Aufkleber und T-Shirt Blog

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Erneuter Angriff der Muppets auf die Kinoleinwand – neues Poster veröffentlicht

667336_web_R_K_by_Tony Hegewald_pixelio.deDie Stars der legendären „Muppetshow“ rüsten zum nächsten Angriff auf die internationalen Kinoleinwände. Nach dem großen Erfolg des Kinofilms „Muppets“ aus dem Jahre 2011 war es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Teil in die Kinos kommt. Am 1. Mai 2014 ist es endlich soweit und damit die Fans schon jetzt richtig heiß auf darauf werden, wurde nun ein neues Poster veröffentlicht.

Der Titel des Streifens lautet “Die Muppets 2: Muppets Most Wanted” und lässt bereits erahnen, dass es spannend wird. Sollten die „Muppets“ etwa zu Kriminellen werden oder wie sonst ist das „Most Wanted” zu verstehen? Teilweise ist diese Vermutung richtig, doch die echten „Muppets“ haben natürlich nichts mit unerlaubten Handlungen am Hut, eine Nachbildung ist allerdings weitaus weniger gesetzestreu. Aber eins nach dem Anderen.

In “Die Muppets 2: Muppets Most Wanted” tourt die bunte Truppe quer durch Europa, nachdem sie im ersten Teil nach einigen Rückschlägen ihr erfolgreiches Comeback gefeiert hat. Sämtliche Missverständnisse aus früheren Tagen zwischen diversen Showmitgliedern wurden ausgeräumt und man versteht sich bestens. Ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tour würde nicht eines Tages ein Doppelgänger von Kermit, dem Frosch, auftauchen. Zu sehen ist er gemeinsam mit dem echten Kermit auf dem aktuellen Poster zum Film als Aufmacher. Andere bekannte Gesichter der „Muppets“ befinden sich darunter und sind kleiner gehalten, um die Aufmerksamkeit nicht von den beiden Hauptdarstellern abzulenken.

Der Doppelgänger sieht Kermit zwar verblüffend ähnlich – nur ein Leberfleck im Gesicht offenbart den Unterschied -, ist charakterlich aber das genaue Gegenteil von ihm: Er ist abgrundtief böse und der gefährlichste Kriminelle, den es aktuell auf der Erde gibt. Als Constantine – so der Name des Fieslings – auf Kermit trifft, erkennt er sofort, dass er die Ähnlichkeit mit jenem hervorragend für seine gemeine Plänen nutzen kann. Constantines Vorhaben geht auf und die „Muppets“ werden an seiner Stelle zu Gejagten. Während die Fahndung nach der Showtruppe auf Hochtouren läuft, bleibt für Constantine und dessen rechte Hand Dominic ausreichend Zeit, einen riesigen Diamanten zu stehlen. “Die Muppets 2: Muppets Most Wanted” ist demzufolge ein Film im Stile einer Gangsterkomödie, die zugleich ein Meisterwerk der Animation ist. Es mangelt nicht an Spannung und der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. So wird auch der Nicht-Fan der „Muppets“ Gefallen an dem Streifen finden. Für alle eingefleischten Fans ist der Film natürlich ein Muss, um endlich die Stars der „Muppetshow“ wieder einmal in Aktion zu erleben.

Die Hauptpersonen im Film sind die Puppen. Daran besteht kein Zweifel. Dennoch sind auch Menschen zu sehen. Die Vergabe dieser Rollen stellt in einem solchen Falle eine große Herausforderung für den Regisseur dar. Da erneut James Bobin – er führte bereits im ersten Teil Regie – diesen Part übernahm, darf man sich in dem Bereich gleichfalls über eine Starbesetzung freuen. Ricky Gervais ist beispielsweise als Dominic zu sehen und Ty Burrell übernimmt die Rolle des Interpol-Agenten. Wem die beiden Namen zu unbekannt sind, kann bestimmt etwas mit Til Schweiger, Lady GaGa und Christoph Waltz anfangen. Sie alle und noch einige weitere VIP-Größen haben in “Die Muppets 2: Muppets Most Wanted” einen Auftritt, wenngleich nur in einer Nebenrolle.

Bildquelle: © Tony Hegewald / Pixelio.de

Jetzt ist es da – das offizielle Poster zur Fußballweltmeisterschaft 2014!

