Aufkleber und T-Shirt Blog

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Das Frankfurter Städel-Museum wird 200 – hier gibt es nicht nur Kunst auf Leinwand

620063_web_R_K_B_by_Frank Dittmar_pixelio.deJohann Wolfgang von Goethe hatte die Ehre, Johann Friedrich Städel persönlich kennenzulernen. Er wurde gleich mehrfach von dem wohlhabenden Bankier und Gewürzhändler in dessen Wohnhaus am Frankfurter Roßmarkt eingeladen. Bei diesen Besuchen durfte Goethe natürlich auch die Kunstsammlung Städels bewundern. Schon damals umfasste diese fast 500 Gemälde sowie zahlreiche Zeichnungen und Druckgrafiken, die auf zwei Etagen des Hauses zu sehen waren. Städel interessierte sich nicht nur für Kunst, er gab diese Leidenschaft auch an andere weiter. Auf Wunsch führte der Hausherr höchstpersönlich Kunstinteressierte durch seine Sammlung. Kurz vor seinem Tod war Johanna Schopenhauer, die Mutter des Philosophen Arthur Schopenhauer, eine der letzten, die dieses Angebot im Jahr 1816 annahm.

Städels Testament legte den Grundstein für ein öffentliches Kunstmuseum und eine Akademie für Kunst. Er war damit der erste Bürger, von dem derartige Institutionen im deutschsprachigen Raum ins Leben gerufen wurden. In der Gegenwart ist das Städel-Museum weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Es gehört zu den renommiertesten Kunstmuseen in Europa.

Goethe ist bis heute Stammgast in den Museumsräumen. Die wohl bekanntesten Bilder des Dichters sind hier ausgestellt, wie etwa das Portrait von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, der den Beinamen Goethe-Tischbein trug. Der Abkömmling der hessischen Malerfamilie Tischbein fertigte das Portrait 1787 auf Goethes Romreise an. Das Gemälde “Goethe in der Campagna” von Tischbein ist gleichfalls im Städel ausgestellt. Es stammt aus einer Schenkung an das Museum.

Seit 2006 ist Max Hollein Direktor des Städel Museums. Bis 2018 geht sein gerade erst verlängerter Vertrag. Hollein versteht es hervorragend, modernes Marketing für eine für manche Menschen altbackene Materie zu betreiben. So kann man etwa im Vorfeld von Ausstellungen in Bäckereien spezielle Städel-Brote kaufen. Zudem werden in den Drogerien der Stadt hochwertige Fotodrucke von Kunstwerken des Museums angeboten. Mit ausgefallenen Ideen begeistert Hollein Leihgeber, Stifter und Besucher für „sein“ Haus. Einmal gelang es ihm, eine Erbin zur Verleihung einiger ihrer Stücke an eine Matisse-Ausstellung mit einer Sacher-Torte zu überzeugen. Die Exponate der derzeit laufenden Ausstellung “Die Geburt des Impressionismus” hat Hollein dagegen mit dem einen oder anderen Glas Rotwein im wahrsten Sinne des Wortes „lockergemacht“.

Eigentlich muss der jetzige Museumsleiter genau das Gleiche tun, wie seine Vorgänger vor hundert Jahren: Leih- und Geldgeber sozusagen inständig beknien, um ihm das Begehrte zu überlassen. Beispielsweise findet sich ein Nachweis aus dem Jahre 1910, wo der damalige Museumsdirektor Georg Swarzenski dem Frankfurter Bürgermeister mitteilt, dass es ihm gelungen sei, mit einem der „letzten noch lebenden Hauptmeister der Französischen Malerei des 19. Jahrhunderts in Verbindung zu treten“. Dadurch habe sich die Möglichkeit eröffnet, von diesen noch einige Werke zu bekommen. Unter anderem ist die Rede von Claude Monets „Das Mittagessen“. Das über zwei Meter hohe Bild auf Leinwand konnte Swarzenski für das Museum erwerben. Noch heute befindet es sich in dessen Besitz und ist eines der Highlights der aktuellen Impressionismus-Ausstellung.

