Aufkleber und T-Shirt Blog

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Revolutionärer Drucker von Oki vorgestellt – auch T-Shirt Druck damit möglich

Sattes, klares und strahlendes Weiß auf buntem Untergrund, ein schöner Anblick, der bisher allerdings nicht mit Druckern erzielt werden konnte. Jetzt hat der Hersteller Oki eine Serie von White Toner-Druckern entwickelt und herausgebracht. Sie drucken weiß genauso wie alle anderen Farben. Durch diese Möglichkeit erweitert sich das Einsatzgebiet von Druckern erheblich. Die Erstellung von Gegenlichtbeschilderung, Transfermaterialien, Designproofs, der T-Shirt-Druck und Dummy-Bau wird nunmehr wesentlich erleichtert. Bisher wurden entweder Tintenstrahldrucker oder spezielle Transfer-Film-Ready- oder Farbveredelungs-Technologien dafür verwendet. Das war ein zeitaufwändiges Unterfangen. Zudem waren solche sogenannten Nischenanwendungen mit einem hohen Kosten- und Wartungsaufwand verbunden.

Die White Toner-Drucker sind mit LED-Technologie ausgestattet. Eine regelmäßige Wartung ist nicht notwendig. Ferner entfällt die Trocknungsphase, die bei Tintenstrahldruckern eingehalten werden muss, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Mit den Druckerzeugnissen der White Toner-Drucker kann sofort weitergearbeitet werden. Dadurch lässt sich wesentlich schneller produzieren, als es bei tintenbasierten Systemen der Fall ist. Trotz der verkürzten Produktionszeit sind die Resultate kratz- und wischfest. Der gerade Papierweg ermöglicht sogar die Verwendung von dickeren oder schwierig zu verarbeitenden Materialien. Die Verbrauchsmaterialien kann der Anwender selbst leicht tauschen.

Die Drucker gibt es im A4- und A3-Format. Das A4-Gerät ist mit Vierfarbdruck (CMY und Weiß) ausgestattet. Im Transparenzmodus werden 8 Seiten pro Minute erstellt. Bei der Nutzung mit normalem Papier sind es 34 Seiten pro Minute. Für größere Druckaufträge stehen ebenfalls A4- und A3-Geräte zur Auswahl. Sie schaffen 16 A3-Seiten beziehungsweise 31 A4-Seiten pro Minute. Die Geräte sind mit höheren Tonerkapazitäten ausgerüstet. Zwei Modelle stehen hier zur Auswahl. Sie erzeugen die volle Farbpalette mit Hilfe von CMY sowie Weiß Tonern. Bis zu 1,2 Meter lange Folien oder Banner lassen sich mit ihnen realisieren.

Die neuen White-Toner-Drucker sind also wahre Alleskönner, jedoch sind sie nicht für alle verfügbar. Wer mal eben schnell knapp 3.000 Euro übrig hat – ein A4-Modell kostet ab 2.900 Euro aufwärts-, kann sich einen der Drucker hinstellen. Im Kaufpreis enthalten ist eine 3 Jahre Vor-Ort-Garantie inklusive Next-Business-Day-Service. Die Drucker werden nur über geschulte Fachhandelspartner angeboten. Hauptsächlich dürften sie allerdings für den Businessbereich vorgesehen sein. Es hört sich zwar verlockend an, dass man mit diesen Geräten seinen eigenen T-Shirt Druck vornehmen kann, jedoch sollte man ehrlich zu sich selbst sein: Der Kaufpreis wird sich wohl erst nach vielen Jahren amortisieren, wenn es überhaupt einmal der Fall ist.

Auch ohne neuen White Toner-Drucker braucht man auf sein bedrucktes T-Shirt nicht zu verzichten, ja mehr noch: Das T-Shirt drucken zu lassen ist wesentlich günstiger als die Anschaffung eines dieser oben vorgestellten Druckergeräte. Ein solcher White Toner-Drucker ist wirklich nur für Menschen und Firmen eine Empfehlung, die in hohem Maße verschiedene Materialien regelmäßig bedrucken. Werbe- und Eventagenturen könnten von einem solchen Drucker beispielsweise einen großen Nutzen haben. Der Hersteller legt das Augenmerk beim Verkauf seiner neuen Produktlinie auch hauptsächlich auf gewerbliche Kunden, wie man unschwer bereits an der Bezeichnung der Garantieleistungen erkennen kann. Jedenfalls hat Oki mit seinen White Toner-Druckern einen neuen Maßstab gesetzt und sicher wird es bald eifrige Nachahmer geben, sodass in der Zukunft, sofern sich diese Technologie durchsetzt, der White Toner-Drucker für jeden erreichbar sein wird.

Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / Pixelio.de

Von wegen prüde und humorlose Engländer – lustige Sticker weisen in der Londoner U-Bahn den Weg

In der U-Bahn von London kann man sich den „Fun Seat“ aussuchen, sofern er frei ist, oder bei „Camilla & Charles“ aussteigen. Man muss nur auf die lustigen Sticker achten, die seit einiger Zeit die U-Bahn-Waggons und –Pläne zieren. Hinter der Aktion steckt eine Gruppe von Künstlern, die mit dieser Form von Street Art die Fahrgäste ein wenig heiter stimmen wollen.

Gerade den U-Bahn-Plänen geht man lieber aus dem Weg. Für die meisten Menschen sind sie nur ein undurchdringliches Wirrwarr aus Punkten, Strichen und Namen. Wer täglich die gleiche Strecke fährt, kennt den Weg ohnehin schon auswendig und würdigt den Streckenplan keines Blickes mehr. Das sollte man aber nun unbedingt einmal wieder tun. Denn jetzt halten die Bahnen nicht mehr am Piccadilly Circus oder der Notting Hill Gate, sondern bei „Diana“, „Drunk“ (zu deutsch betrunken) oder „The End“, was unzweifelhaft für die Endstation steht. Doch ein zu langes Draufstarren und Amüsieren wird vom Plan auch bestraft. Der findet es nämlich gar nicht schön, ständig begafft zu werden und gibt seine Abneigung dagegen den Fahrgästen mit einem „Stop Staring“ (“Hör auf, so zu gucken“) bekannt.

Die derzeit im Londoner Untergrund zu sehende Street Art trieft vor typisch britischem schwarzem Humor. Urheber ist die Künstlervereinigung „Stickers on the Central Line“. Demzufolge werden die Sticker nur innerhalb der Central Line verwendet, welche die längste U-Bahn-Linie in der Hauptstadt Englands ist. Sogar ein Sinn steckt dahinter. Hat man sein Singleleben satt, kann man beispielsweise direkt in eine Beziehung fahren, indem man sich mit der U-Bahn von der Haltestelle „Single“ zum nächsten Stopp mit dem Titel „In a relationship“ bringen lässt. Weiterhin wird an die menschlichen Bedürfnisse gedacht. Muss man austreten, steht eine entsprechende Station mit dem Namen „Toilets“ zur Verfügung. Zuvorkommenderweise lassen sich dem Streckenplan auch gleich die Preise nach Geschlechtern getrennt für den Toilettengang entnehmen.

Der Schilderwald in der U-Bahn wirkt dank der liebenswerten Geister, den fliegenden Hexen und den gezielt platzierten Buchstaben nun fröhlich-verspielt. Der ironische Unterton ist dabei aber nicht zur überhören. Ist man eher ängstlich, ist der „Broken Hill“ wahrscheinlich nicht die richtige Station für einen Ausstieg. Hier bricht die Linie nämlich einfach ab. Ob das der Wahrheit entspricht? Hinfahren und selbst nachschauen!

Mit einer gewissen Ironie geht es im Inneren der Waggons weiter. Man achte hier auf die etwas unscheinbar wirkenden blau-weißen Sticker. Erst bei genauerem Hinsehen offenbaren sie ihr spaßiges Geheimnis. Bei der Auswahl des richtigen Sitzplatzes sollte man Vorsicht walten lassen. Der oben bereits vorgestellte „Fun Seat“ etwa ist für Gäste gedacht, die sich gerne dem Trinken, Rauchen und „Unzucht treiben“ hingeben. Wohlweislich ist er oft weit genug vom „Royal Seat“ („Königlicher Sitz“) entfernt, denn wer möchte sich solchen Dingen schon gern unter den Augen der Königsfamilie hingeben. Womöglich landet man dann auch noch auf dem „Electric Seat“ („Elektrischer Stuhl“), obwohl dieser eher für „stinkende Fahrgäste“ und Mörder reserviert ist.

