist eine weltberühmte Grafik von Saul Steinberg. Gemeint ist die Grafik, mit einem Blick auf die 90th Avenue in New York mit dem Hudson River, das bis nach Japan blicken lässt. Dieses Bild hat im Jahr 1976 vom US-Magazin „The New Yorker“ die Titelseite geziert. Für viele Städte ist dieses Bild kopiert worden. Nun gibt es „The Hertener“. Das Bild zeigt einen Blick von Ewald bis England. Es ist als Poster gedruckt worden. Aber nur in limitierter Auflage von 1000 Exemplaren. Zeichnen lassen hat das Poster der Hertener Stadtverband vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Belohnt werden mit diesem Poster all jene, die einen halben Liter Lebenssaft spenden. Gemeint ist die Blutspende, die sehr wichtig ist. Leider gibt es immer wieder zu wenige Spender, und dies soll nun geändert werden. Ralph Hoffert, Vorstand DRK, sagte: „Einerseits möchten wir die Bürger mit dieser Aktion dazu animieren, Blut zu spenden und somit etwas Gutes für das Gemeindewohl zu tun. Zum anderen wollen wir einen Beitrag zum 75. Geburtstag der Stadt leisten“.

Das Poster im Format DIN A1 (59,4 x 84,1 cm) ist in Vollfarben gedruckt. Gezeichnet wurde es von Charly Braun, er arbeitet sehr oft für das DRK, wenn es um Drucksachen geht. Mit Buntstiften hat er gezeigt, dass er die Liebe zum Detail hat. Die Perspektive verzerrt das Bild vom Ewald-Gelände mit den berühmten Fördertürmen über Herten und erstreckt sich bis nach Grönland, mit einem Eisbär, der keinesfalls fehlen durfte. Entdecken kann man auf dem Poster unter anderem die Autobahn 2 mit einem DRK Rettungswagen, das Glashaus, die St. Antonius-Kirche, das Schloss, das St. Elisabeth-Hospital, das Herten Forum, das DRK-Haus und die Scherlebecker Wassertürme. Jeder Spender, der noch bis Jahresende spendet, wird ein solches Poster erhalten. Betreut wird die Spende vom DRK-Stadtverband Herten. Allerdings gilt die Abgabe eines Posters nicht bei den Aktionen vom DRK-Ortsverband Westerholt.

Sicherlich haben sich schon viele gefragt, warum ausgerechnet sie zur Blutspende gehen sollten. Das Blut, das gespendet wird, kann einem anderen Menschen vielleicht das Leben retten. Daran sollte immer gedacht werden. Sicherlich gibt es einige Verbände, die für die Blutspende auch eine Entlohnung bezahlen, aber diese sollte nicht der einzige Grund sein, dass man sich für das Spenden entscheidet. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass man selber auch in die Situation kommen kann, Blut zu benötigen. Wenn dann kein Blut vorhanden ist, weil zu wenige Menschen gespendet haben, kann es riskant werden. Genau aus diesem Grund ist die Blutspende auch so wichtig. Vor allem wird einem auch gar nicht viel Blut entnommen und die ganze Angelegenheit dauert vielleicht eine viertel Stunde. Wichtig ist Blutspende vor allem auch aus dem Grund, dass es unterschiedliche Blutgruppen gibt. Eine sehr seltene Blutgruppe ist beispielsweise AB RH-Neg. Wer diese hat, sollte sich dringend überlegen, anderen Menschen zu helfen und spenden gehen. Ein Leben gerettet zu haben, sollte doch jedem Menschen ein gutes Gefühl geben.

Bildquelle: © RainerSturm / Pixelio.de

Kinder bemalen Leinwände

Kindern wird schnell langweilig, vor allem in den Sommerferien, wenn dann auch das Wetter nicht mitspielt. Aber für solche Tage haben sich einige Städte ja glücklicherweise etwas einfallen lassen. So wurde in Krefeld beispielsweise wieder das „Spielen ohne Ranzen“ auf den Stadtwaldwiesen veranstaltet. Es ist eine Aktion, die bei Kindern immer gut ankommt und sie vor allem auch in den ersten Ferientagen beschäftigen. Auch die Stadt Warendorf hat wieder Ferienaktionstage für die Kids veranstaltet. Kinder konnten hier verschiedene Dinge machen. Beteiligt hat sich auch der „Verein Freckenhorster Bürgerhaus“. Im Bürgerhaus können die Kids hier malen, modellieren und basteln. Natürlich alles unter Anleitung. So wurden für Haus und Garten beispielsweise dekorative Tiere mit Ton gebastelt. Elefanten, Hunde, Löwen und Katzen wurden in der Küche des Bürgerhauses zum Trocknen aufgebaut.

Der zweite Tag war für viele Kinder etwas Besonderes, denn dieser hielt ein Workshop bereit, der unter dem Motto „Malen mit Acryl-Farben auf Leinwand“ stand. Der Workshop war ausgebucht. Die Kinder konnten auf die Leinwand malen, was sie wollten. Aber ihnen standen auch Motive, wie Obst, Sonnenblumen und ein Teddybär zur Verfügung. Die Kids konnten ihre Fantasie auf die Leinwand bringen und haben Frösche und Delfine gemalt. Geleitet wurde der Workshop von Elisabeth Richter. Acryl ist eine Farbe, die schnell trocknet, was bei Kids sicherlich vorteilhaft ist. Nach diesem Workshop war das Malen auf Leinwand aber längst nicht vorbei, denn mit Paste und Acryl konnten nachmittags Jungs und Mädchen beim „Experimentieren mit Paste und Acryl auf Leinwand“ mitmachen. Diese Aktion wurde von Christel Knoblich-Middendorf geleitet.

