Aufkleber und T-Shirt Blog

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Aufkleber bringt geklautes Auto seinem Besitzer zurück

85822_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.de (2)Die Aufklärungsquote bei Autodiebstahlen lag im Jahr 2014 bei ungefähr 27 Prozent. Viele Autos werden von organisierten Banden gestohlen, die ihr Diebesgut innerhalb kürzester Zeit außer Landes bringen, wo es auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Oder ein paar Jugendliche unternehmen eine unerlaubte Spritztour mit dem Gefährt und lassen es anschließend als Totalschaden am Straßenrand stehen. Fakt ist, dass ein gestohlenes Auto selten im vorherigen Zustand zurückkehrt, wenn es überhaupt jemals wieder auftaucht.

Ein Mann aus Klötze in Sachsen-Anhalt bekam sein Auto vor allem deshalb zurück, weil er es mit einem auffälligen Aufkleber versehen hatte. Doch die Geschichte erst einmal von Anfang an. Am Morgen stellte der Betroffene seinen Golf vorschriftsmäßig auf dem Hof des Unternehmens ab, in dem er arbeitet. Als er am Mittag an die Stelle zurückkam, war sein Auto weg. Das Unglaubliche dabei: Der Wagen stand auf einem eingezäunten Grundstück und den Schlüssel hatte sein Fahrer mit in die Werkhalle genommen. Es geht allerdings noch unglaublicher: Der dreiste Dieb schloss nicht etwa das Auto kurz. Er hatte zuvor den Schlüssel aus der Halle entwendet und fuhr während der Arbeitszeit ganz selbstverständlich und unbemerkt mit dem geklauten Fahrzeug vom Hof.

Die Freude über den gelungenen Coup währte aber nur kurz, nach wenigen Stunden konnte das Auto seinem rechtmäßigen Besitzer wieder übergeben werden. Dabei spielte „Kommissar Zufall“ eine wesentliche Rolle. Ein Freund des Diebstahlopfers hatte nämlich den Wagen in Klötze an sich vorbeifahren sehen und das mit einem Fremden am Steuer. Erkannt hatte dieser das Auto an dem gelben Aufkleber, der auf der Heckklappe des ansonsten nicht weiter auffallenden, schwarzen Golfs prangte. Ein Blick auf das Kennzeichen brachte die Gewissheit, dass es sich wirklich um das Auto des Freundes handelte. Ein kurzer Anruf bei diesem und er erfuhr, dass der Wagen gestohlen wurde. Schnell sprang der Anrufer in sein Auto und nahm die Verfolgung auf. Leider blieb diese erfolglos.

Der Bestohlene hatte mittlerweile Anzeige bei der Polizei erstattet und beteiligte sich inzwischen selbst an der Suche. Der erste Weg des 38-Jährigen führte zur nächstgelegenen Tankstelle. Er wusste um den fast leeren Tank seines Fahrzeuges. Der Dieb hätte lediglich 50 bis 70 Kilometer mit der verbleibenden Tankfüllung fahren können. An der Tankstelle wurde das Auto aber nicht gesehen. Deshalb fuhr der Golfbesitzer mit einem Bekannten in Richtung Autobahn. Währenddessen erreichte ihn der Anruf seines Freundes. So fuhr man nach Klötze und informierte gleichzeitig die Polizei über die Sichtung des gestohlenen Wagens.

Jene fand das Auto bald darauf und zwar tatsächlich mit leerem Tank. Der 17-jährige Dieb hatte kein Geld mit und ließ das Auto deshalb stehen. Als sei das nicht schon Pech genug, erkannte ihn der Autobesitzer auch noch. Er konnte sich daran erinnern, dass der Täter vor einer Woche an seinem Arbeitsplatz erschienen und nach Arbeit gefragt hatte. Dabei habe er wohl gleich die Lage gepeilt.

Der Golf hat die rund 70 Kilometer lange Fahrt nicht unbeschadet überstanden. Die Beifahrertür, der Unterboden und der Stoßfänger weisen Schäden auf. Trotzdem ist der Besitzer glücklich, sein Auto wiederzuhaben. Sein Freund indes ist der Meinung, dass ohne seine Sichtung jenes bestimmt nicht so schnell gefunden worden wäre.

Bildquelle: © S. Hofschlaeger / Pixelio.de

Bunte Sticker erzählen die Geschichte vom Sauerland auf interessante Weise

Regelmäßig berichten wir in unserem Blog über Stickerserien, die Vereine oder Gemeinden herausgebracht haben. Während es früher hauptsächlich die Sammlungen anlässlich von Fußballgroßereignissen waren, geht heute der Trend immer mehr zu Serien mit regionalem Bezug. So haben beispielsweise im vergangenen Jahr schon kleinere Fußballvereine wie der FC Großen-Buseck in der Nähe von Gießen eigene Stickersammlungen veröffentlicht. Und auch die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf hat im Herbst 2015 ihre Bürger mit Stickern sowie einem dazu passenden Sammelalbum bedacht.

Aktuell ist im Sauerland das Sammelfieber ausgebrochen. „Sauerland sammelt Sauerland“ lautet(e) hier das Motto. Die Aktion selbst fand bereits im November letzten Jahres statt, doch bis heute gibt es gut besuchte Sammelbörsen, bei denen das Album vervollständigt werden kann. Erst kürzlich kamen knapp 80 Sammler im Bürgerzentrum von Brilon zu einer solchen zusammen. Sie entstammten aller Altersklassen. Einige sammeln für sich, andere für ihre Enkel, auch wenn diese, wie im Fall von Herbert Gneckow aus Niedersfeld, erst vier Monate alt sind. Die Sticker greifen die Geschichte des Sauerlandes auf und sind daher eine schöne Erinnerung an vergangene Zeiten. Eine Dame aus Olsberg hat durch ihre Sammlung gar von Menschen und Dingen erfahren, die sie ihrer Heimat gar nicht zugeordnet hätte. So hat Jung und Alt beim Stickersammeln seinen Spaß und lernt obendrein noch etwas.

