Aufkleber und T-Shirt Blog

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Eine erste Bilanz nach neun Monaten Aufkleber für Umweltzonen

In Deutschland werden vermehrt Umweltzonen eingerichtet. Sie dienen der Feinstaubreduzierung und sollen nachhaltig eine Verbesserung der Luftqualität bringen. Besonders in Ballungsräumen wie etwa dem Ruhrgebiet verspricht man sich von dieser Regelung einiges. Dort muss seit Januar eine Feinstaubplakette sichtbar machen, in welcher Emissionsklasse das Fahrzeug unterwegs ist. Fehlt diese Plakette, drohen empfindliche Strafen. Trotzdem ist das Umweltbewusstsein oder die Pflicht zum Tragen des Aufklebers noch längst nicht in den Köpfen der Leute angekommen.

Die Politessen des Ruhrgebietes achten jetzt nicht mehr nur auf die Parkscheine hinter den Autoscheiben, sondern ebenfalls auf die Feinstaubplakette und da gab es im letzten Dreivierteljahr eine Menge Aufschreibbedarf. Bereits mehr als 5.500 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. Als Strafe drohen ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg. Sie werden fällig, wenn man sich ohne Plakette oder mit einer falschen Plakette in eine Umweltzone begibt. Letzteres trifft beispielsweise zu, befährt man mit einem roten Aufkleber einen Bereich, in dem nur gelbe oder grüne Feinstaubplaketten erlaubt sind. In manchen Orten kann es dagegen auch mit der Plakette in der richtigen Farbe zu einer Geldstrafe kommen. In Herne werden auch „unzureichende Plaketten“ – dazu zählen das Vorhandensein von zwei Aufklebern oder eine Plakette, auf welcher ein falsches Kennzeichen eingetragen ist – erfasst und mit einem Verwarnungsgeld zwischen fünf und 35 Euro bestraft.

 

Angesichts der Tatsache, dass die Gemeinden aufgrund mangelnder Beschilderung erst seit Kurzem kontrollieren können, ist die Zahl der bisher erwischten Plakettensünder enorm. Am fleißigsten war die Stadt Hagen mit 2.500 eingeleiteten Verfahren. In Oberhausen waren es 843 und in Herne 709 Verfahren. Allesamt stammen sie aus dem ruhenden Verkehr, also werden lediglich gegen Besitzer von parkenden Autos verfolgt. Der rollende Verkehr kann bisher nicht kontrolliert werden. Vor allem die LKWs stechen dabei den Verantwortlichen bei den Ämtern der Städte ins Auge. Sie fahren nach wie vor durch alle Umweltzonen, ohne auf die Plakettenpflicht zu achten. Selbst Fahrverbote wie in Dortmund werden massiv missachtet. Zur Rechenschaft können die Brummifahrer kaum gezogen werden.

Erheblichen Nachholbedarf haben auch die Bewohner ländlicher Regionen, die sich ins Ruhrgebiet aufmachen. Sie wissen zum größten Teil gar nicht, dass eine Plakette erforderlich ist und die nächste Verschärfung der geltenden Regelung ist schon in Sicht: Ab Januar nächsten Jahres ist es Autos mit roter Plakette vollkommen untersagt, in die Umweltzone einzufahren. Dann werden die Verstöße weiter zunehmen, sind sich Experten einig.

Umweltzonen sind in Europa nichts Neues. Sie sind außer in Deutschland weiterhin in den Niederlanden, Schweden und dem Vereinigten Königreich zu finden. Insgesamt gibt es in elf Ländern mehr als 300 Umweltzonen und weitere werden folgen, obwohl es sowohl Befürworter als auch Gegner dieser Zonen gibt. Gerade in Deutschland brennt eine heftige Dauerdebatte zu dem Thema Umweltzonen, wo namhafte Institute und Personen mit Kritik an den geltenden Regelungen nicht sparen. Zudem wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die zum Teil ergeben, dass sich die Belastung mit Feinstaub nicht verändert hat.

Die Umweltzonen werden außerdem Niedrig-Emission-Gebiete oder auf Englisch Low-Emission Zone genannt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten läuft derzeit der Ansatz zu einer Zero (Null) – Emission-Zone. Das Stadtbauprojekt Masdar soll ganz ohne Autos mit Abgasen auskommen. Dort sind lediglich Elektrofahrzeuge erlaubt.

Bildquelle: © Gisela Peter / Pixelio.de

Landschaften kommen auf einer Leinwand am besten zur Geltung

Wie man eine Landschaft richtig zur Geltung bringt, wusste August Piepenhagen ganz genau. Er war ein deutscher Landschaftsmaler und im Gegensatz zu manchen seiner Kollegen nicht von Kindheit an der Malerei zugetan, sondern erst durch einen Aufenthalt in der Schweiz zu ersten Malversuchen inspiriert.

Geboren wurde Piepenhagen am 2. August 1791 im preußischen Soldin. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Im Rahmen der üblichen Gesellenwanderung – er absolvierte eine Knopf- und Schnürmacherlehre – gelangte er in die Schweiz. Die Landschaft dieses Landes beeindruckte ihn dermaßen, dass er mit dem Malen anfing. Im Jahre 1831 kam er in Prag an. Die Stadt sollte bis zu seinem Lebensende am 27. September 1868 seine Heimat bleiben.

Inzwischen war Piepenhagen der Malerei vollkommen verfallen. Dennoch reichte es für ihn und seine Familie kaum zum Leben, sodass er das Malen von Landschaften neben seinem eigentlichen Beruf erledigte. Nach seiner Ankunft in Prag stellte er ebenfalls seine Bilder aus und verkaufte auch viele von ihnen, doch trotzdem fiel es ihm schwer, für seine Frau und die beiden Töchter die Rolle des Ernährers finanziell auszufüllen. Seine Töchter Louise und Charlotte wurden von Piepenhagen gleichfalls zu Malerinnen ausgebildet.

Piepenhagen malte ausschließlich Landschaften. In Prag kamen seine Werke überaus gut an. Es gab viele Sammler der Kunstwerke, sie mussten allerdings für die Anschaffung eines Bildes auch nicht allzu tief in die Tasche greifen. Seine Bilder waren romantisch und stimmungsvoll. Das verschaffte ihm weiterhin Respekt bei anderen Malern, wie beispielsweise Adalbert Stifter, der sich gleichfalls der Landschaftsmalerei widmete.

Bilder von Piepenhagen auf Leinwand sind unter anderem die „Alte Dorfbrücke“, welches sich im Besitz der Österreichischen Galerie in Wien befindet, und „Küste“, entstanden um 1830 und heute zu sehen in der Sammlung Kooperativa der Wiener Städtischen Versicherung.

Adalbert Stifter wusste ebenso die Leinwand für Landschaftsbilder zu schätzen, ihm lag aber das Schreiben besser. Stifter ist als einer der bedeutendsten Autoren des Biedermeier bekannt. Weiterhin war er Pädagoge und im Gegensatz zu Piepenhagen ein gebildeter Mann, der zuerst die Lateinschule und später das Benediktiner Stiftsgymnasium besuchte. Daran schloss Stifter weiter ein Studium der Rechte an, welches er in Wien absolvierte. Wien ist auch in seinen Kunstwerken immer wieder ein Thema. So entstand im Jahre 1837 als Öl auf Leinwand der „Blick über Wiener Vorstadthäuser – Beatrixgasse“. Das Bild kann in der Österreichischen Galerie in Wien besichtigt werden.

Bis heute ist die Leinwand als idealer Hintergrund für eindrucksvolle Landschaften erhalten geblieben. Wer sich dem Malen als Hobby widmet, wird auf die Leinwand zurückgreifen, sie eignet sich nämlich auch für Anfänger und Laien. Einen hohen Stellenwert nimmt die Leinwand weiterhin im digitalen Fotodruck ein. Dafür muss man nicht einmal selbst den Pinsel schwingen. Hier reicht es aus, mit einer Digitalkamera ein Foto in einer guten Auflösung zu schießen und dieses auf eine Leinwand drucken zu lassen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und vermittelt den Eindruck, direkt in der abgebildeten Landschaft zu stehen. Es stehen verschiedene Formate zur Auswahl, sodass man den Wirkungsgrad seiner Landschaft auf Leinwand sozusagen selbst bestimmen kann. Übrigens auch eine wunderschöne Idee zum Verschenken!

Bildquelle: © Joujou / Pixelio.de

Die 179. Wiesn läuft – ein Poster machte schon im Vorfeld Lust auf einen Besuch

Das Münchner Oktoberfest ist das größte globale Volksfest. In diesem Jahr feiert es sein 179. Jubiläum. Begonnen hat es am 22. September, am 7. Oktober geht es wieder zu Ende. Man ist also schon mittendrin, hat aber trotzdem noch ausreichend Zeit, diese Riesengaudi mitzuerleben, so wie viele andere Menschen auch. Im letzten Jahr konnte das Fest 6,9 Millionen Besucher verbuchen. Auch 2012 möchte man einen neuen Besucherrekord aufstellen.

Nach dem Fest ist vor dem Fest. Die Vorbereitungen für die „Wiesn“ nehmen die Veranstalter ganzjährig in Anspruch. Dazu gehört unter anderem das Auswählen eines Motives für das Poster und dessen Druck. Seit 1952 veranstaltet die Bayerische Landeshauptstadt einen Oktoberfest-Plakatwettbewerb zur Gestaltung des offiziellen Postermotivs. Eine Jury wählt aus den eingegangenen Motiven das Beste aus. Der Sieger beziehungsweise die Siegerin werden in einer Veranstaltung gekürt und können sich über einen Geldpreis freuen.

Der Wettbewerb findet seit 2000 als geschlossener Wettbewerb statt. Das bedeutet, dass die teilnahmeberechtigten Personen direkt angeschrieben werden. Es handelt sich dabei um Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Grafik und Design.

Den aktuellen Wettbewerb richtete das Tourismusamt von München aus. Neun Teilnehmer/innen reichten 18 Entwürfe ein. Aus diesen wurde das Siegermotiv ausgewählt. Eine Einladung zur Teilnahme am Wettbewerb erhalten Preisträger des Wettbewerbes PlakaDiva. Er wird vom Fachverband Aussenwerbung e. V. ausgeschrieben und ist der führende Wettbewerb auf dem Gebiet der Out of Home-Werbung in Deutschland. Des weiteren werden auf Anregung des Tourismusamts außerdem die Münchner Design-Fachschulen und –Akademien angeschrieben, um sich am Wettbewerb zu beteiligen. Damit soll der Nachwuchs gefördert werden. Seit 2006 erhält dementsprechend die Akademie der Bildenden Künste München, die Hochschule München, die Blocherer Schule, Akademie an der Einsteinstraße U5 und die Städtische Berufsfachschule für Kommunikationsdesign (“Designschule München”) eine Einladung. Jeder Teilnehmer darf zwei Entwürfe einreichen. Für ihre Beteiligung erhalten die Wettbewerbsteilnehmer/innen ein Honorar von 500 Euro. Die eingesandten Entwürfe der Künstlerinnen und Künstler sowie verschiedener Agenturen, von denen die Jury nichts über den Einsender wusste, stammten aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die drei besten Poster werden zusätzlich mit einem Preisgeld dotiert. Im aktuellen Wettbewerb erhielt der 1. Platz 2.750 Euro, der 3. Platz 750 Euro. Dem Siegermotiv wird große Ehre zuteil. Es ist weltweit auf 10.000 Plakaten zu sehen. Zudem werden mit ihm 100.000 Prospekte in deutsch, englisch und italienisch gedruckt. Der seit 1978 jedes Jahr neu gefertigte, offizielle Serienmaßkrug trägt ebenfalls das preisgekrönte Motiv. Ferner bekommen Lizenznehmer vom Tourismusamt das Plakatmotiv zu Vermarktungszwecken zur Verfügung gestellt.

Das Rennen beim diesjährigen Wettbewerb machte Björn Maier aus München. Er entwarf ein Poster, welches die fünf typischen Wiesnsymbole zeigt. Sie werden von einem fröhlichen Kind in die Höhe geworfen. Einen zweiten Platz gab es nicht, dafür aber zwei dritte Plätze, die an Mattea Stahl von der Designschule München und an die Münchnerin Daniela Kohl gingen.

Das Oktoberfest hat inzwischen auf dem ganzen Globus diverse Nachahmer. Die Chinesen feiern das zweitgrößte Oktoberfest mit etwa drei Millionen Besuchern in Qingdao, Kanada kann in der Stadt Kitchener bei seinem Fest mit ungefähr 700.000 Besuchern pro Jahr aufwarten und in Blumenau/Brasilien kommt man auf rund 600.000 Menschen, die das Oktoberfest feiern.

