Aufkleber und T-Shirt Blog

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Rihanna liebt offensichtlich den T-Shirt Druck

Die kleine, süße Rihanna wird von vielen hochgeschätzt. Die erfolgreiche Sängerin ist aber nicht immer nur das Popsternchen, das alle so lieben. Neben Alkoholabstürzen und Kokskonsum gemeinsam mit ihrem Bodyguard hat sie zudem einen Hang zu bedruckten T-Shirts, die manchen „anständigen“ Menschen nur den Kopf schütteln lassen.

Gehen wir erst einmal ein Jahr zurück. Rihannas Idol ist Bob Marley und das zeigte sie durch das Tragen eines Badeanzugs mit Marley vorne drauf. An sich nicht verwerflich. Der Sänger macht gute Musik und kann sich auf der ganzen Welt Millionen Fans sicher sein. Das hat er sogar mit Rihanna gemein. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Legendär ist auch Marleys Liebe zu Marihuana und genau das wurde jetzt bei Rihanna zum Stein des Anstoßes. Die Sängerin wurde nämlich Mitte August mit einem T-Shirt erwischt, welches in sechs einzelnen Fotos eine genaue Anleitung „zum Tüte bauen“ wiedergab.

Zu sehen ist lediglich eine Frauenhand mit sauber manikürten und lackierten Fingernägeln sowie die notwendigen Utensilien für einen Joint. Dann wird Schritt für Schritt und in Großaufnahme gezeigt, wie es geht. Für Interessenten sicher eine attraktive Form vom T-Shirt Druck, für andere jedoch ein absolutes No Go, wie man heute so schön sagt.

Rihanna macht aus ihrer Zuneigung zu Marihuana auch im Netz kein Geheimnis. Ab und an muss eben eine Prise Marihuana sein. Das gestand Rihanna sogar vor einiger Zeit öffentlich auf Twitter. Dort war folgendes zu lesen: “Das Gras ist gerollt, das Glas voll. Ich bevorzuge die besseren Dinge.” Das Zitat stammt übrigens aus dem Song “Up All Night” des kanadischen Rappers Drake, der für Rihanna ein guter Freund ist.

Aber der Auftritt mit dem „Tütebau-Anleitungs-T-Shirt“, der Rihanna wieder einmal einiges an Beachtung in den Medien brachte, war nicht der letzte dieser Art. Jetzt stellte die Sängerin erneut ihre Liebe zum T-Shirt Druck unter Beweis. Ihr neuestes Lieblingsteil zeigt gleichfalls einen Joint, dieses Mal in wesentlich raueren und mit einer Tätowierung versehenen Männerhänden. Nun gut, jedem das Seine, könnte man sagen. Was Stars in der Öffentlichkeit tragen, soll in der Regel provozieren und gibt oftmals auch einen Einblick in ihre Seele preis, aber eigentlich soll es nicht unbedingt um die Aussagekraft von bedruckten T-Shirts gehen, sondern es soll eher die Möglichkeit näher vorgestellt werden, dass man durch den T-Shirt Druck ein Shirt ganz nach seinen eigenen Wünschen gestalten und sich damit ein Unikat schaffen kann. Der T-Shirt Druck steht nämlich nicht nur den Stars zur Verfügung, jeder kann sich sein eigenes T-Shirt gestalten.

Gut geeignet ist ein digitales Foto in einer guten Qualität. Es lässt sich dank der heute verfügbaren Technik dauerhaft und gut erkennbar auf ein T-Shirt aufbringen, aber auch eigene Grafiken oder Sprüche finden auf einem selbst gestalteten T-Shirt Platz. In der heutigen Zeit sind der persönlichen Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Es ist eigentlich überhaupt nicht mehr nötig, in einen Laden zu gehen und ein T-Shirt von der Stange zu kaufen. Hat man genug Fantasie, kann man seine ganzen T-Shirts selber kreieren und muss sich nicht mehr ärgern, auf der Straße auf andere Menschen zu treffen, die das gleiche Oberteil tragen.

