Aufkleber und T-Shirt Blog

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Falschparker in Berlin wehrt sich mit Aufkleber gegen Strafzettel

290983_web_R_K_by_erysipel_pixelio.de (2)Der Krieg zwischen Falschparkern und Ordnungshütern schwelt seit Jahrzehnten. An Schärfe nimmt er immer weiter zu. Längst sind es die Mitarbeiter der Ordnungsämter gewöhnt, beschimpft und mit obszönen Gesten bedacht zu werden. Sogar Prügel müssen sie stellenweise einstecken. Ein gefährlicher Job! Zur Verteidigung haben manche inzwischen stets Pfefferspray dabei. In Berlin hatte sich jetzt ein Autofahrer eine besonders dreiste Art ausgedacht, sein Fahrzeug vor einem Strafzettel zu bewahren. Da konnten die Ordnungshüter kein Auge mehr zudrücken. Vor einigen Tagen kam die Angelegenheit vor dem Amtsgericht Tiergarten zur Verhandlung. Doch nun erst einmal die Geschichte von Anfang an.

Tatort war die Berliner City West, genauer gesagt eine Parkgebührenzone in Charlottenburg-Wilmersdorf. Wie üblich waren die Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterwegs, um Falschparkern auf die Spur zu kommen. Lange brauchten sie nicht, bis das erste Auto in ihr Visier rückte. Einen Parkschein, der zum Parken auf jenem Platz berechtigte, fanden sie nicht vor. Dafür prangte unübersehbar ein Aufkleber daran mit der nicht gerade höflichen Aufforderung: „F… dich, Zettelpuppe“. Das konnten die Kontrolleure keinesfalls ignorieren.

Nicht nur diese selbst waren darüber erbost, auch Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD), in dessen Zuständigkeit das Ordnungsamt fällt, zeigte sich wenig erfreut. Dies sei kein Kavaliersdelikt. Die Ordnungsamtsmitarbeiter seien häufig Opfer von „verbalen Attacken“. Der Bezirk könne dies nicht tolerieren. So stellte die Behörde Strafanzeige gegen den Autobesitzer. Jene fand ebenfalls bei der Amtsanwaltschaft des Amtsgerichts Tiergarten ihre Zustimmung, sodass es nun zur Verhandlung kam. Das Gericht schloss sich der Meinung von Ordnungsamt und Amtsanwaltschaft an. Der Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 15 Euro, also insgesamt zur Zahlung von 600 Euro, verurteilt. Das Argument des Autofahrers, es hätte keine Beleidigung einer konkreten Person stattgefunden, fand kein Gehör. Vielmehr musste er sich darüber belehren lassen, dass sein Aufkleber eine „ehrverletzende Äußerung über alle mit der Parkraumüberwachung zuständigen Mitarbeiterinnen des Landes Berlin“ darstelle und daher eine Strafe bedinge.

Derartige Verfahren sind nicht neu. Auf der Webseite eines in der Landeshauptstad ansässigen Anwalts wurde vor einiger Zeit über ein ähnliches Verfahren berichtet, das jedoch offenbar eingestellt wurde. Dieses wurde vom Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten bearbeitet. Für solche Aufkleber muss man sich nicht einmal selbst einen Kopf machen, sie sind bei diversen Online-Händlern erhältlich. Ob man damit allerdings sein Auto schmücken sollte, ist angesichts der vorgenannten Geschichte fraglich.

Geldstrafen für Beleidigungen von Knöllchenverteilern ereilen übrigens auch Prominente. Diese Erfahrung machte beispielsweise Rapper Bushido Ende des Jahres 2011. Aus einem ursprünglichen Bußgeld in Höhe von 15 Euro wegen Falschparkens wurden satte 19.500 Euro und ein Monat Fahrverbot, weil er die Fassung verlor und dabei die Wörter „Bulle“, „Idiot“ und „Vollidiot“ verwendete. Da nutzte selbst der Promistatus nichts. Oder war es vielleicht einfach nur, weil es sich um einen „Wiederholungstäter“ handelte? Wenn es um Beleidigungen geht, ist Bushido kein unbeschriebenes Blatt. Er musste bereits diverse Geldstrafen zahlen. Im Mai 2009 hatte er bei einer Verkehrskontrolle zwei Polizisten als „Affe“ und „Hampelmann“ bezeichnet. Ein Jahr später wurde er dafür zu einer Geldstrafe von 10.500 Euro verurteilt. Also nichts daraus gelernt! Bleibt zu hoffen, dass sich der Berliner Autofahrer in Zukunft eines Besseren besinnt und anstelle von beleidigenden Aufklebern lieber ein wesentlich billigeres Parkticket ins Auto legt.

Bildquelle: © erysipel / Pixelio.de

Wie ein Gemälde auf Leinwand einer Familie das Leben rettete

501178_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.de (2)Im November 1938 lebte Paula Engelberg mit ihrem Mann Jakob in München. Hier wurden sie Zeugen, wie in der Nacht vom 9. zum 10. November jüdische Wohnhäuser, Geschäfte, Friedhöfe und Synagogen verwüstet wurden und zum Teil in Flammen aufgingen. Die Engelbergs waren ebenfalls jüdischer Herkunft und somit in ernsthafter Gefahr. Am darauffolgenden Tag geschah denn auch das Unfassbare: Die Gestapo nahm Jakob Engelberg in Gewahrsam und brachte ihn in das Konzentrationslager nach Dachau. Paula Engelberg blieb allein in der Wohnung zurück. Zwei Wochen lang wartete sie auf ihren Mann. Dann fasste sie einen Entschluss: Sie nahm das auf Leinwand gemalte Porträt einer Frau und verkaufte es. Noch am gleichen Tag konnte Paula von dem Geld für sich und ihre Kinder Visa für die Schweiz beschaffen. Und sie schaffte es, mit den Papieren ihren Mann freizubekommen. Die Familie verließ Deutschland, das Land, das eigentlich ihre Heimat war. Über die Schweiz gelangte sie in die USA, wo sie ein neues Zuhause fand.

Im US-Staat Oregon, genauer gesagt in Portland, hat der Sohn von Paula und Jakob Engelberg, Edward Engelberg, seinen Wohnsitz. An der Wand im Wohnzimmer hängt das Bild einer Frau, die ein Buch in der Hand hält. Doch es ist nicht irgendein Bild, es ist ein Zwillingsbild des Gemäldes, das vor inzwischen fast 80 Jahren von Paula Engelberg verkauft wurde, um die Familie vor dem sicheren Tod in Deutschland zu retten. Vier Generationen, bestehend aus über 30 Menschen, haben dem Original-Bild ihr Leben zu verdanken. Das aber ist bis zum heutigen Tag verschollen.

Edward Engelberg ist sich sicher, dass das Bild existieren muss. Nicht zuletzt die Aufzeichnungen seiner verstorbenen Schwester Melly lassen keinen Zweifel daran. Seit dem 21. Mai 2015 hilft das Rechercheteam „Follow the Money“ bei der Suche nach dem Werk. Diese findet öffentlich statt. Journalisten werden dafür an relevante Orte der Vergangenheit reisen, sie werden Archive nach Hinweisen durchstöbern und auch die sozialen Netzwerke werden eingebunden. Ein ganzes Land wird auf der Suche nach einem Bild sein, das einer Familie vor mehr als sieben Jahrzehnten das Leben rettete.

Medienpartner des Projekts sind die Süddeutsche Zeitung, Deutschlandradio Kultur sowie die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ORF, SRF und BR. Geplant ist, am 9. November 2015 eine Dokumentation über die Suche und deren Ergebnisse auszustrahlen. Produktionsfirma der Reportage „#kunstjagd“ ist die Gebrüder Beetz Filmproduktion. Wer nicht solange warten möchte, kann über Facebook, Twitter und Instagram rund um die Uhr die Recherchen mitverfolgen. Natürlich werden sich auch Tipps zum Verbleib des Bildes erhofft.

Bleibt nur die Frage, warum sich plötzlich ein Rechercheteam um ein Thema bemüht, das seit über 70 Jahren sozusagen tabu ist? Mit der öffentlichen Suche nach dem Bild will es aufmerksam machen auf das Schicksal von Millionen von Kunst- und Wertgegenständen, die einst von den Nazis geraubt oder unter Zwang den jüdischen Eigentümern regelrecht abgepresst wurden. Nur ein geringer Bruchteil von ihnen hat bisher den Weg zu den rechtmäßigen Besitzern zurückgefunden. Diesen geht es nicht um den finanziellen Wert der Gegenstände. Oftmals sind es letzte Erinnerungsstücke an einzelne Menschen oder gar ganze Familien, die unter Hitlers Herrschaft einfach ausgelöscht wurden.

Bildquelle: © Thorben Wengert / Pixelio.de

Unbekannter ersteigert Picasso auf Leinwand für Rekordsumme

451118_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.de (2)Pablo Picasso, schon zu seinen Lebzeiten waren die Kunstwerke des Spaniers einiges wert, doch in der Gegenwart sprengen sie nahezu alle Rekorde. So auch bei der kürzlich durchgeführten Auktion vom renommierten Auktionshaus „Christie´s“. Zur Versteigerung kam Picassos „Les femmes d´Alger“. Das 1955 entstandene Gemälde gibt es in insgesamt 15 Versionen, die 1956 allesamt vom Sammlerehepaar Victor und Sally Ganz aus den USA erworben wurden. Verkäufer war Picassos Galerist Daniel Kahnweiler. Bezahlt hat das US-amerikanische Paar für alle Bilder zusammen 212.500 Dollar.

Nach und nach verkaufte es die Werke wieder. Am Abend des 11. Mai kam nun die Version „O“ unter den Hammer. Scheinbar war es gerade die Version, auf die Kunstliebhaber aus der ganzen Welt gewartet haben. Zwölf Minuten lang wurde geboten, über 30 Gebote gingen ein. Alles hielt den Atem an. Schließlich erfolgte der Zuschlag von Jussi Pylkkanen – dem Chef des Auktionshauses höchstpersönlich – an einen Unbekannten, der per Telefon mitbot. Jener war bereit, die unglaubliche Summe von 160 Millionen Dollar zu zahlen. Hinzu kommt eine Kaufprämie von 19,4 Millionen Euro. Insgesamt muss der anonyme Bieter also 179,4 Millionen Dollar entrichten. Das sind umgerechnet rund 160 Millionen Euro. Damit ist Picassos „Les femmes d´Alger“ das gegenwärtig teuerste Bild auf Erden.

Der Versteigerungserlös brach gleich zwei Rekorde. Bislang war der „Akt mit grünen Blättern und Büste“ das teuerste Werk des spanischen Malers. Das Ölgemälde auf Leinwand stammt aus dem Jahre 1932. Versteigert wurde das Bild 2010, ebenfalls bei „Christie´s“ und ebenfalls an einen unbekannten Telefonbieter. Jener zahlte damals 106,5 Millionen Dollar. Das Triptychon „Three Studies of Lucian Freud“ von Francis Bacon erzielte am 12. November 2013 einen Preis von 142,4 Millionen Dollar und war somit bis dato das teuerste Kunstwerk überhaupt. Versteigerer war wiederum „Christie´s“. Auch dieses Bild wurde jetzt von Picassos „Les femmes d´Alger“ übertrumpft.

Zu sehen sind darauf übrigens Sequenzen aus der abstrakten und realistischen Malerei sowie mindestens vier Frauen mit nacktem Busen. Das Bild misst ungefähr 1 x 1,5 Meter. Dafür ließ sich Picasso von dem Bild “Die Frauen von Algier” des Franzosen Eugène Delacroix aus dem Jahre 1834 inspirieren. Nach dessen Vorbild entstanden die 15 Bildversionen sowie zahlreiche weitere Zeichnungen. Auch nutzten viele Impressionisten das Bild als Inspirationsquelle. Delacroix hatte einen enormen Einfluss auf die Malerei des 19. Jahrhunderts. Henri Matisse, Paul Klee, August Macke und Auguste Renoir reisten gar selbst in den Norden von Afrika, um das vom Franzosen eingefangene Licht persönlich zu erleben. Dabei ging es dem Künstler weniger um die Lichtverhältnisse als um die Szene an sich. Es war eine fremde Welt, in die er eintauchte und die ihn durch ihre Exotik und Erotik faszinierte.

Etwa das Gleiche scheint Picasso seinen Bildern mitgeben zu wollen, wenngleich er es auf die ihm eigene Art getan hat. Aber es ist eine Art, die noch heute bei den Menschen ankommt. Vielleicht weil sie viel Raum für Phantasien lässt? Oder weil jeder die Bilder auf seine eigene Weise interpretieren kann? Oder wie sonst ist es zu erklären, das Picassos Version der „Frauen von Algier“ nun den Titel „Teuerstes Gemälde der Welt“ tragen darf?

Bildquelle: © Torben Wengert / Pixelio.de

Was ein T-Shirt Druck so alles aussagen kann…

701484_web_R_K_by_Alexandra H._pixelio.de (2)Es gab einmal einen Mann, der lebte in Florida. Er tat so manche dummen Dinge – und schrieb es auf sein T-Shirt. Die Polizei nahm ihn wegen Einbruchs in mehreren Fällen fest. In diesem besonderen Fall war der T-Shirt Druck wohl als ein klares Statement seines Besitzers aufzufassen. Folgender Text befand sich darauf: „Warnung – ich tue dumme Dinge“. Man sagt zwar, dass ehrlich am längsten währt, hier hat diese löbliche Charaktereigenschaft allerdings nur den Weg ins Gefängnis geebnet. Der 40jährige Träger des Shirts war dabei erwischt worden, wie er zum wiederholten Male Autos geknackt hat. Da konnte selbst die Polizei kein Auge ob des witzigen Aufdrucks auf seinem T-Shirt mehr zudrücken.

Der Autoknacker aus dem Sunshine-State war nicht der Einzige, der mit seinem T-Shirt Druck auf sich aufmerksam machte. Das schaffte ebenfalls ein 66 Jahre alter Texaner. Er trug ein Shirt mit einer ähnlichen Aufschrift. Der Mann wurde nach seiner immerhin neunten Autofahrt mit Alkohol im Blut endlich verhaftet. So sind die US-amerikanischen Straßen wieder ein Stück sicherer geworden.

Aber nicht alle Aufdrucke auf Kleidungsstücken zeugen von den Taten oder Vorhaben ihrer Träger. Manchmal handelt es sich einfach nur um lustige Sprüche oder Bilder. „BILD“ veranstaltete anlässlich des immer populärer werdenden T-Shirt Drucks vor einigen Jahren die T–Shirt–Show der „BILD“–Leser. Darunter waren wirklich einige gelungene Motive zum Ablachen. Die Aktion war ein voller Erfolg. Längst vergessene „T-Shirt-Kunstwerke“ wurden aus den hintersten Schrankwinkeln hervorgeholt. Es wurde hineingeschlüpft, ein Foto gemacht und dieses schließlich per Mail an „BILD“ gesandt. Und zu gewinnen gab es natürlich auch etwas: nämlich 250 Euro Leser–Reporter–Honorar.

Bei aktuellen Veranstaltungen sind bedruckte T-Shirts ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Die zahlreichen sportlichen Events hierzulande sind das beste Beispiel. Das geht von Laufveranstaltungen über Fahrrad-, Schwimm- und Reitwettbewerbe. In der Gegenwart ist es einfach Standard, dass man einheitlich gekleidet erscheint und da bietet nun mal der T-Shirt Druck die meisten Möglichkeiten. Ob Sponsorenlogo oder Vereinsname, Motivationsspruch oder das Aufführen der bereits erreichten Titel zur Einschüchterung der Konkurrenz, auf ein T-Shirt kann nahezu alles aufgedruckt werden.

So hat der T-Shirt Druck finanzielle, lustige, selbstdarstellende, aber auch tiefergehende Hintergründe. Borussia Dortmund Star Mats Hummels ist beispielsweise Pate von Unicef und trägt ein entsprechend bedrucktes T-Shirt für den guten Zweck. In einem aktuellen Spott des Kinderhilfswerks kann man dieses bewundern. Der erste Blick offenbart eine durchschnittliche deutsche Schulklasse, die im Sportunterricht ihre Runden läuft. Auf den zweiten Blick erkennt man in ihrer Mitte Mats Hummels. Sein dezentes schwarzes T-Shirt trägt auf der Brust das Logo von Unicef.

Der Fußballer von Borussia Dortmund nutzt seinen Bekanntheitsgrad und setzt sich für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt ein. Mit diesem Outfit nahm er beispielsweise kürzlich an einem Spendenlauf teil. Schülerinnen und Schüler sammeln auf die Weise bundesweit Geld für Kinderhilfsprojekte, wie eben die von Unicef. Die Erfahrung zeigt, dass ein bekanntes Gesicht in Verbindung mit dem jeweiligen Projektnamen die Spendenbereitschaft der Menschen erhöht. Eine tolle Sache, für die sich auch viele andere Prominente begeistern können. Das ist doch einmal eine besonders schöne Idee für einen aussagekräftigen T-Shirt Druck.

Bildquelle: © Alexandra H. / Pixelio.de

Laptop Aufkleber bringen Schwung ins digitale Leben

609438_web_R_K_B_by_Jorma Bork_pixelio.de (2)Viele Bücher haben einen schicken Einband. Das Titelbild gibt einen Einblick in die Handlung des Buches. Spricht es den Betrachter an, dann greift er oft zu und kauft das Buch. Ähnlich ist es bei Zeitschriften. Aber warum kommen Laptops immer so bieder daher? Kann man diese nicht auch ansprechender gestalten? Für Macbooks gibt es jetzt Aufkleber, mit denen man genau das erreichen kann.

In letzter Zeit sieht man die Sticker immer häufiger. Schon beim Fahren mit der Bahn oder dem Bus fallen sie einem ins Auge. Die Kollegen bringen ihre damit verzierten Macbooks mit ins Büro. Und am Nachmittag im Café hat der nette junge Mann am Nachbartisch ebenfalls einen Laptop mit einem bunten Aufkleber versehen vor sich liegen.

Bei den Macbooks war bisher das einzige Gestaltungselement das Logo von Apple. Aber heute reicht das den Nutzern nicht mehr: Sie wollen Vielfalt erleben und sich mit ihrem Gerät von anderen Macbook-Besitzern abheben. So kann man dieses neuerdings nach ganz persönlichen Vorstellungen gestalten. Bei einigen Designs ist der Apfel immer noch der entscheidende Bestandteil, nur wird er jetzt wesentlich gefälliger dargestellt. Beliebt ist zum Beispiel ein Macbook-Sticker, auf dem Snoopy den angebissenen Apfel über einem Feuer grillt. Auf anderen Stickern ist der Apfel im Sinne von Wilhelm Tell als Zielobjekt zu sehen. Da wird eine Pistole auf den Apfel gerichtet, deren Projektil ihn durchbohrt. Den Ideen sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt. Eine andere Variante sind graue oder schwarze, flächige Aufkleber, die mit bunten Stickern verziert werden können.

Anregungen zur Aufklebergestaltung gibt es im Internet. Aber auch für eigene Designs ist ausreichend Platz. Man kann beispielsweise ein eigenes Foto als Aufkleber für sein Macbook machen. Das Erstellen von diesem ist auf der Seite des entsprechenden Anbieters absolut unproblematisch. In nur wenigen Schritten ist bei clickandprint.de der individuelle Laptop Aufkleber entworfen und in Auftrag gegeben. Ein solcher Aufkleber lässt sich ebenfalls gut als Geschenk verwenden. Möchte man seinen Partner oder seine Partnerin zum Geburtstag mit etwas ganz Besonderem überraschen, ist ein Laptop Aufkleber eine schöne Idee. Vielleicht soll dieser mit einem gemeinsamen Bild aus Kindertagen, vom Nachwuchs oder vom Haustier verschönert werden? Die Welt der digitalen Gestaltungsmöglichkeiten macht nahezu alles möglich. Sollte man sich als Schenkender unsicher sein, was das Motiv betrifft, ist ein Gutschein für einen solchen Aufkleber eine gute Wahl. Dann kann sich derjenige selber aussuchen, was ihm am besten gefällt.

Die Macbook-Sticker eignen sich nicht nur für eben jene. Auch Notebooks und Laptops lassen sich damit verzieren. Aufkleber mit originellen Designs gibt es für eine Vielzahl von Modellen. Entscheidend, ob der Laptop Aufkleber passt, ist einzig und allein die Größe desselben. Ein netter Nebeneffekt ist der optimale Schutz vor lästigen Schrammen und Dellen. Wenn das Gerät schon ziemlich mitgenommen aussieht, kann man mit einem Aufkleber die Spuren des Alltags ganz einfach unsichtbar machen. Gleichwohl lassen sich neue Geräte von Anfang an auf eine nicht alltägliche Art vor Schäden schützen.

Sollte man des alten Motivs überdrüssig geworden sein oder lieber doch wieder die Original-Optik seines Laptops bevorzugen, lassen sich die Aufkleber übrigens unproblematisch und rückstandslos entfernen.

