Aufkleber und T-Shirt Blog

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Kunstvoll in Szene gesetzt: 32 Stars der Fußball-WM als Poster

84716_web_R_K_B_by_S.  Hofschlaeger_pixelio.deJeder lässt sich auf seine eigene Weise von der Fußball-WM in Brasilien inspirieren. Der Kanadier Jon Rogers hat das Sportgroßereignis zum Anlass genommen, die größten Stars der teilnehmenden Länder stilvoll auf Postern in Szene zu setzen. Dabei kamen die Helden vergangener Weltmeisterschaften ebenso zu Ehren wie die Mitwirkenden am aktuellen Turnier.

Lionel Messi, Arjen Robben, Neymar, Ronaldo, kein großer Name der Fußballwelt wurde ausgelassen. Der Stürmer Didier Drogba mag manchen vielleicht unbekannt sein, an der Elfenbeinküste wird er als Volksheld verehrt und ist deshalb auf einem Poster von Rogers zu sehen. Anders sieht es natürlich bei Arjen Robben aus. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München hat in Deutschland und in seinem Heimatland, den Niederlanden, den Status eines Superstars. Zur WM 2014 konnte er sich bereits in die Torschützenliste eintragen und untermauerte damit einmal mehr, dass er zu Recht von den Fans derartig vergöttert wird. Gegen Spanien traf Robben gleich zwei Mal und auch beim 3:2 gegen Australien trug er wesentlich zum Sieg bei. Lionel Messi spielt äußerst erfolgreich für den FC Barcelona und hat sämtliche Titel auf Klubebene mit dieser Mannschaft gewonnen. Bei der WM hat der Argentinier nur ein Ziel: Der dritte WM-Titel für sein Land muss her und dafür wird er alles geben.

So manche Tat der Fußballhelden scheint sich bis nach Kanada rumgesprochen zu haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass Jon Rogers derart gut Bescheid weiß, wenn es um die Stars des runden Leders geht. Quasi ein Nachbar von Rogers, weil aus den USA stammend, ist Clint Dempsey. Der Name dürfte bei zahlreichen deutschen Fans ein Gefühl des Unbehagens auslösen. Genau jener Dempsey war es nämlich, der im Testspiel gegen unsere Nationalelf mit zwei Toren maßgeblich zum 4:3-Sieg seiner Mannschaft beitrug und uns demzufolge eine Niederlage beibrachte. Und genau diese Mannschaft wird uns am kommenden Donnerstag wieder gegenüberstehen, aber diesmal geht es um etwas, schließlich kann nur ein Land die beste Mannschaft der Welt stellen.

An die glücklosen Spanier, derzeit noch amtierende Weltmeister, aber in Brasilien leider bereits nach der Vorrunde ausgeschieden, hat Rogers ebenfalls gedacht. Im Jahre 2010 war es Andres Iniesta der Spanien mit seinem einzigen Tor im Endspiel den Titel sicherte. Bei der diesjährigen WM hatte er kein Glück, dafür ist er nun als kunstvolles Motiv auf einem Poster zu sehen.

Sicher können sich viele auch noch an den Australier Tim Cahill erinnern. Er ist der Rekordtorschütze seines Landes und brachte seine Mannschaft zur WM 2006 gleich mit zwei Toren zu Beginn ins Spiel. Dass er des Fußballspielens noch lange nicht überdrüssig ist, bewies er gegen die Niederlande. Sein Tor war eines der Highlights in der Gruppenphase.

Große Gefühle überkamen den Grafikdesigner bei der Gestaltung des Posters für England. Als Motiv wählte er den Liverpooler Steven Gerrard. Da seine Mutter aus der Stadt stammt, war das Plakat für ihn eine Herzensangelegenheit, wie er selbst sagt.

Fußball hat es dem Künstler angetan. Das erkennt man auch unschwer an seiner Webseite. Sie steht ganz im Zeichen des Fußballs. Hier gibt es jede Menge Kunstwerke zu diesem Sport zu sehen. Ein Blick darauf lohnt sich.

