Aufkleber und T-Shirt Blog

Entries Tagged as 'Filmstart'

Das Historiendrama „Die Frau in Gold“ wartet mit einem exklusiven Poster auf.

184114_web_R_K_by_VivitoArt_pixelio.de (2)Am 4. Juni 2015 kommt der Film „Die Frau in Gold“ in die Kinos. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Gemälde: die „Goldene Adele“ von Gustav Klimt. Das Porträt im Jugendstil zeigt die Salondame Adele Bloch–Bauer. Klimt hatte einst das Bild gemalt und anschließend der Familie Bloch geschenkt. Die Blochs waren jüdischer Herkunft und lebten in Wien. Als die Nationalsozialisten 1938 in der Stadt einmarschierten, ereilte sie das Schicksal vieler Juden: Gustav Bloch, im Film verkörpert von Allan Corduner, und seine Großfamilie werden enteignet. Die Nazis vereinnahmen die wertvolle Kunstsammlung der Familie und vertreiben sie anschließend aus der Stadt. Blochs Tochter Maria Altmann, gespielt von Helen Mirren, wandert in die USA aus und findet dort eine neue Heimat.

Rund 50 Jahre später beschließt sie, das rechtmäßige Hab und Gut ihrer Familie zurückzuholen. Vor allem das wertvolle Gemälde „Goldene Adele“ will sie wieder in den Besitz ihrer Familie bringen. Dafür tritt sie Ende der 1990er-Jahre die Reise von ihrem jetzigen Wohnort Los Angeles nach Wien an. Lange Zeit hatte es Altmann als Jüdin und Überlebende des Holocaust nicht gewagt, nach Österreich zurückzukehren. Zahlreiche Mitglieder ihrer jüdischen Familie fielen damals dem Holocaust zum Opfer. Nun, als mittlerweile alte Frau, fühlt sie sich stark genug, um ihr Recht und das ihrer Familie zu kämpfen.

Die „Goldene Adele“ befindet sich inzwischen im Besitz des Staates Österreich und wird von ihm im Schloss Belvedere ausgestellt. Gemeinsam mit dem Anwalt Randol Schoenberg, dargestellt von Ryan Reynolds, geht sie gegen die Regierung von Österreich vor, um das Bild endlich wieder seinen rechtmäßigen Eigentümern zuzuführen. Aber nicht nur dieses Kunstwerk findet sie in ihrer früheren Heimat wieder: Auch andere Bilder der Bloch´schen Kunstsammlung haben Österreich nicht verlassen und sind in diversen Galerien des Landes verstreut anzutreffen.

Natürlich ist das Land nicht bereit, freiwillig auf seine wertvollen Kunstschätze zu verzichten. So bleibt Maria Altmann nichts anderes übrig, als den österreichischen Staat mit Hilfe ihres Anwalts zu verklagen. Es beginnt ein zähes Ringen um die Gemälde und es wird ein langwieriger Prozess mit jahrelangen Verhandlungen.

Ein Poster zum Film wurde vor Kurzem veröffentlicht, Anfang Juni läuft es in den Kinos an. Regie führte Simon Curtis. Während Helen Mirren für die Darstellung der gealterten Maria Altmann gewonnen werden konnte, ist Katie Holmes als Maria in jungen Jahren zu sehen. Der Maler Gustav Klimt wird von keinem Geringeren als Moritz Bleibtreu gespielt.

Diese Starbesetzung verspricht einen schauspielerischen Hochgenuss, der ebenfalls in die Tiefe geht. Alle Darsteller haben sich bereits als Charakterdarsteller einen Namen in der Filmszene gemacht. Genau jener ist bei solch einem sensiblen Thema wie Holocaust und NS-Raubkunst unverzichtbar. Dass dieses nach wie vor aktuell ist, beweist der Fall des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt einmal mehr. Vielen Menschen ist unter dem Regime der Nazis unermessliches Leid zugefügt wurden. Als wäre dies nicht schon genug, wurden sie auch noch ihres Eigentums beraubt und müssen Jahrzehnte nach dem Unrecht um den ihnen zustehenden Besitz kämpfen.

