Aufkleber und T-Shirt Blog

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Schluss mit Unklarheiten bei Etiketten auf Babynahrung

Harte Zeiten kommen nach Willen der EU auf die Hersteller von Babynahrung und Nahrung für Menschen mit Gesundheitsproblemen wie etwa Allergiker zu. In erster Lesung wurde vor zwei Wochen eine Verordnung im Europäischen Parlament verabschiedet, die eine Verschärfung der Auszeichnungen auf den oben genannten Lebensmitteln vorsieht. Die Angaben auf den Etiketten sollen zukünftig „genau, klar und leicht verständlich“ sein.

Das verhielt sich in der Vergangenheit leider anders und manch junger Mutter stand die pure Verzweiflung ins Gesicht geschrieben angesichts des großen Angebots an Babygläschen, die aber auf den Etiketten wenig Aussagekraft über ihren Inhalt bereithielten. Was bedeutet nun wieder das Sternchen hinter den Zutaten? Wie hoch ist der Gehalt an Zucker? Gerade letzterer kommt oft zu kurz. Das liegt daran, dass zwar auf Kristallzucker verzichtet wird, allerdings werden dafür reifere Früchte mit einem höheren Fruchtzuckergehalt zur Herstellung verwendet. Inzwischen weiß man aber, dass es kaum Unterschiede zwischen beiden Zuckerarten gibt. Manchmal wird sogar extra Fructose zugesetzt, der Zuckergehalt also noch einmal erhöht. Der Hinweis „Ohne Zusatz von Zucker“ wird häufig mit dem Hinweis ergänzt „Zutaten enthalten von Natur aus Zucker“. Wie hoch der Zuckergehalt letztendlich ist, bleibt aber im Dunkeln, zumal einige Früchte mehr, andere weniger Fruchtzucker enthalten. Dem Verbraucher wird somit nur die Information zur Verfügung gestellt, dass auf die weitere Zugabe von Zucker verzichtet wurde, der Gehalt an Zucker muss deshalb allerdings nicht zwangsläufig niedrig sein. Hier sieht die EU Handlungsbedarf.

Auch die Angaben für Allergiker fallen in der Regel auf den Lebensmitteletiketten recht dürftig aus. Durch knappe Hinweise in Form von beispielsweise „Kann Spuren von Nüssen enthalten“ wird der Betroffene zur Vorsicht gemahnt, nähere Informationen gibt es aber nicht. Die Grenzen zwischen für Allergiker geeignet und nicht geeignet fließen ineinander. Eine klare Trennung wird nicht erreicht. Entweder ist man also bereit, das Risiko einzugehen oder man lässt lieber gleich die Finger davon, um keine Gefahr für die Gesundheit heraufzubeschwören.

Prekär ist die Situation weiterhin bei Milchpulver. „Idealisierende“ Werbung soll gemäß der EU-Regelung untersagt werden. Dazu zählen beispielsweise Babyfotos. Die Vorteile des Stillens für Säuglinge sind inzwischen umfangreich wissenschaftlich belegt, ein Milchpulver kann Muttermilch in keinem Falle das Wasser reichen. Des weiteren müssen die Aussagen auf den Verpackungen verständlicher und klarer werden. Steht etwa auf der Vorderseite in größerer Schrift „Zur alleinigen Ernährung mit der Flasche“ und auf der Rückseite oder in kleinerer Schrift vorne weiter unten „auch zum Zufüttern“ könnte das zu Irritationen führen. Darf man diese Milch jetzt nur verwenden, wenn man sein Kind ausschließlich mit der Flasche ernährt oder kann man sie auch zum Zufüttern beim Stillen nutzen?

Viel Text auf den Etiketten ist zudem nicht gleichzusetzen mit einem hohen Informationsgehalt. Er kann auch wissentlich zur Verwirrung des Verbrauchers eingesetzt werden. Das ist eine durchaus gängige Praxis. Man spricht dann von einer sogenannten Blendung. Damit das Produkt in ein positives Licht gestellt wird, erfolgt die Vermischung von Inhaltsangaben und Werbung. Dies ist zwar bei den strengen Vorgaben für die Etikettierung von Babynahrung schwieriger, aber ganz unmöglich ist es nicht. Auch darum wird eine Änderung der Etiketten angestrebt. Zur Minimierung von Gesundheitsgefahren strebt man eine vollständige Aufklärung des Verbrauchers an.