Ins Leben gerufen hatte die Sammelaktion die „Westfalenpost“, eine südwestfälische Tageszeitung. Das Album fasst insgesamt 252 Klebebildchen. Das ist eine ganze Menge und nicht jeder hatte das Glück, sein Buch voll zu bekommen. Dafür konnte es aber durchaus sein, dass einige Motive mehrfach vorhanden waren. Für derartig „Betroffene“ gab es ab Ende Januar dann eben die Tauschbörsen, die bis heute durchgeführt werden.

Die Sticker sind tatsächlich eine Empfehlung und das nicht nur aus optischen, sondern ebenfalls aus wissenstechnischen Gründen. Die Fülle an interessanten Informationen ist enorm und es kann fast schon von einem modernen Geschichtsbuch die Rede sein. Der höchste natürliche Wasserfall Nordrhein-Westfalens, die „Plästerlegge“, ist ebenso im Album vertreten wie der „Kahle Asten“, den viele irrtümlicherweise als den höchsten Berg im Sauerland bezeichnen. Stimmt aber gar nicht, wie das Sammelalbum aufklärt. Es ist nämlich der „Langenberg“, der stolze 843,2 Meter misst. Und selbst der „Hegekopf“ ist mit seinen 842,9 Metern immer noch genau einen Meter höher als der „Kahle Asten“ mit 841,9 Metern. Der Titel „höchster Berg“ steht damit eindeutig jemand anderem zu.

Zum Einkleben gibt es außerdem den Diemelsee, die Medebacher Bucht und das Schloss Alme. An bekannten Persönlichkeiten mangelt es ebenfalls nicht. Da wäre etwa der ehemalige deutsche Bob-Pilot René Spies, der aus Winterberg im Hochsauerlandkreis stammt und seine gesamte Karriere beim BSC Winterberg verbrachte. Traditionelle Veranstaltungen wie die Osternacht in Hallenberg oder das Schützenfest sind weiterhin ein Thema. Die letzte Seite des Albums ist noch einmal ein Highlight. Hier geht es nämlich um das „Sauerländer Platt“, den typischen regionalen Dialekt. Für die einen Alltagssprache, für die anderen eine völlig neue Erfahrung.

Das gefüllte Stickeralbum ist wie eine kurzweilige Reise durch die Geschichte des Sauerlandes, bei der sozusagen alle zu Wort kommen. Aktuelles ist genauso dabei wie Vergangenes. In vielen sauerländischen Familien bringt es die Generationen zusammen an einen Tisch und lässt sie gemeinsam ihre Heimat (neu) entdecken.

Bildquelle: © Daniel Westphal / Pixelio.de

Landesfeuerwehrverband Sachsen hat „Kinderfinder“ – Aufkleber herausgebracht

743672_web_R_K_B_by_I-vista_pixelio.de (2)Das Prinzip dahinter ist einfach: Ein neongelber Aufkleber zeigt den Rettungskräften, wo sich das Kinderzimmer und demzufolge möglicherweise auch die Kinder befinden. So kann die Rettung wesentlich beschleunigt werden. Neu ist die Idee mit dem Kinderfinder nicht. In der Vergangenheit haben andere Rettungskräfteinstitutionen ähnliche Sticker herausgebracht. Flächendeckend haben sie sich leider noch nicht durchgesetzt. Fakt ist aber, dass die Verwendung von derartigen Aufklebern ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Die „Kinderfinder“ des Landesfeuerwehrverbands Sachsen werden derzeit an die Feuerwehrverbände in den Landkreisen und Städten verteilt. Sie sollen bei Veranstaltungen wie Feuerwehrfesten oder Tagen der offenen Tür kostenlos an die Besucher verteilt werden. Die Realisierung der Sticker wurde durch die Beteiligung einer großen Reihe von Fördermitgliedern möglich, die sich an den Kosten beteiligten beziehungsweise jene übernahmen.

Die reflektierenden Aufkleber werden ebenfalls von den Wehrleuten befürwortet. Sie sind auch in Wohnungen voller Rauch noch gut zu sehen, sofern sie an einer geeigneten Stelle angebracht wurden. Wo das ist, darüber informiert die Faltbroschüre, in der der Sticker untergebracht ist. Da der Rauch bei einem Brand stets nach oben steigt, ist eine Anbringung im unteren Drittel der Kinderzimmertür empfehlenswert. Hier fällt er den Feuerwehrleuten, die sich in gebückter Haltung durch die Wohnung oder das Haus bewegen, sofort ins Auge. Sie können nun gezielt diesen Raum aufsuchen und nach Kindern auf die Suche gehen.

