Aufkleber und T-Shirt Blog

Entries Tagged as ''

Neue Sticker – Serie von Panini beschäftigt sich mit Düsseldorf

705810_web_R_K_B_by_Thorsten Jutzie_pixelio.de (2)In der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt ist das Sticker-Sammelfieber ausgebrochen. Am 20. Oktober erhielten alle Leser der „Rheinischen Post“ das Album zur neuen Stickeraktion von Panini als Zeitungsbeilage. Am nächsten Tag gab es passend dazu ein Tütchen mit sechs Stickern. Das sollte reichen, um die Sammelleidenschaft der Düsseldorfer zu entfachen.

Vor fünf Jahren wurde schon einmal eine solche Stickeraktion mit großem Erfolg durchgeführt. Seitdem gingen bei der Agentur “Juststickit” immer wieder Nachfragen ein, wann es denn die nächsten Klebebildchen gebe. Jetzt endlich ist es soweit. Damals stand die Aktion unter dem Motto „Düsseldorf sammelt Düsseldorf“. Die aktuelle Ausgabe greift dieses Thema auf und setzt es unter dem Titel „Gestern-heute-morgen“ fort. Als Motive sind daher Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Malereien aus früheren Zeitepochen ebenso zu sehen wie Animationen von geplanten Projekten in der Stadt.

Der Verkaufsstart von Album und Stickern ließ bei vielen Erinnerungen hochkommen. Hier freute sich ein Angehöriger des Düsseldorfer Karnevalsvereins über eins der begehrten Glitzermotive, an anderer Stelle unterhielten sich Sammler über die Anfänge ihrer Stickerliebe. Wie es sich gehört, wurden Album und Aufkleber einen Tag vor dem offiziellen Erscheinen im Handel einem erlesenen Publikum vorgestellt. Dementsprechend luden die Verantwortlichen am Vorabend rund 500 Gäste zur Vor-Premiere ein.

Die Freude beim Auspacken der Sticker und dem Betrachten des Albums war groß. So konnte sich der oben genannte Karnevalsprinz weiterhin über das Bild eines RP-Redakteurs und des alten Kö-Bogens freuen. Er outete sich denn auch als Panini-Sticker-Fan und erzählte, dass er das erste Düsseldorf-Album genauso sein Eigen nennt wie das Sammelalbum von der Bundesligasaison 1991/92.

Überhaupt gab es keinen in der Gästeschar, der sich dem Sammelreiz entziehen konnte. Alle warteten ungeduldig darauf, endlich das Album in den Händen zu halten und die ersten Sticker einkleben zu können. Jeder wollte sich sein persönliches Exemplar sichern und kaum waren die ersten Stickertütchen verteilt, wurden sie erwartungsfroh aufgerissen. Anschließend begann die akribische Suche nach dem dafür vorgesehenen Platz im Album. War er gefunden, wurde das entsprechende Bildchen mit größter Sorgfalt platziert.

Mitunter fühlte man sich wie auf einem Schulhof. Selbst solche Persönlichkeiten wie Joachim Kurth, seines Zeichens Chef das Audi-Zentrums in Düsseldorf, und die Mitarbeiterin des Shopping-Senders QVC Katrin Lange verspürten ein erwartungsvolles Kribbeln in ihren Fingern. Kurth sammelt seit der Panini-Deutschlandpremiere anlässlich der Fußball-WM 1974. Lange konnte sich dagegen noch gut an die Sticker mit den Glücksbärchies und Barbies aus ihren Kindertagen erinnern.

Vom ersten Düsseldorf-Sammelalbum ist einer Stadtsparkassen-Mitarbeiterin der Aufkleber von Verona Pooth im Gedächtnis geblieben. Bei Alexander Böker von “Juststickit” ist die enorme Nachfrage von 2010 noch heute überaus präsent. Die damaligen Tauschbörsen hatten einen derartigen Andrang zu verzeichnen, dass weitere Räume geöffnet werden mussten. Selbst diejenigen, die die Serie vollständig hatten, gaben sich damit nicht zufrieden und sammelten unbeeindruckt weiter. Deshalb wurde das neue Album umfangreicher gestaltet. Es umfasst 44 Seiten für 252 Sticker und kostet 1,50 Euro. Die Sticker sind in Tütchen zu je fünf Stück für 50 Cent erhältlich. Online und telefonisch können zudem Stickerboxen mit 50 Tütchen zu einem Preis von 25 Euro geordert werden.

