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Vom Poster auf die Leinwand – diese Filme starten im Januar 2016

750761_web_R_K_B_by_Denise_pixelio.de (2)Den Anfang macht Leonardo diCaprio mit dem Abenteuerdrama „The Revenant – Der Rückkehrer“ am 7. Januar. Der Film kann bereits im Vorfeld mit guten Kritiken punkten. Er spielt in den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Trapper Hugh Glass, verkörpert von Leonardo DiCaprio, begibt sich auf eine Expedition. An seiner Seite Captain Andrew Henry, der von Domhnall Gleeson gespielt wird. Das Unternehmen dient der Erforschung des Missouri River. Allerdings droht es zu scheitern, als Glass in einem unachtsamen Moment von einem Grizzly angegriffen und schwer verletzt wird. Der Captain schwebt in Lebensgefahr und zu allem Überfluss kann er sich in dieser Situation nicht einmal auf seine Begleiter verlassen. Diese sind der Meinung, dass Glass keine Überlebenschance hat. So nehmen sie ihm kurzerhand seine Ausrüstung ab und ziehen weiter. Doch aller Vermutungen zum Trotz überlebt Glass und schwört all jenen, die ihn im Stich gelassen haben, blutige Rache. Er macht sich auf den Weg durch die eisige Bergwelt, kämpft weiter ums Überleben und um die Verwirklichung seiner Rachegelüste. Ob er es schaffen wird? Das können Filmliebhaber ab Anfang Januar in den deutschen Kinos herausfinden.

Scheinbar ist der Jahresanfang in den Kinosälen vorwiegend melancholisch angehaucht, denn die anlaufenden Filme stammen überwiegend aus dem Genre der Dramen. Ebenfalls am 7. Januar starten beispielsweise weiterhin „Conducta – Wir werden sein wie Che“, ein Drama um einen elfjährigen Jungen und seine drogenabhängige Mutter, und „Das Floß“, eine deutsche Tragikomödie. Ein seit längerem sehnsüchtig erwarteter Streifen kommt gleichfalls am 7. Januar endlich in unsere Kinos. Es ist das Drama „The Danish Girl“, über welches wir in unserem Blog schon einmal berichteten.

Ein Wiedersehen mit Bollywood-Star Shah Rukh Khan beschert uns der Film „Dilwale“. Jener beinhaltet aus allen Genres etwas. Er ist Drama, Actionkomödie und Tanzfilm zugleich. Die Handlung ist typisch für eine indische Produktion. Raj (Shah Rukh Khan) und Meera (Kajol) führen eine Beziehung wie aus dem Märchenbuch, doch der Schein trügt. Ihre Familien sind die ärgsten Feinde und der Konflikt zwischen beiden Parteien nimmt ständig an Intensität zu. Schließlich bricht der Kontakt vollends ab. Nach 15 Jahren begegnen sich Raj und Meera wieder. Das Feuer der Liebe lodert erneut auf und sie werden ein Paar. Da sie aber ihr Glück nicht allein genießen wollen, versuchen sie mit Gesang, Tanz und Lyrik ihre Familie gleichfalls zusammenzubringen. Schon das Poster zum Film dürfte Bollywood-Fans eine Gänsehaut auf den Rücken zaubern: Auf diesem sind Shah Rukh Khan und Kajol mit zurückgeneigten Köpfen und geschlossenen Augen kurz vor einem Kuss zu sehen. Das Knistern zwischen ihnen ist förmlich spürbar. Ein Poster, das Lust auf mehr macht.

Dem Übernatürlichen mit einem erschreckenden Bezug zur Gegenwart widmet sich der Horrorthriller „Unfriend“. Alycia Debnam-Carey spielt in diesem die auf dem Campus sehr beliebte Studentin Laura. Sie ist stolz auf ihre 800 Freunde auf Facebook. Eines Tages erhält sie eine Freundschaftsanfrage von der Außenseiterin Marina, verkörpert von Liesl Ahlers. Obwohl sie jene kaum kennt, nimmt Laura die Anfrage an und das Unheil nimmt seinen Lauf. Die junge Frau gerät in den Bann eines grausamen Fluches. Immer mehr von ihren Freunden sterben, während sie selbst einen Countdown von nur wenigen Tagen hat, um das Rätsel des Fluchs zu lösen.

Bildquelle: © Denise / Pixelio.de

„Spotlight“: Vom ungeduldig erwarteten Drama gibt es bisher nur Poster und Trailer

671776_web_R_K_B_by_Lars Berchten_pixelio.de (2)Am 25. Februar 2016 läuft in den deutschen Kinos das Drama “Spotlight” an. Der Film wird vor allem von Kritikern ungeduldig erwartet. Er beschäftigt sich mit einem hochbrisanten Thema: dem sexuellen Missbrauch von Kindern unter dem Deckmantel der katholischen Kirche. Das ist ein Thema, welches in der jüngsten Vergangenheit immer wieder in den Medien auftauchte und zu großer Empörung auf der ganzen Welt führte.

In „Spotlight“ geht es um die Enthüllung eines derartigen Missbrauchsfalles. Ort des Geschehens war beziehungsweise ist die US-amerikanische Stadt Boston. Dort wurde vor 25 Jahren ein Kind von einem katholischen Priester missbraucht. Obwohl der Fall öffentlich bekannt wurde, kam es niemals zu einer Haftstrafe oder ähnlichen Ahndung der offensichtlichen Straftat. Vielmehr sahen alle Menschen weg und schwiegen.

