Aufkleber und T-Shirt Blog

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Kirche ist out? Von wegen! Das zeigt der Evangelische Kirchentag mit Aufklebern und Plakaten

Am 1. Mai 2013 ist es soweit: Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag wird von keinem Geringeren als Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet. Dieses Jahr findet der Kirchentag vom 1. bis 5. Mai in Hamburg statt und schon Monate vorher begannen dafür die Vorbereitungen. Highlights der Veranstaltung sind ohne Zweifel die vier Open-Air-Gottesdienste, die um 17.00 Uhr beginnen. Insgesamt sind bis zum kommenden Sonntag 2.500 Veranstaltungen geplant, die an 400 verschiedenen Orten in der Stadt durchgeführt werden. Unter anderem wird zu Konzerten, Feierabendmahlen und Bibelarbeiten eingeladen. Sie alle stehen unter dem Motto „Soviel du brauchst“. Es ist der Leitspruch des aktuellen Kirchentags.

Interessant ist, dass der Deutsche Evangelische Kirchentag gar nicht von der Kirche selbst organisiert wird, sondern sozusagen allein in der Hand von Laien liegt. Offizieller Rechtsträger ist der „Verein zur Förderung des Deutschen Evangelischen Kirchentages e. V.“. Er hat seinen Sitz im hessischen Fulda, eine Stadt, die international als Bischofssitz bekannt ist. Die Kosten der Großveranstaltung werden von öffentlicher Hand und privaten Sponsoren übernommen. So stellt die Bundesrepublik Deutschland, die jeweils gastgebende Stadt und das dazugehörige Bundesland öffentliche Mittel zur Verfügung. Hinzu kommen Gelder von Unternehmen und Organisationen. Brot für die Welt, die Axel Springer Stiftung, der Mobilfunkanbieter E-Plus, die Volkswagen AG und Deichmann dürften wohl die bekanntesten von ihnen sein. Sie zeigen zum Beispiel durch Aufkleber ihr Engagement für den Kirchentag.

Einige der Besucher des Kirchentags gelangen auch 2013 wieder auf recht ungewöhnliche Wege zu ihrem Ziel. Die mit Bus und Bahn anreisenden Teilnehmer sind in der Überzahl und sicher nicht unbedingt als Ausnahme zu bezeichnen. Ihnen gegenüber stehen allerdings diejenigen, die an der Alster und am Hafen erwartet werden. Manche bringen die Anreise mit dem Rad hinter sich, andere wiederum kommen die Elbe abwärts gerudert wie etwa die Ruderpilger aus Dresden. Unter den mit dem Schiff erwarteten Gästen befinden sich sogar aus Funk und Fernsehen bekannte Gesichter. Ein eigens gechartertes Prominentenboot bringt VIPs wie Margot Käßmann, TV-Moderator Johannes B. Kerner und Wetter-Moderator Gunther Tiersch zum Ort des Geschehens.

Musik, Kultur und Spaß spielen auch beim Deutschen Evangelischen Kirchentag eine große Rolle. Von Dieter Falk und Mic Donet wurde extra ein Musikstück komponiert, das von Letzterem vorgetragen wird. Über die 260 auf dem Veranstaltungsgelände installierten Lautsprecher dürfte es überall zu hören sein. Dieter Falk leitet zudem gemeinsam mit seinen Söhnen eine musikalische Bibelarbeit. Eine gute Gelegenheit, dem Komponisten, Musikproduzenten, Arrangeur und Keyboarder einmal über die Schulter zu schauen. Sicher ergibt sich dabei einmal die Gelegenheit zu einem netten Gespräch. Mic Donet ist Tänzer, Songwriter und Sänger zugleich. Er hat den Text zum Kirchentagssong geschrieben. Seit seiner Kindheit sieht er die Kirche als wichtige Stütze in seinem Leben.

Das große Straßenfest mit dem Titel „Abend der Begegnung“ ist als krönender Abschluss geplant. Erwartet werden etwa 300.000 Menschen, die zwischen Rathausmarkt und Hafencity Platz finden. Um 22.00 Uhr endet das Fest mit einem Abendsegen rund um den Grasbrookhafen und die Binnenalster. Die damit verbundene „Lichtshow“ aus 150.000 Kerzen und farbigen Wasserspielen sorgt für den ansprechenden optischen Rahmen. Das Gemeinschaftsgefühl wird durch das gemeinsame Singen des Abendliedes Der Mond ist aufgegangen“ noch einmal bestärkt.