Bildquelle: © Sebastian Karkus/ Pixelio.de

Was haben die Beatles und die Leinwandmalerei gemeinsam? – den Künstler Stuart Sutcliffe

Der abstrakte Expressionismus hat seinen Ursprung in den USA, wo hauptsächlich die New York School dazu beitrug, diesen eigenwilligen Kunststil publik zu machen. Für die Schaffung eines Kunstwerkes dieses Stils wird die Leinwand beispielsweise auf den Boden gelegt oder aufgestellt und anschließend mit Farben beschleudert oder betropft. Es gab aber auch die figürliche Malerei, wo man richtig zum Pinsel griff. Der abstrakte Expressionismus gönnte seinen Anhängern viele Freiheiten. Seine Hoch-Zeit hatte er in den späten 1940er bis in die frühen 1960er Jahre. Der erste Maler, der in die Stilrichtung eingeordnet wurde, war der Russe Wassily Kandinsky. Den Begriff abstrakten Expressionismus erfand Alfred H. Barr, der die Werke Kandinskys mit diesem Ausdruck belegte.

Auch Beatles-Mitglied Sutcliffe, den Fans zumeist unbekannt, orientierte sich am abstrakten Expressionismus. Seine Werke erlangten aber nie die Berühmtheit eines Kandinskys, obwohl Sutcliffe in der Malerei eine enorme Begabung bereits in seiner Kindheit an den Tag legte. Ebenso erging es ihm in der Musik. Sein Talent war hier eher mittelmäßig. Trotzdem war er für die Beatles von unschätzbarem Wert.

Geboren wurde Sutcliffe am 23. Juni 1940 im schottischen Edinburgh. Schon früh bekam er Unterricht auf dem Klavier und er konnte auch ein wenig Gitarre spielen, ein überragendes Musikgenie war er allerdings nicht. John Lennon, der auf dem Liverpooler „College oft Art“ sein Freund wurde, überredete Sutcliffe dennoch, den Beatles beizutreten. Sutcliffe hatte zum damaligen Zeitpunkt durch den Verkauf seiner Bilder auf Leinwand bei einer Ausstellung etwas Geld verdient. Lennon überzeugte ihn davon, von einem Teil desselben eine Bassgitarre zu kaufen und mit der Band gemeinsam aufzutreten.

Sutcliffe war kein Bühnenmensch. Er fühlte sich im Mittelpunkt des Geschehens äußerst unwohl, deshalb kehrte er den Beatles noch vor ihrem Durchbruch im Jahre 1961 den Rücken. Sein Nachfolger wurde Paul McCartney, der jedem im Zusammenhang mit den Beatles ein Begriff sein dürfte. Obgleich sich Sutcliffe nicht in den Vordergrund drängte, ist sein Einfluss unverkennbar. Seine Persönlichkeit war ein Gewinn für die Band. Die legendäre Pilzkopf-Frisur, das Markenzeichen der Beatles, ist Sutcliffe zu verdanken, der die Haare als Erster so trug.

Gemeinsam mit der Band ging Sutcliffe nach Hamburg und lernte dort seine Freundin Astrid Kirchherr kennen. Nach dem Ausstieg bei den Beatles verschrieb er sich ganz der Kunst. Er studierte in Hamburg an der Hochschule für bildende Kunst und erhielt dafür sogar ein Stipendium vom Senat. In der Gegenwart existieren leider nur noch wenige Werke von Sutcliffe. Zu Anfang fanden sich in seinen Bildern Einflüsse von abstrakten Künstlern aus England und Europa. Aber auch der abstrakte Expressionismus aus Amerika war zu sehen. Gewisse Parallelen konnte man zur Kitchen sink School ziehen. Später ging es auf der Leinwand von Sutcliffe eher gefühlvoll zu. Der Künstler ließ sich nun von Nicolas de Staël und John Hoyland inspirieren.

In dieser Woche wäre Sutcliffe 72 Jahre alt geworden. Bereits im April jährte sich aber sein Todestag zum 50. Male. Er verstarb am 10. April 1962 in Hamburg, wurde dementsprechend nur 22 Jahre alt. Gesichert ist, dass er auf dem Transport ins Krankenhaus im Krankenwagen einer Hirnblutung erlag. Wie es zu dieser kam, ist dagegen nicht vollständig geklärt. Die Schwester Sutcliffes verdächtigt John Lennon Sutcliffe während eines Streits vor den Kopf getreten zu haben, andere wiederum sprechen von einer Kopfverletzung während einer Schlägerei bei einem Konzert der Beatles in Liverpool, die Sutcliffe erst einige Zeit später in Deutschland behandeln ließ, doch es war bereits zu spät.