Bildquelle: © Dietmar Meinert / Pixelio.de

Das letzte Wochenende im August lockt mit zahlreichen Ausstellungen, wo es auch Aufkleber gibt

Rund um das Schloss Diedersdorf im Bundesland Brandenburg findet am 25. und 26. August die Messe US Car Classics Diedersdorf statt. Es handelt sich dabei um eine US-Autoshow für klassische Fahrzeuge. Vorgestellt werden über 850 klassische Fahrzeuge aus den USA. Ein absolutes Schmankerl für Liebhaber dieser traditionellen Klassiker, die oft heute noch auf den US-amerikanischen Straßen und in der Karibik zu sehen sind. Mit einem Besuch auf der Diedersdorfer Messe muss man keine weiten Reisen auf sich nehmen, sondern kann sich US-Cars und -Bikes direkt vor der Haustür anschauen. Zwar steht ein Großteil der Fahrzeuge für einen Verkauf nicht zur Debatte, aber träumen darf man und vielleicht gibt es sogar einen schönen Aufkleber seines Traumautos.

Aufkleber sind im Händlerbereich erhältlich. Außerdem gibt es eine große Auswahl an weiteren Produkten und Dienstleistungen wie beispielsweise Ersatzteile, Zubehör, Pflegemittel, Lackaufbereitung, Oldtimer-Versicherungen und Lederinstandsetzung. Ferner werden Mode, Accessoires, Schmuck, Pins und Kunst rund um US-Cars für Interessenten zum Kauf angeboten. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit verschiedenen Wettbewerben, US-Fahrzeugpräsentationen, Pin Up-Shooting sowie einem großen Angebot an American Food and Drinks runden die US Car Classics Show Diedersdorf ab.

Die Messe hat am Samstag von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr für ihr Publikum geöffnet. Eine Tageskarte kostet 8,00 Euro. Kinder bis zwölf Jahre bezahlen an der Kasse gar nichts. Damen, die im Petticoat erscheinen, und Fahrer, die mit ihren US-Klassikern zur Messe kommen, haben ebenfalls freien Eintritt.

Etwas größer und nicht ganz so klassisch geht es auf der Caravan Salon Messe in Düsseldorf zu. Die Caravan Salon ist die internationale Leitmesse für Caravaning. In diesem Jahr werden rund 600 Aussteller aus über 20 Ländern erwartet. Sie präsentieren in Düsseldorf etwa 2.000 Freizeitfahrzeuge. Aktuelle Fahrzeugtrends und Neuheiten werden ebenso vorgestellt wie verschiedene Urlaubsdestinationen. Gleichzeitig wird die IAM (Internationale Anlegermesser) und die Tour Natur (Trekking- und Wandermesse) in Düsseldorf durchgeführt. Der Besuch lohnt sich. Immerhin bekommt man gleich drei Messen geboten.

Die Caravan Salon Düsseldorf geht vom 23. August bis 2. September 2012. Es bleibt dementsprechend ausreichend Zeit, der Messe einen Besuch abzustatten. Die gezeigten Fahrzeuge reichen vom kleinen Caravan über kompakte Reisemobile für zwei Personen bis hin zu Familienfahrzeugen und Luxusmobilen. Selbstverständlich gibt es auch hier verschiedene Highlights. Zudem sorgt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm dafür, dass keine Langeweile bei Groß und Klein aufkommt.

Die Messe hat täglich von 10 bis 18 Uhr ihre Pforten geöffnet. Eine Tageskarte ist zum Preis von 13,00 Euro zu haben. Ermäßigt kostet sie 9,00 Euro. Eine Zwei-Tages-Karte schlägt mit 20,00 Euro zu Buche. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zahlen 5,00 Euro. Die Veranstalter weisen daraufhin, dass das Mitbringen von Hunden nicht empfehlenswert ist. Eintrittskarten berechtigen zum kostenlosen Fahren in Bussen und Bahnen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) zum Messegelände und wieder zurück. Weitere Informationen zur Veranstaltung können direkt über die Webseite der Messe Düsseldorf GmbH abgerufen werden. Dort gibt es ebenfalls Hinweise auf andere Messeveranstaltungen und nützliche Tipps für Besucher sowie Aussteller. Zum Beispiel kann man sich auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft begeben oder die Anreise planen.