Bildquelle: © S. Hofsclaeger / Pixelio.de

Panini Sticker: Doch keine Gleichverteilung der Motive?

695389_web_R_K_B_by_Timo Klostermeier_pixelio.deErst im letzten Monat haben wir in unserem Blog über eine Analyse von Spiegel Online berichtet, in deren Mittelpunkt die WM-Sticker von Panini standen. Seit längerer Zeit geht bei Sammlern das Gerücht um, dass es mit der angeblichen Gleichverteilung der Sticker nicht weit her sei. Die Analyse von Spiegel Online schien das zu bestätigen. Nun gibt es eine neue Statistik, die den Verdacht der Schummelei noch mehr erhärtet. Aus der Taufe gehoben wurde sie wiederum von Spiegel Online. An der Erhebung war zudem eine beliebte Online-Tauschbörse beteiligt. Das Prinzip war das gleiche, wie bei der vorangegangen Untersuchung. Die Sammler konnten die Anzahl ihrer Sticker in eine Datenbank eingeben. Während bei der letzten Erhebung knapp 24.000 Aufkleber erfasst wurden, sind es dieses Mal mehr als 8,33 Millionen Sticker. Die Auswertung fiel dementsprechend wesentlich deutlicher aus: von einer Gleichverteilung auch hier keine Spur.

Insgesamt gibt es 640 verschiedene Motive. Rund zwei Drittel davon wurden zwischen 10.700 und 12.000 Mal registriert. Einen Wert von mindestens 15.000 erreichten 200 Motive. Das häufigste Motiv – der italienische Torwart Buffon – wurde sogar 21.281 Mal von den Sammlern angegeben. Solch große Differenzen bei den einzelnen Stickern werfen trotz des stichprobenartigen Charakters der Erhebung Fragen auf. Mathematik-Experten sind sich einig, dass bei derartig unterschiedlicher Stickeranzahl keine Gleichverteilung der Motive vorliegen kann.

Bei den 200 Aufklebern, die 15.000 Mal vorhanden waren, handelt es sich um Spielerporträts aus zwölf Ländern wie beispielsweise Deutschland, Frankreich und Italien. Zu jeder teilnehmenden Mannschaft – es sind 32 an der Zahl – gibt es 19 Motive. Dazu gesellen sich 24 Aufkleber von den Spielstätten sowie acht Sticker mit Glitzereffekt. Interessanterweise tauchen die 17 Porträts der Sportler am häufigsten auf. Die Bilder zur Mannschaft und die Glitzermotive bewegen sich zahlenmäßig dagegen im Mittelfeld.

Warum ausgerechnet die 200 Sticker vermehrt auftreten, könnte daran liegen, dass die Motive zusammen auf einen Bogen gedruckt werden. Anschließend wird der Druckbogen zerschnitten und die einzelnen Sticker in die Tüten gepackt. Wahrscheinlich wurden eben diese Aufkleber von diesem Druckbogen in Deutschland häufiger verkauft. Außerdem finden auf einem Druckbogen von den insgesamt 17 Spielerporträts nur 13 Platz. Die Auswirkungen lassen sich gut an der portugiesischen Nationalelf erklären. William Carvalho, Hugo Almeida, Helder Postiga und Nani konnten auf dem Bogen nicht mehr untergebracht werden. Statt 15.000 Mal, wie ihre Mannschaftskameraden, kommen drei von ihnen nur 11.500 Mal vor, einer schafft es wenigstens auf 14.300 Mal. Somit zählen die vier Spieler zu den mehr als 400 selteneren Stickern.

Die Auswertung zeigt noch etwas anderes: Zwar hat fast jede Mannschaft mindestens 50 extreme Ausreißer nach oben, Ausreißer nach unten sind aber nicht zu finden. Die Ausreißer stellen zumeist die Stars der jeweiligen Mannschaft dar. Verwunderlich, dass ausgerechnet diese Motive häufiger vertreten sind, wo doch alle Sticker in gleicher Anzahl vorhanden sein sollen. Panini spricht dennoch von einem Zufall und geht nicht von seiner Aussage zum Gleichvorhandensein eines jeden Motivs ab. Bei unseren Nachbarn in der Schweiz scheint das tatsächlich zuzutreffen. Hier wird von Panini eine Platinum-Sticker-Edition angeboten. In einer entsprechenden Datenbank sind 2,36 Millionen Sticker davon erfasst und diese in einem nahezu gleichen Verhältnis.