Der Film „Die Frau in Gold“ basiert auf einer wahren Geschichte. Die „Goldene Adele“ gilt als eines der bedeutendsten Werke des Wiener Jugendstils. Zu sehen ist es in der New Yorker „Neuen Galerie“.

Bildquelle: © Vivito Art / Pixelio.de

Filmstarts 2015 Teil 2: Auch auf diese Filme machen bisher nur Poster Lust

644107_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de„The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“, „Fifty Shades of Grey“ und „Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel“ stellen die Top 3 der am sehnsüchtig erwarteten Filme 2015 dar. In unserem letzten Blogbeitrag haben wir die Filme näher vorgestellt. Allerdings sind die drei Streifen natürlich nicht die Einzigen, die uns in diesem Jahr neu auf den Kinoleinwänden erwarten.

Am 29. Januar startet „Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“. Die Tragikomödie hat bereits im Vorfeld gute Kritiken erhalten und dürfte somit eine Empfehlung wert sein. Von „brillant inszeniert“, „vor Spott beißender Satire“, „tragischem Künstlerdrama“ und „schonungslos schwarzer Komödie mit fantastischen Schauspielern“ ist in der Presse die Rede.

Im Mittelpunkt steht die Person des Riggan Thomson, gespielt von Michael Keaton. Er hatte einst glanzvolle Zeiten als Darsteller des Superhelden Birdman, doch nun neigt sich seine Karriere unverkennbar dem Ende zu. Thomson kann sich damit nicht abfinden. Also will er selbst ein Theaterstück für den Broadway inszenieren und damit beweisen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Kurz vor der Premiere hat der Hauptdarsteller einen Unfall und damit beginnt das eigentliche Drama. Zwar findet Thomson schnell einen Ersatz in Mike Shiner, verkörpert von Edward Norton, in dessen Brust wohnen allerdings zwei Seelen. Einerseits ist Shiner ein exzellenter Schauspieler, andererseits gehören aber auch cholerisch und exzentrisch zu seinen Charaktereigenschaften. Obendrein macht sich der Darsteller zudem an Sam (Emma Stone), die Tochter von Thomson, ran. Jene wiederum kommt gerade frisch aus einem Drogenentzug.

Die Situation verbessert sich nicht gerade durch das ständige Einmischen von Thomsons Freundin Laura (Andrea Riseborough) und seiner Ex-Frau Sylvia (Amy Ryan). Während Laura behauptet, von Thomson schwanger zu sein, hat Sylvia die Gabe, immer im ungünstigsten Moment aufzutauchen und Öl ins Feuer zu gießen. Im Leben des Regisseurs herrscht Chaos pur und er versucht verzweifelt, Ordnung hineinzubringen. Das geschieht zum Teil mit einer gewissen Komik, zum Teil regen die Geschehnisse den Kinobesucher zum Nachdenken an.

Eins der Poster zum Film scheint genau die Lage aufzugreifen, in der sich der Hauptdarsteller befindet. Darauf zu sehen ist Michael Keaton, der im Hochhausdschungel des New Yorker Broadways seinen Blick gen Himmel richtet und scheinbar fest einen Punkt anvisiert, den er erreichen möchte. Seine Füße haben – ganz in Superheldenmanier – bereits vom Boden abgehoben. Vielleicht soll aber auch eine Flucht symbolisiert werden? Vielleicht möchte Thomson seinem chaotischen Leben entfliehen und schlüpft dafür in seine Superheldenrolle, die ihm über Jahre hinweg Ruhm und Anerkennung garantierte?

Die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verlaufen in „Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ fließend. Wer genauer hinsieht und sich auf den Film einlässt, entdeckt Parallelen zum Leben und Arbeiten in Hollywood. Unverkennbar übt Regisseur Alejandro González Iñárritu Kritik am System. Der Mexikaner machte durch Filme wie “Babel” und “21 Gramm“ auf sich aufmerksam und wird nicht selten als Meisterregisseur bezeichnet. Mit „Birdman“ dürfte er wieder einmal bewiesen haben, dass er diesen Titel zu Recht trägt.

Natürlich darf ebenfalls die Leistung von Michael Keaton nicht vernachlässigt werden, der sich als Darsteller von „Batman“ natürlich bestens im Superheldengenre auskennt. In „Birdman“ gewährt er einen Blick hinter die Kulissen und zeigt das Leben eines Superhelden, wenn dieser sein Kostüm ausgezogen hat. Eine interessante und zugleich unterhaltsame Mischung für einen kurzweiligen Kinofilm!