Bildquelle: © s.media / Pixelio.de

Picasso mag es nackt – Poster an Edinburgher Flughafen sorgt für Aufregung

Die Kunstwerke von Pablo Picasso sind Millionen wert. Wer würde nicht gerne eines der weltberühmten Gemälde des spanischen Künstlers sein Eigen nennen? Bisher war es zumindest so, dass die Bilder derart heiß begehrt waren, dass selbst bei Kunstdieben Picasso hoch im Kurs stand. Von Begeisterung kann am Edinburgher Flughafen derzeit allerdings keine Rede sein. Dort hängt beziehungsweise hing ein Poster, welches eine nackte Frau zeigte. Sicher nicht jedermanns Sache, das muss man zugeben, aber Menschen ohne Bekleidung auf Bildern sind doch längst keine Seltenheit mehr. Man kann fast schon sagen, sie gehören zum Alltag und gerade dann, wenn es sich dabei um ein Kunstwerk des bekannten Pablo Picassos handelt, sollte es doch eine Ehre sein, ein solches Poster aufhängen und anschauen zu dürfen. Aber irgendwie schien es genau diese Konstellation zu sein, die vielen Betrachtern nicht behagt. Picasso und Akt? Das passt für die Meisten nicht zusammen und dennoch genau dieses Poster für eine Ausstellung des großen Malers werben. Sie findet in der Schottischen Nationalgalerie für Moderne Kunst statt und hat die Werke Picassos zum Schwerpunkt.

Um weitere Peinlichkeiten zu vermeiden, hat man das Bild erst einmal mit einem Tuch verhangen. Ein Flughafensprecher teilte weiterhin mit, dass ein anderes Motiv angefordert worden sei. Das Bild habe man zum Aufhängen im Terminal für internationale Flüge für „angemessen“ gehalten. Allerdings hätte man auch kein Problem damit gehabt, nunmehr bei den Organisatoren der Ausstellung nach einer Alternative zu fragen. Dafür entschied man sich nach Beschwerden von einigen Passagieren.

Von der Nationalgalerie wurde der Vorfall als „bizarr“ betitelt. In der Werbung seien halbnackte und nackte Frauen allgegenwärtig und nun stoße man sich ausgerechnet an einem Bild von einem weltberühmten Künstler. Auf dem Poster ist übrigens nicht irgendeine Frau zu sehen, es ist niemand geringeres als Picassos Geliebte Marie-Thérèse Walter. Er malte das Porträt im Jahre 1932. Die Beziehung zu Marie-Thérèse begann 1927 und dauerte bis 1937 an. Zu Beginn der Affäre war das Mädchen ganz und gar noch minderjährig. Lange Zeit konnte Picasso seine Liebelei gegenüber seiner Frau geheim halten, als diese jedoch erfuhr, dass Picasso mit Marie-Thérèse eine Tochter namens Maya hatte, verlangte sie die Scheidung. Seine Liebesbeziehung zerbrach, ebenso wendete sich seine Frau von ihm ab. Mit letzterer blieb er jedoch bis zu ihrem Ableben im Februar 1955 verheiratet, da er sonst seinen Besitz mit ihr hätte teilen müssen.

Mit Frauen aber hatte der Künstler nie Probleme. Noch während er mit seiner Frau zusammenlebte und außerdem seiner Affäre mit Marie-Thérèse aktiv nachging, lernte er 1936 die französische Fotografin Dora Maar kennen. Maar und Walter wurden zu Rivalinnen, der große Meister hingegen hielt sich raus. Eine Entscheidung für eine der beiden Frauen wollte er nicht treffen, daher sagte er zu ihnen, sie sollten das unter sich ausmachen.

Nichtsdestotrotz werden die Kunstwerke Picassos auf der ganzen Welt geschätzt. Ungefähr 50.000 Gemälde, Keramiken, Zeichnungen, Skizzen und Plastiken umfasst sein Gesamtwerk. Im Nachhinein meldete sich auch noch einmal der Edinburgher Flughafen zu Wort. Nach einiger Überlegung sei man doch überaus froh, dass man das Bild im Terminal ausstellen darf. Man solle die Verwirrung um das angeblich anstößige Poster verzeihen und man möchte sich dafür entschuldigen.

Bildeuelle: Rainer Sturm / Pixelio.de

Die documenta ist eine moderne Kunstausstellung, wo es auch Exponate auf Leinwand zu sehen gibt

Geht es um zeitgenössische Kunst, hat die documenta Weltruhm erlangt. Sie fand erstmals im Jahre 1955 statt und konnte bereits damals die beachtliche Besucherzahl von 130.00 Menschen für sich verbuchen. Urheber der Ausstellung war Arnold Bode, ein Kasseler Kunstprofessor und Designer. Er übernahm zudem gemeinsam mit Werner Haftmann die Leitung seines Vorhabens. Das Duo richtete auch die folgenden zwei Ausstellungen aus. Anschließend wechselten die Verantwortlichen von Veranstaltung zu Veranstaltung.

