Aufkleber und T-Shirt Blog

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Aufkleber bringen verlorenes Handy zum Besitzer zurück

So praktisch die Handys in der heutigen Zeit sind, so schnell gehen sie auch verloren. Hier werden sie gestohlen, da rutschen sie aus der Tasche oder man lässt sie irgendwo liegen. Das Gerät an sich ist dabei nicht das Problem. Ein Handy ist heutzutage schnell zu ersetzen. Vielmehr sind es die zahlreichen persönlichen Daten, die damit abhanden kommen und natürlich die Möglichkeit, für den Dieb oder Finder auf Kosten des eigentlichen Handybesitzers zu telefonieren. Jetzt gibt es Aufkleber, die auf der Rückseite von Mobilgeräten angebracht werden und nicht nur einem ehrlichen Finder die Rückgabe erleichtern, sondern ihm obendrein eine Belohnung garantieren. Doch das ist längst nicht alles. Sollten die Aufkleber erfolgreich sein, wird über eine Finanzierungsplattform im Internet die Entwicklung weiterer Produkte dieser Art finanziert.

Der Name der Aufkleber ist Rewardtags. Sie sind für Handys, Smartphones und andere kleine Geräte gedacht, die man gerne einmal irgendwo vergisst. Das jeweilige Gerät bekommt eine eindeutige Buchstaben-Ziffern-Kombination. Außerdem ist darauf die englischsprachige Botschaft “Return for reward“, auf deutsch „zurückgeben gegen Belohnung“, zu lesen. Zu guter Letzt ist die URL des Diensteanbieters vorhanden. Alles drei soll den Finder in die Lage versetzen, das betreffende Gerät an den rechtmäßigen Eigentümer zurückzugeben und dafür einen Finderlohn zu erhalten. Wurden die Aufkleber einmal auf dem Gerät befestigt, ist es kaum mehr möglich, sie wieder abzulösen. Dadurch wird ein Abfallen oder ein Unlesbarwerden mit der Zeit verhindert. Ferner gelingt selbst ein gewaltsames Entfernen durch Dritte nur mit großer Mühe.

Der Finder des Geräts tippt auf der Website des Anbieters den Code auf dem Aufkleber ein. Durch ihn erhält er Zugang zu einer vom Eigentümer des Handys vorab erstellten Webseite. Darauf sind nicht nur Name und Anschrift zu sehen, zugleich hat der Handyeigentümer ein Bild und eine persönliche Botschaft hinterlassen. Desweiteren ist die Höhe der Belohnung aufgeführt, über die sich der Finder bei der Rückgabe des Geräts freuen kann.

Ein Rewardtag wird für 5 US-Dollar angeboten. Kauft man mehrere Tags, gewährt der Anbieter Rabatt. So bezahlt man beispielsweise für zehn Stück 20 US-Dollar. Für Familien, die in der Regel größere Mengen Rewardtags abnehmen, gelten ebenfalls günstigere Preise. Zu jedem Aufkleber können eine individuelle Botschaft und ein separater Finderlohn zugeordnet werden.

Zum Aufbau des Systems will die beteiligte Finanzierungsplattform zusätzliche Mittel für die Entwickler von Rewardtag beschaffen. Unter anderem sind für die Zukunft Anhänger geplant, die man an Gegenständen befestigen kann, für denen die vorgestellten Aufkleber nicht in Frage kommen. Mit den Anhängern finden zum Beispiel Jacken, Handschuhe und Schlüssel wieder zurück zu ihrem Besitzer. Bei einer derartigen Kennzeichnung von Schlüsseln scheiden sich allerdings die Geister. Hier muss man überlegen, ob es sinnvoll ist, die Adresse des Besitzers sozusagen öffentlich zugänglich zu machen. Es gibt in diesem Zusammenhang bereits ähnliche Systeme, die auf anonyme Verfahren setzen. Bei ihnen kennt nur der Systembetreiber selbst die tatsächliche Anschrift. Er leitet den zurückgeschickten Schlüssel weiter.

Außer Aufkleber und Schlüsselanhänger sind zudem Handyhüllen im Angebot, die mit einem Code markiert sind. Die Rückgabe kann wahlweise im privaten Kontakt oder anonym über den Systembetreiber abgewickelt werden.

