Aufkleber und T-Shirt Blog

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Misslungene Kunst auf Leinwand – auch dafür gibt es ein Museum

85852_web_R_K_by_marika_pixelio.deKunst liegt im Auge des Betrachters. Dieser Spruch wird uns immer wieder gewahr, wenn wir durch ein Museum schlendern. Es gibt Kunstwerke, die begeistern einfach, und es gibt welche, die rufen einen großen Zwiespalt im jeweiligen Betrachter hervor. Ist das eigentlich noch Kunst? Gehört das ins Museum oder wäre es in einem stillen Kämmerlein, gut abgeschirmt vor den Blicken fachkundiger Besucher, besser aufgehoben? Mit dieser Frage kommen wir zum nächsten Spruch, der uns in Zusammenhang mit Kunst ebenfalls häufiger begegnet: Das Bild ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist. Das Motto hat sich der Bostoner Kunsthändler Scott Wilson zu Herzen genommen und ein Museum für misslungene Kunst gegründet. Das war im Jahre 1994. Mittlerweile umfasst die Ausstellung mehr als 700 Bilder und ein paar Skulpturen. Rund 200 der Kunstwerke werden aktuell an vier Standorten in der Stadt gezeigt.

Den Anfang machte damals ein Bild mit dem Titel „Lucy in the Field with Flowers“. Jenes hatte Wilson auf dem Müll gefunden. Er hatte es nur auf den Rahmen abgesehen. Jerry Reilly, ein Freund Wilsons, fand das Bild zwar ebenfalls scheußlich, dennoch übte es einen besonderen Reiz auf ihn aus und so hängte er es schließlich zu Hause auf. Damit war die Sammelleidenschaft angefacht. Nachdem Freunde und Bekannte das Bild gesehen hatten, brachten sie immer mehr Kunstwerke vorbei, die sich mit dem Attribut misslungen schmücken konnten. Die Geschäftsführerin vom Museum of Bad Art, Louise Reilly Sacco, macht allerdings ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es sich hier tatsächlich um ernstgemeinte Kunst handelt. Die Bilder und Skulpturen wurden mit der ernsten Absicht geschaffen, Kunst zu produzieren, nur sei eben dann bei der Umsetzung des Vorhabens etwas schiefgelaufen.

Die erste Präsentation, der „Bad Art“ sollte, ursprünglich eine Art Wohnungseinweihungsparty sein. Inzwischen war die Sammlung auf 20 bis 30 Stück angewachsen und anstelle einer Einweihungsparty veranstaltete Reilly an einem Abend einfach eine Ausstellung, zu der 50 Gäste geladen wurden. Als es aber soweit war, kamen anstelle der 50 erwarteten gleich 200 Personen. Am nächsten Tag ergab sich aus diesem Ansturm die Idee für das Museum.

Die häufigsten Motive sind übrigens Haustiere. Zu denen haben die Menschen ein sehr inniges Verhältnis, was sie unter anderem in Gemälden auf Leinwand ausdrücken möchten. Das beliebteste Ausstellungsstück stammt aus einem Gebrauchtwarenladen. Der Künstler ist unbekannt. Es zeigt einen Hund mit einem Pflaster vor der Schnauze und einen Affen auf einem Picknicktisch. Genommen werden bevorzugt Bilder, hinter denen man eine Geschichte erkennen kann. Daher ist abstrakte Kunst im Museum of Bad Art wenig zu sehen. Dies ist nicht der einzige Unterschied zu einem normalen Kunstmuseum. Im Museum of Bad Art geht es wesentlich lebendiger zu. Die Besucher unterhalten sich und tauschen ihre Meinungen aus. Das ist so gewollt. Viele der Gäste fühlen sich in einem herkömmlichen Museum fehl am Platz. Sie denken, dass sie nicht genug über Kunst wüssten. Im Museum of Bad Art muss man aber kein Kunstkenner sein. Jeder ist herzlich willkommen. Die Kunstwerke stammen ja von Nicht-Könnern, da dürfen auch Nicht-Fachleute zum Anschauen kommen und sich in Kunstverständnis üben.

