Aufkleber und T-Shirt Blog

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Bild will zum 60. Geburtstag ganz Deutschland mit einem Exemplar der Zeitung beschenken

Manchem wird wohl der Schreck bei der Ankündigung von Bild, jedem zum 60. Geburtstag des Blattes ein Gratisexemplar in den Briefkasten zu stecken, gehörig in die Glieder gefahren sein. Das kann man zumindest an den zahlreichen Kommentaren im Internet erkennen. Da ist die Rede von einer Unverschämtheit, solch eine journalistisch tieffliegende, volksverblödende und hirnlose Zeitung überhaupt zugestellt zu bekommen. Auch in den sozialen Netzwerken ist die geplante Aktion von Bild bereits jetzt ein Thema. Auf vielen Seiten wird sich mehr oder weniger sachlich über die „nette Überraschung“ ausgelassen.

Das wirft die Frage auf, ob man sich eigentlich dagegen wehren kann. Es darf doch nicht sein, dass man gegen seinen Willen eine Zeitung erhält, die man nie lesen würde. Obgleich man nun hier wieder dagegen halten könnte, dass den Betroffenen ja die ganze Aktion nichts kostet und es nur eine einmalige Angelegenheit ist. Man könnte also die Zeitung auch einfach nehmen und dem Papiermüll zuführen. Aber ganz so leicht scheint es für viele nicht zu sein. Im Gegenteil, manchen scheint es sogar davor zu grauen, mit der Zeitung in der Hand vom Briefkasten zur Papiertonne zu gehen. Die Möglichkeit erwischt zu werden, wird als quälend empfunden. Man werde die Zeitung lieber heimlich in ein Pornoheft einwickeln, war in einem Kommentar im Netz zu lesen.

Dieser enorme Widerstand beschäftigt inzwischen ebenfalls die Rechtsanwälte. Sie müssen sich vermehrt fragen lassen, wie man die unerwünschte Zustellung vermeiden kann. Das Vorhaben von Bild ist eine Werbeaktion. Jeder erhält eine kostenlose Zeitung. Jetzt möchten sich viele auf den Aufkleber auf ihrem Briefkasten berufen, der Werbung im Briefkasten verbietet. Dieser reicht aber nach Ansicht von Experten nicht aus. Der Aufkleber „Keine Werbung“ gilt nicht für kostenlose Zeitungen und Anzeigenblätter, wie das Oberlandesgericht Hamm in einem Urteil vom  14. Juli 2011 entschied. Möchte man sich dementsprechend gegen die Bild Zeitung direkt schützen, muss man dies genau auf dem Aufkleber bekannt geben. Der Aufdruck müsste lauten: „Bitte keine Bild einwerfen!“.

Was die Axel Springer AG damit bezweckt, ist klar. Man will neue Leser gewinnen. Schließlich hat man in den letzten Jahren rund eine Million davon verloren. Trotzdem ist das Blatt immer noch die am häufigsten verkaufte Tageszeitung hierzulande. Im vierten Quartal 2011 musste man einen Rückgang um nochmals fast 200.000 Exemplare gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Inzwischen schafft man es nicht mehr wie früher, über drei Millionen Zeitungen an den Mann zu bringen. Darum ist es jetzt an der Zeit, die Werbetrommel intensiv zu rühren. Am Geburtstag sollen sich 41 Millionen Haushalte über eine kostenlose Bild freuen können. Damit erhofft man sich nicht nur neue Kunden, sondern weiterhin eine größere Reichweite und eine höhere Auflage.

Die Kosten für die Gratis-Exemplare will man durch Werbebuchungen und Anzeigen aufbringen. Die Vorbereitungen haben natürlich längst begonnen. Der Preis für eine ganzseitige Anzeige erreicht dann den Rekord von vier Millionen Euro. Zum Vergleich: Der Normalpreis liegt sonst bei 432.455 Euro, ein echtes Schnäppchen also. Vielleicht scheitert die ganze Aktion ja schon an den horrenden Kosten, dann muss sich keiner über das Geschenk der Bild aufregen.

Bildquelle: Joujou / Pixelio

Manche Aufkleber geben nicht unbedingt Grund zur Freude

Kauft man ein neues Elektrogerät, wandert der Blick zuerst auf den Aufkleber mit der Energie-Effizienz-Klasse. Dieser ist laut Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) bei Neugeräten zwingend vorgeschrieben. Man sollte eigentlich auch davon ausgehen, dass ein Küchenhändler das weiß. Scheinbar ist es aber nicht so, denn wie sonst ließe sich der Prozess vor dem Landgericht Hamburg erklären, der genau über diese Aufkleber geführt wurde.

Hintergrund der Auseinandersetzung war die Prüfung eines Verbraucherschützers der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die anonym durchgeführt wurde. Im Mai 2011 betrat ein Prüfer das Geschäft des Küchenhändlers und stellte fest, dass die nach EnVKV vorgeschriebenen Aufkleber zur Information über die Energieeffizienzklasse fehlten oder an falschen Stellen auf den Geräten angebracht waren. Fein säuberlich wurde der Verstoß mit mehr als 50 Fotos festgehalten. Auf einem von diesen war sogar der privat genutzte Kühlschrank des Händlers zu sehen. Er wusste von der ganzen Aktion nichts, erfuhr erst einige Monate später davon, als ihm plötzlich ein Schreiben der DUH ins Haus flatterte. Darin eine Unterlassungserklärung, die der Unternehmer abzeichnen sollte. Die bei einem nochmaligen Verstoß gegen die EnVKV fällige Geldstrafe belief sich auf 7.500 Euro. Dem Küchenhändler kam das Schreiben spanisch vor. Er reagierte nicht und wurde prompt verklagt.

In ganz Deutschland traf es hinsichtlich einer solchen Klage insgesamt 36 Unternehmen. Laut Aussage des DUH handelt es sich um Musterklagen, die bei den jeweils zuständigen Landgerichten eingereicht wurden. In 2011 schickte die DUH zu 678 Händlern im gesamten Bundesgebiet ihre Prüfer, bei 328 davon wurde ein Verstoß gegen die EnVKV festgestellt. Sie alle erhielten eine Abmahnung wie unser vorgestellter Küchenhändler. Wer nicht reagierte und die Unterlassungserklärung nicht zurückschickte, bekam Post vom Gericht.

Warum der Küchenhändler das Schreiben der DUH nicht für voll nahm, erklärt er damit, dass der Brief eher wie ein Werbebrief, anstatt eines amtlichen Briefes anmutete. Der Brief war auf Ökopapier gedruckt, die Anrede unvollständig, das kam ihm alles mysteriös vor. Zudem sollte er für die anonyme Prüfung seines Geschäfts mehr als 250 Euro zahlen. Angesichts der nunmehrigen Kosten von knapp 3.500 Euro, die sich aus eigenen Anwaltskosten, den Kosten des Anwalts der DUH und der Prüfungsgebühren zusammensetzen, waren das Peanuts. Den Prozess hat der Küchenhändler vollumfänglich verloren. Ein bitteres Lehrgeld, was er da zahlen musste. Nun kennt er sich mit der EnVKV bestens aus und hat alle seine Produkte entsprechend gekennzeichnet.

Der Aufkleber wird auch als EU-Energie-Label bezeichnet. Er muss an der Vorder- oder Oberseite von jedem Gerät in einem Verkaufsraum angebracht sein. Eine gute Sichtbarkeit ist Pflicht. Entnehmbar ist in der Hauptsache der Stromverbrauch des jeweiligen Gerätes. Die höchste Effizienzklasse ist derzeit A+++. Wo es sinnvoll ist, kann man dem Energie-Label weiterhin den Wasserverbrauch entnehmen. Neben Kühlschränken, Geschirrspülmaschinen und Waschmaschinen werden ferner Lampen mit dem Label ausgestattet. Selbst Häuser und Pkws erfahren eine Einstufung in eine Energie-Effizienz-Klasse. Aus ihnen entnimmt man die Umweltfreundlichkeit.

Für unseren Küchenhändler war der Aufkleber für die Energie-Effizienz-Klasse ein teurer Spaß. Dieses zudem aus dem Grund, weil er nur hochwertige Geräte in der höchsten Klasse anbietet. Aber Unwissenheit schützt nun mal nicht vor Strafe. Also erst informieren und dann sein Geld behalten.

Bildquelle: manwalk / Pixelio

Die Sternensinger haben eine lange Tradition, verschließen sich aber nicht vor Neuem

Seit dem 16. Jahrhundert sind die Sternensinger unterwegs. So weit in die Vergangenheit reichen zumindest die schriftlichen Nachweise ihrer Existenz. Schon damals sammelten sie für einen guten Zweck. Hauptsächlich sind es Kinder und Jugendliche, die als Sternensinger auftreten. Einst stammten sie aus armen Familien und gingen zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar von Haus zu Haus, um finanzielle Mittel und Naturalien für sich selbst und ihre Familie von wohltätigen Bürgern zu erhalten. Heute dient das Sternensingen ausschließlich karitativen Zwecken.

Die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar werden eng mit den Sternensingern in Verbindung gebracht. Das war aber nicht von Anfang an so. Es wird vermutet, dass die Sternsinger in den Sternendeutern ihren Ursprung haben. Sie finden im Evangelium nach Matthäus ihre Erwähnung. Da hier die Rede von drei Weihegaben ist, geht man von der Übergabe derselben durch drei Personen aus. Erst im achten Jahrhundert wurden aus diesen drei Personen die Heiligen Drei Könige.

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts werden die Aktionen der Sterneninger in Deutschland zentral gesteuert. Somit ist das Motto der Spendenaktion bundesweit vorgegeben. Zum größten Teil sind es globale Entwicklungshilfeprojekte, die durch die Sternensinger unterstützt werden. In diesem Jahr wurde beispielsweise in vielen Orten für Kinder in Nicaragua gesammelt.

Den Besuch der Sternensinger bewies bisher eine Kreidemarkierung mit den Buchstaben C, M und B sowie die Jahreszahl. Jetzt gehen manche Sternensinger völlig neue Wege. Sie bringen zum Beweis ihrer Anwesenheit Aufkleber an. Dies ist allerdings nur eine Ausweichvariante für Orte, wo man keine Möglichkeit hat, den Segenswunsch mit der geweihten Kreide zu äußern. Dann erhält man eben einen wetterfesten Aufkleber, der mit Sicherheit wesentlich länger anzeigt, dass die Sternsinger im Jahre 2012 da waren und man ihnen Einlass gewährt hat.

