Aufkleber und T-Shirt Blog

Entries Tagged as ''

Viele neue Poster für Kinofilme und Videospiele sind jetzt herausgekommen

Kino- und Videospiele werfen bereits lange vor ihrem Erscheinen Schatten voraus. Auch in diesem Jahr erwarten uns wieder zahlreiche Premieren. Mitte März wird beispielsweise eine Literaturverfilmung in den Kinos an den Start gehen, die mit großer Spannung erwartet wird. Sie trägt den Namen „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“. Für diesen Film macht nicht nur ein Poster Werbung, sondern gleich ein ganzes Bataillon.

Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ ist die Verfilmung des ersten Teils der gleichnamigen Romanreihe der US-amerikanischen Schriftstellerin Suzanne Collins. Es ist eine fantasievolle Geschichte, die in der Zukunft spielt. Das Land Panem ist nach zahlreichen Naturkatastrophen und die Zerstörung der Umwelt durch den Menschen entstanden. Die Überlebenden haben sich in mehreren Distrikten zusammengefunden, in denen Gewalt und Hunger vorherrschen. Über allem wacht die Regierung. Das alljährliche Highlight ist der Kampf zwischen ausgewählten Jugendlichen aus den verschiedenen Distrikten. Sie müssen sich bis auf den Tod bekämpfen und erhalten als Siegprämie Vorräte für ihren Distrikt.

Der Film „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ ist eine gelungene Mischung aus Action und Fantasie. Man darf gespannt sein, wie der Regisseur den erfolgreichen Roman in Wort und Bild umgesetzt hat. Die Poster und Figurenporträts im Internet machen jedenfalls neugierig auf den Film.

Mindestens ebenso sehnsüchtig wird „Frankenweenie“ erwartet. Der Streifen läuft im Oktober, aber das erste Poster wurde gerade aktuell veröffentlicht. Wer nun denkt, dass ihm der Name „Frankenweenie“ bekannt vorkommt, der liegt richtig. In den 1980er Jahren gab es bereits einen gleichnamigen Kurzfilm, der richtiggehend Kultstatus erlangte. Unter der Regie von Tim Burton entstand in der Neuauflage ein sogenannter Stop-Motion-Film.

Der Film erinnert an „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King. Ein kleiner Junge will im Keller seinen verstorbenen Hund Sparky wieder beleben. Mit Hilfe seines Wissens, welches ihm sein Physiklehrer über Elektrizität vermittelt hat, gelingt ihm dies auch. Auf dem Filmposter ist das Resultat zumindest mit dem Kopf zu sehen. Ein eigentlich niedlicher Hund schielt dort hinter einem Grabstein mit der Aufschrift Sparky hervor. Doch der Anblick täuscht. Inwiefern? Das kann man ab Oktober in den deutschen Kinos sehen.

Nun genug mit den Filmen. Schließlich gibt es auch noch die neuen Videospiele, die uns in diesem Jahr mit zahlreichen Postern angekündigt werden. In den Niederlanden tauchte unlängst ein Plakat auf, welches groß den Start des Rollenspiels Diablo II bekannt gibt. Am 19. April soll es endlich soweit sein. Dieser Termin wird von vielen Spielfans herbeigesehnt. Das Poster wurde aber vom Entwickler nicht offiziell abgesegnet. Es soll sich lediglich um einen Pappaufsteller gehandelt haben, der einen Termin preisgab, der eventuell nicht einmal der Wahrheit entspricht.

Poster sind bei Fans unheimlich angesagt. Viele würden alles dafür geben, ein Poster von ihrem Lieblingsfilm oder ihrem Lieblingsspiel zu besitzen. Filmposter sind am besten noch von den Hauptdarstellern handsigniert. Dann kann man für ein solches Poster wahre Horrorpreise verlangen. Poster gehören zur Publikation eines neuen Films oder Spiels einfach dazu. Die Darsteller werden mit den Filmen identifiziert. Daher gehören Filmszenen und Darsteller auf einem Poster zwingend zusammen. Ebenso verhält es sich mit Postern zu Videospielen. Sie müssen wenigstens eine Schlüsselszene des Spiels enthalten. Hat man das Poster einmal gesehen, wird daran das gesamte Spiel festgemacht.

Bildquelle: © Erich Kasten / Pixelio.de

Mit einem individuell bedruckten T-Shirt macht man jedem eine Freude

Die Geschichte des T-Shirts beginnt offiziell im 19. Jahrhundert. Damals zog man das Shirt lediglich als Unterwäsche an. Heute ist das T-Shirt ein Allroundkleidungsstück. Man trägt es zu jeder Jahreszeit. Ob darüber oder darunter, das T-Shirt ist immer passend. Vermutet wird, dass die Seefahrer ein dem T-Shirt ähnliches Kleidungsstück trugen. Es nannte sich Takelhemd. Auffällig war die fehlende Knopfleiste, die sonst bei jedem Hemd vorhanden war. Das Takelhemd hatte allerdings noch keine Arme. Die kamen erst später bei der Marine dazu, zumindest wird dies vermutet. Während einer Inspektion um 1900 durch die Königin Victoria wurde von ihr der Ruf nach Ärmeln laut. Eine weitere Entstehungstheorie kommt aus den englischen Adelshäusern. Während dem Servieren von Tee war es dort dem Personal gestattet, ein kurzärmeliges Hemd aus Leinen zu tragen. Damit beugte man hartnäckigen Flecken auf den Ärmeln vor. In jener Theorie wird durch den Autor im Übrigen auch der Name Tea-Shirt verwendet. Die Herkunft des T-Shirts ist also nicht vollständig aufgeklärt, jedoch hat das auf die Beliebtheit dieses Kleidungsstücks keinen Einfluss.

Fakt ist, dass das T-Shirt nach dem Zweiten Weltkrieg und in Europa erst ab den 1960er Jahren populär wurde. Dann war aber der Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Im Jahre 1948 wurde ein T-Shirt erstmalig als Werbemittel eingesetzt. Thomas Dewey trug im US-Präsidentschaftswahlkampf ein T-Shirt mit einem Werbeslogan. Marlon Brando und James Dean läuteten die endgültige Eroberung der Welt durch das T-Shirt ein. Spätestens, nachdem diese Filmstars im T-Shirt aufgetreten sind, wollte jeder ein solches haben. Besonders Marlon Brando in „Endstation Sehnsucht“ setzte das T-Shirt in Szene. Er trägt in dem Streifen ein nasses und zerrissenes Shirt, während er Stella eine Liebeserklärung macht. Dabei kommen seine stahlharten Muskeln gut zur Geltung. Diese Szene war ebenfalls auf den Filmplakaten zu sehen und ließ die Frauen reihenweise dahinschmelzen.

Der beliebteste Stoff für T-Shirts ist Baumwolle. Sie ist pflegeleicht und lässt sich gut verarbeiten. Für ein Alltagskleidungsstück sehr wichtig. Ein Lieblingsshirt wird oft gewaschen und soll trotzdem immer wieder gut aussehen. Ein ganz besonderer T-Shirt Druck ist eines mit einem individuellen Motiv. Dank der digitalen Fotografie und fortgeschrittener Drucktechnik lassen sich heute die schönsten T-Shirts fertigen. Viele Menschen möchten anderen mit einem persönlich gestalteten T-Shirt eine Freude machen. Äußerst beliebt sind diese T-Shirts auch bei Vereinen. Alle Mitglieder bekommen das gleiche Oberteil mit dem Vereinslogo und sind damit gut erkennbar.

Als Abschiedsgeschenke für Freunde oder Familienmitglieder werden selbstgestaltete T-Shirts gleichfalls gern genommen. Hier wird sich oft für das Fotoshirt entschieden. Man wählt dazu ein Foto aus und lässt es auf ein T-Shirt drucken. Weiterhin kann es mit gedruckter Schrift versehen werden. Viele nutzen aber auch die Gelegenheit und unterschreiben mit einem wasserfesten Stift auf dem Teil.

Ein individuell gestaltetes T-Shirt bringt einen hohen Erinnerungs- und einen hohen Nutzwert mit. Man kann es jederzeit tragen und hat stets eine Erinnerung an liebe Menschen bei sich. Die Möglichkeiten der T-Shirt-Gestaltung sind heute enorm. Die Qualität wurde in den letzten Jahren außerdem verbessert. Ein bedrucktes T-Shirt hat die gleiche Lebensdauer wie ein herkömmliches T-Shirt aus dem Handel. Man kann es problemlos waschen und stellenweise sogar in den Trockner geben.

Bildquelle: © Benjamin Thorn / Pixelio.de

Und mein Notebook werde schön!

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass sowohl Männer als auch Frauen beim Kauf eines Notebooks wert auf die Optik legen. Da fragt sich nur, nach, welchem Kriterien man da geht. Schließlich ist ein Notebook von außen eher bieder gehalten. Meist ist es schwarz oder grau, der Ausdruck schön ist dementsprechend fehl am Platze. Man muss sich aber keinesfalls mit dem unauffälligen Design seines Notebooks abfinden. Die Hersteller von Aufklebern haben längst reagiert und ausdrucksstarke Notebook – Sticker in den unterschiedlichsten Designs herausgebracht. So kann man sein Notebook individuell kennzeichnen.

Die Notebook – Aufkleber sind aus hochwertiger Folie hergestellt. Es sind Folien, die zum Teil auch für Autoscheiben zum Einsatz kommen. Das bedeutet, dass sie sehr robust sind und einige weitere Schutzfunktionen mitbringen. Die Folie wird auf dem Deckel und unterhalb der Tastatur (Handballenauflage) angebracht. In der Regel werden die Aufkleber in einem genormten Maß produziert. Der Käufer schneidet die Größe passend auf sein Notebook zu. Bringt man den Aufkleber beim ersten Mal nicht korrekt an, kann man ihn problemlos abziehen und erneut aufbringen. Das Entfernen des Aufklebers gelingt ohne Rückstände.

Ein Notebook – Aufkleber dient nicht ausschließlich der Verschönerung. Entscheidet man sich für einen hochwertigen Aufkleber, erhält man gleichzeitig einen Schutz vor Kratzern, vor Schmutz und vor Wasser. Wurde UV-beständige Folie zur Herstellung verwendet, ist das Notebook außerdem mit dem Aufkleber vor UV-Strahlung geschützt.

Beim Kauf des Aufklebers sollte man darauf achten, für welche Notebooks die Aufkleber geeignet sind. Der Verkäufer gibt häufig die Maße in Zentimetern an und schreibt außerdem dazu, bis zu welcher Zollgröße der jeweilige Aufkleber passt. Damit der Aufkleber nicht zu klein ausfällt, schaut man am besten auf die Maßangaben. Somit vermeidet man einen Fehlkauf.

Die Auswahl an den Notebook – Aufklebern ist immens. Die Preise unterscheiden sich daher ebenfalls enorm. Angesagte Motive von Bestsellerspielen können locker das Doppelte oder Dreifache von einem einfachen Sticker kosten. Ob romantisch, brandheiß oder fernöstlich, die Notebook – Aufkleber halten für jeden das Motiv bereit, welches er sich wünscht. Sollte es wirklich sein, dass einem kein Motiv zu 100 Prozent gefällt, bieten manche Hersteller auch die Anfertigung nach Wunsch an. Im Internet findet man Hersteller und Händler von Notebook – Stickern in großer Zahl. Bei der Suche kann man auch nach Laptop Folie, Laptop Sticker, Notebook Cover oder Laptop Tattoo Ausschau halten. Das sind weitere Namen für die derzeit im Trend liegenden Notebook – Aufkleber.

Mit einem Notebook – Aufkleber lässt sich einiges aussagen. Ist man Basket- oder Fußballer, wählt man einen Aufkleber mit einem entsprechenden Motiv. Von vielen Fußballvereinen sind ebenfalls Notebook – Sticker erhältlich. Mit ihnen kann man seine tiefe Verbundenheit zum jeweiligen Verein ausdrücken. Sehr gern werden auch Naturmotive genommen. Wölfe, Adler, Löwen und Delfine fallen hierunter. Manchen reicht einfach ein Ornament oder ein fantasievolles Motiv aus. Liebessymbole wie Herzen finden ebenfalls bei den Notebook – Stickern Verwendung. Ferner sind das Yin-Yang-Zeichen und diverse Autos zu finden. Selbst sein Modebewusstsein kann man mit einem Notebook – Aufkleber demonstrieren. So können etwa die beliebten Chucks auf dem Notebook aufgeklebt werden oder man nimmt ein Motiv vom bekannten Designer Christian Audigier.

