Aufkleber und T-Shirt Blog

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Der begehrte und gehasste TÜV-Aufkleber wird 50 Jahre alt

Seit einem halben Jahrhundert wird mit einem kleinen Aufkleber über die Teilnahme am deutschen Straßenverkehr entschieden. Der TÜV-Aufkleber treibt vielen Autofahrern den Angstschweiß auf die Stirn. Hat man ihn dann endlich erhalten, folgt das große Aufatmen. Es ist schon faszinierend, welchen Einfluss dieser unscheinbar wirkende Aufkleber auf dem Nummernschild auf die motorisierte Bevölkerung Deutschlands hat. Über Leben oder Sterben des Deutschen liebstes Kind bestimmt der TÜV mit eben diesem Aufkleber.

Das Jubiläum gibt Anstoß zu einem Rück- und Einblick in die Arbeit des TÜV. Als Beispiel soll die Stadt Münster herhalten. Etwa 6500 Autos müssen sich hier in jedem Jahr den kritischen Augen eines Abgesandten vom TÜV stellen. Ungefähr die Hälfte besteht die erste Prüfung nicht. Knapp 31 Prozent weisen erhebliche Mängel auf und stellen ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar. Sie müssen sofort repariert werden, um den begehrten Aufkleber zu ergattern. Bei 26,7 Prozent der vorgestellten Autos bestehen immerhin geringe Mängel. Etwas weniger als die Hälfte, genauer gesagt 42,3 Prozent, schaffen es auf Anhieb durch die technische Prüfung und bekommen als Zeichen dafür den Aufkleber. Nun darf sich das Auto zwei Jahre auf der Straße bewegen, bevor es wieder dem TÜV vorgestellt wird und das Zittern erneut beginnt. Eine Zahl noch zum Vergleich und besserem Vorstellen, was die oben genannten Fakten bundesweit bedeuten: Circa acht Millionen Autos werden alljährlich dem TÜV mit derartigen Mängeln vorgestellt, dass sie nicht beim ersten Mal den angestrebten Aufkleber erhalten.

Die meisten Mängel sind in der Kategorie Licht und Elektrik zu finden. Das ist für den TÜV unverständlich. Nach seiner Meinung ist gerade die Beleuchtungsanlage leicht zu kontrollieren. Schwieriger wird es natürlich mit den Bremsen, die sich der ersten Kategorie anschließen. Darauffolgend sind Räder, Achsen und Reifen ein großer Kritikpunkt an deutschen Autos. Auch die Umweltbelastung spielt eine Rolle. Viele Mängel sind auf unterlassene Wartung zurückzuführen. Die regelmäßige Inspektion wird nur noch selten wahrgenommen. Solange das Auto läuft, ist der Besuch in der Werkstatt überflüssig und man kann einiges an Kosten sparen, das ist der Gedanke, den heute viele Autofahrer im Kopf haben.

Im kommenden Jahr rechnet der TÜV mit einer höheren Quote an mängelfreien Autos. Die Kandidaten der Abwrackprämie werden sich auf den Hebebühnen einfinden und hoffentlich dem jeweiligen Prüfer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Gleichzeitig reicht aber die Untersuchung in der Werkstatt für das Aufbringen des Aufklebers nicht mehr aus. Mit dem Beginn des Jahres 2012 ist für neu zugelassene Autos eine Probefahrt durch den Prüfer vorgesehen, allerdings wurde diese Neuregelung noch nicht durch den Bundesrat verabschiedet.

Fest steht aber schon, dass ab April 2012 die Rückdatierung abgeschafft wird. Das betrifft Autobesitzer, die den Termin zum TÜV um mehr als zwei Monate überschritten haben. Bisher erfolgte hier eine Rückdatierung auf den Monat, in der eigentlich die Hauptuntersuchung hätte stattfinden müssen. Der Autofahrer hatte also bis zum nächsten regulären Prüfungstermin wesentlich weniger Zeit als Autofahrer, die pünktlich zum TÜV erschienen waren. Diese Ungleichbehandlung soll ab 2012 entfallen. Betroffene müssen dafür aber einen Aufschlag auf die Prüfgebühr von 20 Prozent zahlen. Der kleine Aufkleber kann damit bis zu 59 Euro teurer als normal werden.