In Extremsituationen wie eben bei einem Wohnungsbrand sind Kinder häufig verwirrt und extrem verängstigend. Eine logische Reaktion ist nicht einmal von jedem Erwachsenen zu erwarten, wie soll es dann erst einem besonders schutzbedürftigem Kind gehen? Ein solches neigt dazu anstatt einen Weg nach draußen zu suchen oder sich bemerkbar zu machen sich vor der Gefahr zu verstecken. Es kriecht unter den Tisch oder das Bett, hält sich die Ohren zu und verschließt die Augen in der Hoffnung, dass das Grauen bald vorbei ist. Das kann fatal sein und im schlimmsten Falle tödlich enden! Die Feuerwehrleute müssen aufgrund des kindlichen „Fehlverhaltens“ oft eine intensive Suche durchführen, die viel Zeit kostet und eben jene ist im Brandfalle äußerst knapp. Der „Kinderfinder“ zeigt wenigstens schon einmal an, wo das Kinderzimmer ist.

Die Aufkleber allein sind allerdings keine ausreichende Schutzmaßnahme, um bei einem Brand auf der sicheren Seite zu sein. Die Feuerwehren empfehlen sie in Kombination mit Rauchmeldern, die bereits in vielen Bundesländern Pflicht sind. Diese erkennen frühzeitig eine Rauchentwicklung in den Räumen und warnen die Bewohner vor, sodass sie meist noch genug Zeit haben, um sich selbst aus der Gefahrenzone zu bringen.

Neben den örtlichen Feuerwehren, die die „Kinderfinder“ zu verschiedentlichen Veranstaltungen ausgeben werden, plant der Landesfeuerwehrverband Sachsen eigene Aktivitäten zum Verteilen derselben. Beispielsweise wird man zum Tag der Sachsen vom 2. bis 4. September 2016 in Limbach-Oberfrohna vor Ort sein und auf der eigens eingerichteten „Blaulichtmeile“ Informationen zum Aufkleber und zu Rauchmeldern geben. Zudem werden mehrere Kinder- und Jugendfeuerwehren zugegen sein, die das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen mit interessanten Aktionen zum Mitmachen und Lernen für die Gefahr von Bränden schärfen werden. Wer sich für den „Kinderfinder“ interessiert, kann sich aber auch außerhalb von derartigen Events beim Landesfeuerwehrverband melden und Infos einholen.

Bildquelle: © l-vista / Pixelio.de

Parkhäuser in Schwäbisch Hall stellen auf Aufkleber mit Chip um

205543_web_R_K_B_by_Bernd Sterzl_pixelio.de (2)Die Technik wird derzeit unter anderem im Parkhaus „Schiedgraben“ genutzt, sie steht allerdings nur ausgewählten Personengruppen zur Verfügung. Die Stadtwerke haben Inhaber von Dauerparkkarten, also beispielsweise Innenstadtbewohnern oder eben in der Innenstadt arbeitenden Personen mit einem gemieteten Dauerparkplatz im Parkhaus, angeschrieben. Ein Antrag war dafür nicht erforderlich.

Schon seit einiger Zeit gehen die betreffenden Briefe auf die Reise. Darin wird das Anbringen eines Aufklebers von innen an der Windschutzscheibe angeboten, der dank integriertem Chip die Parkhausschranke automatisch öffnet. Der Sticker wird im Ein- und Ausfahrtsbereich von dort installierten Antennen erkannt und löst den Öffnungsmechanismus aus. Ein umständliches Einführen der Parkkarte und das Warten auf die Rückgabe derselben entfallen. Kosten für die Umstellung auf den Chip-Aufkleber entstehen den Parkkarteninhabern nicht.

Eigentlich war die Einführung der Aufkleber schon länger geplant, allerdings hatte die Betreiberin der Parkhäuser noch einige Bedenken, was das reibungslose Funktionieren der Technik betraf. Als erstes wurde das Parkhaus „Alte Brauerei“ entsprechend ausgerüstet. Seit Mitte November können Dauer- und Jobparker dort den angenehmen Service der automatischen Erkennung nutzen. Es folgte das „Ritter-Parkhaus“. Aktuell werden die noch von den 2.000 Dauer- und Jobparkarteninhabern Übriggebliebenen über den neuen Service informiert.

Ein Sonderfall ist die Tiefgarage „Kocherquartier“. Hier gibt es bereits eine ähnliche Technik, die den Mitarbeitern der VR-Bank die Zufahrt zur Garage ermöglicht. Jene ist aber nicht für den Massenandrang in öffentlichen Parkhäusern ausgelegt. So ist zuerst die Installation neuer Antennen notwendig, von denen eine rund 2.000 Euro kostet, weshalb sich die Einführung der Chipaufkleber verzögern wird.

Ziel der neuen Chiptechnik ist es, zu Stoßzeiten Staus und Unfälle in den engen Ein- und Ausfahrten zu vermeiden. Etwa 2.000 Dauer- und Jobparkkarten für monatlich 45 beziehungsweise 55 Euro sind für die betreffenden Parkhäuser derzeit im Umlauf. Die Besitzer dieser können sich einen Aufkleber mit Chip auf ihrer Scheibe anbringen lassen. Im Laufe des Jahres soll der Service auch den etwa 14.000 Hall-Card-Inhabern zur Verfügung gestellt werden. Ob er für jene ebenfalls kostenlos sein wird, steht noch nicht fest.

Die Herausgabe der Aufkleber wird schrittweise erfolgen, damit eventuell auftretende Probleme leichter gelöst werden können. Bisher gingen die Schranken aber immer auf. Dennoch: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es bei keinem technischen System. Deshalb werden die Nutzer der Aufkleber gebeten, weiterhin ihre Parkkarte mitzuführen. Sie behält ihre Gültigkeit und öffnet bei einem Versagen der Chiperkennungstechnik die Schranke auf althergebrachte Weise. Ein Nutzen beider Systeme gleichzeitig ist jedoch nicht möglich. Auch das hat bereits ein Autofahrer erfolglos versucht.