Städel liebte die Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Museum allerdings blickt mittlerweile auf insgesamt 700 Jahre Kunstgeschichte zurück. Seit 2012 gibt es einen eigenen Bereich für die Gegenwartskunst. Er befindet sich in einem Erweiterungsbau. Der Clou daran: Der Bau liegt komplett unter der Erde. Für Tageslicht sorgen 195 Bullaugen. Digital wurde das Städel-Museum ebenfalls erweitert. Es gibt eine App und Online-Kunstgeschichtskurse. Im Museum selbst hat jeder Besucher freien Zugang zum Internet. Die “Digitale Sammlung” kommt pünktlich zum Geburtstag heraus. Mit ihr sollen alle Werke des Museums für jedermann kostenfrei im Netz abrufbar werden

Bildquelle: © Frank Dittmar / Pixelio.de

Das eigene Foto auf Leinwand ist eine schöne Idee fürs Osternest

327817_web_R_K_by_Paul Marx_pixelio.deNoch vor einigen Jahren war das Entwickeln von Fotos eine aufwendige Angelegenheit. Der Film wurde aus der Kamera entnommen und in einem geeigneten Geschäft zur Entwicklung gegeben. Dafür hatte man dann aber alle Bilder auf Papier und konnte sie rahmen oder in einem Fotoalbum unterbringen. Heute leben wir im digitalen Zeitalter. Da bleiben Fotos entweder jahrelang auf dem Smartphone oder auf der Speicherkarte von der Kamera oder sie werden auf einer Festplatte gespeichert und geraten auf dieser in Vergessenheit. Das ist schade, denn viele Schnappschüsse sind es wert, auf besondere Weise in Szene gesetzt zu werden.

Schauen wir uns einmal in unseren Wohnungen um. Die Wände sind geschmückt mit Bildern, wie man sie zu Dutzenden im Handel erwerben kann. Von Individualität keine Spur! Dabei gibt es doch zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen vier Wände auch mit eigenen Motiven zu verschönern. Und nicht nur die eigenen Wände: Persönliche Motive lassen sich ebenfalls gut verschenken. Wie wäre es jetzt zum Osterfest mit einem Foto auf Leinwand? Und das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie man seine Schnappschüsse zu etwas ganz Besonderem macht.

Bei clickandprint.de gibt es nicht nur Leinwandbilder, es stehen weiterhin Poster, T-Shirts, Aufkleber und sogar Fototapeten für eine Bedruckung mit eigenen Motiven zur Auswahl.

Die Bestellung ist denkbar einfach. Da das Motiv üblicherweise digital vorliegt, muss dieses lediglich auf der Seite hochgeladen werden. Wichtig ist, eine passende Auflösung zu wählen. Nachdem die weiter erforderlichen Eingaben gemacht und die Bestellung abgeschickt wurde, beginnt in der Regel unmittelbar nach Eingang derselben der Herstellungsprozess des jeweiligen Fotoproduktes.

Bleiben wir erst einmal bei den Fotoleinwänden. Clickandprint.de verwendet dafür Leinwände der Marke „Emblem“. Jene bestehen aus einem mattbeschichteten und schweren Baumwollgewebe, welches die ideale Qualität für diese Art von Ausdrucken mitbringt. Der fertige Druck wird nicht auf einen Keilrahmen gespannt geliefert. Damit wird dem Besteller die Freiheit gelassen, selbst über die weitere Verwendung und Verarbeitung zu entscheiden.

