Aufkleber und T-Shirt Blog

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Neue Poster machen Lust auf Sommerserien

109049_web_R_K_by_O. Fischer_pixelio.deSerienjunkies aufgepasst: Der Sommer hält zahlreiche neue Serien bereit. Das zeigen 30 druckfrische Poster, die kürzlich veröffentlicht wurden. Über zwei Dutzend neue Serien gehen in den nächsten Wochen an den Start. Darunter sind bekannte Namen, die es in einer Fortsetzung noch einmal wissen wollen, und gänzlich unbekannte Titel, hinter denen man sich bis jetzt noch nicht allzu viel vorstellen kann. Auf alle Fälle ist für jeden etwas dabei. Ob Mystery, Action, Liebe, alle Genres werden im kommenden Sommer bedient.

Den Anfang macht „Penny Dreadful“. Die aus acht Teilen bestehende Serie ist bereits angelaufen, allerdings ist sie bisher nur auf dem US-Kabelsender Showtime zu sehen. Die Handlung spielt in England zu Zeiten von Königin Viktoria und hat die wohl berüchtigsten Romanfiguren der Literaturgeschichte als Hauptdarsteller, so haben etwa Dr. Frankenstein und seine Monster einen Auftritt. Unschwer ist die Serie damit in das Horrorgenre einzuordnen.

Eine Science-Fiction-Serie mit einem gewissen Etwas an Fantasy und mit Starbesetzung ist „Extant“. Niemand Geringeres als Oscar-Preisträgerin Halle Berry spielt darin die Hauptrolle. Sie verkörpert die Astronautin Molly, die nach einer einjährigen Reise im All wieder auf die Erde zurückkehrt und versucht, zu ihrer Familie eine Beziehung aufzubauen. Dass dieser Weg so manche Überraschung bereithält, dürfte bei einem Regisseur wie Steven Spielberg nur allzu selbstverständlich sein. Die eintretenden Ereignisse werfen nicht nur das Leben von Molly aus der Bahn, das Schicksal der gesamten Menschheit wird davon beeinflusst. Die Serie startet im Sommer in den USA. Ob und wann sie in Deutschland zu sehen ist, bleibt abzuwarten.

Lustig und prominent geht es bei „Comedy Bang Bang“ zu. Die mittlerweile dritte Staffel der Serie läuft bereits bei IFC. Mit dabei sind bekannte Gesichter aus „The Hangover“, „Mad Men“ und „The Office“. Wermutstropfen dabei: Auch diese Serie ist bisher nur in den USA zu sehen.

Aber natürlich wartet auch das deutsche Fernsehen mit neuen Highlights für Serienfreunde auf. „Woman´s Murder Club“ steht bereits bei Vox in den Startlöchern. Am 4. Juni 2014 um 23.05 Uhr geht es los. Die Vorlage zur Serie bilden die gleichnamigen Bestsellerromane von James Patterson. Vier Frauen tun sich hier zusammen, um Mordfälle aufzuklären. Jede von ihnen verfügt über spezielles Wissen auf dem ihr eigenen Fachgebiet: Cindy Thomas ist Journalistin, Lindsey Boxer Kriminalbeamtin, Claire Washburn Gerichtsmedizinerin und Jill Bernhardt Staatsanwältin. Eine tiefe Freundschaft verbindet die Frauen, die beruflich und privat im Zuge ihrer gemeinsamen Tätigkeit häufig auf die Probe gestellt wird. Die Serie bedient sowohl den kriminellen Aspekt als auch Themen wie Liebe und Freundschaft.

Ein wenig an die Erfolgsserien „Dallas“ und „Denver Clan“ erinnert die Serie „Brothers & Sisters“, von der ab dem 3. Juni 2014 bereits die 5. Staffel auf Sixx ausgestrahlt wird. Hier geht es um eine kalifornische Unternehmerfamilie, die sämtliche Höhen und Tiefen der modernen Welt durchleben. Ob Politik, Homosexualität, Patchworkfamily oder finanzielle Probleme, es gibt kein Thema, das in dieser Serie nicht Beachtung findet. Scheinbar ein Rezept mit Erfolg. Nichts ist spannender als Dinge, die einem selbst im Leben passieren können. Oder sind es eher Schauspieler wie Calista Flockhart und Balthazar Getty, die die Zuschauer vor die Bildschirme locken?