Der Aufkleber mit dem Chip wird von den Mitarbeitern der Stadtwerke eigenhändig ins Auto geklebt. Außerdem weisen diese daraufhin, dass man sich die Nutzungshinweise genau durchlesen soll. Wichtig ist vor allem, dass das Fahrzeug auf der Höhe der Kontrollsäule vor der Schranke angehalten werden muss. Wird alles richtig gemacht, muss vor der Schranke nicht einmal stehengeblieben werden und man kann sich ohne bremsen hindurchrollen lassen.

Wer den Aufkleber künftig nutzen möchte und einen entsprechenden Brief erhalten hat, begibt sich mit diesem zur Zentrale der Stadtwerke An der Limpurgbrücke 1. Nachdem die Registrierung und eine Aufnahme beziehungsweise Ergänzung der Daten erfolgt ist, wird ein Mitarbeiter den Aufkleber nach einer kurzen Reinigung der betreffenden Stelle mittig am oberen Rand der Windschutzscheibe aufbringen. Der ganze Vorgang dauert nur wenige Minuten.

Bildquelle: © Bernd Sterzl / Pixelio.de

Aufkleber – Entferner im Test: Welche Produkte wirklich ihr Geld wert sind

290478_web_R_K_B_by_derateru_pixelio.de (2)Aufkleberentfernung schnell, rückstandslos und ohne Kraftaufwand – das versprechen die diversen Mittelchen, die im Handel erhältlich sind. Sie sind oft recht teuer und nicht alle halten das, was versprochen wird. Ärgerlich für den Verbraucher. Jetzt haben die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und die „Auto-Zeitung“ einen Test gemacht, welche Aufkleberentferner denn nun wirklich ihr Geld wert sind.

Das Ergebnis war in vielerlei Hinsicht überraschend. Testsieger wurde beispielswiese ein Mittel aus der unteren Preiskategorie. Der Aufkleberentferner von HG machte das Rennen. Für etwa 7 Euro gibt es eine Flasche mit 300 ml Inhalt. Das ist ein durchaus als günstig zu bezeichnendes Angebot. Als Urteil wurde ein „Empfehlenswert“ vergeben.

Dieses Prädikat erhielten auch acht weitere Produkte, die hauptsächlich wegen ihres Preises am Sieg vorbeischrammten. So gibt es unter anderem ein den Anforderungen gerecht werdendes Pumpspray von der Firma Nigrin, jedoch werden hier für 8 ml 6 Euro fällig. Fast doppelt so viel Inhalt wie die Flasche vom Testsieger weist zwar das Spray von Presto auf, die 500 ml kosten aber 12 Euro und sind damit (geringfügig) teurer.

Den 2. Platz sicherte sich der Meyer Chemie Problemlöser Aufkleber-Entferner. Auf den dritten Rang kam das Produkt von Caramba gefolgt vom Solvent 50 Etikettenlöser von Kontaktchemie. Der oben genannte Aufkleber-Entferner von Presto teilt sich den 4. Platz punktgleich mit dem professional Klebstoffentferner von Tesa. Dann kommt der Aufkleber-/Klebstoff-Entferner von Cleanextreme. Rang 8 und 9 belegen der Aufkleber und Kleberester Entferner von Mellerud sowie der Vignetten- und Kleber-Entferner von Nigrin. Damit sind alle Kandidaten mit dem Prädikat „Empfehlenswert“ beim Namen genannt. Ab dem 10. Platz folgen die „bedingt empfehlenswerten“ Produkte. Es sind der Würth Industrie Clean, der Wepos Aufkleber Entferner und der Etikettenlöser von Uhu.

Beurteilt wurden unter anderem die Dosierbarkeit, die Verteilbarkeit, die Verständlichkeit der Bedienungsanleitung, die Ergiebigkeit und der Geruch der verschiedenen Mittel. Bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses wurde auch auf die Ausstattung und eventuell mitgeliefertes Zubehör geschaut. Dazu gehören etwa Pinsel für ein leichteres Auftragen oder Sprührohre für mehr Präzision bei der Verteilung eines Sprays. Hier konnten Uhu, Caramba, Tesa und Solvent 50 Extrapunkte einfahren.

Größtes Augenmerk wurde allerdings auf die Wirksamkeit gelegt. Dafür wurden sowohl Aufkleber auf Autoscheiben als auch auf Motorhauben aufgeklebt und anschließend wieder entfernt. Vergeben wurden in dieser Kategorie maximal 200 Punkte. Die erreichte Punktzahl der empfehlenswerten Mittel lag zwischen 140 bis über 160 Punkte.

Unterschiede stellten die Tester bei der Wirksamkeit auf die Aufklebermaterialien fest. Österreichische Vignetten und deutsche Schadstoffplaketten ließen sich deutlich besser entfernen als die Mautaufkleber der Schweiz. Oberflächenschäden wurden nicht vermerkt. Dafür wurde das jeweilige Mittel ebenfalls auf den Dichtungsgummis der Türen und auf dem Armaturenbrett aufgetragen und nach einer 24-stündigen Einwirkzeit wieder entfernt.

Explizit weisen die Prüfer der GTÜ auf die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit hin. Egal, zu welchem Entferner gegriffen wird, die Bedienungsanleitung sollte unbedingt genau gelesen werden. Viele der Testprodukte sind mit Warnhinweisen versehen. Sie raten zum Beispiel zum Tragen von Schutzkleidung und –handschuhen während der Anwendung. Auch das Schützen von Augen und Gesicht wird für zahlreiche Mittel empfohlen. Die Gesundheitsgefahr dieser Mittel darf nicht unterschätzt werden. Dazu rät die GTÜ eindringlich.