Welcher Gedanke zu der Stickeraktion führte, verrät die Künstler-Bewegung auf ihrer Facebook-Seite. Man möchte die Central Line verschönern und einen Beitrag zur Verbesserung der Stimmung unter den Fahrgästen leisten. Mit durch die Sticker angeregten Diskussionen und die Freude über sie soll dem Frust über Streiks, Verspätungen und Bauarbeiten entgegengewirkt werden. Ein guter Vorsatz. Da kann man nur wünschen, dass die Fahrgäste die Sticker ebenfalls als Aufwertung der Qualität ihrer U-Bahn-Fahrt sehen.

Bildquelle: © Ingelotte / Pixelio.de

In der Rotterdamer Kunsthalle wurden mehrere Kunstwerke auf Leinwand gestohlen

Sieben Meisterwerke von unschätzbarem Wert sind bei einem Einbruch in die Rotterdamer Kunsthalle in der Nacht vom 15. zum 16. Oktober in die Hände von dreisten Dieben gefallen. Nach Polizeiangaben war der Tatzeitpunkt etwa 3 Uhr am frühen Dienstagmorgen. Wachpersonal gibt es nicht. Ein automatisiertes Sicherheitssystem mache ein solches entbehrlich, gab ein Sprecher des Museums an. Dieses System löste auch einen Alarm aus, als die Polizei allerdings vor Ort eintraf, war von den Dieben längst nichts mehr zu sehen. So werden nun mögliche Zeugen befragt und Videoaufzeichnungen nach eventuellen Hinweisen ausgewertet. Weiterhin wurden Fingerabdrücke an den Zugangstoren des Rotterdamer Museumsparks, von welchem die Kunsthalle ein Teil ist, gesichert.

Nach ersten Ermittlungen geht man davon aus, dass die Tat exakt vorbereitet war. Gestohlen wurden unter anderem Picassos „Tête d´Arlequin“ aus dem Jahre 1971, zwei Gemälde von Monet – „Charing Cross Bridge, London“ und „Waterloo Bridge, London“, beide aus dem Jahre 1901 -, Gauguins „Femme Devant une Fenêtre Ouverte, diete La Financée“ von 1888, Matisses „La Liseuse en Blanc et Jaune“ von 1919, ein Selbstporträt von Meyer de Haan, das zwischen 1889 und 1891 entstand, sowie das von dem im Juli 2011 verstorbenen Gegenwartskünstler Lucian Freud erschaffene Kunstwerk „Woman with Eyes Closed“ aus dem Jahre 2002. Darunter waren einige Stücke auf Leinwand, wie etwa die Gemälde von Monet, der sich der Ölmalerei auf Leinwand verschrieben hatte.

Dass die Tat geplant war, dafür spricht auch der Umstand, dass die Bilder anlässlich einer Sonderausstellung in der Kunsthalle von Rotterdam gezeigt wurden. Sie stammen aus der Privatsammlung des im vergangenen Jahr verstorbenen Geschäftsmanns Willem Cordia. Dessen Witwe Marijke Cordia-Van der Laan hatte die Werke anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Kunsthalle zur Verfügung gestellt. Am 7. Oktober 2012 wurde die Sonderausstellung zu diesem Thema eröffnet.

Der aktuelle Kunstraub ist der gravierendste Kunstraub seit 20 Jahren in den Niederlanden. Damals, im April 1991, wurden aus dem Amsterdamer Van-Gogh-Museum gleich 20 Kunstwerke entwendet. Sie fand man später unversehrt im Fluchtfahrzeug der vier Täter wieder. Am Raub beteiligt waren zwei Sicherheitsmänner des Museums und zwei Helfer von jenen.

Im jetzigen Fall tappt man noch im Dunkeln. Ein Verkauf auf dem regulären Kunstmarkt ist ausgeschlossen. Die Gemälde, die zum Teil auf Leinwand sind, wurden bereits als gestohlen gemeldet und sind daher unverkäuflich. Man geht eher davon aus, dass die Diebe von der Versicherung oder dem Museum Lösegeld erpressen wollen. Ein Verkauf auf dem Schwarzmarkt wäre ebenfalls möglich, dann würden aber die Kunstwerke unter einem wesentlich niedrigeren Wert als dem tatsächlichen verkauft.