Bildquelle: © Maren / Pixelio.de

Autoaufkleber problemlos entfernen

Wo findet man nicht überall Autoaufkleber. Manch einer bringt sich aus jedem Urlaub einen solchen mit, der Nächste möchte den Namen seiner Kinder bekannt geben, oder dass er nicht allein unterwegs ist, wieder ein anderer liebt lustige Sprüche auf der Heckscheibe, mit denen er die hinter ihm Fahrenden ärgern will. Egal, was es für ein Autoaufkleber sein mag und aus welchem Grund man ihn besitzt, irgendwann einmal hat man sich sattgesehen und möchte den Aufkleber nur noch loswerden.

Vorsicht ist das oberste Gebot bei der Entfernung von Autoaufklebern. Eine allzu grobe Vorgehensweise kann zu Schäden am Lack führen oder sogar noch Schlimmeres verursachen. Es kommt darauf an, wo sich der Aufkleber befindet. Beliebt ist die Heckpartie des Fahrzeuges. Dort prangen die Aufkleber auf der Scheibe oder der Kofferraumklappe. Mit einem Heißluftföhn kann man versuchen, den Aufkleber geschmeidig zu machen und vorsichtig abzuziehen. Das ist der Tipp von Experten, doch sie warnen auch. Steigen die Temperaturen beim Föhnen über 100 Grad Celsius drohen Lackschäden. Darum gilt: Abstand zum Auto halten!

Das Aufweichen der Aufkleber mit Hilfe von Heißluft befürwortet Arnulf Thiemel als ADAC-Experte dagegen nicht. Immerhin kann man nicht wissen, wie heiß der Lack wird. Es ist ein schmaler Grat zwischen der richtigen Temperatur zum Lösen des Aufklebers und der zu hohen Temperatur, die sich negativ auf den Lack auswirkt. Thiemel rät lieber zum Nutzen der Sonneneinstrahlung. Stellt man sein Auto für mehrere Stunden in die Sonne, lässt sich der Lack gleichfalls aufheizen und das ohne einen Schaden daran zu riskieren.

Ist der Aufkleber entfernt, bleiben oft Rückstände vom Klebstoff. Für sie gibt es Klebstoffentferner im Fachhandel. Das verwendete Produkt sollte frei von Aceton und mit dem Aufdruck „Für Lacke geeignet“ versehen sein. Bevor man das Mittel für die Entfernung der Kleberückstände nutzt, testet man es an einer unauffälligen Stelle.

Vor dem Einsatz der chemischen Keule empfiehlt sich ein Ablöseversuch mit Wasser und Spülmittel beziehungsweise Autoshampoo. Manchmal hat man bereits damit Erfolg. Essigreiniger und dergleichen darf aber nicht verwendet werden.

Auf einer Glasscheibe lassen sich Aufkleber in der Regel leichter entfernen. Die Wärme der Sonne bringt häufig schon den gewünschten Erfolg, sodass man den Aufkleber mit einem Holz- oder Kunststoffspatel abziehen kann. Bei der Verwendung des Heißluftföhns könnte dagegen die Scheibe springen. Klebstoffreste reibt man mit einem mit Spiritus getränkten Küchentuch weg.

Der schwierigste Fall ist nach einhelliger Expertenmeinung der Aufkleber auf Kunststoffoberflächen. Das Auto lässt sich hier wiederum durch das Stehen in der Sonne vorbereiten. Anschließend versucht man vorsichtig mit einem Holzschaber sein Glück. Schafft man es nicht, den Aufkleber zu lösen, bricht man am besten seine Versuche ab und wendet sich an eine Werkstatt. Werden nämlich Kunststoffteile beschädigt, ist zumeist nur ein kostspieliger Austausch von ihnen möglich.

Auf keinen Fall darf man Aufkleber auf den Abdeckungen der Airbags anbringen. Sie könnten die Funktion des Airbags negativ beeinflussen. Befinden sich bereits hartnäckig haftende Klebebildchen auf den Airbagabdeckungen, gehört die Entfernung unbedingt in fachmännische Hände. Beim Entfernen könnte der Airbag beschädigt oder sogar ausgelöst werden. Das wäre eine überaus unschöne Situation.