Bildquelle: © Timo Klostemeier / Pixelio.de

Aufkleber, Fahnen, Car-Bikinis – was darf während der WM ans Auto?

575683_web_R_K_B_by_Dominik Pöpping_pixelio.deDie Fußball-WM in Brasilien hat uns derzeit fest im Griff. Das sieht man vor allem auf den Straßen. Unsere Autos sind perfekt, um das Mitfiebern mit unserer Nationalelf zu symbolisieren. Ausreichend Möglichkeiten dazu gibt es genug. Überaus beliebt sind die sogenannten Car-Bikinis. Das sind die praktischen Überzieher für die Außenspiegel in unseren Landesfarben. Sie sind klein, beeinträchtigen nicht die Sicht und verfehlen dennoch nicht ihre Wirkung. Eigentlich ideal, um sich als Deutschlandfan zu outen. Allerdings sind die Car-Bikinis nicht für jedes Fahrzeug geeignet. Vor allem bei neueren Automodellen muss man vorher testen, dass sie keine integrierten Blinker verdecken. Ist das der Fall, sollte man auf diese Art von Autoschmuck besser verzichten.

Mindestens genauso beliebt wie die Car-Bikinis sind die Fähnchen für die Autoscheiben. Sie werden einfach eingeklemmt und stören keinen. Das gilt aber nur solange, wie sie an der für sie vorgesehenen Stelle bleiben. Leider sind die Fähnchen oft aus billigem Material hergestellt, das leicht abknickt und die Fahnen fliegen im hohen Bogen davon. Geschieht das während der Fahrt und wird dadurch ein nachfolgendes Fahrzeug beschädigt oder ein anderer Verkehrsteilnehmer in Mitleidenschaft gezogen, haftet der verursachende Autofahrer. Wer nicht auf seinen Fanschmuck verzichten möchte, kann bei derartig gelagerten Schadenfällen auf seine Kfz-Haftpflichtversicherung bauen. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Vor einer Autobahnfahrt sollten die Fahnen unbedingt entfernt werden. Den höheren Geschwindigkeiten können selbst hochwertige Fahnen in den seltensten Fällen trotzen und es ist kaum vermeidbar, dass die Halterungen abknicken. Gehen die Fahnen auf der Autobahn verloren, behindern andere Autofahrer oder provozieren gar einen Unfall, ist das grobe Fahrlässigkeit und die Versicherung zahlt nicht.

Steht ein Einbruch oder ein Diebstahl des Wagens im Zusammenhang mit den Autofahnen, kann das ferner eine Leistungsverweigerung der Versicherung nach sich ziehen. Beim Einklemmen der Fahnen in die Scheiben entsteht ein Spalt, der potentiellen Dieben ihr Vorhaben wesentlich erleichtert. Der Besitzer muss sich im Schadenfall gleichfalls grobe Fahrlässigkeit vorwerfen lassen und das wirkt sich auf die Schadenregulierung über die Kfz-Haftpflichtversicherung aus. Entweder erfolgt eine Minderung oder eben die komplette Verweigerung einer Zahlung.

Und noch etwas sollte man zu Fahnen während der Fußball-WM wissen: Wird ein Sieg mit einem Autokorso durch die Stadt gefeiert und dabei vom Beifahrer oder einem Fondspassagier eine große Fahne aus dem Fenster geschwenkt, bleibt für den Fahnenschwenker die Gurtpflicht bestehen. Zwar lässt die Polizei bei einer langsamen Fahrt auch mal Gnade vor Recht ergehen, doch darauf verlassen sollte man sich nicht. Es kann durchaus passieren, dass eine Geldstrafe verhängt wird.