Eine Journalistin des „Boston Globes“ greift nun in der Gegenwart den Fall erneut auf und schreibt einen Artikel darüber. Sie weckt damit das Interesse des Chefredakteurs Marty Baron, gespielt von Liev Schreiber. Jener hat seinen Posten gerade neu angetreten und vermutet hinter der Geschichte mehr als in dem Artikel steht. Wie Recht er mit seinen Vermutungen hat, ahnt er zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Er beauftragt das Team von „Spotlight“ mit weiterführenden Recherchen. Dabei kommt Schreckliches ans Licht.

Das Recherche-Team setzt sich aus dem Spotlight-Chef Walter „Robby“ Robinson, verkörpert von Golden-Globe-Gewinner Michael Keaton, sowie dessen Mitarbeitern Michael Rezendes (Mark Ruffalo), Matt Carroll (Brian D’Arcy James) und Sacha Pfeiffer (Rachel McAdams) zusammen. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf eine Tragödie unglaublichen Ausmaßes. Die Zahl der Täter und Opfer ist weitaus größer als bisher angenommen. Immer wieder tauchen neue Namen und neue Gesichter auf.

Je tiefer die Journalisten in dieses Bienennest vordringen, umso schwieriger und gefährlicher wird es für sie. Gut bezahlte Anwälte versuchen, die Weste der katholischen Kirche reinzuwaschen und schrecken auch vor unlauteren Mitteln nicht zurück. Außerdem schweigen die meisten Opfer aus Angst vor möglichen Konsequenzen. Schließlich ist der Arm der Kirche lang. Das macht die Sache nicht einfacher für die Reporter, die längst nicht mehr nur aus reiner beruflicher Motivation die Angelegenheit verfolgen. Mittlerweile sind auch Gefühle wie Mitleid und Wut über die jahrelange Vertuschung der offensichtlich von der katholischen Kirche geduldeten Missstände im Spiel.

Der Film beschäftigt sich mit Macht und Vertrauen, mit dem Ausnutzen von letzterem, und mit dem christlichen Glauben, unter dessen schützendem Mantel scheinbar auch Unrecht zu Recht wird. Regie führte Tom McCarthy. Der Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler kann bereits auf eine ganze Reihe von Erfolgen verweisen. Der bisher erfolgreichste Film, für den McCarthy selbst das Drehbuch schrieb und anschließend im Regiestuhl Platz nahm, ist die mehrfach preisgekrönte Tragikomödie „Station Agent“ aus dem Jahre 2003. Für das international erfolgreiche Drama „Million Dollar Arm“ aus dem Jahre 2014 schrieb er gleichfalls das Drehbuch. Der Film spülte den US-amerikanischen Kinos gleich am Startwochenende über 10 Milliarden Dollar in die Kassen.

Bleibt zu hoffen, dass „Spotlight“ mit einem ähnlich guten Ergebnis punkten kann. Die Handlung des Films sowie die bisher erschienen Poster und Trailer machen jedenfalls berechtigte Hoffnung. Das Thema ist gleichfalls gut gewählt und auch die Besetzung lässt nichts zu wünschen übrig. Liebhaber schonungsloser Aufdeckung und Kritiker des Systems sollten auf alle Fälle auf ihre Kosten kommen.

Bildquelle: © Lars Berchten / Pixelio.de

Das Warten hat ein Ende: Poster zu „Star Wars 7“ endlich da!

250150_web_R_K_by_Clemens Mirwald_pixelio.de (2)Am 17. Dezember 2015 soll es soweit sein: Die Macht wird in den Kinos erwachen. Die Fans von „Star Wars“ wissen genau, was damit gemeint ist. An diesem Donnerstag läuft “Star Wars 7: Das Erwachen der Macht” in den deutschen Kinos an. Ein Datum, das seit Monaten von eingefleischten Fans herbeigesehnt wird. Doch noch heißt es warten. Wir schreiben erst Oktober. Es sind also noch fast zwei Monate, bis „Star Wars“ wieder in den Kinos Einzug hält. Damit die Wartezeit nicht allzu lange wird, gab es nun das offizielle Kino-Poster zum Film. Auch ein neuer Trailer wurde angekündigt.

In den letzten Monaten gab es des Öfteren verschiedene Plakate zum Film zu sehen. Nun aber soll es sich um die finale Version handeln. Das Poster offenbart natürlich nichts von der Handlung des Films. Stattdessen rückt es die Mitwirkenden in den Fokus. So sind Harrison Ford als Han Solo, Peter Mayhew als Chewbacca und viele andere darauf abgebildet. Eins wird aber sehr schnell ins Auge fallen: Der Bekannteste von allen, nämlich Luke Skywalker (Mark Hamill), fehlt. Dafür ziert ein Raumschiff das Poster, welches nur allzu deutlich an den Todesstern der letzten Episode erinnert. Was ist geschehen? Wird Luke Skywalker im siebten Teil etwa gar nicht mitspielen? Schließlich lief bei den Dreharbeiten längst nicht alles glatt.

