Aufkleber und T-Shirt Blog

Entries Tagged as ''

Das Kinojahr 2014 wird abwechslungsreich, das versprechen nicht nur die Poster

675770_web_R_K_B_by_JörgBrinckheger_pixelio.deSie haben sich bereits im Internet und dank der zahlreichen Poster schlaugemacht. Eines ist gewiss: Es wird für jeden etwas dabei sein.
2013 neigt sich dem Ende und getreu dem Motto „neues Jahr, neues Glück“ geht es auch im nächsten Jahr in den deutschen Kinos munter mit zahlreichen Filmstarts weiter. Einige von ihnen sind Fortsetzungen von bereits erfolgreichen Filmen wie zum Beispiel Captain America 2 – The Return of the First Avenger, der am 27. März 2014 in den Kinos anläuft. Der in die Genres Abenteuer und Action gehörende Streifen ist die Fortsetzung von „Captain America  - The First Avenger“ aus dem Jahre 2011. In der Hauptrolle als Captain America ist der smarte Chris Evans zu sehen, der in diesem Jahr in „Thor – The Dark Kingdom“ mitwirkte. Und auch sonst ist der neue Kinofilm mit Evans hochkarätig besetzt. So spielen weiterhin Samuel L. Jackson, Robert Redford und Scarlett Johansson mit. Da lohnt sich allein wegen des Wiedersehens mit diesen ein Kinobesuch. Noch kurz etwas zur Handlung: Captain America, der im wahren Leben Steve Rogers heißt, hat seinen Platz in der modernen Welt immer noch nicht gefunden. Das braucht er auch vorerst nicht, denn wieder einmal werden seine besonderen Fähigkeiten benötigt: In Washington, D.C. wartet ein Feind auf ihn, der mächtig ist, aber ein Schattendasein führt und dem man mit herkömmlichen Mitteln nicht beikommen kann. In seinem Kampf gegen das Böse erhält Captain America Hilfe von Black Widow. Gemeinsam sollte es den Beiden wohl möglich sein, den Bösewicht dingfest zu machen. Ob das gelingt, erfährt man aber erst im Frühjahr.

Romantisch und fantasievoll geht es dagegen in „Saphirblau“ zu, der am 7. August 2014 in den Kinos anläuft. Auch dieser Film ist eine Fortsetzung, und zwar von „Rubinrot“ aus dem Jahre 2013. Die Hauptrolle in der deutschen Produktion spielt Maria Ehrich. Die 1993 in Erfurt geborene Schauspielerin steht seit ihrem 10. Lebensjahr vor der Kamera und war seither in den verschiedensten Filmen zu sehen. In „Saphirblau“ verkörpert sie die 16-jährige Gwendolyn, die einerseits frisch verliebt und andererseits seit Neuestem zu den Zeitreisenden gehört. Eine schwierige Konstellation, zumal ausgerechnet sie mit dem Retten der Welt beauftragt wird. Glücklicherweise ist sie dabei nicht allein, sondern wird begleitet vom äußerst hübschen Gideon in Gestalt von Jannis Niewöhner, zu sehen auf dem Poster zum Film. Einfacher wird die Sache aber dadurch nicht. Wenn zwei solch junge Menschen aufeinandertreffen, ist die Liebe nicht weit und sie bringt einigen Gefühlstrubel mit sich, wobei man schnell seine eigentlichen Aufgaben aus den Augen verlieren kann. Ob Gwendolyn und Gideon ihre Gefühle in den Griff bekommen und ihre Mission erfüllen können, die Frage wird im Sommer in den deutschen Kinos beantwortet.

Der wohl am sehnsüchtigsten erwartete Kinostart 2014 steht erst am17. Dezember auf dem Plan. Es ist Der Hobbit – Hin und zurück. Der dritte Teil der Hobbit-Reihe basiert auf dem Roman „Der Hobbit“ vom Erfolgsautor J. R. R. Tolkien, der zwar schon 1973 verstorben ist, dessen Bücher aber nach wie vor auf den Bestsellerlisten der ganzen Welt zu finden sind. Dementsprechend sollten die Romanverfilmungen so etwas wie eine Erfolgsgarantie von Haus aus mitbringen, jedoch gibt es viele Filme, bei denen es extreme Unterschiede zwischen Vorlage und Endprodukt gibt. Bei „Der Hobbit – Hin und zurück“ braucht man sich aber keine Sorgen darüber zu machen, sein Geld umsonst ausgegeben zu haben. Man darf sich jetzt schon sicher sein, dass auch der dritte Teil ein Knüller werden wird.

