Aufkleber und T-Shirt Blog

Entries Tagged as ''

Die Poster der Zukunft können mehr als nur rumhängen

Was macht ein Poster? Diese Frage dürfte nicht schwer zu beantworten sein. Ein Poster zeigt ein beliebtes Motiv und wird als Schmuck an die Wand gehangen. Daran gibt es keinen Zweifel. Bereits seit vielen Jahrzehnten besteht die Rolle des Posters darin, eine Wand zu schmücken. Und genau das soll jetzt anders werden: Die Poster der Zukunft hängen immer noch an der Wand, allerdings können sie viel mehr als nur dieselbe zu dekorieren und somit den Raum wohnlicher zu gestalten.

Ein Unternehmen, das sich ebenfalls mit Postern beschäftigt, hat sich Gedanken gemacht, was man an diesen verändern könnte. Heraus sind funktionale Poster gekommen. Sie bringen verschiedene Funktionen mit. So dienen sie als Lichtquelle, können Musik abspielen oder die Zeit wiedergeben. Das Konzept dahinter ist einfach: Man hat die Poster mit einer Stromquelle und den entsprechenden Hilfsmitteln versehen.

Und so muss man sich das vorstellen: Ein Poster trägt beispielsweise den Namen „Flacher Sound“. Darauf zu sehen ist eine Lautsprecherbox. Den Lautsprecher selbst, der in das Plakat integriert wurde und nur vier Millimeter dick ist, sieht man nicht. Außergewöhnlich ist ebenfalls das unerlässliche Kabel. Auf dem Poster ist es gezeichnet, am Rand wird es zu einem echten Kabel. Ein weiterer Clou ist, dass man eben jenes Kabel mit den verschiedensten Geräten verbinden kann. Ein wahrhaft ungewöhnlicher Musikgenuss!

Zwei weitere interaktive Poster sind außerdem erhältlich. Auf dem einen ist ein Wecker aufgedruckt, der mit Hilfe einer LED-Anzeige die tatsächliche Uhrzeit wiedergibt, auf dem anderen Plakat ist eine Lampe zu sehen, die wirklich Licht spendet. Dafür wurde ein LED-Licht in das Poster eingebracht.

Die neuen Poster sind eine wahrhaft nette Idee, doch ob sie sich durchsetzen können, bleibt abzuwarten. Die Meisten greifen doch lieber nach wie vor auf herkömmliche Poster zurück, wie man sie seit langer Zeit kennt. Inzwischen gibt es dank digitaler Fotografie und ausgereifter Computertechnik die Möglichkeit, seine eigenen Poster zu kreieren. Das ist eine hervorragende Chance, die eigene Kreativität auszuleben. Man muss einfach nur ein selbst aufgenommenes Motiv hochladen. Anschließend wählt man die Größe aus. Vom 60 x 40 cm messenden Plakat bis hin zu 200 x 100 cm ist hier alles wählbar. Da kann man schon fast eine ganze Wand mit dem Poster tapezieren.

Besonders Kinder und Jugendliche lieben Poster. Aber auch bei den Erwachsenen sind sie auf dem Vormarsch. Daran haben die heutigen Gestaltungsmöglichkeiten einen großen Anteil. Schließlich kann man nun das herrliche Bergpanorama aus dem Urlaub für immer mit nach Hause an die Wand nehmen. Als Geschenke sind die selbstgestalteten Poster gleichfalls beliebt. Gerade jetzt zu Weihnachten bieten sich Poster mit der ganzen Familie, den geliebten Enkelkindern oder den Haustieren an. Bei Bedarf kann man diese sogar einrahmen.

Eine weitere Variante: berühmte Kunstwerke als Posterdruck. Da kann man sich endlich den Wunsch nach einem Van Gogh oder Picasso erfüllen, ohne eine Bank zu überfallen. Eine prima Gelegenheit für einen Kunstliebhaber, seine Wohnung den Vorlieben entsprechend zu dekorieren. Das Angebot der Poster ist enorm. Es gibt Motive aus allen Bereichen. Ob es nun ein Tier, eine Landschaft, ein Schauspieler, ein Sänger oder eine Zeichentrickfigur, jeder Wunsch nach einem Poster wird erfüllt.