Mindestens einen ebenso hohen Stellenwert wie die Qualität des Leinwandbildes nimmt die Platzauswahl für dieses ein. Die Leinwand kann noch so hochwertig und schön gestaltet sein, wird sie in eine schlecht einsehbare Ecke verbannt, kann sie keine Wirkung entfalten. Wo der richtige Platz ist, hängt auch vom Motiv ab. Groß gedruckte Makroaufnahmen von Pflanzen könnten zum Beispiel im Flur eines Hauses angebracht werden. Sie sind zumeist neutral und der Flur ist ebenfalls ein neutraler Ort. Handelt es sich dagegen um die Bauchbilder einer Schwangeren, so sind diese besser im Schlaf- oder Wohnzimmer aufgehoben. Sie sind eine Erinnerung an eine sehr persönliche und einmalige Zeit im Leben, die man einerseits gerne teilen möchte, andererseits ist jene aber mit einer gewissen Intimität behaftet. Deshalb werden solche Bilder nicht unbedingt in den Vordergrund gerückt.

Die Größe des Leinwanddrucks spielt bei der Wahl des Platzes ferner eine Rolle. „Wie viel“ soll das Bild im Fokus stehen? Soll es ein Mittelpunkt werden oder soll es eine optisch ansprechende Ergänzung sein? So schön Leinwände mit einem persönlichen Motiv sein mögen, manche überdimensional gestalteten Bilder lassen schnell den Eindruck von Selbstverliebtheit entstehen. Wird ein Besucher bereits im Flur mit einer Reihe von großformatigen Selbstporträts empfangen, kann er daraus ungewollte Schlüsse ziehen. Porträts von den Enkelkindern im Haus der Großeltern zeigen dagegen die Liebe zu diesen.

Bildquelle: © Paul Marx / Pixelio.de

Durch Aufkleber auf Bussen soll der Straßenverkehr in Traunstein sicherer werden.

562785_web_R_K_B_by_Peter Smola_pixelio.deBushaltestellen sind ein Unfallschwerpunkt. Deshalb hat der Automobilclub Europa, kurz ACE genannt, im letzten Jahr die Kampagne „Brems mit. Fahr Schritt! Nadelöhr Haltestelle“ ins Leben gerufen. Die Aktion läuft bundesweit und soll dazu beitragen, die Zahl der Unfälle im Haltestellenbereich drastisch zu senken.

Obgleich die Straßenverkehrsordnung das Verhalten im Haltestellenbereich genau festlegt, kommt es immer wieder durch Verstöße dagegen zu schweren Unfall, die nicht selten tödlich enden. Hinzu kommt, dass das Einhalten der Verkehrsregeln – und hier vor allem der gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit (an Bussen mit eingeschalteter Warnblinkanlage ist in Schrittgeschwindigkeit vorbeizufahren!)– durch die Polizei nur unzureichend überwacht werden kann. Eine Haltestelle ist ein lebendiger Ort, an dem eine Überwachung mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Auch das Installieren von Blitzanlagen ist wenig erfolgversprechend, da die Busse unter Umständen das von der Anlage erfasste Fahrzeug auf dem Beweisfoto verdecken könnten. Die eingeschränkten Überwachungsmöglichkeiten nutzen viele Kraftfahrzeugfahrer gerne aus. Sie ignorieren die Vorschriften und fahren zu schnell. Oftmals passiert dies sogar unabsichtlich, weil die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs unterschätzt wird.

Der ACE will in Zusammenarbeit mit der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) nun den Straßenverkehr in und um Traunstein sicherer machen. Die RVO befördert täglich mehr als 100.000 Azubis und Schülern. Auch der Linien- und Berufsverkehr sowie Nachtbuslinien gehören zum Leistungsspektrum der Gesellschaft.

Für seine Fahrgäste übernimmt das Unternehmen Verantwortung und das nicht nur im Bus. Deshalb sollen die Busse der RVO nun mit einem Aufkleber am Heck ausgestattet werden, der den anderen Fahrzeugführern das richtige Verhalten beim Passieren von Bushaltestellen wieder ins Gedächtnis ruft.

Vor einiger Zeit trafen sich diesbezüglich der Polizeihauptkommissar Johann Mayer, der stellvertretender Kreisvorsitzende des ACE, Günter Fix sowie der ACE Vertrauensanwalt Bernhard von Ellerts bei der RVO Niederlassung in Traunstein. Hier präsentierte der Niederlassungsleiter der RVO, Michael Schmidt, den Aufkleber am Heck eines Busses. Er begrüßt die Initiative sehr. Tagtäglich wird er von Seiten seiner Mitarbeiter mit dem Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern konfrontiert, die sich an die gesetzlichen Vorschriften halten.

Wie eingangs erwähnt, fand die Aktion des ACE im Sommer des letzten Jahres statt. Damals hatten Inspektoren des ACE ehrenamtlich in mehr als 30 deutschen Gemeinden und Städten an etwa 340 Bushaltestellen das Verkehrsverhalten von Kraftfahrern in Augenschein genommen. Das Ergebnis war an allen Beobachtungsorten überaus ernüchternd. Der Großteil der Kraftfahrzeugführer missachtet die Verkehrsregeln, die speziell im Bushaltestellenbereich gelten. Sie fahren zu schnell an warnblinkenden Bussen vorbei und ignorieren Park- sowie Überholverbote. Das kann fatale Folgen haben, speziell für Fußgänger. Unter ihnen sind wiederum Kinder und ältere Menschen besonders gefährdet. Sie sind die schwächsten Teilnehmer am Straßenverkehr. Der Appell geht an alle Verkehrsteilnehmer: Schützt die Schwächeren durch angemessenes Fahrverhalten, vor allem im Bereich von Haltestellen, und haltet Euch an die Regeln der Straßenverkehrsordnung!

Bald werden auch die Busse der RVO darauf aufmerksam machen. Dann werden an ihnen grüne Aufkleber prangen, die das Motto das ACE „Brems mit. Fahr Schritt! Nadelöhr Haltestelle“ propagieren. So gelten keine Ausreden mehr für eine Geschwindigkeitsübertretung im Haltestellenbereich. Dann kann keiner mehr sagen, er hätte die Regeln nicht gewusst oder vergessen. Immerhin konnte er sie gerade auf dem vor ihm stehenden Bus lesen.

Bildquelle: © Peter Smola / Pixelio.de

Lasst das Sammeln beginnen! Die deutschen Hockeystars als Aufkleber von Panini

696905_web_R_K_B_by_Jörg Brinckheger_pixelio.deDer Name Panini steht seit vielen Jahrzehnten für bunte Klebebildchen, die hauptsächlich das Herz von Fußballfans höher schlagen lassen. Bereits 1961 erschien das erste Sammelalbum nebst den dazugehörigen Aufklebern zum Thema Fußball. Seitdem sind das italienische Unternehmen und Fußball untrennbar miteinander verbunden.

Jetzt betreten die Italiener jedoch Neuland. Ihre neueste Aufkleberserie beschäftigt sich mit Hockey, und zwar mit den Teams der deutschen Hockeybundesliga. Im Detail sind das elf Damen- und 12 Herrenteams. Diese 23 Teams werden mit jeweils 16 Spielerporträts auf insgesamt 60 Seiten vorgestellt. Hinzu kommen ein Mannschaftsfoto, ein Porträt des jeweiligen Cheftrainers sowie das Logo des jeweiligen Clubs. Letzteres wird es sogar als heißbegehrtes Glitzermotiv geben.

Die Sammelleidenschaft äußert sich genauso wie bei den Fußballstickern. In einigen Clubs wurden bereits Tauschbörsen organisiert und es kursieren Gerüchte darüber, dass es gar Zwistigkeiten unter den Spielern gegeben haben soll, wer auf den bekannten Stickern abgebildet sein wird. Auf einem Panini-Sticker zu sein, ist eben etwas ganz Besonderes. Der 20. März 2015 wird demzufolge von Spielern und Sammlern gleichermaßen sehnsüchtig erwartet. An diesem Tag nämlich kommen Sticker und Album in den Handel.