Bildquelle: © derateru / Pixelio.de

Großen-Buseck hat seine Fußballstars auf Sticker gebannt

509368_web_R_K_B_by_Didi01_pixelio.de (2)Was Panini kann, können wir schon lange, dachte sich wohl der FC Großen-Buseck. Die Fußballer aus der hessischen Gemeinde in der Nähe von Gießen spielen in der Kreisoberliga oder sogar noch in der Jugend und trotzdem sind sie jetzt genau wie die Stars vom FC Bayern München oder der deutschen Nationalmannschaft auf Stickern zu sehen. Und dazu gibt es natürlich auch ein Sammelalbum, wo die Aufkleber fein säuberlich von den Sammlern auf dem jeweils vorgesehenen Platz eingeklebt werden.

Insgesamt 209 Sticker sind es geworden und die Nachfrage ist groß. Vor allem die Kinder sind begeistert. Das wundert nicht, denn schließlich sind sie ein Teil der Sammlung wie beispielsweise Sebastian Kummer, der das Tor der E-Jugend hütet. Aber auch der Clubpräsident Jörn Gärtner und die Geschäftsführerin Monika Gallo gehören zu den Motiven. Fast alle haben mitgemacht, nur bei wenigen Kindern und Jugendlichen haben die Eltern die Zustimmung verweigert. Bei den Mannschaften standen die Spieler von der ersten Männermannschaft bis hin zur G-Jugend vor der Kamera. Außerdem wurden die Trainer und die Verantwortlichen abgelichtet. Zu guter Letzt wurden noch Bilder von den bislang gewonnenen Preisen, dem Vereinswappen sowie dem Vereinsgelände geknipst.

Der FC Großen-Buseck ist der erste Verein in Hessen, der so eine Stickeraktion ins Leben gerufen hat, weiß Vereinspräsident Gärtner nicht ohne Stolz zu berichten. Die Idee hatte aber nicht der Verein, sondern Marketingfachfrau Maike Döring. Sie trug diese an den örtlichen Edeka-Markt heran und arbeitete dann gemeinsam mit jenem an der Realisierung. Der Markt ist exklusiver Vertreiber der Sticker samt Album. Nur dort stehen sie zum Kauf bereit.

Die Fotos für die Aufkleber schoss Döring selbst. Besonders beeindruckt war sie dabei von den jüngsten Vereinsmitgliedern. Die Fünf- und Sechsjährigen stellten sich einfach hin und lächelten in die Kamera, fertig waren die Aufnahmen. Mit der Produktion der Sticker und des Albums wurde ein Unternehmen aus Berlin beauftragt. Gedruckt wurden 500 Alben und 50.000 Sticker, die in Päckchen zu je fünf Bildern verkauft werden. Der Preis für ein Päckchen beträgt 80 Cent.

Sowohl der Fußballverein als auch der Supermarkt profitieren von der Aktion. Letzterer erhofft sich davon neue Kunden, ersterem kommen die Einnahmen aus dem Verkauf zu Gute. Darüber hinaus ist es für alle, die mitgemacht haben, eine tolle Erinnerung.

Noch etwa zwei Monate soll der Verkauf der Sticker vonstattengehen. Wer sein Album nicht voll bekommt, kann danach die fehlenden Bildchen einzeln erwerben. So wird sichergestellt, dass wirklich jedes Sammelalbum vollständig beklebt werden kann. Wie bei solchen Stickeraktionen üblich, wird ebenfalls rege getauscht. Es ist schon fast ein alltägliches Bild in Großen-Buseck. Jeder ist ständig auf der Suche nach fehlenden Stickern in seiner Sammlung. Ob an der Bushaltestelle oder beim Bäcker, das Sammelfieber ist allgegenwärtig und hat Groß und Klein gepackt.

Selbst über die Ortsgrenzen hinaus ist die Aktion bekannt geworden. Und Neider gibt es auch schon, wie die Reaktionen der Konkurrenz zeigen. Da wird es bestimmt bald den einen oder anderen Nachahmer geben. Das ist aber kein Problem für die Großen-Busecker. In ihrem Stickeralbum tummeln sich nur Spieler, die sie persönlich kennen. Unter diesem Gesichtspunkt bekommt die Sammelleidenschaft einen ganz anderen Reiz.

Bildquelle: © Didi01 / Pixelio.de

Ganz Wolfsburg greift VW mit einem Aufkleber unter die Arme

724599_web_R_K_B_by_Cynthia Vieider_pixelio.de (2)Die Wolfsburger wollen ihr momentanes Sorgenkind keinesfalls im Stich lassen und haben deshalb Aufkleber in Herzform mit dem VW-Logo in der Mitte kreiert. Die Idee dazu hatte der ortsansässige Optiker Ehme de Riese. Er ließ 10.000 Stück drucken. Diese waren bereits nach kurzer Zeit vergriffen. Und nicht nur die Wolfsburger sind an einem solchen Sticker interessiert: Der Urheber hat Anfragen aus ganz Deutschland. Bis nach Zwickau in Sachsen und Eisenach in Thüringen sind Aufkleber rausgegangen.

Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung (WAZ) beteiligt sich ebenfalls an der Aktion und ist von deren Erfolg überwältigt. Die VW-Fans geben sich in der Geschäftsstelle sozusagen die Klinke in die Hand, um einen der Aufkleber zu ergattern. Die Zeitung war es auch, die dem Ideengeber mit weiteren Gratisstickern aus seiner Verlegenheit half. Er wurde dort vorstellig, als seine eigenen Exemplare zur Neige gegangen waren.