Bildquelle: © marika / Pixelio.de

Mercedes will künftig mit Aufklebern und QR-Codes Leben retten

138700_web_R_K_B_by_Erich Kasten_pixelio.deDie sogenannten QR-Codes begegnen uns mittlerweile überall und jeder, der ein Smartphone oder Tablet besitzt, kann einen solchen mit einer Scansoftware beziehungsweise App auslesen. Diese ist in der Regel bereits auf dem Gerät vorhanden und ohne besondere Kenntnisse nutzbar. Ideale Voraussetzungen, um Leben zu retten, fand Autohersteller Mercedes-Benz und machte sich die aktuell herrschenden Umstände zunutze. Ab sofort wird jeder Neuwagen ab Werk mit zwei Aufklebern ausgestattet, die einen QR-Code tragen. Er enthält Daten über das Fahrzeug wie etwa Informationen zu Tanks, Batterie, Airbags, Druckzylinder, elektrische Leitungen und weiteren Bauteilen. Die Retter sind damit nicht auf die Hilfe des Autofahrers angewiesen und können außerdem oftmals wesentlich detaillierte Angaben abrufen. Über die dafür notwendige technische Ausstattung verfügen die Rettungskräfte der Gegenwart selbstverständlich. Die Codes werden auf der Tankklappe sowie auf der Seite der B-Säule, die der Tankklappe gegenüberliegt, aufgeklebt. Die Erfahrung zeigt, dass es in den beiden Bereichen selten schwere Schäden gibt, sodass die Aufkleber nach einem Verkehrsunfall problemlos erreichbar sind. Dafür ist es nicht einmal notwendig, in das Innere des Unfallfahrzeugs vorzudringen, von außen sind die QR-Codes gleichfalls leicht erfassbar.

Neu ist die Idee mit der elektronischen Rettungskarte nicht unbedingt. Der ADAC hat bereits eine solche entwickelt. Der Haken daran: Man muss sie sich selbst besorgen und ins Auto legen. Das Interesse war daher bislang mäßig. Es ist es allerdings für die schnelle Einleitung von Rettungsmaßnahmen von großer Bedeutung, das verunglückte Fahrzeugmodell zweifelsfrei identifizieren zu können. Laut einer Erhebung des ADAC werden 64 Prozent der verunfallten Pkw falsch oder gar nicht von den Helfern identifiziert. Das verzögert zum einen die Rettung, zum anderen begeben sich die Retter ebenfalls in Gefahr. Und es gibt noch etwas, das Sorgen bereiten dürfte: Je neuer das Automodell ist, umso mehr Zeit nimmt die Rettung der Unfallopfer in Anspruch, weil wichtiges Wissen über das Fahrzeug fehlt. Das Gebot der „Goldenen Stunde“ – das sind die ersten 60 Minuten nach dem Unfall, die den Rettern für eine erfolgversprechende Hilfeleistung zur Verfügung stehen – verliert damit zunehmend an Relevanz. Der Einsatz der Rettungskräfte sieht 20 Minuten für Alarmierung und Anfahrt, weitere 20 Minuten für die Rettung am Unfallort und noch einmal 20 Minuten für die Erstversorgung sowie den anschließenden Transport in eine Klinik vor. Innerhalb dieses Zeitrahmens haben Schwerverletzte die besten Überlebenschancen. Geht allerdings schon wertvolle Zeit mit dem Herausfinden des richtigen Automodells verloren, haben die Retter kaum noch die Möglichkeit, ihren Job richtig auszuüben. Ein Aufkleber mit einem QR-Code gibt dagegen in Sekundenschnelle Auskunft darüber, um was für ein Fahrzeug es sich handelt. So können geeignete Maßnahmen ohne Zeitverzögerung eingeleitet werden, was die Überlebenschancen der Unfallopfer um ein Vielfaches erhöht.

Mercedes-Benz jedenfalls hat die Wirkung dieser wahrlich als simpel zu bezeichnenden Aktion erkannt und wird sie in Zukunft zum Wohle seiner Kunden nutzen. Bleibt zu hoffen, dass sich andere Autohersteller von dieser Idee inspirieren lassen und sich ähnliche Gedanken machen. Der Aufwand für nur ein gerettetes Leben ist durch solch einen Aufkleber mit QR-Code verschwindend gering und das sowohl technisch als auch finanziell. Da dürfte es keinerlei Anlass für Überlegungen über die Verwendung geben.

Bildquelle: © Erich Kasten / Pixelio.de

Vom Anbau bis zum Entwurf der Etiketten – in Berlin steht das Schulfach Weinlese auf dem Stundenplan

611396_web_R_K_by_Erich Keppler_pixelio.deEinem edlen Tröpfchen ist niemand abgeneigt. Ein guter Wein zum Essen oder in geselliger Runde gehört heutzutage einfach dazu, aber passt so etwas in eine Schule? In Steglitz ist man der Meinung, dass sich das Thema Alkohol in Form von Wein sehr gut in den Unterrichtsplan einfügt. An der Max-von-Laue-Oberschule lernen die Schüler, wie man Weinreben anbaut und zu Wein verarbeitet. In der Walter-Linse-Straße wurden eigens für diesen Zweck 50 rote und 70 weiße Reben angepflanzt. Natürlich von den Schülern selbst, die gemeinsam mit ihrem Lehrer vorab die Auswahl der geeigneten Sorten trafen. Seitdem gehört der Unterricht auf dem „Weinberg“ zum wöchentlichen Stundenplan.

Unlängst stand die Lese der inzwischen gereiften Trauben an. Das übernahmen Schüler aus der Klasse 7 c, die eifrig pflückten und anschließend die Früchte in einer Mühle zu Maische verarbeiteten. Der Weinanbau ist kein Zuckerschlecken. Man muss richtig arbeiten und kann dabei viel lernen. Das merkten die Schüler schnell. Dennoch sind sie mit Feuereifer bei der Sache. Der Arbeitstag war nach dem Maischen aber noch lange nicht zu Ende. Anschließend stand die Bestimmung des Zuckergehalts der Maische an. Danach wurde der Saft gefiltert und in Gärballons gegeben. Zu guter Letzt wurde Hefe für die Gärung hinzugegeben.

Während damit die praktische Arbeit am Wein fast beendet ist, befassen sich die Schüler weiter mit dem Thema. Bis der Reifeprozess abgeschlossen ist, werden regelmäßig Proben genommen und im Labor untersucht. Das nimmt einige Monate in Anspruch. Zeit genug, um sich der Theorie des Weinanbaus zu widmen. Schließlich will man ja im nächsten Jahr wieder fit sein und einen besonderen Tropfen kredenzen können. Der Wein wird übrigens versteigert, und weil er so selten ist, geht eine Flasche für einen Preis von bis zu 70 Euro weg. Etwa 60 bis 70 Flaschen ergibt die aktuelle Ernte, die voraussichtlich im März 2014 bereit zum Verkauf sein werden. Im Herbst machen sich die Schüler schon einmal daran, die Etiketten für ihren Phönix (halbtrockner Weißwein) und ihren Regent (trockener Rotwein) zu entwerfen. Das gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Jungwinzer.

Bei der intensiven Beschäftigung mit Wein kommen gleichfalls der Lerneffekt und der – sinnbildlich – erhobene Zeigefinger nicht zu kurz. In den theoretischen Einheiten erfahren die Schüler gleichzeitig auch etwas über die gesundheitlichen Gefahren, die vom Wein ausgehen. Probieren dürfen sie ihre eigenen Produkte deshalb nicht. Nur bei den Weintrauben ist Naschen erlaubt. Das ist eindeutig gesünder als der fertige Wein. Die kleinen Beeren sind prallgefüllt mit gesunden Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Calcium, Eisen, Zink und Magnesium. Ferner mangelt es ihnen nicht an Vitaminen wie beispielsweise Folsäure, Vitamin C, Vitamin B6 und Retinol. Unterricht zum Anfassen und Mitmachen, das ist genau die richtige Überschrift für das Fach Weinanbau. Wer weiß, vielleicht macht das Projekt ebenfalls in anderen Bundesländern Schule. Es muss ja nicht unbedingt Wein sein. Wie wäre es denn mit Getreideanbau? Dann könnte man sein eigenes Mehl mahlen und daraus Brot backen. Ein interessanter Einblick in das frühere Leben der Menschen, als man noch selbst seine Nahrungsmittel herstellen musste, und eine gute Vorbereitung auf die eigene Zukunft.