Bildquelle: © O.Fischer / Pixelio.de

Analog zu den Stickern von Panini gibt es jetzt auch Sticker von den Spielerfrauen

687022_web_R_K_B_by_Didi01_pixelio.deDie Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ist der internationale Event überhaupt in diesem Jahr. Ein solches Großereignis wirft natürlich schon lange seine Schatten voraus. So brachte Panini seine begehrten Sammelsticker, die bereits seit 1974 in Deutschland erhältlich sind, Ende März heraus. Jetzt zieht ein international bekannter Hersteller von Deodorants nach und bringt eine eigene Stickerkollektion auf den Markt. Auch sie hat etwas mit Fußball zu tun, wenngleich auch eher indirekt.

Im Mittelpunkt der bisher einmaligen Stickerkollektion stehen die Spielerfrauen. Unter dem Namen „Fankurven 2014“ werden die wohl schönsten Seiten der Nationalspieler präsentiert. Angeführt wird das Aufgebot von Ann-Kathrin Brömmel, sonst an der Seite von FC-Bayern-Star Mario Götze zu sehen. Sie selbst sagt über ihre Rolle als Mannschaftskapitänin, dass es ihr eine Ehre sei, als Anführerin der attraktivsten Frauen an der Seite der Fußballer zu fungieren. Sie ist von der Idee begeistert und empfindet diese „als mal etwas anderes“.

Ansonsten geht es im Team der Spielerfrauen ebenso international zu wie in den Stadien zur Fußball-WM. Neben Ann-Kathrin Brömmel haben es Jamie Lee Darley,

Franka Batelic, Yolante Sneijder Cabau, Sidonie Biémont, Georgina Dorsett, Menaye Donkor, Frederica Nargi, Marisol Gonzáles, Sabrina Meier und Maria Imizcoz in den „Kader“ zur WM geschafft. Manch eine ist noch etwas unbekannt, andere dagegen haben sich selbst einen Namen an anderer Stelle gemacht, wie etwa Sabrina Meier. Die hübsche Brünette geriet durch ihre Rolle im zwielichtigen Film „Missen-Massaker” in die Schlagzeilen. Einst war sie Moderatorin im Schweizerischen Fernsehen, bis sie von der Schauspielleidenschaft gepackt wurde. Nach ihrem Auftritt im oben genannten Streifen begann sie ein Studium an der Berliner Schauspielschule, während ihr Freund Yann Sommer weiter für den FC Basel kickte beziehungsweise das Tor hütete. Im März gab Sommer das Aus der über drei Jahre währenden Fernbeziehung bekannt. Meier bleibt weiterhin in Berlin, der Schweizer Nationaltorwart wechselt zur kommenden Saison und damit nach der WM zu Borussia Mönchengladbach. Auf die Einstufung als eine der attraktivsten Fußballerfrauen hatte die Trennung des Paares keinen Einfluss. Die 21-Jährige schaffte es trotzdem in die Auswahl und kann nun eine Vielzahl anderer Männer mit ihrem makellosen Körper erfreuen.

Ann-Kathrin Brömmel hingegen bleibt ihrem Mario treu und treibt dennoch ihre Karriere fleißig voran. Seit 2012 sind das Model und der Fußballer ein Paar. Ihre Zuneigung zueinander zeigen sie gerne öffentlich. Die hübsche Blondine brauchte aber nicht zwangsläufig den FC-Bayern-Kicker, um berühmt zu werden. In der siebten Staffel von Germanys Next Topmodel kam sie unter die besten 50 und erhielt alsbald einen Vertrag bei einer renommierten Modelagentur. Sie ist also alles andere als eine „unselbständige“ Spielerfrau, die sich nur im Glanze ihres Partners sonnt. Getrennte Wege gehen mittlerweile auch Maria Imizcoz und der spanische Nationalspieler Javi Martinez. Imizcoz ist Top-Model, braucht sich daher um ihre Zukunft ebenfalls keine Sorgen zu machen. Die Stickerkampagne dürfte für alle elf Frauen ein weiterer Schritt nach vorn in ihrer Karriere sein.

Die „Fankurven 2014“ gibt es beim Erwerb von zwei Produkten des Herstellers gratis dazu. Das komplette Fan-Paket enthält die Sticker sowie ein Pin-up-Poster mit Ann-Kathrin Brömmel und ist in jedem teilnehmenden Markt erhältlich.

