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Kinder bemalen Leinwände

Kindern wird schnell langweilig, vor allem in den Sommerferien, wenn dann auch das Wetter nicht mitspielt. Aber für solche Tage haben sich einige Städte ja glücklicherweise etwas einfallen lassen. So wurde in Krefeld beispielsweise wieder das „Spielen ohne Ranzen“ auf den Stadtwaldwiesen veranstaltet. Es ist eine Aktion, die bei Kindern immer gut ankommt und sie vor allem auch in den ersten Ferientagen beschäftigen. Auch die Stadt Warendorf hat wieder Ferienaktionstage für die Kids veranstaltet. Kinder konnten hier verschiedene Dinge machen. Beteiligt hat sich auch der „Verein Freckenhorster Bürgerhaus“. Im Bürgerhaus können die Kids hier malen, modellieren und basteln. Natürlich alles unter Anleitung. So wurden für Haus und Garten beispielsweise dekorative Tiere mit Ton gebastelt. Elefanten, Hunde, Löwen und Katzen wurden in der Küche des Bürgerhauses zum Trocknen aufgebaut.

Der zweite Tag war für viele Kinder etwas Besonderes, denn dieser hielt ein Workshop bereit, der unter dem Motto „Malen mit Acryl-Farben auf Leinwand“ stand. Der Workshop war ausgebucht. Die Kinder konnten auf die Leinwand malen, was sie wollten. Aber ihnen standen auch Motive, wie Obst, Sonnenblumen und ein Teddybär zur Verfügung. Die Kids konnten ihre Fantasie auf die Leinwand bringen und haben Frösche und Delfine gemalt. Geleitet wurde der Workshop von Elisabeth Richter. Acryl ist eine Farbe, die schnell trocknet, was bei Kids sicherlich vorteilhaft ist. Nach diesem Workshop war das Malen auf Leinwand aber längst nicht vorbei, denn mit Paste und Acryl konnten nachmittags Jungs und Mädchen beim „Experimentieren mit Paste und Acryl auf Leinwand“ mitmachen. Diese Aktion wurde von Christel Knoblich-Middendorf geleitet.

Viele kennen aus den Vorjahren, dass die Kunstwerke auf Leinwand von den Kids gemeinschaftlich präsentiert werden. Aber in diesem Jahr ist es etwas anders. Aufgrund des Schützenfestes war die gemeinschaftliche Präsentation der Werke nicht möglich. Aber es gibt beim „Freckenhorster Herbst“ eine Ausstellung mit Fotos von der Ferienaktion.

Auch in Osnabrück hat es eine Ferienaktion gegeben, bei der den Kids das Malen auf Leinwand angeboten wurde. Die Künstlerin Elke Bracksieker hat die Aktion geleitet. Diese aber war schon etwas anders. Zwar wurde hier auch mit Acryl auf Leinwand gemalt, aber es gab lediglich die Farben Gelb, Rot und Blau. Damit sollte den Kids gezeigt werden, dass man nicht viele Farben benötigt, sondern die wenigen auch mischen kann. Es handelte sich bei der Malaktion natürlich um ein offenes Angebot, das für Jungs und Mädchen gleichermaßen gemacht wurde. Es kamen aber nur Mädchen zum Leinwandmalen. Die Kinder konnten im Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße nicht nur die Farben nutzen, sondern auch andere Materialien mit auf ihre Leinwand aufbringen. Jute, Glitzer und auch Postkarten wurden auf die Kunstwerke aufgebracht. Gemalt wurden Bilder, die an den Strand, die Sonne und das Meer erinnern, denn davon kann bislang in diesem Sommer nicht viel erlebt werden. Neben diesen Malaktionen gibt es noch weitere Aktionen, die für die Kids veranstaltet werden, damit sie in den Sommerferien keine Langeweile haben müssen.

Bildquelle: Jürgen Frey / Pixelio

Poster „Berufswahlfahrplan“ und Infos für Eltern

Es gibt viele Eltern, die für ihre Kinder natürlich nur das Beste wollen. Das betrifft auch die Zukunft, die Ausbildung und das spätere Berufsleben. Aber viele Eltern sind auch darunter, die nicht wissen, welche Schritte unternommen werden müssen, damit die Kinder einen vernünftigen Ausbildungsplatz erhalten und wie sie selbst aktiv sein können, um die Kinder zu unterstützen.

Aber die Eltern und Kinder erhalten nun eine Unterstützung nämlich mit dem „Berufswahlfahrplan“, der in Russisch-deutsch geschrieben ist.

Er ist zweiseitig bedruckt und informiert auf der einen Seite über verschiedene Schulabschlüsse, über Ausbildungsarten und auch die Beratungsmöglichkeiten der Agentur für Arbeit. Mit diesem Poster erfahren die Eltern gleichzeitig auch, was die Jugendlichen bei den Bewerbungen unbedingt beachten müssen und wie die Deutschkenntnisse von den Kindern gefördert werden können. Auf der zweiten Seite des Posters werden die Aktivitäten gezeigt, die für die Jugendlichen im Bezug auf die Berufswahl anstehen und in den zwei letzten Schuljahren durchgeführt werden. Es handelt sich um einen russischsprachigen Zeitplan, der den Eltern zeigen soll, welche Schritte unternommen werden müssen und hilft dabei, dass kein Schritt auf dem Weg zu einem Ausbildungsplatz vergessen wird.