Die Privatsammlung Cordias umfasst über 150 Werke von bekannten Künstlern. Sie trägt offiziell den Namen Triton-Sammlung. Die Kunsthalle in Rotterdam verfügt über keine eigene Sammlung. Pro Jahr finden rund 25 Ausstellungen statt. Die gezeigten Exponate sind allesamt Leihgaben von Stiftungen, privaten Sammlern und anderen Institutionen. Die Kunsthalle hat eine Ausstellungsfläche von etwa 3.300 Quadratmetern, die sich über zwei kleine Galerien und drei Ausstellungshallen erstrecken. Eröffnet wurde das in der Landessprache als Kunsthal Rotterdam bezeichnete Museum 1992. Es wurde von den Architekten Fumi Hoshimo und Rem Kohlhaas entworfen. Weiterhin befinden sich im selben Gebäude ein Auditorium und ein Restaurant.

Bildquelle: © Angela Parszyk / Pixelio.de

Licht im Dschungel der Etiketten auf Lebensmitteln

Ein alltägliches Bild im Supermarkt: Bevor man sich für eine Ware entscheidet, nimmt man sie in die Hand und studiert das Etikett darauf. Danach tappt man aber immer noch im Dunkeln, was beispielsweise die Herkunft betrifft. Nach dem jüngsten Lebensmittelskandal, bei dem Tausende von Menschen durch Erdbeeren aus China von einem aggressiven Magen-Darm-Virus befallen waren, schaut man wieder öfter hin, was im Einkaufswagen landet. Nur leider sind die Informationen auf den Etiketten häufig äußerst dürftig.

Das Problem ist der EU längst bekannt und es wurden auch schon Maßnahmen ergriffen. Man führte nämlich drei verschiedene Gütezeichen ein. Diese offenbaren allerdings große Schwächen, denn zum einen kennt sie kaum einer und zum anderen werden sie von den wenigen Eingeweihten mit großer Wahrscheinlichkeit falsch verstanden.

In der Abteilung für Obst und Gemüse findet sich der Kunde noch relativ gut zurecht. Auf den dort zu lesenden Schildern steht neben dem Preis zumeist ebenfalls das Herkunftsland. In allen anderen Abteilungen wird es aber schon wesentlich schwieriger, eindeutige Informationen zum Ursprung des Lebensmittels zu erhalten.

Laut einer aktuellen Umfrage schauen über 50 Prozent der Verbraucher nach der Herkunft des Produkts. Knapp 80 Prozent der Befragten sind sogar bereit, mehr auszugeben, wenn das Lebensmittel aus der Region kommt. Dazu müsste man dies allerdings erst einmal erkennen können. In den meisten Fällen ist es für den Kunden unmöglich, Genaueres zum Herkunftsland zu erfahren. Umso mehr Zutaten enthalten sind, umso komplizierter wird es. Die Etiketten auf Tiefkühlkost oder Konserven enthalten in der Regel überhaupt keine Aussage darüber, woher die Zutaten stammen.

Um die Qualität eines Lebensmittels einschätzen zu können, vergibt die EU Gütesiegel. Eines davon ist „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.). Dahinter verbergen sich Lebensmittel, die eng mit einer bestimmten Region und den dort angebauten landwirtschaftlichen Erzeugnissen oder allgemein dort erzeugten Rohstoffen in Verbindung stehen. Das wären zum Beispiel Nürnberger Rostbratwürste oder Lübecker Marzipan. Man sollte also davon ausgehen können, dass diese Lebensmittel aus einheimischen Rohstoffen entstanden sind. Dem ist aber nicht so. Die mit dem g.g.A.-Gütezeichen gekennzeichneten Lebensmittel müssen lediglich eine der Produktionsstufen im Herkunftsgebiet durchlaufen. So könnten etwa die Tiere für das Fleisch der Bratwürste aus dem Ausland stammen und nur die Weiterverarbeitung des Fleisches hier erfolgen.

Eigentlich sollten mit der Einführung des g.g.A.-Zeichens die Marken gestärkt werden, große Unternehmen aber missbrauchen dieses Siegel nur allzu gern zu ihrem Vorteil. Für den Schwarzwälder Schinken werden die Tiere zum Beispiel aus großen Schweinemastbetrieben in Dänemark eingeführt. Nur das Fleisch wird im Schwarzwald gepökelt und geräuchert. Trotzdem darf das Etikett der EU verwendet werden.

Die beiden anderen Gütezeichen – „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g.U.) und „garantiert traditionelle Spezialität“ g.t.S. – sind wesentlich schwieriger zu ergattern. Ersteres ist auf 29 deutschen Produkten zu finden. Definiert ist es so: „Die Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung muss in einem bestimmten geografischen Gebiet erfolgen“. Demzufolge muss das Produkt tatsächlich alle Produktionsschritte im angegebenen Gebiet durchlaufen.