Bildquelle: © Elisabeth Erbe/ Pixelio.de

Junge Union (JU) kritisiert heftig Aufkleber der Grünen Jugend

Schauen Angehörige der Jungen Union (JU) derzeit zufällig im Online-Shop der Grünen Jugend vorbei, dann sind sie schier empört über einen dort erhältlichen Anti-Patriotismus-Aufkleber. Wahre Deutschland-Anhänger werden damit vor dem Kopf gestoßen, so ist zumindest die Meinung der JU-Chefs. In der Geschäftsstelle habe der Aufkleber bereits zu zahlreichen Hass-Mails geführt, weiß eine Sprecherin in Berlin.

Kritik übt die Junge Union vor allem daran, dass die Grüne Jugend mitten im Fieber der Fußball – EM gegen Heimatliebe und Nationalgefühl mobil mache. Auf dem Sticker ist eine durchgestrichene Deutschland-Fahne und die Aufschrift “Patriotismus? Nein danke!” zu sehen. Neu ist der Aufkleber allerdings nicht und aufgrund dieser Tatsache kommt die Aufregung eigentlich etwas zu spät: Bereits zur Weltmeisterschaft 2010 wurden nämlich die streitigen Sticker gedruckt.

Lediglich acht Zentimeter im Durchmesser misst der gelbe Aufkleber. Vom Stil her erinnert er an die Anti-Atomkraft-Aufkleber von den Grünen. Der Sticker steht im Online-Shop der Grünen Jugend zu einem Preis von acht Cent pro Stück zum Bestellen bereit. Angesichts des Preises steht die immense Aufregung dazu in keinem Verhältnis. Im Internet trifft man auf enorm viele kritische Beiträge. Ein Großteil davon ist eindeutig rechts orientiert. Doch eine gewisse Irritation bleibt auch bei den demokratischen Organisationen wie der Jungen Union nicht aus.

Junge Union – Chef Philipp Mißfelder und seine Stellvertreterin Dorothee Bär – beide Abgeordnete im Bundestag, sie für die CSU, er für die CDU – gaben unisono bekannt, dass sich die Grüne Jugend durch den Vertrieb dieser Anti-Patriotismus-Aufkleber zur Fußball-EM wiederholt der Lächerlichkeit preisgebe.

Der im Online-Shop als neu beworbene Sticker ist mindestens schon zwei Jahre alt. Wie oben erwähnt, erfolgte die Erstauflage zur Fußball-WM 2010, wie eine Sprecherin mitteilte. Die Grüne Jugend hätte im Übrigen von der ganzen Aufregung um das Klebebildchen die Nase voll. So erschien denn auch eine Stellungnahme auf der Internetseite. Bei Mails oder Anrufen werden eventuelle Kritiker nun darauf verwiesen.

Nach Ansicht von Mißfelder und Bär ist die deutsche Flagge ein Symbol der nationalen Identität. Die Beflaggung von privaten und öffentlichen Räumen drücke gerade zur Fußball-EM die Verbundenheit zum Vaterland aus. Ziel der Jungen Union ist ein aufgeklärter Patriotismus in Deutschland. Eine Abgrenzung von nationalistischem Gedankengut erfolgt dabei bewusst und ausdrücklich.

Für Mißfelder und Bär gibt es viele Gründe, um stolz auf das Vaterland zu sein. Musikfans dürften bei diesem Ausspruch der jungen Politiker gleich an den Song der Toten Hosen mit dem Titel “Es gibt 1000 gute Gründe, auf dieses Land stolz zu sein. Warum fällt uns jetzt auf einmal kein einziger mehr ein?” erinnert werden. Die jungen Christdemokraten aber können sofort den Beweis für ihre These antreten. Sie wissen, dass Deutschland aus aller Welt bewundert wird für seine Errungenschaften. Dabei spielt es keine Rolle, ob das die Wirtschaft, die Kultur, den sozialen oder politischen Bereich betreffe. Die Autos mit schwarz-rot-gelber Beflaggung und die Fähnchenschwinger können sich deshalb der Sympathie von Mißfelder und Bär gewiss sein. Man begrüße ausdrücklich die Bereitschaft der Deutschen, ihr Nationalgefühl auszudrücken und das besonders im Hinblick auf die Unterstützung der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft. Die Verwendung der Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold gehöre da einfach dazu.