Bildquelle: © Erich Keppler / Pixelio.de

Ein Laptop-Aufkleber gegen Schrammen und Kratzer

532099_web_R_K_B_by_Alexandra H._pixelio.deLaptops sehen von Haus aus recht langweilig aus. Zumeist in Schwarz, manchmal auch in Weiß oder noch seltener im durchaus recht schick anmutenden Silber gehalten, sind sie optisch nicht unbedingt ein Leckerbissen. Inzwischen stellen die Produzenten zwar farbige Modelle zur Verfügung, jedoch muss man für diese gleich etwas mehr in die Tasche greifen. Hinzu kommt, dass selbst ein ansehnlicher Laptop mit der Zeit an Schönheit verliert. Als Gebrauchsgegenstand bleiben Kratzer oder Schrammen am teuren Gerät nicht aus. Laptop-Aufkleber können in all jenen Situationen Abhilfe schaffen. Ob der Wunsch nach einer individuellen Gestaltung, das Verdecken von Alltagsblessuren oder das Aufpeppen eines in die Jahre gekommenen Laptops, mit den bunten Folien ist vieles möglich.

Die Entscheidung zur Verschönerung des Laptops mit einem Aufkleber bringt einige Vorteile mit. Ist das Gerät noch unversehrt, schützt die Folie vor Schäden. Sind derartige bereits vorhanden, werden sie abgedeckt und die Entstehung weiterer Makel wird verhindert. Sollte der Aufkleber nicht mehr schön sein, lässt er sich ganz leicht gegen einen anderen austauschen und schon erstrahlt der Laptop in einem neuen, modernen Antlitz. Die Aufkleber sind aus spezieller Folie und ebensolchem Kleber gefertigt. Sie lassen sich rückstandslos entfernen. Geht beim Aufbringen etwas schief, zieht man den Aufkleber nochmal ab und klebt ihn richtig auf. Das ist problemlos machbar.

Die Auswahl an Laptop-Stickern ist enorm. Man kann seinen Laptop mit einem Aufkleber ein edles Holz- oder cooles Metallicdesign verpassen, Lederoptik ist gleichfalls in oder das eigene Sternzeichen. Wie wäre es mit dem Logo des Lieblingssportvereins? Lieber einen schicken Rennwagen gefällig oder einen süßen knuddeligen Hundewelpen? Es bleiben nahezu keine Wünsche offen. Dennoch gibt es tatsächlich Menschen, die im großen Angebot der vorgefertigten Laptop-Aufkleber nicht das Passende finden. Das ist aber kein Grund, um auf einen hübschen und praktischen Sticker für den Laptop zu verzichten. Diese Menschen kommen zu uns in den Onlineshop von clickandprint und designen sich ihren Aufkleber selber. Das Foto der Liebsten, eine Landschaft zum Träumen von der letzten Urlaubsreise, ein Bild der ganzen Familie, hier ist der Ideenreichtum unerschöpflich. Der Kunde bekommt zahlreiche Werkzeuge an die Hand, um seinen ganz persönlichen Laptop-Sticker zu kreieren. Übrigens ebenfalls eine tolle Geschenkidee. Schließlich ist es bis Weihnachten nicht mehr lange hin und vorher kommt noch Nikolaus. Da passt ein Aufkleber für den Laptop perfekt in den Stiefel.

Das Befestigen des Aufklebers gelingt leicht, wenn man ein paar Tipps beherzigt. Ein sorgfältiges und geduldiges Vorgehen sichert den Erfolg: Der Sticker wird am Rand ein wenig vom Trägerpapier abgezogen. Das lose Ende wird nun auf dem Laptop aufgeklebt, bevor man ein weiteres Stück vom Papier löst. Stück für Stück wird der Aufkleber auf den Laptop geklebt. Immer nach dem Aufbringen eines Teiles streicht man den Aufkleber von der Ecke aus fest. So vermeidet man, dass man falsch klebt und am Ende vielleicht den ganzen Aufkleber nochmal ablösen muss. Außerdem entstehen bei dieser Vorgehensweise keine Luftblasen und der Aufkleber hat einen besseren Halt auf der Oberfläche. Ist man von der ungeduldigen Sorte Mensch, kann man den Aufkleber natürlich gleich gesamt aufbringen. Dabei sollte man mit den Händen stets von innen nach außen streichen. Das verhindert Lufteinschlüsse.