Han Solo brach sich – Gerüchten zufolge ausgerechnet in seinem eigenen Schiff – den Knöchel. Daraufhin musste der Drehplan geändert werden und es kam zu einer zweiwöchigen Pause in der Produktion. Zu allem Übel wollte Regisseur J. J. Abrams dem eingeklemmten Harrison Ford zu Hilfe eilen und brach sich dabei den vierten Lendenwirbel. Während sein Schauspieler nach wenigen Wochen wieder im Einsatz war, musste Abrams monatelang eine Rückenstütze tragen. Das machte die Arbeit für ihn nicht unbedingt leichter. Der geplante Starttermin konnte dennoch gehalten werden.

Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zum fertigen Film war das Austauschen der Drehbuchautoren. Zwar schrieb Michael Arndt eine Fassung des Drehbuchs, doch wurde es später noch einmal umgeschrieben. Abrams entschuldigte den Austausch von Arndt gegen Lawrence Kasdan (jener wirkte bereits an den Büchern zu Episode 5 und 6 mit) mit Zeitnot. Die siebte Episode sollte anfangs im Sommer 2015 fertig sein. Durch das länger dauernde Schreiben des Drehbuchs musste der Termin aber auf den Winter verschoben werden. Warum Arndt, obwohl er schon eine Fassung geschrieben hatte, dennoch ausgetauscht wurde, bleibt im Dunkeln. Die angebliche Zeitnot wurde als offizieller Grund angegeben, vermutet wird allerdings etwas Anderes.

Nichtsdestotrotz fehlt Luke Skywalker auf dem Poster und das Geheimnis über dessen Verbleib wird in den Inhaltsangaben zum Film ebenfalls nicht gelüftet. Dass er mit dabei ist, geben lediglich die Informationen über die Besetzung bekannt. Aufschluss könnte der in der Nacht von Sonntag (25.10.) auf Montag (26.10.) veröffentlichte Trailer geben. Er feierte seine Premiere in der Halbzeitpause des Spiels zwischen den New York Giants und den Philadelphia Eagles. Mittlerweile dürfte er im Internet frei verfügbar sein.

„Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ ist der erste Teil, der dritten Trilogie von „Star Wars“. Für Fans sicher ein absolutes Muss. Der Film spielt ungefähr 30 Jahre nach der „Rückkehr der Jedi-Ritter“.

Bildquelle: © Clemens Mirwald / Pixelio.de

Das Historiendrama „Die Frau in Gold“ wartet mit einem exklusiven Poster auf.

184114_web_R_K_by_VivitoArt_pixelio.de (2)Am 4. Juni 2015 kommt der Film „Die Frau in Gold“ in die Kinos. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Gemälde: die „Goldene Adele“ von Gustav Klimt. Das Porträt im Jugendstil zeigt die Salondame Adele Bloch–Bauer. Klimt hatte einst das Bild gemalt und anschließend der Familie Bloch geschenkt. Die Blochs waren jüdischer Herkunft und lebten in Wien. Als die Nationalsozialisten 1938 in der Stadt einmarschierten, ereilte sie das Schicksal vieler Juden: Gustav Bloch, im Film verkörpert von Allan Corduner, und seine Großfamilie werden enteignet. Die Nazis vereinnahmen die wertvolle Kunstsammlung der Familie und vertreiben sie anschließend aus der Stadt. Blochs Tochter Maria Altmann, gespielt von Helen Mirren, wandert in die USA aus und findet dort eine neue Heimat.

Rund 50 Jahre später beschließt sie, das rechtmäßige Hab und Gut ihrer Familie zurückzuholen. Vor allem das wertvolle Gemälde „Goldene Adele“ will sie wieder in den Besitz ihrer Familie bringen. Dafür tritt sie Ende der 1990er-Jahre die Reise von ihrem jetzigen Wohnort Los Angeles nach Wien an. Lange Zeit hatte es Altmann als Jüdin und Überlebende des Holocaust nicht gewagt, nach Österreich zurückzukehren. Zahlreiche Mitglieder ihrer jüdischen Familie fielen damals dem Holocaust zum Opfer. Nun, als mittlerweile alte Frau, fühlt sie sich stark genug, um ihr Recht und das ihrer Familie zu kämpfen.

Die „Goldene Adele“ befindet sich inzwischen im Besitz des Staates Österreich und wird von ihm im Schloss Belvedere ausgestellt. Gemeinsam mit dem Anwalt Randol Schoenberg, dargestellt von Ryan Reynolds, geht sie gegen die Regierung von Österreich vor, um das Bild endlich wieder seinen rechtmäßigen Eigentümern zuzuführen. Aber nicht nur dieses Kunstwerk findet sie in ihrer früheren Heimat wieder: Auch andere Bilder der Bloch´schen Kunstsammlung haben Österreich nicht verlassen und sind in diversen Galerien des Landes verstreut anzutreffen.

Natürlich ist das Land nicht bereit, freiwillig auf seine wertvollen Kunstschätze zu verzichten. So bleibt Maria Altmann nichts anderes übrig, als den österreichischen Staat mit Hilfe ihres Anwalts zu verklagen. Es beginnt ein zähes Ringen um die Gemälde und es wird ein langwieriger Prozess mit jahrelangen Verhandlungen.

Ein Poster zum Film wurde vor Kurzem veröffentlicht, Anfang Juni läuft es in den Kinos an. Regie führte Simon Curtis. Während Helen Mirren für die Darstellung der gealterten Maria Altmann gewonnen werden konnte, ist Katie Holmes als Maria in jungen Jahren zu sehen. Der Maler Gustav Klimt wird von keinem Geringeren als Moritz Bleibtreu gespielt.

Diese Starbesetzung verspricht einen schauspielerischen Hochgenuss, der ebenfalls in die Tiefe geht. Alle Darsteller haben sich bereits als Charakterdarsteller einen Namen in der Filmszene gemacht. Genau jener ist bei solch einem sensiblen Thema wie Holocaust und NS-Raubkunst unverzichtbar. Dass dieses nach wie vor aktuell ist, beweist der Fall des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt einmal mehr. Vielen Menschen ist unter dem Regime der Nazis unermessliches Leid zugefügt wurden. Als wäre dies nicht schon genug, wurden sie auch noch ihres Eigentums beraubt und müssen Jahrzehnte nach dem Unrecht um den ihnen zustehenden Besitz kämpfen.

Der Film „Die Frau in Gold“ basiert auf einer wahren Geschichte. Die „Goldene Adele“ gilt als eines der bedeutendsten Werke des Wiener Jugendstils. Zu sehen ist es in der New Yorker „Neuen Galerie“.

Bildquelle: © Vivito Art / Pixelio.de

Ein Poster gab es schon 2010 – jetzt endlich im Fernsehen: „Nackt unter Wölfen“

327817_web_R_K_by_Paul Marx_pixelio.deDie DEFA-Verfilmung „Nackt unter Wölfen“ nach der gleichnamigen Romanvorlage von Bruno Apitz aus dem Jahre 1963 ist bis heute ein Klassiker der Filmgeschichte. Der Roman war das erste Buch des 1979 gestorbenen Schriftstellers und sogleich sein erfolgreichstes. Es wurde in 30 Sprachen übersetzt und verhalf ihm zu weltweitem Ruhm. Lange Jahre gehörte das Buch zur Pflichtlektüre an deutschen Schulen. Es stellt einen Teil deutscher Geschichte dar, der zwar immer weiter zurückliegt, dennoch aber bei den neuen Generationen nie in Vergessenheit geraten darf. Für den Film war Bruno Apitz nicht nur als Drehbuchautor tätig, er stellte auch sein schauspielerisches Talent unter Beweis.

Inhalt des Buches und des Films ist das wohl größte Verbrechen, was jemals an der Menschheit verübt wurde: die Judenverfolgung durch die Nazis. Apitz war selbst davon betroffen. Er war von 1936 bis 1945 Häftling im berüchtigten Konzentrationslager Buchenwald. Sein Buch greift die Geschichte eines dreijährigen Jungen auf, der in einem Koffer in das KZ geschmuggelt wird. Sie spielt vom Februar bis April 1945, also in einem Zeitraum, wo vom Westen her die Hoffnung auf Frieden und Freiheit nahte. Dies war vielleicht der Grund dafür, dass einige der Häftlinge sich zusammentaten, um den Jungen vor dem sicheren Tod zu bewahren. Unter den damaligen, widrigen Umständen im Konzentrationslager ein einzigartiges Beispiel für Zusammenhalt und Freundschaft. Denn die Entscheidung, den Jungen zu schützen, bringt auch die Häftlinge in große Gefahr. Es droht nicht nur dem Kind der Tod, sondern auch allen, die sich um dessen Wohlergehen kümmern.

Der Roman orientiert sich am Leben vom Stefan Jerzy Zweig. Er war es, der im Alter von drei Jahren in das KZ Buchenwald kam. Für die Häftlinge wird der kleine Junge zum Sinnbild für das Überleben. Er führt ihnen vor Augen, wofür es sich lohnt zu leben, Kraft zu schöpfen und niemals aufzugeben. „Nackt unter Wölfen“ ist ein Film, in dem die Menschlichkeit über allem triumphiert. Es ist aber auch ein Film, der schonungslos über die Zustände in den von den Nazis aufgebauten Lagern berichtet.

Mitte April 2014 begannen die Dreharbeiten für die Neuverfilmung. Schon im Frühjahr 2010 war diesbezüglich ein Poster erschienen. Nun hat das Warten endlich ein Ende. Gedreht wurde unter anderem auf dem Boden des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Im Film wurden viele Szenen originalgetreu nachgestellt. Sie sind erschreckend authentisch und bringen die Gräueltaten der Deutschen im Zweiten Weltkrieg wieder in frische Erinnerung. Regie führte Philipp Kadelbach. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Stefan Kolditz. Er nutzte den Originalroman von Bruno Apitz als Vorlage. Kadelbach erklärt über seine Motivation, diesen Film in Angriff zu nehmen: “Gereizt hat mich das Projekt, weil das exzellente, differenzierte Drehbuch von Stefan Kolditz die Geschichte aus einem neuen Blickwinkel erzählt. Der Film erlaubt dem Betrachter nur wenige kurze Augenblicke des Glücks, welche den Schmerz noch unerträglicher machen.” Zudem unterstützten Zeitzeugen und umfangreiche geschichtliche Recherche die Entstehung des Films.

Bis Juni 2014 wurde in Tschechien und Mitteldeutschland gedreht. Am 1. April 2015 feiert die Neuauflage von „Nackt unter Wölfen“ um 20:15 Uhr im Ersten ihre Premiere. Die Zuschauer dürfen sich auf eine hochkarätige Besetzung freuen. Beispielsweise sind Florian Stetter als „Pippig“, Peter Schneider als „Höfel“ und Robert Gallinowski als „Kluttig“ zu sehen. Das Einschalten dürfte sich auf jeden Fall lohnen.

Bildquelle: © Paul Marx / Pixelio.de

And the oscar goes to…! – Vom Poster auf die Leinwand und mit dem Oscar geehrt

260919_web_R_K_B_by_Alexandra Bucurescu_pixelio.deNicht nur die Schauspieler, die wir in den erstmalig zum Oscar präsentierten Filmen bewundern dürfen, sind Künstler unserer Zeit. Es sind auch diejenigen, die die Poster zu diesem Event beziehungsweise den nominierten Filmen gestaltet haben. Äußerst kreative Köpfe bringen den Film, seine Handlung und die Darsteller mit ihrem Poster auf den Punkt.

Erst vor einigen Tagen fand die 87. Verleihung des Oscars im „Dolby Theatre“ in Los Angeles statt. Alles, was im Filmgeschäft Rang und Namen hat, war selbstverständlich anwesend. In der Königsdisziplin „Bester Film“ konnte sich „Birdman“ gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Das etwas andere Poster zum Film gestaltete der Popart-Künstler Odes Roberts. Zu sehen ist ein Mann mit Maske, der unverkennbar den Superhelden „Birdman“ darstellt. Wir hatten über den Film schon einmal in unserem Blog berichtet. Es ist der Streifen, der vom Darsteller des verblassenden Superhelden „Birdman“ handelt und der auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist. Der Film fährt mit einer Reihe bekannter Stars auf. Die Hauptrolle wurde mit Michael Keaton besetzt, in weiteren Rollen sind Edward Norton, Emma Stone, Naomi Watts und Lindsay Duncan zu sehen.

Ein völlig anderes Genre greift der Film „American Sniper“ von Clint Eastwood auf. Auch er wurde für die Oscars hoch gehandelt, schnitt allerdings verhältnismäßig schlecht ab. Während „Birdman“ vier der begehrten Trophäen, darunter die für den besten Film, konnte „American Sniper“ die Jury lediglich in der Kategorie „Tonschnitt“ überzeugen. Diese ist wenig prestigeprächtig und kaum dazu geeignet, den Oscarpreisträger in der Erinnerung zu behalten. Vielleicht ist es ja das Poster von Kathy Cho? Dafür ließ sie sich vom Collage Stil des Künstlers Richard Hamilton inspirieren. Er war ein Meister der „Multi-Anspielungen“, fügte Bilder aus verschiedenen Lebensbereichen zu aussagekräftigen Collagen zusammen. Wie geschaffen für „American Sniper“, einen Film voller Gegensätze.

Jener rückt ein aktuelles Thema in den Fokus. Ein Mann, der aus dem Irakkrieg zurückkehrt und hofft, sein altes Leben wieder vorzufinden. Nach Hause zu seiner Frau kommt ein gesundheitlich unversehrter Mann, jedoch mit einer zerstörten Seele, der krampfhaft versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen. Schnell stellt sich heraus, dass es dieses Leben so nicht mehr gibt. Ein Film ohne Happy End, denn am Schluss stirbt der tragische Held, der vom Mitregisseur Bradley Cooper verkörpert wird. Er war ebenfalls als bester Hauptdarsteller nominiert, musste hier allerdings

Eddie Redmayne für seine Rolle als Stephen Hawking in “Die Entdeckung der Unendlichkeit” den Vortritt lassen.

Als beste Hauptdarstellerin wurde Julienne Moore in „Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ gekürt. Eine weitere Nominierte war hier Reese Witherspoon. Der beste Dokumentarfilm wurde die Verfilmung des Lebens von Edward Snowden „Citizenfour“. In den kreativen Kategorien sahnte “Grand Budapest Hotel” ab: Der Oscar für die beste Filmmusik, das beste Produktionsdesign, das beste Make-up/die beste Frisur und das beste Kostümdesign gingen an diesen Film. Damit ist er genauso erfolgreich wie „Birdman“. Der Ruhm ist für diesen Streifen allerdings größer, schließlich war er der große Gewinner in den Top-Kategorien.

Einer der Verlierer war auch „The Imitation Game“. Der Film gehört zu den mit großer Spannung erwarteten Filmstarts in 2015. Bei der Oscarverleihung konnte er sich lediglich über den Preis für das beste adaptierte Drehbuch freuen.

Bildquelle: © Alexandra Bucurescu / Pixelio.de

Eben noch auf einem Poster, jetzt auf dem Roten Teppich in Berlin

690777_web_R_K_B_by_Petra Bork_pixelio.deNoch bis zum 15. Februar befindet sich die Hauptstadt im Ausnahmezustand. Staralarm an allen Ecken und Enden. Wenn die Berlinale ihre Pforten öffnet, lassen sich die Stars nicht lange bitten. Bereits zum 65. Male ist dies nun der Fall. Der Jury steht in diesem Jahr der US-amerikanische Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Darren Aronofsky vor. Er arbeitete unter anderem schon mit Mickey Rourke, Russell Crowe und Hugh Jackman zusammen. Eines seiner bekanntesten Werke ist der Psychothriller „Black Swan“, wofür Aronofsky sogar für einen Oscar nominiert wurde. Aktuell stehen allerdings andere Filme mit hochkarätiger Besetzung im Fokus.