Nichts zu befürchten hat man dagegen bei Nummernschildhaltern und Radkappen in Nationalfarben. Bei Folien für die Heckscheiben ist deren Transparenz zu beachten. Sie dürfen keinesfalls die Scheiben so sehr verdunkeln, dass es zu Sichtbeeinträchtigungen für den Fahrer kommt. Kleine Aufkleber in einer Ecke der Heckscheibe, auf der Heckklappe oder auf den Türen werden nicht beanstandet. Wer mag, darf sich sogar sein Auto in schwarz-rot-gold lackieren. Solange die Sicht frei ist und keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden, ist nahezu alles erlaubt. Dass man als Fahrer keinen Alkohol zu sich nimmt, sollte selbstverständlich sein. Wird man unter Alkoholeinfluss am Steuer erwischt, sollte man trotz WM nicht auf Milde bei der Polizei hoffen.

Bildquelle: © Dominik Pöpping / Pixelio.de

Analog zu den Stickern von Panini gibt es jetzt auch Sticker von den Spielerfrauen

687022_web_R_K_B_by_Didi01_pixelio.deDie Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ist der internationale Event überhaupt in diesem Jahr. Ein solches Großereignis wirft natürlich schon lange seine Schatten voraus. So brachte Panini seine begehrten Sammelsticker, die bereits seit 1974 in Deutschland erhältlich sind, Ende März heraus. Jetzt zieht ein international bekannter Hersteller von Deodorants nach und bringt eine eigene Stickerkollektion auf den Markt. Auch sie hat etwas mit Fußball zu tun, wenngleich auch eher indirekt.

Im Mittelpunkt der bisher einmaligen Stickerkollektion stehen die Spielerfrauen. Unter dem Namen „Fankurven 2014“ werden die wohl schönsten Seiten der Nationalspieler präsentiert. Angeführt wird das Aufgebot von Ann-Kathrin Brömmel, sonst an der Seite von FC-Bayern-Star Mario Götze zu sehen. Sie selbst sagt über ihre Rolle als Mannschaftskapitänin, dass es ihr eine Ehre sei, als Anführerin der attraktivsten Frauen an der Seite der Fußballer zu fungieren. Sie ist von der Idee begeistert und empfindet diese „als mal etwas anderes“.

Ansonsten geht es im Team der Spielerfrauen ebenso international zu wie in den Stadien zur Fußball-WM. Neben Ann-Kathrin Brömmel haben es Jamie Lee Darley,

Franka Batelic, Yolante Sneijder Cabau, Sidonie Biémont, Georgina Dorsett, Menaye Donkor, Frederica Nargi, Marisol Gonzáles, Sabrina Meier und Maria Imizcoz in den „Kader“ zur WM geschafft. Manch eine ist noch etwas unbekannt, andere dagegen haben sich selbst einen Namen an anderer Stelle gemacht, wie etwa Sabrina Meier. Die hübsche Brünette geriet durch ihre Rolle im zwielichtigen Film „Missen-Massaker” in die Schlagzeilen. Einst war sie Moderatorin im Schweizerischen Fernsehen, bis sie von der Schauspielleidenschaft gepackt wurde. Nach ihrem Auftritt im oben genannten Streifen begann sie ein Studium an der Berliner Schauspielschule, während ihr Freund Yann Sommer weiter für den FC Basel kickte beziehungsweise das Tor hütete. Im März gab Sommer das Aus der über drei Jahre währenden Fernbeziehung bekannt. Meier bleibt weiterhin in Berlin, der Schweizer Nationaltorwart wechselt zur kommenden Saison und damit nach der WM zu Borussia Mönchengladbach. Auf die Einstufung als eine der attraktivsten Fußballerfrauen hatte die Trennung des Paares keinen Einfluss. Die 21-Jährige schaffte es trotzdem in die Auswahl und kann nun eine Vielzahl anderer Männer mit ihrem makellosen Körper erfreuen.

