Aufkleber und T-Shirt Blog

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Kunstvoll in Szene gesetzt: 32 Stars der Fußball-WM als Poster

84716_web_R_K_B_by_S.  Hofschlaeger_pixelio.deJeder lässt sich auf seine eigene Weise von der Fußball-WM in Brasilien inspirieren. Der Kanadier Jon Rogers hat das Sportgroßereignis zum Anlass genommen, die größten Stars der teilnehmenden Länder stilvoll auf Postern in Szene zu setzen. Dabei kamen die Helden vergangener Weltmeisterschaften ebenso zu Ehren wie die Mitwirkenden am aktuellen Turnier.

Lionel Messi, Arjen Robben, Neymar, Ronaldo, kein großer Name der Fußballwelt wurde ausgelassen. Der Stürmer Didier Drogba mag manchen vielleicht unbekannt sein, an der Elfenbeinküste wird er als Volksheld verehrt und ist deshalb auf einem Poster von Rogers zu sehen. Anders sieht es natürlich bei Arjen Robben aus. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München hat in Deutschland und in seinem Heimatland, den Niederlanden, den Status eines Superstars. Zur WM 2014 konnte er sich bereits in die Torschützenliste eintragen und untermauerte damit einmal mehr, dass er zu Recht von den Fans derartig vergöttert wird. Gegen Spanien traf Robben gleich zwei Mal und auch beim 3:2 gegen Australien trug er wesentlich zum Sieg bei. Lionel Messi spielt äußerst erfolgreich für den FC Barcelona und hat sämtliche Titel auf Klubebene mit dieser Mannschaft gewonnen. Bei der WM hat der Argentinier nur ein Ziel: Der dritte WM-Titel für sein Land muss her und dafür wird er alles geben.

So manche Tat der Fußballhelden scheint sich bis nach Kanada rumgesprochen zu haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass Jon Rogers derart gut Bescheid weiß, wenn es um die Stars des runden Leders geht. Quasi ein Nachbar von Rogers, weil aus den USA stammend, ist Clint Dempsey. Der Name dürfte bei zahlreichen deutschen Fans ein Gefühl des Unbehagens auslösen. Genau jener Dempsey war es nämlich, der im Testspiel gegen unsere Nationalelf mit zwei Toren maßgeblich zum 4:3-Sieg seiner Mannschaft beitrug und uns demzufolge eine Niederlage beibrachte. Und genau diese Mannschaft wird uns am kommenden Donnerstag wieder gegenüberstehen, aber diesmal geht es um etwas, schließlich kann nur ein Land die beste Mannschaft der Welt stellen.

An die glücklosen Spanier, derzeit noch amtierende Weltmeister, aber in Brasilien leider bereits nach der Vorrunde ausgeschieden, hat Rogers ebenfalls gedacht. Im Jahre 2010 war es Andres Iniesta der Spanien mit seinem einzigen Tor im Endspiel den Titel sicherte. Bei der diesjährigen WM hatte er kein Glück, dafür ist er nun als kunstvolles Motiv auf einem Poster zu sehen.

Sicher können sich viele auch noch an den Australier Tim Cahill erinnern. Er ist der Rekordtorschütze seines Landes und brachte seine Mannschaft zur WM 2006 gleich mit zwei Toren zu Beginn ins Spiel. Dass er des Fußballspielens noch lange nicht überdrüssig ist, bewies er gegen die Niederlande. Sein Tor war eines der Highlights in der Gruppenphase.

Große Gefühle überkamen den Grafikdesigner bei der Gestaltung des Posters für England. Als Motiv wählte er den Liverpooler Steven Gerrard. Da seine Mutter aus der Stadt stammt, war das Plakat für ihn eine Herzensangelegenheit, wie er selbst sagt.

Fußball hat es dem Künstler angetan. Das erkennt man auch unschwer an seiner Webseite. Sie steht ganz im Zeichen des Fußballs. Hier gibt es jede Menge Kunstwerke zu diesem Sport zu sehen. Ein Blick darauf lohnt sich.

Bildquelle: © S. Hofsclaeger / Pixelio.de

Panini Sticker: Doch keine Gleichverteilung der Motive?