509368_web_R_K_B_by_Didi01_pixelio.deEine Fußballweltmeisterschaft ist ein Ereignis, das Monate und sogar Jahre an Vorbereitung benötigt. Vielleicht ist das der Grund, warum eine solche nur alle vier Jahre stattfindet? 2014 ist es endlich wieder soweit: Die beste Fußballnation der Welt wird ermittelt. So langsam tauchen nach und nach die ersten Hinweise auf das bevorstehende Großereignis auf. Vor kurzem präsentierte die deutsche Nationalelf ihr neues Trikot, ein Maskottchen gibt es ebenfalls schon und jetzt wurde das offizielle Poster vorgestellt. Wie es sich für Brasilien gehört, ist dieses überaus farbenfroh und dabei doch recht sparsam oder besser gesagt fokussiert aufgebaut. Zu sehen sind zwei Fußballer beziehungsweise deren Beine, die um einen Fußball „kämpfen“. Die Beine sind in Orange und Grün gehalten, der Ball ist nur Grün. Darüber erstreckt sich ein „Himmel“ in Blau- und Grüntönen als Symbol für den tropischen Regenwald.

Das gewählte Design ist überaus interessant und besitzt eine hohe Aussagekraft. Es bringt dem Betrachter das ausrichtende Land näher, sofern er sich auf ein intensiveres Studium des Posters einlässt. Zu sehen sind Vertreter der einheimischen Tierwelt, Pflanzen, Menschen und weitere typische Dinge, die man mit Brasilien in Verbindung bringt. Wer genauer hinschaut, bemerkt ferner, dass sich das Logo in den Umrissen des Landes befindet, die von den Beinen, dem Ball und dem Himmel gezeichnet werden. Alles in allem strahlt das Poster die Lebensfreude der brasilianischen Bevölkerung und demzufolge deren Vorfreude auf das bevorstehende Fußballereignis aus. Schließlich ist es das größte dieser Art weltweit. Entworfen wurde das Poster von der Agentur Crama.

Die Wahl Brasiliens als Austragungsort für die 20. Fußballweltmeisterschaft der Männer erfolgte nicht durch Zufall. Der Nationalsport im größten Land Südamerikas ist Fußball und auch international hat man einiges in dem Sport mitzureden. Insgesamt fünf Mal ging der Weltmeistertitel bereits an die Brasilianer. Damit kommt die erfolgreichste Nationalmannschaft der Welt aus diesem Land. Im nächsten Jahr ist man zwar nicht Titelverteidiger – die Rolle fällt Spanien zu -, aber man wird sicher wieder alles geben, um ganz vorne mitzuspielen. In 64 Spielen treten 32 Mannschaften gegeneinander an. Beginn der WM ist am 12. Juni 2014, das Endspiel findet am 13. Juli statt.

Die Fußballweltmeisterschaft 1950 wurde ebenfalls in Brasilien ausgetragen. Es war der erste globale Titelkampf nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Damals ging man im eigenen Land als Favorit in das Turnier, musste sich allerdings im Finale Uruguay geschlagen geben. Dabei wäre ein Unentschieden für den Titelgewinn sogar ausreichend gewesen, aber da es eine 1:2-Niederlage nach einer anfänglichen 1:0-Führung gab, hat es leider nicht gereicht. Bei der Weltmeisterschaft 1958 in Schweden gelang es Brasilien erstmals, Weltmeister zu werden. Mit dabei waren solche Stars wie Didi oder Pelé, der gerade einmal 17 Jahre alt war. Vier Jahre später bei der WM in Chile holte die brasilianische Nationalelf noch einmal den Weltmeistertitel und die Fußballweltmeisterschaft 1970 ging außerdem zugunsten der Brasilianer aus. Danach aber begann eine Durststrecke und die Glückssträhne schien sich in eine Pechsträhne verwandelt zu haben. Bis zur WM 1994 musste Brasilien warten, um endlich wieder Weltmeister zu werden. Zwei Jahrzehnte später bläst das erfolgreichste Team der Welt wieder zum Angriff und zwar dieses Mal bei der Fußball-WM im eigenen Land.