Ann-Kathrin Brömmel hingegen bleibt ihrem Mario treu und treibt dennoch ihre Karriere fleißig voran. Seit 2012 sind das Model und der Fußballer ein Paar. Ihre Zuneigung zueinander zeigen sie gerne öffentlich. Die hübsche Blondine brauchte aber nicht zwangsläufig den FC-Bayern-Kicker, um berühmt zu werden. In der siebten Staffel von Germanys Next Topmodel kam sie unter die besten 50 und erhielt alsbald einen Vertrag bei einer renommierten Modelagentur. Sie ist also alles andere als eine „unselbständige“ Spielerfrau, die sich nur im Glanze ihres Partners sonnt. Getrennte Wege gehen mittlerweile auch Maria Imizcoz und der spanische Nationalspieler Javi Martinez. Imizcoz ist Top-Model, braucht sich daher um ihre Zukunft ebenfalls keine Sorgen zu machen. Die Stickerkampagne dürfte für alle elf Frauen ein weiterer Schritt nach vorn in ihrer Karriere sein.

Die „Fankurven 2014“ gibt es beim Erwerb von zwei Produkten des Herstellers gratis dazu. Das komplette Fan-Paket enthält die Sticker sowie ein Pin-up-Poster mit Ann-Kathrin Brömmel und ist in jedem teilnehmenden Markt erhältlich.

Bildquelle: © Didi01/ Pixelio.de

Sticker zur Fußball-WM 2014 – mit Panini hautnah die WM in Brasilien erleben

584306_web_R_K_by_Gisela Peter_pixelio.deDie am 12. Juni 2014 in Brasilien beginnende Fußball-WM wirft seit Langem ihre Schatten voraus. Für die Stickersammler war hauptsächlich eine Frage von Bedeutung: Wann bringt Panini endlich seine Sticker und das dazugehörige Sammelalbum heraus? Bislang hält sich das Unternehmen zum Veröffentlichungstermin immer noch bedeckt, es wurde lediglich bekanntgegeben, dass es wie gewohnt die begehrten Klebebildchen geben wird. Der Termin wird aber sicher vor dem Eröffnungsspiel in der Arena Corinthians in São Paolo/Brasilien am 12. Juni 2014 liegen. Vermutet wird ein Verkaufsstart im April, sodass die Fußballfans und Sammler noch ausreichend Gelegenheit zum Kaufen und Tauschen haben, bevor das Fußballgroßereignis sie täglich vor den Fernsehbildschirm zieht.

Das Panini Stickerheft ist eine Institution in der Welt der Stickersammler. Seit 1961 bringt das Unternehmen Alben mit dazugehörigen Stickersammlungen heraus. Dabei ist die Liebe zum Fußball unverkennbar, für Italiener natürlich eine Selbstverständlichkeit. In Deutschland erwachte die Sammelleidenschaft zur Fußball-WM 1974, die im eigenen Land stattfand und zudem vom Turniersieg der deutschen Fußball-Elf gekrönt wurde. Eine mehr als 50 Jahre währende Geschichte hat Panini also bereits hinter sich. Da wundert es nicht, dass die Sammelleidenschaft bei manchen eine Familienangelegenheit ist. Vom Opa bis hin zum Urenkel erwarten dieser Tage alle sehnsüchtig den Start der neuen Stickerserie zur Fußball-WM 2014. Bis dahin bleibt nur die Betrachtung des neuen Heftes im Internet übrig. Wie es die Tradition verlangt, ist der Einband in den Landesfarben des Veranstalters gehalten. Das wäre dementsprechend gelb-grün. Zudem ziert WM-Maskottchen “Fuleco”, ein Kugelgürteltier, die Vorderseite.

Rund 640 Sticker gehören zur neuen Serie. Neben den Mannschaften und einzelnen Spielern erfolgt eine Vorstellung der 12 Spielstätten, es wird ein Spielplan für das gesamte Turnier dabei sein sowie das WM-Maskottchen und der WM-Pokal vorgestellt. Im Mittelpunkt jedoch stehen die 32 Fußballmannschaften, die in Brasilien in den Wettstreit um die beste Fußballmannschaft der Welt treten werden. Demzufolge wird es ein Mannschaftsbild geben und das Verbandswappen. Ferner werden jeweils 17 Spieler eines jeden Teams näher vorgesellt. Für eine Vollständigkeit der Spieler kann allerdings wegen der Fertigstellung Wochen vor dem Beginn der WM keine Garantie gegeben werden. Sollten Nachnominierungen erfolgen, finden diese aus verständlichen Gründen keine Berücksichtigung mehr.

Sobald Sammelalbum und Sticker im Handel sind, wird man sie an Kiosken, Tankstellen und in Supermärkten finden. Die Sticker werden in Tüten á 5 Stück zu je 60 Cent angeboten. Kurz nach dem Erscheinen beginnt auch im Internet ein reger Handel beziehungsweise Tausch. Ziel ist das Erreichen eines vollständigen Sammelalbums. Da der Sammler nicht weiß, welche Aufkleber in den Tüten verborgen sind, hat er oftmals viele in mehrfacher Ausführung. Andere bekommt er dafür überhaupt nicht. Im Internet finden die Sammler zusammen und tauschen rege die Klebebildchen aus.

Echte Sammelprofis kaufen im Netz die sogenannten Displays, aus denen man an der Verkaufsstelle die einzelnen Tüten herausnimmt. In den Displays sind 100 Tüten mit je 5 Aufklebern enthalten. Sie kosten um die 50 Euro. Eine kostengünstigere oder kostenlose Alternative stellen Tauschbörsen dar. Manch begehrten Sticker findet man auch auf dem Flohmarkt oder man sucht auf Online-Auktionsplattformen. Grundsätzlich dürfte es gelingen, das Sammelalbum voll zu bekommen, auf welche Weise aber die Vollständigkeit erreicht wird, bleibt jedem selbst überlassen.

Bildquelle: © Gisela Peter / Pixelio.de

Immer noch keine Sticker für die laufende Bundesliga-Saison erhältlich

587152_web_R_K_B_by_Juergen Jotzo_pixelio.deDie Sammler von Bundesliga-Stickern warten in dieser Saison vergeblich auf ihre geliebten Klebebildchen. Bis heute sind keine erhältlich und die Nachrichten vom US-amerikanischen Hersteller Topps schürt die Wut der Sammler noch mehr: Künftig sollen die Sticker ausschließlich beim Discounter Penny angeboten werden und das sogar als kostenlose Zugabe zum Einkauf. Die eingefleischten Sammler, von denen viele bereits seit ihrer Kindheit dazugehören und die zum Teil einiges an Geld für besonders seltene Motive zahlen, sind entsetzt. Das war man schon als der Traditionshersteller Panini von Topps verdrängt wurde. Der Sticker-Hersteller, der sich 2008 angeblich für 12,4 Millionen Euro die Rechte für die Vermarktung der Klebebilder sicherte, lässt das Sammeln zunehmend unattraktiver werden, sagen die Fans.

Tatsächlich scheint man sich bei Topps lieber auf die Sammelkarten mit den Kicker-Porträts zu konzentrieren, die mehr als die Sticker kosten und besonders bei Kindern begehrt sind. Fünf Stück der sogenannten „Match Attax“ kosten einen Euro, für Sondereditionen mit sechs Stück Inhalt werden gar 3,99 Euro fällig. Das ist das Sechsfache vom Preis für fünf Aufkleber. Vermutlich zur Vermeidung einer Konkurrenzsituation wurden bis dato weder ein Album noch die sehnsüchtig erwarteten Sticker zur laufenden Saison 2013/14 herausgebracht.