695389_web_R_K_B_by_Timo Klostermeier_pixelio.deErst im letzten Monat haben wir in unserem Blog über eine Analyse von Spiegel Online berichtet, in deren Mittelpunkt die WM-Sticker von Panini standen. Seit längerer Zeit geht bei Sammlern das Gerücht um, dass es mit der angeblichen Gleichverteilung der Sticker nicht weit her sei. Die Analyse von Spiegel Online schien das zu bestätigen. Nun gibt es eine neue Statistik, die den Verdacht der Schummelei noch mehr erhärtet. Aus der Taufe gehoben wurde sie wiederum von Spiegel Online. An der Erhebung war zudem eine beliebte Online-Tauschbörse beteiligt. Das Prinzip war das gleiche, wie bei der vorangegangen Untersuchung. Die Sammler konnten die Anzahl ihrer Sticker in eine Datenbank eingeben. Während bei der letzten Erhebung knapp 24.000 Aufkleber erfasst wurden, sind es dieses Mal mehr als 8,33 Millionen Sticker. Die Auswertung fiel dementsprechend wesentlich deutlicher aus: von einer Gleichverteilung auch hier keine Spur.

Insgesamt gibt es 640 verschiedene Motive. Rund zwei Drittel davon wurden zwischen 10.700 und 12.000 Mal registriert. Einen Wert von mindestens 15.000 erreichten 200 Motive. Das häufigste Motiv – der italienische Torwart Buffon – wurde sogar 21.281 Mal von den Sammlern angegeben. Solch große Differenzen bei den einzelnen Stickern werfen trotz des stichprobenartigen Charakters der Erhebung Fragen auf. Mathematik-Experten sind sich einig, dass bei derartig unterschiedlicher Stickeranzahl keine Gleichverteilung der Motive vorliegen kann.

Bei den 200 Aufklebern, die 15.000 Mal vorhanden waren, handelt es sich um Spielerporträts aus zwölf Ländern wie beispielsweise Deutschland, Frankreich und Italien. Zu jeder teilnehmenden Mannschaft – es sind 32 an der Zahl – gibt es 19 Motive. Dazu gesellen sich 24 Aufkleber von den Spielstätten sowie acht Sticker mit Glitzereffekt. Interessanterweise tauchen die 17 Porträts der Sportler am häufigsten auf. Die Bilder zur Mannschaft und die Glitzermotive bewegen sich zahlenmäßig dagegen im Mittelfeld.

Warum ausgerechnet die 200 Sticker vermehrt auftreten, könnte daran liegen, dass die Motive zusammen auf einen Bogen gedruckt werden. Anschließend wird der Druckbogen zerschnitten und die einzelnen Sticker in die Tüten gepackt. Wahrscheinlich wurden eben diese Aufkleber von diesem Druckbogen in Deutschland häufiger verkauft. Außerdem finden auf einem Druckbogen von den insgesamt 17 Spielerporträts nur 13 Platz. Die Auswirkungen lassen sich gut an der portugiesischen Nationalelf erklären. William Carvalho, Hugo Almeida, Helder Postiga und Nani konnten auf dem Bogen nicht mehr untergebracht werden. Statt 15.000 Mal, wie ihre Mannschaftskameraden, kommen drei von ihnen nur 11.500 Mal vor, einer schafft es wenigstens auf 14.300 Mal. Somit zählen die vier Spieler zu den mehr als 400 selteneren Stickern.

Die Auswertung zeigt noch etwas anderes: Zwar hat fast jede Mannschaft mindestens 50 extreme Ausreißer nach oben, Ausreißer nach unten sind aber nicht zu finden. Die Ausreißer stellen zumeist die Stars der jeweiligen Mannschaft dar. Verwunderlich, dass ausgerechnet diese Motive häufiger vertreten sind, wo doch alle Sticker in gleicher Anzahl vorhanden sein sollen. Panini spricht dennoch von einem Zufall und geht nicht von seiner Aussage zum Gleichvorhandensein eines jeden Motivs ab. Bei unseren Nachbarn in der Schweiz scheint das tatsächlich zuzutreffen. Hier wird von Panini eine Platinum-Sticker-Edition angeboten. In einer entsprechenden Datenbank sind 2,36 Millionen Sticker davon erfasst und diese in einem nahezu gleichen Verhältnis.

Bildquelle: © Timo Klostemeier / Pixelio.de

Aufkleber, Fahnen, Car-Bikinis – was darf während der WM ans Auto?