Die Stickeraktion ist eine Zusammenarbeit der Hamburger Agentur “Juststickit” mit der „Rheinischen Post“ und „Panini“.

Bildquelle: © Thorsten Jutzie / Pixelio.de

Ganz Wolfsburg greift VW mit einem Aufkleber unter die Arme

724599_web_R_K_B_by_Cynthia Vieider_pixelio.de (2)Die Wolfsburger wollen ihr momentanes Sorgenkind keinesfalls im Stich lassen und haben deshalb Aufkleber in Herzform mit dem VW-Logo in der Mitte kreiert. Die Idee dazu hatte der ortsansässige Optiker Ehme de Riese. Er ließ 10.000 Stück drucken. Diese waren bereits nach kurzer Zeit vergriffen. Und nicht nur die Wolfsburger sind an einem solchen Sticker interessiert: Der Urheber hat Anfragen aus ganz Deutschland. Bis nach Zwickau in Sachsen und Eisenach in Thüringen sind Aufkleber rausgegangen.

Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung (WAZ) beteiligt sich ebenfalls an der Aktion und ist von deren Erfolg überwältigt. Die VW-Fans geben sich in der Geschäftsstelle sozusagen die Klinke in die Hand, um einen der Aufkleber zu ergattern. Die Zeitung war es auch, die dem Ideengeber mit weiteren Gratisstickern aus seiner Verlegenheit half. Er wurde dort vorstellig, als seine eigenen Exemplare zur Neige gegangen waren.

Es scheint, als hätten alle VW-Anhänger nur darauf gewartet, ihren Lieblingsautokonzern unterstützen zu können. Die Aufkleber prangen auf Dienstwagen, Taxen und Privatfahrzeugen. VW ist der größte Arbeitgeber der Region und das soll so natürlich bleiben. Dafür wollen sich nicht nur die Wolfsburger einsetzen. Die Aktion ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden. Das Telefon in der WAZ-Geschäftsstelle klingelt jetzt noch häufiger als sonst. Sogar die Freiwillige Feuerwehr Fallersleben hat sich gemeldet und Aufkleber für ihre Fahrzeuge geordert. Der NDR bekundete bei de Riese gleichfalls sein Interesse an der Hilfsaktion. Der Sender will darüber im Fernsehen berichten. Damit der Optiker auf den Ansturm von Interessenten vorbereitet ist, will er mindestens 50.000 weitere Aufkleber drucken lassen.

Die WAZ hat zudem zu einer Fotooffensive aufgerufen. Jeder, der sich einen Aufkleber geholt hat, soll sich mit diesem ablichten und das Bild an die WAZ schicken. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Aufkleber auf einem Auto angebracht wurde, an einer Tür klebt oder irgendwo anders. Der Ort ist gleichfalls nebensächlich. Es muss nicht unbedingt Deutschland sein. Wer einen Urlaub plant und den Sticker für seinen Koffer haben möchte, kann beispielsweise ein vorm Hotel gemachtes Foto einreichen. Der künstlerischen Freiheit sind keinerlei Grenzen gesetzt. Die Bilder werden im Internet auf der Webseite der WAZ veröffentlicht.

Offensichtlich ist das Vertrauen in VW allerdings doch nicht in einem solchen Maß erschüttert, wie manche annehmen. Aktuell vermeldet die zweitstärkste Automarke der Welt eine steigende Zahl an Bestellungen. Nach eigenen Angaben sei diese sogar erst nach Bekanntwerden des Skandals gestiegen, zumindest in Deutschland. In Großbritannien hingegen sei die Order von Dieselfahrzeugen zurückgegangen.

Egal, wie sich der Absatz entwickelt, die Affäre wird das Unternehmen einiges an Geld kosten. Vor allem die Modellvielfalt mache es schwer, eine einheitliche Lösung zu finden. Vielmehr wird es mehrere tausend dieser geben, weil jedes Modell andere Ansprüche stellt. Eine große Herausforderung, die vordergründig technische Schwierigkeiten bereithält. Der Unterstützung der VW-Fahrer darf sich der Konzern allerdings gewiss sein. Sie werden sich ihrer treuen Gefährten nicht entledigen und sich auch in Zukunft sicher immer wieder für einen Volkswagen entscheiden.

Ab Anfang 2016 werden die Nachbesserungen an den betroffenen Fahrzeugen ausgeführt. Lediglich die Diesel mit 1,6-Liter-Hubraum kommen später dran. Sie benötigen neben Softwareanpassungen neue Bauteile, die voraussichtlich erst ab Herbst verfügbar sein werden.

Bildquelle: © Cynthia Vieider / Pixelio.de

Das Warten hat ein Ende: Poster zu „Star Wars 7“ endlich da!

250150_web_R_K_by_Clemens Mirwald_pixelio.de (2)Am 17. Dezember 2015 soll es soweit sein: Die Macht wird in den Kinos erwachen. Die Fans von „Star Wars“ wissen genau, was damit gemeint ist. An diesem Donnerstag läuft “Star Wars 7: Das Erwachen der Macht” in den deutschen Kinos an. Ein Datum, das seit Monaten von eingefleischten Fans herbeigesehnt wird. Doch noch heißt es warten. Wir schreiben erst Oktober. Es sind also noch fast zwei Monate, bis „Star Wars“ wieder in den Kinos Einzug hält. Damit die Wartezeit nicht allzu lange wird, gab es nun das offizielle Kino-Poster zum Film. Auch ein neuer Trailer wurde angekündigt.

In den letzten Monaten gab es des Öfteren verschiedene Plakate zum Film zu sehen. Nun aber soll es sich um die finale Version handeln. Das Poster offenbart natürlich nichts von der Handlung des Films. Stattdessen rückt es die Mitwirkenden in den Fokus. So sind Harrison Ford als Han Solo, Peter Mayhew als Chewbacca und viele andere darauf abgebildet. Eins wird aber sehr schnell ins Auge fallen: Der Bekannteste von allen, nämlich Luke Skywalker (Mark Hamill), fehlt. Dafür ziert ein Raumschiff das Poster, welches nur allzu deutlich an den Todesstern der letzten Episode erinnert. Was ist geschehen? Wird Luke Skywalker im siebten Teil etwa gar nicht mitspielen? Schließlich lief bei den Dreharbeiten längst nicht alles glatt.

Han Solo brach sich – Gerüchten zufolge ausgerechnet in seinem eigenen Schiff – den Knöchel. Daraufhin musste der Drehplan geändert werden und es kam zu einer zweiwöchigen Pause in der Produktion. Zu allem Übel wollte Regisseur J. J. Abrams dem eingeklemmten Harrison Ford zu Hilfe eilen und brach sich dabei den vierten Lendenwirbel. Während sein Schauspieler nach wenigen Wochen wieder im Einsatz war, musste Abrams monatelang eine Rückenstütze tragen. Das machte die Arbeit für ihn nicht unbedingt leichter. Der geplante Starttermin konnte dennoch gehalten werden.

Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zum fertigen Film war das Austauschen der Drehbuchautoren. Zwar schrieb Michael Arndt eine Fassung des Drehbuchs, doch wurde es später noch einmal umgeschrieben. Abrams entschuldigte den Austausch von Arndt gegen Lawrence Kasdan (jener wirkte bereits an den Büchern zu Episode 5 und 6 mit) mit Zeitnot. Die siebte Episode sollte anfangs im Sommer 2015 fertig sein. Durch das länger dauernde Schreiben des Drehbuchs musste der Termin aber auf den Winter verschoben werden. Warum Arndt, obwohl er schon eine Fassung geschrieben hatte, dennoch ausgetauscht wurde, bleibt im Dunkeln. Die angebliche Zeitnot wurde als offizieller Grund angegeben, vermutet wird allerdings etwas Anderes.

Nichtsdestotrotz fehlt Luke Skywalker auf dem Poster und das Geheimnis über dessen Verbleib wird in den Inhaltsangaben zum Film ebenfalls nicht gelüftet. Dass er mit dabei ist, geben lediglich die Informationen über die Besetzung bekannt. Aufschluss könnte der in der Nacht von Sonntag (25.10.) auf Montag (26.10.) veröffentlichte Trailer geben. Er feierte seine Premiere in der Halbzeitpause des Spiels zwischen den New York Giants und den Philadelphia Eagles. Mittlerweile dürfte er im Internet frei verfügbar sein.

„Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ ist der erste Teil, der dritten Trilogie von „Star Wars“. Für Fans sicher ein absolutes Muss. Der Film spielt ungefähr 30 Jahre nach der „Rückkehr der Jedi-Ritter“.

Bildquelle: © Clemens Mirwald / Pixelio.de

Erst verpönt, jetzt erlaubt: Ein QR Code auf dem Grabstein

647127_web_R_K_B_by_Andreas Barth_pixelio.de (2) hspace=Jüngstes Beispiel ist die Stadt Herne in Nordrhein-Westfalen. Sie gab kürzlich bekannt, dass man sich den aktuellen Trends anpassen und daher eine Änderung der Friedhofssatzung auf den Weg bringen möchte. Jene soll unter anderem das Anbringen von einem QR Code auf oder neben dem Grabstein gestatten. Die Stadt sieht ein großes Potential in dieser Art von digitaler Erinnerung und geht von einer steigenden Nachfrage aus. Ein QR Code stellt mehr Platz für Informationen zur Verfügung als ein Grabstein und eröffnet ungleich mehr Möglichkeiten. So könnte der Code beispielsweise auf eine Internetseite zu Ehren des Verstorbenen umleiten, die Bilder und Texte enthält. Auf einem Grabstein aufgrund des begrenzt zur Verfügung stehenden Platzes ist das nicht oder nur eingeschränkt realisierbar.

Herne ist längst nicht die einzige Stadt, in der QR Codes auf Grabsteinen bald zum alltäglichen Anblick auf dem Friedhof gehören könnten. In Berlin ist man sogar schon einen Schritt weiter: Dort sind die Codes längst auf Grabstätten zu sehen. Es gibt einen Steinmetz in der Landeshauptstadt, der sich auf das Anfertigen derselben spezialisiert hat. In Dortmund wurde der erste QR Code gar bereits 2013 auf einem Grabstein angebracht. Auf dem Ostfriedhof können sich Besucher über das Leben und Schaffen einer bekannten Kochbuchautorin durch einen QR Code auf deren Grab informieren.

Herne erachtet die Einführung von QR Codes nicht nur für den privaten Zweck und auf dem Friedhof für sinnvoll. Die Stadt denkt weiter und sieht die schwarz-weißen Muster durchaus auch als Informationsquelle für ihre Bürger an anderen Orten geeignet. Museen und denkmalgeschützte Häuser könnten etwa mit ihnen ausgestattet werden. Auf dem Friedhof ist das Kriegsgrab für die Märzgefallenen ein potentieller Kandidat.

Neu ist die Technik in Herne nicht. Das Stadtmagazin „inherne“ nutzt sie seit längerem, allerdings greifen bisher nur wenige Leser auf den Service zu. Doch man ist sich sicher, dass der Bedarf an QR Codes steigen wird. Die an der Technik interessierten Generationen wachsen gerade heran. Für sie ist das Thema Tod und Friedhof noch nicht relevant, aber zum gegebenen Zeitpunkt werden sie die digitalen Möglichkeiten zu schätzen wissen.

Dass QR Codes auf Grabsteinen am Samstag, den 31. Oktober, im Hamburger Stadtteil Bergedorf zur Sprache kommen werden, davon gehen Bestatterin Regina Rosenkranz und Steinmetzmeister Torben Bohnhoff aus. An diesem Tag findet ein Tag der offenen Tür statt, der unter dem Motto “Gedenkstein selbstgemacht” steht. Interessenten können von 11 bis 14 Uhr im Raum der Trauerbegegnungen von Rosenkranz Bestattungen in der Schloßstraße 33 stellen und einen eigenen Gedenkstein herstellen.

Bohnhoff konnte in der jüngsten Vergangenheit einen Wandel in der Grabsteingestaltung feststellen. Einerseits geht das Bedürfnis nach Grabsteinen zurück, andererseits ist der Trend zur Individualisierung festzustellen. Grabsteine sollen genauso individuell wie der Verstorbene sein. Da passen QR Codes mit ihren Gestaltungsmöglichkeiten wunderbar hinein. Der Steinmetzmeister, der außerdem Steintechniker ist, wird deshalb ausführlich Rede und Antwort stehen, sollte das Stichwort fallen.

Zur oben genannten Veranstaltung sind übrigens auch junge Menschen herzlich eingeladen, die sich für den Beruf des Steinmetzes interessieren. Des Weiteren werden natürlich ebenfalls Fragen zum Beruf des Bestatters beantwortet. Zum Tag der offenen Tür bei Rosenkranz Bestattungen sind Jung und Alt willkommen.

Bildquelle: © Andreas Barth / Pixelio.de

Tierliebe Schweiz: Aufkleber sollen Haustiere retten

162404_web_R_K_by_Hans-Dieter Buchmann_pixelio.de (2)Im vergangenen Jahr bereicherten 31 Millionen Haustiere das Leben der Deutschen. Davon waren 11,8 Millionen Katzen, 6,8 Millionen Hunde und 2,38 Millionen Vögel. Ihre Besitzer bescherten dem Tierbedarfs- und Futtermittelhandel einen Umsatz von 4,44 Milliarden Euro. In der Schweiz und Österreich das gleiche Bild. Im Jahr 2007 gaben ¼ der Schweizer Haushalte einer Katze ein Zuhause. Die Hunde waren mit „nur“ 12 Prozent auf Platz 2. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig Haustiere in der heutigen Zeit sind.

Ob nun Partner-, Kindersatz oder geliebtes Familienmitglied, welches die ganze Familie beglückt, in den letzten Jahrzehnten hat sich die Rolle von Hund, Katze und Co enorm gewandelt. Vom Nutztier, das sich sein Futter als Bewacher und Ungeziefervernichter auf dem Hof hart verdienen musste, zum verwöhnten Liebling, der mit erlesenen Leckerbissen, Spielzeug und sonstigen Annehmlichkeiten nahezu überschüttet wird.

Umso schöner, dass die Schweiz nun auch im Brandfall an die Rettung der Vierbeiner denkt: In Genf wurden 30.000 Aufkleber an Tierbesitzer verteilt, die auf ein Tier oder mehrere Tiere in der Wohnung hinweisen sollen. Die Aufkleber wurden von der in Genf ansässigen Tierschutzorganisation Société genevoise pour la protection des animaux (SGPA) entwickelt. Auf das Engagement wurde die Genfer Regierung aufmerksam und gab den Druck der oben genannten Anzahl in Auftrag. Anschließend erfolgte die Verteilung der Sticker.

Der Feuerwehrverband zeigt ebenfalls bereits Interesse an der Aktion. Rückt die Feuerwehr zu einem Brand aus, seien so viele Informationen wie möglich für eine erfolgreiche Lebensrettung und Brandbekämpfung vonnöten. Dazu gehört auch die Mitteilung, wie viele Lebewesen sich im Gebäude befinden. Der Aufkleber wird an der Wohnungstür angebracht und informiert darüber, dass hier Haustiere leben.

Tiere zu retten erfordert eine andere Vorgehensweise als die Rettung von Menschen. Haben sie die Möglichkeit zur Flucht ins Freie, dann werden sie diese wahrnehmen. Gibt es allerdings kein Entrinnen, dann verkriechen sich die Tiere oft unter einem Bett oder der Couch. Damit verhalten sie sich erst einmal instinktiv richtig. Weil sie sich tief auf den Boden drücken, sind sie vor den entstehenden giftigen Gasen vorerst in Sicherheit. Jene ziehen nämlich nach oben. Gerettet werden müssen die Tiere trotzdem, denn es handelt sich lediglich um eine Überlebensstrategie für eine kurze Zeit. Sie schaffen sich damit aber ein Zeitfenster, mit welchem sie ihre Überlebenschancen deutlich erhöhen.

Bei der Feuerwehr steht der Mensch natürlich an erster Stelle. Dann richtet sich das Augenmerk auf Haustiere und zu guter Letzt erfolgt die Bergung von Sachwerten. Leider machen es die Tiere den Feuerwehrleuten oft nicht leicht. Sie sind verstört und ängstlich, statt aktiv zu werden und sich zu zeigen, bleiben sie lieber passiv und unsichtbar. Der Aufkleber an der Wohnungstür zeigt den Einsatzkräften, dass sich Tiere in der Wohnung befinden. Sie werden nun auch an solchen Stellen suchen, wo sich Tiere bevorzugt verstecken.

Ob sich der Aufkleber durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Als größtes Problem sieht Robert Schmidli, der Direktor des Schweizerischen Feuerwehrverbandes, die Finanzierung an. Nichtsdestotrotz will er den Aufkleber bei der nächsten Sitzung der Geschäftsleitung vorstellen. Der Schweizer Tierschutz STS äußerte sich zu der Idee ferner positiv. In Basel gibt es ein ähnliches Projekt in Form einer Notfall-Karte für Tierhalter. Stößt derartigen Personen etwas zu, gibt die Karte bekannt, dass ein Tier in der Wohnung wartet.