Bildquelle: © Didi01/ Pixelio.de

Deutschland ist Weltmeister im Aufkleber sammeln

687021_web_R_K_B_by_Didi01_pixelio.deSeit Jahrzehnten gehören die Sammelsticker von Panini fest zu den Fußballweltmeisterschaften dazu. Die WM 2014 in Brasilien hat noch gar nicht begonnen, da steht bereits eins fest: Deutschland ist Weltmeister, und zwar im Sammeln der beliebten Aufkleber. Dies ist nicht etwa aus der Luft gegriffen, sondern von Spiegel Online bewiesen. Vor rund vier Wochen trafen die User dort auf die Aufforderung, den Inhalt ihrer Stickertütchen in einem speziellen Webformalur einzugeben. Bis zum Ende der Aktion wurden Daten von knapp 24.000 Stickern erfasst. Die Resonanz auf den Aufruf war enorm. Nach Auswertung stand Deutschland als Weltmeister fest. Die Aufkleber von deutschen Spielern waren nämlich am häufigsten vertreten.

Immer wieder kursieren Gerüchte unter den Sammlern, dass manche von den 640 Motiven mehr, manche weniger vorhanden sind. Bei den begehrten Glitzerstickern rührt sich beispielsweise der Verdacht, dass ihre Auflage geringer ist. Dann könnte es auch sein, dass für die verschiedenen Länder die Tütchen anders gepackt werden, um den Sammlern in dem jeweiligen Land schneller zu ihrer kompletten Mannschaft zu verhelfen. Ein solches Ergebnis zeigte sich bei der Auswertung von Spiegel Online. Die Spieler der deutschen Nationalelf waren in den Deutschland erworbenen Tütchen überdurchschnittlich oft enthalten. Im Durchschnitt ergaben sich für die 32 teilnehmenden Teams 707 Sticker. Die deutsche Mannschaft brachte es jedoch auf 918 Sticker. Das sind ganze 211 Aufkleber über dem Durchschnittswert. Auf Rang Zwei kommt Kroatien mit 915 Stickern, das niederländische Team bildet mit 567 Stickern das Schlusslicht.

Rückschlüsse über die Beliebtheit oder einer eventuellen Bevorzugung von Teams beziehungsweise Spielern lassen sich daraus aber nicht ziehen. Insgesamt flossen in die Analyse 23.839 Sticker ein. Würde jedes Motiv in gleicher Anzahl vertreten sein, ergeben sich pro Motiv 37,25 Aufkleber. Das geht nicht auf. Bei den einzelnen Spielermotiven schaffte es übrigens Japan mit seinem Verteidiger Gotoku Sakai auf den ersten Platz. Der Sticker mit der Nummer 248 war 67 Mal vertreten. Kroatien sicherte sich wiederum mit dem Mittelfeldspieler Ivan Perišic  den zweiten Rang. Selten tauchte dagegen Arjen Robben auf. Er brachte es auf gerade einmal 22 Sticker.

Um alle 640 Motive zu erhalten, ist der Kauf von durchschnittlich 4.505 Aufklebern notwendig. Eine gute Idee ist der Kauf einer Box mit 100 Tüten. Sie enthalten jeweils fünf Sticker und im Durchschnitt deutlich weniger doppelte Motive gegenüber dem Einzelkauf der Tütchen. Die über 110 User, deren Entscheidung auf solch eine Box fiel, wurden im Schnitt mit 374 unterschiedlichen Motiven belohnt. Manche hatten gar 411 verschiedene Motive in der Box.

Die Analyse ist allerdings nur bedingt aussagekräftig. Sie gibt lediglich die Erfahrungen einzelner Sammler wieder. Panini selbst versichert, dass die Motive allesamt in der gleichen Menge gedruckt werden, jeder Sammler also die gleichen Chancen hat. Die Sammelleidenschaft ist mittlerweile derart fortgeschritten, dass sich kluge Menschen ausgiebig mit der „ beschäftigt haben. Sie soll der Schlüssel zu einem komplett gefüllten Sammelalbum sein. Ob das tatsächlich der Fall ist? Jetzt ist die beste Zeit, um das herauszufinden. Das Sammeln der Sticker ist zur Fußball-WM 2014 auch wieder online möglich. Erstmals wurde das Online-Sammeln zur WM 2010 durchgeführt, mit einem großen Zuspruch.