Bildquelle: © Alexandra H. / Pixelio.de

Die Art Week in Berlin zeigt Kunst in allen Facetten und nicht nur auf Leinwand

652342_web_R_K_B_by_Gordon Gross_pixelio.deVom 17. bis 22. September findet die zweite Berlin Art Week statt. Sie ist als Zusammenführung von Kunstinstitutionen und wichtigen Messen zu sehen. Alles, was in der Berliner Kunstwelt Rang und Namen hat, ist an der Art Week beteiligt. Unter anderem sind es die Akademie der Künste, das Haus der Kulturen der Welt, der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) sowie natürlich von Seiten des Staates Vertreter der Senatsverwaltungen für Wirtschaft und Kultur.

Schon im Vorfeld wies Cornelia Yzer in ihrer Eigenschaft als Senatorin für Wirtschaft auf den zunehmenden Einfluss des Berliner Kunstmarktes weltweit hin. Immer häufiger wird die deutsche Hauptstadt als Station und auch als Lebensmittelpunkt von Künstlern sowie Galeristen auserkoren. Somit entwickelt sich die Kunst zunehmend zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Mit der Berlin Art Week wurde im vergangenen Jahr eine Veranstaltung geschaffen, die internationale Künstler, Kunstinstitutionen und Sammler zusammenbringt. Das Bestreben der Ausrichter liegt darin, die Art Week in Berlin im nationalen und internationalen Kunstkalender als festen Termin zu etablieren.

In diesem Jahr sind die Deutsche Bank Kunsthalle, die neue Nationalgalerie, das KW Institute for Contemporary Art und die Berlinische Galerie mit einem Gemeinschaftsprojekt unter dem Titel „Painting Forever!“ vertreten. Es wird das Antlitz der Berlin Art Week entscheidend prägen und zugleich den Anfang der Veranstaltung bilden. Im Rahmen der Eröffnungsfeier am 17. September erfolgt ebenfalls die Vorstellung des Projektes. Die vier namhaften und wohlbekannten öffentlichen Kunsteinrichtungen für zeitgenössische Kunst haben sich in diesem der Malerei gewidmet, die seit dem 19. Jahrhundert aus Berlin nicht mehr wegzudenken ist. Die Ausstellung setzt sich aus Einzel- und Gruppenpräsentationen zusammen. Im Endeffekt ergibt sich aus den einzelnen Formaten, die sich überaus vielfältig präsentieren, ein allumfassender Überblick zur Rolle der Malerei in Berlin. Er zeigt, wie facettenreich und komplex sich in der Hauptstadt dem Thema gewidmet wird. In „Painting Forever!“ vereint sich Historie und Gegenwart. Junge Künstler haben ebenso ein Mitspracherecht erhalten wie bereits seit Langem in der Szene bekannte Namen. Ergänzend zum Projekt ist die Herausgabe einer vierbändigen Publikation zur Eröffnung vorgesehen.

Aber nicht nur die Malerei und damit auch die Kunst auf Leinwand hat bei der Berlin Art Week ihren Platz. Schließlich besteht die Kunst aus wesentlich mehr Bereichen und so wird weiterhin ein Kunstfilmfestival die Besucher in seinen Bann ziehen. Ein erstes Highlight steht schon am 17. September um 19 Uhr zur Eröffnung an: Dann steigt ein großes Open-Air-Fest. Veranstaltungsort ist die Augustastraße in Berlin-Mitte. Insgesamt sind zehn Institutionen an der Ausrichtung der diesjährigen Berlin Art Week beteiligt. Das Programm beinhaltet Vernissagen, Ausstellungen, Diskussionsrunden mit Künstlern sowie Vorträge derselben und viele weitere Veranstaltungen, die an Orten in ganz Berlin besucht werden können. Mit einem Kombiticket ist der Eintritt zu allen Veranstaltungsorten gewährleistet. Vom 19. bis 22. September ist außerdem täglich ab 22 Uhr in der abc art berlin contemporary – Bar Party angesagt. Daneben sind ferner Performances zu sehen wie etwa am 21. September von 15 bis 19 Uhr im Schinkel Pavillon und am gleichen Tag von 17 bis 22 Uhr beim Neuen Berliner Kunstverein. Eine Woche Kunstvielfalt verspricht die Berlin Art Week und dürfte damit nicht nur das Interesse von Kunstinteressierten wecken.

