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Neue Film Poster im August

714249_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de (2)Actionreich reicht so beispielsweise der neue Teil von Resident Evil. Es zeigt die Hauptdarstellerin Milla Jovovich als Alice und im Hintergrund ist viel Feuer zu sehen. Es ist der inzwischen sechste Teil der Reihe. Milla hält in der Hand zudem eine in Feuer gesetzte Waffe und hat ihren etwas arrogant wirkenden aber zu gleich auch eiskalten Blick. „Resident Evil: The Final Chapter“ beginnt natürlich an der Stelle, wo der letzte Teil sein Ende fand. Alice, als einige Überlebende. Sie muss jetzt an den Ort gehen, wo die ganze Geschichte begann. Anlaufen wird der Film aber leider erst am 27. Januar 2017 in den USA. Start in Deutschland soll der 05. Februar sein. Bis dahin kann man sich natürlich nicht nur das Poster, sondern auch den passenden Trailer ansehen.

Auch vom neuen Spider Man sind Poster bereits gezeigt worden. „Spider Man – Homecoming“ heißt der neue Streifen. Tom Holland in der Hauptrolle als Peter Parker und Tante May wird gespielt von Marisa Tomei. Interessant ist der Film vor allem für Science-Fiction-Fans. Wer nun glaubt, dass es sich hier um einen neuen Spider-Man Film handelt, der irrt sich ein wenig, denn der Streifen ist eine Fortsetzung von „The First Avenger: Civil War“. Es ist damit der Erste von mittlerweile 16 Filmen des Marvel Cinematic Universe, aber der Erste, in dem Spider Man die Hauptrolle spielt. Aber auf den Film muss noch ein wenig gewartet werden, denn er läuft erst am 06. Juli 2017 in den deutschen Kinos an. Das Poster selbst verrät nicht viel.

Transformers 5 ebenfalls auf einem Poster zu sehen. „The Last Knight“ nennt sich der Teil und dieses Mal wird der Ober-Roboter „Optimus Prime“ versuchen, den toten Heimatplaneten zu finden und will ihn wiederbeleben. Aber einfach wird er es wohl nicht haben, denn er muss ein Artefakt auf der Erde finden, das ihm dabei helfen soll. Zu sehen wird es auch einen neuen Monster-Roboter geben. Auf dem Poster ist Optimus Prime in Kampfstellung zu sehen. Schon das Bild selbst verspricht Spannung und Action. Wird er diesmal wieder sein Ziel erreichen? Man kann es ab 22. Juli 2017 selbst sehen, denn dann startet der Film in den deutschen Kinos.

Gleich drei neue Poster wurden zur sechsten Staffel von „American Horror Story“ veröffentlicht. Und diese lassen schon so einigen Horror versprechen. In Deutschland wird der Start der neuen Staffel im Oktober sein. Allerdings nur für solche zu sehen, die den Pay-TV-Sender FOX mit im Abo haben. Die Poster sind relativ harmlos gehalten, bringen aber zugleich ein mulmiges Gefühl mit. Bisher ist über die Staffel selbst nur wenig bekannt. Das bringt noch mehr Spannung für die Staffel.

Poster haben unterschiedlichste Aussagekräfte, wie es bei den Filmpostern immer wieder zu sehen ist. Und die Art und Weise, wie hier die Gefühle der Menschen beeinträchtigt werden können, ist schon faszinierend.

Bildquelle: © rainersturm / Pixelio.de

Die Eiszeit ist wieder da und das nicht nur auf Poster

449480_web_R_K_by_freestyler_pixelio.de (2)Wie kann man eine Filmreihe, die eigentlich schon alles behandelt hat, interessant fortsetzen? Indem man die Erde verlässt und den Weltraum als Handlungsort wählt. Diesen Weg gehen im 5. Teil die Macher von „Ice Age“. Ob sie damit den Nerv der Eiszeitfans treffen und an den Erfolg der vorangegangenen vier Teile anknüpfen können, ist derzeit im Kino zu sehen.

„Ice Age – Kollision voraus!“ heißt das neueste Werk. Einmal mehr werden darin Manni, Sid, Diego und Co zu Rettern. Dieses Mal aber droht der Heimat der ungewöhnlichen Herde aber eine weitaus größere Gefahr und jene kommt auch noch von außerhalb. Während man sich bisher mit Dinosauriern, Flutwellen und auseinanderbrechenden Kontinenten umherschlagen musste, hat es nunmehr das Universum auf die Tiere abgesehen.

Auslöser der Katastrophe, die die ganze Welt auszulöschen droht, ist Rattenhörnchen Scrat. Wie gewohnt ist er auf der Suche nach einer Eichel, die natürlich nicht einfach so auf dem Boden herumliegt oder am Baum hängt. In „Ice Age – Kollision voraus!“ verlagert sich die Eicheljagd in das Weltall. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Den Anfang macht ein von Scrat ausgelöster Meteoritenschauer, der auf der Erde niedergeht. Aber es soll noch schlimmer kommen und so müssen die Tiere neben der Lösung eigener Probleme auch noch um das Bestehenbleiben ihres Zuhauses kämpfen.

Mit dabei sind die in den letzten Teilen liebgewonnenen Charaktere. Manni, Sid und Diego, die die Helden der ersten Stunde sind. Ellie, