Aufkleber und T-Shirt Blog

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Die Leinwand im Kino im Wandel der Zeit

Schaut man nicht einmal 100 Jahre zurück in die Vergangenheit, trifft man auf ein völlig anderes Bild der Freizeitgestaltung. Das Internet gab es noch lange nicht und wer sich Filme ansehen wollte, musste ins Kino gehen. Dort wurde die Leinwand nicht nur zur Kurzweil genutzt, sondern war ebenfalls ein wichtiges Informationsinstrument, um die Bevölkerung über aktuelle Gegebenheiten in Kenntnis zu setzen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Leinwand im Kino regelmäßig zu Propagandazwecken missbraucht. Vor der Aufführung des Films musste man zuerst die Propagandafilme des Naziregimes über sich ergehen lassen.

Aber die Geschichte des Kinos beginnt nicht erst im 20. Jahrhundert, sondern bereits in dem Jahrhundert davor. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eroberten Panoptiken und Schaubuden die Jahrmärkte. Die damaligen Vorführungen basierten hauptsächlich auf optischen Täuschungen. Bewegte Bilder gab es noch nicht und an Ton war auch noch lange nicht zu denken. Daher begnügte man sich mit Stereoskopen, die dreidimensionale Fotos hervorbrachten.

Im Jahre 1893 wurde von Thomas Alva Edison das Kinetoskop der Öffentlichkeit vorgestellt. Es war ein Schaukasten für eine Person, in welchem ein kurzer Film gezeigt wurde. Einige Zeit danach entwickelten die Gebrüder Lumière ihren Cinématographe. Damit konnte man Filme aufnehmen und abspielen. Der erste Filmprojektor stammt sogar aus der Zeit vor dieser Entwicklung. Bis zum richtigen Kino war es nun nicht mehr weit.

Mit der großen Anzahl von bahnbrechenden Innovationen konnte nun endlich die erste Filmvorführung für mehrere Personen starten. Die erste Vorführung eines Films gegen die Zahlung eines Eintrittsgeldes fand am 1. November 1895 in Berlin statt. Vermutet wird allerdings, dass die erste richtige Filmvorführung am 5. Februar 1894 in Manhattan erfolgte. Gesicherte Beweise darüber liegen nicht vor, weshalb die Aufführung in Berlin als die erste offizielle Filmvorführung gilt.

Das Zeitalter des Kinos brach um die Jahrhundertwende an. Die Filmvorführungen wurden von den Menschen akzeptiert und das scheinbar dauerhaft. In großen Städten Europas und in den USA wurden riesige Kinopaläste bis in die 1920er Jahre hinein errichtet. Die ländlichen Regionen mussten mit Wanderkinos vorliebnehmen, welche von Ort zu Ort zogen und nur zu bestimmten Zeiten die Gelegenheit zum Schauen eines Films auf Leinwand boten. Am 31. Dezember 1927 gab es in Europa insgesamt mehr als 21.600 Kinos, wobei Deutschland mit 4.300 Einrichtungen der absolute Spitzenreiter war. Sechs Milliarden Menschen sahen sich in diesem Jahr in den Kinos auf der ganzen Welt Filme an, obwohl bis dahin fast nur Stummfilme gezeigt wurden.

Die Erfolgsgeschichte der Kinos war nur auf eine gewisse Zeitepoche begrenzt. Von Beginn bis Mitte des 20. Jahrhunderts erlebte das Kino einen wahren Boom. Danach hielten die Fernseher in die meisten Haushalte Einzug und erlaubten es den Menschen, in den eigenen vier Wänden Filme anzuschauen. Trotzdem sind die Kinos nicht gänzlich verschwunden. In der Gegenwart wird versucht, durch neue Ton- und Breitwandtechniken dem Kinosterben entgegenzuwirken. Neu gebaute Kinos sind in der Regel Multiplex-Kinos, die über eine äußerst gute technische Ausstattung verfügen. Sie stehen für Genuss auf der Leinwand auf höchstem Niveau.

Eine neue Konkurrenz ist mit dem Internet aufgetaucht, in welchem immer häufiger Filme angeboten werden. Die Heimkinosysteme tun ihr Übriges dazu. Nun kann man Kino im eigenen Haushalt erleben, ohne sich mit vielen anderen eine Leinwand teilen zu müssen.