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Neues Poster zu „Fast & Furious 7“ veröffentlicht

695212_web_R_K_B_by_Timo Klostermeier_pixelio.deFür den 4. März 2015 ist der Start von „Fast & Furious 7“ in den deutschen Kinos angekündigt. Doch schon heute gibt es täglich neue Informationen über den lang ersehnten Streifen. Ob er überhaupt kommen wird, war nach dem Unfalltod von Paul Walker monatelang unklar. Schließlich entschieden sich die Macher für das Fortsetzen der Dreharbeiten, zur Freude der zahlreichen Fans. Am 1. November 2014 soll ein Trailer zum Film erscheinen. Um die Vorfreude weiter anzuheizen, wurde aktuell ein neues Poster und eine Retrospektive veröffentlicht.

Der Trailer wird mindestens genauso sehnsüchtig erwartet wie der Film selbst. Er, die Retrospektive und das Poster sind Teil einer großangelegten Werbekampagne von Universal Pictures. Die Vorfreude soll sozusagen ins Unermessliche gesteigert werden und deswegen gibt es bis zum Filmstart regelmäßig neue Veröffentlichungen. Allein bis zur Trailerpremiere am 1. November wurden von Universal täglich neue Infos versprochen. Sie beinhalten Teile aus dem Film und Hintergrundinformationen zu diesem.

Die Retrospektive wird vor allem das Herz derer erfreuen, die sich nicht wegen dem Aufgebot an Stars für „Fast & Furious“ begeistern können, sondern wegen der motorisierten Hauptdarsteller: den schnellen Autos. Gezeigt werden Modelle aus den vorangegangenen sechs Episoden. Schließlich handelt es sich um einen Rückblick auf das bereits Geschehene. Wer noch Zweifel an der Rollenverteilung in den Filmen hatte, dürfte nach dem Anschauen des kleinen Filmchens restlos überzeugt sein, dass die schnellen Wagen die Hauptrolle spielen. Da rücken bekannte Gesichter wie das von Vin Diesel, Jason Statham, Kurt Russell und Paul Walker in den Hintergrund. Als sei das nicht schon Demonstration genug, dass die Autos im Film den Ton angeben, gibt es noch ein Poster dazu, das ebenfalls keine Fragen über die bestehende Hierarchie offenlässt. Im Vordergrund der Teil eines Autos in Nahaufnahme, in weiter Ferne dahinter – nur als Silhouetten zu sehen – eine Handvoll Menschen. Offensichtlich handelt es sich um die menschlichen Protagonisten des Films, erkennbar ist das aber nicht.

Die Handlung in der siebten Folge der bekannten Filmreihe steht ganz im Zeichen der Rache von Hans Tod. Er verstarb bei einem durch Owen Shaws Bruder Ian verursachten Unfall in Tokio, wie im Abspann von „Fast & Furious 6“ gezeigt wurde. Nachdem Dom alias Dominic Toretto, gespielt von Vin Diesel, und seine Crew vom Tode Hans erfahren haben, führt ihr Weg nach Tokio. Dort treffen sie sich mit Hans Freund, dem Drift-König Sean Boswell, der von Lucas Black verkörpert wird. Zusammen mit ihm und weiteren Verbündeten werden Rachepläne geschmiedet. Als es darum geht, jene umzusetzen, kommt es zu einem Zusammenstoß mit Ian Shaw (Jason Statham). Er ist der ältere Bruder von Owen Shaw und Anführer einer illegalen Straßenrennfahrerbande, die ohne Skrupel agiert. Wie die Rache für Han aussehen wird, ist angesichts der beteiligten Personen nicht schwer zu erraten. Es wird jede Menge Hochgeschwindigkeitswettkämpfe auf den Straßen geben. Wer wissen möchte, wer am Ende den Sieg davon trägt, muss allerdings noch bis Anfang März 2015 warten. Dann kann er den kompletten Film im Kino anschauen und live dabei sein, wenn die Guten mit ihren PS-Monstern gegen die Bösen antreten.

Bildquelle: © Timo Klostermeier / Pixelio.de

Durchnässt auf einer Parkbank – Poster zu Portmans Regiedebüt veröffentlicht

631232_web_R_K_B_by_daniel stricker_pixelio.deAls Schauspielerin hat sich Natalie Portman längst einen Namen gemacht. Jetzt möchte sie auch hinter der Kamera stehen und zeigen, dass sie nicht nur Regieanweisungen perfekt umsetzen, sondern solche ebenfalls geben kann. Die am 9. Juni 1981 in Jerusalem geborene Portman hat sich dafür ein besonders anspruchsvolle Genre ausgesucht: Sie gibt ihr Regiedebüt mit dem Drama „A Tale of Love and Darkness“. Ein Starttermin für den Film steht noch nicht fest, dafür gibt es nun ein erstes Poster, auf dem Natalie Portman durchnässt und auf einer Parkbank sitzend zu sehen ist. Die Regisseurin hat nämlich zugleich die Rolle der Hauptdarstellerin Fania inne. Verarbeitet hat die 33-Jährige in ihrem Film die Memoiren des ebenfalls aus Israel stammenden Schriftstellers Amos Oz. Er schrieb seine Kindheitserlebnisse in Jerusalem zum Ende der 1940er Jahre nieder und lieferte damit die Vorlage für Portmans Film. Sie selbst verkörpert die Mutter vom jungen Oz, die unter psychischen Störungen leidet. Das 2002 in hebräischer Sprache erschienene Buch wurde in 15 Sprachen übersetzt. Seit 2004 ist es in Deutschland unter dem deutschen Titel „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ erhältlich.

Viel wurde über den Film bisher nicht bekannt. Die Handlung wird sich eng an der Romanvorlage orientieren. Wer neugierig ist, sollte daher vorab das Buch lesen. In einer weiteren Rolle ist Makram Khoury zu sehen. Er spielt den Halawani. Bisher wirkte Khoury in Filmen wie „Der Medicus“, „Lemon Tree“ und „München“ mit. Ebenso wie Portman und Oz stammt er aus Jerusalem. Er ist damit nahezu prädestiniert für eine Rolle in „A Tale of Love and Darkness“. Khoury gehört zu den bekanntesten Schauspielern aus dem arabischen Raum. Man darf also davon ausgehen, dass er die Fähigkeiten besitzt, den sensiblen Hintergrund der Geschichte an den Zuschauer heranzutragen.

Das schauspielerische Können von Natalie Portman steht gleichfalls außer Frage. Die Oscar- und Global Award-Preisträgerin stand schon als 13-Jährige vor der Kamera. Ihre bisher bekannteste Filmrolle hatte sie in „Black Swan“. Für die Verkörperung der Nina Sayers erhielt sie 2011 die oben genannten Auszeichnungen. Vor der Kamera ist Portman ein Profi, nun will sie wissen, ob das auch hinter der Kamera zutrifft. Unterstützung erhielt sie dabei von den Produzenten Ram Bergman und David Mandil. Ausführender Produzent war Nicolas Chartier. Letzterer bewies sein Talent unter anderem bei der romantischen Tragikomödie „Don Jon – Film 2013“ mit Scarlett Johannsson, Julianne Moore und Joseph Gordon-Lewitt. Die Arbeit mit großen Filmstars ist für Chartier demzufolge nichts Neues.

Ganz unbedarft ist die Schauspielerin an die Sache mit der Regieführung aber dann doch nicht herangegangen. Sie hat sich schon einmal an der Regier für den Kurzfilm „Eve“ und an einer Episode von „New York, I love You“ versucht. Die Besetzung der Crew und des Stabs für Portmans Langfilmregiedebüt ist bislang überaus hochkarätig. Da sollte doch am Ende ein Film mit Blockbusterqualitäten herauskommen. Ob es tatsächlich so ist, darauf muss man noch unbestimmte Zeit warten. Vor 2015 wird der Film wohl nicht in den Kinos anlaufen. Das erste Poster lässt aber darauf schließen, dass sicher zeitnah der Starttermin bekanntgegeben wird. Dann werden vielleicht auch weitere Einzelheiten zur Handlung und zu den mitwirkenden Schauspielern veröffentlicht.

Bildquelle: © Daniel stricker / Pixelio.de

Neues Poster zu „Teenage Mutant Ninja Turtles“ löst Entsetzen aus

644154_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deSehnsüchtig erwarten die Fans der Ninja Turtles den nächsten Film mit ihren Helden. Am 16. Oktober wird es soweit sein. Dann läuft „Teenage Mutant Ninja Turtles“ in unseren Kinos an. Bis dahin wollen die Macher des Streifens natürlich durch diverse Poster die Vorfreude schüren und das Interesse wachhalten. Der letzte Versuch löste allerdings einen Sturm des Entsetzens aus und das vor allem in den USA. Dort ist als Filmstart der 11. September vorgesehen. Wir erinnern uns: Dieses Datum steht für den bisher verheerendsten Terroranschlag, den die Welt je erlebt hat. Auf dem anstößigen Poster sind die Hauptdarsteller Leonardo, Donatello, Michelangelo und Raphael zu sehen. Bis dahin alles in Ordnung, schließlich sind sie die Helden im Film. Doch das, was sie in der eingefangenen Szene tun, führte dazu, dass das Poster kurze Zeit später wieder vom Herausgeber aus dem Verkehr gezogen wurde: Die vier Helden stürzen nämlich gerade von einem explodierenden Wolkenkratzer herab und darunter prangt unübersehbar der Starttermin des Films in den USA, der 11. September.

Kaum war das Poster veröffentlicht, brach im Netz ein Sturm der Entrüstung los. Viele Menschen fühlten sich beim Betrachten des Posters an die schlimmen Ereignisse des 11. Septembers erinnert, der Tag, an dem das World Trade Center einstürzte und Tausende von Menschen unter sich begrub. Das war von Paramount Australien, den Herausgebern des Plakats, selbstverständlich nicht gewollt. In Windeseile wurde das Poster zurückgezogen. Es folgten eine offizielle Entschuldigung und das Versprechen, dieses Plakat nicht für die Kampagne zu verwenden. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte: “Dieses Bild mit diesem Datum zu kombinieren, war ein Fehler“. Damit sollte der Fauxpas hoffentlich aus der Welt geschafft sein, obwohl das Internet ja nichts vergisst. Wer unbedingt das Poster sehen möchte, wird es sicher finden, auf den Erfolg des Films wird es wahrscheinlich keinen Einfluss haben.

Seit 1984 erfreuen die „Teenage Mutant Ninja Turtles“ ihre Fans. Damals waren die vier Schildkröten noch Comichelden. Von 1987 bis 1996 erfreuten sie uns als „Teenage Mutant Hero Turtles“ auf den Fernsehbildschirmen. Später eroberten sie die Kinos mit zahlreichen Verfilmungen und noch einmal gab es zwei Fernsehserien, die in Japan und den USA produziert wurden. Der neue Streifen wurde vom Regisseur Michael Bay produziert, dessen „Transformers 4: Ära des Untergangs“ aktuell auf Platz 3 der Kinocharts ist. Er ist als eine düstere Version des beliebten Comics gedacht.

Neben Alan Ritchson als Raphael, Noel Fisher als Michelangelo, Jeremy Howard als Donatello und Pete Ploszek als Leonardo werden Danny Woodburn als Ziehvater und Meister der Schildkrötenbrüder in Gestalt von Splinter, William Fichtner als der Bösewicht Shredder, Megan Fox als furchtlose Reporterin April O´Neil sowie Will Arnet als verrückter Kameramann Vernon Fenwick zu sehen sein. Die Handlung spielt in New York, das fest in der Hand von Shredders Unterweltclan ist. Die vier Schildkrötenbrüder sagen diesem gemeinsam mit ihrem Ziehvater sowie ihren Freunden April und Vernon den Kampf an. Sie wollen die Menschen aus der Knechtschaft Shredders befreien, der selbst Polizei und Politiker unter Kontrolle hat. Dass es dabei überaus actionreich zugeht, versteht sich nahezu von selbst.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

Trailer und Poster zu „Der Hobbit 3: Die Schlacht der fünf Heere“ veröffentlicht

73721_web_R_K_B_by_Axel Heuting_pixelio.deBis zum 10. Dezember 2014 müssen die Fans von Mittelerde und deren Bewohnern noch warten, bis der letzte Teil der Trilogie in den deutschen Kinos anläuft. Nachdem am 23. Juli endlich ein erstes Poster veröffentlicht wurde, gibt es nunmehr auch einen Trailer, der ausgewählten Szenen aus „Der Hobbit 3: Die Schlacht der fünf Heere“ zeigt. Schon einen Tag nach der Veröffentlichung kann das Video mehr als eine halbe Million Klicks auf You Tube verbuchen. Das ist wohl der beste Beweis für die große Vorfreude auf das Finale der „Hobbit“-Saga. Dieses ist noch mal eine Zusammenkunft aller Charaktere, die das Geschehen in Mittelerde in der Vergangenheit prägten. Natürlich tun sie auch im letzten Teil alles zur Rettung ihrer Heimat.

Schon das Poster verspricht einiges. Vor allem wird es feurig, das ist eindeutig zu erkennen. Im Vordergrund, verschwindend klein gegen die scheinbare Übermacht des feuerspeienden Drachen Smaug, der ungefähr die Hälfte des Bildes einnimmt, stellt sich der Bogenschütze Bard (Luke Evans) dem unvermeidbaren Kampf. Ob er ihn gewinnt? Um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten, bleibt nur der Gang ins Kino. Auch die weiteren Poster, die inzwischen erschienen sind, und der Trailer geben darüber keine Auskunft.

Knapp eine Woche nach dem ersten Poster kam ein Zweites heraus. Darauf ist der kniende Bilbo, verkörpert von Martin Freeman, zu sehen. Der Fantasie sind beim Betrachten des Posters keine Grenzen gesetzt. Bittet Bilbo nun vor der Schlacht um Unterstützung durch die Götter oder dankt er ihnen, weil die Schlacht gewonnen wurde? Fakt ist, dass die Männer unter der Führung von Thorin Eichenschild (Richard Armitage) Mittelerde von Smaug zurückfordern, den Drachen damit überaus wütend machen und er seine zerstörerischen Kräfte freien Lauf lässt. Vor dem Zornesausbruch kann sich keiner retten. Der Drache greift die Seestadt und deren Bevölkerung an; es entbrennt ein langer zermürbender Kampf, der beiden Seiten zusetzt. Plötzlich aber verweigert Thorin jegliche Hilfe und auch Teile des vom Drachen gestohlenen Schatzes will er nicht zurückgeben. Der Hobbit Bilbo schaltet sich als Vermittler ein, doch er wird von Thorin als Verräter bezeichnet. Selbst Ian McKellen in Gestalt von Gandalf hat keinen Einfluss mehr. Beide Seiten beginnen mit der Aufrüstung und schließlich stehen sich zu allem entschlossene Armeen gegenüber. Dann aber passiert etwas Unvorhergesehenes und weitaus Bedrohlicheres als der Krieg zwischen den Stadtbewohnern und Smaug, das auf dem einsamen Berg seinen Anfang nimmt und dem Kampf um Mittelerde eine Wendung gibt.

Neben Martin Freeman, Luke Evans, Richard Armitage und Ian McKellen geben sich Cate Blanchett, Evangeline Lilly, Stephen Hunter und Orlando Bloom ein Stelldichein. Regie führte wie in den beiden vorangegangen Teilen Peter Jackson. Jener machte sich bereits mit der Verfilmung der „Der Herr der Ringe“-Trilogie einen Namen und da ebenfalls die Schauspieler dort in ihren Rollen brillierten, wurden zahlreiche von ihnen gleich für die Filmtrilogie „Der Hobbit“ gecastet. Die Drehbücher dafür basieren auf dem Roman „Der Hobbit“ von J. R. R. Tolkien aus dem Jahre 1937.

Der erste Teil mit dem Titel „Eine unerwartete Reise“ spielte über eine Milliarde Dollar ein. Der zweite Teil „Smaugs Einöde“ brachte es auf 958 Millionen Dollar. Bleibt zu hoffen, dass auch der dritte und letzte Teil an den Erfolg der ersten beiden Filme anknüpfen kann.