Bildquelle: © uschi dreiucker / Pixelio.de

Poster sollen die Menschen aufrütteln – und sei es nur zu einem Kirchenbesuch

Wer meint, in der Kirche hängt man der Zeit zurück und will sich nicht von alten Traditionen lösen, der sollte einmal im neuseeländischen Auckland die Kirche von Pastor Glynn Cardy besuchen. Dieser Mann vertritt übrigens den katholischen Glauben, der als besonders streng bekannt ist. Cardy allerdings stört das nicht. Natürlich versteht er sich als Sprachrohr Gottes, doch seine Ideen, dessen Meinung an die Gläubigen weiterzugeben, stoßen bei vielen Kirchenanhängern auf Protest.

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an den Namen Cardy. Es handelt sich um eben jenen Pastor, der vor rund zwei Jahren an seiner Kirche ein Poster anbrachte, das Maria und Josef gemeinsam im Bett liegend zeigte. Als wäre dies nicht schon genug Provokation, trug das Poster außerdem die Aufschrift: „Armer Josef, es ist hart Gott zu folgen!“ Dass ein solches Poster bei den Gläubigen auf wenig Gegenliebe stieß, steht außer Frage. Der Pastor aber war sich keiner Schuld bewusst. Er wollte lediglich Besucher in seiner Kirche locken. Der Erfolg des Posters blieb allerdings aus und schon bald war die Sache vergessen.

Allerdings nicht für Cardy. Er hat die letzten Jahre offensichtlich dazu genutzt, um ein weiteres Poster zu entwerfen. Vor kurzem prangte wiederum ein Plakat an seiner Kirche, worauf die Mutter Gottes zu sehen war. Das allein ist ja nicht verboten, aber die darauf gezeigte Szene rief sofort die Gegner auf den Plan: Die heilige Figur schaut entsetzt auf einen Schwangerschaftstest in ihren Händen! Was für eine Blasphemie!

Cardy sah sich diesmal einer noch größeren Kritik als bei seinem letzten Poster entgegen. Vor Ort trafen rund 100 traditionalistische Katholiken ein, die das Poster umgehend entfernten. Eine Wiederholung der Tat sei nicht ausgeschlossen, würde der Pastor wiederum so tätig, war zu hören. Anschließend knieten die Traditionalisten vor der Kirche nieder und schickten Sühnegebiete zum Himmel. Das globale Interesse wurde durch die Medien geweckt. Sie sprachen von Intoleranz. Die traditionalistischen Katholiken distanzierten sich von den nicht-traditionalistischen Neuseeland und der Pastor zeigte sich von den Reaktionen auf seine doch gut gemeinte Kampagne betroffen. Von den Bischöfen indes kam nichts als peinliches Schweigen.

Nicht jeder allerdings fand das Poster abstoßend. Im Gegenteil, dank Facebook fanden sich zahlreiche Begeisterte. Innerhalb weniger Tage war die Idee von Pastor Glynn Cardy überall auf der Erde bekannt und seine Facebookseite verzeichnete einen wahren Boom. Gebracht hat es nichts, jedenfalls nicht das, was er sich mit der Aktion erhoffte. Die Zahl der Gläubiger in seiner Kirche stieg nicht. Dafür regte er aber eine weltweite Diskussion an.

Vielleicht war daran aber auch Oliviero Toscani beteiligt. Er ist der Fotograf, der für Benetton bereits zahlreiche kontroverse Poster schaffte und als der Erfinder der Werbeposter gilt, die großes Aufsehen erregen. Seine aktuelle Bilderserie für Benetton hat gleichfalls einen Bezug zur Kirche. Sein „Opfer“ ist der höchste Kopf der katholischen Kirche, Papst Benedikt XVI. Unter anderem sieht man darauf einen Kuss zwischen dem Papst und dem Großmufti der islamischen Universität von Kairo. Nicht nur durch die Motive war diese Werbekampagne provozierend, sie erfolgte zudem nur in ausgewählten Städten, und zwar in Mailand, London, Rom und Tel Aviv.

Die Zeichen stehen auf Sturm gegen die katholische Kirche. Das weiß auch der Papst und gewährt den Anglikanern inzwischen sogar den Eintritt in den Vatikan. Nach bald 500 Jahren Geschichte muss nun die katholische Kirche endlich zu Neuerungen bereit sein.

Bildquelle: © thopix / Pixelio.de

Der Oscar 2012 wirft seine Schatten voraus

Am 26. Februar 2012 ist es endlich wieder so weit: Dann erschallt wieder einige Male der berühmte Satz „The oscar goes to…!“. Millionen von Menschen werden die Übertragung im Fernsehen verfolgen. Auf dem roten Teppich in Los Angeles geben sich die Stars der Filmwelt ein Stelldichein und der glamouröseste Abend des Jahres nimmt seinen Lauf.

Solche großartigen Ereignisse werfen natürlich bereits Monate vorher ihre Schatten voraus. Vor wenigen Tagen wurde daher das offizielle Poster zum Oscar 2012 vorgestellt. Es zeigt neben der begehrten Oscar – Figur auf der rechten Seite, im linken Bereich verschiedene Szenen aus bereits ausgezeichneten Filmen. Hier finden sich beispielsweise unvergängliche Streifen wie „Casablanca“, „Forrest Gump“ und „Vom Winde verweht“. Wer aktuell den begehrten Oscar gewinnen kann, erfährt man erst am 24. Januar 2012. Dann erfolgt die Bekanntgabe der Nominierungen.

Jedes Jahr steht die Veranstaltung unter einem anderen Motto. In diesem Jahr heißt es „Life.Camera.Action.“ Selbstverständlich ist das Motto auf dem Poster zu sehen. Es hat einen Platz im oberen Bereich, links neben dem Kopf der Oscar – Figur bekommen. Unten ist dagegen zu lesen: „Celebrate the movies in all of us“, was übersetzt „Feiert die Filme in uns allen“ heißt. Es folgen die üblichen Angaben zu Ort, Datum und Zeit des Events. Das Poster ist das erste offizielle Plakat für die Oscar – Verleihung. Es wird also noch das eine oder andere folgen, um in den nächsten Woche die Vorfreude auf den Filmpreis anzuheizen.

Derzeit sind es nur Spekulationen, geht es um die Nominierungen, aber selbstverständlich sind diverse Filme und Schauspieler heiße Favoriten. Für viele wird es bei der 84. Oscar – Vergabe sehr überraschend werden. Ein Großteil der infrage kommenden Filme ist nämlich in Deutschland gänzlich unbekannt. Sie sind noch nicht einmal in den Kinos gelaufen. Am 26. Januar 2012 ist ein heißer Anwärter bei uns am Start. Er trägt den Namen „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“. Die männliche Hauptrolle ist mit Frauenschwarm George Clooney besetzt. Er ist im Film ein Familienvater. Nachdem seine Frau ins Koma gefallen ist, ändert sich seine Rolle innerhalb der Familie und er muss sich um die Kinder kümmern. „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ ist somit ein Film, der einen ernsten Hintergrund hat, aber trotzdem eine Portion Humor mitbringt. Die Mischung ist perfekt und deshalb durchaus eines Oscars würdig. Der Film dürfte George Clooney ebenfalls die Nominierung für die beste männliche Hauptrolle einbringen.

Auch am 26. Januar 2012 kommt „The Artist“ in die deutschen Kinos. Obgleich dieser Streifen wohl kaum ein Publikumsliebling werden wird, konnte er sich bereits auf den Filmfestivals des vergangenen Sommers beweisen. Die Kritiken für den Schwarz-Weiß-Film, in welchem ein Kinostar gespielt von Jean Dujardin im goldenen Zeitalter reihenweise die Frauenherzen bricht, waren durchweg positiv.