575683_web_R_K_B_by_Dominik Pöpping_pixelio.deDie Fußball-WM in Brasilien hat uns derzeit fest im Griff. Das sieht man vor allem auf den Straßen. Unsere Autos sind perfekt, um das Mitfiebern mit unserer Nationalelf zu symbolisieren. Ausreichend Möglichkeiten dazu gibt es genug. Überaus beliebt sind die sogenannten Car-Bikinis. Das sind die praktischen Überzieher für die Außenspiegel in unseren Landesfarben. Sie sind klein, beeinträchtigen nicht die Sicht und verfehlen dennoch nicht ihre Wirkung. Eigentlich ideal, um sich als Deutschlandfan zu outen. Allerdings sind die Car-Bikinis nicht für jedes Fahrzeug geeignet. Vor allem bei neueren Automodellen muss man vorher testen, dass sie keine integrierten Blinker verdecken. Ist das der Fall, sollte man auf diese Art von Autoschmuck besser verzichten.

Mindestens genauso beliebt wie die Car-Bikinis sind die Fähnchen für die Autoscheiben. Sie werden einfach eingeklemmt und stören keinen. Das gilt aber nur solange, wie sie an der für sie vorgesehenen Stelle bleiben. Leider sind die Fähnchen oft aus billigem Material hergestellt, das leicht abknickt und die Fahnen fliegen im hohen Bogen davon. Geschieht das während der Fahrt und wird dadurch ein nachfolgendes Fahrzeug beschädigt oder ein anderer Verkehrsteilnehmer in Mitleidenschaft gezogen, haftet der verursachende Autofahrer. Wer nicht auf seinen Fanschmuck verzichten möchte, kann bei derartig gelagerten Schadenfällen auf seine Kfz-Haftpflichtversicherung bauen. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Vor einer Autobahnfahrt sollten die Fahnen unbedingt entfernt werden. Den höheren Geschwindigkeiten können selbst hochwertige Fahnen in den seltensten Fällen trotzen und es ist kaum vermeidbar, dass die Halterungen abknicken. Gehen die Fahnen auf der Autobahn verloren, behindern andere Autofahrer oder provozieren gar einen Unfall, ist das grobe Fahrlässigkeit und die Versicherung zahlt nicht.

Steht ein Einbruch oder ein Diebstahl des Wagens im Zusammenhang mit den Autofahnen, kann das ferner eine Leistungsverweigerung der Versicherung nach sich ziehen. Beim Einklemmen der Fahnen in die Scheiben entsteht ein Spalt, der potentiellen Dieben ihr Vorhaben wesentlich erleichtert. Der Besitzer muss sich im Schadenfall gleichfalls grobe Fahrlässigkeit vorwerfen lassen und das wirkt sich auf die Schadenregulierung über die Kfz-Haftpflichtversicherung aus. Entweder erfolgt eine Minderung oder eben die komplette Verweigerung einer Zahlung.

Und noch etwas sollte man zu Fahnen während der Fußball-WM wissen: Wird ein Sieg mit einem Autokorso durch die Stadt gefeiert und dabei vom Beifahrer oder einem Fondspassagier eine große Fahne aus dem Fenster geschwenkt, bleibt für den Fahnenschwenker die Gurtpflicht bestehen. Zwar lässt die Polizei bei einer langsamen Fahrt auch mal Gnade vor Recht ergehen, doch darauf verlassen sollte man sich nicht. Es kann durchaus passieren, dass eine Geldstrafe verhängt wird.

Nichts zu befürchten hat man dagegen bei Nummernschildhaltern und Radkappen in Nationalfarben. Bei Folien für die Heckscheiben ist deren Transparenz zu beachten. Sie dürfen keinesfalls die Scheiben so sehr verdunkeln, dass es zu Sichtbeeinträchtigungen für den Fahrer kommt. Kleine Aufkleber in einer Ecke der Heckscheibe, auf der Heckklappe oder auf den Türen werden nicht beanstandet. Wer mag, darf sich sogar sein Auto in schwarz-rot-gold lackieren. Solange die Sicht frei ist und keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden, ist nahezu alles erlaubt. Dass man als Fahrer keinen Alkohol zu sich nimmt, sollte selbstverständlich sein. Wird man unter Alkoholeinfluss am Steuer erwischt, sollte man trotz WM nicht auf Milde bei der Polizei hoffen.