Bildquelle: © Daniel Gast / Pixelio.de

Die Sammelleidenschaft ist ausgebrochen – Groß und Klein auf der Jagd nach EM-Stickern

Gerade jetzt zur Fußball-EM ist das Stickersammelfieber wieder ausgebrochen. Die Sticker zeigen Fußballspieler, die an der EM teilnehmen und auch andere bekannte Gesichter des Fußballs. Weit mehr als 200 Sticker sind im Umlauf und sie sind heiß begehrt. Ob man nun in einem bestimmten Discounter einkaufen geht, um wieder ein paar Neue zu erhalten, oder ob man im Internet oder Freundeskreis gezielt auf die Suche geht, überall trifft man auf die kleinen Bildchen.

Die Sticker-Sammelleidenschaft ist nicht neu. Sticker sind ständig zu den unterschiedlichsten Themen erhältlich. Manche gibt es kostenlos, wieder andere werden in Packs oder einzeln verkauft. Jeder kommt auf seine Kosten. Neben Fußballstickern gibt es Pferdesticker, Sticker von Trickfilmstars oder Fernsehhelden und vieles mehr.

Eine andere Variante sind selbstgemachte Sticker. Sie lassen sich nämlich ebenfalls mit eigenen Motiven versehen und eignen sich beispielsweise zum Aufkleben im Auto, in der Brieftasche, am Kühlschrank oder zahlreichen anderen Orten. Darauf zu sehen sind dann eben die Kinder, der Partner oder der Familienhund. Alternativ werden sie vor Weihnachten bestellt, damit man sie auf die Geschenke kleben kann. Es ergeben sich zur Verwendung von persönlichen Stickern die mannigfaltigsten Möglichkeiten. Deren Fangemeinde ist zwar ungleich kleiner als die der EM-Sammelbilder, sie haben jedoch für den Einzelnen einen individuellen Wert.

Außerdem kann man sich ja auch ein eigenes Stickeralbum vom Lieblingsverein oder eigenen Fußballverein anlegen. Das Privileg, auf Stickern zu sehen zu sein, haben sonst nur die ganz Großen des Sports. Warum nicht auch einmal den Nachwuchskickern aus dem Heimatdorf eine Freude machen und ihnen zum Saisonabschluss ein selbstgemachtes Stickeralbum mit den Highlights der Saison schenken? Das ist mal ein außergewöhnlicher Dank für die Leistungen der Kleinen.

Mit Stickern kann man Freude bereiten und das vor allem Kindern. Sie lieben die bunten Bildchen. Darum findet man auch oft in Zeitschriften Sticker. Häufig werden sie gezielt als Anreiz zum Sammeln kostenlos beigefügt. Ist das Feuer entfacht, kommen die Eltern meist nicht umhin, regelmäßig eine neue Packung zu kaufen oder zumindest den Nachkommen Geld zum Kauf zur Verfügung zu stellen.

Miteinkalkuliert sind natürlich auch die Freunde, die ebenfalls infiziert werden. Man sollte sich an den Anblick gewöhnen, dass man in das Zimmer seines Nachwuchses kommt und nur nach unten geneigte Köpfe vorfindet, die eifrig bunte Sticker betrachten. Oder es geht lautstark zu, sodass man geneigt ist, erst einmal nach dem Rechten zu sehen. Dann ist man sich wahrscheinlich uneinig über ein Tauschgeschäft. Dies kommt nicht selten vor. Jeder hat seinen persönlichen Lieblingssticker und während der Eine ihn überaus toll findet, mag der Andere ihn überhaupt nicht und kann den Hype darum gar nicht verstehen.