Es scheint, als hätten alle VW-Anhänger nur darauf gewartet, ihren Lieblingsautokonzern unterstützen zu können. Die Aufkleber prangen auf Dienstwagen, Taxen und Privatfahrzeugen. VW ist der größte Arbeitgeber der Region und das soll so natürlich bleiben. Dafür wollen sich nicht nur die Wolfsburger einsetzen. Die Aktion ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden. Das Telefon in der WAZ-Geschäftsstelle klingelt jetzt noch häufiger als sonst. Sogar die Freiwillige Feuerwehr Fallersleben hat sich gemeldet und Aufkleber für ihre Fahrzeuge geordert. Der NDR bekundete bei de Riese gleichfalls sein Interesse an der Hilfsaktion. Der Sender will darüber im Fernsehen berichten. Damit der Optiker auf den Ansturm von Interessenten vorbereitet ist, will er mindestens 50.000 weitere Aufkleber drucken lassen.

Die WAZ hat zudem zu einer Fotooffensive aufgerufen. Jeder, der sich einen Aufkleber geholt hat, soll sich mit diesem ablichten und das Bild an die WAZ schicken. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Aufkleber auf einem Auto angebracht wurde, an einer Tür klebt oder irgendwo anders. Der Ort ist gleichfalls nebensächlich. Es muss nicht unbedingt Deutschland sein. Wer einen Urlaub plant und den Sticker für seinen Koffer haben möchte, kann beispielsweise ein vorm Hotel gemachtes Foto einreichen. Der künstlerischen Freiheit sind keinerlei Grenzen gesetzt. Die Bilder werden im Internet auf der Webseite der WAZ veröffentlicht.

Offensichtlich ist das Vertrauen in VW allerdings doch nicht in einem solchen Maß erschüttert, wie manche annehmen. Aktuell vermeldet die zweitstärkste Automarke der Welt eine steigende Zahl an Bestellungen. Nach eigenen Angaben sei diese sogar erst nach Bekanntwerden des Skandals gestiegen, zumindest in Deutschland. In Großbritannien hingegen sei die Order von Dieselfahrzeugen zurückgegangen.

Egal, wie sich der Absatz entwickelt, die Affäre wird das Unternehmen einiges an Geld kosten. Vor allem die Modellvielfalt mache es schwer, eine einheitliche Lösung zu finden. Vielmehr wird es mehrere tausend dieser geben, weil jedes Modell andere Ansprüche stellt. Eine große Herausforderung, die vordergründig technische Schwierigkeiten bereithält. Der Unterstützung der VW-Fahrer darf sich der Konzern allerdings gewiss sein. Sie werden sich ihrer treuen Gefährten nicht entledigen und sich auch in Zukunft sicher immer wieder für einen Volkswagen entscheiden.

Ab Anfang 2016 werden die Nachbesserungen an den betroffenen Fahrzeugen ausgeführt. Lediglich die Diesel mit 1,6-Liter-Hubraum kommen später dran. Sie benötigen neben Softwareanpassungen neue Bauteile, die voraussichtlich erst ab Herbst verfügbar sein werden.

Bildquelle: © Cynthia Vieider / Pixelio.de

Tierliebe Schweiz: Aufkleber sollen Haustiere retten

162404_web_R_K_by_Hans-Dieter Buchmann_pixelio.de (2)Im vergangenen Jahr bereicherten 31 Millionen Haustiere das Leben der Deutschen. Davon waren 11,8 Millionen Katzen, 6,8 Millionen Hunde und 2,38 Millionen Vögel. Ihre Besitzer bescherten dem Tierbedarfs- und Futtermittelhandel einen Umsatz von 4,44 Milliarden Euro. In der Schweiz und Österreich das gleiche Bild. Im Jahr 2007 gaben ¼ der Schweizer Haushalte einer Katze ein Zuhause. Die Hunde waren mit „nur“ 12 Prozent auf Platz 2. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig Haustiere in der heutigen Zeit sind.

Ob nun Partner-, Kindersatz oder geliebtes Familienmitglied, welches die ganze Familie beglückt, in den letzten Jahrzehnten hat sich die Rolle von Hund, Katze und Co enorm gewandelt. Vom Nutztier, das sich sein Futter als Bewacher und Ungeziefervernichter auf dem Hof hart verdienen musste, zum verwöhnten Liebling, der mit erlesenen Leckerbissen, Spielzeug und sonstigen Annehmlichkeiten nahezu überschüttet wird.

Umso schöner, dass die Schweiz nun auch im Brandfall an die Rettung der Vierbeiner denkt: In Genf wurden 30.000 Aufkleber an Tierbesitzer verteilt, die auf ein Tier oder mehrere Tiere in der Wohnung hinweisen sollen. Die Aufkleber wurden von der in Genf ansässigen Tierschutzorganisation Société genevoise pour la protection des animaux (SGPA) entwickelt. Auf das Engagement wurde die Genfer Regierung aufmerksam und gab den Druck der oben genannten Anzahl in Auftrag. Anschließend erfolgte die Verteilung der Sticker.

Der Feuerwehrverband zeigt ebenfalls bereits Interesse an der Aktion. Rückt die Feuerwehr zu einem Brand aus, seien so viele Informationen wie möglich für eine erfolgreiche Lebensrettung und Brandbekämpfung vonnöten. Dazu gehört auch die Mitteilung, wie viele Lebewesen sich im Gebäude befinden. Der Aufkleber wird an der Wohnungstür angebracht und informiert darüber, dass hier Haustiere leben.

Tiere zu retten erfordert eine andere Vorgehensweise als die Rettung von Menschen. Haben sie die Möglichkeit zur Flucht ins Freie, dann werden sie diese wahrnehmen. Gibt es allerdings kein Entrinnen, dann verkriechen sich die Tiere oft unter einem Bett oder der Couch. Damit verhalten sie sich erst einmal instinktiv richtig. Weil sie sich tief auf den Boden drücken, sind sie vor den entstehenden giftigen Gasen vorerst in Sicherheit. Jene ziehen nämlich nach oben. Gerettet werden müssen die Tiere trotzdem, denn es handelt sich lediglich um eine Überlebensstrategie für eine kurze Zeit. Sie schaffen sich damit aber ein Zeitfenster, mit welchem sie ihre Überlebenschancen deutlich erhöhen.

Bei der Feuerwehr steht der Mensch natürlich an erster Stelle. Dann richtet sich das Augenmerk auf Haustiere und zu guter Letzt erfolgt die Bergung von Sachwerten. Leider machen es die Tiere den Feuerwehrleuten oft nicht leicht. Sie sind verstört und ängstlich, statt aktiv zu werden und sich zu zeigen, bleiben sie lieber passiv und unsichtbar. Der Aufkleber an der Wohnungstür zeigt den Einsatzkräften, dass sich Tiere in der Wohnung befinden. Sie werden nun auch an solchen Stellen suchen, wo sich Tiere bevorzugt verstecken.

Ob sich der Aufkleber durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Als größtes Problem sieht Robert Schmidli, der Direktor des Schweizerischen Feuerwehrverbandes, die Finanzierung an. Nichtsdestotrotz will er den Aufkleber bei der nächsten Sitzung der Geschäftsleitung vorstellen. Der Schweizer Tierschutz STS äußerte sich zu der Idee ferner positiv. In Basel gibt es ein ähnliches Projekt in Form einer Notfall-Karte für Tierhalter. Stößt derartigen Personen etwas zu, gibt die Karte bekannt, dass ein Tier in der Wohnung wartet.

Bildquelle: © Hans-Dieter Buchmann / Pixelio.de

Falschparker in Berlin wehrt sich mit Aufkleber gegen Strafzettel

290983_web_R_K_by_erysipel_pixelio.de (2)Der Krieg zwischen Falschparkern und Ordnungshütern schwelt seit Jahrzehnten. An Schärfe nimmt er immer weiter zu. Längst sind es die Mitarbeiter der Ordnungsämter gewöhnt, beschimpft und mit obszönen Gesten bedacht zu werden. Sogar Prügel müssen sie stellenweise einstecken. Ein gefährlicher Job! Zur Verteidigung haben manche inzwischen stets Pfefferspray dabei. In Berlin hatte sich jetzt ein Autofahrer eine besonders dreiste Art ausgedacht, sein Fahrzeug vor einem Strafzettel zu bewahren. Da konnten die Ordnungshüter kein Auge mehr zudrücken. Vor einigen Tagen kam die Angelegenheit vor dem Amtsgericht Tiergarten zur Verhandlung. Doch nun erst einmal die Geschichte von Anfang an.

Tatort war die Berliner City West, genauer gesagt eine Parkgebührenzone in Charlottenburg-Wilmersdorf. Wie üblich waren die Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterwegs, um Falschparkern auf die Spur zu kommen. Lange brauchten sie nicht, bis das erste Auto in ihr Visier rückte. Einen Parkschein, der zum Parken auf jenem Platz berechtigte, fanden sie nicht vor. Dafür prangte unübersehbar ein Aufkleber daran mit der nicht gerade höflichen Aufforderung: „F… dich, Zettelpuppe“. Das konnten die Kontrolleure keinesfalls ignorieren.

Nicht nur diese selbst waren darüber erbost, auch Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD), in dessen Zuständigkeit das Ordnungsamt fällt, zeigte sich wenig erfreut. Dies sei kein Kavaliersdelikt. Die Ordnungsamtsmitarbeiter seien häufig Opfer von „verbalen Attacken“. Der Bezirk könne dies nicht tolerieren. So stellte die Behörde Strafanzeige gegen den Autobesitzer. Jene fand ebenfalls bei der Amtsanwaltschaft des Amtsgerichts Tiergarten ihre Zustimmung, sodass es nun zur Verhandlung kam. Das Gericht schloss sich der Meinung von Ordnungsamt und Amtsanwaltschaft an. Der Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 15 Euro, also insgesamt zur Zahlung von 600 Euro, verurteilt. Das Argument des Autofahrers, es hätte keine Beleidigung einer konkreten Person stattgefunden, fand kein Gehör. Vielmehr musste er sich darüber belehren lassen, dass sein Aufkleber eine „ehrverletzende Äußerung über alle mit der Parkraumüberwachung zuständigen Mitarbeiterinnen des Landes Berlin“ darstelle und daher eine Strafe bedinge.

Derartige Verfahren sind nicht neu. Auf der Webseite eines in der Landeshauptstad ansässigen Anwalts wurde vor einiger Zeit über ein ähnliches Verfahren berichtet, das jedoch offenbar eingestellt wurde. Dieses wurde vom Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten bearbeitet. Für solche Aufkleber muss man sich nicht einmal selbst einen Kopf machen, sie sind bei diversen Online-Händlern erhältlich. Ob man damit allerdings sein Auto schmücken sollte, ist angesichts der vorgenannten Geschichte fraglich.

