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Poster sind aus der Kinowerbung nicht wegzudenken – besonders begehrt sind von den Stars handsignierte Exemplare

Gehen wir an einem Kino vorbei, stoßen wir auf zahlreiche Poster, die uns auf die kommenden und laufenden Filme aufmerksam machen. Solch ein Poster ist trotz einer verhältnismäßig kleinen Fläche sehr aussagekräftig. Der Hintergrund besteht in der Regel aus einem zum Film passenden Motiv, im Vordergrund befinden sich die Hauptdarsteller. Sie sind zudem namentlich genannt. Außerdem findet sich der Titel auf dem Kinoplakat und weitere Angaben wie der Name des Regisseurs, des Produzenten und vielen mehr.

Die Werbung allein durch Poster reicht für die Bekanntmachung eines Films nicht aus. Dazu kommt die Werbung in den Medien wie Internet, Radio, Fernseher und allgemein Printmedien. Alles zusammen ergibt ein Gesamtpaket, was am Ende die Menschen anregt, ins Kino zu gehen und dort diesen Film gemeinsam mit vielen anderen zu sehen.

Diese Filmposter sind aber nicht nur für die Kinowerbung gedacht. Sie sind ferner bei den Fans enorm beliebt. Für ein Poster eines bekannten Kinofilms mit den Stars darauf sind die Fans bereit, hohe Summen zu zahlen – oder sie nehmen an Gewinnspielen teil und hoffen auf das Glück, ein handsigniertes Poster zu erhalten.

Aktuell gibt es wieder von verschiedenen Streifen handsignierte Poster zu gewinnen, so etwa von dem neuen Hugh Jackman Film „Real Steel“. Horrorfans und Liebhaber von Stephen King werden dagegen gespannt auf „Bag of Bones“ warten. Dieser Film wird im Dezember in den Fernsehern laufen, allerdings vorerst nur in den USA. Doch jetzt wurden erst einmal drei Promo-Poster veröffentlicht, die auch in Deutschland zu sehen sind und die Erwartungen auf eine Ausstrahlung hierzulande enorm hochschrauben dürften. Solche Promo-Aktien sind bei den Fans äußerst beliebt.

Wer Interesse an Filmpostern hat, der sollte sich im Internet auf die Suche begeben. Mit der Eingabe der Keywordkombination handsignierte Poster oder Filmposter kommt man auf einige Seiten, wo es derartige Poster zu gewinnen oder zu kaufen gibt. Darunter finden sich ebenfalls viele alte Schätze von Filmklassikern, die allerdings oft ihren Preis haben.

Der Markt der Filmposter ist groß. Man kann Originale aus dem Kino bekommen oder von den Darstellern unterschriebene, aber auch in diversen Postershops gibt es eine Bandbreite von Postern. Es finden sich nicht nur zahlreiche Exemplare zu Kinofilmen, man kann sich ebenfalls mit Postern zu bekannten Fernsehserien eindecken. Im übrigen sind die erhältlichen Poster eine tolle Geschenkidee. Kennt man einen richtigen Fan, dann ist für diesen natürlich ein handsigniertes Poster das Nonplusultra überhaupt. Dieses zudem mit einem schönen Rahmen versehen und fertig ist das ultimative Fangeschenk.

Manchmal ist es nicht einfach, an begehrte Poster zu gelangen. Dann sind Geduld und Durchhaltevermögen gefragt. Früher oder später führt Beharrlichkeit aber zum Ziel. Möchte man unbedingt ein handsigniertes Poster haben, dann kann man beispielsweise auch ein Poster ohne Unterschrift erwerben und sich bei Gelegenheit am Roten Teppich aufbauen. Dann sieht man seinen Star sogar einmal hautnah. Oder man wendet sich an die Agentur, von welcher der Star betreut wird. Sie hält neben Autogrammkarten ebenfalls oft Poster mit der Unterschrift ihres Schützlings für die Fans bereit.

Es ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, um an Filmposter heranzukommen. Man muss sie nur alle ausschöpfen und nicht zu früh aufgeben. Manchmal erhält man eine Chance, mit der man nie gerechnet hätte. Die Freude ist in dem Falle umso größer.