Am vergangenen Sonntag waren sogar gleich zwei Oscar-Preisträger anwesend, um ihren neuen Film vorzustellen. Natalie Portman und Christian Bale spielen die Hauptrollen in „Knight of Cups“. In dem Film geht es um einen Hollywoodschauspieler, der auf der Suche nach seiner Identität ist. Handlungsort ist Los Angeles, das ideale Pflaster für einen gekonnten Spagat zwischen Schauspielerei und dem realen Leben. Regie führte Starregisseur Terrence Malick, der 2011 mit „Tree of life“ von sich reden machte. Sowohl Darsteller als auch Regisseur hoffen natürlich, mit ihrem Streifen einen der begehrten Preise abzusahnen.

Zwar gibt es genug Trophäen in Berlin abzustauben, aber es gibt auch zahlreiche Bewerber dafür. Der begehrteste Preis ist natürlich der „Goldene Bär“. Er ist seit 1951 die wichtigste Auszeichnung der Berlinale. Bewerben können sich dafür nur Filme, die in den letzten zwölf Monaten vor Beginn der Internationalen Filmfestspiele produziert wurden. Diese dürfen zudem weder außerhalb ihres Produktionslandes, noch auf einem anderen Festival aufgeführt worden sein. „Knight of Cups“ gehört ebenso dazu wie „Love and Mercy“ mit Elizabeth Banks, die in einem eleganten, roten Abendkleid über den Teppich schwebte. Mit dem Streifen wurde das Leben von Beach Boy Brian Wilson verfilmt. Jener fand sich anlässlich der Filmpremiere sogar höchstpersönlich mit seiner Gattin Melinda Ledbetter in Berlin ein. Anwesend war auch Schauspieler Paul Dano, der den jungen Wilson verkörpert. Banks übernahm an dessen Seite die Rolle von Melinda Ledbetter.

Eine der ersten Auszeichnungen in diesem Jahr bekam die britische Schauspielerin Maisie Williams überreicht. Sie ist in der Serie „Game of Thrones“ als Arya Stark zu sehen und wurde in Berlin zu einem der „European Shooting Stars 2015“ gewählt. Der fünfte und sechste Tag der Berlinale, der 9. und 10. Februar, standen allgemein ganz im Zeichen der Serien. Hier ging Branchenprimus Netflix keine Kompromisse ein und brachte gleich mehrere neue Produktionen an den Start.

Das Rennen um den Bären findet in diesem Jahr sogar mit deutscher Beteiligung statt. Andreas Dresen hofft mit seiner Verfilmung „Als wir träumten“ auf die Verleihung der begehrten Trophäe. Aber die Konkurrenz schläft nicht: Weitere Anwärter in dieser Kategorie sind die schwarze Komödie „Body“ vom polnischen Produzenten Malgorzata Szumowska sowie das in Chile produzierte, kirchenkritische Drama „The Club”.„Als wir träumten“  ist übrigens eine chaotische Geschichte aus der Wendezeit, die zugleich einen düsteren, aber auch poetischen Touch hat.

Direkt vom Poster scheint Robert Pattinson nach Berlin geeilt zu sein. Er stellt diesmal eine äußerst reale Figur dar. Pattinson verkörpert im Film „Life“ von Regisseur Anton Corbijn den Fotografen Dennis Stock. Jener lernte 1955 den legendären James Dean (gespielt von Dane DeHaan) kennen. Corbiijn lässt mit seinem Film Dean noch einmal lebendig werden und macht sich damit zu Recht Hoffnung auf eine Auszeichnung.

Bildquelle: © Petra Bork / Pixelio.de

Filmstarts 2015 Teil 2: Auch auf diese Filme machen bisher nur Poster Lust

644107_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de„The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“, „Fifty Shades of Grey“ und „Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel“ stellen die Top 3 der am sehnsüchtig erwarteten Filme 2015 dar. In unserem letzten Blogbeitrag haben wir die Filme näher vorgestellt. Allerdings sind die drei Streifen natürlich nicht die Einzigen, die uns in diesem Jahr neu auf den Kinoleinwänden erwarten.

Am 29. Januar startet „Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“. Die Tragikomödie hat bereits im Vorfeld gute Kritiken erhalten und dürfte somit eine Empfehlung wert sein. Von „brillant inszeniert“, „vor Spott beißender Satire“, „tragischem Künstlerdrama“ und „schonungslos schwarzer Komödie mit fantastischen Schauspielern“ ist in der Presse die Rede.

Im Mittelpunkt steht die Person des Riggan Thomson, gespielt von Michael Keaton. Er hatte einst glanzvolle Zeiten als Darsteller des Superhelden Birdman, doch nun neigt sich seine Karriere unverkennbar dem Ende zu. Thomson kann sich damit nicht abfinden. Also will er selbst ein Theaterstück für den Broadway inszenieren und damit beweisen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Kurz vor der Premiere hat der Hauptdarsteller einen Unfall und damit beginnt das eigentliche Drama. Zwar findet Thomson schnell einen Ersatz in Mike Shiner, verkörpert von Edward Norton, in dessen Brust wohnen allerdings zwei Seelen. Einerseits ist Shiner ein exzellenter Schauspieler, andererseits gehören aber auch cholerisch und exzentrisch zu seinen Charaktereigenschaften. Obendrein macht sich der Darsteller zudem an Sam (Emma Stone), die Tochter von Thomson, ran. Jene wiederum kommt gerade frisch aus einem Drogenentzug.

