Aufkleber und T-Shirt Blog

Entries Tagged as ''

Seit über 50 Jahren begeistern die Schlümpfe – jetzt gibt es ein neues Poster

Der belgische Zeichner Pierre Culliford, den die Meisten nur unter seinem Spitznamen Peyo kennen, ist der Vater der Schlümpfe, die seit über 50 Jahren Groß und Klein begeistern. Er entwarf 1958 die kleinen blauen Figuren als neue Mitwirkende für seine Comicserie Johann und Pfiffikus. Im Original heißen die Schlümpfe Les Schtroumpfs, was in Deutschland einfach in die Schlümpfe umgewandelt wurde. Erstmals waren die Blaulinge Anfang der 1960er-Jahre im deutschen Fernsehen zu sehen. Sie hatten als Schwarz-Weiß-Kurzfilm ihr Debüt in der Sendung „Sport-Spiel-Spannung“, welche im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt wurde.

Die Schlümpfe erlangten in kurzer Zeit eine enorme Berühmtheit. Bereits ein Jahr nach ihrem Einstieg bei „Johann und Pfiffikus“ schlug der Chefredakteur Peyo vor, eine eigene Serie mit den Schlümpfen zu zeichnen. Innerhalb von zehn Jahren schuf der Künstler 16 Alben, in denen seine kleinen blauen Geschöpfe die Hauptrolle spielten. Dabei dachte er selbst gar nicht recht an den Erfolg. Er hielt seine Schlümpfe nur für eine vorübergehende Modeerscheinung. Doch bald hatte Peyo so viel zu tun, dass er sich ausschließlich ihnen widmete. Die Beliebtheit der Schlümpfe wuchs und wuchs. So kam man 1975 auf die Idee, die Schlümpfe ins Kino zu bringen. Der erste Film trug den Titel Die Schlümpfe und die Zauberflöte. Im Oktober 1976 konnten auch die deutschen Fans die blauen Figuren auf der großen Kinoleinwand sehen.

Inzwischen sind die Schlümpfe sozusagen schon „alte Hasen“, was das Kino anbetrifft. Ab 1. August 2013 kann man sie in ihrem neuesten Streifen „Die Schlümpfe 2“ in Aktion erleben, wobei man den Zusatz 2 nicht als Zeichen dafür sehen sollte, dass es erst der zweite Kinofilm mit ihnen ist. Es handelt sich dabei lediglich um die Fortsetzung zum Film aus dem Jahr 2011. Bis es soweit ist, machen aktuell zwei neue Poster Lust auf einen Kinobesuch im Sommer. Darauf sind die beiden „Neuen“ abgebildet. Sie heißen Hackus und Vexy und im Gegensatz zu den sonst so netten Schlümpfen gar nicht nett. Der Grund: Vexy und Hackus sind gar keinen echten Schlümpfe, sondern Nachbildungen vom Bösewicht Gargamel. Mit deren Hilfe will Gargamel an die geheime Schlumpf-Essenz kommen. Allerdings schlägt sein Plan fehl. Nur ein echter Schlumpf ist in der Lage, ihm die Essenz zu geben. Daraufhin entführt Gargamel Schlumpfine nach Paris, damit sie für ihn mit der Schlumpf-Essenz den Eiffelturm in einen Energiegenerator umwandelt. Natürlich wollen die anderen Schlümpfe das verhindern und starten eine großangelegte Rettungsaktion für ihre Schlumpfine.

Das neueste Schlumpfabenteuer ist wie „Die Schlümpfe 1“ ein 3D-Abenteuer, das nicht nur Kinder anspricht. Der ideale Film für einen gemeinsamen Kinobesuch von Eltern, Großeltern und Kindern. Spannung, Action und Spaß sind garantiert. Wer schon einmal einen Blick riskieren möchte, findet hier einen Trailer zum Film. Hat man nach dem zweiten Teil immer noch nicht genug oder noch mehr Lust auf die Schlümpfe bekommen, muss man sich nicht lange gedulden. Schon 2015 soll der dritte Teil erscheinen. Da wird man ganz schnell wieder zum Schlumpffan und manch einer fühlt sich sicher in die eigene Kindheit zurückversetzt, als man täglich mit den kleinen blauen Gnomen vor dem Fernsehbildschirm mitfieberte.

Bildquelle: © Gerd Altmann / Pixelio.de

Der Goldene Windbeutel 2013 deckt den Schwindel mit den Etiketten auf

Normalerweise freut man sich über die Verleihung eines Preises. Beim Goldenen Windbeutel ist das aber anders. Wer diesen bekommt, dem halten die Verbraucher die dreisteste Werbelüge vor. Der Goldene Windbeutel ist eine Aktion der Verbraucherorganisation Foodwatch. Zum fünften Mal forderte man die Verbraucher auf, das Lebensmittel zu küren, welches ihrer Meinung nach mit der dreistesten Werbelüge beworben wird. 120.000 Menschen folgten dem Aufruf und kürten mit 42,6 Prozent Capri Sonne zum Sieger. Das sind immerhin 51.00 Stimmen.

Unter anderem wird dem Hersteller Wild/SiSi-Werke eine aggressive Vermarktung an Kinder vorgeworfen. Der Softdrink sei überzuckert, trotzdem werde in Schulen und Sporteinrichtungen intensive Werbung für das Getränk betrieben. Damit ist ebenfalls der Einwand des Unternehmens, die Werbung richte sich vorwiegend an die Eltern und nicht an die Kinder, entkräftet. Oftmals sind im Rahmen von schulischen und sportlichen Veranstaltungen die Eltern nicht anwesend, sodass direkt die eigentliche Zielgruppe beworben werden kann. Zudem werden von Capri Sonne Ferienfreizeiten organisiert, die zwar viel Spaß für die Kinder bringen, dabei aber ein noch gezielteres Zugreifen auf die Zielgruppe möglich machen.

Verliehen wurde der Goldene Windbeutel 2013 am 16. Mai. Eigens dafür suchten Mitarbeiter von Foodwatch die Zentrale der Wild/SiSi-Werke in Eppelheim in der Nähe von Heidelberg auf. Dort war man wenig begeistert. Immerhin zog das inzwischen veröffentlichte Wahlergebnis eine ganze Reihe negativer Publicity nach sich. Auch einige Demonstranten fanden sich ein und taten mit Plakaten ihren Unmut kund. Platz zwei erreichte übrigens der Pudding Paula von Dr. Oetker, Rang drei sicherten sich die Kosmostars von Nestlé mit jeweils 21,9 beziehungsweise 20,6 Prozent der Stimmen. Monsterbacke Knister von Ehrmann kam auf den vierten Platz, die Top 5 beschließt Pom-Bär das Original von Intersnack, ehemals Funny-frisch.

Zur Wahl standen ausschließlich Kinderprodukte. Der Goldene Windbeutel soll den Fokus auf die zum Teil hinter dem Rücken der Eltern eingesetzten Marketing-Strategien zur Anwerbung von Kindern legen. Gleichzeitig werden die Unternehmen dazu aufgefordert, genau jene und ihre Produkte zu überdenken. Um noch einmal auf Capri Sonne zurückzukommen: Eine 200-ml-Packung -  die Menge entspricht etwa einem Glas – enthält umgerechnet sechseinhalb Würfelzuckerstücke. Selbst in einem großen Glas Fanta ist weniger Zucker zu finden. Mit der Verleihung des Goldenen Windbeutels 2013 geht zugleich die Forderung von Foodwatch einher, die gezielt auf Kinder wirkenden Marketingaktivitäten einzustellen.

Im letzten Jahr waren die Instant-Früchtetees ab dem 12. Monat von Hipp die Gewinner. Die aus Zuckergranulat hergestellten Produkte wurden daraufhin im November 2012 aus dem Handel genommen. Welche Maßnahmen die Wild/SiSi-Werke ergreifen, bleibt abzuwarten. Bereits die Nominierung für den Goldenen Windbeutel war auf Kritik beim Unternehmen gestoßen. Der auf dem Etikett angegebene Zuckergehalt von 10 g pro 100 ml läge im Mittel aller Fruchtsaftgetränke. Der Gehalt an Zucker reicht allerdings nah an den von Coca Cola mit 10,6 g pro 100 ml heran. Gerade diese wird immer als besonders ungesund und zuckerhaltig bezeichnet. Jetzt lässt sich ein bisher als vermeintlich gesund geltendes Produkt ebenfalls in diese Kategorie einordnen. Im Übrigen hatte Capri Sonne anlässlich der Nominierung den Schwarzen Peter den Eltern zugeschoben. Schließlich seien sie es – und dazu überwiegend die Mütter -, die zu 90 bis 95 Prozent das Getränk kauften.