Bildquelle: © Axel Heuting / Pixelio.de

Godzilla kehrt zurück in die Kinos – die Poster wecken bereits jetzt die Vorfreude

667336_web_R_K_by_Tony Hegewald_pixelio.deDie Welt ist mal wieder im Godzilla-Fieber. Seit 1954 kehrt das Monster regelmäßig auf die Kinoleinwände und die Fernsehbildschirme zurück, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Was haben wir nicht schon alles mit dem aus Japan stammenden Ungeheuer erlebt? Wir haben seinem erstmaligen Auftauchen auf der Insel Odo beigewohnt, haben gesehen, wie es sich auf den Weg in die japanische Hauptstadt Tokio machte, wie es einige Filme später bis nach New York vordringt, um dort im Madison Square Garden seine Eier abzulegen und wie häufig haben wir gesehen, wie es gegen andere Filmmonster und natürlich die Menschen gekämpft hat. Vor 16 Jahren allerdings wurde es ruhig um die Echse. Nach dem letzten Film von Regisseur Roland Emmerich, der übrigens die erste Godzilla-Produktion außerhalb Japans war, war nichts mehr zu von ihr zu hören und zu sehen.

Doch jetzt zum 60jährigen Leinwandjubiläum will es das japanische Filmmonster noch einmal wissen: Ab 15. Mai 2014 wird Godzilla endlich wieder die Kinos der Welt erobern. Darauf machen die Poster schon jetzt Lust. Die neue Produktion wurde wiederum außerhalb Japans gedreht. Regie führte der britische Regisseur Gareth Edwards (II), der sich mit Monsterfilmen bestens auskennt. So schrieb er unter anderem das Drehbuch für den 2010 in den Kinos erschienenen Film „Monsters“, der eine Mischung aus Science Fiction, Drama und Horrorfilm ist. Zugleich war Gareth bei diesem Film ausführender Produzent, Regisseur, Chef-Kameramann, Set-Dekorateur und Verantwortlicher für die Toneffekte. Die Fortsetzung mit dem Namen „Monsters: Dark Continent“ steht bereits in den Startlöchern. Vorerst wird aber Godzilla zeigen, ob Gareth sein Handwerk versteht und an die enormen Erfolge der vorangegangenen Filme anknüpfen kann.

Bei der Handlung wird auf bereits Dagewesenes Bezug genommen, gleichwohl gibt es auch Neues im Film. Natürlich spielt wie in allen vorangegangenen Episoden Radioaktivität eine Rolle. Wir erinnern uns: Godzilla ist die Mutation einer Echse, die durch einen radioaktiven Zwischenfall ihre gigantischen Ausmaße erreichte. Im neuesten Teil kommt es in einem Labor, dem Arbeitsplatz des Ehepaars Brody, bei einem angeblichen Routineeinsatz zu einem Unfall, bei dem die Frau von Joe Brody ums Leben kommt. Das ist für ihn der Anlass, die Arbeit des Labors zu hinterfragen. Auch kommt es in der Umgebung des Labors immer wieder zu Verwüstungen und seltsamen Vorfällen. Von der Regierung werden diese als Folgen von Naturkatastrophen betitelt, Joe Brody aber glaubt mittlerweile, dass der wahre Grund dafür vertuscht werden soll. Als er auf das radioaktive Monster Godzilla trifft, wird ihm schnell bewusst, wie viel Wahrheit in seinen Vermutungen steckt.

Eine Starbesetzung, wie es in der Filmversion von Roland Emmerich der Fall war, sucht man vergebens. Das bedeutet allerdings nicht, dass das schauspielerische Können der Darsteller nebensächlich ist. Die Hauptrollen wurden mit dem charismatischen Bryan Cranston (Joe Brody), dem smarten Aaron Taylor-Johnson als Ford Brody sowie der charmanten Elizabeth Olsen als Elle Brody besetzt. Als Bösewicht fungiert in der Rolle des Daisuke Serizawa Ken Watanabe. Außerdem wirken Sally Hawkins als Dr. Wates, Juliette Binoche als Sandra Brody, David Strathaim als Admiral Stenz und Victor Rasuk als Tre Morales mit. Eine interessante Mischung aus bekannten und weniger bekannten Gesichtern, auf dessen Zusammenspiel auf der Leinwand man gespannt sein darf.

Link zum Bild:

Bildquelle: © Tony Hegewald / Pixelio.de