Aufkleber und T-Shirt Blog

Entries Tagged as ''

Ein Aufkleber klärt auf: Diese Orangen sind zum Essen und diese sind zum Pressen

Kaum einer kann hierzulande eine Orange von der anderen unterscheiden. Na klar, es gibt orangefarbene und es gibt blutrote Orangen. Man kann sie essen oder einen Saft daraus herstellen. Das weiß man im Allgemeinen, doch welche Eigenschaften Orangen mitbringen müssen, um zu den sogenannten Ess- und den sogenannten Press-Orangen zu gehören, das entzieht sich der Kenntnis der Meisten. Es gibt nämlich zwischen den einzelnen Orangesorten unverkennbare Unterschiede, über welche natürlich die Anbieter genauestens Bescheid wissen.

Ein Anbieter von Orangen in Deutschland ist SanLucar. Von ihm sind verschiedene Sorten erhältlich und um zu wissen, ob die Orange eher zum Essen oder eher zum Auspressen verwendet werden sollte, markiert dieser ab sofort seine Produkte mit einem Aufkleber, besser gesagt mit zwei verschiedenen Aufklebern in den Farben Gelb und Grün.

Zu finden sind die jeweiligen SanLucar-Aufkleber auf den Netzen und den Kisten. Die Orangen zum Auspressen werden mit einem gelben Sticker mit dem Hinweis „Pressen“ versehen, die Orangen zum Essen weisen einen grünen Sticker mit dem Hinweis „Essen“ auf. Damit ist nun eindeutig klar, wie welche Orangen am besten verwendet werden.

Navelorangen sind typische Vertreter der Ess-Orangen. Sie unterteilen sich nochmals in mehrere Unterarten. Ihre ursprüngliche Heimat ist Brasilien. Charakteristisch für sie ist die Ausstülpung an der Spitze. Eine Navelorange lässt sich problemlos schälen und in Stücke zerteilen. Wegen des Bestandteils Limonin ist sie zur Herstellung von Saft weniger geeignet. Er bewirkt, dass sich das Aroma des Saftes beim Pressen durch den Sauerstoff nach kurzer Zeit vermindert. Dennoch gibt es wie so oft eine Ausnahme: Die Sorte „Salustiana“ zählt zur Familie der Navelorangen, ist aber dank ihrer dünnen Schale für die Saftherstellung prädestiniert.

Eine Press-Orange hat weniger Fruchtfleisch, dafür aber einen größeren Saftanteil. Weiterhin ist kein Limonin in einer solchen Orange vorhanden. Stammt die Orange gleichzeitig aus nachhaltigem Anbau, ist die Schale zu 100 Prozent zum Verzehr geeignet. Dadurch lässt sich die Press-Orange fast vollständig verwerten. Orangen mit essbaren Schalen werden unter anderem vom oben genannten Anbieter SanLucar speziell gezüchtet. Besonders jetzt in der Weihnachtszeit sind diese Früchte im Vorteil. Schließlich kommt in viele Weihnachtsplätzchen die abgeriebene Schale von Orangen. Auch heißer Orangensaft wird in der kalten Jahreszeit gerne als Vitamin-C-Spender und zum Aufwärmen von innen konsumiert. Da können die Orangen zum Auspressen ganz klar punkten.

Nach wie vor gilt die Orange unabhängig von der Sorte als klassischer Vitamin-C-Spender: 100 g Orange enthalten etwa 50 mg Vitamin C. Das entspricht fast dem empfohlenen Tagesbedarf von 60 mg. Allgemein sind Orangen aus dem Ökolandbau frei von Konservierungsstoffen, die herkömmlichen Früchten in großer Menge zugesetzt werden dürfen. Auf das Wachsen der Schale wird dagegen überaus selten verzichtet.

Die größten Produzenten von Orangen sind Brasilien, die USA und Mexiko. Die beiden ersten Nationen produzieren jährlich weit über 10.000 Tonnen der wohlschmeckenden und gesunden Früchte. Dagegen befindet sich Mexiko mit gerade einmal knapp 4.000 Tonnen auf dem dritten Platz bereits weit abgeschlagen. Auch in Europa werden Orangen angebaut wie beispielsweise an den Hängen des Vulkans Ätna auf der italienischen Insel Sizilien, in Griechenland oder Spanien. Ihr Anteil an der Weltproduktion fällt aber nur gering aus.