Das Stickersammeln gehört heute zur Kindheit dazu. Sammelbilder sind aber keine Erfindung der Neuzeit. Schon unsere Eltern und Großeltern sammelten kleine Bildchen. Die kamen ins Poesie-Album. Ferner standen die sogenannten Abziehbildchen eine Zeitlang hoch im Kurs. Sie wurden angefeuchtet und konnten anschließend vom Trägerpapier abgenommen und aufgeklebt werden. Ähnliche Bilder sind in der Gegenwart als Tattoos erhältlich. Sie gibt es als Zugabe in Kaugummis, Zeitschriften oder Schokoriegeln. Weiterhin sind sie käuflich erwerbbar und beispielsweise als Gastgeschenke zum Kindergeburtstag geeignet.

Bildquelle: © Didi01 / Pixelio.de

Eiszeit – Fans aufgepasst: Sid; Manni, Diego und Co sind zurück in den Kinos!

Vor genau zehn Jahren eroberte das ungewöhnliche Rudel – bestehend aus urzeitlichen Tieren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – die Herzen der Kinobesucher im Sturm. Der erste Teil kam profan mit dem Titel „Ice Age“ daher. Keiner konnte ahnen, welchen weltweiten Erfolg dieser Streifen haben wird. Im Gegensatz zu den nachfolgenden Teilen war der erste Film sogar etwas ernster. Er drehte sich um die Rettung eines Menschenkindes, welches zufällig von Sid, dem Faultier, und Manni, dem Mammut, unterhalb eines Wasserfalls gefunden wird. Es beginnt eine abenteuerliche Reise, denn dem Kind ist nicht jeder wohlgesonnen. Säbelzahntiger Diego hat von seinem Rudelchef den Auftrag bekommen, eben dieses Baby demselben zu bringen, damit man Rache an den verhassten Menschen nehmen kann. Am Ende gelingt es den Beiden mit Hilfe von Diego das Säbelzahntigerrudel zu besiegen und den kleinen Jungen wieder zu seiner Sippe zurückzubringen. Fortan sind Sid, Manni und Diego ein Rudel. Auch in den darauffolgenden Filmen „Ice Age 2: Jetzt taut´s“ aus dem Jahre 2006 und „Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los“ aus 2009 halten die Drei fest zusammen und gewinnen neue Freunde. Das Highlight des letzten Films ist die Geburt von Mannis Tochter Peaches, die in „Ice Age 4: Voll verschoben“ bereits das Teenageralter erreicht hat und selbstverständlich kräftig mitmischt.

Das Poster zum Film lässt erkennen, dass auch in der vierten Folge wieder viele neue Figuren hinzukommen. Ein ständiger Begleiter seit dem Debüt ist allerdings ebenfalls wieder mit von der Partie und wird von den Zuschauern mindestens ebenso erwartet wie die drei Helden: Scrat, das Eichhörnchen und seine heißgeliebte Eichel, für die er jeden Kampf aufnimmt. Das Hörnchen strandet auf einer einsamen Insel, wo ihm ein Skelett den Weg zu einer Schatzkarte weist. Der Haken daran ist, dass sich die Karte in einer halben Eichel befindet, die tief unten auf dem Meeresgrund liegt. Kein Hindernis für Scrat, der von oben denkt, die Eichel wäre ganz und beim Bergen ein wenig enttäuscht ist, bis er die Schatzkarte – der Schatz besteht selbstverständlich aus einem Berg von Eicheln – im Inneren entdeckt. Für ihn beginnt die abenteuerliche Schatzsuche, auf der er immer wieder auf die drei Freunde Diego, Manni und Sid trifft, die ihrerseits versuchen, in ihre Heimat zurückzukehren, nachdem die Erdschollen auseinandergebrochen sind und alle drei getrennt von Mannis Familie auf einer Eisscholle auf den weiten Ozean hinaustreiben. Auf dem Weg zurück trifft Sid seine eigene Familie wieder, die ihn im ersten Teil im Stich gelassen hat, und Diego wird von Amors Pfeil getroffen, als er auf die Tigerdame Shira stößt. Ice Age 4 ist also wieder genau die richtige Mischung aus Spaß, Romantik und Action.

In jedem Land gibt es übrigens andere Poster zum Film. Hierzulande werden zwei an der Zahl präsentiert. Das Eine zeigt Scrat auf einer Eisscholle mit Piratenflagge, das Andere im Vordergrund Scrat sowie die drei Freunde Diego, Manni und Sid, im Hintergrund ist ein Eisberg zu sehen, auf welchem die wilde Piratenmeute von Captain Cutt steht. Mit ihr haben das Mammut, der Säbelzahntiger und das Faultier die unterschiedlichsten Erlebnisse, bis sie endlich wohlbehalten wieder zum Rest des Rudels stoßen.