Bildquelle: © Didi01 / Pixelio.de

Poster Ausstellung mit Motiven von Andy Warhol in Hamburg zu sehen

487189_web_R_K_by_Gisela Peter_pixelio.deDie Stars der Musik- und Filmszene waren seine liebsten Motive. Porträts von ihnen sind das Markenzeichen von Pop-Art-Künstler Andy Warhol, ebenso die Campell´s Suppendosen. Poster dagegen werden selten mit dem Namen Warhol in Verbindung gebracht. Eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg zeigt seit dem 21. Mai 2014 etwa 100 Poster des US-amerikanischen Künstlers. Darunter finden sich zahlreiche klassische Motive, wie Porträts von Liz Taylor, Marilyn Monroe und Mao Tse-tung, mit denen Warhol bekannt wurde. Aber auch unbekanntere Werke sind zu sehen, die teilweise in Deutschland entstanden. Die gezeigten Werke sind Geschenke des in Hamburg beheimateten Sammlers Claus von der Osten.

Begrüßt werden die Besucher mit dem Warhol-Motiv schlechthin. Das erste Exponat ist ein Poster im DIN A4-Format mit „Campell´s Soup Cans“. Damit warb Warhol einst selber für eine seiner Ausstellungen in Los Angeles. Es war seine erste und sie war leider nicht von Erfolg gekrönt. Aber damit begann die Beziehung zwischen der Dosensuppe und dem Künstler. Dieser wollte im Jahre 1962 mit seiner ersten Präsentation von 32 Motiven Geld verdienen. Statt der erhofften Einnahmen von 100 US-Dollar pro Plakat hatten seine Nachbarn nur Suppendosen für 99 Cent übrig, die sie ihm vor die Tür stellten. Dass Warhol anschließend viele Jahre lang ausschließlich die Campell´s Tomatensuppen gegessen haben soll, stimmt aber nicht. Dennoch werden sie für immer und ewig mit ihm verbunden sein. Im Jahre 1971 sagte Warhol in einem Interview, er habe das Gefühl gehabt, dass Menschen, die sich ein Gemälde nicht leisten konnten, vielleicht bei einem Plakat zugreifen würden. Später war es dann tatsächlich so, nur schien 1962 die Zeit dafür noch nicht reif gewesen zu sein.

Ein weiteres bekanntes Plakat von Warhol entstand 1967. Es war ein Werbeplakat für das New Yorker Filmfestival. Die Grundlage bildete eine Eintrittskarte, die der Künstler auf Plakatformat vergrößerte. Danach wurden von ihm zwei seiner „Flowers“ eingefügt. Zu guter Letzt überzog er das Motiv mit klaren Leuchtfarben. Durch die originelle Farb- und Motivwahl gilt das Poster als Inbegriff des modernen Plakats, gab Kurator Jürgen Döring anlässlich der Ausstellungseröffnung am 20. Mai in Hamburg an. Grelle Farben und großformatige Grafiken sind charakteristisch für Warhol. Er übermalte Werbung sowie Portraits von Prominenten mit leuchtenden Farben und schuf damit eine ihm eigene Art von Kunst. Ständig war er auf der Suche nach neuen Motiven. So stieß er in einem Magazin für Viehhaltung auf das Motiv für seine Serie „Cow“.

Zahlreiche Besuche und Aufträge bestätigen, dass sich Warhol zu Deutschland hingezogen fühlte. Der Künstler portraitierte Torwart-Legende Toni Schumacher und Ex-Bundeskanzler Willy Brandt. Außerdem gibt es Grafiken vom Kölner Dom, dem Schloss Schwanstein und dem Hamburger Michel. 1979 erhielt Warhol sogar einen Auftrag zum Entwurf von Wahlplakaten für die Grünen. Später wurden sie allerdings von der Bundesversammlung als zu künstlerisch abgelehnt.

Zu den über 100 Postern gesellen sich in der Hamburger Ausstellung Schallplattencover, Zeitschriften-Titel, Künstlerbücher und ein Film. Die Ausstellung geht bis zum 7. September 2014 und trägt den Namen „Posters. Andy Warhol. Das Museum für Kunst und Gewerbe hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 21 Uhr geöffnet.