Auf Traditionen baut das Etikett „garantiert traditionelle Spezialität“ (g.t.S.) auf. Die Erzeugnisse müssen traditionell zusammengesetzt und traditionell hergestellt sein. Bisher hat kein deutsches Produkt dieses Siegel erhalten. In der EU gibt es insgesamt 38 Lebensmittel mit dieser Kennzeichnung, darunter der italienische Mozzarella und der spanische Serrano-Schinken.

Bildquelle: © veit kern / Pixelio.de

Trailer und Poster für neuen Film mit Tom Cruise veröffentlicht

Großereignisse im Kino werfen in der Regel schon monatelang vorher ihre Schatten voraus. Unter einem Großereignis ist dabei ein Film zu verstehen, der hochkarätig besetzt ist, der ein brisantes Thema aufgreift oder dessen Vorlage ein Bestseller bildet, der nunmehr verfilmt wurde. Der neue Film mit Tom Cruise gehört irgendwie in alle drei Kategorien. Die hochkarätige Besetzung darf Tom Cruise für sich allein verbuchen, als Vorlage des Films diente die von Lee Child unter dem gleichen Namen herausgebrachte Buchreihe und das Thema könnte man auch als brisant bezeichnen. Vornehmlich ist „Jack Reacher“ aber ein Actionfilm und daher genau passend für Tom Cruise, der eben jenen Mann spielt.

Das Poster zum Film lässt keinerlei Zweifel daran, wer hier der Star und Hauptdarsteller ist, zu sehen ist nämlich darauf nur Tom Cruise. Der 50jährige Schauspieler, der unter anderem mit Filmen wie „Top Gun“ oder der „Mission: Impossible“ – Reihe globale Berühmtheit erlangte, präsentiert sich auf dem Poster smart wie eh und je. Er scheint kein bisschen gealtert und immer noch in Bestform.

In „Jack Reacher“ spielt Cruise einen ehemaligen Militärpolizisten. Eigentlich ist er nicht mehr im Dienst, aber als ein Scharfschütze fünf Menschen in einer belebten Einkaufsstraße erschießt und nach seiner Festnahme ausdrücklich nach Jack Reacher verlangt, wird er zurückbeordert. Immer tiefer gerät Reacher in den Fall hinein, der so etwas wie eine Reise in die ungeliebte Vergangenheit für ihn darstellt. Dabei wird dem Polizisten schnell klar, dass der Scharfschütze eigentlich nur die Spitze des Eisberges ist und lediglich als Marionette missbraucht wurde. Hier geht es um weitaus mehr und Reacher beschleicht die leise Ahnung, dass ihm sein früherer Gegner The Zec, gespielt von Werner Herzog, an den Kragen will. Wie es ausgeht, erfährt man ab dem 3. Januar 2013 in den deutschen Kinos. Vorab kann man sich mit Trailern und dem offiziellen Poster zum Film einen kleinen Vorgeschmack holen, was auf einen zukommt.

Cruise ist bereits seit drei Jahrzehnten in der Filmbranche erfolgreich. Neben der Schauspielerei widmet er sich weiterhin der Produktion von Filmen. Seine Filme haben weltweit bereits über acht Milliarden Dollar eingespielt. Zudem war er schon mehrfach für den Oscar nominiert und hat einige Golden Globes gewonnen. Dass er nicht nur ein Actionheld ist, hat der Superstar ebenfalls in seiner langjährigen Karriere bewiesen. Im Jahre 2010 wirkte er beispielsweise an der Seite von Cameron Diaz in der Komödie „Knight and Day“ mit. Ganz andere Wege ging Cruise 2008, als er im weltweit erfolgreichen und hochgelobten Streifen „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ den Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg spielte. Dieser Film ist mit seinem Einspielergebnis von fast 200 Millionen Dollar aus kommerzieller Sicht der fünfterfolgreichste Film der Welt. Aufgegriffen wurde das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944, welches der Auslöser schwerwiegender Ereignisse war. Allein 200 Menschen wurden infolge des missglückten Attentates vom Nazi-Regime hingerichtet oder in den Tod getrieben.

In seinem neuen Film „Jack Reacher“ zeigt sich Cruise allerdings wieder von der Seite, die die Menschen an ihm am meisten lieben: actiongeladen und kraftvoll. Das kann man im Vorfeld dem Poster entnehmen. Darauf ist Cruise mit ernstem Blick, cooler Lederjacke und Pistole in der rechten Hand zu sehen.