Bildquelle: © Christoph Droste / Pixelio.de

Kunst und Leinwand gehören seit vielen Jahrhunderten zusammen – daran erinnert sich nun ein Berliner Künstler

Was haben wir nicht schon alles in der Berliner U-Bahn gesehen: Sticker, Graffitis, Plakate und vieles mehr. Jetzt kommt wieder einmal etwas noch nicht Dagewesenes. Kontoauszüge auf Leinwand. Die Aktion hat einen ernsten Hintergrund. Oliver Breitenstein (46) möchte damit auf die finanzielle Situation vieler Künstler in Deutschland aufmerksam machen.

Seine eigenen Finanzen sind ebenfalls sozusagen im Keller, da bietet sich der Berliner Untergrund doch geradezu für eine solche Sache an. Zu seiner künstlerischen Inspiration sagte Breitenstein gegenüber der BZ, dass sein Dispokredit chronisch überzogen sei. Derzeit ist er mit 1.741 Euro im Minus, das wolle er gerne eins zu eins abbilden.

Aber so leicht war es dann nun auch wieder nicht, einfach so seine Kontoauszüge auf Leinwand in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Vorab musste der Künstler an einem Wettbewerb teilnehmen. Dieser war von der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst ausgeschrieben. Gewinner gab es mehrere, Breitenstein war darunter und darf ab 28. August fünf persönliche Kontoauszüge mit einem Format von 2,5 mal 3,5 Meter im Weddinger U-Bahnhof Reinickendorfer Straße zeigen. Ob dies das richtige Mittel gegen den Geldmangel ist, sei dahingestellt, aber es ist zumindest eine witzige Idee, die einigen Menschen aus der Seele sprechen wird und darunter dürften sich nicht nur Künstler befinden.

Interessant ist, für was man heutzutage alles eine Leinwand nutzt. Schließlich gibt es inzwischen zahlreiche digitale Medien, welche die Verbreitung von Kunst wie zum Beispiel Musik ebenfalls fördern. Aber es scheint so, als gehörten Kunstwerke in Form von Bildern auf Papier oder eine Leinwand. Der visuelle Effekt ist ab einer bestimmten Größe für den Betrachter eben wesentlich einprägsamer als im Internet auf einer kleinen Bildschirmseite. Deshalb wird auch heute noch auf Plakate und Poster gesetzt. Sie fallen den Menschen eher ins Auge, denn im Internet muss man nach ihnen suchen, während sie beim Gang durch die Stadt einfach da sind und nicht übersehen werden können.

Die Kontoauszüge von Oliver Breitenstein können ab dem 28. August in Berlin-Wedding ebenfalls nicht mehr übersehen werden und sie werden sicher einige kontroverse Diskussionen aufwerfen. Ist es wirklich Kunst, was man dort sieht? Aus welchem Grund erhält eine Person die Gelegenheit, solch derart private Dinge der Öffentlichkeit zugänglich zu machen? Andere Menschen würden niemals auf die Idee kommen, ihren Kontostand wildfremden Personen zu offenbaren. Aber so war es in der Kunst schon immer. Jeder Kunststil hat seine Befürworter und seine Gegner. Einige finden die Kunstwerke eines Künstlers anmaßend, wieder andere sind überaus begeistert. Das Einzige, was seit Jahrhunderten gleich geblieben ist, ist die Zusammengehörigkeit von Leinwand und Kunst. Heute erlebt die Leinwand sogar wieder eine Renaissance. Immer mehr Menschen entdecken die Aquarellmalerei als Hobby für sich. Dafür werden Komplettsets angeboten, die Farben, Pinsel, Staffelei und eine Leinwand enthalten. Jeder kann damit zum Künstler werden. Oder man nimmt einen schönen Schnappschuss von der eigenen Digitalkamera und lässt diesen auf eine Leinwand bannen. Das ist ein ganz persönliches Kunstwerk, wo man seine künstlerischen Fähigkeiten nicht unter Beweis stellen muss. Die Leinwand ist trotz moderner Materialien und Fertigungstechniken nicht aus der Kunst verschwunden. Sie wird uns noch lange erhalten bleiben.