Bildquelle: © Rolf Handke / Pixelio.de

Aufkleber auf dem Auto? Auch beim UEFA Champions League Finale erlaubt

Es ist unglaublich, aber dennoch wahr: Morgen werden der FC Bayern München und Borussia Dortmund den Sieg in der UEFA Champions League unter sich ausmachen. Ein deutsch-deutsches Finale – für viele noch immer ein unfassbares Ereignis! Beide Mannschaften konnten den Titel schon einmal für sich verbuchen. In der Saison 1996/97 setzte sich Borussia Dortmund durch, in der Saison 200/01 durften die Bayern jubeln.

Ganz Fußballdeutschland wird morgen Abend wie gebannt vor den Fernsehgeräten sitzen und dem Ende der Partie mit Spannung entgegensehen. Jeder hat dabei seinen Favoriten. Die Anhänger des Siegers werden nach dem Spiel bis in die frühen Morgenstunden hinein feiern, um ihre Mannschaft zu ehren. Solange alles im Rahmen abläuft, ist das kein Problem. Da es inzwischen zum guten Ton gehört, auf der Straße Autokorsos zu bilden und gemeinsam mit anderen Autofahrern und Passanten den Sieg zu würdigen, gibt der ADAC im Vorfeld bereits Tipps, wie man dabei Ärger mit den Ordnungshütern vermeidet.

Gemäß § 30 der StVO sind Autokorsos eigentlich nicht erlaubt, denn man macht dabei beim Benutzen eines Fahrzeugs unnötig Lärm und fährt unnütz hin und her. In Ausnahmesituationen wie etwa dem deutsch-deutschen Champions League Finale im Londoner Wembley Stadion lässt die Polizei allerdings Gnade vor Recht ergehen, sofern sich an die Verkehrsregeln gehalten wird und der Fahrer nicht alkoholisiert ist. Während dem Fahren in einem Autokorso ist Schrittgeschwindigkeit zu fahren. Dabei dürfen sich die Insassen abschnallen. Sobald der Korso aber verlassen wird und die Geschwindigkeit zunimmt, gilt wieder die allgemeine Anschnallpflicht. Die Kfz-Haftpflichtversicherung tritt auch bei Schadenfällen während eines Autokorsos ein. Voraussetzung ist, dass kein Mitverschulden des Fahrers, der Fahrzeuginsassen oder weiterer Unfallbeteiligter vorliegt. Ist man beispielsweise in dem Falle nicht angeschnallt, wird einem eine Mitschuld von der Versicherung vorgeworfen.

Zahlreiche Fragen tauchen als Fan ferner häufig bei der Gestaltung des Autos auf. Darf ich Fähnchen und Aufkleber anbringen oder gar mein Fahrzeug komplett in den Farben meines Vereins lackieren? Letzteres ist in der Regel problemlos möglich. Vorschriften zur Farbgestaltung eines Autos gibt es nicht. Allerdings darf die Sicht des Fahrers nicht eingeschränkt sein und es darf vom Fahrzeug keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer ausgehen. Bei der Fahrzeuglackierung tritt eine solche Problematik selten auf. Bei Fahnen und Autoaufklebern ist das aber eine andere Sache. Während der Fahrt ist es unter anderem verboten, eine große Flagge aus dem Fenster zu halten, die womöglich noch an einer langen Stange angebracht ist. Eine solche Fahne birgt gleich mehrere Gefahrenquellen. Auf der Autobahn können selbst kleine Fähnchen zum Risiko werden. Deshalb wird empfohlen, noch vor der Auffahrt auf die Autobahn die Fahnen abzunehmen. Ab 90 km/h wird es selbst für festangebrachte Fähnchen kritisch. Sie können sich lösen und die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

Bei Aufklebern gilt grundsätzlich, dass sie nicht die Sicht des Fahrers einschränken dürfen. Zwar darf man seine Sympathie für den Verein bekunden, jedoch darf der entsprechende Aufkleber zum Beispiel nicht die gesamte Heckscheibe abdecken. Desweiteren sind Aufkleber an den Seitenscheiben nur in bestimmten Maßen zugelassen. Beschränkt sich etwa beim vorgeschriebenen Schulterblick die Sicht auf einen Aufkleber, kann das unter Umständen zu einem Bußgeld oder zur Anrechnung einer Mitschuld bei der Kfz-Versicherung führen.