Bildquelle: © Kurt Michel / Pixelio.de

Kunst auf Leinwand gibt es dauerhaft in der Gemäldegalerie Berlin zu sehen

Die Gemäldegalerie in Berlin ist jedem Kunstliebhaber wohlbekannt. Sie ist ein Teil vom Kulturforum Berlin, worin ebenfalls die Neue Nationalgalerie, das Kupferstichkabinett und das Kunstgewerbemuseum beheimatet sind.

In der Gemäldegalerie Berlin lassen sich zurückreichend bis in das 13. Jahrhundert Werke von bekannten und weniger bekannten Künstlern besuchen. Neben dem eigenen Bestand, der etwa 2.900 Bilder umfasst und ständig in der Galerie befindlich ist, sind zahlreiche Leihgaben vorübergehend oder auf Dauer zu sehen.

Der eigene Bestand umfasst Objekte aus zehn bedeutenden Kunstepochen. Die erste Ära ist die Deutsche Malerei des 13. bis 16. Jahrhunderts. Hier bietet die Gemäldegalerie Berlin eine der bekanntesten Sammlungen der Welt. Stellvertretend seien hier Werke von Albrecht Dürer und Lucas Cranach der Ältere genannt. Letzterer widmete sich bevorzugt der Porträtmalerei. Er fertigte etwa Porträts vom bekannten Reformator Martin Luther, von denen eins in der Gemäldegalerie vorhanden ist. Am häufigsten zu sehen sind seine jeweiligen Dienstherren. In der Gemäldegalerie Berlin ist weiterhin ein Ehegattenbildnis von Dr. Stephan Reuss und seiner Ehefrau aus dem Jahre 1503 zu sehen. Ein weiteres Werk von Lucas Cranach dem Älteren ist die „Heilige Familie in Landschaft“, auch als „Ruhe auf der Flucht“ bekannt, aus dem Jahre 1504.

Ein anderes Werk von Lucas Cranach dem Älteren ging früher täglich durch die Hände der Deutschen: Es handelt sich dabei um das „Bildnis eines jungen Mannes“, welches auf dem Zehnmarkschein abgebildet. Fälschlicherweise schrieb man dieses immer Albrecht Dürer zu, doch inzwischen weiß man, dass es eines der Frühwerke von Cranach dem Älteren ist, das vor 1500 entstand.

Jedes Bild in der Gemäldegalerie Berlin hat seine eigene Geschichte. Nach der Deutschen Malerei des 13. bis 16. Jahrhunderts geht es weiter mit der Deutschen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts. Hier trifft man auf Künstler wie Anton Graff, Johann Rottenhammer und Christian Wilhelm Ernst Dietrich. Anschließend spielt die Niederländische Malerei vom 14. bis 16. Jahrhundert eine Rolle. Den Mittelpunkt der Flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts bildet Peter Paul Rubens. Von ihm allein sind 17 Bilder im nach ihm benannten Rubenssaal ausgestellt.

Wo Rubens ist, kann Rembrandt nicht weit sein. Beide Künstler werden oft gemeinsam genannt. Rembrandt jedoch gehört der Holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts an. Ein Nachfolger Rembrandts war der weiter oben genannte Christian Wilhelm Ernst Dietrich. Er lebte im 18. Jahrhundert und ließ sich von Rembrandt inspirieren. Allerdings interpretierte Dietrich Rembrandt auf eine völlig andere Art. Stellvertretend für die in der Gemäldegalerie Berlin ausgestellten Werke von Rembrandt seien „Susanne und die beiden Alten“ aus dem Jahre 1647 und „Ein Christus aus dem Leben“ von 1648 genannt.

Auch die Italienische Malerei des 13. bis 16. Jahrhunderts sowie des 17. und 18. Jahrhunderts hinterließen in der Kunst einen bleibenden Eindruck. Europa ist künstlerisch der weltweite Vorreiter. Die bedeutendsten Künstler der Menschheit kamen allesamt von diesem Kontinent und in der Gemäldegalerie Berlin sind sie alle mit mehr oder weniger vielen Werken vertreten.

Ihre Anfänge nahm die Galerie bereits im 17. Jahrhundert. Die ersten Bilder stammten aus der Sammlung von Friedrich Wilhelm III. Der König von Preußen stellte 650 Werke zur Verfügung. Später wurden noch einmal 155 Bilder aus der Sammlung Giustiniani, die hauptsächlich auf Leinwand waren, hinzugekauft.

Bildquelle: © Marja Tojagic / Pixelio.de

Der neueste Schrei – verlegte und verlorene Dinge per Bluetooth – Sticker wiederfinden

Was kann man nicht alles suchen! Den Autoschlüssel, die Brille, den Geldbeutel, die Fernbedienung, das Handy – die Liste ließe sich unendlich fortführen. Manche Dinge bleiben für immer verschollen, andere findet man nach stundenlangen Suchen und wieder andere kommen zum Vorschein, wenn man gar nicht mehr nach ihnen sucht und schon längst Ersatz beschafft hat. Je nachdem, wie wichtig die verlegten Dinge sind, ist es mehr oder weniger ärgerlich, sie nicht wieder zu finden. Auf solche Sachen wie den Geldbeutel oder den Autoschlüssel kann man zum Beispiel gar nicht verzichten. Diese nicht wieder zu bekommen, ist einfach undenkbar. Das dachten sich auch einige findige Jungunternehmer und erfanden den Bluetooth – Sticker. Bluetooth ist ein kabelloses Kommunikationsverfahren zwischen mobilen Elektrogeräten wie Smartphones und iPads. Via Bluetooth lassen sich schnell und unkompliziert Daten über eine kurze Distanz übertragen. Mit dieser Technik kann man nun auch verlorengegangene oder verlegte Dinge wiederfinden. Dafür klebt man einfach auf die markierungswürdigen Objekte einen der kleinen Sticker. Sie sind ungefähr so groß wie eine 50 Cent Münze. Nun benötigt man nur noch die entsprechende App auf seinem Smartphone und kann fortan alle markierten Dinge via Bluetooth orten.

Die Anzeige des aufgefundenen Objekts ist auf verschiedene Arten möglich. Natürlich wird der Standort desselben auf dem Smartphone angezeigt. Weiterhin kann der Sticker selbst einen Ton erzeugen oder blinken. Die Reichweite des Aufklebers beträgt rund 30 Meter. Im Sticker selbst ist eine Batterie enthalten, deren Mindesthaltbarkeit mit einem Jahr angegeben wird.

Wie es sich heutzutage gehört, können die praktischen Aufkleber aber nicht nur das Finden erleichtern. Selbstverständlich bringen sie zahlreiche weitere Funktionen mit. Da wäre zum Beispiel ein Schutz vor Diebstahl. Das bietet sich unter anderem für den Geldbeutel an. Diesen führt man zumeist gemeinsam mit dem Smartphone mit sich. Wird nun der Geldbeutel aus der Jacken- oder Handtasche gestohlen und der Bluetooth-Sticker gelangt außerhalb der Reichweite des Senders, erhält man über sein Smartphone eine Meldung und kann die Börse sogar noch orten. Umgedreht geht es aber auch. Hat man den Autoschlüssel im Garten verloren und macht sich gemeinsam mit dem Smartphone auf die Suche nach ihm, kann man sich auf dem Display den gesuchten Gegenstand anzeigen lassen, sobald er wieder in die Reichweite der App kommt.

Aktuell sind die Sticker lediglich erfunden, aber noch nicht erhältlich. Für die Serienproduktion fehlt den Erfindern das Startkapital, man ist allerdings fleißig am sammeln. Ab März kommenden Jahres ist der Verkauf der Aufkleber geplant. Sicher werden da einige Menschen gerne zugreifen, wissen sollte man aber, dass man bei der Nutzung der Sticker eines nicht mehr tun darf: Sein Smartphone verlegen oder verlieren. Dann ist die ganze Stickeraktion umsonst. Das Smartphone selbst kann man zwar ebenso mit einem Sticker versehen, doch ist es weg, hat man auch nicht mehr die App, um den Sticker zu orten. Bis zum März ist allerdings noch ein wenig Zeit. Vielleicht fällt den cleveren Entwicklern auch zu dieser Problematik noch eine Lösung bis dahin ein? Eine Variante wäre es diesbezüglich, ein zweites Smartphone der Familie als Ortungsgerät zu nutzen. Dann können die Handys ebenfalls nicht mehr verloren gehen.

Bildquelle: © Viktor Schwabenland / Pixelio.de

„Stirb langsam“ geht in die 5. Runde – das neue Poster zum Film ist jetzt draußen

Bruce Willisist seit dem ersten Teil von „Stirb langsam“ der Hauptdarsteller des Films. Er verkörpert John McClane, einen New Yorker Polizisten, der gegen die bösen Schurken kämpft und dabei immer einen kernigen Spruch auf den Lippen hat. Die „Stirb langsam“ – Filme sind die perfekte Mischung aus Action und Humor. Das wird sich hoffentlich in „Stirb Langsam 5“ – der Film trägt weiter den Titel „Ein guter Tag zum Sterben“ – nicht ändern.

Einen ersten Einblick erhält man mit dem neuen Video, welches nun online ist. Es zeigt, wie es hinter den Kulissen von „Stirb langsam 5“ zugeht, sprich man wird dazu eingeladen, den Dreharbeiten beizuwohnen. Dabei wird man feststellen, dass im Video nicht das Hauptaugenmerk auf Bruce Willis liegt, sondern auf seinem Sohn – verkörpert durch Jai Courtney. Eine weitere Neuerung ist der Schauplatz des Films. Im fünften Teil verlässt der Vater Amerika und bricht in das ferne Russland auf, um seinen Sohn zu helfen, der dort gewaltigen Ärger hat. Damit wird die nationale Bühne verlassen und der Kampf gegen die Gangster wird auf den gesamten Globus ausgeweitet.

Das Poster zum Film zeigt John McClane nebst seinem Sohnemann, mehr nicht. Auf spektakuläre Motive wie in die Luft fliegende Autos oder Mündungsfeuer aus Maschinenpistolen wird verzichtet. Lediglich die beiden Hauptdarsteller sind vor einem dunklen Hintergrund zu sehen. Darunter stehen der Filmtitel sowie Monat und Jahr des Kinostarts. Ein absolutes Schmankerl ist das Poster für Liebhaber von durchtrainierten, harten Männern. Möchte man diese Körper zudem in Action sehen, dann sollte man sich im Februar des kommenden Jahres unbedingt in die deutschen Kinos begeben. Mit dem Poster ist man ebenfalls einmal neue Wege gegangen, indem man eben nur Bruce Willis und Jai Courtney darauf abgebildet hat.

Der erste Teil von „Stirb Langsam“ lief bereits 1988. Seitdem hat Bruce Willis die Rolle des John McClane inne und ans Aufhören scheint der gebürtige Idar-Obersteiner noch lange nicht zu denken. Schon in der Schulzeit widmete er sich der Schauspielerei. Sie war damals als Therapie gegen sein Stottern gedacht. Wie man heute sieht, war die Therapie nicht nur diesbezüglich erfolgreich, sie weckte in Willis zugleich den Wunsch, als Schauspieler seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es liegt auf der Hand, dass er sich nach seinem High School Abschluss ein College suchte, wo er einen Schauspielabschluss erwerben konnte. Anfangs trat er in den Theatern von New York und in Werbespots auf. Im Jahre 1985 bekam er seine erste Hauptrolle: Er spielte den Detektiv David Addison in „Das Model und der Schnüffler“. Diese Rolle verhalf ihm zum internationalen Durchbruch. Willis bekam für seine Rolle als Addison einen Golden Globe, einen Emmy und weitere namhafte Auszeichnungen.

Heute gehört Willis zu den zehn bestbezahltesten Schauspielern Hollywoods. Was einst als Therapie gegen das Stottern begann, ist in der Gegenwart ein äußerst lukrativer Broterwerb, der weiterhin genug Zeit und Geld für andere Aktivitäten mitbringt. So ist Willis Mitbegründer der weltbekannten Restaurantkette Planet Hollywood. Außerdem schreibt er Drehbücher, singt, spielt Theater und ist nach seiner Ehe mit Demi Moore, aus welcher drei Töchter hervorgegangen sind, nunmehr mit dem Fotomodell Emma Heming verheiratet. Seine zweite Frau schenkte ihm im April diesen Jahres seine vierte Tochter. Seine Töchter aus erster Ehe treten ebenfalls in die Fußstapfen ihrer berühmten Eltern. Alle drei widmen sich seit 1995 der Schauspielerei, sind aber stets an der Seite mindestens eines Elternteils zu sehen.