Die erste documenta befasste sich allerdings weniger mit der zeitgenössischen als mit der Entarteten Kunst. Während die zeitgenössische Kunst nach 1945 entstand, schenkte Bode in seiner ersten Ausstellung den Künstlern der nationalsozialistischen Epoche seine Aufmerksamkeit. Der Begriff „Entartete Kunst“ umfasst sämtliche Kunststile, die dem Kunstverständnis der Nationalsozialisten und dem angestrebten Idealbild der deutschen Rasse widersprachen: Expressionismus, Surrealismus, Dadaismus, Fauvismus, Neue Sachlichkeit und Kubismus. Bekannte Vertreter dieser Kunstepoche sind unter anderem Paul Klee, Käthe Kollwitz, Willi Baumeister, Ernst Barlach und Lovis Corinth.

Es war weniger das Können der Künstler, welches den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge war, sondern eher die kritische Auseinandersetzung mit dem herrschenden System. Beispielsweise war Lovis Corinth ein Künstler dieser Zeit, der die Nation spaltete. Seine impressionistischen Werke fanden großen Anklang beim Regime, seine expressionistischen Werke auf Leinwand waren dagegen verpönt und wurden im Zuge der sogenannten Reinigung größtenteils beschlagnahmt. Die Schuld am Sinneswandel des Künstlers gab man einem Schlaganfall im Jahre 1911. Ein zweiter Schlaganfall, den es allerdings nicht gegeben hat, soll für einen weiteren „geistigen Verfall“ Corinths verantwortlich sein. Einige Werke Corinths waren 1964 bei der documenta III zu sehen. Seine beiden größten Werke waren die Aquarellmalereien auf Leinwand mit dem Namen „Die schöne Frau Imperia“ und „Ecce Homo“. Gerade die Bedeutung des letztgenannten Begriffs stand im Widerspruch zum Naziregime. Ecce Homo ist das Synonym für Leiden und Entwürdigung des Menschen durch Krieg und Gewalt, ein überaus präsentes Thema zur damaligen Zeit. Viele Künstler wählten Ecce Homo als Titel für ihre Kunstwerke und schafften sich dadurch Feinde. Neben Lovis Corinth nannten George Grosz, Otto Dix und Paul Meissner einige ihrer Kunstwerke so. Sie wurden allein dadurch zu Gegnern des Regimes.

Im Laufe der Zeit blieb zwar das Thema zeitgenössische Kunst für die documenta Leitthema, doch die zeitgenössische Kunst geht mit der Zeit, weshalb sich die Ausstellungsstücke regelmäßig verändern. Die documenta findet alle fünf – früher alle vier – Jahre statt. In diesem Jahr begann sie am 9. Juni und endet am 16. September. Das aktuelle Leitmotiv lautet Collapse and Recovery, zu deutsch Zusammenbruch und Wiederaufbau, ein wahrlich zeitgemäßes Motto. Eröffnet wurde die Ausstellung von keinem geringeren als Bundespräsident Joachim Gauck. Die Ausstellung nahm sich einerseits dem Zustand im gegenwärtigen Kriegsgebiet Afghanistan mit den Ausstellungsorten Kabul und Bamiyan an, andererseits steht weiterhin die Entwicklung der Stadt Kassel seit Kriegsende im Fokus.

Die Ausstellung findet international statt. In der eigentlichen Heimat der documenta, Kassel, verteilen sich die Präsentationen über das gesamte Stadtgebiet. Hinzu kamen Ausstellungen in Kabul und Bamiyan, beide in Afghanistan gelegen, in Kairo und Alexandria, Ägypten sowie Banff in Kanada. Diese Veranstaltungen gingen jedoch lediglich bis Mitte Juli. In Kassel hingegen kommen Kunstliebhaber noch bis Mitte September auf ihre Kosten.