Bildquelle: © unopaella / Pixelio.de

Selbst gestandene Weinliebhaber schauen aufs Etikett

Jede Weinflasche ist mit einem Etikett versehen. Darauf stehen Dinge wie der Alkoholgehalt, hauptsächlich sticht aber das ansprechende Bild ins Auge, welches viele Laien zum Kauf animiert. In Fachkreisen werden diese Personen als Etiketten-Trinker bezeichnet und das ist nicht unbedingt eine positive Wertung. Allerdings riskieren auch Profis gerne einen Blick aufs Weinetikett. Schließlich sind sie nicht allwissend und kennen jeden guten Wein.

Besonders fernab der Heimat hilft ein Etikett bei der Auswahl eines edlen Weins. Immerhin ist das Etikett die Visitenkarte des Weinproduzenten. Deshalb muss der zur Verfügung stehende Raum genutzt werden, um den Wein aus der Masse herausstechen zu lassen und einen gewissen Wiedererkennungswert zu erzeugen. Das gelingt eben am besten durch ein schönes Bild und einen persönlich gestalteten Schriftzug. Dennoch erkennt man nicht sofort, ob es sich um einen guten Wein handelt. Eine genauere Beschäftigung mit den Angaben auf den Etiketten tut darum Not und da ergeben sich von Land zu Land gewaltige Unterschiede.

Jedes Land und stellenweise sogar die einzelnen Weinregionen haben verschiedene Vorschriften, was auf der Flasche zu lesen sein muss. Bei deutschen und österreichischen Weinen sowie Produkten aus Übersee prangt die Angabe der Rebsorte beispielsweise unübersehbar auf dem Etikett, bei Schweizer Weinen dagegen muss man sich bereits eingehender auf die Suche begeben. Franzosen, Spanier und Italiener verzichten oft sogar ganz auf die Angabe der Rebsorte oder führen sie irgendwo im Kleingedruckten auf der Rückseite der Flasche auf. Hier liegt das Augenmerk eher auf der Lage des Weinguts und dem Namen des Erzeugers.

Ein Wein aus Massenabfüllung lässt sich selbst von Laien leicht erkennen. Man muss lediglich nach dem Abfüller auf dem Etikett suchen. Ist dort der Erzeuger genannt, handelt es sich in der Regel um einen Tropfen, der direkt vom Weingut stammt. Liest man dagegen die Formulierung „abgefüllt für“ oder den Namen einer Handelsgesellschaft, ist das ein Hinweis darauf, dass mehr Wert auf Quantität statt auf Qualität gelegt wurde. Dennoch heißt das nicht zwangsläufig, dass der Wein nicht schmeckt.

Der angegebene Alkoholgehalt klärt darüber auf, ob es sich um einen „schweren“ oder „leichten“ Wein handelt. Das Wetter spielt für die Qualität eines Weins eine große Rolle. In der Regel ist der Jahrgang auf dem Etikett angegeben. Ist das nicht der Fall, besitzt der Wein häufig eine mindere Qualität. Sie wird auch nicht durch Herkunftsbezeichnungen wie ITG, AOC oder DOV garantiert. Damit ist nur ausgesagt, dass der Wein aus einer bestimmten Region kommt und bei seiner Herstellung auf die Einhaltung minimaler Vorgaben geachtet wurde.

Grundsätzlich gilt, dass die Rückseite des Etiketts wesentlich mehr über den Wein verrät als dessen Vorderseite. Hier erhält man etwa Hinweise über die Zusammensetzung oder erfährt etwas über die Dauer der Reifung im Fass. Erfährt man nur was über selektionierte Trauben oder die Herstellung durch traditionelle Methoden, sollte man die Finger von der Flasche lassen. Dann bewahrt auch ein noch so schönes Bild nicht vor einer bitteren Enttäuschung.

Bildquelle: © Jörg Kleinschmidt / Pixelio.de

Pfingsten mit den Kindern im Zoo und zugleich Kunst auf Leinwand genießen

Zum Bestaunen von exotischen Tieren geht man in den Zoo, zum Betrachten von Gemälden und anderen Kunstwerken ins Museum. Kinder begeistern sich eher für das Erstere, viele Erwachsene wählen lieber das Letztere. An diesem Pfingstwochenende lässt sich im Karlsruher Zoo beides vereinen. Man kann entspannt mit seinen Kindern einen Ausflug unternehmen und gleichzeitig seinen kulturellen Horizont erweitern. Eine Kunstausstellung im Raubtierhaus macht es möglich. Daran beteiligt sind fünf Künstler, die sich unterschiedlichen Richtungen widmen. Allerdings behandeln die Kunstwerke alle die Themen Tiere und Artenschutz.