Geldstrafen für Beleidigungen von Knöllchenverteilern ereilen übrigens auch Prominente. Diese Erfahrung machte beispielsweise Rapper Bushido Ende des Jahres 2011. Aus einem ursprünglichen Bußgeld in Höhe von 15 Euro wegen Falschparkens wurden satte 19.500 Euro und ein Monat Fahrverbot, weil er die Fassung verlor und dabei die Wörter „Bulle“, „Idiot“ und „Vollidiot“ verwendete. Da nutzte selbst der Promistatus nichts. Oder war es vielleicht einfach nur, weil es sich um einen „Wiederholungstäter“ handelte? Wenn es um Beleidigungen geht, ist Bushido kein unbeschriebenes Blatt. Er musste bereits diverse Geldstrafen zahlen. Im Mai 2009 hatte er bei einer Verkehrskontrolle zwei Polizisten als „Affe“ und „Hampelmann“ bezeichnet. Ein Jahr später wurde er dafür zu einer Geldstrafe von 10.500 Euro verurteilt. Also nichts daraus gelernt! Bleibt zu hoffen, dass sich der Berliner Autofahrer in Zukunft eines Besseren besinnt und anstelle von beleidigenden Aufklebern lieber ein wesentlich billigeres Parkticket ins Auto legt.

Bildquelle: © erysipel / Pixelio.de

Laptop Aufkleber bringen Schwung ins digitale Leben

609438_web_R_K_B_by_Jorma Bork_pixelio.de (2)Viele Bücher haben einen schicken Einband. Das Titelbild gibt einen Einblick in die Handlung des Buches. Spricht es den Betrachter an, dann greift er oft zu und kauft das Buch. Ähnlich ist es bei Zeitschriften. Aber warum kommen Laptops immer so bieder daher? Kann man diese nicht auch ansprechender gestalten? Für Macbooks gibt es jetzt Aufkleber, mit denen man genau das erreichen kann.

In letzter Zeit sieht man die Sticker immer häufiger. Schon beim Fahren mit der Bahn oder dem Bus fallen sie einem ins Auge. Die Kollegen bringen ihre damit verzierten Macbooks mit ins Büro. Und am Nachmittag im Café hat der nette junge Mann am Nachbartisch ebenfalls einen Laptop mit einem bunten Aufkleber versehen vor sich liegen.

Bei den Macbooks war bisher das einzige Gestaltungselement das Logo von Apple. Aber heute reicht das den Nutzern nicht mehr: Sie wollen Vielfalt erleben und sich mit ihrem Gerät von anderen Macbook-Besitzern abheben. So kann man dieses neuerdings nach ganz persönlichen Vorstellungen gestalten. Bei einigen Designs ist der Apfel immer noch der entscheidende Bestandteil, nur wird er jetzt wesentlich gefälliger dargestellt. Beliebt ist zum Beispiel ein Macbook-Sticker, auf dem Snoopy den angebissenen Apfel über einem Feuer grillt. Auf anderen Stickern ist der Apfel im Sinne von Wilhelm Tell als Zielobjekt zu sehen. Da wird eine Pistole auf den Apfel gerichtet, deren Projektil ihn durchbohrt. Den Ideen sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt. Eine andere Variante sind graue oder schwarze, flächige Aufkleber, die mit bunten Stickern verziert werden können.

Anregungen zur Aufklebergestaltung gibt es im Internet. Aber auch für eigene Designs ist ausreichend Platz. Man kann beispielsweise ein eigenes Foto als Aufkleber für sein Macbook machen. Das Erstellen von diesem ist auf der Seite des entsprechenden Anbieters absolut unproblematisch. In nur wenigen Schritten ist bei clickandprint.de der individuelle Laptop Aufkleber entworfen und in Auftrag gegeben. Ein solcher Aufkleber lässt sich ebenfalls gut als Geschenk verwenden. Möchte man seinen Partner oder seine Partnerin zum Geburtstag mit etwas ganz Besonderem überraschen, ist ein Laptop Aufkleber eine schöne Idee. Vielleicht soll dieser mit einem gemeinsamen Bild aus Kindertagen, vom Nachwuchs oder vom Haustier verschönert werden? Die Welt der digitalen Gestaltungsmöglichkeiten macht nahezu alles möglich. Sollte man sich als Schenkender unsicher sein, was das Motiv betrifft, ist ein Gutschein für einen solchen Aufkleber eine gute Wahl. Dann kann sich derjenige selber aussuchen, was ihm am besten gefällt.

Die Macbook-Sticker eignen sich nicht nur für eben jene. Auch Notebooks und Laptops lassen sich damit verzieren. Aufkleber mit originellen Designs gibt es für eine Vielzahl von Modellen. Entscheidend, ob der Laptop Aufkleber passt, ist einzig und allein die Größe desselben. Ein netter Nebeneffekt ist der optimale Schutz vor lästigen Schrammen und Dellen. Wenn das Gerät schon ziemlich mitgenommen aussieht, kann man mit einem Aufkleber die Spuren des Alltags ganz einfach unsichtbar machen. Gleichwohl lassen sich neue Geräte von Anfang an auf eine nicht alltägliche Art vor Schäden schützen.

Sollte man des alten Motivs überdrüssig geworden sein oder lieber doch wieder die Original-Optik seines Laptops bevorzugen, lassen sich die Aufkleber übrigens unproblematisch und rückstandslos entfernen.

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