Bildquelle: © Hans-Dieter Buchmann / Pixelio.de

Mockingjay Teil 2: Das finale Poster mit Jennifer Lawrence ist da!

737306_web_R_K_B_by_Janufoto_pixelio.de (2)Kaum ist der Sommer vorbei, zieht es die Menschen wieder vermehrt in die Kinos.
Und das Programm für den Herbst und Winter 2015/16 kann sich durchaus sehen lassen. So erwartet uns ein neues „James Bond“ – Abenteuer und eine weitere „Star Wars“ – Episode. Den Fans der „Tribute von Panem“ dürften diese Streifen aber ziemlich egal sein. Für den November ist nämlich ein Highlight angekündigt, auf das sie schon sehr lange warten: Endlich startet das Finale der „Tribute von Panem“!

„Mockingjay Teil 2“ läuft am 19. November 2015 in den deutschen Kinos an. Am 4. November feiert der Film in Berlin seine Weltpremiere. Die Schauspieler kehren damit an den Ort zurück, an dem ein Großteil des Films gedreht wurde. Im Sommer des vergangenen Jahres fanden auf dem Gelände des ehemaligen Tempelhofer Flughafens die Dreharbeiten statt. Hunderte Komparsen und natürlich die Hauptdarsteller waren vor Ort. Am bekanntesten und beliebtesten unter ihnen dürfte ohne Frage Jennifer Lawrence sein. Dabei kannte diese vor der Verfilmung der „Tribute von Panem“ kaum ein Mensch. Die Filmreihe war ihr Einstieg in eine Karriere als Schauspielerin. Plötzlich war der Name Jennifer Lawrence in aller Munde. Ihr Können auf der Leinwand überzeugt, sie spielt mitreißend und echt. Das geht unter die Haut.

Die Rolle der Katniss Everdeen scheint der 25-Jährigen wie auf den Leib geschrieben. Jetzt wurde das finale Poster zu „Mockingjay Teil 2“ mit ihr veröffentlicht. Es zeigt sie in hautenger, knallroter Montur mit einem gespannten Bogen in der Hand. Im Hintergrund die seit dem ersten Teil untrennbar mit ihr verbundenen Flammen, die aus ihrem Kostüm herauslodern. Leider werden wir sie in dieser Rolle zum letzten Mal zu sehen bekommen, denn „Mockingjay Teil 2“ ist die Verfilmung des Endes der dreiteiligen Romanvorlage.

Wieder einmal ruft das Capitol unter dem Vorsitz des diktatorischen Präsidenten Snow, gespielt von Donald Sutherland, zu den alljährlichen Hunger-Spielen auf. Und wieder einmal nimmt Katniss den Kampf gegen das Böse auf. In ihrer letzten Mission riskieren sie, ihre Freunde und ihre Mitstreiter alles. Endlich will man sich von der tyrannischen Regierung befreien. Längst hat der Kampf gegen das Capitol und Präsident Snow eine persönliche Note bekommen. Katniss wurde zum Staatsfeind erklärt. Alle bisherigen Versuche, sie auszuschalten, waren vergebens und Präsident Snow bangt zu Recht um seine Vormachtstellung und mittlerweile auch um sein Leben.

Wie sich die Sache einmal entwickeln würde, war zu Anfang nicht abzusehen. Katniss war nie zur Teilnahme an den Hunger-Spielen vorgesehen. Im ersten Teil wurde ihre kleine Schwester Prim als Teilnehmerin bestimmt, doch Katniss trat freiwillig an ihre Stelle und kämpfte ums Überleben. Sie trat für ihre Familie und gegen Präsident Snow an. Und sorgte ganz nebenbei auch dafür, das Mitstreiter Peeta (Josh Hutcherson) die sonst nur einen Überlebenden zulassenden Spiele unbeschadet überstand. Er wird ebenfalls im vierten Teil wieder an der Seite von Jennifer Lawrence zu sehen sein. Außerdem geben sich Hollywoodgrößen wie Elizabeth Banks, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Julianne Moore und Philip Seymour Hoffman die Ehre. Da sollte der Erfolg garantiert sein.

Die ersten drei Teile der „Tribute von Panem“ haben bislang eine Summe von über
2,2 Milliarden US – Dollar eingespielt. Viele erwarten, dass der letzte Teil alle bisherigen Zahlen toppen wird.

Bildquelle: © Janufoto / Pixelio.de