Bildquelle: © Bernd Sterzl / Pixelio.de

Dem Betrug mit Etiketten will die Stiftung Warentest Einhalt gebieten

In der letzten Zeit standen die Etiketten auf verschiedensten Waren in der Kritik. Der Verbraucher konnte kaum mehr glauben, was darauf zu lesen war. Auch die Stiftung Warentest, eigentlich eine Institution, welche ein hohes Ansehen genießt, war vom Etikettenschwindel betroffen. Es kam ans Licht, dass manche Unternehmen alte Prüfsiegel einfach auf die Nachfolgeprodukte übertragen haben, ohne dass die neuen Produkte von der Stiftung Warentest getestet wurden. Auch die Fälschung des Siegels sei ohne großen Aufwand möglich, war zu hören. Das nahm die Stiftung Warentest zum Anlass, sich Gedanken über geeignete Maßnahmen gegen den Missbrauch ihres Siegels zu überlegen. Jetzt wurde bekanntgegeben, wie diese aussehen werden. In der Zukunft wird die Nutzung des Testsiegels die Unternehmen eine Lizenzgebühr kosten. Ab 1. Juli 2013 werden Unternehmen, die das Siegel der Stiftung Warentest zu Werbezwecke für ihre Produkte einsetzen wollen, zur Kasse gebeten. Sie müssen Lizenzgebühren zwischen 7.000 und 25.000 Euro zahlen, ließ das Testinstitut durch eine Sprecherin ausrichten. Man wolle, dass sich die Verbraucher künftig wieder zu 100 Prozent auf das Siegel verlassen können. In der Vergangenheit sei es vermehrt zu Fällen gekommen, in denen irreführende oder unlautere Werbung mit dem Siegel der Stiftung betrieben wurde. Vielfach veränderten die Unternehmen ihre Produkte nach dem Erreichen eines guten Testurteils und das nicht immer zum Positiven.

Ganz umsonst war das Siegel bisher zwar auch nicht, aber die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 500 Euro dürfte für die meisten Hersteller sozusagen aus der Portokasse bezahlbar gewesen sein. Der Betrag von 7.000 Euro gilt ab dem oben genannten Stichtag für das Verwenden des Siegels auf Verpackungen, im Internet oder bei Printkampagnen ein Jahr lang. Für die zweijährige Nutzung in dem Umfang werden 10.000 Euro verlangt. Wird zudem im Kino und im Fernsehen mit dem Testurteil der Stiftung Warentest und dem entsprechenden Logo geworben, erhöht sich die Gebühr auf 15.000 bis 25.000 Euro. Wie die Mehreinnahmen verwendet werden sollen, teilte die Institutssprecherin ebenfalls mit: Man will damit die Nachtests finanzieren und vermehrt Kontrollen zur Vermeidung eines Missbrauchs durchführen.

Seit fast einem halben Jahrzehnt ist die Stiftung Warentest für den Verbraucher da. Gegründet wurde die Verbraucherorganisation am 4. Dezember 1964 von der Bundesrepublik Deutschland, damals vertreten durch den Bundeswirtschaftsminister Kurt Schmücker. Auftraggeber für die zahlreichen Tests ist dementsprechend der Staat. Die Finanzierung erfolgt durch Steuermittel. Für objektivere Tests werden stellenweise andere Fachorganisationen mit ins Boot geholt. Der jährlich vom ADAC absolvierte Sommer- und Winterreifentest ist zum Beispiel eine Koproduktion zwischen dem Autoclub und der Stiftung Warentest.

Die Stiftung Warentest handelt im Sinne des Verbrauchers und sieht dessen Wohl als oberste Priorität an. Umso ärgerlicher ist es, kommt die Organisation durch die zweifelhaften Verwendungsmethoden ihres Siegels durch einige Unternehmen in Verruf. Jetzt soll durch die Einführung der höheren Gebühren endgültig Schluss damit sein. Jedes Jahr werden mehr als 200 Tests mit Waren und Produkten aus den verschiedensten Bereichen gemacht. Nicht immer fallen die Ergebnisse wie von den Unternehmen gewünscht aus. So gab es auch schon eine Vielzahl von Gerichtsverfahren gegen die Stiftung Warentest, die fast immer zugunsten der Stiftung ausgingen.