Es gibt das Poster „Berufswahlfahrplan“ aber natürlich nicht nur in russischer und deutscher Sprache, sondern auch in türkischer und deutscher Sprache. Herausgebracht wurde das Poster von der Agentur für Arbeit und ist im BIZ, Abkürzung für Berufs-Informations-Zentrum“, der ARGE. Der „Berufswahlfahrplan“ spiegelt einen Teil von der Medienkombination „planet-beruf.de – Mein Start in die Ausbildung“. Herausgeber ist die Bundesagentur für Arbeit. Es gibt ein Portal, das zu dieser Medienkombination gehört. Ebenso gehören auch, wie das Poster, verschiedene Printmedien dazu, die für Schüler, Schülerinnen, Eltern, Lehrer und auch Berater geeignet sind. Die Medienkombination richtet sich an die Schüler und Schülerinnen der Haupt- und Realschulen der Sekundarstufe I.

Das Poster stellt eine Hilfe dar, wenn es um die Ausbildung und die Suche nach einem Ausbildungsplatz geht. Auch enthalten ist ein Bewerbungstraining und eine Erklärung, wie die Ausbildung funktioniert. Sollten die Schülerinnen und Schüler nicht direkt nach der Schule einen Ausbildungsplatz finden, wird auch erklärt, wie diese Zeit überbrückt werden kann. Jeder, der kurz davor steht, die Schule zu beenden, bzw. in der 9. Klasse ist, der sollte sich beim BIZ das Poster besorgen und kann so jeden einzelnen Schritt in Richtung Ausbildung gehen, ohne einen auszulassen, der sicherlich wichtig ist.

Einen Ausbildungsplatz findet man heutzutage nicht mehr ebenso, denn die Unternehmen stellen verschiedene Anforderungen an die künftigen Arbeitskräfte und diese zu erfüllen ist gewiss nicht für alle leicht.

Natürlich möchte sich nicht jeder sein Zimmer mit einem solchen Poster bekleben, aber man sollte es machen und kann sich ja auch ein eigenes Motiv für ein Poster aussuchen und dieses bei einem entsprechenden Anbieter bestellen und drucken lassen. Dennoch sollte man die Suche nach einem Ausbildungsplatz sehr ernst nehmen und sich das Poster zur Hilfe nehmen.

Foto: dido-ob / Pixelio

7. Europäische Filmwochen – Start in Chemnitz

Im Metropol Kino in Chemnitz wurden am 30. April 2009 die 7. Europäischen Filmwochen gestartet. Während der Filmwochen soll Kindern und Jugendlichen auf der Leinwand nicht nur der Film nahe gebracht werden, sondern sie sollen dabei gleichzeitig etwas lernen. Dieses Projekt erhält eine Förderung vom sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Staatsministerin Eva-Maria Stange erklärt, dass bei solchen Veranstaltungen die Schüler und Schülerinnen sich nicht nur die Filme einfach ansehen sollen, sondern gleichzeitig sollen sie am Lernen Freude empfinden.

Auf der Leinwand werden Programme für verschiedene Altersgruppen geboten. Es können bis zum 18. Juni 2009 Wunschfilme von Kindergärten und Schulen gebucht werden. Hierfür sollten sich die Erzieherinnen und Lehrer unter der Telefonnummer 0371/4447444 melden, damit sie die Buchung des Wunschfilms vornehmen können. Jede Eintrittskarte kostet 3,50 Euro.

Bei den 7. Europäischen Filmwochen werden die Kinder und Jugendlichen auf der Leinwand Europa sehen und kennen lernen. Eröffnet wurden die Filmwochen mit dem Streifen „Rettet Trigger“. Auf der Leinwand ist ein zwölfjähriges Mädchen zu sehen, das ihren Klassenkameraden imponieren möchte. Sie behauptet ihnen gegenüber, dass sie eine Kennerin von Pferden ist. Ihr Leben ändert sich mit einem Schlag, als sie wirklich die Pflege eines Pferdes übernehmen muss.

Dieser Streifen ist nur ein Film von insgesamt 18 Beiträgen, die auf der Leinwand zu sehen sein werden. Die 7. Europäischen Filmwochen werden in 31 verschiedenen Städten gastieren und ihr Programm den Kindern und Jugendlichen präsentieren.

Der Sächsische Kinder- und Jugendfilmdienst ist der Veranstalter. Dieser Dienst wurde 1995 gegründet und machte vor allen Dingen in Chemnitz mit dem Kinder- und Jugendfilmfestival „Schlingel“ auf sich aufmerksam.

Christin Franz, die Filmdienst-Sprecherin sagte, dass ein breit gefächertes Angebot auf der Leinwand zu erwarten ist. Das Medium Film soll es den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ihre Kenntnisse über Europa zu vertiefen.

Foto: © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO