Aufkleber und T-Shirt Blog

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Ab sofort gibt es die Rettungskarte mit QR-Code für Mercedes und Smart

652462_web_R_K_B_by_Daniel Pittner_pixelio.deEingeführt wurde die Rettungskarte bereits 2007. Sie entstand auf Initiative des ADAC. Mit der Karte soll eine Rettung im Unglücksfalle erheblich schneller erfolgen und somit die Überlebenschancen der Verunglückten gesteigert werden. Eine Verpflichtung zum Mitführen der Rettungskarte besteht nicht, eine gute Idee ist sie aber allemal. Die Daimler AG griff die Idee der Rettungskarte für ihre Fahrzeuge auf und führte sie weiter. Konkret bedeutet das, sie passte die Rettungskarte an die Technik der Gegenwart an und stattete die Rettungskarten mit einem QR-Code aus. Ab sofort sind die Aufkleber für Fahrzeuge der Marken Smart und Mercedes ab Baujahr 1990 kostenlos in den Fachwerkstätten erhältlich. Empfohlen wird die Anbringung an der Innenseite des Tankdeckels und im Bereich der gegenüberliegenden B-Säule angebracht. Neugebaute Fahrzeuge sind künftig bereits ab Werk mit den Aufklebern an diesen Stellen ausgestattet.

Der aufgedruckte QR-Code enthält wichtige Informationen für Retter und Ersthelfer, speziell auf den Fahrzeugtyp abgestimmt. Er wird mittels Smartphone oder Tablet gescannt und ausgelesen. Anschließend erfolgt die Ausgabe der relevanten Daten direkt auf den Bildschirm des Lesegeräts. Zeitraubende Nachfragen werden somit vermieden und die Rettung der Verunglückten kann sofort beginnen. Enthalten ist beispielsweise die Position von den Gaspatronen für die Airbags, der Verlauf von stromführenden Kabeln und die genaue Lage der Autobatterie. Weiterhin werden die Stellen an der Karosserie angegeben, von welchen aus die Helfer am schnellsten mit ihren Stemm- oder Schneidgeräten in den Innenraum des Wagens vordringen können.

Wer nicht Besitzer von einem Smart oder Mercedes ist oder aus irgendeinem anderen Grund keine aufklebbare Rettungskarte mit oder ohne QR-Code sein Eigen nennt, hat auf der Webseite des ADAC die Möglichkeit, eine Rettungskarte passend zu seinem Fahrzeugtyp als PDF-Datei herunterzuladen und auszudrucken. Für den Inhalt der Karten sind die Fahrzeughersteller verantwortlich. Alternativ kann man sich die Rettungskarte in den ADAC-Geschäftsstellen ausdrucken lassen. Das ist insbesondere dann erforderlich, wenn man selbst nur einen Schwarz-Weiß-Drucker hat. Die Rettungskarte sollte unbedingt farbig sein, damit sie im Bedarfsfalle sofort ins Auge sticht und problematische Bereiche des Fahrzeugs klar erkennbar sind. Nach dem Ausdrucken wird erst einmal überprüft, ob die Rettungskarte dem Fahrzeug tatsächlich entspricht. Bei der Airbagausstattung sind stellenweise Abweichungen gegeben, da immer die maximal mögliche Ausstattungsvariante dargestellt ist. Ist sichergestellt, dass es sich um die korrekte Rettungskarte handelt, wird sie hinter der Fahrer-Sonnenblende platziert. Dieser Ort ist allen Rettungskräften, auch international, bekannt. Um ein Ausbleichen zu verhindern, wird die bedruckte Seite nach innen gefaltet. Zuletzt wird der Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ – in jeder ADAC-Geschäftsstelle zu bekommen – entweder am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe angebracht. So hält man auch ohne QR-Code die notwendigen Angaben für die Rettungskräfte bereit.

Derzeit ist für das Auslesen des QR-Codes auf der Rettungskarte eine Internetverbindung notwendig, nach eigenen Angaben plant Mercedes allerdings eine eigene App, die den Offline-Zugriff auf die Daten zulässt. Sie ist voraussichtlich ab Mitte 2014 verfügbar.