Bildquelle: © Didi01 / Pixelio.de

Etiketten auf Weinflaschen sind auch bei Sammlern beliebt

43248_web_R_K_B_by_Michaela Schelk_pixelio.deBeim Weinkauf gehört der Blick auf das Etikett unbedingt dazu. Schließlich verrät es, aus welchem Gebiet der edle Tropen stammt, wie alt er ist und wie es um die Qualität bestellt ist. Wenn Wolfgang Gogolin aus Weißenborn bei Freiberg in Sachsen eine Flasche Wein kauft, schaut er ebenfalls aufs Etikett. Er hat allerdings dabei auch den Hintergedanken, ob dieses nach dem Leeren der Flasche in seine Sammlung passt.

Seit 1990 gehört Gogolin zum Kreis der Weinetikettensammler und nennt mittlerweile rund 10.000 Exemplare sein Eigen. Natürlich ist nicht jedes Etikett ein Sammlerstück und einen offiziellen Marktwert hat ein solches ebenfalls nicht, der wahre Sammler aber erkennt ein besonderes Stück auf einen Blick. Der Weißenborner wählt hauptsächlich nach Motiv aus. Er bevorzugt die Darstellung der einzelnen Schritte der Weinherstellung, vom Anbau auf dem Weinberg bis zur Arbeit in der Kelterei. Auch um die Heimat geht es ihm dabei: Etiketten aus Sachsen erhalten den Vorzug. Von ihnen möchte Gogolin eine umfassende Sammlung zusammenstellen. Die Aufbewahrung der Etiketten erfolgt in Mappen, Foto- oder Karteikästen. Diese hat der Sammler nun geöffnet, um ausgewählte Stücke interessiertem Publikum zu zeigen. Bis zum 15. Mai läuft seine Ausstellung im Berthelsdorfer Bürgerhaus, in deren Mittelpunkt die schönsten Weinetiketten seiner Sammlung stehen. Eingeladen sind Etikettensammler und Schaulustige gleichermaßen.

Die Weinetikettenausstellung wurde selbstverständlich standesgemäß mit einer Weinprobe eröffnet, bei der Gogolin persönlich vor Ort war und Fragen beantwortete. So wurde er ebenfalls nach dem Ursprung seiner Sammelleidenschaft gefragt. Der 56-jährige ist ein leidenschaftlicher Koch und zu einem guten Essen gehört eben ein guter Wein, dabei erregten die Weinetiketten seine Aufmerksamkeit und er wurde zum Sammler. Sein Lieblingswein ist übrigens ein trockener Weißburgunder. Aus dem Jahre 1864 stammt Gogolins ältestes Etikett; Herausgeber war das Weinhaus Scharlachberger. Geld für die Etiketten selbst gibt der Sammler kaum aus. Er kann beispielsweise Menschen nicht verstehen, die Etiketten im Internet ersteigern und dafür viel Geld hinlegen. Lediglich Entwürfe von Künstlern wie etwa Keith Haring, Picasso oder Jean Cocteau lässt er als Ausnahmen gelten.

Pro Jahr finden drei bis vier Treffen des Deutschen Freundeskreises der Weinetiketten-Sammler statt. Der im Sozialdienst tätige Berufsbetreuer bemüht sich immer, an diesen teilnehmen zu können. Er ist der einzige, aus Sachsen kommende Sammler. Mit seiner Ausstellung hofft der sympathische Sachse, weitere Sammler kennenzulernen. Sie ist Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr, am Mittwoch von 9 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr und jeden letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Sogar die Urlaubszeit steht ganz im Zeichen des Weins beziehungsweise dessen Etiketten bei den Gogolins. Dann werden regelmäßig mit dem Fahrrad die Weinrouten abgefahren. Finden sie schöne Weine, kommen sie später mit dem Auto wieder, um die während des Fahrradurlaubs gekauften Flaschen abzuholen. Ungefähr 3.600 Weinlagen gibt es in Deutschland. Da dürften noch einige schöne Radreisen auf dem Programm stehen.

Das Etikettieren von Wein ist bereits seit der Antike üblich. Damals gab es zwar keine Weinflaschen, dafür aber Amphoren – bauchige Krüge aus Ton mit einem engen Hals und zwei Henkeln-, an denen Qualitätssiegel angebracht wurden. Die heute gebräuchlichen Etiketten nahmen zusammen mit der Lithografie ihren Anfang.