Bildquelle: © JörgBrinckheger / Pixelio.de

Ab 2014 werden die Umweltzonen verschärft und Aufkleber genauer kontrolliert

464477_web_R_K_by_Gisela Peter_pixelio.deIn 20 Städten Nordrhein-Westfalens gilt spätestens ab dem 1. Juli nächsten Jahres in den Umweltzonen die „Stufe 3“. Konkret heißt dies, dass nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette in das Stadtgebiet einfahren dürfen. Im Einzelnen tritt die neue Regelung in den Städten

  • Bonn,
  • Köln,
  • Hagen,
  • Langenfeld,
  • Remscheid,
  • Neuss
  • sowie dem kompletten Ruhrgebiet mit den Orten Dortmund, Bochum, Herten, Gladbeck, Bottrop, Essen, Oberhausen, Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Duisburg, Herne, Mühlheim

zum 1. Juli in Kraft. In Mönchengladbach sind die gelben und roten Plaketten in der Umweltzone gar schon ab dem 1. Januar verboten. Wer mit dem falschen oder gar keinem Aufkleber erwischt wird, muss ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro zahlen. Die Strafe ist übrigens auch fällig, sollte das Auto nur geparkt sein. Ferner muss das eingetragene Kennzeichen auf der Plakette mit dem Nummernschild übereinstimmen.

Umweltzonen gibt es in Deutschland seit 2008. Damals entstanden die ersten in Köln und Hannover. Bis heute zogen weitere 45 Städte und Regionen in elf Bundesländern nach. Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland und Brandenburg verfügen dagegen über keinerlei derartiger Zonen. Seit der Einführung der Umweltzonen erfolgte regelmäßig eine Verschärfung der geltenden Regelungen. Klagen gegen die Umweltzonen wurden bisher stets abgewiesen. So entschied zum Beispiel am 26. Juni 2013 das Oberlandesgericht Hamm mit dem Beschluss zum Aktenzeichen 1 RBs 85/13, dass die Umweltzonenregelung nicht gegen den Gleichheitssatz des Artikels 3 des Grundgesetzes verstößt. Geklagt hatte eine Frau, die beim Befahren einer ausgewiesenen Umweltzone ertappt wurde, ohne über die notwendige Plakette zu verfügen. Als sie zur Zahlung des fälligen Bußgeldes aufgefordert wurde, reichte sie eine Klage ein. Aufgrund zahlreicher Ausnahmetatbestände sehe sie die Regelungen zur Umweltplakette als einen Verstoß gegen den Gleichheitssatz des Artikels 3 des Grundgesetzes an. Motorbetriebene Zweiräder und Oldtimer seien beispielsweise in den Umweltzonen geduldet, obgleich ihre Motoren nicht den geltenden Vorschriften entsprechen würden. Die Frau fühlte sich also diskriminiert und ist sicher nicht die Einzige, der es so geht. Die Richter vom Oberlandesgericht in Hamm schienen die gleiche Ansicht zu vertreten, wiesen aber die Klage trotzdem als unbegründet ab, da ein Verstoß gegen das Grundgesetz nur bei einer willkürlichen Maßnahme gegeben sei. Bei den Einrichtungen handelt es sich keinesfalls um eine solche Maßnahme. Die Unterscheidung zwischen Fahrzeugen mit und ohne die entsprechenden Aufkleber macht nämlich Sinn: Sie tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei. Das ist ein geeigneter Grund, um eine Differenzierung von Fahrzeugen vorzunehmen, urteilte das Gericht. Das Argument mit den Oldtimern und motorbetriebenen Zweirädern fegten die Richter nicht vom Tisch und stellten es in Zweifel, weil es aber eher eine Ausnahme sei, dass solche Fahrzeuge in den Umweltzonen anzutreffen sind, wird der Zweck der Regelung dadurch nicht in Frage gestellt.

Am 23. September 2013 setzte das gleiche Gericht noch einen drauf und erließ einen Beschluss, dass selbst das Parken in einer Umweltzone ohne eine gültige Plakette ein Bußgeld nach sich ziehen darf. Somit dürfte es kein Entrinnen vor den Bestimmungen in den Umweltzonen geben. Lediglich das Fernhalten beim Fehlen der geforderten Voraussetzungen ist die einzige Möglichkeit, nicht bestraft zu werden.

Bildquelle: © Gisela Peter / Pixelio.de

Männermodetrends 2014 – ein Exemplar mit T-Shirt Druck ist ein Muss

462986_web_R_K_by_unopaella_pixelio.deWer sich über die wichtigsten Trends der Männermode 2014 informieren möchte, braucht nicht die Models auf den Laufstegen der Welt zu betrachten. Im kommenden Jahr wird die Mode vom Fußball bestimmt. Immerhin steht es felsenfest, dass die Deutschen den Weltmeistertitel holen. Daran wird doch wohl keiner zweifeln?! Praktisch für die Männer, die ohnehin oft als Modemuffel gelten: Sie sind im nächsten Jahr mit einem Shirt, das einen entsprechenden T-Shirt Druck aufweist, immer passend angezogen. Allerdings stellt ein einziges Shirt eine ziemlich dürftige Garderobe dar, also wird man nicht umhin kommen, doch einmal einen Blick auf die Modetrends der Designer zu werfen, damit man sein bedrucktes T-Shirt auch stilgerecht kombinieren kann.

Das ist aber gar nicht so leicht, denn das Fußballtrikot für die WM 2014 erregte bereits bei seiner Erscheinung die Gemüter. Von einem „weißen Ballett“ war beispielsweise die Rede. Andere wiederum finden das Trikot überaus gelungen und hatten natürlich nichts Eiligeres zu tun, als sich gleich ihr eigenes Exemplar zu sichern. Etwa 1,2 Millionen Stück brachte Ausrüster Adidas zur WM 2010 in Südafrika an den Mann. Sport ist allgemein trendangebend in der Männermode, egal, ob man selbst zu den Sportskanonen gehört oder sich lieber dem wesentlich gemütlicheren Fan-Dasein widmet. Ein Großteil der Männer begeistert sich hauptsächlich für die Bequemlichkeit der einzelnen Teile. Ist der modische Touch wider Erwarten doch nicht so unwichtig, zeugen klare Formen, Techno-Details, Farben in geometrischer Block-Anordnung und funktionale Elemente von Stilbewusstsein. Sie zieren nach Möglichkeit Schlupfblousons, Parkas und Reiterhosen, denn diese sind 2014 absolut hip. Calvin Klein setzt lieber auf Neopren. Nur Salvatore Ferragamo scheint sich an das Bedürfnis der Männer nach Bequemlichkeit zu erinnern und schickt seine Models in Strickpullis auf den Catwalk.

Nach einer Studie mit dem klangvollen Titel „Spiegel-Studie Outfit 8.0“ spielt für 84 Prozent der deutschen Männer Bekleidung eine bedeutende Rolle. Der moderne Mann ist experimentierfreudig und offen für Mode. Das zeigt sich gleichfalls bei den Trendfarben. Zwar haben Klassiker wie Schwarz, Grau und Blau in der Mode immer noch ihre Daseinsberechtigung, jedoch wird der Mann von heute zunehmend mutiger und greift durchaus auch einmal zu frischen Farben wie Grün, das sich in Moos- und Petroltönen männlich präsentiert. Apropos Grün: Natur ist ein weiterer Modetrend des Jahres 2014, der sich in floralen Drucken und mystischen Elementen zeigt. Erinnert ein wenig an Dschungel und ein tropisches Paradies, nach dem man sich vor allem im Job sehnt. Sehr praktisch ist dabei, dass man die Hemden mit Sakkos problemlos im Business tragen kann. Prada macht es vor, ob es aber jedem gefällt, bleibt abzuwarten.

Was uns auch immer die Mode bringt, während der Fußball-WM gilt Einheitslook. Ob Männer, Frauen oder Kinder, nie hält Deutschland enger zusammen als bei solch einem Sportgroßereignis. Wir sind eins! Das haben wir inzwischen bei jeder WM gezeigt, egal, wie sie für uns Deutsche ausgegangen ist, und das wird diesmal nicht anders sein. Ein bisschen Zeit haben wir allerdings noch. Am 12. Juni 2014 geht es erst los. Der Ausrichter der Fußball-WM 2014 ist Brasilien und das übrigens bereits zum zweiten Male.