Die QR-Codes von Smart und Mercedes stellen eine Ergänzung zu einem seit Februar letzten Jahres eingesetzten Systems dar, welches herstellerübergreifend den Zentralen Leitstellen für Rettungsdienst sowie Brand- und Katastrophenschutz den direkten Abruf von Informationen aus dem Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts in Flensburg mit Hilfe des Kfz-Kennzeichens erlaubt.

Bildquelle: © Daniel Pittner / Pixelio.de

Mercedes will künftig mit Aufklebern und QR-Codes Leben retten

138700_web_R_K_B_by_Erich Kasten_pixelio.deDie sogenannten QR-Codes begegnen uns mittlerweile überall und jeder, der ein Smartphone oder Tablet besitzt, kann einen solchen mit einer Scansoftware beziehungsweise App auslesen. Diese ist in der Regel bereits auf dem Gerät vorhanden und ohne besondere Kenntnisse nutzbar. Ideale Voraussetzungen, um Leben zu retten, fand Autohersteller Mercedes-Benz und machte sich die aktuell herrschenden Umstände zunutze. Ab sofort wird jeder Neuwagen ab Werk mit zwei Aufklebern ausgestattet, die einen QR-Code tragen. Er enthält Daten über das Fahrzeug wie etwa Informationen zu Tanks, Batterie, Airbags, Druckzylinder, elektrische Leitungen und weiteren Bauteilen. Die Retter sind damit nicht auf die Hilfe des Autofahrers angewiesen und können außerdem oftmals wesentlich detaillierte Angaben abrufen. Über die dafür notwendige technische Ausstattung verfügen die Rettungskräfte der Gegenwart selbstverständlich. Die Codes werden auf der Tankklappe sowie auf der Seite der B-Säule, die der Tankklappe gegenüberliegt, aufgeklebt. Die Erfahrung zeigt, dass es in den beiden Bereichen selten schwere Schäden gibt, sodass die Aufkleber nach einem Verkehrsunfall problemlos erreichbar sind. Dafür ist es nicht einmal notwendig, in das Innere des Unfallfahrzeugs vorzudringen, von außen sind die QR-Codes gleichfalls leicht erfassbar.

Neu ist die Idee mit der elektronischen Rettungskarte nicht unbedingt. Der ADAC hat bereits eine solche entwickelt. Der Haken daran: Man muss sie sich selbst besorgen und ins Auto legen. Das Interesse war daher bislang mäßig. Es ist es allerdings für die schnelle Einleitung von Rettungsmaßnahmen von großer Bedeutung, das verunglückte Fahrzeugmodell zweifelsfrei identifizieren zu können. Laut einer Erhebung des ADAC werden 64 Prozent der verunfallten Pkw falsch oder gar nicht von den Helfern identifiziert. Das verzögert zum einen die Rettung, zum anderen begeben sich die Retter ebenfalls in Gefahr. Und es gibt noch etwas, das Sorgen bereiten dürfte: Je neuer das Automodell ist, umso mehr Zeit nimmt die Rettung der Unfallopfer in Anspruch, weil wichtiges Wissen über das Fahrzeug fehlt. Das Gebot der „Goldenen Stunde“ – das sind die ersten 60 Minuten nach dem Unfall, die den Rettern für eine erfolgversprechende Hilfeleistung zur Verfügung stehen – verliert damit zunehmend an Relevanz. Der Einsatz der Rettungskräfte sieht 20 Minuten für Alarmierung und Anfahrt, weitere 20 Minuten für die Rettung am Unfallort und noch einmal 20 Minuten für die Erstversorgung sowie den anschließenden Transport in eine Klinik vor. Innerhalb dieses Zeitrahmens haben Schwerverletzte die besten Überlebenschancen. Geht allerdings schon wertvolle Zeit mit dem Herausfinden des richtigen Automodells verloren, haben die Retter kaum noch die Möglichkeit, ihren Job richtig auszuüben. Ein Aufkleber mit einem QR-Code gibt dagegen in Sekundenschnelle Auskunft darüber, um was für ein Fahrzeug es sich handelt. So können geeignete Maßnahmen ohne Zeitverzögerung eingeleitet werden, was die Überlebenschancen der Unfallopfer um ein Vielfaches erhöht.