Die Hoffnungen liegen auf dem Rückrundenstart. Dazu hat Topps mitgeteilt, dass nun endlich die Klebebildchen herauskommen sollen, der Haken daran: Die Sticker sollen exklusiv über den Discounter Penny vertrieben werden. Das neue Vermarktungskonzept des Herstellers sieht pro zehn Euro Einkaufswert ein Tütchen mit fünf Aufklebern gratis vor, für 60 Cent kann man ein solches käuflich erwerben. Ein hervorragendes Instrument zur Kundengewinnung und –bindung, dessen Erfolg bei anderen Discountern mittlerweile unübersehbar ist. Dort geht man bereits seit Jahren mit Sammelbildern und Spielzeug auf Kundenfang. Am bekanntesten dürfte diesbezüglich der deutsche Handelskonzern Rewe sein, unter dessen Dach zugleich Penny beheimatet ist. Zur letzten Fußball-WM konnten einige Filialen durch die damals durchgeführte Sammelkartenaktion bis zu 25 Prozent mehr Umsatz verbuchen. Für die teilnehmenden Unternehmen also durchaus eine lukrative Sache, wenn es richtig gemacht wird.

Der Stickerhersteller und das Unternehmen Penny halten sich zur zukünftigen Zusammenarbeit noch etwas bedeckt. Von Topps wurde das geplante Vorgehen zwar bestätigt, bei Penny jedoch herrscht von oben angeordnetes Redeverbot. Bei den Sammlern wird dafür umso mehr geredet. In den Internetforen wird sogar zum Boykott der Aktion aufgerufen, was manche allerdings mit gemischten Gefühlen aufnehmen. Der Vertrag zwischen Topps und DFL sieht nämlich keine Pflicht zum Vertrieb der Sticker vor. Somit kann es bei einem Boykottieren sein, dass es überhaupt keine Aufkleber mehr gibt und das wäre für die Sammler wesentlich unerfreulicher. Deshalb wird der Eine oder Andere wohl in den sauren Apfel beißen und sich zum nächsten Penny aufmachen, um seine geliebten Sammelbildchen zu bekommen. 

Einen Lichtstreif am Horizont gibt es aber auch für die Boykotteure. Zur Fußball-WM im Sommer 2014 greift Panini wieder ins Sammelgeschäft ein. Die Aufkleberrechte für das Großereignis liegen nämlich in den Händen der Italiener. Dies bedeutet, es wird wie immer ein Album mit Stickern an allen bekannten Verkaufsstellen geben. Und im nächsten Jahr läuft dann der Vertrag zwischen Topps und der DFL aus. Das lässt ebenfalls auf bessere Zeiten hoffen.

Bildquelle: © Juergen Jotzo / Pixelio.de

Deutschland T-Shirts in Hülle und Fülle

T-Shirts werden alltäglich von den Menschen getragen, aber zu besonderen Anlässen werden die Verbraucher vom Einzelhandel geradezu mit ihnen überhäuft. So ist es auch zu Zeiten der Fußball WM der Fall. Trikots aller Länder, die teilnehmen, Deutschlandtrikots mit den Namen der einzelnen Spieler, T-Shirts mit Fahnenaufdruck und vieles mehr.

Egal, in welches Geschäft man geht, irgendwo sind immer Shirts zu sehen, die auf die WM abgestimmt sind. Und auch immer wieder kaufen die Menschen die Waren, denn schließlich ist fast jeder Fan und möchte sich auch für die Spiele ihrer Mannschaft rüsten.

Aber man muss ja nicht immer die T-Shirts kaufen, die in den Geschäften angeboten werden, denn man kann sich auch ein T-Shirt drucken lassen, auf dem als Spielername der eigene Name aufgedruckt wird. Dieser T-Shirt Druck ist sehr beliebt, denn wer hat schon ein Deutschland Trikot, auf dem als Spieler der eigene Name aufgedruckt ist.

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es ein Deutschland T-Shirt oder das eines anderes Landes ist, jeder kann sich das Shirt seiner Lieblingsmannschaft gestaltet und sich drucken lassen.

Manch einer hat nicht nur ein solches Trikot, denn sie kaufen sich von jeder Mannschaft eines und hängt sich diese in seiner Wohnung auf. Das Fußballfieber ist unglaublich und die Händler können zu Zeiten wie der WM mit den Angeboten ihre Umsätze steigern und es funktioniert sogar, denn teilweise sind die Angebote schneller vergriffen, als man gucken kann.