Die Buchstaben C, M und B stehen keineswegs, wie nicht mit dem Glauben Vertraute vermuten könnten, für die Namen der Heiligen Drei Könige, sie stehen für Christus mansionem benedicat, was übersetzt wird mit „Christus segne dieses Haus“. Dementsprechend erbitten die Sternsinger den Segen für das jeweilige Haus, in welchem Menschen mit einem großen Herz leben. Sie sind der besonderen Beachtung von Jesus Christus würdig. Diese offizielle Variante der Abkürzung existiert erst seit den 1950er Jahren. Frühere Überlieferungen sind nicht bekannt. Allerdings wurden die Buchstaben oft als Initialen der Heiligen Drei Könige gedeutet. Das wird mancherorts ebenfalls durch die Schreibweise K+M+B erhärtet. Trifft man auf sie, wird das K als Kyrios für Herr übersetzt.

Die Sternsinger sind keine „Klinkenputzer“. Sie klingeln nicht wahllos an irgendwelchen Haustüren. Vorher wird bekannt gemacht, dass die Sternsinger unterwegs sind und jeder, der spenden möchte, bringt das vereinbarte Zeichen aus. So wissen die Sänger genau, wo sie erwünscht sind und vergeuden keine wertvolle Zeit. Beispielsweise gibt es Zettel, die mit einem gelben Stern und einem Slogan bedruckt sind. Sie werden am jeweiligen Tag außen am Hoftor oder der Haustür angebracht. Damit zeigt man, dass die Sternsinger herzlich willkommen sind. Sie lassen dann ihr Zeichen zurück, danken für die Gaben und lenken die Aufmerksamkeit des Herrn auf dieses Haus und dessen Bewohner.

Bildquelle: Christian Plangger / Pixelio

Der begehrte und gehasste TÜV-Aufkleber wird 50 Jahre alt

Seit einem halben Jahrhundert wird mit einem kleinen Aufkleber über die Teilnahme am deutschen Straßenverkehr entschieden. Der TÜV-Aufkleber treibt vielen Autofahrern den Angstschweiß auf die Stirn. Hat man ihn dann endlich erhalten, folgt das große Aufatmen. Es ist schon faszinierend, welchen Einfluss dieser unscheinbar wirkende Aufkleber auf dem Nummernschild auf die motorisierte Bevölkerung Deutschlands hat. Über Leben oder Sterben des Deutschen liebstes Kind bestimmt der TÜV mit eben diesem Aufkleber.

Das Jubiläum gibt Anstoß zu einem Rück- und Einblick in die Arbeit des TÜV. Als Beispiel soll die Stadt Münster herhalten. Etwa 6500 Autos müssen sich hier in jedem Jahr den kritischen Augen eines Abgesandten vom TÜV stellen. Ungefähr die Hälfte besteht die erste Prüfung nicht. Knapp 31 Prozent weisen erhebliche Mängel auf und stellen ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar. Sie müssen sofort repariert werden, um den begehrten Aufkleber zu ergattern. Bei 26,7 Prozent der vorgestellten Autos bestehen immerhin geringe Mängel. Etwas weniger als die Hälfte, genauer gesagt 42,3 Prozent, schaffen es auf Anhieb durch die technische Prüfung und bekommen als Zeichen dafür den Aufkleber. Nun darf sich das Auto zwei Jahre auf der Straße bewegen, bevor es wieder dem TÜV vorgestellt wird und das Zittern erneut beginnt. Eine Zahl noch zum Vergleich und besserem Vorstellen, was die oben genannten Fakten bundesweit bedeuten: Circa acht Millionen Autos werden alljährlich dem TÜV mit derartigen Mängeln vorgestellt, dass sie nicht beim ersten Mal den angestrebten Aufkleber erhalten.

Die meisten Mängel sind in der Kategorie Licht und Elektrik zu finden. Das ist für den TÜV unverständlich. Nach seiner Meinung ist gerade die Beleuchtungsanlage leicht zu kontrollieren. Schwieriger wird es natürlich mit den Bremsen, die sich der ersten Kategorie anschließen. Darauffolgend sind Räder, Achsen und Reifen ein großer Kritikpunkt an deutschen Autos. Auch die Umweltbelastung spielt eine Rolle. Viele Mängel sind auf unterlassene Wartung zurückzuführen. Die regelmäßige Inspektion wird nur noch selten wahrgenommen. Solange das Auto läuft, ist der Besuch in der Werkstatt überflüssig und man kann einiges an Kosten sparen, das ist der Gedanke, den heute viele Autofahrer im Kopf haben.

Im kommenden Jahr rechnet der TÜV mit einer höheren Quote an mängelfreien Autos. Die Kandidaten der Abwrackprämie werden sich auf den Hebebühnen einfinden und hoffentlich dem jeweiligen Prüfer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Gleichzeitig reicht aber die Untersuchung in der Werkstatt für das Aufbringen des Aufklebers nicht mehr aus. Mit dem Beginn des Jahres 2012 ist für neu zugelassene Autos eine Probefahrt durch den Prüfer vorgesehen, allerdings wurde diese Neuregelung noch nicht durch den Bundesrat verabschiedet.