Mercedes-Benz jedenfalls hat die Wirkung dieser wahrlich als simpel zu bezeichnenden Aktion erkannt und wird sie in Zukunft zum Wohle seiner Kunden nutzen. Bleibt zu hoffen, dass sich andere Autohersteller von dieser Idee inspirieren lassen und sich ähnliche Gedanken machen. Der Aufwand für nur ein gerettetes Leben ist durch solch einen Aufkleber mit QR-Code verschwindend gering und das sowohl technisch als auch finanziell. Da dürfte es keinerlei Anlass für Überlegungen über die Verwendung geben.

Bildquelle: © Erich Kasten / Pixelio.de

Aufkleber auf dem Auto? Auch beim UEFA Champions League Finale erlaubt

Es ist unglaublich, aber dennoch wahr: Morgen werden der FC Bayern München und Borussia Dortmund den Sieg in der UEFA Champions League unter sich ausmachen. Ein deutsch-deutsches Finale – für viele noch immer ein unfassbares Ereignis! Beide Mannschaften konnten den Titel schon einmal für sich verbuchen. In der Saison 1996/97 setzte sich Borussia Dortmund durch, in der Saison 200/01 durften die Bayern jubeln.

Ganz Fußballdeutschland wird morgen Abend wie gebannt vor den Fernsehgeräten sitzen und dem Ende der Partie mit Spannung entgegensehen. Jeder hat dabei seinen Favoriten. Die Anhänger des Siegers werden nach dem Spiel bis in die frühen Morgenstunden hinein feiern, um ihre Mannschaft zu ehren. Solange alles im Rahmen abläuft, ist das kein Problem. Da es inzwischen zum guten Ton gehört, auf der Straße Autokorsos zu bilden und gemeinsam mit anderen Autofahrern und Passanten den Sieg zu würdigen, gibt der ADAC im Vorfeld bereits Tipps, wie man dabei Ärger mit den Ordnungshütern vermeidet.

Gemäß § 30 der StVO sind Autokorsos eigentlich nicht erlaubt, denn man macht dabei beim Benutzen eines Fahrzeugs unnötig Lärm und fährt unnütz hin und her. In Ausnahmesituationen wie etwa dem deutsch-deutschen Champions League Finale im Londoner Wembley Stadion lässt die Polizei allerdings Gnade vor Recht ergehen, sofern sich an die Verkehrsregeln gehalten wird und der Fahrer nicht alkoholisiert ist. Während dem Fahren in einem Autokorso ist Schrittgeschwindigkeit zu fahren. Dabei dürfen sich die Insassen abschnallen. Sobald der Korso aber verlassen wird und die Geschwindigkeit zunimmt, gilt wieder die allgemeine Anschnallpflicht. Die Kfz-Haftpflichtversicherung tritt auch bei Schadenfällen während eines Autokorsos ein. Voraussetzung ist, dass kein Mitverschulden des Fahrers, der Fahrzeuginsassen oder weiterer Unfallbeteiligter vorliegt. Ist man beispielsweise in dem Falle nicht angeschnallt, wird einem eine Mitschuld von der Versicherung vorgeworfen.

Zahlreiche Fragen tauchen als Fan ferner häufig bei der Gestaltung des Autos auf. Darf ich Fähnchen und Aufkleber anbringen oder gar mein Fahrzeug komplett in den Farben meines Vereins lackieren? Letzteres ist in der Regel problemlos möglich. Vorschriften zur Farbgestaltung eines Autos gibt es nicht. Allerdings darf die Sicht des Fahrers nicht eingeschränkt sein und es darf vom Fahrzeug keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer ausgehen. Bei der Fahrzeuglackierung tritt eine solche Problematik selten auf. Bei Fahnen und Autoaufklebern ist das aber eine andere Sache. Während der Fahrt ist es unter anderem verboten, eine große Flagge aus dem Fenster zu halten, die womöglich noch an einer langen Stange angebracht ist. Eine solche Fahne birgt gleich mehrere Gefahrenquellen. Auf der Autobahn können selbst kleine Fähnchen zum Risiko werden. Deshalb wird empfohlen, noch vor der Auffahrt auf die Autobahn die Fahnen abzunehmen. Ab 90 km/h wird es selbst für festangebrachte Fähnchen kritisch. Sie können sich lösen und die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

Bei Aufklebern gilt grundsätzlich, dass sie nicht die Sicht des Fahrers einschränken dürfen. Zwar darf man seine Sympathie für den Verein bekunden, jedoch darf der entsprechende Aufkleber zum Beispiel nicht die gesamte Heckscheibe abdecken. Desweiteren sind Aufkleber an den Seitenscheiben nur in bestimmten Maßen zugelassen. Beschränkt sich etwa beim vorgeschriebenen Schulterblick die Sicht auf einen Aufkleber, kann das unter Umständen zu einem Bußgeld oder zur Anrechnung einer Mitschuld bei der Kfz-Versicherung führen.

Bildquelle: © unopaella / Pixelio.de

Dem Betrug mit Etiketten will die Stiftung Warentest Einhalt gebieten

In der letzten Zeit standen die Etiketten auf verschiedensten Waren in der Kritik. Der Verbraucher konnte kaum mehr glauben, was darauf zu lesen war. Auch die Stiftung Warentest, eigentlich eine Institution, welche ein hohes Ansehen genießt, war vom Etikettenschwindel betroffen. Es kam ans Licht, dass manche Unternehmen alte Prüfsiegel einfach auf die Nachfolgeprodukte übertragen haben, ohne dass die neuen Produkte von der Stiftung Warentest getestet wurden. Auch die Fälschung des Siegels sei ohne großen Aufwand möglich, war zu hören. Das nahm die Stiftung Warentest zum Anlass, sich Gedanken über geeignete Maßnahmen gegen den Missbrauch ihres Siegels zu überlegen. Jetzt wurde bekanntgegeben, wie diese aussehen werden. In der Zukunft wird die Nutzung des Testsiegels die Unternehmen eine Lizenzgebühr kosten. Ab 1. Juli 2013 werden Unternehmen, die das Siegel der Stiftung Warentest zu Werbezwecke für ihre Produkte einsetzen wollen, zur Kasse gebeten. Sie müssen Lizenzgebühren zwischen 7.000 und 25.000 Euro zahlen, ließ das Testinstitut durch eine Sprecherin ausrichten. Man wolle, dass sich die Verbraucher künftig wieder zu 100 Prozent auf das Siegel verlassen können. In der Vergangenheit sei es vermehrt zu Fällen gekommen, in denen irreführende oder unlautere Werbung mit dem Siegel der Stiftung betrieben wurde. Vielfach veränderten die Unternehmen ihre Produkte nach dem Erreichen eines guten Testurteils und das nicht immer zum Positiven.

Ganz umsonst war das Siegel bisher zwar auch nicht, aber die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 500 Euro dürfte für die meisten Hersteller sozusagen aus der Portokasse bezahlbar gewesen sein. Der Betrag von 7.000 Euro gilt ab dem oben genannten Stichtag für das Verwenden des Siegels auf Verpackungen, im Internet oder bei Printkampagnen ein Jahr lang. Für die zweijährige Nutzung in dem Umfang werden 10.000 Euro verlangt. Wird zudem im Kino und im Fernsehen mit dem Testurteil der Stiftung Warentest und dem entsprechenden Logo geworben, erhöht sich die Gebühr auf 15.000 bis 25.000 Euro. Wie die Mehreinnahmen verwendet werden sollen, teilte die Institutssprecherin ebenfalls mit: Man will damit die Nachtests finanzieren und vermehrt Kontrollen zur Vermeidung eines Missbrauchs durchführen.

Seit fast einem halben Jahrzehnt ist die Stiftung Warentest für den Verbraucher da. Gegründet wurde die Verbraucherorganisation am 4. Dezember 1964 von der Bundesrepublik Deutschland, damals vertreten durch den Bundeswirtschaftsminister Kurt Schmücker. Auftraggeber für die zahlreichen Tests ist dementsprechend der Staat. Die Finanzierung erfolgt durch Steuermittel. Für objektivere Tests werden stellenweise andere Fachorganisationen mit ins Boot geholt. Der jährlich vom ADAC absolvierte Sommer- und Winterreifentest ist zum Beispiel eine Koproduktion zwischen dem Autoclub und der Stiftung Warentest.

Die Stiftung Warentest handelt im Sinne des Verbrauchers und sieht dessen Wohl als oberste Priorität an. Umso ärgerlicher ist es, kommt die Organisation durch die zweifelhaften Verwendungsmethoden ihres Siegels durch einige Unternehmen in Verruf. Jetzt soll durch die Einführung der höheren Gebühren endgültig Schluss damit sein. Jedes Jahr werden mehr als 200 Tests mit Waren und Produkten aus den verschiedensten Bereichen gemacht. Nicht immer fallen die Ergebnisse wie von den Unternehmen gewünscht aus. So gab es auch schon eine Vielzahl von Gerichtsverfahren gegen die Stiftung Warentest, die fast immer zugunsten der Stiftung ausgingen.

Bildquelle: © derateru / Pixelio.de

Autoaufkleber problemlos entfernen

Wo findet man nicht überall Autoaufkleber. Manch einer bringt sich aus jedem Urlaub einen solchen mit, der Nächste möchte den Namen seiner Kinder bekannt geben, oder dass er nicht allein unterwegs ist, wieder ein anderer liebt lustige Sprüche auf der Heckscheibe, mit denen er die hinter ihm Fahrenden ärgern will. Egal, was es für ein Autoaufkleber sein mag und aus welchem Grund man ihn besitzt, irgendwann einmal hat man sich sattgesehen und möchte den Aufkleber nur noch loswerden.

Vorsicht ist das oberste Gebot bei der Entfernung von Autoaufklebern. Eine allzu grobe Vorgehensweise kann zu Schäden am Lack führen oder sogar noch Schlimmeres verursachen. Es kommt darauf an, wo sich der Aufkleber befindet. Beliebt ist die Heckpartie des Fahrzeuges. Dort prangen die Aufkleber auf der Scheibe oder der Kofferraumklappe. Mit einem Heißluftföhn kann man versuchen, den Aufkleber geschmeidig zu machen und vorsichtig abzuziehen. Das ist der Tipp von Experten, doch sie warnen auch. Steigen die Temperaturen beim Föhnen über 100 Grad Celsius drohen Lackschäden. Darum gilt: Abstand zum Auto halten!

Das Aufweichen der Aufkleber mit Hilfe von Heißluft befürwortet Arnulf Thiemel als ADAC-Experte dagegen nicht. Immerhin kann man nicht wissen, wie heiß der Lack wird. Es ist ein schmaler Grat zwischen der richtigen Temperatur zum Lösen des Aufklebers und der zu hohen Temperatur, die sich negativ auf den Lack auswirkt. Thiemel rät lieber zum Nutzen der Sonneneinstrahlung. Stellt man sein Auto für mehrere Stunden in die Sonne, lässt sich der Lack gleichfalls aufheizen und das ohne einen Schaden daran zu riskieren.

Ist der Aufkleber entfernt, bleiben oft Rückstände vom Klebstoff. Für sie gibt es Klebstoffentferner im Fachhandel. Das verwendete Produkt sollte frei von Aceton und mit dem Aufdruck „Für Lacke geeignet“ versehen sein. Bevor man das Mittel für die Entfernung der Kleberückstände nutzt, testet man es an einer unauffälligen Stelle.

Vor dem Einsatz der chemischen Keule empfiehlt sich ein Ablöseversuch mit Wasser und Spülmittel beziehungsweise Autoshampoo. Manchmal hat man bereits damit Erfolg. Essigreiniger und dergleichen darf aber nicht verwendet werden.