Foto: marabou / Pixelio.de

Deutschland Aufkleber verzieren die Autos

Die Fußball WM startet Freitag 11. Juni und schon Wochen zuvor haben die Deutschen begonnen, sich rüsten. Fahnen werden an die Autoscheiben geklemmt, Poster in den Wohnungen aufgehangen, Trikots für die Spiele gekauft und auch zahlreiche Autos werden mit Deutschland Aufklebern verziert.

Manch einer nimmt die WM so ernst, dass das Auto in seiner eigentlichen Farbe kaum noch zu erkennen ist, weil große, kleine und mittelgroße Autoaufkleber in den Farben schwarz-rot-gold zu sehen sind. Wie viele Aufkleber aber schafft ein Auto eigentlich und lassen sich diese auch wieder entfernen oder müssen die Autoaufkleber ewig auf dem Auto bleiben? Natürlich sind die Aufkleber für die Autos mit einem Spezialkleber versehen, sodass sie auch wieder problemlos und ohne Rückstände entfernt werden können.

Überall werden die Aufkleber verschenkt oder verkauft, sodass auch jeder zeigen kann, dass er ein wahrer Fan ist und hinter dem Deutschen Team steht.

Das erste Spiel am Sonntag, den 13. Juni um 20.30 wird nicht nur in den heimischen Wohnzimmern oder Kneipen geschaut, denn es gibt auch zahlreiche Public Viewing Leinwände auf großen Plätzen. Hier werden sich dann tausende Menschen treffen und gemeinsam das Spiel Deutschland gegen Australien gucken. Wer bis dahin noch keinen Autoaufkleber mit Deutschlandfahne aufgeklebt hat, wird sich spätestens nach einem Sieg der Deutschen auch einen Aufkleber aufkleben.

Wer sich den Aufkleber nicht auf das Auto kleben möchte, der kann sich auch die Fahnen ans Auto hängen und auf diese Weise zeigen, dass er Fan der Deutschen Mannschaft ist.

Foto: fine2art / Pixelio.de

Sticker der Fußball WM 2010 in Südafrika

Die Fußball WM 2010 ist wieder eines der größten Ereignisse weltweit und das zu dieser Zeit auch die Panini Sticker für die Sammelalben der Mannschaften wieder in werden ist doch irgendwie klar. Für Kinder gibt es kaum etwas schöneres, als sich auf die Jagd nach ihren Lieblingsstars zu machen, die Sticker mit Freunden zu tauschen und die Alben voll zu kleben. Aber nicht nur die Kinder haben das Sammelfieber, denn auch die Erwachsenen können sich kaum noch halten, die Sticker der WM zu kaufen. Panini, der italienische Hersteller der Sticker, versendet täglich weltweit mehr als 40 Millionen der Sticker und die Nachfrage an den Kiosken wird immer größer. Auch die Schulhöfe werden zu wahren Tauschbörsen und es gibt, zumindest unter den Jungs, kaum noch ein anderes Thema. Hier haben die Schulleitungen teilweise schon eingegriffen, weil es schon erbitterte Kämpfe um die Fußballsticker entbrannt haben. Die Silchergrundschule in Fellbach (Schwaben) hat hier eingegriffen und schon im Jahr 2008 zur EM das Tauschverbot ausgesprochen. Grund hierfür war der hohe Konzentrationsmangel, die Unruhen und auch die Erpressungen unter den Schülern.

Die Sammelleidenschaft der Panini Sticker zur WM lösen aber nicht nur Probleme in den Schulen aus, denn auch die Erwachsenen scheinen fast “durchzudrehen”, wie es sich in Brasilien gezeigt. Hier hat eine Bande schwer bewaffnet einen Großhändler überfallen. Die Räuber haben 30 Geiseln genommen. Wofür? Um rund 135.000 WM-Aufkleber zu ergaunern. Die Kosten der Beute belaufen sich auf 15.000 Dollar und die Bande ist bis heute nicht gefasst worden, was in Großteilen des Landes jetzt sogar zu Lieferschwierigkeiten führt.

Da sieht man einmal, was eine Sammelleidenschaft alles ausmachen kann.

Foto:  wpfen2000 / Pixelio.de