Bildquelle: © Michael Leps / Pixelio.de

Woher kommt eigentlich der Ausdruck Etikettenschwindel?

Beim Etikettenschwindel steht das Wort Etikett für einen bestimmten Sachverhalt in seiner Gesamtheit. Sehr gut lässt sich das am Thema Wahl erklären. Im Vorfeld der Bundestagswahl werben die verschiedenen Parteien monatelang mit Versprechen, die sie in die Realität umsetzen wollen, sofern sie gewählt werden. Ist die Wahl vorüber und die entsprechende Partei ist in den Bundestag eingezogen, bleibt von den vorab gegebenen Versprechen wenig übrig. Es wurde Etikettenschwindel betrieben.

Heute gehört der Schwindel mit den Etiketten zu unserem Leben dazu wie die Luft zum Atmen. Es scheint fast so, als könnte der moderne Mensch ohne den Etikettenschwindel gar nicht mehr existieren. In unserer Überflussgesellschaft muss man durch abweichende Angaben zu anderen Herstellern auf sich aufmerksam machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wahrheit gesagt wird oder nicht. Warum kaufen wir beispielsweise ein bestimmtes Nahrungsmittel oder Getränk? Weil auf dem Etikett ein Versprechen gegeben wird, dass genau dieses Produkt gut für uns ist. Oftmals kann der Konsument gar nicht beurteilen, ob die Aussage auf dem Etikett wahr ist oder nicht. So bleibt er ein Leben lang im Etikettenschwindel gefangen oder bekommt irgendwann einmal von einem anderen Menschen oder den Medien die Augen geöffnet, dass er jahrelang ein bedenkliches Produkt gekauft hat.

Die Industrie und der Handel kennen drei Arten von Etikettenschwindel. Die Lüge ist die bewusste Falschinformation des Verbrauchers. So geschehen in den Jahren 2005 und 2006, wo der Gammelfleisch-Skandal in Deutschland aufgedeckt wurde. Die zweite Form ist die Verzerrung. Informationen werden in dem Falle abgeschwächt oder überbetont, um das Negative in den Hintergrund zu stellen beziehungsweise das Positive deutlich in den Vordergrund zu bringen. Die letzte Variante ist die Blendung. Inhaltsangaben werden mit Werbung vermischt, um das Produkt als übermäßig positiv gelten zu lassen.

Natürlich sind Etiketten nicht grundsätzlich schlecht. Im Gegenteil: Es gibt auch sehr erfreuliche Etiketten wie beispielsweise personalisierte Etiketten, die man auf einem Geschenk findet oder mit denen man sein persönliches Eigentum kennzeichnet. Auch dafür gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten und es kann von Etikettenschwindel keine Rede sein. Ein personalisiertes Etikett kommt in der Gegenwart zu unzähligen Gelegenheiten zum Einsatz.

In der Küche sind Etiketten unter anderem auf Marmeladengläsern zu sehen. Vorgefertigte Etiketten zur Kennzeichnung derselben gibt es im Handel, man kann sich allerdings auch für ein eigenes Motiv entscheiden und seine individuellen Etiketten drucken lassen. Das Gleiche gilt für Schul- oder Bürounterlagen. Hübsche Etiketten mit dem eigenen Namen und eventuell der Adresse machen viel mehr her als profane Aufkleber, wo man handschriftlich die persönlichen Daten vermerkt hat. Etiketten für Schulhefte und –bücher sind übrigens eine hübsche Geschenkidee für den Schulanfang. Der Fantasie sind bei der Gestaltung derselben keine Grenzen gesetzt. So macht man dem Schulanfänger garantiert eine große Freude. Mit personalisierten Etiketten werden die Schulutensilien unverwechselbar.

Neben den personalisierten Etiketten und den Etiketten mit Werbeversprechen gibt es noch eine dritte Variante von Etiketten. Sie sind beispielsweise auf Lebensmitteln vorgeschrieben und geben Auskunft über die Inhaltsstoffe in dem jeweiligen Produkt. Diese Angaben müssen den Tatsachen entsprechen. Der Gesetzgeber schreibt genau vor, was auf einem Etikett bei einem Nahrungsmittel stehen muss. Hier sind weiterhin Angaben zu den Nährwerten und eventuelle Warnhinweise für Allergiker abgedruckt.