Auf einer Glasscheibe lassen sich Aufkleber in der Regel leichter entfernen. Die Wärme der Sonne bringt häufig schon den gewünschten Erfolg, sodass man den Aufkleber mit einem Holz- oder Kunststoffspatel abziehen kann. Bei der Verwendung des Heißluftföhns könnte dagegen die Scheibe springen. Klebstoffreste reibt man mit einem mit Spiritus getränkten Küchentuch weg.

Der schwierigste Fall ist nach einhelliger Expertenmeinung der Aufkleber auf Kunststoffoberflächen. Das Auto lässt sich hier wiederum durch das Stehen in der Sonne vorbereiten. Anschließend versucht man vorsichtig mit einem Holzschaber sein Glück. Schafft man es nicht, den Aufkleber zu lösen, bricht man am besten seine Versuche ab und wendet sich an eine Werkstatt. Werden nämlich Kunststoffteile beschädigt, ist zumeist nur ein kostspieliger Austausch von ihnen möglich.

Auf keinen Fall darf man Aufkleber auf den Abdeckungen der Airbags anbringen. Sie könnten die Funktion des Airbags negativ beeinflussen. Befinden sich bereits hartnäckig haftende Klebebildchen auf den Airbagabdeckungen, gehört die Entfernung unbedingt in fachmännische Hände. Beim Entfernen könnte der Airbag beschädigt oder sogar ausgelöst werden. Das wäre eine überaus unschöne Situation.

Bildquelle: © Kurt / Pixelio.de

Motorradfahrer aufgepasst! Am 14. Juli 2012 beginnt die Erlebniswelt Motorrad!

Die Erlebniswelt Motorrad 2012 auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Grevenbroich freut sich am Wochenende des 14. und 15. Juli auf zahlreiche Gäste. Vor vier Jahren fand die erste Messe dieser Art statt und man konnte gleich zahlreiche Fans für den Event gewinnen. Der Clou an der Veranstaltung ist die Tatsache, dass kein Eintritt verlangt wird. Die Messe ist nicht nur für Fachpublikum, sondern ebenfalls für die breite Allgemeinheit geöffnet. Jeder kann kommen, staunen und erleben. Die Kids können sich auf ein besonderes Highlight freuen: Mit der Motorradfahrschule Kids Drift erhalten Besucher zwischen sechs und 13 Jahren die Möglichkeit, gefahrlos ihre ersten Runden auf dem Motorrad drehen. Die Maschinen und Schutzbekleidung werden vom Veranstalter gestellt. Des weiteren gibt es für die Jüngsten zahlreiche Kleinigkeiten wie etwa Aufkleber, Luftballons und viele weitere Geschenke.

Weiterhin warten die Veranstalter mit einem umfangreichen Showprogramm auf, welches für alle Altersgruppen etwas bereithält. Die Stunt-Show von Oliver Ronzheimer garantiert Nervenkitzel und wem das Zuschauen nicht genug ist, der kann die neuesten Modelle der Hersteller selbst auf dem Handlingparcours testen. Erfahrene ADAC-Trainer stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite. So lernt man die Maschinen auf verschiedenen Streckenabschnitten kennen und mancher vielleicht sogar lieben. Zu beachten ist dabei, dass man seine eigene Schutzkleidung mitbringen muss. Eine solche Probefahrt ergibt eine einmalige Chance auf eine Fahrt mit einem Modell, das man sich vielleicht nie kauft und man kann zudem seine Sicherheit beim Motorradfahren schulen. Wann kann man schon mal unter der Aufsicht eines ADAC-Trainers seine Runden in einem Fahrsicherheitszentrum drehen? Eine derartige Möglichkeit erhält man äußerst selten, was die Messe noch einmal interessanter macht.

Hat man zuhause schon ein solches Geschoss in der Garage stehen, wird man trotzdem problemlos bei den vielen anderen Aktivitäten seinen Spaß haben. Und sei es nur der Kauf von einem Motorrad Aufkleber, der die eigene Maschine noch schöner macht und deshalb den Besuch der Motorradmesse zu einem Muss macht. Eine gute Empfehlung ist ferner die SuperMoto-Show der IDM-Fahrer Florian Alt und Luca Amato, die jenseits des Irdischen zu sein scheint.