Bildquelle: © Dominik Pöpping / Pixelio.de

Bierleidenschaft mal anders – Steffen Nollau sammelt Etiketten, Krüge und mehr

162351_web_R_K_by_Konstantin Gastmann_pixelio.deDie Deutschen sind für ihre Bierleidenschaft bekannt. Ein kühles Blondes zum Feierabend gehört bei vielen zum Alltag. Der 62-jährige Steffen Nollau begeistert sich ebenfalls für Bier. Bevor er sich aber um den Inhalt der Flasche kümmert, interessiert ihn erst einmal das Etikett. Seit seiner Schulzeit sammelt er alles rund um den begehrten Gerstensaft: Kronkorken, Öffner, Bierkrüge, Etiketten, Bierlaster, alles, was irgendwie mit Bier zu tun hat, weckt sein Interesse. Mittlerweile ist es ein halbes Jahrhundert, was er mit Sammeln verbracht hat. Da ist einiges zusammengekommen.

Der ursprünglich aus Ostdeutschland stammende Nollau selbst hatte die Idee zum Sammeln von Bieretiketten. Als er in den 1960er-Jahren die Schule besuchte, wollte er mit seinen Freunden etwas sammeln. Briefmarken waren den Jungs allerdings zu profan, die hatte schließlich jeder. So hatten sie den Einfall, Bieretiketten zu sammeln. Schnell sprach sich das neue Hobby herum und es fand zahlreiche Anhänger. Irgendwann hatten die Jungs so viele Etiketten gesammelt, dass sie begannen, diese zu tauschen. Damals wurden die aufgeklebten Etiketten mühevoll von der Flasche gelöst. Heute geht Nollau wesentlich professioneller vor. Er schreibt die Brauereien an und lässt sich neue, unbenutzte Etiketten zusenden. Die Aufbewahrung hat sich aber im Laufe der Zeit nicht verändert. Noch immer werden die bunten Papierbildchen sorgfältig in ein Album geklebt.

Nicht immer war es einfach, an Etiketten zu kommen. Als er in der Nationalen Volksarmee diente, unterbrach er kurzzeitig das Sammeln. Der Grund dafür waren die Etiketten aus der BRD, die er sich öfter schicken ließ. Da jeder Brief von der Stasi gelesen wurde, hätte er hier richtig Schwierigkeiten bekommen können. Ansonsten aber blieb seine Sammelfreude 50 Jahre lang ungebrochen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Drei dicke DIN-A4-Bücher sind inzwischen voll, und zwar mit mehr als 13.000 Etiketten. Jede Brauerei hat eine eigene Seite. Neben deutschen Brauereien finden sich welche aus den USA, der Tschechischen Republik, den Niederlanden und Kanada.

Was anfangs mit Bieretiketten begann, weitete sich im Laufe der Zeit aus. Zu den Etiketten gesellten sich ungefähr 200 Biergläser und –krüge, 650 Mini-Braulaster aus Plastik sowie unzählige Flaschenöffner, Bierdeckel und Kronkorken. Wer nun denkt, das einzige Nahrungsmittel, das Nollau zu sich nimmt, sei Bier, der irrt. Der Sammler selbst sagt, er tränke gerade einmal ein Bier pro Woche und manchmal sogar gar keins.

In der Gegenwart wird es für Nollau immer schwerer, an Sammelstücke heranzukommen. Zu der sinkenden Zahl an Sammlern und somit Tauschpartnern gesellt sich der „Geiz“ der Brauereien und Getränkemärkte. Sie geben längst nicht mehr so großzügig ihre Werbeartikel heraus wie früher. Aber es gibt auch Unterstützer. Als Nollau einmal eine tschechische Brauerei wegen Etiketten anschrieb, übersandte diese nicht nur die begehrten Bilder, gleichzeitig fügte sie dem Antwortschreiben die Adresse eines tschechischen Sammlers bei. Seitdem tauscht Nollau regelmäßig mit jenem. Verlassen kann sich der Sammler ebenfalls auf einige seiner ehemaligen Kollegen. Als Fernfahrer kommen diese weit herum und bringen dann das eine oder andere Bieretikett mit.

Ans Aufhören denkt der 62-Jährige nicht. Manche Brauereien, von denen er Etiketten hat, gibt es schon nicht mehr. In naher Zukunft plant Nollau eine Brauereitour durch Franken. Dafür lässt er sich von seinem Bieratlas mit etwa 260 eingezeichneten Brauereien den Weg weisen. Mal schauen, welche es noch gibt und welche Schätze er mit nach Hause bringt.