Bildquelle: © Redmann Gerhard /Pixelio.de

Die Gamescom ist eröffnet und so mancher bringt sich ein Poster von der Spielemesse mit

Ein Highlight der Videospielszene ist die Gamescom, die gestern endlich wieder einmal ihre Türen für Spieler aus Deutschland und der ganzen Welt öffnete. Nie zuvor gab es so viele Aussteller in Köln wie in diesem Jahr. Über 600 Softwareproduzenten und Hardwarehersteller aus insgesamt 40 Ländern haben ihr diesjähriges Kommen angemeldet, um auf der Messe ihre Neuheiten zu präsentieren. Im Gepäck haben sie auch zahlreiche Poster, denn sie sind begehrt bei den Gamern. Sie hängen sich gerne von ihren Lieblingsspielen Plakate auf. Das ist ähnlich wie bei einem Poster von einem Kinofilm.

Gestartet ist die Gamescom am Mittwoch mit einem Fachpublikumstag. Ab heute können sich weiterhin Privatbesucher an gut 330 neuen Spielen erfreuen und bis einschließlich Sonntag in den Kölner Messehallen ausgiebig testen. Neben einem Ausstellerrekord rechnen die Veranstalter außerdem mit einem Besucherrekord. Im letzten Jahr fanden 275.000 Besucher den Weg zur Gamescom; in diesem Jahr geht man wiederum von mindestens einer Viertelmillion Besucher aus der ganzen Welt aus. Es könnten aber durchaus mehr werden.

Der Schwerpunkt bei der diesjährigen Messe liegt auf dem Partnerland Korea. Es steht stellvertretend für die zunehmende Internationalisierung der Messe: Nach Angaben der Veranstalter stieg die Zahl der ausländischen Unternehmen seit dem Jahr 2010 um mehr als 20 Prozent.

Die Zahlen weisen auf ein weiter ungebremstes Wachstum der Spieleindustrie hin. Dank der umfangreich verfügbaren Spielgeräte spielen tatsächlich in der Gegenwart so viele Menschen wie nie zuvor. Sie nutzen dafür Smartphones, PCs, Konsolen oder Tabletcomputer. Bis zum Jahr 2016 wird nach einer Studie der Unternehmensberatung Pricewaterhouse Coopers der Weltmarkt ein Volumen von rund 67,6 Milliarden Euro erreichen.

Für den deutschen Markt stehen gemäß den Daten des Branchenverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware knapp 2 Milliarden Euro für das vergangene Jahr zu Buche. Innerhalb der nächsten vier Jahre wird die Branche hierzulande um knapp 50 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro wachsen, wenn man den Analysten von Pricewaterhouse Coopers glauben darf. Die Zahl der Spieler in Deutschland wird auf 23 bis 25 Millionen geschätzt.

Aktuell vollzieht sich ein Wandel in der Branche. In diesem Jahr gibt es auf der Gamescom keinen neuen Konsolen, wer aber aufmerksam die Ankündigungen der letzten Monate für die Messe gelesen hat, weiß aber, dass es dafür viele neue Folgen von bereits etablierten Spieletiteln gibt. Für sie sind im Vorfeld ebenfalls Poster erschienen, die bei den Spielefans die Vorfreude enorm schürten. Stellvertretend sind das Actionspiel „Resident Evil 6“ von Capcom und die inzwischen dritte Auflage des Ego-Shooters „Crysis” von Electronic Arts zu nennen. Schon Monate vorher wurden sie im Netz und in einschlägigen Fachzeitschriften angekündigt und manchmal auch ausführlicher vorgestellt.

Zusätzlich zu den hinreichend bekannten Spielevarianten probieren die Hersteller das neue „Free-to-play“-Geschäftsmodell aus. Dabei wird die Grundversion eines Spiels kostenfrei angeboten. Ihr Geld verdienen die Hersteller mit diesen Spielen, indem sie über das Internet virtuelle Zusatzinhalte anbieten, die der User braucht, um im Spiel schneller an sein Ziel zu kommen.