Zudem sind rund 50 Aussteller vertreten. Hierunter befinden sich Namen wie Ducati, Suzuki, Yamaha und Kawasaki. Sie reisen mit eigenen Show-Trucks an. Die Besucher kommen hautnah an die neuesten Motorradmodelle heran. Wie gesagt darf man diese Modelle nicht nur anschauen, sondern auch anfassen und selber über den Parcours steuern. In Gesprächen können sich die Interessenten über die Ausstattung und Leistung informieren, aber auch andere Themen ansprechen. Das kompetente Personal ist gerne zu Auskünften bereit und sicher lässt sich das eine oder andere Teil mit nach Hause nehmen.

Für das leibliche Wohl ist gleichfalls bestens gesorgt. Gestartet wird an beiden Veranstaltungstagen mit einem zünftigen Biker-Frühstück, das von 9 bis 12 Uhr zur Verfügung steht. Anschließend lässt es sich gut gestärkt das Messegelände erkunden. An beiden Tagen kann man sich am Showprogramm erfreuen. Zwischen den diversen Höhepunkten laden die Stände der Aussteller zu einem Besuch ein und die Probefahrten dürfen ebenfalls nicht vergessen werden. Es ist also an beiden Tagen richtig was los, im ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Grevenbroich. Die Erlebniswelt Motorrad hat Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Bildquelle: © Frank Gäbler / Pixelio.de

Nur noch mit dem Grünen Aufkleber

Die Umweltzonen kennt mittlerweile sicherlich jeder. Auch hat sich wohl jeder Halter eines Autos schon darum gekümmert, den tollen farbigen Autoaufkleber zu bekommen. Gelb, Rot und Grün, die Ampelfarben, sind immer wieder im Gespräch und eine der Umweltplaketten ist an jedem Auto zu sehen. Ob sich wirklich an die Umweltzonen gehalten wird, ist fragwürdig, denn die Kontrollen sind gar nicht so scharf, wie man anfangs gedacht hat. Nun aber wird es für die Bremer Autofahrer richtig hart. Hier darf in die Innenstadt nur noch jener einfahren, der auch den grünen Auto Aufkleber an seiner Windschutzscheibe kleben hat. Das Konzept ist umstritten, soll aber durchgesetzt werden. Bevor diese Regelung eingeführt wurde, konnte auch mit der gelben Plakette in die Innenstadt gefahren werden.

In Bremen sind die Umweltzonen im Jahr 2009 eingeführt worden. Ziel war es, die Luftqualität verbessern zu können. Gerade auch die Feinstaubkonzentration sollte verringert werden. Möglich gemacht werden sollte es dadurch, dass man den Autos die Einfahrt verbiete, die einen hohen Rußausstoß haben.

Es gibt aber wenige Ausnahmen bei der verschärften Umweltzone. Der Straßenzug Faulenstraße bis Osterdeich war für alle PKW, ganz gleich, welcher Auto Aufkleber, frei für alle befahrbar. Dies galt aber nur, wenn man eines der Parkhäuser angefahren hat. Diese Regelung gilt mit der verschärften Regelung nicht mehr. Es bleiben aber andere Ausnahmen bestehen. So dürfen Wohnmobile beispielsweise auch weiterhin den Stellplatz „Zum Kuhhirten“ anfahren. Ausgenommen von der Umweltzone sind generell auch Oldtimer und Motorräder. In die Innenstadt dürfen auch jene Autos, die eine rote oder gelbe Plakette haben, wenn sie ein Hotel anfahren und hierfür einen Buchungsbeleg vorlegen. Weitere Ausnahmen ergeben sich auch bei Behindertentransporten, Arbeitsmaschinen oder Notärzte. Die Bremer Umweltzone umfasst im Gesamten den Bereich der Altstadt bis hin zum Steintor, die Neustadt bis Neuenlander Straße und endet erst an der Hollerallee in nördlicher Richtung.

Der Grund für die verschärfte Umweltzone sind die EU-Richtlinien. Diese geben nämlich vor, dass der Grenzwert für den Feinstaub maximal 35 Mal pro Jahr überschritten werden darf. In Bremen sind 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft sowohl am Dobbenweg als auch der Neuenlander Straße ständig überschritten worden.