Fest steht aber schon, dass ab April 2012 die Rückdatierung abgeschafft wird. Das betrifft Autobesitzer, die den Termin zum TÜV um mehr als zwei Monate überschritten haben. Bisher erfolgte hier eine Rückdatierung auf den Monat, in der eigentlich die Hauptuntersuchung hätte stattfinden müssen. Der Autofahrer hatte also bis zum nächsten regulären Prüfungstermin wesentlich weniger Zeit als Autofahrer, die pünktlich zum TÜV erschienen waren. Diese Ungleichbehandlung soll ab 2012 entfallen. Betroffene müssen dafür aber einen Aufschlag auf die Prüfgebühr von 20 Prozent zahlen. Der kleine Aufkleber kann damit bis zu 59 Euro teurer als normal werden.

Bildquelle: uschi dreiucker / Pixelio

Adressaufkleber sind auf Weihnachtspaketen keine Pflicht

Derzeit gehen wieder Millionen Pakete und Päckchen auf die Reise, um pünktlich am Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum zu liegen. Diese sind häufig besonders schön gestaltet, denn es handelt sich schließlich um Geschenke, wo auch die Verpackung zählt. Der hässliche Adressaufkleber der Post kann die Optik allerdings sehr empfindlich stören. Viele möchten daher lieber darauf verzichten und stellen sich zu Recht die Frage, ob das erlaubt ist. Die Antwort darauf lautet eindeutig ja. Man kann ohne Probleme auf die bei der Post erhältlichen Aufkleber verzichten, die Adresse sollte sich allerdings aus verschiedenen Gründen trotzdem auf dem Paket befinden.

Zum einen möchte man natürlich, dass das Paket schnell und vor allem unbedingt ankommt. Somit darf schon einmal die Adresse des Empfängers nicht fehlen. Auch die Adresse des Absenders sollte zu finden sein. Beides kann man ohne den sonst üblichen Adressaufkleber handschriftlich auf dem Paket vermerken. Zur besseren Lesbarkeit empfiehlt sich aber die Verwendung des Aufklebers. Ob mit oder ohne diesen, alle Pakete haben die gleichen Laufzeiten. Jedes Paket wird außerdem mit einem Barcode versehen. Das ist ebenfalls unabhängig von einem Aufkleber. Mit dem Code lässt sich der Weg der Sendung via Internet verfolgen.

Nach dem Motto „Doppelt hält besser!“ wird empfohlen, dass man die Adressen von Absender und Empfänger nochmals auf einem Zettel im Inneren des Paketes verstaut. Sollte das Paket während des Transportes beschädigt werden und die Adressen unleserlich sein, lässt sich so feststellen, woher die Sendung kommt und für wen sie vorgesehen ist. Unleserlich ist gleichfalls ein gutes Stichwort. Egal, für welche Art der Adressierung man sich entscheidet, da man in der Regel alles mit der Hand ausfüllt, sollte man am besten in Druckschrift schreiben, damit die Lesbarkeit der Adressen gewährleistet ist. Dies erspart auch der Post Arbeit und Zeit. Da die Adressen maschinell ausgelesen und dem entsprechenden Postleitzahlenbereich zugeteilt werden, sorgt Unlesbarkeit für Verzögerungen, weil diese Pakete noch einmal per Hand nachsortiert werden müssen und das möchte man bestimmt vermeiden.

Apropos Verpackung: Dass ein auf dem Postweg versandtes Weihnachtsgeschenk sorgfältig verpackt sein muss, versteht sich von selber. Eine sorgfältige Verpackung liegt aber im Auge des Betrachters. Während es der Absender vielleicht als sehr sicher empfindet, wenn er sein Paket gut verschnürt, sieht das die Post gar nicht gern. Schnüre können sich in den Maschinen verfangen. Das kann zu ungeahnten Folgen führen. Besser ist ein robuster Karton, eventuell in einem ebensolchen Papier eingeschlagen und weiter mit stabilem Klebeband verschlossen. Möglicherweise lässt sich ja auch irgendwie der ungeliebte Paketaufkleber der Post in die perfekte Verpackung einbringen. Dann kommt das Geschenk auf alle Fälle sicher und pünktlich an. Die Frist zur Abgabe der Weihnachtspäckchen bei der Post endet übrigens am 22. Dezember um 12 Uhr. Wer bis dahin seine Geschenke abgeben hat, erhält die Garantie, dass sie bis zum Heiligen Abend zugestellt werden.

Wie es sich bei den privaten Zustelldiensten verhält, sollte direkt beim jeweiligen Dienst nachgefragt werden. Derartige Informationen lassen sich gut im Internet recherchieren. Gerade vor Weihnachten werden oft besondere Aktionen durchgeführt. Das kann auch eine weihnachtliche Verpackung beinhalten, die den ungeliebten Aufkleber für die Adressen auf unauffällige Art und Weise integriert.

Bildquelle: Ruth Rudolpf / Pixelio

Ein neuer Hit unter den Aufklebern – der Felgenrandaufkleber

Felgen sind oft sehr schlicht gehalten, wenn es sich nicht gerade um stylische Alufelgen handelt. Seine unauffälligen Felgen kann man nun mit einem einfachen, aber äußerst wirkungsvollen Mittel aufpeppen: Der neueste Schrei in der Szene sind Felgenrandaufkleber. Wie man dem Namen entnehmen kann, werden sie am Felgenrand aufgebracht und machen die Felgen eines jeden Fahrzeuges innerhalb weniger Minuten zum absoluten Eyecatcher.

