Aufkleber und T-Shirt Blog

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Die Galerie Fries zeigt Farbexplosionen auf Leinwand

543769_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de (2)Die Ausstellung öffnete bereits am 19. September 2015 ihre Pforten. Ausstellungsort ist das Kaarster Ausstellungshaus. Dieses befindet sich in der Düsselstraße 28. Am Eröffnungstag luden die Verantwortlichen ab 18 Uhr zum geselligen Beisammensein. Selbstverständlich war ebenfalls Iván Montana zugegen, der extra zu diesem feierlichen Anlass aus Spanien angereist war. Er gab seiner Ausstellung den Titel „Daily“.

Zum Malen auf Leinwand ist der heute 40 Jahre alte Iván erst in der jüngeren Vergangenheit gekommen. Eigentlich ist das Malen auf ausgedienten Verpackungskartons sein Markenzeichen. Der Künstler hatte hier ganz eigene Vorstellungen, welche Behandlung derartige Kartons nach ihrer Benutzung erfahren sollten. Ihre sozusagen verlebte Oberfläche, die mit Gebrauchsspuren vom Versand gekennzeichnet war, erschien für den Maler als der ideale Untergrund für seine Kunstwerke. In der letzten Zeit aber haben sich seine Vorlieben verändert. Mittlerweile malt Montana wie viele seiner Mitstreiter auf Leinwand. Als „rein“ können seine Bilder dennoch nicht bezeichnet werden.

Der in Tarragona geborene Künstler besuchte dortige Hochschule für Kunst, wo er Zeichnung und Grafik studierte. Später wurde er Student an der Designschule Elisava in Barcelona. Seiner Heimat Spanien ist Montana bis heute treugeblieben. Seine Modelle für seine Bilder stammen jedoch aus der ganzen Welt. So hatte der Künstler bereits die Ehre, große Stars wie zum Beispiel die „Rolling Stones“ zeichnen zu dürfen.

In der Gegenwart konzentriert er sich eher auf Alltägliches. Seine Modelle sind nun einfache Menschen ohne Promistatus, die mit denselben Unzulänglichkeiten des Alltags wie andere auch zu kämpfen. Der Mensch steht allerdings nach wie vor im Mittelpunkt. Der Künstler geht trotzdem unverändert mit dem einem Spanier eigenen Temperament ans Werk. Das zeigen die vielen Farbsprenkel auf seinen Gemälden, die den Eindruck einer wahren Farbexplosion erwecken.

Das Bild „Lola“ ist ein typischer Vertreter seiner Gegenwartsmalerei. Sein Betrachter wird von der puren Dynamik, die dieses Bild ausstrahlt, geradezu eingefangen. Lola stellt eine Tänzerin dar, voller Leidenschaft und Temperament, eben typisch spanisch. Sie trägt ein rotes Kleid, der Hintergrund ist schwarz. Ein Kontrast, der das Bild zu einem Hingucker macht. Der Künstler greift bei seiner Arbeit immer wieder zu sehr knalligen Farben. Sogar im tristen Börsengeschehen erscheinen die Makler bei ihm in leuchtendorangen Anzügen. Montana hüllt die Hauptdarsteller auf seinen Werken gerne in auffällige Gewänder. Einfache Malerei, ganz der Realität entsprechend, wäre ihm zu banal.

Aktuell widmet sich Montana bevorzugt der Schaffung von Collagen. Sie entstehen mit Ausschnitten aus der Tageszeitung. Einige von ihnen sind ebenfalls im Rahmen der Ausstellung zu sehen. Der Inhalt der Ausschnitte bleibt lesbar. Der Text ist – zugeschnitten auf die vorwiegend deutschen Besucher – in Deutsch. Montana mag das Zusammenführen von Themen. Passend zu seinem Bild mit den Börsianern hat der Künstler dementsprechend auch einen Artikel collagiert, der sich mit dem Börsengeschehen befasst. Der Maler lebt und arbeitet auf Mallorca. Das Besorgen von deutschen Zeitungen stellt auf der Lieblingsinsel der Deutschen kein Problem dar.

Wer die Ausstellung in Kaarst besuchen möchte, hat noch bis zum 23. Oktober die Gelegenheit dazu. Es warten bunte Farben, spanisches Temperament und eine frei von Tristesse dargestellte Realität auf den Besucher. Eine wirklich interessante Mischung, die ganz hervorragend in die Zeit passt.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Aufkleber vom Autolack entfernen – das hilft wirklich!

22675_web_R_K_B_by_Kurt_pixelio.de (2)Vor allem Gebrauchtwagenkäufer und –verkäufer haben regelmäßig mit einem Aufkleberproblem zu kämpfen. Der Vorbesitzer hat sich einst für diese Verschönerung seines Fahrzeugs entschieden, der nächste Besitzer aber kann sich gar nicht dafür begeistern und der Aufkleber soll ab. Doch wie geht das am besten? Was kann als Hilfsmittel genommen werden und wovon lässt man lieber die Finger?

Autolack ist ein empfindlicher Untergrund. Einmal zum Falschen gegriffen und schon ist er dauerhaft beschädigt. Grundsätzlich sind alle spitzen und scharfen Gegenstände zu vermeiden. Wer vor der Schule auf die Kinder wartet und plötzlich auf den Gedanken kommt, einen Aufkleber vom Auto zu entfernen, sollte also nicht zum Autoschlüssel als Hilfsmittel greifen. Scheren, Schraubenzieher, Messer und ähnliches sind gleichfalls ungeeignet.

Chemische Mittel können bedingt zum Einsatz kommen. Hier empfehlen sich spezielle Aufkleber-Entferner. Aber Achtung: Es sollte beim Kauf darauf geachtet werden, ob der Entferner auf Lack verwendet werden darf! Thermoplastische Lacke dürfen keinesfalls damit behandelt werden! Also Produktbeschreibung genau lesen oder an der Kasse nachfragen. Im Praxistest hat sich der Großteil der Produkte als effizient erwiesen. Wichtig ist die exakte Anwendung gemäß der Vorgaben des Herstellers. Bei Aufklebern aus Folie wird nur der Rand mit dem Entferner behandelt. Anschließend etwa zwei Minuten einwirken lassen und dann probieren, ob sich der Kleber schon löst. Kann der Rand abgezogen werden, ist das Abziehen des ganzen Aufklebers zumeist ein Kinderspiel. Bei Papieraufklebern wird der Entferner auf dem gesamten Aufkleber aufgetragen. Die Entferner gehen sanfter mit dem Untergrund um und riechen nicht so extrem wie die oft empfohlenen Mittel Waschbenzin oder Spiritus.

In der Rallyeszene, wo die Startnummern in Form von Aufklebern aufgebracht und nach dem Rennen wieder entfernt werden, behelfen sich viele Teams mit diesem Trick: Sie machen den Lack vor dem Aufbringen feucht. Wenn es regnet, steht ihnen dabei sogar die Natur hilfreich zur Seite. Ist das nicht der Fall, greifen sie zu Glasreiniger. Dann ist der Aufkleber später leichter ablösbar. Der gleiche Effekt lässt sich mit Wachs auf der betreffenden Fläche erzielen.

Prinzipiell ist für das Abziehen Geduld notwendig. Wird ruckartig und mit Kraft am Aufkleber gezogen, kann sich im schlimmsten Falle zusammen mit dem Aufkleber auch die Lackschicht ablösen. Die beste Vorgehensweise ist das langsame und schrittweise Abziehen in einem flachen Winkel. Ein probates Hausmittel zur Entfernung von Aufklebern auf Autolack ist Wärme. Und sie wirkt tatsächlich! Eine vorherige Wärmebehandlung macht den Klebstoff weich und dehnbar. Bleiben Klebereste zurück, ist das nicht schlimm. Sie lassen sich mit den Fingern durch Rubbeln leicht entfernen. Die so bereits entstandenen Kügelchen können prima für das Entfernen der weiteren Klebereste genutzt werden. Zeigt sich der Kleber allzu hartnäckig, wird den letzten Resten mit Spiritus, Waschbenzin oder Aufkleber-Entferner zu Leibe gerückt.

Von dem Einsatz einer Heißluftpistole ist für die Aufkleberentfernung abzuraten. Vielfach wird erzählt, dass die Entfernung damit schneller vonstattenginge. Das ist ein Trugschluss. Die Heißluftpistole entwickelt eine derart große Hitze, dass es zu Schäden am Untergrund kommen kann. Das trifft nicht nur auf Autolack zu, sondern ebenso bei Aufklebern auf den Scheiben oder dem Armaturenbrett. Besonders hartnäckige Vertreter können mit einem Folienradierer entfernt werden. Er wird in einen Akkuschrauber oder eine Bohrmaschine gespannt. Der Zeitaufwand ist gering, es vergehen nur wenige Sekunden, bis der Aufkleber entfernt ist. Allerdings ist Fingerspitzengefühl gefragt. Geht man zu forsch ans Werk, kommt es zu Lackschäden. Nach dem Einsatz des Folienradierers ist das anschließende Polieren des Lackes notwendig.

Bildquelle: © Kurt / Pixelio.de

Technikmuseum in Halle plant Einführung vom QR-Code

653887_web_R_K_by_lichtkunst.73_pixelio.de (2)Museumsführer in Menschengestalt? Das scheint Schnee von gestern. Heute übernehmen mehr und mehr QR-Codes die Aufgabe, Museumsbesucher alles Wissenswerte zu vermitteln. Jetzt hat das „Rechenwerk“ in Halle die Einführung von QR-Codes angekündigt. Bald sollen die Besucher auf diese digitalen Museumsführer zurückgreifen können. Wann es aber genau so weit sein wird, gab die digital AG als Betreiber des privaten Museums nicht bekannt. Bisher ist lediglich von einer Einführungsplanung die Rede. Wo aber sollte ein QR-Code besser hinpassen als in ein Computer- und Technikmuseum? Freilich beziehen sich die über 2.000 Exponate hauptsächlich auf ostdeutsche Rechentechnik, also auf Zeiten, in denen an QR-Codes noch lange nicht zu denken war. Aber ein Grund, auf moderne Kommunikationstechnik zu verzichten, ist das nicht.

Andere Museen haben es schließlich vorgemacht. Im Lübecker Museum wurde beispielsweise schon im August 2012 eine QR-Code-Expedition angeboten. Anlass dafür war die 12. Museumsnacht. Die Gedenkstätte „Berliner Mauer“ greift ebenfalls seit 2012 auf einen Tourguide basierend auf QR-Codes zurück. Die Liste ließe sich unendlich fortführen. Regelmäßig tauchen neue Berichte in den Medien auf, die über Museen in Zusammenhang mit QR-Codes berichten.

Für die Museen und ihre Besucher bringen QR-Codes eine ganze Reihe von Vorteilen mit. In der Gegenwart hat nahezu jeder ein mobiles Endgerät in Form eines Smartphones oder eines Tablets dabei. Damit werden die QR-Codes gescannt. Anschließend erfolgt eine Weiterleitung auf die mit dem Code verknüpfte Internetseite. Hier kann nun der Besucher alle benötigten Informationen abrufen. Er genießt dabei größtmögliche Flexibilität und Freiheit, denn er erhält nur die Infos, die er tatsächlich haben möchte. Das ist ein enormer Unterschied zu einer Führung. Hier bestimmt der Museumsführer, wann er welche Informationen an den Besucher weitergibt. Bei der Nutzung von QR-Codes kann der Besucher selbst festlegen, welche Informationen er zu welcher Zeit haben möchte. Das Museum wiederum muss keinen Mitarbeiter für Führungen einsetzen und keine zusätzlichen Mitarbeiter in besucherstarken Zeiträumen beschäftigen. So können Personalkosten gesenkt beziehungsweise höhere Kosten von Vornherein vermieden werden.

Eine weitere Nutzungsmöglichkeit ist der QR-Code als Werbeträger. Hinter einem solchen kann sich zum Beispiel ein kleiner Film verbergen. Wird mit einem Plakat, Prospekt oder Flyer für eine Ausstellung oder ein Museum geworben, ist es ein Leichtes, zusätzlich einen QR-Code aufdrucken zu lassen. Dieser kann etwa den Interessenten auf einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellungsräume mitnehmen und dadurch die betreffende Person zu einem persönlichen Besuch anregen.

Das Erzeugen von QR-Codes ist denkbar einfach. Clickandprint.de ermöglicht seinen Kunden dieses in drei Schritten. Zuerst wird der Code-Typ festgelegt. Hier stehen eine Webadresse, eine Telefonnummer, ein Text, eine E-Mail oder eine SMS zur Auswahl. Als nächstes wird die akzeptable Fehlertoleranz für den Code festgelegt. Nun wird nur noch passend zum vorab ausgewählten Code-Typ das Ziel definiert und eine eventuell damit verbundene Mitteilung verfasst. Anschließend wird der Button „QR-Code erzeugen“ angeklickt. Das war´s!

QR-Codes sind natürlich nicht nur für Museen interessant. Aufgrund ihrer zahlreichen Nutzungsvarianten sind sie von Unternehmen jeglicher Art zur Weitergabe von Informationen verwendbar. Umgedreht lassen sich die kleinen Quadrate weiterhin vortrefflich zum Sammeln von Daten einsetzen. Dafür kann ein QR-Code mit einer Umfrage zur Kunden- oder Besucherzufriedenheit hinterlegt werden.

Das Mobile Tagging, wie die Verwendung von QR-Codes noch genannt wird, ist mittlerweile ein gern genutztes Marketinginstrument. Sicher wird dessen Popularität in den nächsten Jahren weiter steigen.

Bildquelle: © lichtkunst.73 / Pixelio.de

James Dean ist zurück- im Kino und auf Poster

714249_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de (2)Am 7. März 1955 berichtete die in den USA tonangebende Illustrierte „Life“ über den rebellischen Jungschauspieler James Dean. Er begeisterte vor allem die Jugend und wohl jeder Teenager beziehungsweise Twen wollte so sein wie er. Was die Wenigsten zu diesem Zeitpunkt ahnten: Schon knapp sieben Monate später sollte das Leben des 24-Jährigen zu Ende sein. Ein schwerer Verkehrsunfall in der Nähe von Los Angeles endete für Dean tödlich. Zwar traf ihn keine Schuld, doch für seine Familie, Freunde und Fans war dies nur ein schwacher Trost. Jetzt, fast auf den Tag genau 60 Jahre später, kehrt James Dean auf die Kinoleinwände zurück.

Eigentlich war es der Plan von Regisseur Anton Corbijn, eine Biografie Deans abzudrehen. Während seiner Recherchen zum Film fand er allerdings heraus, dass die Geschichte der ihn umgebenden Personen weitaus interessanter war. In dem Falle war es die des Fotografen Dennis Stock, gespielt von Robert Pattinson. Der junge Mann ging 1955 nach Los Angeles, um seinem Traum von der Karriere als Starfotograf am Roten Teppich zu verwirklichen. Schnell muss er allerding erkennen, dass die Konkurrenz hart ist und das Leben in der Traumfabrik kein Zuckerschlecken. Gemeinsam mit seinem Chef John Morris, verkörpert von Joel Edgerton, geht er regelmäßig für die Agentur Magnum auf Motivsuche.

Es scheint eine glückliche Fügung des Schicksals, dass ausgerechnet Stock auf einer Party einen bis dato noch fast unbekannten James Dean (Dane DeHaan) kennenlernt. Er ist sofort von ihm fasziniert und beginnt, Dean sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben mit der Kamera zu begleiten. Eine Fotostory über den aufstrebenden Nachwuchsstar würde Stock endlich zum Durchbruch verhelfen. Daran besteht kein Zweifel.

Bei einem derart engen Zusammenleben bleibt es nicht aus, dass sich die Männer langsam näherkommen und sich eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden entwickelt. Doch Dean ist ein schwieriger Mensch, der oft Stimmungsschwankungen und unerträgliche Launen hat. So gerät der Fertigstellungstermin der Fotos in Gefahr, worüber die Verantwortlichen des „Life“ nicht sonderlich erfreut sind.

Zwei Wochen lang ist Stock ständig an der Seite von Dean. Er fotografiert ihn an den verschiedensten Plätzen: auf der Farm seiner Verwandten, wo Dean seine Kindheit verbrachte, auf der Bühne seiner ehemaligen High School in Fairmount, am Times Square in New York, in seiner Wohnung, mit Schauspielkollegen hinter der Bühne. Stocks Fotos aus dem Februar 1955 machen Dean später zu einer Ikone. Zwar wurden sie erst am 7. Mai 1955 veröffentlicht, doch viele Motive aus der Fotoserie wurden zum Kultobjekt. Man denke hier nur an die Schwarz-Weiß-Fotografie, die James Dean an einem regnerischen Tag mit hochgezogenem Mantelkragen und lässig mit einer Zigarette im Mundwinkel zeigt. Dieses Bild kennen sogar Menschen, die mit dem Namen James Dean nichts anfangen können. Es ist nur eines von vielen Bildern, die von Dennis Stock aufgenommen wurden.