Bildquelle: © Claudia Hautumm / Pixelio.de

Jetzt mit witzigem T-Shirt Druck für die schöne Jahreszeit vorsorgen

Kaum traut sich die Sonne nach dem langen grauen Winter endlich wieder hinter den Wolken hervor und die Temperaturen klettern in den zweistelligen Bereich, beginnt die T-Shirt-Saison. Seit Jahren sind T-Shirts mit witzigen Sprüchen ein absoluter Renner. Das nahm eine große deutsche Zeitung zum Anlass und forderte ihre Leser auf, die T-Shirts mit den schönsten Sprüchen abzulichten und an die Redaktion zu schicken. Für jedes veröffentlichte Bild gibt es eine Prämie. Die Aktion dauert derzeit noch an. Man kann sich dementsprechend selbst daran beteiligen oder eine Inspiration für die diesjährige T-Shirt-Mode holen.

Voll im Trend liegen nämlich auch selbst gestaltete T-Shirts, die in der Regel ein Unikat sind. T-Shirts mit Sprüchen lassen sich unglaublich vielfältig gestalten. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und es könnten an dieser Stelle unzählige Beispiele genannt werden, wie ein T-Shirt Druck mit einem witzigen Spruch aufgepeppt werden kann. In Anspielung des desolaten Zustands des deutschen Bildungssystems wäre etwa der Spruch „Scheiß auf Pisa, is ja nich unser Turm“ auf einem T-Shirt überaus aussagekräftig. Er lässt viel Freiraum für eine eigene Interpretation beim Lesen. Ist derjenige, der dieses Shirt trägt, in der Schule ein Versager (gewesen) oder will derjenige lediglich seinem Unmut Luft machen und auf die Missstände hinweisen? Das ist hier die Frage!

Andererseits gibt es natürlich auch T-Shirts, die keinen ernsten Hintergrund haben und wirklich nur dem Spaß dienen. Sie werden gern zu besonderen Anlässen wie runden Geburtstagen oder Jubiläen verschenkt. Darunter fallen unter anderem T-Shirts mit Jahreszahlen und dazu passenden Eigenschaften. Aber auch der Eintritt in den Ruhestand gibt immer wieder einen Grund vor, ein T-Shirt mit einem witzigen Spruch zu verschenken.

Eine dritte Kategorie von bedruckten T-Shirts sind Parodien von bekannten Marken. „Hello Kitty“ löste unter anderem einen wahren Boom bei Groß und Klein aus. Wer sich hiermit verbunden fühlt und trotzdem einmal etwas anderes tragen möchte, sollte sich für ein „Hello Titty“-T-Shirt entscheiden.

Des weiteren werden natürlich die Tierfreunde nicht vergessen. Hier reicht die Palette der angebotenen Motive von „Ich hab schöne Möpse!“ mit zwei Hundeköpfen an den entsprechenden Stellen bis hin zu „Ohne Hunde- beziehungsweise Katzenhaare ist man nicht richtig angezogen!“ Letztere Variante ist außerdem für besonders reinliche Menschen eine nette Idee. Tierhaare sind für „tierlose“ Zeitgenossen oft ein Unding. Treffen diese nun vermehrt im Familien- oder Freundeskreis auf Tierhalter, werden die Haare der vierbeinigen Lieblinge häufig zum Stein des Anstoßes. Dann ist doch ein solches T-Shirt am Eingang zum Überziehen für den Besuch eine nette Geste, sofern es sich um einen humorvollen Mitmenschen handelt. Dazu noch ein Bild des Hausgenossen und der Besucher wird sich über die unliebsamen Haare bestimmt nicht mehr aufregen.

Über allen lustigen T-Shirts mit Sprüchen, die man im Handel erhält, stehen die Shirts, die man persönlich gestalten kann. Das ist als Einzelstück oder als Anfertigung in größerer Stückzahl zum Beispiel für einen Verein möglich. Der Weg zum persönlichen T-Shirt ist nicht schwer. Im Grunde genommen braucht man nur ein schönes Bild in Digitalformat und/oder einen passenden Spruch dazu. Bestellt man über das Internet sein Shirt, lädt man beides auf der Seite des Anbieters hoch und wählt das Design aus. Anschließend durchläuft man den Bestellvorgang mit Angabe der persönlichen Daten, Zahlungsart und Lieferadresse. Nach wenigen Tagen kommt das Wunsch-T-Shirt nach Hause.