Die Felgenrandaufkleber werden unter dem Namen Rimstripes angeboten und sind in vielfältigen Designs erhältlich. An Farben ist nahezu alles verfügbar und man kann sogar verschiedene Farben miteinander mischen. Ob Gold, Silber oder vielleicht sogar Rosa, es gibt kaum einen Wunsch, den die Hersteller nicht erfüllen. Zu finden sind die Aufkleber im Internet, in speziellen Shops und auf Tuningmessen. Hat man außergewöhnliche Vorstellungen, ist gleichfalls die Herstellung nach Maß durchführbar. Selbstverständlich lassen sich die Aufkleber passend zur Wagenfarbe auswählen. Es ist aber auch das genaue Gegenteil – also die Schaffung von einem krassen Gegensatz – möglich.

Bei der Anschaffung sollte man keinesfalls nur den Preis im Auge haben. Billig ist selten gut, darum muss man unbedingt auf Qualität achten, um lange Freude an seinen Aufklebern zu haben. Schließlich sind sie tagtäglich einer hohen Belastung ausgesetzt. Regen, Schnee, Schmutz, Sonne, das Durchqueren der Waschstraße, das alles ist eine enorme Beanspruchung, die man bei Billigprodukten bereits nach kurzer Zeit sehen kann.

Ebenfalls sollte man sich Gedanken machen, wie man die Aufkleber wieder abbekommt. Hochwertige Aufkleber lassen sich ohne großen Aufwand rückstandslos entfernen und hinterlassen keine Schäden. Reste vom Kleber oder der Folie sind nicht nur unansehnlich, im schlimmsten Falle können sie sogar die Lackschicht auf der Felge beschädigen. Beim Abziehen ist es so möglich, dass die obere Lackschicht gemeinsam mit dem Aufkleber entfernt wird.

Die Haltbarkeit der Felgenrandaufkleber beträgt je nach Produkt und Beanspruchung drei bis sieben Jahre. Sie können sogar mit einem Hochdruckreiniger bearbeitet werden und nehmen auch bei Fahrten durch unbefestigtes Gelände keinen Schaden. Eine lange Haltbarkeit setzt allerdings nicht nur eine entsprechende Qualität voraus, sondern außerdem eine korrekte Anbringung. Wer selber kleben möchte, kauft am besten vorgekrümmte Aufkleber. Sie lassen sich ohne weitere Hilfsmittel mit der bloßen Hand verkleben. Ohne Vorkrümmung leistet ein Roller gute Dienste.

Vor dem Aufkleben muss die Fläche gereinigt werden. Sie muss frei von Fett, Staub und Schmutz sein, damit der Aufkleber gut und vollständig haftet. Neue Felgen sind im Allgemeinen mit einer Konservierungsschicht versehen, welche vorher entfernt werden muss. Nach dem Aufbringen der Felgenrandaufkleber wartet man bis zur nächsten Nutzung des Fahrzeuges etwa zwölf Stunden. In dieser Zeit kann der Kleber seine volle Wirkung entfalten und sich fest mit der Oberfläche der Felge verbinden.

Mit den Felgenrandaufklebern hat man die vielfältigsten Möglichkeiten. Sie gibt es in unterschiedlichen Größen, was sie für jede Art von Fahrzeug geeignet macht. Fällt die Wahl auf eine reflektierende Ausführung, sollte man sich vor dem Anbringen schlaumachen, ob diese Variante vom TÜV genehmigt ist. Sie ist nicht in allen EU-Ländern zugelassen und es besteht Uneinigkeit darüber, ob die Felgenrandaufkleber mit Reflexion die Sicherheit des Fahrers erhöhen oder eher andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

Billdquelle: Marcus Walter / Pixelio

Let´s start the party! Die Essener Motorshow öffnete am 26. November ihre Tore!

Die gesamte Tuningszene schaut derzeit wieder einmal nach Essen zur Essener Motor Show. Zum 44. Mal findet der Event statt und alles, was Rang und Namen hat, lässt es sich nicht nehmen zu kommen. Das trifft sowohl auf die Aussteller wie auch auf die Besucher zu. Wer sich in die heiligen Hallen der Essener Motor Show begibt, trifft auf Namen wie Eibach, Skoda, Mini, Renault Motorsport und BMW. Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Und wie macht man sich auf einer derartig großen Veranstaltung sichtbar? Natürlich mit Postern, Plakaten und Aufklebern. Gerade letztere halten die Aussteller oft in großen Mengen bereit. Sie kann man kostenlos mitnehmen und selbst auf seinem Auto anbringen, um sich als Fan einer bestimmten Automarke zu outen.

Aufkleber spielen in der Tuningszene eine ganz besondere Rolle. Für viele sind spezielle Aufkleber das Synonym für ein getuntes Fahrzeug, egal, ob nun wirklich eine gewisse Ausstattung unter der Motorhaube beziehungsweise im gesamten Auto vorhanden ist oder nicht. Ein Tribal oder einige Rallyestreifen machen schon etwas her und zeigen deutlich an, dass der Fahrer gerne ein wenig schneller fährt. Somit gibt es auf der Essener Motor Show auch in diesem Bereich mannigfaltige Angebote für Freunde von Tuning-Aufklebern.

Bei der Essener Motor Show geht es nicht nur um Tuning. Im Grunde genommen kommt jeder auf seine Kosten, der sich irgendwie mit einem Auto identifizieren kann und das sind eigentlich alle. Fester Bestandteil der Veranstaltung ist beispielsweise die Automobile Classics. In diesem Jahr stehen unter anderem „100 Jahre Indianapolis“ und „100 Jahre Juan Manuel Fangio“ im Fokus. Die Automobile Classics ist eine der größten Handelsbörsen für alte Fahrzeuge. Vom Youngtimer bis hin zum seltenen und damit äußerst wertvollem Sammlerstück ist hier alles zu finden.

In die Zukunft geht es dagegen in der Messehalle 3. Die Sonderschau „Automobil-Design“ riskiert einen Blick in die Zukunft der Automobilindustrie. Es werden die aktuellen Stücke der Autodesigner vorgestellt. Das erste Mal können sich weiterhin Motorradfreunde über eine eigene Halle bei der Essener Motor Show freuen. Ihnen ist die Messehalle 4 vorbehalten. Die Speed Bike Show zeigt der verrücktesten und edelsten Stücke aus der Bike-Szene.

Ein Highlight ist in jedem Jahr das Mitfahren in einem echten Formel-1-Boliden. Diese so genannten „Taxi-Fahrten“ sind ein absoluter Besuchermagnet. Eine Neuheit ist die Möglichkeit zum Kaufen von echten Rennfahrzeugen. Sie reichen vom Kart bis hin zum Formel-1-Wagen. Ferner stellen sich eine große Anzahl von Rennteams aus den verschiedensten Bereichen des Motorsports vor.

Nicht verpassen sollte man das Live-Tuning. Wer schon immer einmal sehen wollte, wie aus einem normalen Auto eine echte Rennmaschine wird oder wer sich selbst noch Anregungen für sein eigenes Fahrzeug holen möchte, für den dürfte diese Show der Höhepunkt sein. Die ganze Woche über sucht Tuning-Legende Eddie Paul den „Ultimate Tuner“. Natürlich gibt es zudem jede Menge Tuningteile auf der Essener Motor Show zu kaufen und ebenfalls die begehrten Aufkleber werden in einer reichlichen Auswahl vorhanden sein.

Der Besuch der Essener Motor Show 2011 lohnt sich auf alle Fälle. Dafür muss man kein Tuning-Fan sein. Fast jeder fährt ein Auto, dementsprechend ist die Show genau das Richtige.

Bildquelle: Thorben Wengert / Pixelio

Künftig sorgt ein Aufkleber auf Autoreifen für Klarheit

Der Kauf von Autoreifen war zwar bisher nicht unbedingt ein Problem, schließlich wusste man, welche Größe man braucht und für welche Wetterlage die Pneus geeignet sein sollten. Doch weitergehende Informationen wie Nasshaftung, Rollwiderstand und das Außengeräusch beim Abrollen konnte man nur durch aufwendige eigene Recherchen oder Nachfrage beim Händler in Erfahrung bringen. Damit ist nun Schluss. Genau diese Angaben werden künftig auf den Reifen durch Aufkleber für alle sichtbar gemacht. Jeder Reifen, der ab 1. Januar 2012 hergestellt wird, trägt einen solchen Sticker. Die Ausnahme bilden runderneuerte Reifen, Notrad-Reifen, Oldtimer-Reifen, Offroad-Reifen, Youngtimer-Reifen und Reifen für Motorräder.

Die „Macher“ dieses Gesetzes versprechen sich von dieser neuen Kennzeichnungspflicht einiges. Sie gehen von mehr Lebensqualität, höherer Sicherheit und weniger Spritkosten für den Verbraucher aus. Am Zapfsäulen-Symbol des Aufklebers lässt sich zum Beispiel der Rollwiderstand ablesen. Fährt man den Reifen mit dem vom Hersteller empfohlenen Luftdruck, so wirkt sich das positiv auf den Spritverbrauch und somit auf den Geldbeutel aus. Das Symbol mit der Regenwolke dagegen gibt Aufschluss über die Haftung auf nassen Straßen. Hieraus kann man wiederum ersehen, welche Bremsleistung der Reifen bei Nässe hat. Dieser Fakt hat Einfluss auf die Sicherheit im Auto selbst und für andere Verkehrsteilnehmer, denn je schneller man zum Stehen kommt, umso besser kann man Unfälle vermeiden. Das letzte Symbol des Aufklebers – das Lautsprecher-Symbol – sagt aus, wie laut das Reifen-Außengeräusch ist. Dies ist für die Umwelt von Bedeutung. Zwar fällt es bei wenigen Autos am Tag nicht auf, wie laut das Rollen eines Reifens die Umwelt belastet, lebt man jedoch an einer vielbefahrenen Straße, wie einer Hauptstraße oder gar einer Autobahn kann sich der Lärm vieler vorbeifahrender Fahrzeuge täglich ins Unerträgliche steigern und sogar gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringen. Für den Käufer ist der Aufkleber also eine gute Sache. Und wie sieht es für die Hersteller aus? Sie müssen mit deutlich mehr Arbeit in der Zukunft rechnen. Ein Beispiel ist der Weltkonzern Goodyear Dunlop. Er verkauft jährlich rund 70 Millionen Reifen nach Afrika, in den Mittleren Osten und natürlich nach Europa. In Vorbereitung auf die neue Kennzeichnungspflicht sind bereits 270 Mitarbeiter damit beschäftigt, sämtliche Reifen zu testen, zu klassifizieren und zu zertifizieren. Umfangreiche Tests sind dafür notwendig.