Bildquelle: © Gisela Peter / Pixelio.de

Erstes offizielles Poster zu „The Hunger Games: Mockingjay“ erschienen

667337_web_R_K_by_Tony Hegewald_pixelio.deDie Fans von den „Hungerspielen“ können es kaum erwarten, dass endlich der nächste Teil in die Kinos kommt. Im November dieses Jahres soll es soweit sein und nun wurde das erste offizielle Poster zu „The Hunger Games: Mockingjay (Part 1)“ vorgestellt. Dazu gibt es von der Produktionsfirma Lionsgate Bilder aus dem neuen Teil der überaus erfolgreichen Romantrilogie „Die Tribute von Panem“, die sich in der Filmversion allerdings über vier Teile erstreckt.

Der dritte Teil ist zugleich noch einmal ein Wiedersehen mit Philip Seymour Hoffman, der während der Dreharbeiten plötzlich verstarb. Auf sein Mitwirken im Film hatte das keinen Einfluss; die wichtigsten Szenen mit ihm waren bereits im Kasten, sodass er wie geplant zu sehen sein wird. Hoffman verkörpert den Plutarch Heavensbee. Ein weiterer Neuzugang im Darstellerstab ist Julianne Moore, die die Präsidentin Alma Coin spielt. Sie ist bekennender Anhänger von Suzanne Collins und ihrer Romantrilogie.

Von Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen und Hauptdarsteller Josh Hutcherson als Peeta Mellark ist auf den ersten Bildern noch nichts zu sehen, doch keine Angst: Sie werden natürlich mitspielen. Bis die Beiden speziell zum dritten Teil von „The Hunger Games“ zu sehen sind, können die Fans schon einmal einen Blick auf einige Szenenfotos werfen. Zugleich gibt es ein Video mit Julianne Moore, in dem sie sich über den Film, die Crew und ihre Beziehung zur Romanautorin Suzanne Collins äußert.

An bekannten Gesichtern werden außerdem Woody Harrelson als Haymitch Abernathy und Jeffrey Wright als Beetee auftauchen. Liam Hemsworth als Gale Hawthorne ist gleichfalls wieder mit von der Partie. Drehbeginn zu „The Hunger Games: Mockingjay (Part 1)“ war am 23. September vergangenen Jahres in Atlanta. Gleichzeitig wird auch der zweite Teil der Mockingjay-Episode abgedreht. Zurzeit ist das Filmset in Paris zugange. Später sollen in den Filmstudios Babelsberg einige zusätzliche Szenen folgen. Das Ergebnis – zumindest was Part 1 betrifft – ist ab dem 20. November 2014 in den deutschen Kinos zu sehen.

Der Streifen „The Hunger Games: Mockingjay (Part 2)“ wird ein Jahr später in den Kinos anlaufen. Ein neues Gesicht wird darin die aus „Battlestar Galactica“ bekannte Schauspielerin Michelle Forbes sein, die eine Soldatin aus dem rebellischen Distrikt 13 darstellt. Katniss Everdeen wurde nach ihrer Rettung aus der Arena in „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ in diesen unterirdischen Distrikt gebracht. Ihr Heimatdistrikt wurde im zweiten Teil der Trilogie vollkommen zerstört. Von Distrikt 13 aus soll nun die Revolution gegen das Capitol geleitet werden und Katniss soll dabei eine wichtige Rolle übernehmen. Die Rebellen erhoffen sich von Katniss´ Popularität große Vorteile und wollen sie zum „Gesicht der Rebellion“ machen. Katniss ist von dem Plan wenig begeistert, muss aber bald erkennen, dass ihr kein anderer Weg offensteht.

Zugleich befindet sich Peeta in der Gefangenschaft des Capitols. Er wird von diesem gezwungen, sich öffentlich von Katniss und den Rebellen abzuwenden. Außerdem wird von ihm gefordert, einen Waffenstillstand zwischen der Regierung und den Rebellen zu erreichen. Am Ende der Saga bricht Katniss zu einer letzten Mission auf: Sie will Präsident Snow (Donald Sutherland) endgültig das Handwerk legen und ihn töten.

Bildquelle: © Tony Hegewald / Pixelio.de

Kunstsammler Gurlitt ist tot – was passiert mit seiner Kunst auf Leinwand?