Bildquelle: © Benjamin Thorn / Pixelio.de

Aufkleber prägen sich in das Gedächtnis der Menschen ein

Aufkleber gibt es unglaublich viele. Einige von ihnen werden in Massen produziert, andere dagegen sind Einzelstücke oder nur in geringer Stückzahl verfügbar. Alle Aufkleber erfüllen aber einen Zweck: Sie sollen die Menschen aufmerksam machen und sich bei ihnen in das Gedächtnis einprägen. In vielen Situationen wird auf Aufkleber gesetzt. Durch ihren Wiedererkennungswert können sie sogar helfen, Verbrechen aufzuklären. Geht es beispielsweise um einen Fluchtwagen, ist es nicht selten, dass sich Zeugen an Aufkleber erinnern können, falls solche vorhanden war. Ein Fall aus Ludwigsburg beweist, dass man selbst nach Jahrzehnten noch mit Hilfe eines Aufklebers auf einen Fahndungserfolg hofft. Am 25. Februar 1992 fand man auf einem Parkplatz in dieser Stadt die Leiche eines neugeborenen Jungen. Zeugen sagten aus, sie hätten einen gelben VW-Derby zur Tatzeit gesehen. Besonders ins Auge fiel ein Aufkleber, der den weißen Schriftzug „Alpine“ wiedergab. Jetzt plant die Polizei noch einmal, Fahndungsplakate herauszugeben, auf denen Vermerke zum Auto und zum Aufkleber zu lesen sein werden.

Auch spezielle Institutionen profitieren vom Wiedererkennungswert von Aufklebern. Ein gutes Beispiel sind die Notinsel-Aufkleber. Sie zeigen in vielen Städten Kindern an, wo sie Hilfe finden, wenn sie sich verlaufen haben oder sich in einer Notsituation befinden. Jeder einzelne Standort, wo ein solcher Aufkleber angebracht ist, wird im Internet vermerkt. Eltern können sich mit ihren Kindern somit problemlos informieren, wo die Notinseln in ihrer Stadt zu finden sind. Gleichzeitig sehen die Kinder, wie die entsprechenden Aufkleber aussehen. Hat man ihnen vorher den Sinn der Notinseln erklärt und ihnen die Kennzeichnung gezeigt, meistern die Kinder eine entsprechende Situation oft ohne bleibende Schäden.

Eine weitere Kategorie der Aufkleber sind Kennzeichen. Ämter kommen ohne Aufkleber heutzutage gar nicht mehr aus. Besonders Außendienstmitarbeiter sind oft mit Aufklebern ausgestattet, die verschiedene Dinge kennzeichnen. Ein Gerichtsvollzieher klebt das Pfandsiegel in Form eines Aufklebers auf gepfändete Gegenstände, die Müllabfuhr bringt bei unsachgemäß befüllten Tonnen Aufkleber an, rechtswidrig abgestellte Fahrzeuge erhalten einen auffällig gefärbten Aufkleber. Die Liste ließe sich unendlich fortführen.

In vielen Bereichen kommt die Menschheit ohne den Aufkleber nicht mehr aus. Die Erfindung des kleinen bedruckten Klebezettelchens, welches selbsthaftend ist, war wahrlich bahnbrechend. Durch einen Aufkleber hat man schnell die notwendigen Informationen angebracht. Man zieht lediglich den Schutz von der Klebefläche ab und klebt den Aufkleber an seinen Bestimmungsort. Mehr Schritte sind zur Benutzung eines Aufklebers nicht notwendig.

Ein weiterer bekannter Aufkleber ist die TÜV-Plakette. Seit über 50 Jahren begleitet sie uns. Das Erhalten des kleinen Aufklebers entscheidet darüber, ob wir unser Auto weiter im öffentlichen Verkehr bewegen dürfen oder nicht. Darum ist die TÜV-Plakette für viele essentiell. Kein TÜV, kein Auto, keine Möglichkeit, zur Arbeit zu gelangen. Auch das Versenden von Paketen oder das Auspreisen von Waren im Supermarkt würde ohne Aufkleber wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Eine besondere Art von Aufklebern sind Sticker. Sie dienen eher dem Spaß und sind bei Kindern sehr beliebt. Sie können beispielsweise Sticker zu einem bestimmten Thema sammeln und in einem Stickeralbum einkleben. Ferner werden Taschen, Schulhefte, Ordner und Briefkästen mit Aufklebern versehen. Sie passen eigentlich überall, treffen aber nicht an allen Orten auf Wohlwollen. Es gibt nämlich auch Protestaufkleber, die sehr deutlich die Meinung einer bestimmten Person oder einer Gruppe wiedergeben. Zahlreiche Aufkleber dienen aber auch einfach nur der Freude und sie bringen uns zum Lachen.