James Dean und Dennis Stock sind seit dem 24. September gemeinsam auf den Leinwänden der deutschen Kinos zu sehen. Vorab machten Poster mit den beiden Hauptdarstellern Lust auf einen Kinobesuch. Der Film ist natürlich für James Dean Fans ein Muss, dennoch werden auch viele andere Cineasten an der Handlung Gefallen finden.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Aufkleber – seit mehr als einem halben Jahrhundert unsere Begleiter

727415_web_R_K_B_by_E. Kopp_pixelio.de (2)Man erinnere sich an Stuttgart 21. Damals überschwemmten Aufkleber die gesamte Stadt. Aber auch im privaten Bereich lassen Aufkleber die Herzen höher schlagen. Viele sind sogar einem regelrechten Sammelwahn verfallen. Die beliebten Panini-Sticker zum Thema Fußball sind hier die besten Beispiele. Discounter sind auf die Erfolgsschiene aufgesprungen und führen gleichfalls Sticker-Sammelaktionen durch.

Aufkleber begleiten uns seit Jahren und das wird wohl auch noch lange so bleiben. Typisches Merkmal der Aufkleber ist ihre selbstklebende Klebefläche. Derartige Exemplare erschienen erstmals um 1960 herum. Davor gab es ebenfalls schon Klebetiketten, die allerdings extra mit Leim bestrichen werden mussten. Deshalb ist die Bezeichnung Aufkleber nicht ganz korrekt.

Seit ihrem Aufkommen setzen sich die Sticker mit den verschiedensten Themen auseinander. Früher überbrachten sie politische Botschaften wie etwa „Atomkraft – nein danke!“, heute dienen sie den unterschiedlichsten Zwecken und sind sogar Kunstobjekte. Vor allem im Bereich der Streetart haben Aufkleber in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Der Streetart-Künstler „Bansky“ ist einer der Künstler, denen wir das zu verdanken haben.

Aufkleber haben aber noch viele andere Einsatzbereiche. Aus dem Marketing sind sie ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Über sie lassen sich Hinweise und Nachrichten veröffentlichen. Sticker kommunizieren schnell und einfach eine Idee oder eine Aussage und lassen sich unkompliziert und leicht überall anbringen. Außerdem sind sie einfach und günstig herzustellen. Zahlreiche Anbieter haben sich darauf spezialisiert und eine Vielzahl von Veredelungen sowie Druckvarianten entwickelt. So ist es heute jedem möglich, Aufkleber herzustellen beziehungsweise herstellen zu lassen.

Dank moderner Digitaltechnik können die Druckunternehmen einen umfangreichen Service anbieten. Regelmäßig wird das Dienstleistungsangebot erweitert. Noch vor einigen Jahren konnte der Kunde lediglich festlegen, ob er einen Aufkleber für den Außen- oder Innenbereich haben möchte. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal seinerzeit war die Witterungsbeständigkeit. In der heutigen Zeit eröffnen sich ungleich mehr Möglichkeiten.

Wie der Aufkleber aussehen soll, ist die individuelle Entscheidung des Kunden. Er kann selbst Vorlagen erstellen und diese hochladen oder sich auf der Seite des jeweiligen Anbieters bis hin zu seinem Wunschaufkleber führen lassen. Notwendig sind nur ein paar Klicks. Anschließend werden der oder die Aufkleber online in Auftrag gegeben. Nicht nur Designwünsche, sondern auch Materialwünsche werden berücksichtigt. So wurden kürzlich gar Aufkleber für Veganer vorgestellt. Sie verfügen über eine vegane Haftfolie. Wahlmöglichkeiten bestehen des Weiteren bei der Aufklebergröße. Ob im Kleinformat oder für die Tür eines Autos, hier gibt es ebenso kaum Grenzen.

Alternativ zum Hochladen eines eigenen Designs bietet clickandprint.de eine große Auswahl an Sprüchen, Bildern und Texten. Über Weisheiten, Humor und Liebe bis hin zu Denglisch reichen die zur Verfügung stehenden Layouts. Die daraus entstehenden Aufkleber dürften nur etwas für Privatpersonen sein. Selbstverständlich ist darüber hinaus das Anfertigen für den gewerblichen Bereich in kleinen und großen Stückzahlen durchführbar. Beispielhaft seien Firmenaufkleber mit Logo und Kontaktdaten genannt.

Wer Hilfe bei der Gestaltung seines Aufklebers benötigt, kann selbstverständlich auch persönlich Kontakt aufnehmen. Der Kundendienst ist von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr telefonisch erreichbar und hilft gerne weiter. Für allgemeine Fragen wie zum Beispiel zum Upload von Grafiken und Fotos können zu jeder Zeit die FAQs auf der Webseite des Shops aufgerufen werden.