Bildquelle: © Grace Winter / Pixelio.de

Aufkleber auf den Fingernägeln – die Stars schwören darauf

Was haben Frauen und Aufkleber gemeinsam? Diese Frage war bisher nicht ohne ein wenig Nachdenken zu beantworten. Jetzt aber kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: Sie kleben sie auf ihre Fingernägel. Nagellack-Aufkleber sind der neueste Schrei. Vorgemacht hat es Nicole Scherzinger. Sie gab öffentlich bekannt, dass sie die praktischen Aufkleber gerne benutzt, um im Handumdrehen ihren Look zu verändern. Es ist für sie die beste Möglichkeit, ihre Fingernägel immer ihrem Outfit anzupassen. Zeit für eine langwierige Maniküre bleibt Scherzinger zwischen all ihren Terminen kaum. Sicher steht auch eine solche mal auf dem Terminplan, damit die Basis für die Nagellack-Aufkleber geschaffen wird, aber jeden Tag hat die ehemalige Frontfrau von den „Pussycat-Dolls“ keine Gelegenheit dazu.

Die Aufkleber als Nagellackersatz können auch von Normalbürgern erworben werden. In vielen Drogeriemärkten sind sie erhältlich. Die Auswahl an Farben ist derzeit noch übersichtlich. Die Hersteller scheinen erst einmal schauen zu wollen, wie ihr neuestes Produkt ankommt. Aktuell gibt es die Farben rot, schwarz, pink und orange. Die Anwendung ist denkbar einfach. Trägt man bereits Nagellack, sollte dieser natürlich vorher entfernt werden. Überhaupt sind eine gründliche Reinigung und Trocknung der Nägel vor dem Aufbringen der Aufkleber empfehlenswert. Dadurch haften diese besser. Ist man mit der Vorbereitung fertig, löst man den Nagellack zum Aufkleben von der Folie und klebt ihn auf den Nagel. Überstehende Aufkleberreste lassen sich danach wegfeilen.

Das Aufkleben braucht ein wenig Übung. Selten sieht es beim ersten Mal so aus, wie richtig lackiert, aber das ist auch bei der Verwendung von Nagellack nichts neues. Da braucht es ebenfalls einiges an Übung, bis man zum Experten wird. Leider sind in einer Packung nur so viele Aufkleber enthalten, wie man für eine Anwendung benötigt und der Preis entspricht ungefähr dem eines guten Nagellackes, den man durchaus mehrere Male benutzen kann. Das fällt negativ auf, aber hat man den Dreh raus, sehen die Nägel wie perfekt lackiert aus.

Die Nagellack-Aufkleber haben verschiedene Größen, sodass man problemlos das passende Exemplar für den jeweiligen Nagel auswählen kann. Das Abfeilen der Reste gelingt ferner ohne Probleme. Insgesamt dürfte sich damit die Dauer der Maniküre immens verkürzen. Außerdem bleibt der sonst mit dem Lackieren der Nägel einhergehende stechende Geruch völlig außen vor und man muss nach dem Nägelmachen nicht stundenlang lüften.

Nicole Scherzinger jedenfalls ist von den Aufklebern begeistert. Manchmal muss sie drei Mal am Tag die Farbe auf ihren Nägeln ändern. Da kommen die Nagellack-Aufkleber genau richtig. Schließlich geht mit dem Wechseln der Farbe gleichzeitig ein Wechseln des Outfits einher. Jedes Mal den Lack entfernen, neuen aufzutragen und diesen trocknen zu lassen, ist viel zu zeitaufwändig beziehungsweise gar nicht zu schaffen. Auf top gepflegte Nägel möchte aber die Sängerin in keinem Falle verzichten. Beim Halten des Mikrofons stehen ihre Hände im Mittelpunkt, der Blick der Menschen fällt unwillkürlich darauf. Gepflegte Hände und tolle Nägel sind dementsprechend ein Muss.

So wie Frau Scherzinger sehen das viele Frauen. Die Hände sind der Spiegel der Seele und die Fingernägel gehören dazu. Darum steht bei einem Großteil der Frauen und zunehmend auch bei den Männern die Maniküre regelmäßig auf dem Programm.