Beides ist übrigens eine Gemeinschaftsproduktion der Unternehmensgruppe Panini und der aus Köln stammenden Agentur club4more. Ein Sammelheft wird 2 Euro kosten. Dazu gibt es – sozusagen als „Erstausstattung“ – sechs Aufkleber. Weitere Sticker können in Tütchen à 5 Aufkleber erstanden werden. Diese gibt es dann für jeweils 0,60 Euro.

Kerstin Weißenborn ist die Ehefrau des Ex-Nationalspielers Tibor Weißenborn und zugleich Geschäftsführerin von club4more. Sie verspricht sich von der Zusammenarbeit mit Panini einiges für den Hockeysport. Mit dem Sammelalbum “HOCKEYSTICKer” verfolge man das Ziel, den Sport bekannter und professioneller zu machen. Man wolle den Sportlern und Vereinen helfen, „als Marke wahrgenommen zu werden“.

Vertrieben werden die Aufkleber ausschließlich über den Hockeyfachhandel sowie den teilnehmenden Clubs. Nicht verkaufte Hefte können an die Agentur zurückgegeben werden. Die Vereine erhalten durch diese Vorgehensweise die Möglichkeit, mit der Aktion auch selbst einen Gewinn zu erzielen.

Am 11. April startet die Rückrunde zur aktuellen Feldsaison. Man darf gespannt sein, ob das Stickeralbum mit den Hockeystars dann schon eine Wirkung entfaltet und die Popularität des Sports tatsächlich zunimmt. Auch die Spieler sehen dem Rückrundenstart mit Spannung entgegen und das nicht nur aus sportlicher Sicht.

Viele von ihnen waren oder sind begeisterte Stickersammler. Nun selbst Teil einer solchen Sammlung zu sein, ist für sie eine ganz neue Erfahrung. Einer von ihnen ist Tobias Hauke. Seines Zeichens Nationalspieler vom Harvestehuder THC. Auch Moritz Fürste findet es amüsant, im neuen Panini-Album zu sehen zu sein. Er hat früher als Kind mit großem Eifer die Aufkleber der Fußballlegenden gesammelt. Heute ist er Nationalspieler und läuft für den Uhlenhorster HC auf. Ein Bild von Fürste ziert das Cover des Heftes. Außerdem gibt es im Innenteil ein interessantes Interview mit ihm.

Inhalt des Albums sind aber nicht nur Sticker. Es enthält weiterhin viele Informationen zum Hockeysport, den Spielern und Vereinen sowie umfassende Statistiken zur laufenden Saison. Es versteht sich von selbst, dass der Besitz eines vollständig beklebten Albums eine Frage der Ehre ist. Für alle Hockeyfans heißt es also bald: „Start frei zum Stickersammeln!“

Bildquelle: © Jörg Brinckheger / Pixelio.de

Ein Poster gab es schon 2010 – jetzt endlich im Fernsehen: „Nackt unter Wölfen“

327817_web_R_K_by_Paul Marx_pixelio.deDie DEFA-Verfilmung „Nackt unter Wölfen“ nach der gleichnamigen Romanvorlage von Bruno Apitz aus dem Jahre 1963 ist bis heute ein Klassiker der Filmgeschichte. Der Roman war das erste Buch des 1979 gestorbenen Schriftstellers und sogleich sein erfolgreichstes. Es wurde in 30 Sprachen übersetzt und verhalf ihm zu weltweitem Ruhm. Lange Jahre gehörte das Buch zur Pflichtlektüre an deutschen Schulen. Es stellt einen Teil deutscher Geschichte dar, der zwar immer weiter zurückliegt, dennoch aber bei den neuen Generationen nie in Vergessenheit geraten darf. Für den Film war Bruno Apitz nicht nur als Drehbuchautor tätig, er stellte auch sein schauspielerisches Talent unter Beweis.