Bildquelle: © Petra Bork / Pixelio.de

Aufkleber sammeln – neuerdings auch im Büro ein Hit

Was gab es nicht alles schon als Aufkleber: seltene Tiere, große Sportler, die erfolgreichsten Fußballmannschaften und vieles mehr. Alles Schnee von gestern. In den Niederlanden sammelt man Klebebildchen mit seinen Arbeitskollegen darauf. Besuche beim Chef und in anderen Abteilungen stehen dort nun häufiger an. Wie viele nette Sekretärinnen bekomme ich für meinen Abteilungsleiter? Was ist der Betriebsratsvorsitzende in Angehörigen der Buchhaltungsabteilung wert? Solche Fragen muss man sich heute im Arbeitsalltag stellen. Bis das Album voll ist, ist für Berührungsängste oder gar Antipathie gegenüber gewissen Mitarbeitern kein Platz, sonst geht man am Ende leer aus und ein anderer ist schneller.

Die Idee zum Aufkleber sammeln im Büro hatte eine niederländische Eventagentur. Geht es nach Willen dieser, bricht der Sammelwahn in Zukunft auch in Deutschland aus. Seit drei Jahren gibt es die Stickeraktionen bereits. In kleiner Auflage werden Sticker und dazu passende Sammelalben für Schulen, Sportvereine sowie Unternehmen hergestellt. Der Geschäftsführer der Agentur verrät, was hinter der Geschäftsidee steckt. Es ist der Spaß, den die Menschen dabei empfinden, Aufkleber von Personen zu sammeln, die zum persönlichen Bekanntenkreis gehören. Außerdem ist ein solches Stickeralbum eine schöne Erinnerung an vergangene Zeiten. So weiß man immer, mit wem man zu welcher Zeit zusammengearbeitet hat und kann sich an viele Episoden aus seinem Arbeitsleben erinnern.

Bisher wurden in den Niederlanden 800 derartige Aktionen durchgeführt. In Deutschland ist ein solches Angebot noch nicht vorhanden. Die Unternehmen, die sich für das Sticker sammeln entschieden haben, sind voll des Lobes. Natürlich bricht die Sammelleidenschaft nicht einfach aus, man sollte einen kleinen Anreiz geben, wie etwa ein Handy für den Ersten, der sein Album komplett hat, oder einen Gutschein für ein romantisches Essen zu zweit oder eine Wellnessbehandlung auf Kosten der Firma. Da bietet sich einiges an passenden Prämien für eifrige Sammler an. Der positive Nebeneffekt: Man muss den persönlichen Kontakt suchen und kommt persönlich ins Gespräch.

Eine solche Sammelaktion ist auch für lokale Sportvereine und Schulen eine tolle Sache, die man gemeinsam mit Sponsoren durchziehen kann. Für alle Beteiligten ergibt sich ein Imagegewinn- das haben die Aktionen in den Niederlanden gezeigt – und für die unmittelbar Betroffenen ist ihr Gesicht auf einem Aufkleber auch eine Art von Auszeichnung. Am Beispiel eines Sportvereins kann man das gut erklären. Welcher kleiner Sportler aus der Jugendabteilung eines Fußballvereins wäre nicht begeistert, wenn sein Porträt im örtlichen Supermarkt als Aufkleber mit einem dazugehörigen Stickeralbum erhältlich wäre, ganz wie man es sonst nur von den großen Stars kennt? Die Einsatzmöglichkeiten von personalisierten Stickern zum Sammeln sind immens. Und so kurz vor Weihnachten ist sicher noch so mancher Verein, manche Schule oder manches Unternehmen auf der Suche nach einer guten Geschenkidee.

Ansonsten kann man persönlich gestaltete Aufkleber ebenfalls in anderer Weise verwenden. Heute ist fast alles in der Fertigung von Stickern möglich. Die Wünsche des Kunden werden nur zu gern erfüllt. Dank Digitaltechnik gibt es kaum noch Grenzen, was die Gestaltung der angesagten Klebebildchen betrifft. Die Motive sind frei wählbar, ebenso die Größe und selbst wenn es nicht gleich eine komplette Stickersammlung inklusive Alben ist, kann man doch zu Weihnachten dem einen oder anderen mit einem personalisierten Aufkleber eine große Freude machen.