Bildquelle: © Lupo / Pixelio.de

Poster zum Horrorstreifen „House At The End Of The Street” weckt die Vorfreude

Trailer und Poster machen schon lange vor dem Start in den Kinos Lust auf neue Filme. Ihr Erscheinen erregt jedes Mal große Aufmerksamkeit, soweit es sich um einen Streifen handelt, der gut gelungen ist. Beim neuem Horrorstreifen „House At The End Of The Street“ kann man das noch nicht sagen, aber Poster und Trailer sind äußerst vielversprechend. Das Haus am Ende der Straße spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn es birgt ein dunkles Geheimnis und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, aber dazu später.

In der Hauptrolle ist die attraktive Jennifer Lawrence zu sehen. Mit ihrem Alter von zurzeit noch zarten 21 Jahren – sie feiert am 15. August ihren 22. Geburtstag – hat sie bereits jede Menge Filmerfahrung. Geboren wurde sie in Louisville, Kentucky. Dort lebte sie bis zu ihrem 14. Lebensjahr. Dann zog Lawrence gemeinsam mit ihren Eltern nach New York City, um ihren Traum von der Karriere als Schauspielerin zu verwirklichen. Ohne jemals Schauspielunterricht genommen zu haben und ohne High-School-Abschluss begann sie dort ihre Schauspielkarriere.

Seit 2008 ist Jennifer Lawrence regelmäßig auf den Kinoleinwänden zu sehen. Ihr erster Film war „Garden Party“. Schon bald folgten Rollen in bekannteren Streifen wie etwa „X-Men: Erste Entscheidung“ im Jahr 2011 oder „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“, der im Frühjahr diesen Jahres in den deutschen Kinos lief. Auch im Fernsehen tauchte Jennifer Lawrence schon häufiger auf. So etwa in der Serie „Monk“ und in „Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen“. Der Hang beziehungsweise die Eignung für Filme mit mystischem und spannendem Hintergrund bemerkten die Produzenten von Anfang an. Hauptsächlich ist Lawrence in Thrillern, Science-Fiction- und Mystery-Streifen zu sehen. Nichtsdestotrotz liegt ihr gleichfalls die völlig gegensätzliche Seite in Form von Romanzen, Dramen und Komödien.

Bis 2014 hat die Schauspielerin einen vollen Terminplan. Nach „House At The End Of The Street“ kommen 2013 “Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe” und “Silver Linings Playbook“. Unterschiedlicher könnte es übrigens kaum gehen. Beim ersten Film handelt es sich um einen Science-Fiction-Streifen, beim zweiten um eine Komödie. In 2014 sieht man Lawrence dann noch einmal bei X“-Men“ und zwar in „Untitled X-Men: First Class Sequel“.

Doch nun zurück zur Gegenwart, genauer gesagt zum Poster von „House At The End Of The Street“. Zu sehen ist darauf auf der linken Hälfte die etwas ängstlich dreinblickende Jennifer Lawrence im Porträt. Die andere Hälfte des Posters nimmt das Haus am Ende der Straße ein. Es handelt sich dabei um ein typisch amerikanisches Holzhaus mit Veranda, umgeben von hohen Bäumen. Im zweiten Stock des Hauses ist die Silhouette eines Mannes zu sehen. Gekrönt wird die gesamte Darstellung von einem dunklen und somit äußerst mysteriös anmutenden Hintergrund.

Der Film spielt in einer kleinen abgelegenen Stadt. In diese verschlägt es die frisch geschiedene Sarah, dargestellt von Elisabeth Shue, zusammen mit ihrer Tochter Elissa (Jennifer Lawrence). Sie wollen ein neues Leben anfangen und finden in dem kleinen Ort ein Haus, in welches sie sich sofort verlieben. Kurze Zeit nach dem Einzug passieren aber immer häufiger merkwürdige Dinge. Die beiden Frauen bekommen mit, dass die Stadt ein dunkles Geheimnis in sich birgt. Einige Jahre zuvor war das Nachbarhaus Schauplatz eines schrecklichen Familienmords. Übrig geblieben ist nur der Sohn Ryan (Max Thieriot), der wiederum eine Beziehung mit Elissa anfängt. Je tiefer diese wird, umso unheimlicher und gefährlicher wird die Situation, in der sie sich befinden.

Bildquelle: © Cornerstone / Pixelio.de

Musical einmal anders – ein Poster stellt eine außergewöhnliche Veranstaltung mit namhaften Musicalstars vor

Einen Musicalbesuch macht man nicht mal eben so wie man abends ins örtliche Theater geht. Zumeist wird er von langer Hand geplant. Schließlich muss man oft eine weite Anreise in Kauf nehmen und die Preise für die Tickets bewegen sich auch nicht in dem Rahmen, dass man sie sich mal eben zwischendurch kauft. Der Besuch eines Musicals ist sozusagen wie ein Kurzurlaub. Manchmal übernachtet man sogar an dem Ort der Aufführung und verbindet die Veranstaltung mit einer Erkundung der Stadt.

Für einige Menschen bleibt ein Musical allerdings ein unerfüllbarer Traum, weil sie weder über die finanziellen Mittel, noch über ausreichend Zeit verfügen, einen solchen Event wahrzunehmen. In der heutigen Zeit muss aber niemand auf seine Stars verzichten. In Bayern, genauer gesagt in Franken läuft derzeit eine außergewöhnliche Veranstaltungsreihe. Sie nennt sich „Franken goes Musical“ und bringt aus Franken stammende Musicaldarsteller wieder zu ihren Wurzeln zurück. Bezeichnend in dieser Hinsicht die Unterschrift auf dem Poster zur Tour: „In fränkisch übern Broadway“. Macht das nicht Lust? Jedem, dem der fränkische Dialekt geläufig ist, wird jetzt ein Lächeln über das Gesicht huschen. Der ureigene Dialekt gepaart mit dem Broadway, dem bekanntesten Pflaster der internationalen Musicalszene, das kann doch nur unterhaltsam und spannend werden.

Und der Besucher wird tatsächlich nicht enttäuscht. Doch erst einmal noch ein Blick auf das Poster, welches natürlich ebenfalls die an der Show teilnehmenden Stars vorstellt. Sie stammen ausnahmslos aus Franken und zogen einst aus, um die große Musicalwelt zu erobern. Dies ist ihnen in den letzten Jahren mehr als gelungen. So trifft man auf bekannte Namen wie Armin Kahl, der sich unter anderem in „Tarzan“ einen Namen machte, Zodwa Selele, die in „Sister Act“ in die Rolle der Deloris schlüpfte, und Manuel Steinsdörfer, der in „Buddy – Die Buddy Holly Story“ als Jack Daw zu sehen war. Sie alle haben eins gemeinsam: Das Licht der Welt erblickten sie in Franken und genau dahin kehren sie jetzt zurück.

Selbstverständlich machen sie mit der Show in ihren Heimatorten Station. Die Künstlerin Zodwa Selele stammt beispielweise aus Wunsiedel, wo „Franken goes Musical“ am Samstag, 24. November 2012 halt macht. Der aus Höchstadt an der Aisch stammende Armin Kahl kommt an die Wirkungsstätte seiner Kindheit mit seinen Kollegen einen Tag früher. Außerdem stehen Shows in Roth, Dinkelsbühl, Gunzenhausen und Neustadt an der Aisch auf dem Plan.

Das Programm ist übrigens nicht nur etwas für Musicalfans. Wir erinnern uns an das Poster mit dem Vermerk „In fränkisch übern Broadway“. Dass sie ihre Wurzeln nicht vergessen haben, beweisen sie mit Darbietungen aus bekannten Musicals in fränkischer Mundart und das ist nur ein Höhepunkt der Show. Die Veranstaltungen finden in der Regel in einem kleineren Rahmen statt, wodurch man seine Stars quasi hautnah erleben kann. Deshalb sollte man unbedingt Ausschau halten nach dem Poster für „Franken goes Musical“. Dann dauert es nicht mehr lange, bis die bekannten Musicalstars kommen. Und von wegen für viel Geld endlich mal ein Musical besuchen. Hier bekommt man gleich mehrere Musicals geboten. Jeder Darsteller bringt seine eigenen Hits aus den Musicals mit, bei denen er mitgewirkt hat. Sozusagen begibt man sich also auf eine Rundreise durch die Musicalwelt. Das dürfte wohl ein einmaliges Erlebnis sein.

Bildquelle: © Erich Kasten / Pixelio.de

Meisterwerk auf Leinwand von Dalí wurde geklaut und kam später per Post zu seinem Besitzer zurück

Schon der Diebstahl des Bildes war ungewöhnlich, aber der Weg zurück zu seinem rechtmäßigen Besitzer war noch ungewöhnlicher. Das 150.000 Dollar teure Stück – umgerechnet sind das 120.00 Euro – war zehn Tage zuvor von einem unbekannten Dieb gestohlen wurden. Es handelt sich um das Gemälde „Cartel de Don Juan Tenorio“ aus dem Jahre 1949 des bekannten Surrealisten Salvador Dalí.

Dalí erblickte am 11. Mai 1904 in Figueres, Katalonien/Spanien, das Licht der Welt und verstarb am 23. Januar 1989 an genau dem gleichen Ort. Zwischendrin führte er ein bewegtes Leben. Dalí war nicht nur Maler, sondern auch Grafiker, Bildhauer, Schriftsteller und Bühnenbildner. In der Malerei brachte er es zu einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Dalí war Vertreter des Surrealismus. Schon als Sechsjähriger entdeckte er die Malerei für sich. Sein Lehrmeister war damals der Hobbymaler Juan Salleras, dem er beim Aufenthalt im Sommersitz der Familie stundenlang zuschaute.

Mit zehn Jahren verfiel Dalí dem Impressionismus. Als er 14 war, interessierte ihn am meisten die „art pompier“, die Genremalerei des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1922 – Dalí war 18 Jahre alt – fand in der Galerie Dalmau in Barcelona eine Ausstellung statt, bei welcher ebenfalls acht Bilder auf Leinwand von Dalí zu sehen waren. Anschließend besuchte der junge Künstler eine Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Grafik in Madrid.

Das aus der „Venus over Manhattan“-Galerie entwendete Bild entstand etwa ein Jahr nach der Rückkehr Dalís aus dem Exil in den Vereinigten Staaten von Amerika. Zu der Zeit hatte der Künstler den Höhepunkt seiner „atomaren“ Malerei erreicht. Er verarbeitete durch sie den Abwurf der ersten Atombombe der Menschheit über Hiroshima im August 1945. Das bekannteste Werk aus der Epoche ist die „Leda Atomica“, die Mythologie des Atoms.

Die geschädigte Galerie hatte erst im Monat zuvor eröffnet. Sie befindet sich in der Upper East Side, einem überaus teuren Pflaster von New York. Die Überwachungskameras zeichneten den gesamten Diebstahl auf. Fest steht, dass der Dieb männlich ist. Er nahm das Gemälde «Cartel de Don Juan Tenorio» einfach von der Wand, steckte es in eine Einkaufstasche, fuhr mit dem Fahrstuhl nach unten und verschwand.

Einige Tage später wurde die Rücksendung der wertvollen Leinwand per E-Mail angekündigt. Enthalten war zudem die Sendungsnummer, mit welcher die Verfolgung des Pakets ein Leichtes war. Am Kennedy-Flughafen sortierten die Mitarbeiter des US-Postdienstes die per Express versandte Sendung aus Europa aus den anderen Paketen aus, berichteten die Zeitungen „New York Times“ und die „New York Post“ gleichlautend.

Das Bild selbst hat ungefähr die Größe eines DIN-A4-Blattes. Es ist nicht das billigste Werk des Künstlers, gleichwohl kann man es aber auch nicht zu den teuersten zählen. Dalís „Paul Eluard“ aus dem Jahre 1929 wurde im Februar 2011 für fast 22 Millionen Dollar versteigert. Es stammt aus der Anfangsphase der surrealistischen Periode. Von 1929 bis 1939 schuf Dalí rund 700 kleinformatige Ölgemälde. Das ist in etwa die Hälfte seines Gesamtwerkes. Diese Werke aus der klassischen surrealistischen Phase werden von Kunstliebhabern und –historikern am meisten geschätzt. Offensichtlich war der Dieb mit dem Marktwert des von ihm entwendeten Bildes nicht zufrieden, woraufhin er sich zu einer unauffälligen Rückgabe entschloss.

Bildquelle: © Kunstzirkus / Pixelio.de