684383_web_R_K_B_by_Angela Parszyk_pixelio.deIn den letzten Monaten tauchte der Name Cornelius Gurlitt regelmäßig in den Medien auf. Seit im März 2012 mehr als 1.200 Bilder in der Schwabinger Wohnung des Kunstsammlers von der Augsburger Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und später weitere Werke auf einem Anwesen in Salzburg entdeckt wurden, rissen die Meldungen zum sagenhaften Schwabinger Kunstfund nicht mehr ab. Vor Kurzem schien nunmehr endlich eine Einigung in dem Fall eingetreten zu sein: Gurlitt erhielt seine Sammlung unter der Maßgabe zurück, dass er die Gemälde, die unter dem Verdacht von NS-Raubkunst standen, freiwillig einem Expertenteam zur Erforschung der Herkunft der Bilder zur Verfügung stellte.

Seit der Beschlagnahme herrschte über diesen Schritt eine heiße Debatte. War er rechtens oder nicht? Immerhin ging der Beschlagnahmung der umfangreichen Kunstsammlung der Verdacht der Steuerhinterziehung voraus, unter dem Gurlitt einst in das Visier der Ermittlungsbehörden geraten war. Im Zuge dessen wurde der Kunstschatz mit einem Wert von mehreren Millionen Euro in der Wohnung Gurlitts aufgefunden. Die Sicherstellung der Kunstwerke auf Leinwand nahm mehrere Tage in Anspruch. Fortan kämpfte der mittlerweile über 80-Jährige um die Rückgabe der Bilder.

Anfang Mai tauchte der Name Cornelius Gurlitt wiederum in den Medien auf. Im Alter von 81 Jahren war der Sohn von Hildebrand Gurlitt, von dem er einst die Sammlung erbte, nach monatelanger schwerer Erkrankung am 6. Mai 2014 in München verstorben. Der Tod Gurlitts wirft wieder neue Fragen zum Verbleib der Kunstwerke auf. Fakt ist: Durch den Tod des Sammlers endet das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft. Das wurde bereits durch das bayerische Justizministerium kurz nach dem Bekanntwerden von Gurlitts Verscheiden mitgeteilt. Die Nachforschungen bezüglich der Herkunft der Bilder werden allerdings weitergehen.

Wer seine Sammlung erhält, das hat Gurlitt in einem notariell beglaubigten Testament festgelegt. Das Kunstmuseum Bern wurde von ihm als alleiniger Erbe bestimmt. Soweit schien also klar, was aus den über 1.500 Kunstwerken wird. Zum Nachlass von Gurlitt gehört aber nicht nur der als sensationell geltende Kunstschatz. Weiterhin sind Immobilien in Salzburg und München sowie eine nicht unbeträchtliche Geldsumme aus Gemäldeverkäufen der vergangenen Jahre vorhanden, die ebenfalls dem Kunstmuseum Bern zufallen.

Bevor das Testament eröffnet wird, muss das Nachlassgericht in Bayern erst einmal prüfen, ob es weitere Verfügungen gibt. Nach der Testamentseröffnung hat das Kunstmuseum Bern zudem die Möglichkeit, sechs Monate lang über die Annahme oder die Ablehnung des Erbes zu entscheiden. Bei einer Ablehnung wäre das Gericht verpflichtet, nach anderen Erben etwa Familienangehörigen zu suchen. Ein solcher hat sich schon jetzt gefunden. Ekkeheart Gurlitt lebt in Spanien und ist ein Großcousin des verstorbenen Cornelius Gurlitt. Er gab bekannt, dass er das Testament anfechten wolle, sobald dieses eröffnet wurde.

Für die Nachfahren der einst von den Nationalsozialisten enteigneten Kunstbesitzer dürfte das eine mit weitreichenden Konsequenzen behaftete Ankündigung sein. Eine Testamentsanfechtung würde einen jahrelangen Prozess bedeuten, an dessen Ende irgendwann einmal die Veröffentlichung des Testaments steht. Eine unzumutbare Verzögerung, wie einige der Betroffenen über ihr Anwälte ausrichten ließen. Letztere suchen bereits nach einer Lösung, wollen beispielsweise die Ausfuhr der Bilder nach Bern verhindern. Somit dürfte auch nach dem Tode Gurlitts dessen Kunstsammlung die Welt weiterhin beschäftigen.

Bildquelle: © Angela Parszyk / Pixelio.de