Bildquelle: © s.media / Pixelio.de

Das Motiv für das Poster des diesjährigen Oktoberfestes steht fest

Gewonnen hat die Ausschreibung das Münchner Kindl. Es wurde von der Jury einstimmig gewählt. Seit über 40 Jahren war es nicht mehr auf einem Wiesnplakat zu sehen. Nun feiert es seine Rückkehr. Der Wiesnchefin Gabriele Weishäupl wurde die Ehre zuteil, das diesjährige Poster vorzustellen. Für sie war es ein besonderes Erlebnis, denn ab April diesen Jahres ist sie im Ruhestand. Die Vorstellung des Wiesnposters war sozusagen eine ihrer letzten offiziellen Amtshandlungen.

Die Einstimmigkeit bei der Jury-Entscheidung für ein Motiv ist nicht selbstverständlich. Vor genau fünf Jahren war ein einstimmiges Ergebnis für ein Poster letztmalig der Fall. Damals stammte das Motiv von Ursula Kölle und Alexander Heininger. Es zeigte eine sich drehende Bedienung, welche die gesamte Lebensfreude des Oktoberfestes ausstrahlte. In diesem Jahr ist es nun ein Kind, welches für Wiesnglück steht. Neben dem Kind, das alle Besucher des Festes mit seinen ausgebreiteten Armen persönlich willkommen zu heißen scheint, sind die charakteristischen Symbole der Wiesn auf dem Poster zu sehen. Im Einzelnen handelt es sich um eine Rose, eine Brezn, ein Herz, ein Radi und natürlich einer Maß Bier. Mit diesen fünf Dingen jongliert das Kindl.

Der Entwurf stammt von Björn Maier. Er wurde 1970 geboren. Seine Karriere begann er als Schriftsetzer. Anschließend besuchte Maier den Studiengang Kommunikationsdesign an der Fachhochschule München. Heute arbeitet er als selbstständiger Designer und Illustrator mit seinem eigenen Label Björnson. Der Entwurf seines Wiesnplakates wird mit einer Siegprämie von 2.750 Euro belohnt. Insgesamt werden davon 10.000 Poster und 100.000 Prospekte gedruckt. Weiterhin wird das Motiv den offiziellen Wiesnkrug der Stadt und sämtliche Wiesnsouvenirs, wie Hüte und T-Shirts zieren.

Kurioserweise wurde der zweite Platz nicht vergeben. Die Jury fand zu keiner Übereinstimmung. Dafür gibt es aber zwei dritte Plätze, die sich jeweils über ein Preisgeld von 750 Euro freuen dürfen. Zum einen ist es Mattea Stahl, die Absolventin der Designschule ist, zum anderen Daniela Kohl. Sie entwarf ein einfaches, aber enorm ausdrucksstarkes Poster. Zu sehen ist vor einem knallig-roten Hintergrund ein angebissenes Lebkuchenherz, das an einem Band baumelt. Dieses ist in den Farben der Stadt – gelb und schwarz – gehalten.

Zur Auswahl standen insgesamt 18 Entwürfe. Sie wurden von neun Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet gestaltet. Zur Jury gehörten Mario Schmidbauer von der CSU als Vorsitzender sowie drei Stadträte und sechs Preisrichter aus dem Fachgebiet der Werbung. Der Wettbewerb zur Auswahl des Wiesnmotivs findet seit 2000 geschlossen statt. Bestehen tut er allerdings bereits seit 1952. Ab 1978 war das jeweilige Siegermotiv auf dem Wiesnkrug zu sehen. Er ist auf Initiative des damaligen Wirtesprechers Richard Süßmeier entstanden. Im Jahre 1957 war das Münchner Kindl zum ersten Mal auf einem Werbeplakat für die Wiesn zu sehen. Darauffolgend wählten die Künstler immer wieder dieses beliebte Motiv. Letztmalig griff Roman Sprio 1970 die Idee auf. Danach wurde es still um das Münchner Kindl. Jetzt wurde es dank Björn Maier wieder zum Leben erweckt. Das Oktoberfest findet in diesem Jahr vom 22. September bis 7. Oktober statt. Schon lange vorher wird man das Münchner Kindl als Werbung auf Postern und Prospekten sehen können.