Bildquelle: © derateru / Pixelio.de

Kunst in Karlsruhe – von Fotografien bis hin zu Kunstwerken auf Leinwand ist alles dabei

Die Stadt Karlsruhe gehört zum Bundesland Baden-Württemberg. Sie ist die drittgrößte Stadt desselben und hat eine bemerkenswerte Geschichte, wenngleich diese längst nicht so lange währt, wie die manch anderer Städte in Deutschland. Karlsruhe ist ein architektonisches Meisterwerk. Die Stadt hat sich nicht entwickelt, sie wurde auf dem Reißbrett erschaffen. Das war im Jahre 1715. Ausgangspunkt der Stadt ist das Karlsruher Schloss. Von dort aus breitete sich der Ort zuerst nur nach Süden aus. Namensgeber der Stadt ist übrigens Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach. Er machte einst auf einem Jagdausritt Pause im Hardtwald bei Durlach und schlief dabei ein. In seinem Traum erschien ihm ein prachtvolles Schloss. Es war Mittelpunkt seiner Residenz, von dem aus sich eine Stadt gen Süden erstreckte, deren Straßen wie die Strahlen der Sonne waren. Kaum aus dem Traum erwacht, gab er den Befehl, diesen in die Realität umzuwandeln. Am 17. Juni 1715 erfolgte die Grundsteinlegung für das Schloss und ab 1717 residierte der Markgraf in der Stadt. Karlsruhe entwickelte sich fortan zu einer aufstrebenden Siedlung.

Während der Entwicklung der Stadt spielte die Kunst immer eine Rolle. In Karlsruhe sind zahlreiche Museen beheimatet. Zudem können Künstler hier eine fundierte Ausbildung in der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) absolvieren. Zwar wurde sie erst 1992 gegründet, ist dementsprechend eher ein neuzeitliches Angebot, dennoch hat sie sich längst einen Namen in Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus gemacht. Angeboten werden Studiengänge in Medienkunst, Produktdesign, Kommunikationsdesign, Kunstwissenschaft und Medientheorie, Architektur, Ausstellungsdesign und Szenografie sowie Philosophie und Ästhetik.

Wer sich nicht gleich beruflich oder studientechnisch der Kunst widmen möchte und lieber einen Nachmittag im Museum verbringt, hat in Karlsruhe ebenfalls ausreichend Gelegenheit dazu. Die Städtische Galerie ist eine der ersten Adressen am Ort. Die Geschichte der Städtischen Galerie reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, bekam allerdings erst 1981 ein eigenes Gebäude zugesprochen. Heute ist sie im Lichthof 10 zu finden, in unmittelbarer Nähe des Zentrums für Kunst- und Medientechnologie.

Aktuell laufen in der Städtischen Galerie Karlsruhe neben den Ausstellungen mit den dauerhaft zu sehenden Exponaten drei Sonderausstellungen, aus verschiedenen Kunstbereichen. Noch bis zum 4. August 2013 geht die Fotoausstellung der Künstlerin Mona Breede. Sie wählte für ihre Ausstellung „Die Außenwelt der Innenwelt“ die imposanten Bauwerke globaler Millionenmetropolen als Hintergrund, in Vordergrund sind Menschen zu sehen, die alle ihre eigene Geschichte haben. Mag man es lieber bodenständig, dürfte die Ausstellung des Karlsruher Künstlers Karl Hubbuch das Richtige sein. Er widmete sich ebenfalls der Fotografie, was die Meisten aber bislang gar nicht wussten. Die bis zum 9. Juni 2013 gehende Ausstellung zeigt über 150 Fotografien des Künstlers, die bisher unentdeckt blieben. Ein wahrhaft faszinierender Einblick in das Leben von Hubbuch, der sich sonst eher der Malerei auf Leinwand hingab. Viele seiner Gemälde befinden sich in Privatbesitz. Erst nach dem Tod des Künstlers setzte man sich mit seinem Schaffen näher auseinander und brachte seine sehenswerten Werke in die Öffentlichkeit. Die dritte Ausstellung hat die Karlsruher Kunstakademie im Fokus. Sie ist bis Ende Juli 2013 zu sehen. Diese Ausstellung wechselt im jährlichen Rhythmus und hat jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt.

