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Vom Poster in die Kinos – endlich Premiere von „Tribute von Panem-Mockingjay“

707729_web_R_K_B_by_Klaus Friederici_pixelio.deSchon lange machen sich die Kinobetreiber darüber Gedanken, wie sie die Premiere des ersten Teils von „Tribute von Panem-Mockingjay“ ansprechend gestalten können. Dabei sollte doch der Film an sich passionierte Cineasten scharenweise in die Kinos locken. Im CinemaxX in Hamburg-Dammtor wird mit dem Streifen gleich ein ganzes Premieren-Wochenende eingeläutet. Dabei kommen Kino- und Handballfans gleichermaßen auf ihre Kosten. Unter dem Motto „Mehr als Kino“ startet am Freitag gleich ein ganzes Wochenende voller Premieren.

Bereits am Donnerstag steht allerdings – pünktlich zum bundesweiten Kinostart – die Premiere von „Tribute von Panem-Mockingjay“ auf dem Programm. Am Freitag folgt sozusagen die zweite Premiere des Films. Bevor dieser aber an dem Tag über die Leinwand flimmert, geben sich die Profis vom HSV Handball die Ehre. Das CinemaxX ist Exklusiv-Partner des Handballbundesligaclubs, der momentan auf Platz 5 der Tabelle steht. Die komplette Mannschaft wird ab 18.30 Uhr im Kino anwesend sein und Aufgaben übernehmen, die sonst den Mitarbeitern des Kinos zufallen. Wer beispielsweise von Torwart Johannes Bitter sein Popcorn oder von Mannschaftskapitän und Rückraumspieler Pascal Hens sein Ticket in Empfang nehmen möchte, hat am Freitag die Gelegenheit dazu. Natürlich bleibt dabei auch Zeit, um einen Plausch mit den Spielern zu halten, um ein Autogramm zu bitten oder ein Foto mit dem Lieblingsspieler aufnehmen zu lassen. Außerdem wartet im Saal 1 des Kinos auf die Besucher eine besondere Überraschung, die an dieser Stelle natürlich nicht verraten wird. Aber auch an ihr sind die Handballprofis beteiligt.

Insgesamt 33 Kinos werden von CinemaxX in Deutschland und Dänemark betrieben. Allein in Hamburg stehen neben dem vorgenannten an drei weiteren Orten Lichtspielhäuser dieses Betreibers. Zeitgleich mit „Tribute von Panem-Mockingjay“ feiern die türkische Komödie „Insaat 2“ und der US-amerikanische Thriller „Keine gute Tat“ ihren Kinostart. Wer es nicht bis zur offiziellen Premiere von „Tribute von Panem-Mockingjay“ aushält, kann bereits am Mittwoch, den 19. November zur Vorpremiere ins Kino am Dammtor kommen. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20.00 Uhr, um 20.30 Uhr und um 23.15 Uhr. Wird die Original-Version des Films bevorzugt, geht dafür ab Donnerstag jeweils um 19.30 Uhr der Vorhang auf.

Seine Deutschlandpremiere feierte der Film übrigens am 11. November in Berlin, und zwar an dem Ort, wo vor nicht einmal einem halben Jahr die Schauspieler noch vor der Kamera gestanden haben. Als Stargast konnte lediglich Elizabeth Banks begrüßt werden. Das „Special Screening“, wie der Event genannt wurde, fand im Kraftwerk in der Köpenicker Straße statt. Es war allerdings nicht der einzige Drehort in der Hauptstadt. Der Flughafen Tempelhof wurde zum „Distrikt 2“ umgewandelt, eine alte Zementfabrik in Rüdersdorf stand für den „Distrikt 8“ Pate. Auch das ICC und die Senatsverwaltung für Inneres in der Klosterstraße mussten für Aufnahmen herhalten. Für die Berliner also ein doppelter Anreiz, endlich mal wieder ins Kino zu gehen.