Die Situation verbessert sich nicht gerade durch das ständige Einmischen von Thomsons Freundin Laura (Andrea Riseborough) und seiner Ex-Frau Sylvia (Amy Ryan). Während Laura behauptet, von Thomson schwanger zu sein, hat Sylvia die Gabe, immer im ungünstigsten Moment aufzutauchen und Öl ins Feuer zu gießen. Im Leben des Regisseurs herrscht Chaos pur und er versucht verzweifelt, Ordnung hineinzubringen. Das geschieht zum Teil mit einer gewissen Komik, zum Teil regen die Geschehnisse den Kinobesucher zum Nachdenken an.

Eins der Poster zum Film scheint genau die Lage aufzugreifen, in der sich der Hauptdarsteller befindet. Darauf zu sehen ist Michael Keaton, der im Hochhausdschungel des New Yorker Broadways seinen Blick gen Himmel richtet und scheinbar fest einen Punkt anvisiert, den er erreichen möchte. Seine Füße haben – ganz in Superheldenmanier – bereits vom Boden abgehoben. Vielleicht soll aber auch eine Flucht symbolisiert werden? Vielleicht möchte Thomson seinem chaotischen Leben entfliehen und schlüpft dafür in seine Superheldenrolle, die ihm über Jahre hinweg Ruhm und Anerkennung garantierte?

Die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verlaufen in „Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ fließend. Wer genauer hinsieht und sich auf den Film einlässt, entdeckt Parallelen zum Leben und Arbeiten in Hollywood. Unverkennbar übt Regisseur Alejandro González Iñárritu Kritik am System. Der Mexikaner machte durch Filme wie “Babel” und “21 Gramm“ auf sich aufmerksam und wird nicht selten als Meisterregisseur bezeichnet. Mit „Birdman“ dürfte er wieder einmal bewiesen haben, dass er diesen Titel zu Recht trägt.

Natürlich darf ebenfalls die Leistung von Michael Keaton nicht vernachlässigt werden, der sich als Darsteller von „Batman“ natürlich bestens im Superheldengenre auskennt. In „Birdman“ gewährt er einen Blick hinter die Kulissen und zeigt das Leben eines Superhelden, wenn dieser sein Kostüm ausgezogen hat. Eine interessante und zugleich unterhaltsame Mischung für einen kurzweiligen Kinofilm!

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Die Filmstarts 2015 – schon seit letztem Jahr auf Poster und nun bald im Kino

714249_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deDas Kinoprogramm des neuen Jahres zeigt gleich zu Beginn ein Schmankerl, auf das viele Cineasten lange gewartet haben dürften. Am 22. Januar ist Filmstart von „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“. Das Drama mit historischem Bezug spielt im Zweiten Weltkrieg. Alan Turing (Benedict Cumberbatch) ist Student an der bekannten Cambridge-Universität. Hier entfaltet der brillante Mathematiker sein volles Potenzial und entwickelt sich schnell zu einem führenden Denker in seinem Heimatland. Seine Theorien zu Rechenmaschinen erregen Aufmerksamkeit und das vor allem beim britischen Geheimdienst. Turing wird Mitglied einer geheimen Gruppe, der weiterhin Hugh Alexander, gespielt von Matthew Goode, und Joan Clarke, gespielt von Keira Knightley, angehören. Gemeinsam versuchen sie, den Verschlüsselungsapparat Enigma zu knacken. Ziel ist das Sammeln von kriegsentscheidenden Informationen. Die Operation steht unter der Leitung von Stewart Menzies, in Gestalt von Mark Strong und Commander Denniston, dessen Rolle von Charles Dance übernommen wurde. Während das Rätsel um Enigma gelüftet wird, bleibt es um die Hauptfigur rätselhaft. Es mangelt dem für acht Oscars nominierten Film weder an Spannung noch an Tiefgang. Obgleich die Gruppe und ihr Ziel im Vordergrund zu stehen scheinen, geht es doch hauptsächlich um die Figur des Alan Turing. Ein Film, der eine interessante Geschichte um ein wahres Ereignis aufgreift.

Mindestens ebenso sehnsüchtig wird „Fifty Shades of Grey“ erwartet. Der Film startet am 12. Februar in den Kinos, aber bereits im letzten Jahr erregte das erotische Drama die Gemüter. Schon das Poster weckt Begehrlichkeiten. Inhalt des Films ist eine nicht alltägliche Liebesgeschichte, in der auch Gewalt kein Fremdwort ist. Die unbefleckte Literatur-Studentin Anastasia Steele, gespielt von Dakota Johnson, führt mit dem aufstrebenden Unternehmer Christian Grey, gespielt von Jamie Dornan, für ihre Universitätszeitung ein Interview durch. Grey begegnet der jungen Frau mit Arroganz und Anzüglichkeit. Ein schwieriges Unterfangen für die Studentin: Einerseits weiß sie mit der Art des Mannes nicht recht umzugehen, andererseits übt er eine große Faszination auf sie aus. Auch Grey entdeckt sein Interesse an Steele und nach nicht allzu langer Zeit beginnen die Beiden eine Affäre. Diese ist geprägt von Angst und Liebe, von Einschüchterung und Zuneigung. Stets hat der Milliardär das Sagen, dennoch gibt er geheime Seiten von sich preis und lüftet gegenüber der jungen Anastasia die dunklen Geheimnisse seines Lebens. Die Studentin dagegen entdeckt ungeahnte Seiten an sich, die Fesselspiele und Peitschenhiebe mit einschließen.