Bildquelle: © Paul-Georg Meister / Pixelio.de

Marilyn Monroe erwacht knapp 50 Jahre nach ihrem Tod noch einmal auf der Leinwand

Marilyn Monroe wird knapp 50 Jahre nach ihrem Tod wieder lebendig. In dieser Woche startet „My Week with Marilyn“ in den deutschen Kinos. Durch Poster und Trailer wurde der Film bereits seit langer Zeit angekündigt, jetzt ist es endlich soweit. Entgegen jeglicher Vermutungen ist der Streifen keinesfalls eine Geschichte über das Leben der Monroe. Es geht tatsächlich nur um eine Woche desselben.

Die Vorlage zum Film stammt von Colin Clark. Er hielt eine Woche seines Lebens an der Seite von Marilyn Monroe in seinen Memoiren fest. Clark verstarb im Jahre 2002. Einige Jahre vor seinem Ableben schrieb er seine Zeit mit Marilyn nieder. Der Regisseur Simon Curtis nahm sich der schriftlichen Vorlage an und machte daraus einen Film mit der idealen Mischung aus Komödie und Drama. Er ist Curtis´ Debüt als Spielfilmregisseur. Bisher war er im Bereich der Fernsehproduktionen tätig. Mit „My Week with Marilyn“ dürfte ihm der Einstand auf die Leinwand in den Kinos der Welt hervorragend gelungen sein.

Die Rolle der Marilyn Monroe fiel Michelle Williams zu, die prompt für ihr überzeugendes Schauspiel mit dem Darstellerpreis der Independent SpiritAwards geehrt wurde. Erst im Januar des Jahres heimste Williams einen Golden Globe für die beste Komödien-Schauspielerin ein. Am diesjährigen Oscar schrammte die Schauspielerin für ihre Rolle als Marilyn haarscharf vorbei. Es gab zwar eine Nominierung, doch am Ende bekam Meryl Streep den Oscar zugesprochen.

Im Film spielt Williams die 30 Jahre alte Marilyn, die – frisch verheiratet mit Arthur Miller und bereits weltberühmt – zu Dreharbeiten für die Liebeskomödie „Der Prinz und die Tänzerin“ nach London fliegt. Sir Laurence Olivier wollte in der Produktion unbedingt die bekannte Hollywood-Größe an seiner Seite haben. Er wird von Kenneth Branagh verkörpert, der für seine überzeugende Schauspielkunst als bester Nebendarsteller eine Oscar-Nominierung erhielt.

Oliviers Verhältnis zu seiner Schauspielkollegin ist von enormen Gegensätzen geprägt. Mal begehrt er sie, mal hasst er sie, mal hagelt es Kritik, mal kann er dem Charme von Marilyn nicht widerstehen. Die Rolle war dementsprechend eine Herausforderung für Branagh, der mit der Verfilmung von „Hamlet“ zum Star wurde.

Aber die männliche Hauptfigur ist nicht Olivier, sondern Clark (dargestellt von Eddie Redmayne), der mit seinen 23 Jahren noch vom großen Filmgeschäft träumt und durch seinen Job als Regieassistent bei „Der Prinz und die Tänzerin“ der Erfüllung dieses Traums ein großes Stück näher kommt. Clark erlebt hautnah mit, wie Marilyn Monroe außerhalb des Rampenlichtes ist. Die Dreharbeiten waren für alle Beteiligten eine enorme Zerreißprobe. Nervenzusammenbrüche, Verzögerungen und ein ständig währender Clinch zwischen Marilyn und Olivier prägten jene. Clark war in dieser Zeit engster Vertrauter, Assistent und letztendlich Liebhaber der Monroe. Er ist eigentlich derjenige, der seine Geschichte und seine Erlebnisse mit Marilyn erzählt. Clark gibt die Geschehnisse aus seiner Sicht wieder. Er und Marilyn sind die Hauptpersonen des Films. Clark lernt alle Facetten der Monroe kennen. Er erliegt ihrem verführerischen Charme und dem unwiderstehlichen Sex-Appeal, er spürt ihre kindliche Zerbrechlichkeit, sieht ihre großen Selbstzweifel und ihre große Einsamkeit.