Bildquelle: © Kurt / Pixelio.de

Nicht jeder ist ein Fluglärmgegner – und bekennt sich durch einen Aufkleber dazu

Was gab es in den letzten Jahren nicht für Proteste gegen Fluglärm! Der ständig zunehmende Flugverkehr nervt, denn er geht mit einer unglaublichen Lärmbelästigung einher. Ob nun kleine Flughäfen, wo sich hauptsächlich bei schönem Wetter Sportpiloten austoben oder große Flughäfen, wie der Flughafen in Frankfurt am Main, wo die Flugzeuge im Minutentakt abheben und landen, der Lärm ist besonders für die Anwohner unerträglich und kann sogar krankmachen. Deshalb wird geplanten Ausbauten stets mit Demonstrationen, Unterschriftensammlungen und eben auch Aufklebern begegnet. Ferner setzt sich die Anwohnerschaft in betroffenen Gebieten gerne für ein Nachtflugverbot ein. Doch nicht jeder findet Fluglärm abschreckend. Im Gegenteil: Im Raum Stuttgart gibt es eine Interessengemeinschaft, die vom Luftverkehr ganz begeistert ist und ihn mit „I love Fluglärm“ – Aufklebern tatkräftig unterstützt.

Es ist erstaunlich, dass ausgerechnet etwas bei einigen Sympathie erregt, was von der Öffentlichkeit scheinbar rigoros abgelehnt wird. Aufkleber mit der Aufschrift „I love …“ sind nicht neu. Man kann vieles lieben und das Wort, welches den Satz vervollständigt, kann nach eigenen Wünschen ergänzt werden. Da wäre es im Grunde genommen auch nicht unbedingt außergewöhnlich, würden Mitarbeiter einer Fluggesellschaft so ihre Verbundenheit zu ihrem Arbeitgeber ausdrücken, aber gewagt scheint es doch zu sein.

Entdeckt wurde ein „I love Fluglärm“ – Aufkleber im Übrigen auf einem Parkplatz in Tiengen. Der Kleinwagen mit Schweizer Kennzeichen stammte laut diesem sogar aus dem Kanton Aargau. Kurioserweise wird eben jener Kanton gemäß Fluglärm-Staatsvertrag, von dem gleichfalls deutsche Gemeinden betroffen sind, in der Zukunft zusätzlichen Belastungen durch einen intensivierten Flugverkehr ausgesetzt sein. Ergänzt wurde der Aufkleber durch einen Swiss-Jet aus Stoff. Er war auf der Heckablage sozusagen fertig zum Start positioniert. Bei dem Autobesitzer musste es sich also um einen ausgesprochenen Luftverkehrfan handeln. Somit dürfte er auch wohlwollend den Menschen gegenüberstehen, welche die Aufkleber mit der Aufschrift „I love Fluglärm“ unter die Leute bringen. Bestellbar sind sie übrigens im Internet. Alternativ kann man sich selber ein Design für seinen ganz persönlichen „I love“ – Aufkleber ausdenken.

Die Interessengruppe hinter der Aufkleberaktion hält zu einem besseren Verständnis derselben auch eine Interpretationshilfe bereit. Man will sich nicht etwa für Fluglärm aussprechen, vielmehr dient der Slogan bewusst als provokatives Statement, welches ein positives Umdenken anregen soll. Der Flugverkehr ist nicht ausschließlich negativ zu sehen. Er bringt viele positive Begleiterscheinungen mit, von denen letztendlich auch die Bevölkerung profitiert.

Der Fluglärm-Aufkleber regt aber nicht nur zum Umdenken, sondern gleichfalls zum Nachdenken an. Da wäre zum Beispiel die schon ewig währende Debatte über die Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg, die ständig verschoben wird. Könnte man da nicht mit einem Aufkleber ein wenig nachhelfen?

Ein anderer Kandidat wäre die Hochrhein-Region. Sie ist gemeinsam mit dem Kanton Aargau vom oben genannten Staatsvertrag betroffen. Da bietet sich doch ein Aufkleber mit der Aufschrift „I love Staatsvertrag“ an.

