Aufkleber und T-Shirt Blog

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Männermodetrends 2014 – ein Exemplar mit T-Shirt Druck ist ein Muss

462986_web_R_K_by_unopaella_pixelio.deWer sich über die wichtigsten Trends der Männermode 2014 informieren möchte, braucht nicht die Models auf den Laufstegen der Welt zu betrachten. Im kommenden Jahr wird die Mode vom Fußball bestimmt. Immerhin steht es felsenfest, dass die Deutschen den Weltmeistertitel holen. Daran wird doch wohl keiner zweifeln?! Praktisch für die Männer, die ohnehin oft als Modemuffel gelten: Sie sind im nächsten Jahr mit einem Shirt, das einen entsprechenden T-Shirt Druck aufweist, immer passend angezogen. Allerdings stellt ein einziges Shirt eine ziemlich dürftige Garderobe dar, also wird man nicht umhin kommen, doch einmal einen Blick auf die Modetrends der Designer zu werfen, damit man sein bedrucktes T-Shirt auch stilgerecht kombinieren kann.

Das ist aber gar nicht so leicht, denn das Fußballtrikot für die WM 2014 erregte bereits bei seiner Erscheinung die Gemüter. Von einem „weißen Ballett“ war beispielsweise die Rede. Andere wiederum finden das Trikot überaus gelungen und hatten natürlich nichts Eiligeres zu tun, als sich gleich ihr eigenes Exemplar zu sichern. Etwa 1,2 Millionen Stück brachte Ausrüster Adidas zur WM 2010 in Südafrika an den Mann. Sport ist allgemein trendangebend in der Männermode, egal, ob man selbst zu den Sportskanonen gehört oder sich lieber dem wesentlich gemütlicheren Fan-Dasein widmet. Ein Großteil der Männer begeistert sich hauptsächlich für die Bequemlichkeit der einzelnen Teile. Ist der modische Touch wider Erwarten doch nicht so unwichtig, zeugen klare Formen, Techno-Details, Farben in geometrischer Block-Anordnung und funktionale Elemente von Stilbewusstsein. Sie zieren nach Möglichkeit Schlupfblousons, Parkas und Reiterhosen, denn diese sind 2014 absolut hip. Calvin Klein setzt lieber auf Neopren. Nur Salvatore Ferragamo scheint sich an das Bedürfnis der Männer nach Bequemlichkeit zu erinnern und schickt seine Models in Strickpullis auf den Catwalk.

Nach einer Studie mit dem klangvollen Titel „Spiegel-Studie Outfit 8.0“ spielt für 84 Prozent der deutschen Männer Bekleidung eine bedeutende Rolle. Der moderne Mann ist experimentierfreudig und offen für Mode. Das zeigt sich gleichfalls bei den Trendfarben. Zwar haben Klassiker wie Schwarz, Grau und Blau in der Mode immer noch ihre Daseinsberechtigung, jedoch wird der Mann von heute zunehmend mutiger und greift durchaus auch einmal zu frischen Farben wie Grün, das sich in Moos- und Petroltönen männlich präsentiert. Apropos Grün: Natur ist ein weiterer Modetrend des Jahres 2014, der sich in floralen Drucken und mystischen Elementen zeigt. Erinnert ein wenig an Dschungel und ein tropisches Paradies, nach dem man sich vor allem im Job sehnt. Sehr praktisch ist dabei, dass man die Hemden mit Sakkos problemlos im Business tragen kann. Prada macht es vor, ob es aber jedem gefällt, bleibt abzuwarten.

Was uns auch immer die Mode bringt, während der Fußball-WM gilt Einheitslook. Ob Männer, Frauen oder Kinder, nie hält Deutschland enger zusammen als bei solch einem Sportgroßereignis. Wir sind eins! Das haben wir inzwischen bei jeder WM gezeigt, egal, wie sie für uns Deutsche ausgegangen ist, und das wird diesmal nicht anders sein. Ein bisschen Zeit haben wir allerdings noch. Am 12. Juni 2014 geht es erst los. Der Ausrichter der Fußball-WM 2014 ist Brasilien und das übrigens bereits zum zweiten Male.

Bildquelle: © unopaella / Pixelio.de

Jetzt ist es da – das offizielle Poster zur Fußballweltmeisterschaft 2014!

509368_web_R_K_B_by_Didi01_pixelio.deEine Fußballweltmeisterschaft ist ein Ereignis, das Monate und sogar Jahre an Vorbereitung benötigt. Vielleicht ist das der Grund, warum eine solche nur alle vier Jahre stattfindet? 2014 ist es endlich wieder soweit: Die beste Fußballnation der Welt wird ermittelt. So langsam tauchen nach und nach die ersten Hinweise auf das bevorstehende Großereignis auf. Vor kurzem präsentierte die deutsche Nationalelf ihr neues Trikot, ein Maskottchen gibt es ebenfalls schon und jetzt wurde das offizielle Poster vorgestellt. Wie es sich für Brasilien gehört, ist dieses überaus farbenfroh und dabei doch recht sparsam oder besser gesagt fokussiert aufgebaut. Zu sehen sind zwei Fußballer beziehungsweise deren Beine, die um einen Fußball „kämpfen“. Die Beine sind in Orange und Grün gehalten, der Ball ist nur Grün. Darüber erstreckt sich ein „Himmel“ in Blau- und Grüntönen als Symbol für den tropischen Regenwald.

Das gewählte Design ist überaus interessant und besitzt eine hohe Aussagekraft. Es bringt dem Betrachter das ausrichtende Land näher, sofern er sich auf ein intensiveres Studium des Posters einlässt. Zu sehen sind Vertreter der einheimischen Tierwelt, Pflanzen, Menschen und weitere typische Dinge, die man mit Brasilien in Verbindung bringt. Wer genauer hinschaut, bemerkt ferner, dass sich das Logo in den Umrissen des Landes befindet, die von den Beinen, dem Ball und dem Himmel gezeichnet werden. Alles in allem strahlt das Poster die Lebensfreude der brasilianischen Bevölkerung und demzufolge deren Vorfreude auf das bevorstehende Fußballereignis aus. Schließlich ist es das größte dieser Art weltweit. Entworfen wurde das Poster von der Agentur Crama.

Die Wahl Brasiliens als Austragungsort für die 20. Fußballweltmeisterschaft der Männer erfolgte nicht durch Zufall. Der Nationalsport im größten Land Südamerikas ist Fußball und auch international hat man einiges in dem Sport mitzureden. Insgesamt fünf Mal ging der Weltmeistertitel bereits an die Brasilianer. Damit kommt die erfolgreichste Nationalmannschaft der Welt aus diesem Land. Im nächsten Jahr ist man zwar nicht Titelverteidiger – die Rolle fällt Spanien zu -, aber man wird sicher wieder alles geben, um ganz vorne mitzuspielen. In 64 Spielen treten 32 Mannschaften gegeneinander an. Beginn der WM ist am 12. Juni 2014, das Endspiel findet am 13. Juli statt.

Die Fußballweltmeisterschaft 1950 wurde ebenfalls in Brasilien ausgetragen. Es war der erste globale Titelkampf nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Damals ging man im eigenen Land als Favorit in das Turnier, musste sich allerdings im Finale Uruguay geschlagen geben. Dabei wäre ein Unentschieden für den Titelgewinn sogar ausreichend gewesen, aber da es eine 1:2-Niederlage nach einer anfänglichen 1:0-Führung gab, hat es leider nicht gereicht. Bei der Weltmeisterschaft 1958 in Schweden gelang es Brasilien erstmals, Weltmeister zu werden. Mit dabei waren solche Stars wie Didi oder Pelé, der gerade einmal 17 Jahre alt war. Vier Jahre später bei der WM in Chile holte die brasilianische Nationalelf noch einmal den Weltmeistertitel und die Fußballweltmeisterschaft 1970 ging außerdem zugunsten der Brasilianer aus. Danach aber begann eine Durststrecke und die Glückssträhne schien sich in eine Pechsträhne verwandelt zu haben. Bis zur WM 1994 musste Brasilien warten, um endlich wieder Weltmeister zu werden. Zwei Jahrzehnte später bläst das erfolgreichste Team der Welt wieder zum Angriff und zwar dieses Mal bei der Fußball-WM im eigenen Land.

Bildquelle: © Didi01 / Pixelio.de

Ein Aufkleber klärt auf: Diese Orangen sind zum Essen und diese sind zum Pressen

Kaum einer kann hierzulande eine Orange von der anderen unterscheiden. Na klar, es gibt orangefarbene und es gibt blutrote Orangen. Man kann sie essen oder einen Saft daraus herstellen. Das weiß man im Allgemeinen, doch welche Eigenschaften Orangen mitbringen müssen, um zu den sogenannten Ess- und den sogenannten Press-Orangen zu gehören, das entzieht sich der Kenntnis der Meisten. Es gibt nämlich zwischen den einzelnen Orangesorten unverkennbare Unterschiede, über welche natürlich die Anbieter genauestens Bescheid wissen.

Ein Anbieter von Orangen in Deutschland ist SanLucar. Von ihm sind verschiedene Sorten erhältlich und um zu wissen, ob die Orange eher zum Essen oder eher zum Auspressen verwendet werden sollte, markiert dieser ab sofort seine Produkte mit einem Aufkleber, besser gesagt mit zwei verschiedenen Aufklebern in den Farben Gelb und Grün.

Zu finden sind die jeweiligen SanLucar-Aufkleber auf den Netzen und den Kisten. Die Orangen zum Auspressen werden mit einem gelben Sticker mit dem Hinweis „Pressen“ versehen, die Orangen zum Essen weisen einen grünen Sticker mit dem Hinweis „Essen“ auf. Damit ist nun eindeutig klar, wie welche Orangen am besten verwendet werden.