Gehofft wird von Michael Ortmann, dem Sprecher des Umweltsenators, dass „die volle Wirkung zuschlägt“, wenn die grüne Stufe eingerichtet wird. Ziel ist natürlich die deutliche Unterschreitung des Grenzwertes. Allerdings kann erst zum Ende des Jahres gesehen werden, ob das Ziel auch erfüllt werden konnte. Dann werden die Messergebnisse nach der Einführung der verschäften Umweltzone vorliegen.

Die Umweltzonen bleiben auch weiterhin umstritten und der ADAC ist dafür, dass die Umweltzonen abgeschafft werden. Es sind schließlich nicht nur die Händler, die sich beklagen, es ist auch kein Nachweis dafür erbracht worden, dass diese überhaupt was bringen, wie Stefan Möller vom ADAC Weser-Ems erklärte. Moniert wird von ihm unter anderem auch, dass in Bremen die Messpunkte versetzt worden sind, sodass ein Vergleich der alten und neuen Werte gar nicht möglich ist.

Sicherlich machen sich jetzt viele Bremer entweder auf die Suche nach einem Fahrrad oder sie kaufen sich ein neues Auto, um den grünen Auto Aufkleber zum Einfahren in die Innenstadt zu erhalten.

Bildquelle: © Dieter Schütz / Pixelio.de

Aufkleber für das beste „Schulkind 2009“

pict0183Mit einem Aufkleber für das „Schulkind 2009“ soll das beste Schulkind in einer Aktion in Berlin ermittelt werden. Zehn Kinder sind in die Endrunde gelangt. Die Leser der Morgenpost und die Hörer von Radio 104.6 RTL sollen gemeinsam in einer telefonischen Abstimmung entscheiden, welcher Junge oder welches Mädchen das Schulkind des Jahres werden soll.

Am 5. September 2009 verteilen die Berliner Morgenpost und 104.6 RTL sowie der ADAC Berlin-Brandenburg die Aufkleber. Darauf sind die zehn Kinder zu sehen, die zur Wahl standen und die Gewinner sind. An diesem Tag beginnen etwa 25.000 Kinder wieder mit der Schule bzw. haben ihren ersten Schultag. Mit dem Aufkleber sollen die Autofahrer daran erinnert werden, dass die Abc-Schützen auf den Straßen unterwegs sind und auf diese besonders zu achten ist.

Seit dem 29.06.2009 ist die Hotline geschaltet und jeder konnte bis zum 5. Juli 2009 um 23.59 Uhr anrufen und seinen Favoriten für die Aktion „Schulkind 2009“ zu wählen. Unter der Telefonnummer 01371/101025 und der jeweiligen Endziffer des Kindes konnte sich jeder an der Wahl beteiligen.

Die Jury machte sich die Entscheidung nicht leicht, die Kandidaten aus den über 200 Einsendungen auszuwählen. In der 26. Kalenderwoche traf sich die Jury in Kreuzberg im Axel-Springer-Verlagsgebäude. Dabei waren der stellvertretende Chefredakteur der Berliner Morgenpost Ulrich Exner, der Vorsitzende des ADAC Berlin-Brandenburg Walter Müller und der Comedy-Chef Jürgen Kerbel von 104.6 RTL. Der ADAC-Chef suchte den typischen Berliner Jungen unter den Einsendungen aus: frech, vorlaut und clever sollte dieser sein. Bei den Mädchen fiel die Wahl von Jürgen Kerbel auf Mädchen, die eine Zahnlücke haben, das markante Merkmal von Abc-Schützen.

Am 7. Juli 2009 war die Bekanntgabe der Gewinner, die Erstplatzierten erhielten einen Einkaufsgutschein im Wert von 200 Euro von Spiele Max. Die Zweitplatzierten dürfen mit ihrer Klasse einen Tag beim Radiosender verbringen. Und die Drittplatzierten erhalten für das Taschenlampenkonzert am 12. September fünf Karten.

Foto: © S. Hoschlaeger / Pixelio.de