Überschattet wurden die Dreharbeiten vom plötzlichen Tod des Schauspielers Philip Seymour Hoffman. Statt auf digitale Animationen zu setzen, entschied sich der Regisseur Francis Lawrence für eine Änderung des Drehbuchs. Hoffman wurde am 2. Februar 2014 tot in seinem New Yorker Appartement aufgefunden. Er starb an einer tödlichen Mischung aus Amphetamin, Kokain, Heroin und Benzodiazepinen. Die Ermittlungsbehörden gingen von einem Unfall aus. Auf einem Poster zum Film war er nicht zu sehen.

Bildquelle: © Klaus Friederici / Pixelio.de

Poster- und Fotoausstellung zu China im Foyer der Hamburger Universität

328094_web_R_K_by_Jennifer Scheffler_pixelio.deDie Entwicklung von China ist beispiellos und das hat das Land vor allem seiner Wirtschaft zu verdanken. Aber es ist längst noch nicht da angekommen, wo es hin möchte. Ging es bisher vordergründig um Quantität, spielt nun immer mehr Qualität eine Rolle. Eine höhere Wertschöpfung, die Förderung des Binnenmarkts sowie eine geringere Belastung der Umwelt gewinnen an Stellenwert und führen zu grundlegenden Veränderungen in der Wirtschaft Chinas. Die Entwicklung hat ihren Ursprung in den Metropolen des Landes. Man spricht von einer „Zweiten Transformation“ und genau das ist auch Teil des Titels einer Ausstellung, die aktuell im Foyer des Geomatikums der Universität Hamburg zu sehen ist. Dort wird vom 14. Oktober bis 21. November 2014 die Poster- und Fotoausstellung „Chinas Metropolen im Wandel: Die zweite Transformation“ gezeigt. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr sowie Samstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Chinas Metropolen sind die Quelle für Aufbruch und Umbruch im Land. Stetig trifft Tradition auf Moderne und beides scheint gut miteinander zu funktionieren. Die Entwicklung der Städte in der jüngeren Vergangenheit äußerte sich auf vielfältige Art und Weise. Diese vielseitigen Facetten hat das Institut für Geographie der Uni Hamburg gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Pazifische Studien e.V. eingefangen und auf insgesamt 46 Poster im DIN A1-Format gebannt. Jene bestehen teilweise aus Fotos, teilweise wurden Karten und Diagramme aufwendig gestaltet. Nur so war es offensichtlich möglich, die beständigen Umbrüche in dem hochdynamischen Land anschaulich wiederzugeben. Aufgrund der enormen Vielfalt des Themas wurde die Ausstellung in vier Schwerpunkte untergliedert. Auf der einen Seite wird ein Überblick über China gegeben. Ein anderes Gebiet setzt sich mit der Architektur und Stadtentwicklung auseinander. Der dritte Bereich greift den Aspekt Umwelt und Nachhaltigkeit auf. Die vierte Kategorie befasst sich mit städtischen Kultur- und Kreativräumen.

Die Schau findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe CHINATIME Hamburg 2014 statt. Organisator ist der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg. Mehr als 200 Veranstaltungen stehen zur bereits fünften CHINATIME auf dem Programm. Mit Vorträgen, Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Diskussionen, Theater- und Kinovorstellungen sowie einem großen Angebot an kulinarischen Genüssen gewährt sie einen umfassenden Einblick sowohl in das Leben im traditionellen als auch im modernen China. So startet beispielsweise noch während der Ausstellung in der Hamburger Universität in den Deichtorhallen das Projekt „SECRET SIGNS – ZEITGENÖSSISCHE CHINESISCHE KUNST IM NAMEN DER SCHRIFT“. Vom 8. November 2014 bis 8. Februar 2015 können in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg zwei- und dreidimensionale Werke aus verschiedenen Medien besichtigt werden. Gezeigt werden Schriftkunst, Installationen, Objekte, Fotografien und Videos. Außerdem werden an einem Infostand des Konfuzius-Instituts Hamburg Informationen zur chinesischen Schrift und Sprache gegeben.

Die Idee zur CHINATIME kommt nicht von ungefähr. Seit 25 Jahren verbindet Hamburg und Shanghai eine Städtepartnerschaft. Zahlreiche Kooperationen auf den verschiedensten Ebenen sind im Laufe dieser Zeit entstanden. Hamburg ist das Tor zur Welt und China ist gerade dabei, die Welt zu erobern. Was liegt da näher, als zusammenzutun und damit die ideale Basis für eine Kooperation mit Zukunft zu schaffen? Sicher wird die diesjährige CHINATIME nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein.

Bildquelle: © Jennifer Scheffler / Pixelio.de

Poster Ausstellung mit Motiven von Andy Warhol in Hamburg zu sehen

487189_web_R_K_by_Gisela Peter_pixelio.deDie Stars der Musik- und Filmszene waren seine liebsten Motive. Porträts von ihnen sind das Markenzeichen von Pop-Art-Künstler Andy Warhol, ebenso die Campell´s Suppendosen. Poster dagegen werden selten mit dem Namen Warhol in Verbindung gebracht. Eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg zeigt seit dem 21. Mai 2014 etwa 100 Poster des US-amerikanischen Künstlers. Darunter finden sich zahlreiche klassische Motive, wie Porträts von Liz Taylor, Marilyn Monroe und Mao Tse-tung, mit denen Warhol bekannt wurde. Aber auch unbekanntere Werke sind zu sehen, die teilweise in Deutschland entstanden. Die gezeigten Werke sind Geschenke des in Hamburg beheimateten Sammlers Claus von der Osten.

Begrüßt werden die Besucher mit dem Warhol-Motiv schlechthin. Das erste Exponat ist ein Poster im DIN A4-Format mit „Campell´s Soup Cans“. Damit warb Warhol einst selber für eine seiner Ausstellungen in Los Angeles. Es war seine erste und sie war leider nicht von Erfolg gekrönt. Aber damit begann die Beziehung zwischen der Dosensuppe und dem Künstler. Dieser wollte im Jahre 1962 mit seiner ersten Präsentation von 32 Motiven Geld verdienen. Statt der erhofften Einnahmen von 100 US-Dollar pro Plakat hatten seine Nachbarn nur Suppendosen für 99 Cent übrig, die sie ihm vor die Tür stellten. Dass Warhol anschließend viele Jahre lang ausschließlich die Campell´s Tomatensuppen gegessen haben soll, stimmt aber nicht. Dennoch werden sie für immer und ewig mit ihm verbunden sein. Im Jahre 1971 sagte Warhol in einem Interview, er habe das Gefühl gehabt, dass Menschen, die sich ein Gemälde nicht leisten konnten, vielleicht bei einem Plakat zugreifen würden. Später war es dann tatsächlich so, nur schien 1962 die Zeit dafür noch nicht reif gewesen zu sein.

Ein weiteres bekanntes Plakat von Warhol entstand 1967. Es war ein Werbeplakat für das New Yorker Filmfestival. Die Grundlage bildete eine Eintrittskarte, die der Künstler auf Plakatformat vergrößerte. Danach wurden von ihm zwei seiner „Flowers“ eingefügt. Zu guter Letzt überzog er das Motiv mit klaren Leuchtfarben. Durch die originelle Farb- und Motivwahl gilt das Poster als Inbegriff des modernen Plakats, gab Kurator Jürgen Döring anlässlich der Ausstellungseröffnung am 20. Mai in Hamburg an. Grelle Farben und großformatige Grafiken sind charakteristisch für Warhol. Er übermalte Werbung sowie Portraits von Prominenten mit leuchtenden Farben und schuf damit eine ihm eigene Art von Kunst. Ständig war er auf der Suche nach neuen Motiven. So stieß er in einem Magazin für Viehhaltung auf das Motiv für seine Serie „Cow“.

Zahlreiche Besuche und Aufträge bestätigen, dass sich Warhol zu Deutschland hingezogen fühlte. Der Künstler portraitierte Torwart-Legende Toni Schumacher und Ex-Bundeskanzler Willy Brandt. Außerdem gibt es Grafiken vom Kölner Dom, dem Schloss Schwanstein und dem Hamburger Michel. 1979 erhielt Warhol sogar einen Auftrag zum Entwurf von Wahlplakaten für die Grünen. Später wurden sie allerdings von der Bundesversammlung als zu künstlerisch abgelehnt.

Zu den über 100 Postern gesellen sich in der Hamburger Ausstellung Schallplattencover, Zeitschriften-Titel, Künstlerbücher und ein Film. Die Ausstellung geht bis zum 7. September 2014 und trägt den Namen „Posters. Andy Warhol. Das Museum für Kunst und Gewerbe hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 21 Uhr geöffnet.

Bildquelle: © Gisela Peter / Pixelio.de

Kirche ist out? Von wegen! Das zeigt der Evangelische Kirchentag mit Aufklebern und Plakaten

Am 1. Mai 2013 ist es soweit: Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag wird von keinem Geringeren als Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet. Dieses Jahr findet der Kirchentag vom 1. bis 5. Mai in Hamburg statt und schon Monate vorher begannen dafür die Vorbereitungen. Highlights der Veranstaltung sind ohne Zweifel die vier Open-Air-Gottesdienste, die um 17.00 Uhr beginnen. Insgesamt sind bis zum kommenden Sonntag 2.500 Veranstaltungen geplant, die an 400 verschiedenen Orten in der Stadt durchgeführt werden. Unter anderem wird zu Konzerten, Feierabendmahlen und Bibelarbeiten eingeladen. Sie alle stehen unter dem Motto „Soviel du brauchst“. Es ist der Leitspruch des aktuellen Kirchentags.

Interessant ist, dass der Deutsche Evangelische Kirchentag gar nicht von der Kirche selbst organisiert wird, sondern sozusagen allein in der Hand von Laien liegt. Offizieller Rechtsträger ist der „Verein zur Förderung des Deutschen Evangelischen Kirchentages e. V.“. Er hat seinen Sitz im hessischen Fulda, eine Stadt, die international als Bischofssitz bekannt ist. Die Kosten der Großveranstaltung werden von öffentlicher Hand und privaten Sponsoren übernommen. So stellt die Bundesrepublik Deutschland, die jeweils gastgebende Stadt und das dazugehörige Bundesland öffentliche Mittel zur Verfügung. Hinzu kommen Gelder von Unternehmen und Organisationen. Brot für die Welt, die Axel Springer Stiftung, der Mobilfunkanbieter E-Plus, die Volkswagen AG und Deichmann dürften wohl die bekanntesten von ihnen sein. Sie zeigen zum Beispiel durch Aufkleber ihr Engagement für den Kirchentag.

Einige der Besucher des Kirchentags gelangen auch 2013 wieder auf recht ungewöhnliche Wege zu ihrem Ziel. Die mit Bus und Bahn anreisenden Teilnehmer sind in der Überzahl und sicher nicht unbedingt als Ausnahme zu bezeichnen. Ihnen gegenüber stehen allerdings diejenigen, die an der Alster und am Hafen erwartet werden. Manche bringen die Anreise mit dem Rad hinter sich, andere wiederum kommen die Elbe abwärts gerudert wie etwa die Ruderpilger aus Dresden. Unter den mit dem Schiff erwarteten Gästen befinden sich sogar aus Funk und Fernsehen bekannte Gesichter. Ein eigens gechartertes Prominentenboot bringt VIPs wie Margot Käßmann, TV-Moderator Johannes B. Kerner und Wetter-Moderator Gunther Tiersch zum Ort des Geschehens.

Musik, Kultur und Spaß spielen auch beim Deutschen Evangelischen Kirchentag eine große Rolle. Von Dieter Falk und Mic Donet wurde extra ein Musikstück komponiert, das von Letzterem vorgetragen wird. Über die 260 auf dem Veranstaltungsgelände installierten Lautsprecher dürfte es überall zu hören sein. Dieter Falk leitet zudem gemeinsam mit seinen Söhnen eine musikalische Bibelarbeit. Eine gute Gelegenheit, dem Komponisten, Musikproduzenten, Arrangeur und Keyboarder einmal über die Schulter zu schauen. Sicher ergibt sich dabei einmal die Gelegenheit zu einem netten Gespräch. Mic Donet ist Tänzer, Songwriter und Sänger zugleich. Er hat den Text zum Kirchentagssong geschrieben. Seit seiner Kindheit sieht er die Kirche als wichtige Stütze in seinem Leben.

Das große Straßenfest mit dem Titel „Abend der Begegnung“ ist als krönender Abschluss geplant. Erwartet werden etwa 300.000 Menschen, die zwischen Rathausmarkt und Hafencity Platz finden. Um 22.00 Uhr endet das Fest mit einem Abendsegen rund um den Grasbrookhafen und die Binnenalster. Die damit verbundene „Lichtshow“ aus 150.000 Kerzen und farbigen Wasserspielen sorgt für den ansprechenden optischen Rahmen. Das Gemeinschaftsgefühl wird durch das gemeinsame Singen des Abendliedes Der Mond ist aufgegangen“ noch einmal bestärkt.

Bildquelle: © Bernd Sterzl / Pixelio.de

Leinwand zu Leinwand – in Hamburg finden Kunst und Kino zusammen

In der Londoner Royal Academy of Arts war die Ausstellung “Manet – Portraying Life” ein voller Erfolg. Am Donnerstag, den 11. April 2013, ist sie als erste von insgesamt drei Ausstellungen auf deutschem Boden zu sehen, und zwar auf großer Leinwand in ausgewählten CinemaxX Kinos. Der Beginn der Ausstellung ist 20 Uhr, Ausstellungsort ist Hamburg. „Manet – Portraying Life“ ist nur der Anfang. Zwei weitere hochkarätige Ausstellungen auf internationalem Niveau sollen folgen. Doch aktuell stecken erst einmal alle Hoffnungen in der Premierenveranstaltung.

Die Ausstellung unterscheidet sich enorm von anderen Kunstausstellungen, wie man sie sonst kennt. Es wird mit spektakulärer Bild- und Tontechnik gearbeitet, der Rundgang dadurch zu einem unvergesslichen Erlebnis nicht nur für Kunstliebhaber. Noch nie konnte man bei dem Besuch einer Ausstellung derartig viel über den Künstler dahinter erfahren. Der Besucher bekommt fundiertes Wissen geboten, das er nicht etwa von Tafeln wie im Museum ablesen muss, sondern die spannenden Hintergrundinformationen werden durch fachmännische Kommentare vermittelt. Sie betreffen sowohl die Künstler als auch deren Werke. Zu guter Letzt erhält der Ausstellungsbesucher einen Blick hinter die Kulissen, der ihm sonst verwehrt bleibt.

Die CinemaxX Kinos werden mit der Reihe „Exhibition“, aus welcher die Ausstellung stammt, wieder einmal ihrem Motto “Mehr als Kino” gerecht. Die Gelegenheit, eine weltberühmte Kunstausstellung hautnah auf der Leinwand eines Kinos zu erleben, ist einzigartig. Hinter der Kunstreihe stehen die Macher von “Leonardo Live“, die 2012 mit dieser Produktion einen großartigen Erfolg feierten. Am 27. Juni 2013 folgt auf „Manet“ die Vorführung von „Munch 150“, am 10. Oktober 2013 die Aufführung von „Vermeer and Music: The Art of Love and Leisure“. Ein weiteres Highlight: Die Aufführungen werden gleichzeitig auf der ganzen Welt auf die große Leinwand übertragen. Wo sie überall zu sehen sind, verrät die Webseite des Unternehmens CinemaxX.

Am 11. April 2013 geht es los mit dem Impressionisten Édouard Manet. Er gilt als einer der Urväter der modernen Kunst. Das Porträt über Manet erfolgt erstmalig als Retrospektive. Die Verwirklichung der Ausstellung wurde durch die leihweise Überlassung von etwa 50 Porträts und Gemälden aus mehr als 30 Ländern ermöglicht. Ferner spielte die Zusammenarbeit mit dem Toledo Museum of Art in Ohio eine große Rolle. In den USA war die Ausstellung bereits in Toledo zu sehen. Auf europäischem Gebiet ist die Ausstellung in London die einzige dieser Art. Sie nimmt insgesamt sechs Räume in Anspruch, die einer thematischen Anordnung unterliegen. Die Einrichtung entführt den Besucher direkt in das Paris gegen Ende des 19. Jahrhunderts, wo Manet viele seine Porträts schuf. Zu sehen sind unter anderem Werke wie „Das Frühstück im Grünen“, “Berthe Morisot mit einem Veilchenbukett” und “Musik im Tuileriengarten“. Die Erklärungen stammen vom Kunsthistoriker Tim Marlow und anderen Experten. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln statt.

Die weiteren Übertragungen erfolgen am Donnerstag, dem 27. Juni 2013, ab 20 Uhr aus der The National Gallery und dem Munch Museum in Oslo („MUNCH 150“) sowie am Donnerstag, dem 10. Oktober 2013, ab 20 Uhr aus der The National Gallery in London („VERMEER and Music: The Art of Love and Leisure”).

Bildquelle: © Gerd Altmann / Pixelio.de

Poster bald wieder vermehrt zu sehen

Die Städte und Gemeinden werden bald sicherlich wieder zahlreich mit vielen Postern geschmückt werden. Ob es so toller Schmuck ist, wird fraglich, aber zumindest wird man wieder viel zu lesen haben, wenn man durch die Straßen geht.

Die ersten Poster, die schon zahlreich hängen, sind die Angebote für den Winterschlussverkauf. Gerade in den Ladengeschäften wird wieder mit viel Posterwerbung für die Waren geworben, die mit vielen Prozenten wesentlich günstiger zu erhalten sind. Die Kunden sollen schließlich die Lager leerräumen, damit Platz für die Frühlings- und Sommerwaren wird.

Aber die Werbeposter sind längst nicht alle, die zu sehen sein werden, denn schließlich haben wird auch wieder Karneval. Und damit die ganzen Vereine auch die Karten für die Karnevalsveranstaltungen alle verkaufen können, werden sie viele Poster aufhängen und Werbung machen.

Einen Zeitpunkt, auf den sich die Städte und Gemeinden auf wieder auf Poster freuen dürfen, sind die Landtagswahlen. Hierfür werden die Politiker wieder mit ihren Wahlversprechen plakatiert und zieren die Stadt auch dann noch, wenn die Wahlen längst vorbei sind. Aber einen wird man zumindest in Hamburg, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt wohl nicht auf Postern sehen werden: Guido Westerwelle. Man will nicht mit jemandem werben, der nicht Kandidat ist, selbst wenn er der Vorsitzende ist. Es wird aber Poster der FDP geben, auf denen Rainer Brüderle (Wirtschaftsminister und Landesparteichef) als eventueller Nachfolger von Westerwelle neben Herbert Martin, dem rheinland-pfälzischen Spitzenkandidat zu sehen sein wird.

Wenn es dann in den Frühling hineingeht, wird man auch wieder viele Poster sehen können, die für Frühlingsfeste werben. Gerade auch auf den Bauernhöfen, auf denen das erste Gemüse geerntet wird, werden viele feste veranstaltet. Schützenfeste wird es ebenfalls geben, für die mit Postern geworben wird. Eigentlich gibt es das ganze Jahr über Poster in den Städten und Gemeinden zu sehen, aber gerade zum Jahresanfang zwischen Februar und April wird immer viel los sein, eben, weil Karneval und Landtagswahlen sind.

Aber diese Art Poster sind nicht für alle interessant, denn schließlich gibt es nicht nur die Poster, die für Dinge werben, sondern auch jene, die man sich in seine Wohnung hängen und die Wände damit schmücken kann. Sei es die Starposter, die in Zeitschriften von den Kids herausgetrennt werden. Oder die Filmposter, die man in den Geschäften kaufen kann.

Wer eine ganz andere Vorstellung für Poster hat, der sollte sich diese einfach umsetzen lassen. Ein eigens gestaltetes Poster von einem Profi gedruckt schmückt eine Wohnung sicherlich deutlich besser, als beispielsweise das Poster eines kandidierenden Politikers. Bei der Wahl eines Motives für den Posterdruck sind natürlich kaum Grenzen gesetzt. Man wird für jedes Zimmer seiner Wohnung ein ganz individuelles Poster drucken lassen können. Solche eine Einzigartigkeit wird man nicht überall finden können. Schon gar nicht, wenn man die Straßen entlang geht und sich die Poster ansieht, die von Ladengeschäften oder Politikern geziert werden, um für eine Sache zu werben.

Foto: pgm / pixelio

Autoaufkleber für Fahranfänger?

Im Straßenverkehr sind Fahranfänger die Risikogruppe Nummer 1. Das gilt vor allem bei den Anfängern, die noch jung sind. Sicherlich gibt es positive Tendenzen, aber dennoch fordern die Experten Maßnahmen. Dies könnte beispielsweise ein „Anfänger“ Autoaufkleber sein, der an der Heckscheibe befestigt wird.

Heino Vahldieck, Innensenator Hamburg, hat die Forderung vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) unterstützt. Diese Forderung ist das Kennzeichnen des Wagens von Fahranfängern. So könnten andere Autofahrer, wie es auch im Ausland der Fall ist, gemahnt werden, dass sie vorsichtig sind, eben weil vor ihnen ein Anfänger am Steuer sitzt. Der Senat hat dieses Thema im Bundesrat angebracht, als die Diskussion über „Begleitendes Fahren mit 17“ gab. Gefordert hat der DVR die Kennzeichnung für Führerscheinneulinge und dieses beim Vorstandsbeschluss mit einem Modellversuch vorgestellt. Es soll geprüft werden, ob mit diesem Autoaufkleber ein höheres Sicherheitsrisiko bewirkt und ob vielleicht auch beim Anfänger das Fahrverhalten verändert wird. Offen gelassen sind die Details zu der Gestaltung des Autoaufklebers. Auch der Zeitraum, wann die Kennzeichnungspflicht eintreten soll, und welche möglichen Sanktionen es geben könnte, sind im DVR-Beschluss noch nicht diskutiert worden.

Bevor man sich einen langweiligen Aufkleber auf seine Heckscheibe kleben muss, damit jeder erkennt, dass man ein Fahranfänger ist, sollte man sich gleich mal überlegen, ob man sich nicht selber einen Autoaufkleber gestaltet, der anderen Autofahrern sagt, dass man Anfänger ist. Hierfür sucht man sich einfach einen Anbieter, der Autoaufkleber druckt, und gibt hier seine Datei ab. Dann wird der Aufkleber gedruckt, geliefert und kann auf die Heckscheibe geklebt werden.

Sicherlich werden die Anfänger im Straßenverkehr durch einen Aufkleber, der Pflicht werden würde, beeinträchtigt werden, denn nun weiß ja jeder, dass gerade erst der Führerschein gemacht worden ist und sicherlich wird es auch jene Autofahrer geben, die dann die Anfänger provozieren. Dadurch könnte es wieder zu Gefahren kommen, die man vermeiden könnte, wenn es diesen Aufkleber nicht als Pflicht geben würde. Man sollte den Anfängern die Wahl lassen, ob sie selbst einen Aufkleber gestalten und damit zeigen, dass sie Anfänger im Straßenverkehr sind. Schließlich haben sie dann einen Autoaufkleber, der das Auto auch noch schmücken kann. Und vor allem stellt sich aber auch die Frage, dass man als Fahranfänger machen soll, wenn man Mamas oder Papas Auto fährt. Schließlich wollen die Eltern sicherlich nicht immer mit dem Aufkleber rumfahren, auf dem gekennzeichnet ist, das ein Fahranfänger fährt.

Das Thema „Autoaufkleber für Fahranfänger“ ist sicherlich noch lange nicht ausgestanden und es wird bestimmt auch noch einige zeit dauern, bis es zur Pflicht wird. Schließlich muss sich der DVR hier noch sehr viele Gedanken machen, wie das Ganze im Einzelnen ablaufen soll. Noch haben die jetzigen Anfänger im Straßenverkehr nicht die Pflicht, öffentlich zu zeigen, dass sie Anfänger sind. So brauchen sie sich auch keine Sorgen machen, dass es andere Autofahrer gibt, die sich lustig machen, oder sogar provozierend fahren und damit Unfälle hervorrufen.

Foto: lothar henke / pixelio