Inhalt des Buches und des Films ist das wohl größte Verbrechen, was jemals an der Menschheit verübt wurde: die Judenverfolgung durch die Nazis. Apitz war selbst davon betroffen. Er war von 1936 bis 1945 Häftling im berüchtigten Konzentrationslager Buchenwald. Sein Buch greift die Geschichte eines dreijährigen Jungen auf, der in einem Koffer in das KZ geschmuggelt wird. Sie spielt vom Februar bis April 1945, also in einem Zeitraum, wo vom Westen her die Hoffnung auf Frieden und Freiheit nahte. Dies war vielleicht der Grund dafür, dass einige der Häftlinge sich zusammentaten, um den Jungen vor dem sicheren Tod zu bewahren. Unter den damaligen, widrigen Umständen im Konzentrationslager ein einzigartiges Beispiel für Zusammenhalt und Freundschaft. Denn die Entscheidung, den Jungen zu schützen, bringt auch die Häftlinge in große Gefahr. Es droht nicht nur dem Kind der Tod, sondern auch allen, die sich um dessen Wohlergehen kümmern.

Der Roman orientiert sich am Leben vom Stefan Jerzy Zweig. Er war es, der im Alter von drei Jahren in das KZ Buchenwald kam. Für die Häftlinge wird der kleine Junge zum Sinnbild für das Überleben. Er führt ihnen vor Augen, wofür es sich lohnt zu leben, Kraft zu schöpfen und niemals aufzugeben. „Nackt unter Wölfen“ ist ein Film, in dem die Menschlichkeit über allem triumphiert. Es ist aber auch ein Film, der schonungslos über die Zustände in den von den Nazis aufgebauten Lagern berichtet.

Mitte April 2014 begannen die Dreharbeiten für die Neuverfilmung. Schon im Frühjahr 2010 war diesbezüglich ein Poster erschienen. Nun hat das Warten endlich ein Ende. Gedreht wurde unter anderem auf dem Boden des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Im Film wurden viele Szenen originalgetreu nachgestellt. Sie sind erschreckend authentisch und bringen die Gräueltaten der Deutschen im Zweiten Weltkrieg wieder in frische Erinnerung. Regie führte Philipp Kadelbach. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Stefan Kolditz. Er nutzte den Originalroman von Bruno Apitz als Vorlage. Kadelbach erklärt über seine Motivation, diesen Film in Angriff zu nehmen: “Gereizt hat mich das Projekt, weil das exzellente, differenzierte Drehbuch von Stefan Kolditz die Geschichte aus einem neuen Blickwinkel erzählt. Der Film erlaubt dem Betrachter nur wenige kurze Augenblicke des Glücks, welche den Schmerz noch unerträglicher machen.” Zudem unterstützten Zeitzeugen und umfangreiche geschichtliche Recherche die Entstehung des Films.

Bis Juni 2014 wurde in Tschechien und Mitteldeutschland gedreht. Am 1. April 2015 feiert die Neuauflage von „Nackt unter Wölfen“ um 20:15 Uhr im Ersten ihre Premiere. Die Zuschauer dürfen sich auf eine hochkarätige Besetzung freuen. Beispielsweise sind Florian Stetter als „Pippig“, Peter Schneider als „Höfel“ und Robert Gallinowski als „Kluttig“ zu sehen. Das Einschalten dürfte sich auf jeden Fall lohnen.

Bildquelle: © Paul Marx / Pixelio.de

Werben mit dem Auto? Aber bitte mit einem Aufkleber vom Fachmann

29255_web_R_K_B_by_ro18ger_pixelio.deUnternehmen nutzen die unterschiedlichsten Möglichkeiten, um sich und ihre Dienstleistungen beziehungsweise Produkte ins rechte Licht zu rücken. Sie präsentieren sich auf Plakaten in Innenstädten, durch Werbespots im Fernsehen, durch Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, bei sportlichen Events mit Bandenwerbung sowie auf allen möglichen fahrbaren Untersätzen. Hierfür bieten sich Pkw ebenso an wie Lkw oder Busse.