Bildquelle: © Jorma Bork / Pixelio.de

Kunst auf Leinwand von Emil Schumacher in Dießen

680286_web_R_K_B_by_Denise_pixelio.de (2)Der französische Kunstkritiker Michel Tapié gilt als Namensgeber für die sogenannte „art informel“. Sie ist die Antwort des frühen Europas auf den aus Amerika stammenden abstrakten Expressionismus. Tapié verwendete diesen Begriff erstmalig im November 1951. Dabei ging es um eine Ausstellung im Studio Facchetti in Paris. Diese formlose oder anders gesagt ungegenständliche Art der Malerei etablierte sich ab dem Jahr 1952 in der noch jungen Bundesrepublik. Sie wusste sich abzuheben von den vorangegangenen surrealistischen und kubistischen Bewegungen und verzichtete bewusst auf geometrische und konstruktive Elemente. Emil Schumacher gilt als einer der namhaftesten Vertreter der sogenannten deutschen Informel. Derzeit präsentiert das Fritz–Winter–Atelier in Dießen am Ammersee eine Auswahl an Papierarbeiten und Gemälden aus seinem Spätwerk.

Emil Schumacher selbst wurde am 29. August 1912 im westfälischen Hagen geboren. Er absolvierte seine Ausbildung als Werbegrafiker in Dortmund an der Werkkunstschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er, wie viele andere aus seiner Generation, auf einen künstlerischen Neustart. Im Jahr 1948 entstand in Recklinghausen die Gruppe „junger westen“. Schumacher war ein Mitbegründer dieser. Im Fokus der Aktivitäten stand, den im Nationalsozialismus verlorengegangenen Anschluss an die Kunst der Moderne wieder herzustellen.

Zur Abstraktion fand der Künstler Anfang der 1950er Jahre. Er war nicht nur in Deutschland erfolgt, sondern bald auch international. An der Documenta II in Kassel nahm er 1959 als Vertreter deutscher Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg teil. Hagen, seine Heimatstadt, errichtete ihm zu Ehren im Jahr 2009 sogar ein Museum.

Schumacher hinterließ eine große Zahl verschiedenartiger Kunst. Seine Werke fanden ihren Platz auf Leinwand ebenso wie auf Holz. Diese großformatigen Bilder stellen den Mittelpunkt des vielfältigen Gesamtwerkes von Emil Schumacher dar. Er erstellte aber auch teils ungewöhnlich große Papierarbeiten und eine Vielzahl von Gouachen. Des Weiteren gehört ein umfangreiches grafisches Werk zu seinem Erbe. Dazu zählen ebenfalls Malereien auf Blei, Aluminium, Schiefertafeln und Porzellan. Schumacher experimentierte gern mit den unterschiedlichsten Materialien und genau das zeichnete ihn als Künstler aus. Farbe trug er oft übermäßig dick auf. Zudem arbeitete er mit Materialien wie Sand und Asche. Das gab seinem Bildgrund häufig einen reliefartigen Charakter.

Die Zusammenstellung der Schumacher Werke ist auf jeden Fall sehenswert. Auch – oder vielleicht gerade? – weil die Ausstellung in Dießen keine Entwicklungen, sondern die späten, reifen Arbeiten des Künstlers zeigt. Die Werke stammen hauptsächlich aus den letzten beiden Jahrzehnten seines Lebens. Zu sehen sind vorrangig Gemälde in erdigen, dunklen, ja fast düsteren Farbtönen. Emil Schumacher nannte sein Werk „Formlos und doch Form“. Es lässt sich sowohl auf Leinwand als auch auf Papier einiges figürliches entdecken. Auch Bildtitel wie „Eulenspiegel“ erlauben dem Besucher, eine Brücke zu bekanntem zu schlagen.

Das Fritz–Winter–Atelier ist im oberbayrischen Dießen am Forstanger 15 a zu finden. Noch bis zum 14. Juni 2015 hat die Ausstellung mit den Werken von Emil Schumacher geöffnet. An Donnerstagen und Samstagen in der Zeit von 14 bis 18 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 11 und 18 Uhr sowie nach Vereinbarung. Unter der Telefonnummer 08807/4559 können Termine zum Besuch der Ausstellung außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten ausgemacht werden.

Bildquelle: © Denise / Pixelio.de