Bildquelle: © Konstantin Gastmann / Pixelio.de

QR-Codes: So werden sie sinnvoll genutzt

653883_web_R_K_by_Windorias_pixelio.deVielseitige Verwendbarkeit, einfache Handhabung, kostengünstig – diese drei Attribute stellen die wichtigsten Merkmale der QR-Codes dar. Damit sind sie für die verschiedensten Bereiche und Institutionen interessant: für Unternehmen, für Vereine, für Events und vieles mehr. Selbst auf Grabsteinen tauchen inzwischen die grafischen Codes auf. Zum Auslesen des Codes bedarf es lediglich eines Smartphones mit einer Kamera mit mindestens zwei Megapixeln und das hat heute fast jeder dabei. Der Code wird eingescannt und nach kurzer Zeit erscheinen die sich dahinter verbergenden Infos auf dem Bildschirm des Handys. Zumeist ist es ein Link, der zu einer Webseite führt. Vielleicht ist es aber auch ein Gewinnspiel, der Hinweis auf eine Veranstaltung, eine Firmenwebseite oder eine Produktinformation, die Liste der Möglichkeiten ließe sich unendlich fortführen.

In einem QR-Code haben Buchstaben, Zahlen und Zeichen Platz. Die Unterbringung von Links ist die bisher populärste Verwendungsart. Dabei lassen sich auch kurze Texte, Zugangsdaten für das WLAN, Nachrichten, Kalender- und Kontaktdaten in einem solchen Code unterbringen. Produktion und Logistik profitieren ebenfalls von den viereckigen Pixeln. Vermehrt werden sie ergänzend oder als Ersatz für die altbekannten Strichcodes eingesetzt. Zudem sind die Codes nicht mehr nur in Schwarz-weiß zu sehen, auch farbige Ausführungen tauchen in der Gegenwart immer wieder auf.

Die Erstellung der QR-Codes ist schnell erledigt. Es bedarf lediglich drei Schritte. Im ersten Schritt wird der Codetyp festgelegt, im zweiten Schritt die Fehlertoleranz und im dritten Schritt wird der Inhalt des Codes eingegeben. Anschließend wird der QR-Code erzeugt und steht dann zur weiteren individuellen Nutzung bereit. Nun kann der Code unter anderem in Mails oder auf Webseiten eingebunden oder ausgedruckt werden.

Die Speicherkapazität eines QR-Codes hängt von der Quadratzahl ab. Die kleinste Version enthält 11 x 11 Quadrate, die größte 177 x 177. Letztere eignet sich zur Unterbringung von maximal 7.089 Zahlen beziehungsweise 4.296 Zeichen. Durch die Kombination mehrerer Codes ist es möglich, die Speicherkapazität zu erhöhen. Wurde ein Code beschädigt, bedeutet das übrigens nicht, dass er nun nicht mehr lesbar ist. In die Codes ist eine Fehlerkorrektur integriert. Sie hält die Lesbarkeit auch bei einer Beschädigung aufrecht, sofern diese nicht irreparabel ist. Bis zu 30 Prozent des Codes können dadurch wiederhergestellt werden. Die Fehlerkorrektur wird in vier Stufen untergliedert, wobei die vorgenannten 30 Prozent den höchsten Level darstellen. Auf der niedrigsten Stufe liegt die Wiederherstellungsquote fehlerhafter Daten bei sieben Prozent.

Die Technologie der QR-Codes ist keine Entwicklung der Neuzeit. Sie gibt es bereits seit 20 Jahren. Entwickelt wurden die Codes vom japanischen Unternehmen Denso Wave für den Toyota-Konzern. Dieser setzt sie zu Logistikzwecken ein und markiert damit seine elektrischen und elektronischen Baugruppen. Das damalige Entwicklerteam um Masahiro Mara ist bis heute aktiv. Erst in diesem Jahr stand es im Finale des Europäischen Erfinderpreises und wurde mit dem Publikumspreis geehrt.

Der erste QR-Code in Deutschland erschien am 16. Oktober 2007. Nur wenige Tage später, nämlich am 9. November 2007, war „Welt kompakt“ die erste Zeitung, die QR-Codes einführte. In der Gegenwart verfolgen uns die QR-Codes sozusagen auf Schritt und Tritt. Für viele gehören sie einfach zur digitalen Welt von heute dazu.