Bildquelle: Rainer Sturm / Pixelio

Leinwand vor dem Theaterschiff „Batavia“

085__14508__theaterschiff_isebekkanal_Hannes Grabau kam vor 35 Jahren auf die grandiose Idee vor seinem Theaterschiff „Batavia“ eine Leinwand aufzustellen. Auf dieser Leinwand werden im Sommer in Wedel nach Sonnenuntergang Filme gezeigt. Die Cineasten versammeln sich dort jedes Jahr, um sich Dramen, Komödien oder andere Filme anzusehen. Für dieses Jahr hat Hannes Grabau auch wieder Filme parat, die vom 10. Juli bis zum 8. August 2009 auf der Leinwand am Brooksdamm in Wedel zu sehen sind.

Gestartet wird in diesem Jahr mit der französischen Komödie „Rumba“. Am 17. und 18. Juli 2009 ist die Liebeskomödie von Til Schweiger „Keinohrhasen“ zu sehen. Til Schweiger spielte nicht nur in dem Film mit, sondern führte auch die Regie. Ebenfalls ist die Schauspielerin Nora Tschirner in diesem Film zu sehen. Auf die Leinwand der Kinos schaffte es die Fernsehserie „Sex and the City“, dieser Streifen zeigt das Leben von vier Freundinnen während ihrer Freizeit und Arbeit in New York und was sie so alles erleben. „Sex and the City“ ist auf der Leinwand vor dem Theaterschiff „Batavia“ am 24. und 25. Juli 2009 zu sehen.

Der Schauspieler Alan Cumming und die Schauspielerin Jennifer Jason Leigh sind am 31. Juli und 1. August 2009 in dem Film „Beziehungen und andere Katastrophen“ zu sehen. Hierbei können die turbulenten Ehejahre vom Schriftsteller Joe und seiner Frau Sally mit erlebt werden. Während der Party zum sechsten Hochzeitstag des Ehepaares kommen einige Wahrheiten ans Licht. Das Publikum kann schon gespannt auf diesen Film sein, der einige Turbulenzen verspricht. Diane Lane und John Cusack sind am 7. und 8. August 2009 in der amüsanten Komödie „Frau mit Hund sucht Mann mit Herz“ zu sehen.

Die Filme beginnen immer, wenn es dunkel ist, für einen guten Sitzplatz ist allerdings ein frühzeitiges Erscheinen notwendig. Gegen die kühlen Abende empfiehlt Hannes Grabau warme Kleidung, der Eintritt ist frei. Sollte es regnen, dann werden die Filme an Bord gezeigt.

Foto: © Bernd Sterzl / Pixelio

Die 3-D-Filme in den Kinos

studiokinoZum ersten Mal kamen in den 1950ger Jahren 3-D-Filme auf die Leinwand eines Kinos. Heute steht eine neue Art von diesen Filmen auf den Programmen der Kinos. Hierbei sollen die Digitaltechnik und die 3-D-Filme ein ganz neues Erlebnis auf die Leinwand bringen. Allerdings kommt es noch häufiger zu kleinen Pannen. In den 1950ger Jahren flogen noch die Speere auf die Gäste des Lichtspieltheaters zu oder die Hand eines Monsters schien nach ihnen zu greifen. Auch bekamen die Kinos in diesem Jahrzehnt eine große Konkurrenz: das Fernsehen. Die Menschen kamen nicht mehr so oft in die Kinos und die Betreiber der Filmstudios suchten nach neuen Wegen die Besucher wieder anzulocken.

Dabei kamen sie auf die stereoskopische Darstellung des Bildes. Hierbei sollte das Empfinden von räumlicher Tiefe vermittelt werden. In den Jahren von 1952 bis 1954 kamen in die amerikanischen Kinos mehr als 40 3-D-Produktionen. Darunter waren unter anderem die Alfred Hitchcock Filme, wie zum Beispiel „Bei Anruf Mord“. Aber auch einige, die heute als Schund bezeichnet werden, wie „Robot Monster“. Die Euphorie war schnell vorbei, denn die maßgeblichen Probleme des 3-D-Verfahrens kamen bald zum Vorschein. Die Kosten waren einfach zu hoch und auch der Aufwand rechnete sich nicht. Die Ergebnisse waren mehr als dürftig und die Zuschauer blieben aus.

Heute ist das Kino wieder ein echtes Erlebnis, mit speziellen Brillen sieht der Besucher dreidimensionale Bilder auf der Leinwand. Ein Serverabsturz bei der neuen Technik ist schlimmer als ein Filmriss, wie er früher vorkam. Denn hierfür müssen erst alle Systeme wieder neu gestartet werden.

Foto: © Erich Kasten / Pixelio