Bildquelle: © unopaella / Pixelio.de

Raubkunst im Bundestag? – Woher stammen die Gemälde auf Leinwand?

417566_web_R_K_B_by_Berthold Kamps_pixelio.deNachdem aufgrund der letzten Ereignisse in der Kunstszene verstärkt nach Nazi-Raubkunst Ausschau gehalten wird, ist anscheinend schon wieder ein aufsehenerregender Fund ans Licht gekommen. Im Parlament wurden vom Kunstbeirat des Deutschen Bundestags zwei bedeutende Gemälde entdeckt. Zum einen ist es ein Ölgemälde aus dem Jahre 1905 von Georg Waltenberger mit dem Titel “Kanzler Bülow spricht im Reichstag”, zum anderen eine Kreidelitographie von Lovis Corinth aus dem Jahre 1918 mit dem Namen “Straße in Königsburg”. Letzteres kommt offensichtlich aus der Kunstsammlung der Familie Gurlitt aus München, bei welcher im Februar 2012 über 1.200 Werke namhafter Künstler wegen des Verdachts auf Nazi-Raubkunst beschlagnahmt wurden. Wem die beiden Kunstwerke im Bundestag gehören, gab die Bundestagsverwaltung nicht bekannt.

Zudem handelt es sich nicht um den ersten Fall von gefundener Raubkunst im Bundestag. Vor vier Jahren kam das von Franz von Lenbach stammende Gemälde Bismarck mit dem Schlapphutwieder zurück zu seinen Besitzern. Auch dieses Werk wurde einst von Nazis gestohlen und war später im Bundestag aufgetaucht, von wo aus es an die Erben des früheren Besitzers zurückgelangte. Weiterhin erging vor einiger Zeit ein Beschluss des Kunstbeirats, mit welchem 2012 die Beauftragung einer Kunsthistorikerin erfolgte, die mit der Suche nach Raubkunst im Bundestag betraut wurde. Insgesamt 4.000 Exponate umfasst die Sammlung des Parlamentes der Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Stand der bisherigen Auswertung gibt es hier 108 Gemälde, deren Herkunft ungeklärt ist. Der Verdacht auf NS-Raubkunst liegt nahe. Die Auswertung soll spätestens im April des nächsten Jahres ihren Abschluss finden.

Unter dem Vorwand der „Entartung“ beschlagnahmten die Nazis in den 1930er und 1940er Jahren zahlreiche Kunstwerke. Die Künstler wurden unterdrückt, ins Gefängnis geworfen oder landeten gar in den Konzentrationslagern. Vor allem Anhänger des Impressionismus, Expressionismus, Kubismus, Surrealismus und Dadaismus waren betroffen. Diese Kunststile passten ästhetisch nicht in das vom NS-Regime propagierte Menschenbild und mussten daher aus der Öffentlichkeit verschwinden, was aber nicht bedeutete, dass die Kunstwerke nicht weiter verkauft oder selbst behalten wurden.

Vor allem die Vertreter des deutschen Expressionismus rückten mit ihren verzerrten Darstellungen vom Idealbild des Deutschen ins Visier der Nationalsozialisten. Darunter befanden sich etwa Künstler wie Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel, die als Dresdner Künstlergemeinschaft “Die Brücke” agierten. Auch die Mitglieder der 1919 von Walter Gropius gegründeten Kunstschule „Bauhaus“ und die Neue Sachlichkeit von Otto Dix waren dem NS-Regime ein Dorn im Auge. Per Gesetz konnten Museen, die derartige Werke nicht aus ihren Ausstellungen entfernten, ab 1938 enteignet werden.

Viele der entarteten Gemälde verschwanden damals auf Nimmerwiedersehen, so auch ein Teil der im November 2013 in München entdeckten Kunstsammlung eines 80jährigen, die rund 1.500 Kunstwerke umfasste. Offizielle Suchmeldungen liegen für mindestens 200 Gemälde aus dem Bestand vor, außerdem gehören wenigstens 300 Werke zu den einst verschollenen Museumsstücken der „entarteten Kunst“. Sogar Gemälde von Picasso, Chagall, Liebermann und Marc auf Leinwand wurden bei dem Mann, der der Sohn eines Kunsthändlers ist, gefunden. Der Wert wird laut unbestätigten Angaben auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt. In den 1930er- und 1940er-Jahren habe der Vater die Bilder aufgekauft. Sein Sohn hat später die Kunstwerke in seiner Wohnung versteckt und bei Bedarf eines von ihnen verkauft, um sein Leben zu finanzieren. Bei der Beschlagnahme der Bilder hat er keinerlei Widerstand geleistet.