Das Unternehmen Electronic Arts hat Mitte 2011 den ersten Schritt vom Softwarehersteller zum Internetunternehmen durch den Start der Online-Verkaufsplattform Origin getätigt. Über sie findet schon heute die Verbreitung von Spielen statt. Zudem erhalten die Spieler die Gelegenheit, sich ähnlich wie in einem sozialen Netzwerk auszutauschen. Diese zusätzliche Dienstleistung wird von immer mehr Spielern verlangt.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Aufkleber zum Schutz für Senioren wurden jetzt in Cottbus entwickelt

Die Maschen kennt jeder zur Genüge: „Ich bin ein Freund Ihres Enkels und in Geldnot geraten.“, „Mir ist plötzlich ganz übel. Könnte ich wohl ein Glas Wasser von Ihnen bekommen und mich ein wenig ausruhen?“ oder „Ich muss ganz dringend auf Toilette. Dürfte ich kurz Ihre benutzen?Trickbetrüger lassen sich die dreistesten Ausreden einfallen, um in die Wohnungen ihrer Opfer zu gelangen. Doch seien wir doch einmal ehrlich. Würden wir jemanden Hilfe verweigern, der bedürftig erscheint? Fast jeder würde sicher helfen wollen, allerdings regt sich in jüngeren Menschen oft gesundes Misstrauen, während Senioren in der Regel an den ehrlichen Charakter der jeweiligen Person glauben und daher den Zutritt zu ihrer Wohnung erlauben. Erst einmal darin ist der Wohnungsbesitzer schutzlos dem Betrüger ausgeliefert und es kann zu wahren Tragödien kommen.

Trickbetrüger werden immer frecher und schrecken auch vor Gewalt kaum noch zurück. Ältere Menschen haben dem nichts entgegenzusetzen und sind deshalb ihre bevorzugten Opfer. Das nahm die Polizei in Cottbus und Spree-Neiße zum Anlass, um Aufkleber für Senioren zu entwickeln. Genauer gesagt war es die Polizeihauptkommissarin der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße Kati Prajs, die den Aufkleber kreierte. Er ist zum Anbringen an der Wohnungstür vorgesehen und steht nicht nur Senioren zur Verfügung.

Kati Prajs hatte die Idee beim letzten Deutschen Präventionstag. Da hatten Kollegen aus Gelsenkirchen und Bremen ein Schild mit, das sich alte Menschen von außen an die Türklinke hängen können. Das Schild wies eine gewisse Ähnlichkeit mit den wohlbekannten „Bitte-nicht-stören“-Schildern in Hotels auf. Die 38-Jährige empfand aber ein solches Schild an der Klinke der Wohnungstür als störend. Deshalb überlegte sie sich eine Alternative, die schließlich ein Aufkleber wurde. Er wird in Augenhöhe an der Wohnungstür angebracht. Die gelbe Farbe ist als Warnsignal zu verstehen. Auf dem Aufkleber stehen der Polizei-Notruf und die Telefonnummer der Cottbuser Polizeiinspektion. Aber das ist nicht alles: Komplettiert wird die Aufschrift des Aufklebers von Verhaltensregeln, die im Grunde jeder kennt, aber gelegentlich ganz gerne einmal vergisst. So liest man zum Beispiel darauf „Ich lasse keine Fremden in die Wohnung!“ oder „Ausweise gründlich prüfen“. Letzterer Hinweis zielt darauf ab, dass sich Trickbetrüger oftmals als Amtspersonen ausgeben.

Polizeihauptkommissarin Prajs betont noch einmal ausdrücklich, dass der Aufkleber nicht nur für Senioren gedacht ist. Ältere Menschen sehen sich zwar bei Straftaten als am meisten gefährdet an, die Zahlen sagen aber etwas anderes. Dort liegt nämlich der Anteil der älteren Opfer bei etwa acht Prozent. Der Aufkleber sei daher ebenfalls für jüngere Menschen und sogar Kinder sinnvoll. Natürlich soll man nicht erst beim Klingeln an der Tür lesen, was auf dem Aufkleber steht, der gelbe Aufkleber soll vielmehr wie ein Achtungszeichen wirken.

Gemeinsam mit dem Opferverein „Weißer Ring“ hat die Polizeiinspektion 15.000 Aufkleber drucken lassen. Erhältlich sind sie kostenlos bei den Polizeirevieren der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße und den Einwohnermeldeämtern. Außerdem liegen sie einem Cottbuser Veranstaltungsmagazin bei.

Vom Sinn der Aufkleberaktion will Kati Prajs ihre Kollegen bei einem Treffen der Präventionsbeauftragten aller märkischen Inspektionen überzeugen, damit diese bald in ganz Brandenburg und vielleicht sogar bundesweit eingeführt werden. Eine gute Idee ist es auf alle Fälle.

Bildquelle: © Gerda Mahmens / Pixelio.de