Bildquelle: © Michaela Schelk / Pixelio.de

Weltrekord gebrochen – Bislang teuerstes Kunstwerk auf Leinwand versteigert

667339_web_R_K_by_Tony Hegewald_pixelio.deNein, es war kein Picasso, kein Rubens, kein van Gogh und auch kein Rembrandt. Beim bislang teuersten Kunstwerk der Welt handelt es sich um ein sogenanntes Tryptochon von Francis Bacon mit dem Titel „Three Studies of Lucian Freud“. Der irische Künstler ist einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts und lebte von 1909 bis 1992. Das obengenannte Gemälde entstand im Jahre 1969. Mehr als vier Jahrzehnte nach seiner Fertigstellung und knapp zwei Jahrzehnte nach dem Tod des Malers schlug es bei seiner Versteigerung im weltberühmten Auktionshaus Christie´s alle Rekorde: Für einen unglaublichen Preis von 142,4 Millionen Dollar – das sind umgerechnet 106 Millionen Euro – wechselte es den Besitzer. Damit platzierte sich das Kunstwerk ohne Umwege auf dem ersten Rang in der Liste der teuersten Gemälde der Welt und schlug den bisherigen Spitzenreiter um schlappe 22 Millionen Dollar. Bis zum besagten Tag war dies „Der Schrei“ von Edvard Munch. Es fand im Mai 2012 für 120 Millionen Dollar – in Euro sind dies 91 Millionen – über das Auktionshaus Sotheby´s einen neuen Liebhaber. Zeitgleich wurden damals ein Picasso für 26 Millionen Dollar sowie ein Salvador Dalí für mehr als 14 Millionen Dollar an den Mann gebracht. Das ging aber angesichts des Rekordpreises für den Munch regelrecht unter, schließlich waren das im Vergleich dazu echte Schnäppchen.

Bei dem unlängst versteigerten Werk von Bacon handelte es sich genaugenommen um drei Bilder. Zu sehen ist darauf ein Kollege und guter Freund des Künstlers. Der britische Maler Lucian Freud, der 1922 in Berlin geboren wurde und 2011 in London verstarb, war zum einen der Enkel des bekannten Psychoanalytikers Sigmund Freud, zum anderen ein beliebtes Motiv von Bacon. Beide verewigten sich mehrfach gegenseitig auf Leinwand. Die jeweils zwei Meter hohen und etwa anderthalb Meter breiten Einzelteile des Tryptochons zeigen den sitzenden Freud, wie für Bacon üblich mit einem entstellten und übermalten Gesicht.

Bei Kunstliebhabern sind die Werke von Bacon nicht unbekannt. Im Mai 2008 wurde das Gemälde „Triptych, 1976“ aus dem Jahre 1977 mit einem Versteigerungspreis von 86,3 Millionen Dollar – umgerechnet gleich 55,7 Millionen Euro – zum teuersten Bild der Nachkriegszeit. Gleichzeitig sicherte es sich damit den elften Rang der teuersten Gemälde weltweit. Bis zur Versteigerung von Munchs „Der Schrei“ 2012 war der legendäre Picasso mit seinem Werk „Akt mit grünen Blättern und Büste“ aus dem Jahr 1932 für 106,5 Millionen Dollar die Nummer Eins der Liste der teuersten Gemälde der Welt. Mittlerweile muss er sich mit Rang 6 zufriedengeben. Unter den Werken, die via Versteigerung einen neuen Besitzer bekamen, liegt das Bild auf dem dritten Platz. Gesamt betrachtet haben sich zwischen „Three Studies of Lucian Freud“ und „Der Schrei“ noch drei privat verkaufte Kunstwerke geschmuggelt, deren Preise von 135 bis 140 Millionen Dollar variieren. Würde man nach nicht offiziell bestätigten Verkäufen sortieren, wäre „Die Kartenspieler“ von Cézanne unangefochtener Sieger im Rennen um das teuerste Gemälde. Angeblich wurde das Bild von 1892/93 im Jahre 2011 für einen Kaufpreis zwischen 250 und 275 Millionen Dollar liegend verkauft. Da es aber bis heute keine offizielle Bestätigung für diesen Kauf gibt, findet er keine Berücksichtigung.