Bildquelle: © Berthold Kamps / Pixelio.de

Ein Aufkleber macht Schule

424453_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deAm 16. Dezember 2013 um 12.00 Uhr war es soweit: In Viersen wurden die ersten Aufkleber mit der Aufschrift „Raus aus dem Toten Winkel“ am Busbahnhof übergeben. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen sind derartige Aufkleber nicht neu. Im Oktober startete Oberhausen ebenfalls eine solche Aktion und die Initiatoren wünschten sich, dass ihr Projekt Schule macht. Der Wunsch scheint in Erfüllung gegangen. Immer mehr Gemeinden zeigen Interesse an der Schutzaktion für Radfahrer und Fußgänger. Schließlich ist jeder Verletzte oder gar Tote einer zu viel und Jahr für Jahr gibt es mehrere Hundert davon. Allein 2012 verunglückten in Nordrhein-Westfalen über 500 Radfahrer im sogenannten „Toten Winkel“ von LKWs und Bussen. Handlungsbedarf ist daher dringend gegeben. Seit mehr als drei Jahrzehnten beschäftigen sich Polizei und Verkehrswacht mit dem Thema, eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten ist aber noch nicht in Sicht. Sicher sind die Aufkleber eine gute Idee und ihr Nutzen keinesfalls von der Hand zu weisen, dennoch ist weiterhin Handlungsbedarf gegeben und das auch von den Autobauern, die ihrerseits technische Forschung mit entsprechenden Sicherheitssystemen betreiben.

Die Betroffenen selbst sollten ferner Tätigkeit entfalten und durch ihr eigenes Verhalten Gefahrensituationen vermeiden. Es ist beispielsweise ein alltägliches Bild, dass sich Radfahrer an der roten Ampel neben einen LKW oder Bus quetschen, weil sie beim Schalten auf Grün schneller losfahren wollen. Möchte nun das Fahrzeug rechts abbiegen, ist die gefährliche Situation da und man kann dem Fahrer bei einem Unfall nicht einmal einen Vorwurf machen. Er hat den Radfahrer schlicht und einfach nicht gesehen, weil sich dieser im „Toten Winkel“ befunden hat. Fußgänger sehen sich häufig der gleichen Gefahr gegenüber und das sogar, wenn sie vorschriftsmäßig auf dem Gehweg laufen beziehungsweise an der Fußgängerampel stehen. Beim Abbiegen geraten große Fahrzeuge nicht selten auf den Bürgersteig und kommen den Fußgängern bedrohlich nahe. Wer nicht richtig aufpasst, gerät dann im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder. Gegenseitige Rücksichtnahme und Vorausschau sind für alle Verkehrsteilnehmer Pflicht und vor allem nicht das Pochen auf bestehende Rechte. Mit ein wenig Toleranz und Verständigung könnten viele Unfälle vermieden werden. Künftig werden dank der neuen Aufkleber auf alle Fälle schon einmal die Einwohner von Viersen auf die bestehende Gefahr des „Toten Winkels“ hingewiesen.

Aktuell beteiligen sich an der Präventionskampagne die Firma van der Forst und der NEW. Natürlich sind weitere Partner herzlich willkommen. Das Unternehmen van der Forst deckt den Bedarf an innerstädtischen Linienbussen ab, ist also direkt „an der Front“ unterwegs. Künftig werden am Heck der Busse unübersehbare Aufkleber prangen, die vor allem eine Warnung für die Radfahrer sein sollen. Wer sich an der Aktion beteiligen und seine Fahrzeuge – egal ob LKW, Busse oder Kleintransporter – mit den Stickern ausrüsten möchte, kann sich bei Polizei oder der „ via Internet melden. Die Aktion ist nicht auf einen Ort oder ein Bundesland beschränkt. Jeder kann sich beteiligen und an dem Projekt mitwirken, damit die Aufkleber bald bundesweit an allen Fahrzeugen zu sehen sind. Außerdem gibt es viele weitere Projekte der “Aktion Kinder Unfallhilfe e. V.“, die Kinder im Straßenverkehr schützen sollen und es wert sind, verbreitet zu werden.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Neuer Trend bei Familienkutschen – der Aufkleber für die ganze Familie