Ein ganz anderes Genre dagegen greift Steven Spielbergs „Gefährten“ auf. Es ist ein Abenteuerfilm, wie man ihn von diesem Regisseur gewohnt ist. Hauptperson ist der Junge Albert, dessen Pferd Joey an die Front verkauft wird. Die Geschichte spielt im Ersten Weltkrieg und Albert macht sich auf die Reise nach Frankreich, um seinen Freund zu retten. Viele Abenteuer warten im Laufe der Zeit auf ihn.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Adressaufkleber sind auf Weihnachtspaketen keine Pflicht

Derzeit gehen wieder Millionen Pakete und Päckchen auf die Reise, um pünktlich am Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum zu liegen. Diese sind häufig besonders schön gestaltet, denn es handelt sich schließlich um Geschenke, wo auch die Verpackung zählt. Der hässliche Adressaufkleber der Post kann die Optik allerdings sehr empfindlich stören. Viele möchten daher lieber darauf verzichten und stellen sich zu Recht die Frage, ob das erlaubt ist. Die Antwort darauf lautet eindeutig ja. Man kann ohne Probleme auf die bei der Post erhältlichen Aufkleber verzichten, die Adresse sollte sich allerdings aus verschiedenen Gründen trotzdem auf dem Paket befinden.

Zum einen möchte man natürlich, dass das Paket schnell und vor allem unbedingt ankommt. Somit darf schon einmal die Adresse des Empfängers nicht fehlen. Auch die Adresse des Absenders sollte zu finden sein. Beides kann man ohne den sonst üblichen Adressaufkleber handschriftlich auf dem Paket vermerken. Zur besseren Lesbarkeit empfiehlt sich aber die Verwendung des Aufklebers. Ob mit oder ohne diesen, alle Pakete haben die gleichen Laufzeiten. Jedes Paket wird außerdem mit einem Barcode versehen. Das ist ebenfalls unabhängig von einem Aufkleber. Mit dem Code lässt sich der Weg der Sendung via Internet verfolgen.

Nach dem Motto „Doppelt hält besser!“ wird empfohlen, dass man die Adressen von Absender und Empfänger nochmals auf einem Zettel im Inneren des Paketes verstaut. Sollte das Paket während des Transportes beschädigt werden und die Adressen unleserlich sein, lässt sich so feststellen, woher die Sendung kommt und für wen sie vorgesehen ist. Unleserlich ist gleichfalls ein gutes Stichwort. Egal, für welche Art der Adressierung man sich entscheidet, da man in der Regel alles mit der Hand ausfüllt, sollte man am besten in Druckschrift schreiben, damit die Lesbarkeit der Adressen gewährleistet ist. Dies erspart auch der Post Arbeit und Zeit. Da die Adressen maschinell ausgelesen und dem entsprechenden Postleitzahlenbereich zugeteilt werden, sorgt Unlesbarkeit für Verzögerungen, weil diese Pakete noch einmal per Hand nachsortiert werden müssen und das möchte man bestimmt vermeiden.

Apropos Verpackung: Dass ein auf dem Postweg versandtes Weihnachtsgeschenk sorgfältig verpackt sein muss, versteht sich von selber. Eine sorgfältige Verpackung liegt aber im Auge des Betrachters. Während es der Absender vielleicht als sehr sicher empfindet, wenn er sein Paket gut verschnürt, sieht das die Post gar nicht gern. Schnüre können sich in den Maschinen verfangen. Das kann zu ungeahnten Folgen führen. Besser ist ein robuster Karton, eventuell in einem ebensolchen Papier eingeschlagen und weiter mit stabilem Klebeband verschlossen. Möglicherweise lässt sich ja auch irgendwie der ungeliebte Paketaufkleber der Post in die perfekte Verpackung einbringen. Dann kommt das Geschenk auf alle Fälle sicher und pünktlich an. Die Frist zur Abgabe der Weihnachtspäckchen bei der Post endet übrigens am 22. Dezember um 12 Uhr. Wer bis dahin seine Geschenke abgeben hat, erhält die Garantie, dass sie bis zum Heiligen Abend zugestellt werden.

Wie es sich bei den privaten Zustelldiensten verhält, sollte direkt beim jeweiligen Dienst nachgefragt werden. Derartige Informationen lassen sich gut im Internet recherchieren. Gerade vor Weihnachten werden oft besondere Aktionen durchgeführt. Das kann auch eine weihnachtliche Verpackung beinhalten, die den ungeliebten Aufkleber für die Adressen auf unauffällige Art und Weise integriert.