Der Film „My Week with Marilyn“ behandelt zwar nur eine kurze Zeit des Lebens der Monroe, aber er gibt trotzdem einen umfangreichen Einblick in dieses. Mit Michelle Williams erlebt Marilyn Monroe auf der Leinwand im Kino eine

Bildquelle: © Gerd Altmann / Pixelio.de

Die Tuning World Bodensee 2012 steht in den Startlöchern

Hört der Tuningfan den Namen Bodensee, steigt bei ihm die Vorfreude. Rund ums Jahr finden in dieser Region zahlreiche Messen statt, welche die Herzen der Autobegeisterten höher schlagen lassen. Die internationale Messe Tuning World Bodensee öffnet 2012 vom 28. April bis 1. Mai ihre Tore. Den Besucher erwarten auf einer Ausstellungsfläche von etwa 80.000 qm zahlreiche Highlights rund um das Auto.

Ungefähr 250 Aussteller werden anwesend sein und ein breites Potpourri an Produkten zum Thema vorstellen. Sie bringen nicht nur bis zu 1.000 verschiedene Fahrzeuge mit, sondern ebenfalls die neuesten Trends zum Thema Tuning, Interieur, Hifi, Zubehör und Bekleidung. Die Tuning World Bodensee ist nicht nur für Autofahrer interessant. Auch der Motorradfahrer und der Caravan begeisterte sind herzlich willkommen und wird ein ausreichend großes Betätigungsfeld vorfinden. Und selbst Nutzfahrzeuge brauchen sich über mangelnde Aufmerksamkeit bei der Tuning World Bodensee nicht zu beklagen.

Messen sind Veranstaltungen, auf denen zahlreiche Neuvorstellungen präsentiert werden und Weltpremieren erfolgen. Möchte man über die Entwicklungen der Zukunft gut informiert sein, ist der Besuch von Messen ein Muss. Die Tuning World Bodensee 2012 bildet in der Hinsicht keine Ausnahme. Der Gast wird nicht nur an den Ständen ausführlich informiert. Mannigfaltige Vorführungen und ein vielfältiges Rahmenprogramm runden dem Event als Ausflugsziel für die ganze Familie ab. Wie es für eine Tuningmesse üblich ist, wird selbstverständlich auch eine Miss Tuning gewählt.

Großes Aufsehen werden ferner die exklusiven Umbauten der Aussteller erregen. Das macht die Tuningszene aus. Manchen Fahrzeugen sieht man es gar nicht an, was unter deren Haube steckt. Bei anderen ist es unverkennbar, dass am Auto Verschönerungen vorgenommen wurden. Tuning bedeutet zudem nicht automatisch, dass das Gefährt einige PS mehr Leistung auf die Straße bringt. Stellenweise wird nur an der Optik gefeilt. Ein tiefergelegtes Fahrwerk ist ein typisches Zeichen für Tuning. Es geht allerdings nicht zwangsläufig mit mehr Power einher.

Ein wichtiges Erkennungszeichen eines Tuningfans sind außerdem Aufkleber. Sie kommen für jeden infrage. Mit ihnen lassen sich Autos und Motorrädern optisch mit wenig Aufwand verschönern. Derzeit liegen beispielsweise Felgenaufkleber in der Gunst der Verbraucher ganz weit vorn. Sie sind für Vier- und Zweiräder geeignet. Rallyestreifen oder Tribals sind ferner aus der Tuningszene nicht wegzudenken. Entsprechende Angebote wird man auf der Tuning World Bodensee 2012 auf alle Fälle finden. Reicht das Geld nicht für ein ausführliches Tuning des eigenen Fahrzeuges, kann man wenigstens auf diese Weise seine Zugehörigkeit und Sympathie für die Szene bekunden. Zu guter Letzt werden viele Vertreter der bekannten Reifen- und Felgenhersteller vor Ort sein.

Die Messe findet in elf Hallen statt. Sie hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Karten können im Vorverkauf für 11,00 Euro (Tageskarte) beziehungsweise 22,00 Euro (Zwei-Tages-Karte) erworben werden. An der Tageskasse kosten diese dann 13,00 Euro und 24,00 Euro. Zusätzlich gibt es eine Familienkarte für zwei Erwachsene und Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren zum Preis von 30,00 Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Gruppen ab 20 Personen, Behinderte, Schüler, Studenten und ADAC-Mitglieder erhalten die Tageskarte zum ermäßigten Preis von 11,00 Euro. Parkplätze stehen kostenfrei zur Verfügung.