Bildquelle: © Windorias / Pixelio.de

T-Shirt Druck – in diesem Sommer sind bedruckte Shirts ein Muss

232525_web_R_K_B_by_Gabi Schoenemann_pixelio.deBasic und Evergreen zugleich in der Modewelt ist das T-Shirt. Es gehört in den Kleiderschrank aller Geschlechter und Altersklassen. Ob als Darunter und eigenständige Oberbekleidung, ein T-Shirt ist vielfältig einsetzbar. Darüber hinaus passt es zu jedem Look. Sportlich, elegant, klassisch, sexy, es gibt wohl kaum ein Attribut, mit welchem ein T-Shirt modisch nicht in Verbindung gebracht werden kann.

Im Sommer 2014 gehören T-Shirts mit Logos und Designer-Prints zu den Must haves. Minimalistische Schnitte gepaart mit unübersehbaren protzigen Logos lassen die späten1980er- und frühen 1990er-Jahre zurückkehren. Ein cleverer Schachzug der Modedesigner: Sie machen die Shirtträger zu ihren Werbeträgern und verdienen dabei doppelt Geld. Zum Einen werden die T-Shirts für Geld erworben, zum Anderen werben die Träger anschließend für die jeweilige Marke, indem sie das Shirt in der Öffentlichkeit präsentieren. Wer auf Markenkleidung setzt und etwas auf sich hält, entscheidet sich in diesem Jahr für ein mit einem Logodruck versehenes Oberteil und bekennt sich damit öffentlich zur damit verbundenen Marke.

Oft nur bei genauerem Hinschauen mit einem speziellen Designer in Verbindung zu bringen, sind mit diversen Mustern bedruckte T-Shirts. Hier ist kunterbunt Trend. Die Muster reichen von floralen Prints über Schlangenlederdrucke bis hin zu über und über mit aufgedruckten Diamanten besetzten Shirts. Der Vorteil dieser Art von T-Shirt Druck: Er passt sowohl zu schicken als auch zu lässigen Outfits und lässt sich individuell auf den bevorzugten Kleidungsstil anpassen. Zu den Basics zählen dagegen die einfarbigen Shirts. Sie sind ebenfalls alles andere als langweilig. Durch verschiedene Ausschnittvarianten und Passformen kommen sie genauso vielfältig daher wie die bedruckten Ausführungen. Ein weiterer Trend des diesjährigen Sommers sind Pailletten. Sie können durchaus zusammen mit einem Print auf einem T-Shirt zu sehen sein. Bunt, abstrakte Formen und funkelnde Pailletten ist eine angesagte Kombination in der aktuellen Saison.

Während die einfarbigen Shirts gut darunter getragen werden können, macht dies natürlich bei einem bedruckten T-Shirt wenig Sinn. Schließlich soll jeder sehen, welche Formen und Farben man mag und welche Marke die Lieblingsmarke ist. Möchte man mehrere Oberteile miteinander kombinieren, eignen sich Bolerojäckchen, Strickjacken und Cardigans gut, die über einem einfarbigen oder gemusterten T-Shirt getragen werden. Um der ganzen Sache mehr Pep zu geben, dürfen es gerne die sogenannten Blocking Colours sein. Dabei werden intensive Farben zusammengebracht, die noch vor einigen Jahren nie zusammengefunden hätten. Signalrot kann beispielsweise zu Ozeanblau getragen werden, Flaschengrün zu Neongelb oder Orange. Neonfarben, wie sie bereits vor einigen Jahrzehnten in Mode waren, feiern weiterhin ihr Comeback.

Die vorgestellten Modetrends und –farben sind übrigens unisex, können also von Männern und Frauen getragen werden. Einzig Pailletten finden beim männlichen Geschlecht nicht unbedingt Anhänger, aber was Prints und Farben betrifft, da ist man sich einig. Apropos einig: Im Moment ist die Fußball-WM in Brasilien im vollen Gange und da gilt sowieso Einheitskleidung auf Deutschlands Straßen, nämlich das Trikot unserer deutschen Nationalelf.

Für den Sommer sollte unbedingt auf hochwertiges Material geachtet werden, das pflegeleicht und atmungsaktiv ist. Baumwolle oder Mischgewebe mit Baumwollanteil ist die richtige Wahl. Damit lassen sich auch hohe Temperaturen problemlos aushalten und nach ein paar Runden in der Waschmaschine kann das Shirt am nächsten Tag gleich wieder getragen werden.

Bildquelle: © Gabi Schoenemann / Pixelio.de