Bildquelle: © Ruth Rudolpf / Pixelio.de

Graffiti und Leinwand sind nach Meinung eines jungen Künstlers eine gelungene Kombination

Die am kommenden Wochenende vom 16. bis 18. Dezember in der Messe Chemnitz stattfindende Ausstellung „Hallenkunst“ wirft ihre Schatten voraus. Die Messe vereint die verschiedensten Formen von Kunst in einer Halle. Zu sehen sind Öl-, Acryl- und Schablonenmalerei. Aber auch Fotografie, Objekte, Videokunst und weitere Kunstformen haben ihren Platz. Mehr als 35 Künstler und Kollektive präsentieren sich. Sie kommen nicht nur aus Deutschland, sondern weiterhin aus der Schweiz und Dänemark.

Ein Künstler ist Guido Günther. Seine Richtung ist Urban Art. Im Vorfeld stellte die Stadt Chemnitz den Beteiligten der Messe im gesamten Stadtgebiet Flächen zum Besprühen mit Graffiti zur Verfügung. Günther entschied sich für eine leerstehende Schulsporthalle, die er mit einem etwa 20 Meter langen Bild verzierte. Das gleiche Motiv malte er noch einmal für die anstehende Ausstellung auf eine Leinwand und stickte es außerdem. Sein doppeltes Kunstwerk trägt zwar keinen Namen, war jedoch immens zeitaufwendig. Dabei fiel das Sprühen des Graffitis kaum ins Gewicht. Vielmehr war es das Sticken, was enorm viel Zeit forderte. Allein das Programm für die Stickmaschine habe ihn mehrere schlaflose Nächte eingebracht, verriet der junge Mann. Die Stile und Techniken der Urban Art sind nach Meinung von Günther unglaublich vielfältig. Sie erlauben jedem Künstler seine Selbstverwirklichung, ohne dass man dabei mit Gleichgesinnten in Konflikt gerate.

Die „Hallenkunst 2011“ hält allerdings viele weitere Schmankerl für den Kunstliebhaber bereit. Erstmals wird das Light Writing vorgestellt. Es handelt sich dabei um Malen mit Licht. Erforderlich sind dafür eine Digitalkamera und eine Lichtquelle. Letzteres kann alles sein, was in irgendeiner Form Licht spendet – ein Feuerzeug, Wunderkerzen, eine Taschenlampe oder eine Fackel. Nunmehr lässt man seine Fantasie spielen und bewegt die Lichtquelle auf einem besonders ausgewählten Unter- oder Hintergrund nach eigenem Gefallen und fotografiert dabei. Die dadurch entstehenden Fotografien sind einmalig und oft wahre Kunstwerke. Sie eignen sich sehr gut als Motiv für eine Leinwand. Dem Light Writing sind keine Grenzen gesetzt. Es ist sogar möglich, im U-Bahn-Tunnel mit Hilfe seines Handylichts diese Art von Kunst zu schaffen. Viele Kunstwerke dieser Kunstrichtung sind bei der „Hallenkunst 2011“ zu sehen. Hier kann man sich tolle Anregungen holen und bekommt außerdem gezeigt, wie es geht.

Die Ausstellung findet nicht zum ersten Mal statt. Premiere war im letzten Jahr und der Besucherandrang riesig. An drei Tagen wurden 6.000 Gäste verzeichnet. Den Event führte man in der historischen Markthalle von Chemnitz durch. Leider steht das Gebäude in diesem Jahr nicht zur Verfügung und man musste auf die Messehalle ausweichen. Die „Hallenkunst“ ist nach Aussage von Projektleiter René Kästner von der Agentur CSF Media eine einzigartige Veranstaltung im Kunstbereich.

Urban Art verzeichnet aber nicht nur Befürworter für sich. Der Direktor der neuen sächsischen Galerie in Chemnitz sieht den Kunststil eher mit Skepsis. Er zweifelt die Nachhaltigkeit und Qualität der neuen Form an. Für ihn steht Urban Art für eine schnelle Vergänglichkeit und Wahrnehmung. Jugendliche fühlten sich am ehesten von diesem Stil angesprochen und sie sind in der Regel illegal künstlerisch tätig. Berlin ist das beste Beispiel dafür. Urban Art ist für die Neue Sächsische Galerie nach Aussage des Direktors kein Thema und entzieht sich völlig den klassischen Sammlungsprinzipien.