Ab 22. Januar kommen ebenfalls die Liebhaber von Horrorthrillern auf ihre Kosten. Der Film „Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel“ erinnert anfangs an den Filmklassiker „Jumanji“. Die Teenagerin Debbie (Shelley Hennig) findet bei sich zuhause ein Brettspiel mit dem Namen „Ouija“. Angeblich kann man mit diesem Kontakt zu der Welt der Toten aufnehmen. Als sich Debbie allerdings nicht an die Spielregeln hält und allein spielt, steht sie unversehens selbst an der Schwelle zum Totenreich: Das Spiel zwingt sie zum Selbstmord. Ihre Freundin Elaine (Olivia Cooke), deren Schwester Sarah (Ana Coto) und ein paar Freunde wollen sich nicht mit Debbies plötzlichem Tod abgeben. Über das Spielbrett versuchen sie, mit ihr zu sprechen, um ihrem Tod auf den Grund zu gehen. Damit lösen sie eine Kettenreaktion des Bösen aus, deren Tragweite sie erst später begreifen. Sie sind nun in der Pflicht, den Fluch wieder zu bannen.

Im Kinojahr 2015 wird also wieder für jeden etwas dabei sein. Wir werden in unserem Blog regelmäßig über neue Filmstarts berichten.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Robin Williams das letzte Mal „Nachts im Museum“ und auf einem Poster

503810_web_R_K_by_Alfred Krawietz_pixelio.deHollywoodschauspieler und Oscar-Gewinner Robin Williams war ein Spaßvogel, zumindest vor der Kamera. Das wird in seinem letzten Film, der jetzt in den Kinos angelaufen ist und vorab durch einige Poster angekündigt wurde, wieder einmal deutlich. „Nachts im Museum 3 – Das geheimnisvolle Grabmal“ ist der dritte Teil der erfolgreichen Komödientrilogie. Ort der Handlung ist ein Museum, in dem sich Nachtwächter Larry Delay (Ben Stiller) mit lebendig gewordenen Ausstellungsstücken und anderen Unannehmlichkeiten herumschlagen muss.

In „Das geheimnisvolle Grabmal“ verschlägt es Delay nach seiner Tätigkeit im New Yorker American Museum of Natural History („Nachts im Museum“) und im Smithsonian Museum in Washington, D. C. („Nachts im Museum 2“) nach London in das British Museum. Hintergrund der Reise ist die nachlassende Stärke der Tafel von Ahkmenrah. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Museumsexponate nachts lebendig werden. Um die Tafel mit neuer Kraft auszustatten, müssen die Eltern von Ahkmenrah gefunden werden. Deshalb begibt sich Delay auf die Suche nach ihnen. Mit dabei sind seine Freunde, die ihm bereits seit dem ersten Teil treu zur Seite stehen: Teddy Roosevelt (gespielt von Robin Williams), der Hunnenkönig Attila (gespielt von Patrick Gallagher), die hübsche Indianerin Sacajawea (gespielt von Mizuo Peck) und Ahkmenrah selbst (gespielt von Rami Malek). Auch Delays Sohn Nick (verkörpert von Skyler Gisondo) ist mit von der Partie. So sind alle Helden wieder beisammen und können gemeinsam die Herausforderungen meistern, die das neue Abenteuer für sie bereithält. Und da wartet einiges auf sie!

Wie aus den beiden vorangegangenen Teilen gewohnt, geben sich wieder zahlreiche, geschichtlich bedeutsame Persönlichkeiten ein Stelldichein. Ben Kingsley etwa tritt als ägyptischer Pharao auf und Dan Stevens als Sir Lancelot. Aber nicht jeder Museumsbewohner heißt den neuen Nachtwächter herzlich willkommen. Auf alle Fälle darf wieder viel gelacht werden. Die ganze Familie wird ihren Spaß haben, wenn Robin Williams & Co auf die Leinwand zurückkehren und nachts für Ordnung im Museum sorgen. Dabei kommen aber auch Überraschungsmomente nicht zu kurz, beispielsweise wenn plötzlich ein sehr lebendiger Dinosaurier um die Ecke geschossen kommt und Jagd auf die Menschen macht.

Die Filmemacher haben auf 3D verzichtet und es trotzdem geschafft, einen spannenden und unterhaltsamen Film zu produzieren. Einen dritten Teil sollte es aber eigentlich ebenso wenig geben wie einen zweiten. Nach dem Einspielergebnis des ersten Teils von mehr als einer halben Milliarde Dollar war jedoch schnell klar, dass eine Fortsetzung folgen würde. Drei Jahre nach „Nachts im Museum“ kam 2009 „Nachts im Museum 2“ in die Kinos. Auf den dritten Teil mussten die Fans allerdings etwas länger warten und das scheint sich gelohnt zu haben.

Robin Williams, der sich am 11. August 2014 das Leben nahm, stellt – wie seine Kollegen ebenfalls – auch in diesem Film wieder einmal sein ganzes schauspielerisches Können unter Beweis. Die Schauspielerlegende präsentiert sich als Präsident Roosevelt überaus ruhig und würdevoll. Es ist eine respektvolle Rolle, die ihm wie auf den Leib geschneidert erscheint. Dennoch mangelt es der Figur nicht an Liebenswürdigkeit und Humor. Die richtige Mischung macht es eben, unter diesem Motto scheint der Film „Nachts im Museum 3: Das geheimnisvolle Grabmal“ allgemein zu stehen. Gelungen ist sie allemal und das nicht nur wegen der namhaften Besetzung.

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