658404_web_R_K_by_lichtkunst.73_pixelio.deEs ist noch nicht allzu lange her, da sah man auf vielen Autos lustige Kindergesichter mit dem jeweiligen Namen des Kindes auf der Heckscheibe prangen. Je nach Anzahl der Kinder konnte es nur ein Aufkleber sein, aber auch zwei, drei, vier oder gar noch mehr. Später wurden die Sticker abgewandelt und beispielsweise von Hundebesitzern verwendet. So nach und nach verschwinden diese Aufkleber aber immer mehr und machen einem neuen Trend Platz: dem Familienaufkleber. Darauf ist die ganze Familie zu sehen und das ist längst nicht alles. Neben der Vorstellung der „Sippe“ werden ebenfalls die Hobbys der einzelnen Mitglieder aufgegriffen. Da hat dann Papa eben einen Laptop in der Hand, weil er in seiner Freizeit gerne im Internet surft, der Sohnemann balanciert einen Ball auf seinem Fuß, die Tochter zeigt ihre Liebe zu Pferden durch ein Hufeisen und Mama trägt das Baby auf dem Arm, was als jüngstes Familienmitglied in diesem Jahr geboren wurde. Wie immer sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Seit die mannigfaltigen Möglichkeiten der digitalen Gestaltung über das Internet Einzug in die privaten Haushalte gehalten haben, sind die Menschen kreativ wie nie zuvor. Entweder haben sie selbst einzigartige Ideen oder sie verlassen sich auf die Inspiration anderer und greifen deren Vorschläge auf. Alles kein Problem in der heutigen Zeit! Der Trend der Familienaufkleber kommt übrigens aus Australien. Was wohl der Anlass zur Schaffung dieser hübschen Sticker war? Sicher die Lebensfreude der Australier, die sich mit ihrem Kontinent ein besonders schönes Fleckchen Erde zur Gründung einer Familie ausgesucht haben. Schaut man sich die Familienaufkleber an, sieht man auf jedem lachende Gesichter. Sie sind ein „Ja“ zur Familie und symbolisieren den Stolz auf diese sowie deren Zusammenhalt. Ein Auto, das einen solchen Aufkleber trägt, ist eine wahre Familienkutsche. Es ist sozusagen der Mittelpunkt der Familie und bringt es an Orte, wo die Familie die tollsten Abenteuer erlebt.

Aber nicht nur für das Auto sind die Aufkleber geeignet, sie können für alles verwendet werden, was als Familieneigentum gekennzeichnet werden soll. So sehen sie ebenfalls auf Brotdosen oder auf Taschen gut aus und geben ihnen eine persönliche Note. Das macht sie weiterhin zu einer tollen Geschenkidee. Warum dem Familienoberhaupt nicht einen Aufkleber fürs Auto schenken? Es muss nicht unbedingt ein Familienaufkleber sein. Mittlerweile gibt es ein enorm großes Sortiment an Autoaufklebern. Da sollte auf alle Fälle das Passende dabei sein. Oder soll es vielleicht überhaupt nicht für das Auto sein? Hier käme ein Aufkleber für den Laptop, das Tablet oder das Smartphone in Frage. Zum Einsatz kommen bei dieser Art von Aufklebern Fotos, die im digitalen Format vorliegen. Eine individuellere Aufklebervariante gibt es nicht. Der Schnappschuss aus dem letzten Urlaub, das Familienfoto unter dem Weihnachtsbaum, der jüngste Sprössling kurz nach der Geburt im Porträt, die Auswahl der Motive ist unendlich und kommt auf den Geschmack des Schenkenden beziehungsweise des Geschenkeempfängers an. Mit den selbst gestalteten Aufklebern werden Gegenstände von der Stange zu unverwechselbaren und ganz persönlichen Dingen. Laptops gibt es millionenfach in den verschiedensten Ausführungen, aber es wird nur einen geben, der ein Foto von der eigenen Familie trägt.

Bildquelle: © lichtkunst.73 / Pixelio.de