Bildquelle: © Paul Marx / Pixelio.de

Das Warten hat ein Ende – durch Poster angekündigt startet nun endlich der letzte Teil der Twilight-Saga

Premiere hatte der Film, bevor er ab dem 22. November 2012 offiziell in den deutschen Kinos anläuft, am 16. November in Berlin und natürlich kamen die Stars höchstpersönlich, um ihren Film vorzustellen und ihre Fans zu treffen. Diese waren zahlreich erschienen. Bei winterlichen Temperaturen fanden sich manche gar bereits am Tag zuvor ein, nur um sich einen guten Platz am roten Teppich zu sichern. Der guten Laune taten die niedrigen Temperaturen keinen Abbruch. Die Vorfreude machte einfach heiß und als die Stars endlich eintrafen, hallte ihnen einen nicht enden wollendes Kreischkonzert der vorwiegend weiblichen Fans in jugendlichem Alter entgegen. Einige von ihnen hatten auch Poster vom Film dabei, die sie sich von Robert Pattinson und Kristen Stewart eigenhändig signieren lassen wollten. Eine schöne Erinnerung an ein wohl einmaliges Treffen mit den Stars aus Twilight.

Nun aber zum Film: Er trägt den Titel “Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht” und ist der endgültig letzte Teil der “Twilight”-Saga. Damit die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt, wurde bei der Verfilmung des letzten Teils des Vampirroman-Zyklus auf zwei Hälften gesetzt. Das gleiche Prinzip wandte man bei “Harry Potter” an. Da wurde der letzte Roman ebenfalls in zwei Filme unterteilt.

Höhepunkt des ersten Teils von “Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht” war die Geburt des gemeinsamen Kindes von Vampir Edward (Robert Pattinson) und Bella (Kristen Stewart). Der zweite Teil schließt unmittelbar an die Handlung aus Teil eins an und ist schon deshalb ein Muss für alle eingefleischten Fans. Schließlich muss man doch wissen, wie sich das alltägliche Leben einer Vampirfamilie abspielt und welche Gefahren lauern. Zuerst einmal aber muss Bella ihr neues Leben als frisch in eine Untote verwandelte in den Griff bekommen. An wem oder was darf man seinen Blutdurst stillen? Wie fliegt man richtig durch die Lüfte? Und wie bewegt man sich unfallfrei mit Überschallgeschwindigkeit durch den Raum? Diese Fragen stellen sich Bella, bevor sie endgültig in ihre Mutterrolle schlüpfen darf.

Die Verwandlung zu einem echten Vampir nimmt einige Jahre in Anspruch, denn im zweiten Teil von “Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht” ist das süße Töchterchen bereits im Schulalter und wird schnell zur Zielscheibe anderer Vampire. Der dramatische Höhepunkt ist demzufolge der gemeinsame Kampf gegen den italienischen Vampirclan der Volturi. Einer nach dem anderen verliert im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf. Am Ende verkündet man die aus anderen Vampirstreifen bestens bekannte Friedens- und Versöhnungsbotschaft. Nun steht dem harmonischen Familienleben nichts mehr im Weg. Bella und Edward schwören sich ewige Liebe, was bei Vampiren schon ein paar hundert Jahre beziehungsweise tatsächlich bis zum Untergang der Welt bedeutet. Es ist also sozusagen wie im Märchen und das ist Twilight im Grunde genommen auch: ein modernes Märchen. Wir allen kennen diesen berühmten letzten Satz: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ Auf wen trifft dieser besser zu als auf Vampire?

Die Romanvorlage zu Twilight stammt übrigens von der amerikanischen Hausfrau Stephenie Meyers, die damit zur Multimillionärin wurde. Die filmische Umsetzung lag in den Händen von Regisseur Bill Condon (“Dreamgirls“). Das Poster zum Film zeigt die drei Hauptdarsteller und ist angesichts der Tatsache, dass diese so wohl nie wieder gemeinsam im Kino zu sehen sein werden, bereits jetzt ein heiß begehrtes Sammlerobjekt.