Die Modellvielfalt bei den Autos ist riesig. Es gibt eine Reihe extravaganter Modelle, die durch ihre Größe, Form oder Bauart ohnehin ins Auge fallen. Sind dann noch professionell gestaltete Aufkleber darauf zu sehen, ist die Werbung als perfekt zu bezeichnen. Derartige Aufkleber lassen sich ganz einfach gestalten. Der Kunde stellt die Vorlage zur Verfügung, das mit der Herstellung beauftragte Unternehmen übernimmt die Umsetzung und bringt die Vorlage in Aufkleberform. Was auf dem Aufkleber zu sehen ist, bestimmt der Kunde. Hier ist etwa einfach nur der Firmenname denkbar. Es kann aber auch eine Werbebotschaft mit einem Bild und dem Geschäftslogo sein.

Für die Bestellung eines solchen Aufklebers ist ebenfalls nicht notwendig, persönlich das herstellende Unternehmen aufzusuchen. Im digitalen Zeitalter werden derartige Dinge zeitsparend online erledigt. Auf der Seite von clickandprint.de wird der Text in das vorgegebene Feld eingegeben, anschließend wählt man die Größe des Aufklebers aus, dessen Farbe und die zum Einsatz kommende Schriftart. Sogar eigene Schriftarten lassen sich hochladen. Nachdem alle Schritte der Aufkleberbestellung durchlaufen wurden, wird die Bestellung mit einem Klick abgeschickt. So entsteht ganz schnell und einfach ein Aufkleber vom Fachmann.

Bei der Gestaltung von Werbeaufklebern sollten einige Dinge beachtet werden, die Wirkung zum Beispiel. Selbstverständlich soll ein Aufkleber ins Auge fallen und im Gedächtnis bleiben, jedoch sollte er dies auf eine dem werbenden Unternehmen entsprechenden Art tun. Das heißt, der Aufkleber sollte seriös, ansprechend und authentisch gestaltet sein. Keinesfalls dürfen Rechtschreibe- oder Grammatikfehler in einem Text enthalten sein. Auch Telefonnummern und Ähnliches sollten den aktuell geltenden Normen entsprechend. Bestehen Zweifel daran, wie der Aufkleber auf dem Fahrzeug wirken wird, steht das für die Herstellung herangezogene Unternehmen mit Rat zur Seite. Es weiß, was zu welchen Fahrzeugen passt und zu welchen Firmen.

Bei den Schriftarten sollte auf eine gut lesbare Schrift geachtet werden. Eine verschnörkelte Schrift mag auf den ersten Blick kunstvoll anmuten, wenn der Leser aber bei näherem Hinsehen jeden Buchstaben mühsam entziffern muss, dann ist der Werbeeffekt gleich Null. Schließlich wirbt ein Auto quasi im Vorbeifahren. Da sollten wichtige Daten auf einen Blick und in kürzester Zeit erkennbar sein. Steht beispielsweise ein Interessent an einer roten Ampel hinter einem Firmenfahrzeug, dessen Nummer er sich notieren möchte, hat er dafür nur wenige Sekunden, maximal Minuten. Eine schwer entzifferbare Schrift ist in dem Moment völlig fehl am Platze.

Apropos Platz: Hier stellt sich die Frage, welche Daten auf dem Aufkleber aufgebracht werden sollen und ob dafür ausreichend Platz gegeben ist. Auch bei dieser Entscheidung spielen der gewählte Schriftgrad und die Schriftart eine Rolle. Manche Schriften lassen sich auch in kleineren Schriftgraden noch gut lesen, andere wiederum werden dann unleserlich. Es empfiehlt sich, verschiedene Varianten zu probieren. Dafür können einige Blätter bedruckt und an das Auto gehalten werden. Desweiteren bieten das Internet und die rollenden Werbeträger auf den Straßen jede Menge Anschauungsmaterial, was man selbst auf sein Fahrzeug machen kann.

Bildquelle: © ro18ger / Pixelio.de