Bildquelle: © Gerd Altmann / Pixelio.de

Ein neuer Hit unter den Aufklebern – der Felgenrandaufkleber

Felgen sind oft sehr schlicht gehalten, wenn es sich nicht gerade um stylische Alufelgen handelt. Seine unauffälligen Felgen kann man nun mit einem einfachen, aber äußerst wirkungsvollen Mittel aufpeppen: Der neueste Schrei in der Szene sind Felgenrandaufkleber. Wie man dem Namen entnehmen kann, werden sie am Felgenrand aufgebracht und machen die Felgen eines jeden Fahrzeuges innerhalb weniger Minuten zum absoluten Eyecatcher.

Die Felgenrandaufkleber werden unter dem Namen Rimstripes angeboten und sind in vielfältigen Designs erhältlich. An Farben ist nahezu alles verfügbar und man kann sogar verschiedene Farben miteinander mischen. Ob Gold, Silber oder vielleicht sogar Rosa, es gibt kaum einen Wunsch, den die Hersteller nicht erfüllen. Zu finden sind die Aufkleber im Internet, in speziellen Shops und auf Tuningmessen. Hat man außergewöhnliche Vorstellungen, ist gleichfalls die Herstellung nach Maß durchführbar. Selbstverständlich lassen sich die Aufkleber passend zur Wagenfarbe auswählen. Es ist aber auch das genaue Gegenteil – also die Schaffung von einem krassen Gegensatz – möglich.

Bei der Anschaffung sollte man keinesfalls nur den Preis im Auge haben. Billig ist selten gut, darum muss man unbedingt auf Qualität achten, um lange Freude an seinen Aufklebern zu haben. Schließlich sind sie tagtäglich einer hohen Belastung ausgesetzt. Regen, Schnee, Schmutz, Sonne, das Durchqueren der Waschstraße, das alles ist eine enorme Beanspruchung, die man bei Billigprodukten bereits nach kurzer Zeit sehen kann.

Ebenfalls sollte man sich Gedanken machen, wie man die Aufkleber wieder abbekommt. Hochwertige Aufkleber lassen sich ohne großen Aufwand rückstandslos entfernen und hinterlassen keine Schäden. Reste vom Kleber oder der Folie sind nicht nur unansehnlich, im schlimmsten Falle können sie sogar die Lackschicht auf der Felge beschädigen. Beim Abziehen ist es so möglich, dass die obere Lackschicht gemeinsam mit dem Aufkleber entfernt wird.

Die Haltbarkeit der Felgenrandaufkleber beträgt je nach Produkt und Beanspruchung drei bis sieben Jahre. Sie können sogar mit einem Hochdruckreiniger bearbeitet werden und nehmen auch bei Fahrten durch unbefestigtes Gelände keinen Schaden. Eine lange Haltbarkeit setzt allerdings nicht nur eine entsprechende Qualität voraus, sondern außerdem eine korrekte Anbringung. Wer selber kleben möchte, kauft am besten vorgekrümmte Aufkleber. Sie lassen sich ohne weitere Hilfsmittel mit der bloßen Hand verkleben. Ohne Vorkrümmung leistet ein Roller gute Dienste.

Vor dem Aufkleben muss die Fläche gereinigt werden. Sie muss frei von Fett, Staub und Schmutz sein, damit der Aufkleber gut und vollständig haftet. Neue Felgen sind im Allgemeinen mit einer Konservierungsschicht versehen, welche vorher entfernt werden muss. Nach dem Aufbringen der Felgenrandaufkleber wartet man bis zur nächsten Nutzung des Fahrzeuges etwa zwölf Stunden. In dieser Zeit kann der Kleber seine volle Wirkung entfalten und sich fest mit der Oberfläche der Felge verbinden.

Mit den Felgenrandaufklebern hat man die vielfältigsten Möglichkeiten. Sie gibt es in unterschiedlichen Größen, was sie für jede Art von Fahrzeug geeignet macht. Fällt die Wahl auf eine reflektierende Ausführung, sollte man sich vor dem Anbringen schlaumachen, ob diese Variante vom TÜV genehmigt ist. Sie ist nicht in allen EU-Ländern zugelassen und es besteht Uneinigkeit darüber, ob die Felgenrandaufkleber mit Reflexion die Sicherheit des Fahrers erhöhen oder eher andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

Billdquelle: Marcus Walter / Pixelio.de