Bildquelle: © Carsten Grunwald / Pixelio.de

Mach deine Mode selbst! – mit dem T-Shirt Druck

Mode ist ein Ausdruck von Individualismus. Jeder fühlt sich zu einem Modestil hingezogen, manche kreieren ihre Mode sogar selbst. Wer nicht mit derartigen Fähigkeiten und einer dementsprechenden Kreativität ausgestattet ist, der findet im Allgemeinen ausreichend Möglichkeiten zum Kauf von Kleidung, Schuhen und Accessoires im Handel. Fehlt es an den beiden vorgenannten Voraussetzungen beziehungsweise hält der Handel nicht das bereit, was man sich erhofft, steht noch eine dritte Variante als Weg zu modischer Kleidung offen: der T-Shirt Druck.

Entgegen dem Namen ist dieses Angebot nicht nur auf T-Shirts beschränkt. Man kann seine Wünsche nach ganz individueller Mode auf T-Shirts, Poloshirts, Tanktops, Achselshirts, Hoodies, Shorts und Latzschürzen verwirklichen. Zumindest im Sommer erhält man somit die Chance, sich komplett mit Selbstgestalteten einzukleiden. Im Winter sind die angebotenen Hoodies das richtige „Obendrüber“ für Liebhaber von Selbstkreiertem. Aber auch ein Tanktop oder ein Achselshirt kann über einem unifarbenen neutralen Basicshirt getragen werden.

Der T-Shirt Druck gestaltet sich ganz nach dem Motto „Erlaubt ist, was dem Erschaffer des Kleidungsstücks gefällt“, respektive dem späteren Träger, der sich über das Teil als Geschenk freuen soll. Vorder- und Rückseite des Shirts können unabhängig voneinander bedruckt werden. Vorne beispielsweise mit einem Spruch und hinten mit einem Bild oder eben umgekehrt. Gerade jetzt vor Weihnachten ist man auf der Suche nach Geschenken für die Familie und für Freunde. Da kommt das Angebot des T-Shirt Drucks gerade recht. So individuell und einmalig wurde der Beschenkte mit Sicherheit noch nie bedacht, zumal man auch auf dessen persönliche Vorlieben Rücksicht nehmen kann. Dem „Grillmeister“ in der Familie wird eine Latzschürze bestimmt gefallen, ein Hoodie gehört zur Basisausstattung eines jeden Teenagers und wer im Sommer gerne im Garten arbeitet, freut sich sicher über eine bequeme Shorts, die schön luftig ist und die man sogar beim Baden tragen kann. Selbstverständlich kann man aus verschiedenen Größen und Qualitäten wählen. Tragekomfort und Pflegeleichtigkeit spielen mindestens eine ebenso große Rolle wie die hochwertige Bedruckung des jeweiligen Textils.

Dank der mannigfaltigen Druckverfahren ist die Qualität des Drucks heute enorm hoch. Vielfach verbindet man mit dem Begriff T-Shirt Druck ein auf das Shirt aufgebrachtes Bild, welches schon nach der ersten Wäsche seine Schönheit verloren hat und sich nach einer Zeit komplett ablöst. Solche Druckergebnisse gibt es im aktuellen T-Shirt Druck kaum noch, zumindest dann nicht, wenn man sich nur vom Preis leiten lässt.

Beliebt ist der Flockdruck, bei dem es sich um eine spezielle Art des Siebdrucks handelt. Dabei werden mit Kleber Flocken auf dem Kleidungsstück aufgebracht. Dieses Verfahren ist zwar relativ billig, dafür muss man auch Abstriche in der Haltbarkeit des Drucks machen. Generell sollte bedruckte Kleidung, gleichgültig, mit welchem Verfahren der Druck erfolgte, nicht heißer als mit 40 °C gewaschen werden. Vorsichtshalber sollte man zudem die Textilien auf links drehen.

Der am häufigsten angewandte Druck ist der Siebdruck. Das Druckverfahren ist bereits mehrere Jahrzehnte alt und gilt als eines der ältesten überhaupt. Verwendet werden hier Schablonen, durch die die Farben hindurchgelassen werden (Sieb). Es entsteht ein feines und gleichmäßiges Druckbild. Die Farbpalette beim Siebdruck ist enorm. Alle Schattierungen können gemischt werden, was die vielfältigsten Möglichkeiten bei der Textilbedruckung eröffnet.