Von Seiten der Politiker ist es allerdings nicht vorgesehen, die ganze Sache zu überwachen. Die Ausführung der Tests und die korrekte Kennzeichnung liegen einzig und allein in der Hand der Hersteller. Das ist vor allem aus der Sicht interessant, wie schlechtere Reifen gekennzeichnet werden. Durch die fehlende staatliche Überwachung ist hier einiges an „Schummelpotenzial“ gegeben und sicher werden bald die ersten Klagen der Reifenhersteller untereinander bei den Gerichten vorliegen. Schließlich geht es auch um viel Geld, da wird man nichts dem Zufall überlassen.

Noch eine Neuerung gibt es ab 2013. Ab diesem Jahr dürfen Neuwagen nur noch mit Spritspar-Reifen ausgestattet sein, die sich derzeit noch in der Entwicklung befinden. Sie sollen bei einer Laufleistung von 30.000 Kilometern satte 1.000 Euro Spritkosten sparen. Da wird sich der teurere Anschaffungspreis für manch einen lohnen. Für die Umwelt lohnen sich die Reifen allemal, denn mit diesen Reifen wird gleichzeitig der CO2-Ausstoß gegenüber den bisherigen Modellen drastisch reduziert.

Bildquelle: CFalk / Pixelio

Aufkleber können älteren Menschen den Alltag erleichtern

Im fortschreitenden Alter wird der Alltag zusehends mehr und mehr von Hindernissen gepflastert. Davon muss man sich aber nicht einer selbstständigen Lebensweise berauben lassen. Oftmals helfen schon kleine Dinge, den Alltag wieder unkomplizierter zu gestalten.

Zu den körperlichen Einschränkungen gesellt sich bei vielen älteren Menschen die regelmäßige Einnahme von Medikamenten. Das kann bei nachlassender Sehkraft wiederum zu großen Problemen und sogar zu ernsthaften Folgen führen. Meist muss man nicht nur ein Medikament einnehmen, sondern mehrere und die Verpackungen ähneln sich in vielen Fällen sehr. Verwechselt man etwa bei Zucker oder Herzkrankheiten die Medizin, können lebensbedrohliche Situationen auftreten. Doch wie kann man sich davor schützen? Viele Medikamente sind mit einer derart kleinen Schrift versehen, dass man sie nur schlecht entziffern kann und außerdem ist es mehr als unpraktisch, muss man jedes Mal vor der Einnahme erst ewig lesen. Zumal hier noch das Problem auftritt, dass die meisten Medikamente unaussprechliche Namen haben und man mit diesen nichts anfangen kann. Da es durchaus sein kann, dass man über fünf verschiedene Medikamente am Tag einnehmen muss, kann man sich auch unmöglich anhand der Namen merken, welches Medikament nun welchem Zweck dient.

Hier hat sich ein einfaches Mittel bewährt, das den Griff zum richtigen Medikament enorm vereinfacht: Man versieht die Verpackungen mit gut sichtbaren oder fühlbaren Aufklebern. Es kommen eine Reihe von Aufklebern zur Kennzeichnung infrage. Wichtig ist dabei nur, dass der Betroffene selbst die Aufkleber auswählt und somit sein ganz eigenes System für eine unverwechselbare Kennzeichnung entwickelt. Es geht nicht darum, dass die Aufkleber besonders schön sind, tolle Motive aufweisen oder sonst irgendwie ansehnlich sind, sondern sie sollen nur einen praktischen Zweck erfüllen und gesundheitliche Folgen durch falsche Medikamenteneinnahme verhindert. Ob man sich nun für verschiedenfarbige Aufkleber entscheidet, Aufkleber mit tastbaren Formen oder Sandpapier oder ein bestimmtes, gut erkennbares Motiv, das ist völlig gleichgültig.

Im Handel sind die verschiedensten Aufkleber erhältlich. Beispielsweise gibt es unterschiedlich große Punkte, die zudem in mehreren Farben gehalten sind. Sie haben sich gut bewährt zur Kennzeichnung von Arzneimitteln. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, selber Aufkleber herzustellen. Mit doppelseitigem Klebeband könnte etwa verschieden strukturiertes Sandpapier aufgebracht werden. Dieses kann zusätzlich in Formen wie Dreiecke, Quadrate oder Rechtecke geschnitten werden. Zur Kennzeichnung von Medikamenten mit Aufklebern ergeben sich die mannigfaltigsten Methoden. Es ist dafür nicht einmal eine hohe Kreativität gefragt. Im Gegenteil, gesellen sich zu den Sehproblemen weiterhin Demenzsymptome, sind Verwandte und pflegende Personen gefragt, gemeinsam mit dem oder der Betroffenen ein Aufklebersystem zu entwickeln. Oft können Demenzkranke trotz alledem noch ein relativ unabhängiges Leben führen und unterstehen keiner permanenten Betreuung. Da ist es essentiell, eine eventuell allein erfolgende Medikamenteneinnahme im richtigen Maß abzusichern.