Bildquelle: © Roland B. / Pixelio.de

Neues Poster zur erfolgreichen Vampirserie „Vampire Diaries“ veröffentlicht

Seit 2009 läuft die Erfolgsserie „Vampire Diaries“ im Fernsehen. Serienstart war am 10. September 2009 in den USA. Ab dem 20. Januar 2010 kamen auch die deutschen Zuschauer in den Genuss der mystischen Serie, die das Leben von Vampiren in der Gegenwart zeigt. Hauptakteurin ist die schöne Elena Gilbert, die ihre Eltern durch einen Autounfall verlor. Sie wird von Beginn an von Nina Dobrev verkörpert. Damals war Elena noch kein Vampir. Ihre Tante Jenna Sommers zieht nach dem Tod der Eltern zu ihr und ihrem Bruder nach Mystic Falls, um sich um die Geschwister zu kümmern. Elena ist eine ganz normale Highschool-Schülerin, die nach dem schweren Schicksalsschlag versucht, wieder zurück in ihr altes Leben zu finden. Etwa zeitglich mit dem Einzug ihrer Tante taucht ein neuer Schüler in Elenas Klasse auf. Der smarte Stefan Salvatore, gespielt von Paul Wesley, erweckt sogleich das Interesse des Mädchens. Dieses weiß nicht, dass es gerade Hals über Kopf dabei ist, sich in einen Vampir zu verlieben. Auch Stefans Bruder Damon (Ian Somerhalder) taucht bald danach in Mystic Falls auf und bringt das Leben in der beschaulichen Gemeinde durcheinander. Im Gegensatz zu Stefan, der sich von Tierblut zu ernähren versucht, ist Damon auf der Jagd nach Menschenopfern.

Im Laufe der Zeit nimmt die Zahl der Vampire in Mystic Falls merklich zu, während der ersten drei Staffeln wehrt sich Elena allerdings standhaft, ebenfalls ein solcher zu werden. Erst zum Ende der dritten Staffel kommt heraus, dass Elena bei einer Bluttransfusion im Krankenhaus Vampirblut erhalten hat und demzufolge nun ein solcher ist. Die letzte Folge der dritten Staffel macht einen Cut mit dem bisherigen Verlauf der Serie. Da Elena jetzt ein Vampir ist, hat sich ihr Charakter merklich verändert und so mancher Fan musste sich wohl erst einmal an die „Neue“ gewöhnen, die von der guten Seele zum absoluten Biest wurde. Jegliche Gefühle sind aus ihr gewichen. In der vierten Staffel ist zudem Elenas Bruder Jeremy (Steven R. McQueen) verstorben, was die Sache zusätzlich verschlimmert. Der Mensch Elena scheint für immer verschwunden und betrachtet man das neue Poster zum Finale der vierten Staffel, braucht man auch in der nächsten Staffel nicht auf die Rückkehr der früheren Elena zu warten.

Aktuell steht aber erst einmal das Staffelfinale, an welches am 16. Mai zu sehen sein wird. Die Fans können es natürlich kaum erwarten und das Poster steigert die Vorfreude noch mehr. Die Aufschrift „Feeling No Pain. And It´s Torture“ lässt einiges erwarten. Der Titel der Episode lautet „Graduation“. Demzufolge steht für Elena und ihre Mitschüler endlich der Schulabschluss an. Somit beginnt für alle Mitwirkenden der Weg in ein neues Leben und das hält bestimmt wieder zahlreiche übernatürliche Highlights bereit. Dass es eine fünfte Staffel gibt, ist übrigens seit Februar 2013 bekannt. Im Herbst dieses Jahres geht sie in den USA an den Start. Ab wann die Ausstrahlung in Deutschland erfolgt, ist noch nicht bekannt. Aktuell läuft Staffel 4 auf Sixx. Der Sender stellt auf seiner Webseite umfangreiche Informationen sowie Video- und Bildmaterial zur Verfügung. So ist auch bei Sendepausen für ausreichend Unterhaltung für echte Vampir-Fans gesorgt.