Bildquelle: © Gerd Altmann /pixelio

Aufkleber erfreuen sich bei Kindern großer Beliebtheit und manchmal sind sie sogar nützlich

Wo man hinschaut, hängen die bunten Klebebildchen. Ob am Schrank, am Bett oder an der Tür, Kinder lieben Aufkleber über alles und diese Liebe wird vom Handel sogar noch geschürt, indem regelmäßig Sammelalben zu bestimmten Themen herausgebracht werden, die man mit Aufklebern füllen muss. Manche Sticker sind schön, andere wiederum verunzieren in den Augen der Eltern eher die gewählte Klebefläche. Der Nutzen liegt hier im Auge des Betrachters. Die Kinder halten den Aufkleber für unentbehrlich, die Eltern sehen ihn im schlimmsten Falle als echten „Schandfleck“ und denken mit Grausen an den Tag, an dem sie den Aufkleber wieder mühevoll entfernen müssen.

Nunmehr gibt es einen Aufkleber, der Kindern und Eltern gleichermaßen gefallen wird: den „Kinderfinder“. Der „Kinderfinder“ ist nicht nur ansprechend gestaltet, er erfüllt auch einen Zweck und ist kostenlos. Seinen Platz findet er auf den unteren Türhälften, denn er soll in Gefahrensituationen den rechten Weg weisen.

Vorgestellt und ausgegeben wird der Aufkleber von der Lohmarer Feuerwehr. Er ist rund, rot-weiß und passt genau in das neue einheitliche Bild, welches die fünf Feuerwehr-Standorte zeigen. Bisher ging es hier bunt gemischt zu. Alles sah anders aus und war eigentlich gar nicht richtig zuzuordnen. Visitenkarten, Plakate, Briefköpfe, Anstecker, Flyer, die Webseite und sogar die Schilder der Standorte waren in unterschiedlichen Designs gehalten, eine Zusammengehörigkeit nicht zu erkennen. Jetzt ist damit Schluss und die neue Einheit hat sich mit dem „Kinderfinder“ auch gleich für ein neues einheitliches Produkt zum Thema Menschenleben retten entschieden. In verqualmten brennenden Wohnungen soll der Aufkleber nämlich den Feuerwehrleuten den Weg zu den Bewohnern, speziell zu im betroffenen Haushalt lebenden Kindern, zeigen.

Auf dem Aufkleber befindet sich eine freie Fläche, die mit dem Namen des Kindes oder der Kinder beschriftet wird. Sehen die Einsatzkräfte den Aufkleber an der Tür, wissen sie, dass sich dahinter eventuell ein Kind oder mehrere Kinder in Not befinden. So ist ein schnelles Helfen möglich. Außerdem wird mit dem Aufkleber beabsichtigt, dass gezielt nach Kindern innerhalb einer Wohnung gesucht werden kann. Selbstverständlich werden die Einsatzkräfte ebenfalls in allen weiteren Räumen nach Personen suchen, mit dem „Kinderfinder“ aber können zuerst die Jüngsten aus der Gefahrenzone gebracht werden.

Warum der Aufkleber ausgerechnet an der unteren Türhälfte angebracht wird, hat einen Grund: Durch die Hitze und den nach oben steigenden Rauch bewegen sich Feuerwehrleute in gebückter Haltung durch ein brennendes Gebäude. Klebt der Aufkleber an der unteren Türhälfte, befindet er sich auf Augenhöhe und ist gut zu sehen. Die gute Sichtbarkeit wird zudem durch reflektierendes Material verstärkt.

Der „Kinderfinder“ ist eine gute Idee, die zur Nachahmung anregt. So könnte man auch einen eigenen Aufkleber gestalten und an geeigneter Stelle anbringen. Aufkleber haben sich in der Not bereits häufig bewährt. Man denke nur an die Notinsel-Aufkleber, die in vielen Städten verwendet werden, um Kindern zu zeigen, dass sie hier Hilfe bekommen. Auch selbstgestaltete Aufkleber mit Namen und Anschrift des Kindes oder eventuell medizinische Besonderheiten können im Notfall den Helfern wertvolle Informationen liefern. Dank der heutigen Möglichkeiten des Aufkleberdrucks sind hier mit ein wenig Fantasie zahlreiche Aufkleber machbar, die nicht nur gut aussehen und allen gefallen, sondern auch nützlich sind.

Bildquelle: © s.media / Pixelio.de