Bildquelle: © Tony Hegewald / Pixelio.de

Die „Hungerspiele“ gehen weiter – die Poster versprechen so einiges

406085_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deAm 22. März 2012 feierte „ Weltpremiere. Der Film, basierend auf dem ersten Teil der Romantrilogie von Suzanne Collins, war einer der erfolgreichsten Science-Fiction-Streifen der letzten Jahre. Bis zum 26. Juni 2012 spielte er weltweit mehr als 661 Millionen Dollar ein. Alles wartet nun gespannt auf die Fortsetzung „Catching Fire“, die am 21. November 2013 offiziell in den Kinos anläuft.

Am 11. November war Weltpremiere in London. Eigens dafür wurden gleich zwei Kinos angemietet. Aus ganz Europa fanden sich die Fans ein. Obwohl es regnete, wollte keiner den Auftritt der Stars verpassen. Nachdem Jennifer Lawrence (23) und Josh Hutcherson (21) den „Roten Teppich“ entlang geschritten waren, wurde der sehnsüchtig erwartete Film endlich dem Publikum vorgestellt. Anschließend ging es nach Berlin, wo am 12. November eine weitere Premiere mit den Darstellern stattfand.

Wie beim ersten Teil hielten sich die Macher eng an die Romanvorlage von Collins. Das war schließlich eines der Erfolgsrezepte der „Tribute von Panem – The Hunger Games“. In Teil 2 spielen eben jene wieder eine Rolle. In den USA der Zukunft regiert ein Kapitol unter der Leitung von Präsident Snow, der von Donald Sutherland verkörpert wird.  Dieses initiiert jedes Jahr die sogenannten „Hungerspiele“, bei denen die Teilnehmer die Ehre ihres Distrikts mit dem eigenen Leben verteidigen. Die Spiele ziehen eine enorme Aufmerksamkeit auf sich und werden in der gesamten Stadt Panem im Fernsehen übertragen. Aus den insgesamt zwölf Distrikten werden jeweils ein Junge und ein Mädchen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren mittels Losverfahren ausgewählt. Die Sieger des letzten Kampfes waren Katniss Everdeen, gespielt von Jennifer Lawrence, sowie Peeta Mellar, gespielt von Josh Hutcherson. Beide stammen aus dem 12. Distrikt und haben die Kampfarena, in welcher die „Hungerspiele“ ausgetragen werden, durch eine Regeländerung als Sieger verlassen. Nach der Rückkehr zu ihren Familien sind sie aber längst nicht in Sicherheit. Sie müssen auf ihrer Siegertour durch alle Distrikte Panems reisen, während das Kapitol bereits die neueste Auflage der Spiele vorbereitet.

Auf der Reise bemerkt Katniss, dass eine Rebellion ihren Anfang nimmt, deren Ausgangspunkt ihr eigener Widerstand bildet. Das Mädchen hat die Sympathie des Volkes gewonnen und gezeigt, dass man sich der Unterdrückung nicht kampflos ergeben muss. Doch das mächtige Kapitol herrscht nach wie vor mit eiserner Faust und schreckt selbst vor blutiger Gewalt nicht zurück. Zudem hat sich Katniss durch ihre Art des Sieges bei den letzten Spielen Feinde im Kapitol geschaffen, die danach trachten, sie aus dem Weg zu räumen. Die 75. Hungerspiele scheinen die perfekte Gelegenheit dafür. Bei diesem denkwürdigen Jubiläum kehren 24 Teilnehmer  in die Arena zurück, die sie einst als Sieger verlassen haben. Natürlich warten dort noch härtere Gegner als in den vorangegangenen Ausscheidungen auf sie. Schließlich soll es den Zuschauern nicht langweilig werden. Ein Poster zum Film verrät aber, nach welchem Motto sich Katniss auch in diesem Jahr wieder der Herausforderung stellt: „We burn to believe“. Ob sie es schafft, erneut die Arena mit Peeta an ihrer Seite als Siegerin zu verlassen und zugleich das Volk von Panem aus der Knechtschaft des Kapitols zu befreien? Man darf gespannt sein und sich ab 21. November in den Kinos davon überzeugen.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Mit einem Aufkleber gegen Müllsünder

423233_web_R_K_B_by_Carsten Raum_pixelio.deWas wo und an welcher Stelle wie entsorgt wird, weiß der deutsche Bürger mittlerweile recht gut, nur hält er sich nicht immer daran. Obwohl von der Duales System Deutschland GmbH (DSD) keine genauen Zahlen über Fehlsortierungen für einzelne Orte vorliegen, hat sich der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Herzen von Bayern zur Einführung von Aufklebern entschlossen. Sie sollen „Müllsünder“ auf ihre Fehler beim Müllsortieren – hierbei geht es ausschließlich um Verpackungen mit dem „Grünen Punkt“ und gleichwertig - aufmerksam machen.