Neben dem Erkennen der Medikamente durch Aufkleber haben sich weitere Tricks durchgesetzt, die für eine korrekte Einnahme hilfreich sind. Tropfen sind für sehgeschwächte Menschen schlecht abzuzählen. Sie werden einfach in einen Becher fallen gelassen und anhand des Tropfgeräusches abgezählt.

Beim Abholen der Medikamente in der Apotheke schaut man sich am besten gleich die Verpackung an und lässt sich diese öffnen. Zudem demonstriert das Personal auf Wunsch, wie man das Medikament zubereitet und einnimmt. Dabei kann man sich ebenfalls die Packungsbeilage vorlesen lassen und nach wichtigen Hinweisen fragen. Die Packungsbeilagen sind weiterhin in großer Schrift oder als Sprachdatei im Internet abrufbar. Hier findet man auch Erläuterungen zu unverständlichen Fachbegriffen.

Bildquelle: Anja Wichmann/bearbeitet:Gerd Altmann

Mit dem Aufkleber der Küchenchefs findet man gute Restaurants

Ein gutes Restaurant zu finden, ist in der heutigen Zeit gar nicht leicht. Vielfach kommt Tiefkühlkost, die lieblos in die Mikrowelle geschoben wird, auf den Teller. Da kann man sich den Restaurantbesuch sparen. Derartiges Essen kann man kostengünstiger zuhause haben. Aber man will nicht immer in den eigenen vier Wänden essen. Man will auch einmal etwas anderes probieren und vor allen Dingen will man nicht immer selbst stundenlang in der Küche stehen. Gönnt man sich einen Besuch im Restaurant, dann sollte es schon etwas Besonderes sein. Man möchte vielleicht ein Gericht essen, welches man selbst nie kocht, man möchte sich in gemütlicher Atmosphäre unterhalten und man möchte ein gut schmeckendes Essen genießen können. Auf der sicheren Seite is(s)t man, wenn man Ausschau hält, nach dem Aufkleber der Küchenchefs. Viele Menschen verfolgen diese Sendung im Fernsehen, bei denen Sterneköche kurz vor dem Untergang stehenden Gaststätten und Restaurants unter die Arme greifen und ihnen viele Kniffe und Tricks für den Erfolg verraten. Inzwischen wurden bereits etwa 50 Restaurants deutschlandweit von den Küchenchefs besucht.

Ziel ist es, das jeweilige Restaurant wieder interessant für den Gast zu machen. Die Sendung läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Zuerst gibt es ein Probeessen, danach wird in der Küche Hand angelegt und die Profis unterstützen tatkräftig das Personal, anschließend ist der große Showdown, wo ein Abschlussessen mit zahlreichen Gästen stattfindet. Das ist aber nicht alles. Die Küchenchefs wollen sich natürlich auch davon überzeugen, dass weiterhin an dem gemeinsam erarbeiteten Konzept festgehalten wird. So kehren sie nach einigen Wochen zurück und lassen sich erneut ein Probeessen vorsetzen. Fällt nun alles zu ihrer Zufriedenheit aus, gibt es endlich den ersehnten Aufkleber der Küchenchefs. Er wird gut sichtbar im Eingangsbereich platziert und soll künftig Gäste anlocken.

Die Wirkung dieses Aufklebers darf nicht unterschätzt werden. Schließlich wird damit nach außen hin demonstriert, dass hier einige der bekanntesten Sterneköche Deutschlands mitgekocht haben. Das sollte für Qualität sprechen, sofern sich das Restaurant weiterhin an die Tipps der Küchenchefs hält. Ist dies der Fall, darf man sich über Gaumenfreuden freuen, die ihren Preis durchaus wert sind. Übrigens muss man keine Angst haben, dass man in einem, von den Küchenchefs besuchten Restaurant, künftig Preise, wie im Sternerestaurant zahlen muss. Selbstverständlich wird die angebotene Küche auf das Konzept des Restaurants angepasst. Es erfolgt keine vollständige Umkrempelung. Das wäre auch völlig unangebracht. Hier wird danach geschaut, was in die Umgebung und zu den Gästen passt. Dementsprechend ist der Küchenchef – Aufkleber nicht das Zeichen für unbezahlbare Gerichte, sondern für eine gute Küche, die unter den Fittichen von echten Profis entstanden ist.

Wer einmal in einem Restaurant mit Küchenchef – Prämierung speisen möchte, der kann sich im Internet über die verfügbaren Lokalitäten informieren. Hier gibt es eine Seite, die sich nur mit den Küchenchefs auseinandersetzt. Im Netz kann man sich ebenfalls den Aufkleber anschauen, damit man ihn bei Gelegenheit auch wirklich erkennt und nicht achtlos vorüberläuft. Stolpert man nämlich durch Zufall über ein solches Restaurant, dann sollte man sich natürlich einen Besuch nicht entgehen lassen. Es macht immerhin was her, wenn man sagen kann, dass man in einem prämierten Restaurant der Küchenchefs gespeist hat.