Navelorangen sind typische Vertreter der Ess-Orangen. Sie unterteilen sich nochmals in mehrere Unterarten. Ihre ursprüngliche Heimat ist Brasilien. Charakteristisch für sie ist die Ausstülpung an der Spitze. Eine Navelorange lässt sich problemlos schälen und in Stücke zerteilen. Wegen des Bestandteils Limonin ist sie zur Herstellung von Saft weniger geeignet. Er bewirkt, dass sich das Aroma des Saftes beim Pressen durch den Sauerstoff nach kurzer Zeit vermindert. Dennoch gibt es wie so oft eine Ausnahme: Die Sorte „Salustiana“ zählt zur Familie der Navelorangen, ist aber dank ihrer dünnen Schale für die Saftherstellung prädestiniert.

Eine Press-Orange hat weniger Fruchtfleisch, dafür aber einen größeren Saftanteil. Weiterhin ist kein Limonin in einer solchen Orange vorhanden. Stammt die Orange gleichzeitig aus nachhaltigem Anbau, ist die Schale zu 100 Prozent zum Verzehr geeignet. Dadurch lässt sich die Press-Orange fast vollständig verwerten. Orangen mit essbaren Schalen werden unter anderem vom oben genannten Anbieter SanLucar speziell gezüchtet. Besonders jetzt in der Weihnachtszeit sind diese Früchte im Vorteil. Schließlich kommt in viele Weihnachtsplätzchen die abgeriebene Schale von Orangen. Auch heißer Orangensaft wird in der kalten Jahreszeit gerne als Vitamin-C-Spender und zum Aufwärmen von innen konsumiert. Da können die Orangen zum Auspressen ganz klar punkten.

Nach wie vor gilt die Orange unabhängig von der Sorte als klassischer Vitamin-C-Spender: 100 g Orange enthalten etwa 50 mg Vitamin C. Das entspricht fast dem empfohlenen Tagesbedarf von 60 mg. Allgemein sind Orangen aus dem Ökolandbau frei von Konservierungsstoffen, die herkömmlichen Früchten in großer Menge zugesetzt werden dürfen. Auf das Wachsen der Schale wird dagegen überaus selten verzichtet.

Die größten Produzenten von Orangen sind Brasilien, die USA und Mexiko. Die beiden ersten Nationen produzieren jährlich weit über 10.000 Tonnen der wohlschmeckenden und gesunden Früchte. Dagegen befindet sich Mexiko mit gerade einmal knapp 4.000 Tonnen auf dem dritten Platz bereits weit abgeschlagen. Auch in Europa werden Orangen angebaut wie beispielsweise an den Hängen des Vulkans Ätna auf der italienischen Insel Sizilien, in Griechenland oder Spanien. Ihr Anteil an der Weltproduktion fällt aber nur gering aus.

Bildquelle: © Petra Bork / Pixelio.de

Sticker der Fußball WM 2010 in Südafrika

Die Fußball WM 2010 ist wieder eines der größten Ereignisse weltweit und das zu dieser Zeit auch die Panini Sticker für die Sammelalben der Mannschaften wieder in werden ist doch irgendwie klar. Für Kinder gibt es kaum etwas schöneres, als sich auf die Jagd nach ihren Lieblingsstars zu machen, die Sticker mit Freunden zu tauschen und die Alben voll zu kleben. Aber nicht nur die Kinder haben das Sammelfieber, denn auch die Erwachsenen können sich kaum noch halten, die Sticker der WM zu kaufen. Panini, der italienische Hersteller der Sticker, versendet täglich weltweit mehr als 40 Millionen der Sticker und die Nachfrage an den Kiosken wird immer größer. Auch die Schulhöfe werden zu wahren Tauschbörsen und es gibt, zumindest unter den Jungs, kaum noch ein anderes Thema. Hier haben die Schulleitungen teilweise schon eingegriffen, weil es schon erbitterte Kämpfe um die Fußballsticker entbrannt haben. Die Silchergrundschule in Fellbach (Schwaben) hat hier eingegriffen und schon im Jahr 2008 zur EM das Tauschverbot ausgesprochen. Grund hierfür war der hohe Konzentrationsmangel, die Unruhen und auch die Erpressungen unter den Schülern.

Die Sammelleidenschaft der Panini Sticker zur WM lösen aber nicht nur Probleme in den Schulen aus, denn auch die Erwachsenen scheinen fast “durchzudrehen”, wie es sich in Brasilien gezeigt. Hier hat eine Bande schwer bewaffnet einen Großhändler überfallen. Die Räuber haben 30 Geiseln genommen. Wofür? Um rund 135.000 WM-Aufkleber zu ergaunern. Die Kosten der Beute belaufen sich auf 15.000 Dollar und die Bande ist bis heute nicht gefasst worden, was in Großteilen des Landes jetzt sogar zu Lieferschwierigkeiten führt.

Da sieht man einmal, was eine Sammelleidenschaft alles ausmachen kann.

Foto:  wpfen2000 / Pixelio.de