Bildquelle: © Anton Funzel / Pixelio.de

Nackter Mann lockt in diesem Jahr zum Montreux Jazz Festival

Im Jahr 2012 sollen nackte Tatsachen die Jazzfans aus nah und fern nach Montreux am Genfer See locken. Kein Geringerer, als der US-amerikanische Starfotograf Greg Gorman steht hinter dem Poster, welches für das Event der Musikszene Werbung macht. Darauf ist der gestählte Körper eines Mannes zu sehen und dieser ist auch noch nackt. Der 21 Jahre alte Jordan David Miles ist Graffiti-Künstler und Skateboarder. Er ließ sich nicht lange bitten, um vor die Kamera von Gorman zu treten. Das Poster wurde am 16. Februar erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Fotograf hatte für die Gestaltung des Posters völlig freie Hand von den Veranstaltern des Festivals bekommen. Das Festival findet bereits zum 46. Mal statt. Bei der Durchsicht vorausgegangener Poster zur Ankündigung der Veranstaltung stolperte Gorman über das Werbeplakat von 1969. Darauf war ein weiblicher Akt zu sehen. Die Dame war zudem mit einer Trompete von Eric Wondergem ausgestattet. Unter den ganzen 45 bisher vorhandenen Postern war es die einzige Aktaufnahme. Das brachte Gorman auf die Idee, es nochmals mit einem Akt zu versuchen. Der Fotograf machte schon Porträts von Barbra Streisand, David Bowie, Joe Cocker, Bette Midler und Grace Jones. Er weiß dementsprechend, wie man die jeweilige Person ins rechte Licht rückt. Für eine Aktaufnahme sprach nach Auskunft des Künstlers die Faszination der Nacktheit, die der Faszination der Musik ähnelt. Andererseits kann Nacktheit auf den Betrachter auch unbehaglich wirken, wie es manche Musik ebenfalls ist. Diese beiden Faktoren waren für ihn ein interessanter Ansatz.

Das Montreux Jazz Festival gilt als das zweitgrößte Festival dieses Musikstils weltweit. Lediglich das Montreal International Jazz Festival in Kanada zieht mehr Besucher in seinen Bann. Das Montreux Jazz Festival wurde vom Radio-Journalisten Lance Tschannen und dem Pianisten Géo Voumard ins Leben gerufen. Die erste Veranstaltung dauerte drei Tage. Das ist kein Vergleich mit heute. Jedoch wurde der Rekord der längsten Dauer 1977 aufgestellt. Damals fand das Festival unglaubliche 23 Tage statt. In der Gegenwart hat sich die Veranstaltungsdauer auf etwa 16 Tage eingependelt. Die Besucherzahlen liegen bei mehr als 200.000 Menschen jährlich.

In der Vergangenheit konnte das Montreux Jazz Festival mit Jazz-Größen wie Keith Jarrett, Wynton Marsalis, Ella Fitzgerald, Herbie Hancook und Count Basie aufwarten. Außerdem erhalten deutlich unbekanntere und neue Musiker aus der Szene beim Montreux Jazz Festival ihre Chance. Hier finden sie das Publikum, was sie sich schon immer gewünscht haben und nicht selten gelang im Anschluss an das Festival der Durchbruch. Insgesamt stehen den Künstlern 17 verschiedene Auftrittsorte in der Stadt zur Verfügung. Die bekanntesten davon sind die Miles Davis Hall und das Auditorium Stravinski.

Außergewöhnlich ist weiterhin, dass nicht nur der eigene Musikstil Beachtung findet. Sogar Größen aus Rock und Pop haben beim Montreux Jazz Festival ihre Auftritte bekommen. So standen beispielsweise schon Radiohead, Frank Zappa, Led Zeppelin und Deep Purple am Genfer See auf der Bühne. Somit dürfte der Besuch des Montreux Jazz Festivals nicht nur Liebhaber vom Jazz anziehen, sondern allgemein bei Musikliebhabern für großes Interesse sorgen. Das Programm des Festivals wurde bisher noch nicht vorgestellt. Dafür ist der 19. April diesen Jahres vorgemerkt. Die Poster jedoch werden bald an vielen Stellen zu sehen sein.

Bildquelle: © Paul-Georg Meister / Pixelio.de