Bildquelle: © dagmar schmidt / Pixelio.de

Motorradfahrer aufgepasst! Am 14. Juli 2012 beginnt die Erlebniswelt Motorrad!

Die Erlebniswelt Motorrad 2012 auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Grevenbroich freut sich am Wochenende des 14. und 15. Juli auf zahlreiche Gäste. Vor vier Jahren fand die erste Messe dieser Art statt und man konnte gleich zahlreiche Fans für den Event gewinnen. Der Clou an der Veranstaltung ist die Tatsache, dass kein Eintritt verlangt wird. Die Messe ist nicht nur für Fachpublikum, sondern ebenfalls für die breite Allgemeinheit geöffnet. Jeder kann kommen, staunen und erleben. Die Kids können sich auf ein besonderes Highlight freuen: Mit der Motorradfahrschule Kids Drift erhalten Besucher zwischen sechs und 13 Jahren die Möglichkeit, gefahrlos ihre ersten Runden auf dem Motorrad drehen. Die Maschinen und Schutzbekleidung werden vom Veranstalter gestellt. Des weiteren gibt es für die Jüngsten zahlreiche Kleinigkeiten wie etwa Aufkleber, Luftballons und viele weitere Geschenke.

Weiterhin warten die Veranstalter mit einem umfangreichen Showprogramm auf, welches für alle Altersgruppen etwas bereithält. Die Stunt-Show von Oliver Ronzheimer garantiert Nervenkitzel und wem das Zuschauen nicht genug ist, der kann die neuesten Modelle der Hersteller selbst auf dem Handlingparcours testen. Erfahrene ADAC-Trainer stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite. So lernt man die Maschinen auf verschiedenen Streckenabschnitten kennen und mancher vielleicht sogar lieben. Zu beachten ist dabei, dass man seine eigene Schutzkleidung mitbringen muss. Eine solche Probefahrt ergibt eine einmalige Chance auf eine Fahrt mit einem Modell, das man sich vielleicht nie kauft und man kann zudem seine Sicherheit beim Motorradfahren schulen. Wann kann man schon mal unter der Aufsicht eines ADAC-Trainers seine Runden in einem Fahrsicherheitszentrum drehen? Eine derartige Möglichkeit erhält man äußerst selten, was die Messe noch einmal interessanter macht.

Hat man zuhause schon ein solches Geschoss in der Garage stehen, wird man trotzdem problemlos bei den vielen anderen Aktivitäten seinen Spaß haben. Und sei es nur der Kauf von einem Motorrad Aufkleber, der die eigene Maschine noch schöner macht und deshalb den Besuch der Motorradmesse zu einem Muss macht. Eine gute Empfehlung ist ferner die SuperMoto-Show der IDM-Fahrer Florian Alt und Luca Amato, die jenseits des Irdischen zu sein scheint.

Zudem sind rund 50 Aussteller vertreten. Hierunter befinden sich Namen wie Ducati, Suzuki, Yamaha und Kawasaki. Sie reisen mit eigenen Show-Trucks an. Die Besucher kommen hautnah an die neuesten Motorradmodelle heran. Wie gesagt darf man diese Modelle nicht nur anschauen, sondern auch anfassen und selber über den Parcours steuern. In Gesprächen können sich die Interessenten über die Ausstattung und Leistung informieren, aber auch andere Themen ansprechen. Das kompetente Personal ist gerne zu Auskünften bereit und sicher lässt sich das eine oder andere Teil mit nach Hause nehmen.

Für das leibliche Wohl ist gleichfalls bestens gesorgt. Gestartet wird an beiden Veranstaltungstagen mit einem zünftigen Biker-Frühstück, das von 9 bis 12 Uhr zur Verfügung steht. Anschließend lässt es sich gut gestärkt das Messegelände erkunden. An beiden Tagen kann man sich am Showprogramm erfreuen. Zwischen den diversen Höhepunkten laden die Stände der Aussteller zu einem Besuch ein und die Probefahrten dürfen ebenfalls nicht vergessen werden. Es ist also an beiden Tagen richtig was los, im ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Grevenbroich. Die Erlebniswelt Motorrad hat Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Bildquelle: © Frank Gäbler / Pixelio.de