Bildquelle: © Gordon Gross / Pixelio.de

Aufkleber machen den Alltag bunter

222787_web_R_K_B_by_delater_pixelio.deIn den verschiedensten Formen und Farben gibt es Aufkleber. Sie machen den Alltag bunter und erfüllen dabei oft sogar noch einen Zweck. Die letzten Jahre brachten durch die unglaublichen Möglichkeiten der digitalen Fotografie die mannigfaltigsten Motive hervor. Manche Städte kleben in Parkhäusern seit Neuestem ihre Stadtpläne auf den Boden und in einem Stadtteil von Köln hatte eine Frau die Idee, mit Aufklebern die einheitsgrauen Mülltonnen zur Vermeidung von Verwechslungen individuell zu gestalten. Sie hatte versehentlich die geleerte Tonne des Nachbarn mit auf ihr Grundstück genommen und natürlich prompt Streit mit diesem bekommen. So rief sie das Konzept „Flotte Tonne“ ins Leben und bietet inzwischen mehr als 40 verschiedene Fotoaufkleber für Mülltonnen an. Wer mag, kann auch ein eigenes Foto einreichen und es sich auf seinen Tonnenaufkleber drucken lassen. Bis nach Italien reicht inzwischen der Ruf der findigen Geschäftsfrau. Dabei besteht ihr Angebot erst seit Juni dieses Jahres. Die Aufkleber sind wasserfest und lichtecht. Außerdem lassen sie sich rückstandslos wieder entfernen.

Nicht alle Aufkleber sind Just for fun. Die auffälligen „Notinsel“-Aufkleber zeigen Kids zum Beispiel, wo sie in Notsituationen Hilfe finden. Sie sind an Geschäftseingängen und an öffentlichen Gebäuden zu sehen. Das Gleiche gilt für die allseits bekannten grünen Aufkleber, die Notausgänge kennzeichnen. Recht neu sind dagegen die Symbole, die auf grünem Untergrund ein Herz mit einem Blitz darin und in der oberen rechten Ecke ein Kreuz tragen. Sie sind der Hinweis darauf, dass sich hier ein sogenannter) befindet. Umgangssprachlich ist er auch als Laien-Defibrillator bekannt. Es handelt sich dabei um ein Gerät, welches Laien bei einem Herzstillstand eine Wiederbelebung ermöglicht.

Doch nicht jeder Aufkleber bereitet Freude. Zahlreiche Gemeinden in Deutschland haben mit einem massiven Aufkleberproblem zu kämpfen. Jede freie Stelle wird mit Stickern versehen. Einige von ihnen erhitzen die Gemüter. Sie tragen ausländerfeindliche Parolen oder haben eindeutig einen politisch motivierten Inhalt. Ein aktueller Fall im fränkischen Höchstadt an der Aisch führte zu einem Schaden von rund 1.000 Euro. Hier haben in der Nacht vom 2. zum 3. September bisher noch unbekannte Täter Wahlplakate, Bushäuschen sowie alle Ortseingangs- und –ausgangsschilder mit schwarz-roten Aufklebern versehen. Die eindeutig politisch motivierte Tat wird nun ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Eine Einschaltung der Kriminalpolizei ist bereits erfolgt.

Hauptsächlich werden aber Aufkleber zu positiven Zwecken eingesetzt. Sie sollen den rechten Weg weisen, Helfer in der Not sein oder einfach nur ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Apropos Lächeln: Es gibt tatsächlich Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter mit Aufklebern an ein Lächeln erinnern, gesehen beispielsweise an Supermarktkassen oder in Büros. Mit einem Lächeln wird alles leichter. Lächelt man sich selbst zu, sind wir mit uns weniger streng. Wir motivieren uns, wenn es mal nicht so gut läuft und wir zeigen uns, dass wir uns mögen. Genau dieselbe Wirkung hat ein Lächeln auf andere. Durch ein Lächeln signalisieren wir Sympathie. Wir verbinden uns mit unserem Gegenüber und bilden eine Einheit. Gute Voraussetzungen, auch schwierige Situationen gemeinschaftlich und mit einem Lächeln zu meistern. Warum sollte uns daher nicht ein Aufkleber darauf hinweisen, öfter mal unsere Laune durch ein freundliches Verziehen unseres Mundes zu bessern? Aufkleber können so viel für uns tun und sind daher aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Bildquelle: © delater / Pixelio.de