Bildquelle: © E. Kopp / Pixelio.de

Jörg Mentzer bringt Optimismus und Lebensfreude auf die Leinwand

724295_web_R_K_B_by_Petra Bork_pixelio.de (2)Im Regierungsbezirk Schwaben im schönen Bayern liegt der Ort Aindling. Hier können Kunstinteressierte noch bis Oktober dieses Jahres einige Werke von Jörg Mentzer bestaunen. Die hierfür gewählte Location ist das Rathaus von Aindling. Die Wahl auf diese Gemeinde fiel nicht von ungefähr: Der Künstler hat einen engen Bezug zu ihr, denn er lebt hier und das seit 37 Jahren.

Bereits zum zweiten Male stellt Mentzer seine Bilder im Rathaus aus. Der Bürgermeister von Aindling höchstpersönlich eröffnete die Ausstellung. In seiner Eröffnungsrede zitierte er keinen Geringeren als den großen Meister Pablo Picasso: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“. Das darf wohl als Lob an den Künstler verstanden werden und natürlich ebenfalls als Einladung, sich beim Anblick der Kunstwerke „die Seele reinigen zu lassen“.

Dass der Künstler in der Region kein Unbekannter ist, bewies das zahlreich zur Eröffnung erschienene Publikum. Jörg Mentzer genießt heute seinen wohlverdienten Ruhestand. Früher war er der Rektor der hiesigen Grund- und Hauptschule. Sogar einige seiner ehemaligen Schüler hatten sich unter die Gäste gemischt. Darüber freute er sich ganz besonders.

Ein paar kurze Worte zum bisherigen Lebensweg des Künstlers dürften an dieser Stelle angebracht sein. Mentzer wurde in Riesa an der Elbe geboren und verbrachte seine gesamte Jugend dort. Im Jahr 1954 zog er zusammen mit seiner Mutter nach Göppingen. Dort besuchte er das Gymnasium, wo er 1960 sein Abitur ablegte. Im Anschluss daran studierte er Lehramt für Volksschulen. 1964 heiratete er seine heutige Frau Anneliese. Auch sie ist Lehrerin.

Seine Lehrerstellen hatte er unter anderem im Pöttmeser Ortsteil Handzell und in Alsmoos in der Gemeinde Petersdorf. Anschließend führte ihn sein Weg 1969 nach Aindling an die Grund- und Hauptschule des Ortes. Das Amt des Rektors bekleidete Mentzer dort von 1978 bis 2001. Er ist außerdem Gründungsmitglied des Deutsch – französischen Partnerschaftskomitees Aindling-Avord.

Die Kunst interessierte den Hobbymaler bereits im Kindesalter. Schon mit 14 malte er viel. Noch als er das Gymnasium besuchte, lernte Mentzer den Künstler Robert von der Heide kennen. Er nahm an Seminaren von Professor Gosebruch über Paul Cézanne teil und hatte das Glück, Hans Mayboden zu treffen, der wiederum ein Schüler des bekannten Expressionisten Oskar Kokoschka war. All diese Personen und Zusammenkünfte prägten Mentzers künstlerisches Schaffen maßgeblich.

Selber bezeichnet er sich als Künstler eines eher konstruktiven Expressionismus. Auf der Leinwand bringt er fröhliche Farbenspiele zusammen. Seine Werke erstrahlen in den unterschiedlichsten Farben. Sie vermitteln dem Betrachter Lebensfreude und Optimismus. Mentzer lässt sich von seinem Zuhause inspirieren. Auf seiner Terrasse öffnet sich der Blick auf eine farbenfrohe Natur. Und genau diese Eindrücke bringt er auf die Leinwand. Es entstehen natürliche Bilder, die über eine außergewöhnliche Farbenpracht verfügen.

In der Ausstellung kann leider nur ein kleiner Teil von Mentzers Werken gezeigt werden. Wie eingangs erwähnt sind sie noch bis Oktober zu sehen. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Diese sind von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr, außerdem Donnerstagnachmittag in der Zeit von 13.30 bis 18 Uhr. So haben auch Berufstätige die Möglichkeit, einen Blick auf die Werke des Künstlers zu werfen und sie in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Bildquelle: © Petra Bork / Pixelio.de