Den Anfang macht Antje Michael mit ihren ausdrucksstarken Tierskulpturen. Sie zeigen die charakteristischen Merkmale der verschiedensten Tiere in harmonischen Formen. In typischen Posen präsentieren sich Nashorn, Känguru, Gorilla und Co. Die Plastiken wurden aus Bronze und Ton geschaffen. Ihr Anblick verzaubert den großen und kleinen Betrachter. Die Figuren erscheinen ihnen liebenswert und arglos. Trotzdem sind sie jede für sich authentisch und würdevoll, wie es den lebendigen Vertretern der jeweiligen Art eigen ist. Die Künstlerin Antje Michael ist eine gebürtige Österreicherin. Heute lebt sie in Großfelden in der Nähe von Marburg als freischaffende Bildhauerin, die sich auf Menschen- und Tierskulpturen spezialisiert hat.

Buntstifte, Pastell- und Acrylfarben sowie die Leinwand sind dagegen das Fachgebiet von Liane Becht. Sie lässt sich immer wieder von der Natur inspirieren und holt mit ihren Kunstwerken diese in die Stadt. In ihrem Atelier Lichtblick in Bad Wildbad ist sie nicht nur als Naturmalerin tätig, als gelernte Goldschmiedin fertigt sie außerdem filigrane Goldschmiedearbeiten. Im Karlsruher Zoo wird sie aber hauptsächlich ihre gemalten Kunstwerke dem interessierten Publikum vorstellen. Dabei reicht die Palette ihrer Bilder von detailgetreuen Blüten über außergewöhnliche Landschaftsinterpretationen bis hin zu Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum.

Artenschutz hoch drei ist die Motivation der drei Künstler André Tempel, Andreas Schildhauer und Anne Schulz. Sie sind in Dresden beheimatet und stellen ihr künstlerisches Schaffen in den Dienst der bedrohten Tierwelt. Sie fertigten ihre limitierten Grafik-Editionsmotive mit dem Titel “Artenschutz” zugunsten zweier Naturschutzorganisationen, die sich für den Schutz von Delphinen und Orang-Utans engagieren. Ein Teil der Verkaufserlöse wird ihnen zugutekommen. Ferner sind die betroffenen Spezies teilweise auf den ausgestellten und überaus eindrucksvollen Grafiken der Künstler zu sehen.

Der Karlsruher Zoo, der eigentlich richtig Zoologischer Garten Karlsruhe heißt, besteht seit 1865 und ist damit eine der ältesten Zooanlagen Deutschlands. Auf etwa 22 Hektar Fläche sind rund 800 Tiere, zugehörig zu 150 Tierarten, zuhause. So sind hier etwa Eisbären und Schneeleoparden untergebracht, aber auch Robben oder beliebte Haustiere wie Ziegen, Hühner und Schafe. Sie sind der Liebling der Kinder. Derzeit ist jede Menge Nachwuchs im Streichelzoo von ihnen zum Knuddeln und Liebhaben vorhanden. Außerdem warten junge Kattas im Affenhaus, die Ostern geboren wurden, und zwei kleine Giraffen im Alter von wenigen Wochen auf viele Besucher. Der Zoo ist perfekt für einen Tagesausflug für die ganze Familie geeignet und durch die Ausstellung am Pfingstwochenende wird er ebenfalls Kunstliebhaber in seinen Bann ziehen. Er hat täglich von 8 Uhr (Kassenöffnung der Kasse am Hauptbahnhof) bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Weitere Kassen befinden sich am Festplatz, am Rosengarten und in der Augartenstraße. Die Öffnungszeiten der Kassen variieren.