Bildquelle: © Markus Wegner / Pixelio.de

Ein Aufkleber sagt mehr als 1.000 Worte

Wer sich in der Gegenwart in die Fußgängerzonen der Städte begibt, trifft häufig auf die regionalen Politiker, die sich mitten im Wahlkampf befinden. Noch in diesem Monat werden die Oberhäupter der Städte und Gemeinden gewählt. In manchen Orten ist die Bürgermeisterwahl sogar schon vorbei. Solange man um die Gunst der Wähler buhlt, kommen auch Aufkleber zum Einsatz. Manche werden direkt von der Partei und dessen Kandidaten ausgegeben, andere wiederum werden von den Gegnern der jeweiligen Personen verteilt. Darauf zu lesen sind die Wahlsprüche des Kandidaten oder Sprüche, warum gerade diese Menschen für den Job nicht geeignet sind. Mit Aufklebern lässt sich also vieles ausdrücken. Befürwortung oder Gegenstimmen, eine Gesinnung oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gemeinschaft. Warum aber werden ausgerechnet Aufkleber dafür gewählt?

Gründe für den Einsatz von Aufklebern gibt es viele. Sie kann man schnell irgendwo anbringen, sie kosten nicht viel Geld, sie lassen sich individuell gestalten, sie sind in hohen Auflagen herstellbar. Die Liste könnte unendlich weiter geführt werden. Aufkleber bringen Freude und machen Ärger. Die meisten Aufkleber sind gern gesehen. Viele kaufen sich sogar Aufkleber oder lassen sie sich extra anfertigen, um eine bestimmte Fläche zu verschönern. Im Wahlkampf aber machen Aufkleber oft Ärger und das besonders dann, wenn Wahlplakate mit Aufklebern versehen werden. Da werden beispielsweise Augen zugeklebt oder der Mund. Das allein ist vielleicht nicht ganz so schlimm. Sind auf den Aufklebern jedoch noch feindliche Parolen gehen die Kandidaten zu lesen, ist der Spaß schnell vorbei. Dabei sollten doch Aufkleber Freude machen. Genug schöne Ausführungen jedenfalls gibt es und wer den richtigen Aufkleber nicht bereits fertig findet, kann ja einen eigenen Aufkleber in Auftrag geben. Ein hübsches Bild vom eigenen Nachwuchs wäre hier etwa möglich oder das Logo des örtlichen Fußballvereins. Heute gibt es kaum ein Motiv, welches sich nicht in Form eines Aufklebers verwirklichen lässt. Da muss man wirklich nicht zum Gegner der Bürgermeisterkandidaten werden. Das kann man auf eine andere Art und Weise bewerkstelligen. Schließlich ist Deutschland ein demokratisches Land, wo zwar jeder seine Meinung frei sagen darf, aber dabei sollte es sachlich zugehen. Immerhin hat jeder die Möglichkeit, bei der Wahl für seinen bevorzugten Kandidaten und seine bevorzugte Partei zu stimmen. Es ist nicht notwendig, öffentlich seine politische Meinung durch Aufkleber kundzutun. Die Aufkleber sollte man sich lieber für schönere Anlässe aufheben.

Etwas anderes ist es natürlich, fordert man seine Mitmenschen durch Aufkleber zum Wählen auf. Die letzten Wahlperioden waren gekennzeichnet von der sogenannten Wahlmüdigkeit. Gegen diese kann man mit entsprechenden Aufklebern ankämpfen. Der Aufruf „Deine Stimme zählt!“ lässt sich doch in Form eines Aufklebers sehr schön an die Menschen in der näheren Umgebung weitergeben. Schließlich lässt sich Demokratie nur erreichen, wenn alle Einwohner des Landes daran teilhaben. Eine neutrale Aufforderung zur Abgabe der Stimme am Wahltag kann dabei nur hilfreich sein. Der Wahlkampf dagegen ist Sache der Politiker. Er gehört nun einmal dazu und dient der Meinungsfindung der einzelnen Wähler. Was man in dieser Hinsicht glauben mag und was nicht, ist jedem Einzelnen freigestellt. Am Wahltag ist die Stunde der Wahrheit gekommen und man macht sein Kreuz bei demjenigen, dem man in politischen Dingen am meisten vertraut.

Bildquelle: © Wilhelmine Wulff / Pixelio.de