Viele kennen aus den Vorjahren, dass die Kunstwerke auf Leinwand von den Kids gemeinschaftlich präsentiert werden. Aber in diesem Jahr ist es etwas anders. Aufgrund des Schützenfestes war die gemeinschaftliche Präsentation der Werke nicht möglich. Aber es gibt beim „Freckenhorster Herbst“ eine Ausstellung mit Fotos von der Ferienaktion.

Auch in Osnabrück hat es eine Ferienaktion gegeben, bei der den Kids das Malen auf Leinwand angeboten wurde. Die Künstlerin Elke Bracksieker hat die Aktion geleitet. Diese aber war schon etwas anders. Zwar wurde hier auch mit Acryl auf Leinwand gemalt, aber es gab lediglich die Farben Gelb, Rot und Blau. Damit sollte den Kids gezeigt werden, dass man nicht viele Farben benötigt, sondern die wenigen auch mischen kann. Es handelte sich bei der Malaktion natürlich um ein offenes Angebot, das für Jungs und Mädchen gleichermaßen gemacht wurde. Es kamen aber nur Mädchen zum Leinwandmalen. Die Kinder konnten im Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße nicht nur die Farben nutzen, sondern auch andere Materialien mit auf ihre Leinwand aufbringen. Jute, Glitzer und auch Postkarten wurden auf die Kunstwerke aufgebracht. Gemalt wurden Bilder, die an den Strand, die Sonne und das Meer erinnern, denn davon kann bislang in diesem Sommer nicht viel erlebt werden. Neben diesen Malaktionen gibt es noch weitere Aktionen, die für die Kids veranstaltet werden, damit sie in den Sommerferien keine Langeweile haben müssen.

Bildquelle: © Jürgen Frey / Pixelio.de

Aufkleber sorgt für Ärger

Es ist verwirrend, aber es lässt sich ja alles glücklicherweise auch auf einfachste Art und Weise erklären. Es geht um Gießen, den Seltersweg, einen Aufkleber, Nazis und Demonstrationen. Soweit alles gut, aber wieso kann ein Aufkleber für Ärger sorgen? Die Geschichte fängt eigentlich vor dem 16. Juli an. Hier haben Gegner von Neonazi-Demontrationen die Fußgängerzone mit Aufklebern bestückt, eigentlich kann man sagen, mit Aufklebern überflutet. Sie wurden auf Blumenkübel geklebt, die vom BID aufgestellt worden. Außerdem prangen sie auch auf Stromkästen, die vom Verein gestaltet wurden, auf Mülleimern und auch auf den Lichtstelen, die noch neu sind. Der Geschäftsführer vom BID, Markus Pfeffer, sagte hierzu: „Die Beseitigung wird und über 1000 Euro kosten“. Sicherlich werden sich nun viele Fragen, was an den Aufklebern so schlimm ist. Es handelt sich um ein Aktionsbündnis und die Aufschrift „Gießen bleibt nazifrei“.

Das Ärgernis ist aus dem Grund so groß, dass die Aufkleber ausgerechnet auf das neue Stadtmobiliar gepappt worden sind. Zwar ist es eine politische Werbung mit einem moralischen Anspruch, aber dennoch handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, wie Pfeffer sagte. Er hat auch hinzugefügt:“Man muss sich an die Regeln, die für alle gelten, halten“.

Es geht dem BID-Geschäftsführer wohl auch nicht darum, dass er seine „Hausmeister-Mentalität“ ausleben kann, sondern vielmehr ist er immer im Einsatz, um die Verwahrlosung des Wohn- und Geschäftsquartieres, das ihm anvertraut wurde, zu verhindern. Pfeffer hat betont, dass er schon so einige Aufkleber entfernen musste. Es muss vor allem schnell passieren, denn seine Erfahrungen haben gezeigt, dass bald nach dem der erste Aufkleber oder auch einem Graffiti, weitere folgen. Der BID-Manager hat erklärt: „Das wird dann von anderen wie eine Plattform verstanden“. Die Beseitigung der Aufkleber ist kostenträchtig und bei den Stromkästen sei es zudem auch sicherlich notwendig, dass Folien komplett erneuert werden.

Es lässt sich natürlich nicht feststellen, wer mit dem Kleben angefangen hat, aber es animiert nun mal dazu, dass andere nachziehen. Es handelt sich auch nicht nur um Aufkleber mit Parolen, die gegen den Aufmarsch von der NPD oder die Versammlung vom Dachverband sind, denn es werden dann auch politikfremde Sprüche auf das Stadtmobiliar geklebt. Hier sind auch Aufkleber der „Ultras“, der Fangruppe vom Eintracht Frankfurt mit dabei.

Sicherlich wollen die Gießener keine Nazis unter sich, aber es lässt sich auch mit solchen Aktionen nicht verhindern. Aus diesem Grund ist ein Appell an die Gegner gerichtet. Dieses bittet sie im Grunde, die Klebeaktionen zu unterlassen. Es wird schließlich nicht nur das Stadtbild dadurch verschlechtert, sondern animiert vielleicht auch die NPD-Mitglieder zu weiteren Handlungen. Je weniger sie verärgert werden, um so weniger wird man auch von ihnen ihren. Sicherlich mag niemand so recht eine Partei, die als verfassungsfeindlich und rassistisch gilt, in seinen Rängen, aber durch solche Aufkleber wird man sie nicht vertreiben können.

Bildquelle: © memephoto / Pixelio.de