Bildquelle: © Inessa Podushko / Pixelio.de

QR-Codes vor Benutzung prüfen!

Allerorten trifft man heutzutage auf QR-Codes. Ob auf Verpackungen, an Bushaltestellen, an Strommasten, es scheint, als hätte die ganze Welt nur auf die Quick Response Codes, wie sie mit vollständigen Namen heißen, gewartet. Die kleinen, schwarz-weißen Quadrate sind überaus praktisch. Man benötigt lediglich ein Smartphone mit Kamera, auf welchem die entsprechende Software installiert ist, und schon kann man überall die Codes scannen und sich sofort auf die jeweilige Seite weiterleiten lassen. Kein Suchen, kein Eingeben von URLs, man kommt direkt auf der Webseite an und erhält die Informationen, die man haben möchte. Auch Spiele oder Downloads sind über die QR-Codes verfügbar.

Allerdings war es nur eine Frage der Zeit, bis die erfolgreichen Codes auch Menschen mit unlauteren Absichten ins Auge fallen. Smartphone-Phishing ist derzeit bei den Cyber-Kriminellen angesagt, aber es gibt Möglichkeiten, sich zu schützen. Da QR-Codes in der Regel von seriösen Unternehmen verwendet werden, ist der Verbraucher überaus vertrauensvoll und stellt die Echtheit der Codes nicht in Frage. Nun lassen sich die QR-Codes aber leicht von anderen QR-Codes überkleben. Das ist einfach und ruft in der Regel kein Misstrauen hervor, sofern es der Nutzer nicht weiß. Mit dem darüber geklebten Code wird man direkt auf die Seite der Betrüger geleitet. Im schlimmsten Fall lauert dort ein Trojaner, der das Smartphone oder auch den Tablet-PC infiziert. Der Zugriff auf persönliche Daten ist nunmehr kein Problem mehr.

Das heißt aber nicht, dass man auf die Nutzung von QR-Codes komplett verzichten sollte. Mit ein wenig Aufmerksamkeit sind die gefälschten Codes von den richtigen leicht zu unterscheiden. Auf Produkten aus dem Supermarkt, in Zeitungen oder anderen, schwerer zugänglichen Artikeln ist es problematisch, unbemerkt Fälschungen anzubringen. Daher trifft man häufig auf diese an belebten Orten, wie Bushaltestellen, Bahnhöfen oder Flughäfen, eben dort, wo man ganz schnell und unauffällig einen Aufkleber über einen schon vorhandenen Code kleben kann und genau da versteckt sich die Schwäche der gefälschten Codes: Bei genauerem Hinsehen bemerkt man, dass ein anderer Code darüber geklebt wurde. Das sollte stets eine Warnung sein und vom Benutzen des Codes abhalten. Außerdem verspricht ein QR-Scanner mit automatischer Überprüfung der Vertrauenswürdigkeit einer Internetseite noch größere Sicherheit. Ein solcher Scanner überprüft die Webseite, bevor die Weiterleitung auf diese erfolgt.

Längst wissen natürlich die Programmierer von QR-Codes um die Gefahren. Einen Code selbst zu manipulieren, ist überaus schwer, weshalb Kriminelle auf die Masche mit den selbst erstellten Codes via Aufkleber ausweichen. Ein professioneller QR-Code, auch als Secure-QR-Code bezeichnet, ist kaum anfällig für Manipulationen. Hauptsächlich sind es 2D-Codes und dann auch nicht der Code selbst, sondern die verwendete Anwendungssoftware und hier wiederum die darin versteckten URLs. Dabei kommt auch wieder der Nutzer ins Spiel, der häufig unbedarft mit diesen URLs umgeht. Weiterhin können in QR-Codes Texte, e-Mails, Telefonnummern und SMS enthalten sein.

Trotzdem müssen weder Unternehmen noch Verbraucher auf die Nutzung der beliebten Codes verzichten. Erstere können sich schützen, indem sie auf vertrauenswürdige Anbieter setzen, letztere müssen eigentlich nur genau hinschauen und ein sicheres QR-Leseprogramm installieren, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Außerdem haben ebenfalls die Mobilfunkanbieter auf das Smartphone-Phishing reagiert und stellen für ihre Kunden entsprechende Programme zum Download zur Verfügung.