Als Erstes gibt es einen orangefarbenen Aufkleber. Er ist der Hinweis darauf, dass die Abholer etwas im Müll gefunden haben, was nicht hineingehört. Jede Tonne beziehungsweise deren Inhalt wird vor der Leerung in Augenschein genommen. Beim nächsten Mal werden Tonnen, die bereits mit einem orangefarbenen Aufkleber gekennzeichnet wurden, noch einmal genauer betrachtet. Sollte wiederum „falscher Müll“ darin gefunden werden, bleibt die Tonne ungeleert stehen und es gibt einen weißen Aufkleber mit der Aufschrift „Bitte nachsortieren“.

Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist das Unternehmen Hofmann für die Leerung der Tonnen zuständig. Die neuen Aufkleber bedingen eine Nachfrage, ob denn die Quote der Fehlsortierung ausgerechnet dort so hoch ist. „Eigentlich nicht“, gibt Siegfried Ruoff als Vertriebsleiter an. Im Gegenteil, man sei sehr zufrieden mit der durchgeführten Mülltrennung, dennoch bestehen seiner Ansicht nach immer Optimierungsmöglichkeiten. Mit den Aufklebern möchte er eine tiefergehende Sensibilisierung der Menschen erreichen. Immer wieder landet Elektroschrott, Sperrmüll und manchmal sogar Laub in den „Gelben Tonnen“. Da möchte Ruoff gerne nachbessern.

Bei etwa 30 Prozent liegt die Fehlsortierungsquote in Gesamtdeutschland. Es herrscht also noch Verbesserungsbedarf und im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen arbeitet man nun aktiv daran. Die „Gelbe Tonne“ für Leichtverpackungen wurde hier vor etwa einem Jahr eingeführt und gut angenommen. Im Vergleich zu vorher erhält das Entsorgungsunternehmen Hofmann die doppelte Menge an Wertstoffen und auch die Bürger scheinen zufrieden mit dem neuen System, denn Beschwerden gibt es kaum. Von Januar bis Oktober 2012 sammelten die Wertstoffhöfe im Landkreis 960 Tonnen Leichtverpackungen, im gleichen Zeitraum 2013 waren es etwa 2.100 Tonnen. Franz-Josef Simon in seiner Eigenschaft als Leiter der Landkreisbetriebe sieht für die Zunahme drei Gründe als ursächlich an: Zum einen packten die Verbraucher früher häufig bereits während des Einkaufs die Waren aus und ließen die Verpackung gleich in der Verkaufsstelle. Zum zweiten herrschte ein regelrechter Mülltourismus in die Nachbarkreise. Und zum dritten gab es auf den Wertstoffhöfen eine reinere Materialsortierung. Auf die Menge des Restmülls hatte die Einführung der „Gelben Tonnen“ keinen Einfluss. Sie ging lediglich von 8.951 Tonnen auf 8.519 Tonnen zurück.

Im Jahre 1991 trat in Deutschland die Verpackungsverordnung in Kraft. Sie war der Anlass für die Gründung eines Verbundes, der die Verwertungspflichten der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie für Verpackungen übernahm. Die Duale System Deutschland GmbH war das erste, privatwirtschaftliche Unternehmen in diesem neu geschaffenen Dienstleistungsbereich. Später folgten weitere wie zum Beispiel die Veolia Umweltservice Dual GmbH und die Redual GmbH. Zu Anfang waren sämtliche, rückgabefähige Verpackungen mit dem „Grünen Punkt“ gekennzeichnet, heute jedoch dürfen auch Verpackungen ohne die Kennzeichnung in den „Gelben Tonnen“ entsorgt werden, da die Monopolstellung des „Grünen Punktes“ inzwischen aufgehoben wurde.

Bildquelle: © Carsten Raum / Pixelio.de