Bildquelle: © Didi01 / Pixelio.de

Und immer wieder Etikettenschwindel! Auf welche Kennzeichnungen man sich noch verlassen kann

Die Gesundheit des Menschen ist sein höchstes Gut. Doch immer wieder wird diese durch gewissenlose und profitgierige Lebensmittelhersteller in Gefahr gebracht. Was auf den Etiketten steht, darf man schon lange nicht mehr glauben und auch die zahlreichen Gütesiegel lassen zum Teil ausreichend Spielraum für einen Schwindel mit ihnen. Laut einer aktuellen Verbraucherstudie wissen drei Viertel der Deutschen nicht, ob sie sich gerade für ein gesundes Lebensmitteln entschieden haben oder nicht.

Da kommen die diversen Gütesiegel und Zertifikate gerade recht, um die Unsicherheit weiter zu schüren. Sie sind inzwischen ein beliebtes Verkaufsargument. Ein passendes Siegel aufgeklebt und schon greift der Verbraucher ohne Bedenken zu. So einfach geht das manchmal, obwohl die Gütesiegel eigentlich an gewisse Voraussetzungen geknüpft sein sollten. Nicht allen Siegeln kann man vorbehaltlos vertrauen. Dennoch sind darunter natürlich auch welche, die ihrem Namen Ehre machen und eine hervorragende Güte des Produkts bescheinigen. Damit hier alles mit rechten Dingen zugeht, ist es wichtig, dass von einem unabhängigen Institut Werte festgelegt werden und anschließend deren Einhaltung überprüft wird. Gleichzeitig müssen die angesetzten Bewertungsmaßstäbe der Öffentlichkeit zugänglich sein, damit ebenfalls die Verbraucher wissen, wonach die Bewertung durchgeführt wird.

Das bekannteste Gütesiegel ist das mit der Aufschrift „Test“ von der Stiftung Warentest. Dieses Siegel genießt bei den Verbrauchern großes Vertrauen und urteilt über das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Sicherheit sowie die Handhabung von Produkten. Aber ausgerechnet das beliebte Siegel der Stiftung Warentest wird oft für Schummeleien genutzt. Gern wird beispielsweise das einmal vergebene Testurteil auf die Nachfolgemodelle übertragen, selbst wenn jene nicht oder mit einem schlechten Urteil getestet wurden. Ferner lässt sich das Siegel leicht fälschen. Mehr Wahrheitsgehalt hat das Siegel vom TÜV Rheinland, welches das bekannteste Unternehmen der drei Unternehmensgruppen vom Technischen Überwachungs-Verein ist. Hier werden allerdings nur Sicherheit und Qualität getestet, weshalb man das Siegel nicht auf Lebensmitteln findet.

Ein solches ist wiederum das europaweit verbindliche Bio-Siegel, das im Juni 2010 eingeführt wurde. Damit werden Lebensmittel aus kontrolliert-ökologischem Anbau innerhalb Europas gekennzeichnet. Das Bio-Siegel erhalten Produzenten direkt vom Bundesministerium für Verbraucherschutz. Außerdem finden regelmäßige Überprüfungen statt, ob die Kriterien weiterhin erfüllt werden. Seit 2001 gibt es einheitliche Standards für Naturkosmetik. Produkte, die danach hergestellt werden, tragen das BDIH-Gütesiegel (BDIH = Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren und Körperpflegemittel). Die Rohstoffe der geprüften Kosmetikprodukte stammen zum größten Teil aus kontrolliert-biologischem Anbau.

Auf Lebensmittel sind weiterhin das Zeichen für Fairen Handel/Fairtrade und das MSC-Gütezeichen zu sehen. Mit ersterem werden Produkte gekennzeichnet, deren Erzeugung umweltschonend und vor allem unter menschenfreundlichen Bedingungen erfolgt. Dazu gehört ebenfalls die Zahlung von fairen Löhnen an die Arbeiter. Daher auch der Name Fairer Handel. Am häufigsten sieht man das Siegel auf Kaffee, Tee und Schokolade. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Produkte, die als „fair erzeugt“ in den deutschen Handel gelangen. Das MSC-Gütesiegel ist dagegen Fisch und Fischprodukten vorbehalten. Es zeigt an, dass der Fisch aus nachhaltiger Fischerei stammt. Die Unternehmen arbeiten umweltverträglich und sichern den Fischbestand auch für nachfolgende Generationen. Eine Auflistung von Gütesiegeln und deren Bedeutung hat die Verbraucher Initiative e. V. unter www.label-online.de zusammengestellt. Dort kann man sich über mehrere hundert Siegel informieren.