Bildquelle: © Gerd Altmann / Pixelio.de

Soviel Aufkleber auf der Autoheckscheibe ist erlaubt

Niklas fährt mit“, „Windelbomber“, „Abi 2012“, „I love FC Bayern München“ – was an Deutschlands Autoheckscheiben in Form eines Aufklebers prangt ist vielfältig. Von klein und relativ unauffällig in einer Ecke bis hin zur ganzen Scheibe einnehmend, die Deutschen sind in Sachen Aufkleberdesign überaus kreativ. Dabei muss man nicht einmal selber eine gute Idee haben, die von den Aufkleberherstellern angebotenen Exemplare sind vielfältig und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Doch Vorsicht ist geboten: Nicht jeder Aufkleber wird gern auf der Heckscheibe gesehen. Dabei geht es nicht um die Aussagekraft desselben und es sind auch nicht unbedingt die anderen Verkehrsteilnehmer, die sich durch ihn gestört fühlen, auch die Ordnungshüter können ein gesteigertes Interesse daran haben. Übersteigt der Aufkleber die zulässige Größe droht Ärger mit dem Gesetz. Viele kaufen sich einen Aufkleber für die Heckscheibe oder lassen sich einen solchen anfertigen, ohne jegliche Hintergedanken. Sie wollen einfach nur ihr Auto verschönern, doch Verschönerungsmaßnahmen sind gleichzeitig oft ein Eingriff in die Verkehrssicherheit des Autos. So ist es auch bei einem Aufkleber. Ist dieser nämlich zu groß oder falsch platziert, ist die Sicht des Fahrers eingeschränkt und dadurch das Unfallrisiko erhöht.

Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) enthält dementsprechend genaue Regelungen, wie groß ein Autoaufkleber sein darf und wo er anzubringen ist. Nimmt der Aufkleber mehr als ein Viertel der Scheibenfläche in Anspruch oder ist über 0,1 Quadratmeter groß, benötigt der Fahrer des Pkw dafür eine Bauartgenehmigung. Diese Regelung ist identisch mit der Betriebserlaubnis von besonderen Felgen, Reifen oder anderen Bauteilen, welche die Sicherheit des Autos beeinträchtigen können beziehungsweise nicht ab Werk zugelassen sind. Die Genehmigung für den Aufkleber erhält man normalerweise beim Kauf dazu. Sie ist stets mitzuführen, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Wird man mit einem nicht den gesetzlichen Regelungen entsprechenden Aufkleber an der Heckscheibe erwischt und kann die notwendige Erlaubnis nicht vorweisen, bekommt man zwar in der Regel eine Frist eingeräumt, dieselbe auf dem örtlichen Polizeirevier vorzuzeigen, tut man das aber nicht, droht tatsächlich die Stilllegung des Fahrzeuges.

Dabei ist es nicht nur die eingeschränkte Sicht nach hinten – sie kann durch einen rechten Außenspiegel kompensiert werden -, die ein Sicherheitsrisiko darstellt. Heckscheiben von Autos sind aus einem speziellen Sicherheitsglas hergestellt. Wenn sie brechen, tun sie das nicht wie eine andere Scheibe, sondern sie weisen ein besonderes Bruchverhalten auf. Ist nun ein Aufkleber auf der Scheibe angebracht, kann dieses Bruchverhalten negativ beeinflusst werden, was wiederum eine Gefahr für die Autoinsassen und auch eine mögliche Behinderung bei einer Rettungsaktion sein kann. Aufkleber verfügen zumeist über eine Folie, die sich über die gesamte Fläche zieht. Daher bricht das mit einem Aufkleber versehene Glas in manchen Fällen nicht wie vorgesehen. Ist es nach einem Unfall notwendig, durch die Heckscheibe in das Auto zu gelangen, lässt sich diese durch die vorhandene Folie nur schwer öffnen beziehungsweise entfernen. Um solche Situationen zu vermeiden, sollte man beim Aufkleberkauf genau auf die Größe und die eventuell notwendige Genehmigung zum Aufbringen des Aufklebers achten. Auf keinen Fall darf sich der Aufkleber auf der Einfassung der Scheibe befinden und somit die Scheibe fest mit der Einfassung verbinden.

Bildquelle: © Daniel Rennen / Pixelio.de