Bildquelle: © Petra Bork / Pixelio.de

Der November ist auf der Leinwand nicht unbedingt grau

Der graue Herbst hat uns momentan fest im Griff. Jetzt im November klagen die Menschen über Herbstdepressionen und Antriebslosigkeit. Das Wetter tut sein Übriges dazu. Es regnet, stürmt und schneit. Morgens beim Aufstehen ist es meist noch dunkel und den Tag über wird es gar nicht recht hell, bevor es bereits gegen 17 Uhr wieder dunkel wird. Die Sonne lässt sich nur selten blicken und der nächste Sommer ist noch in weiter Ferne. Hinzu kommt, dass in den November solche Feiertage wie der Totensonntag und der Volkstrauertag fallen. Das trägt nicht wirklich dazu bei, um die Stimmung zu heben. In manchen Jahren haben wir allerdings das Glück, dass der erste Advent noch in den November fällt. Wenigstens ein kleiner Lichtblick in diesem trüben Monat. Dann sind das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel nicht mehr fern. Zwei Ereignisse, auf die sich Groß und Klein gleichermaßen freuen.

Aber am November ist nicht alles schlecht. Der Anfang des Karnevals fällt beispielsweise jedes Jahr auf den 11.11. um 11.11 Uhr. Es beginnt an vielen Orten das Narrentreiben, mit dem sich die Zeit bis zum Aschermittwoch im Februar vorzüglich verbringen lässt. Von da an ist es nicht mehr fern bis zum Frühjahr. Das Gute am November haben auch Maler entdeckt. Sie schöpfen aus jeder Jahreszeit ihre Inspiration. Bekannt ist beispielsweise das Gemälde „November“ aus dem „Festkalender“ von Hans Thoma. Der Maler und Graphiker wurde am 2. Oktober 1839 in Bernau im Schwarzwald geboren. Vielleicht war es sein Geburtstag im Herbst, der ihn dazu bewog, auch aus dieser tristen Jahreszeit Lebensmut und Freude zu schöpfen.

Hans Thoma hatte es nicht immer leicht im Leben. Er stammte aus einfachen Verhältnissen. Thoma begann verschiedene Lehren, brach sie aber alle ab und fand erst mit der Aufnahme an die Großherzogliche Kunstschule in Karlsruhe zu Beständigkeit. Hier absolvierte er von 1859 bis 1866 ein Studium. Die Kunst spielte in seinem Leben eine derart große Rolle, dass er sogar eine Malerin ehelichte. Cella Thoma widmete sich der Blumen- und Stilllebenmalerei. Sie hinterließ einige hübsche Werke auf Leinwand. Ihr Ehemann dagegen musste lange Jahre um Anerkennung in der Künstlerszene kämpfen. Er wurde hauptsächlich von Freunden unterstützt, die ihm Aufträge gaben. Ansonsten erfuhren seine Werke eine strikte Ablehnung.

Den Durchbruch schaffte Thoma erst im Jahre 1890 mit einer Ausstellung in München. Diese Stadt war zur damaligen Zeit die Kunsthauptstadt Deutschlands. Inzwischen mit reichlich Lorbeeren ausgestattet, wurde Thoma 1899 zum Professor an die Kunstakademie in Karlsruhe berufen und außerdem zum Direktor der Großherzoglichen Kunsthalle ernannt. Dort wurde ihm zu Ehren 1909 ein ganzer Gebäudekomplex errichtet. Er beinhaltet neben zahlreichen Werken des Künstlers wie „Die Geschwister“, „Der Bienenfreund“ (1863) und „Kinderreigen“ (1872) auch die Thoma-Kapelle.

Neben Werken von Thoma bietet die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe viele weitere Gemälde auf Leinwand von anderen namhaften Künstlern. Unter anderem sind Bilder von Paul Gauguin, Carl Spitzweg und Wassily Kandinsky zu sehen. Möchte man sich dagegen nur mit Hans Thoma beschäftigen, ist das Hans-Thoma-Museum in der Geburtsstadt des Künstlers eine gute Empfehlung. Hier stehen ständige Ausstellungen mit Gemälden und Grafiken Thomas sowie regelmäßig wechselnde Ausstellungen für einen Besuch offen. Letztere finden sowohl im Museum als auch in der Rathaus-Galerie statt.

Bildquelle: © Uschi Dreiucker / Pixelio.de

Warum wir den Etiketten im Supermarkt nicht unbedingt glauben sollten

Geht es um Werbung, sind viele Dinge legal, die uns Verbraucher ärgern. Das beste Beispiel sind die Etiketten auf den Lebensmitteln. Natürlich gibt es darauf eine Zutatenliste, wo man alles findet, was in dem Produkt enthalten ist, aber diese Liste nimmt meist nur wenig Platz ein, wohingegen die Werbesprüche, die uns zum Kaufen überreden sollen, übergroß auf dem Etikett prangen. Da stehen dann beispielsweise solch vertrauenserweckende Formulierungen wie „aus besten und erlesenen Zutaten“. Als Verbraucher verbindet man damit qualitativ hochwertige Zutaten, die sorgfältig ausgewählt und auch ebenso verarbeitet wurden. Also sozusagen genauso, wie man selbst das Produkt herstellen würde, wenn man die Zeit dazu hätte. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat aber herausgefunden, dass sich hinter diesen wohlklingenden Worten häufig etwas ganz anderes verbirgt. Um den Ganzen die Krone aufzusetzen, sind diese Mogelpackungen auch noch legal.

Wo uns „Luxus“ im Glas vorgegaukelt wird („höchste Qualität“ oder der „kleine Luxus im Alltag“), sind lediglich die Preise luxuriös. Foodwatch fand unter anderem heraus, dass sich hinter der sogenannten “Königin der Erdbeere” eine Standardmarmeladensorte verbirgt. Unter dem Stichwort „Legale Täuschung“ werden von der Organisation zahlreiche Webseiten mit ähnlichen Wertungen gefüllt. Eine Strafe haben die Hersteller allerdings nicht zu erwarten. Sie können höchsten durch einen Boykott durch die Verbraucher bestraft werden.

Angesichts dieser Tatsachen kommt einem sogleich der Ausspruch “Die Welt will betrogen werden” in den Sinn. Er stammt aus der Satire Das Narrenschiff von Sebastian Brant (1457-1521). Schon damals kannte man eine solche Art der Täuschung, sollte sich dabei aber keinesfalls erwischen lassen. Wer etwa im Mittelalter als Weinpanscher überführt wurde, konnte im schlimmsten Falle mit der Todesstrafe rechnen. Die Ergänzung zum obigen Spruch – “… also wird sie betrogen” – wurde später passenderweise hinzugedichtet.

Aktuell dazu macht gerade eine bekannte schwedische Möbelkette vorweihnachtliche Werbung. Da heißt es wortwörtlich: “Wer sagt, dass selbst gemachte Marmelade selbst gemacht sein muss?“. Was bedeutet das im Einzelnen? Na ganz einfach: Im hauseigenen Schwedenshop gibt es fünf leckere Konfitürensorten. Davon wählt man eine aus, füllt sie in ein Einmachglas um und klebt ein selbstgestaltetes Etikett darauf. Vielleicht noch ein hübsches Bändchen darum gebunden und fertig ist das persönliche Geschenk. Die beste Idee daran dürfte das selbstgestaltete Etikett sein. Aber im Ernst. Sind wir wirklich schon so tief gesunken, dass wir solche Mogelgeschenke machen und sogar mit unseren Liebsten einen derartigen Etikettenschwindel betreiben? Das sollten wir doch lieber der Lebensmittelindustrie überlassen und selbst „aus erlesenen und besten Zutaten“ etwas schönes zaubern. Anregungen zum Marmelade selber machen gibt es zahlreich im Internet und einen großen Aufwand muss man dafür auch nicht unbedingt betreiben. Außerdem gibt es viele schöne andere Dinge, die man selbst herstellen und verschenken kann. Es muss ja nicht unbedingt etwas zu essen sein.

Die selbstgestalteten Etiketten allerdings sollten auf keinem Weihnachtsgeschenk fehlen. Sie lassen sich heute ganz einfach im Netz nach Wunsch bestellen. Spezialisten dafür sind Anbieter, die sich dem Aufkleberdruck widmen. Zugleich bieten sie meist auch den Druck von Postern, Leinwänden und T-Shirts an. Durch die in der Gegenwart verfügbaren Drucktechniken sind die verschiedensten Drucksachen auch in Einzelherstellung möglich. Somit ist die persönliche Gestaltung heute eine simple Angelegenheit und für jeden durchführbar.

Bildquelle: © J. Scholz / Pixelio.de