Bildquelle: © Tony Hegewald / Pixelio.de

Die Tuning World Bodensee geht in die nächste Runde

Der erste Top-Event der Tuningszene wird von den Fans bereits sehnsüchtig erwartet. Es ist die Tuning World Bodensee, die bereits zum elften Mal stattfindet. Veranstaltungsort ist das Messegelände Friedrichshafen. Vom 09. bis 12. Mai 2013 wird die Messe geöffnet sein und es werden wieder an die 100.000 Besucher erwartet.

Schon 2003, dem ersten Veranstaltungsjahr, konnten die Veranstalter 40.000 Besucher zählen. Sie waren gekommen, um die Stände und Shows von 150 Ausstellern sowie 80 Clubs zu sehen. In den folgenden Jahren stiegen sowohl Besucher als auch Ausstellerzahlen. Schnell mauserte sich die Tuning World Bodensee zu einer international anerkannten Messe in der Tuningszene. Schon 2006 wurde mit 110.000 Besuchern die 100.000er-Grenze geknackt. Von 2007 bis 2010 schaffte man es stets, über 100.000 Menschen an den Bodensee zu locken. Danach allerdings sanken die Zahlen auf 87.000 beziehungsweise 95.000 Gäste aus ganz Europa. In diesem Jahr ist man dennoch guter Dinge, wieder einmal die 100.000er-Marke zu sprengen.

Dafür werden die Veranstalter auch einiges tun. Erwartet werden etwa 250 Aussteller, die auf der 80.000 mumfassenden Ausstellungsfläche einiges präsentieren, Neuvorstellungen und Weltpremieren inklusive. Zu den Ausstellern gesellen sich um die 150 Clubs mit eigenen Ständen. Die Private Car Areas in der Halle A3 ist den privaten Tunern vorbehalten. Hier werden zahlreiche Boliden von Hobbyschraubern vorgestellt. Gehört man selbst dazu, kann man sich noch für eine Teilnahme bewerben. Insgesamt sind in den Hallen und auf den Freiflächen an die 1.000 Fahrzeuge zu sehen, die nicht nur an ihrem Platz stehen, sondern ebenfalls in den zahlreichen Showrooms zeigen, was sie können. In den Hallen B1 bis B5 sind die Aussteller zu finden, die vom Autoaufkleber über den Sportauspuff bis hin zu Felgen und Reifen alles an Bord haben, in den Hallen A1 bis A7 und auf den Freiflächen können sich die Besucher am abwechslungsreichen Rahmenprogramm erfreuen. Ob es nun der Yokohoma Offroad-Parcours, die Skoda Fun Arena, die obligatorische Wahl der Miss Tuning oder die Falken Drift Show ist es ist für jeden etwas dabei. Nicht umsonst trägt die Tuning World Bodensee den Beinamen internationales Messeevent für Auto-Tuning, Lifestyle und Clubszene.

Die Messe hat Donnerstag bis Sonntag täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet 13 Euro, eine Zwei-Tages-Karte 24 Euro. Einen Ermäßigungspreis gibt es nur für eine Tageskarte. Er beläuft sich auf 11 Euro und gilt für Kinder von 6 bis 14 Jahren sowie für Schüler, Studenten, Behinderte, ADAC-Mitglieder, SZ-AboKarten-Besitzer (bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises) und Gruppen ab 20 Personen pro Person. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Ebenso wird für die Nutzung der Messeparkplätze keine Gebühr erhoben. Für die Abendveranstaltungen „Mashing up the 7“ am Freitagabend und „Best of Ibiza“ am Samstagsabend sind jeweils eigene Tickets erforderlich, die im Vorverkauf oder an der Abendkasse erworben werden können. Der Eintritt ist Personen ab 18 Jahren gestattet. Ferner stehen verschiedene Kombitickets wie Familienkarten und Anfahrt mit dem Schiff (Fähre oder Katamaran) kombiniert mit dem Eintritt zur Messe zur Auswahl. Die Anreise ist außerdem mit dem Auto, dem Flugzeug und öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Auf der Messewebseite steht zudem ein Verzeichnis mit Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Bildquelle: © Henning Hraban Ramm / Pixelio.de