Die Initiative beflügelt die Fantasie auf vielfältige Art und Weise. Jeder kennt doch etwas, worüber man sich aufregt. Warum sich nicht einmal für die Sache aussprechen? Damit beweist man Mut und Rückgrat. Ansonsten bleiben immer noch die altbewährten Aufdrucke wie „I love meine Heimatstadt“, „I love meinen Hund“, „I love meinen Partner“ und so weiter.

Bildquelle: © Lisa Schwarz / Pixelio.de

Poster macht heiß auf neuen James – Bond – Streifen

Der beliebteste Spion kehrt endlich wieder zurück. In seinem erfüllten Leben hat er schon einiges durchgemacht. Die Welt war ihm nicht genug, er sandte Liebesgrüße aus Moskau, war ihn tödlicher Mission unterwegs und spendete ein Quantum Trost. Die Rede ist natürlich von James Bond. Seit 1962 ist er im Auftrag des britischen Geheimdienstes unterwegs und auf der Jagd nach den fiesesten Gaunern, welche das Fortbestehen der Menschheit bedrohen. Auch gestorben ist er schon, aber er kehrt immer wieder zurück, um die Welt zu retten.

Im neuesten Streifen droht ihm, der Himmel auf den Kopf zu fallen. Der Film trägt den Titel „James Bond 007 – Skyfall“. Am 1. November 2012 ist es soweit. Ab dann läuft das neueste Abenteuer des Superspions in den deutschen Kinos. Bis dahin macht das Poster zum Film richtig heiß darauf.

Wieder einmal verkörpert der smarte Daniel Craig den Agenten James Bond und wieder einmal gerät er zwischen die Fronten. Das dabei wie so oft, seine Treue und sein Vertrauen zu seinen direkten Vorgesetzten auf die Probe gestellt wird, versteht sich von selbst.

Die Regie zum neuen Film „Skyfall“ führte Sam Mendes. Er drehte unter anderem „American Beauty“. Vor der Kamera tummelten sich neben Daniel Craig natürlich zahlreiche hübsche Frauen. Sie gehören seit jeher zu James Bond. Den zu Anfang häufig unbekannten Bond – Girls war eine grandiose Karriere sicher. Man denke hier nur an Oscar – Gewinnerin Halle Berry. Sie spielte 2002 an der Seite von Pierce Brosnan in „Stirb an einem anderen Tag“. Unvergessen ihr Auftritt, als sie im knappen Bikini aus dem Meer steigt und das Wasser von ihrem atemberaubenden Körper perlt. Halle Berry war zwar bereits vorher in dem einen oder anderen Film dabei gewesen, spielte auch Hauptrollen, aber die Rolle als Bond–Girl brachte sie in die Köpfe der Menschen.

In „Skyfall“ gibt es zwei Bond-Girls. Zum einen ist dies die Französin Bérénice Marlohe – sie rückte erst durch „Skyfall“ in den Mittelpunkt des internationalen Interesses und war vorher hauptsächlich in französischen Produktionen zu sehen – und zum anderen Naomie Harris. Sie wurde bereits durch ihr Mitwirken als Voodoo-Priesterin Calypso in „Pirates of Caribbean – Fluch der Karibik 2“ bekannt.

Im letzten Film brachte James Bond ein global agierendes Verbrecherkartell zur Strecke, in „Skyfall“ geht es M, der Chefin des MI6, dargestellt von Judi Dench, wegen einem düsteren Geheimnis aus ihrer Vergangenheit an den Kragen. Dadurch gerät der gesamte britische Geheimdienst in Bedrängnis. James Bond muss sich entscheiden, um welchen Preis er den Secret Service vor Silva (Javier Bardem) beschützen möchte und wie weit die Loyalität zu seiner langjährigen Vorgesetzten tatsächlich geht.

Daniel Craig, Judi Dench und Javier Bardem sind längst nicht die bekanntesten Gesichter, die im neuen James Bond – Streifen mitwirken. Da wäre zum Beispiel Ralph Fiennes als Gareth Molley zu nennen oder Albert Finney als Kincade.

Das Poster selbst begnügt sich mit dem Hauptdarsteller Daniel Craig und kommt schlicht daher. Craig ist vor dem üblichen schwarz-weißen Bond – Hintergrund zu sehen, der Fans nur allzu gut bekannt sein dürfte. Den Titelsong singt übrigens niemand Geringeres als Superstar Adele.

Bildquelle: © Gerd Altmann / Pixelio.de