Bildquelle: © kretsche / Pixelio.de

Neue Aufkleber an Altkleidercontainern geben Auskunft über die Verwendung des Inhalts

Altkleidercontainer findet man an vielen Stellen. In fast jedem Dorf steht einer. Aufgestellt werden sie vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Caritas und weiteren gemeinnützigen Institutionen, die sich für das Wohl der Menschen auf der ganzen Welt einsetzen. Die Container werden eifrig genutzt. Es ist ein angenehmes Gefühl, anderen etwas Gutes zu tun und sei es nur durch die Weitergabe seiner nicht mehr benötigten Kleidung. Aber was geschieht eigentlich damit?

Ein Großteil der Spender geht davon aus, dass die Kleidung kostenlos an bedürftige Menschen weitergegeben wird. Einige Sachen werden in den deutschen Kleiderstuben an Obdachlose und weitere Hilfsbedürftige verteilt, andere wiederum gelangen mit einem Hilfstransport in globale Krisengebiete, so zumindest die Annahme. Richtig ist das schon, doch nicht alles wird ohne finanzielle Mittel vom Empfänger abzufordern weitergegeben. Damit die Spender in Zukunft wissen, was mit ihren Sachen tatsächlich geschieht, wurde vom DRK im vergangenen Jahr eine Initiative beschlossen, die nunmehr durch Aufkleber an den Altkleidercontainern in die Tat umgesetzt wird. Diese sollen Öffentlichkeit und Spender darüber informieren, was mit ihren Altkleidern geschieht. Zudem besteht die Möglichkeit, in den Büros der Kreisverbände Informationen einzuholen und zum Beispiel nach konkret benötigten Spenden zu fragen, um gezielt den Bedarf abzudecken.

Das DRK gibt für seine Altkleidersammlungen zwei Gründe an: Zum einen wird ausreichend gut erhaltene Kleidung für die rund 1,2 Millionen benachteiligten Menschen in Deutschland gesammelt, zum anderen werden durch den Verkauf der Kleidung finanzielle Mittel für soziale Projekte eingenommen. 2011 kamen dadurch ungefähr zwölf Millionen Euro zusammen, die in das Jugendrotkreuz, die Katastrophenhilfe oder Angebot für Senioren investiert wurden. Der Kleiderverkauf ist eine wichtige regelmäßige Einnahmequelle für das DRK. Er ist eine der Säulen zur Finanzierung der Arbeit dieser Einrichtung. Insgesamt betreibt das DRK mehr als 700 Kleiderkammern und Kleiderläden. Hier kann man ebenfalls direkt seine Altkleider abgeben und sich vor Ort über deren Verwendung schlaumachen.

Etwa 80.000 bis 100.000 Tonnen Kleider erhält das DRK jährlich durch seine Altkleidersammlungen. Sie kommen nicht nur durch Container zusammen, sondern auch durch Straßensammlungen, die zum Beispiel kurzfristig bei Naturkatastrophen ins Leben gerufen werden. Unterschieden werden bei den Sammlungen das Kleiderkammer- und das Verwertermodell. Beim Kleiderkammermodell erfolgt die Aussortierung der Kleider durch Mitarbeiter des DRK. Sie entscheiden, was in die eigenen Kleiderkammern/-läden kommt, was weggeworfen wird und was an sogenannte Verwertungsunternehmen geht. Beim Verwertermodell wird der komplette Inhalt sofort an ein Verwertungsunternehmen verkauft, was seinerseits eine Aussortierung vornimmt. Dabei werden etwa zehn Prozent der Kleidung als Abfall entsorgt und weitere 35 Prozent als nicht tragbar eingestuft. Diese finden Verwendung als Putzlappen oder werden zu Dämmstoffen verarbeitet. Die restlichen 55 Prozent des Containerinhalts exportiert man in Länder auf der ganzen Welt. Dort wird die Kleidung als Secondhandware verkauft. Die Verkaufserlöse kommen wiederum dem DRK für soziale Projekte zu Gute.

Im eigenen Land werden unter anderem in den Wintermonaten die DRK-Kältebusse mit Kleiderspenden ausgestattet. Die Busse werden in Großstädten eingesetzt. Dort erfolgt die Versorgung Bedürftiger aus dem Bus heraus. Medizinische Betreuung, heiße Getränke, Schlafsäcke, Decken und warme Kleidung sollen die Menschen über die kalte Jahreszeit hinweghelfen. Bei akuten Notlagen wie Hochwasser oder Hausbränden erhalten die Betroffenen ebenfalls Hilfe vom DRK und werden mit Kleidung aus den Spendencontainern versorgt.

Bildquelle: © Gisela Peter / Pixelio.de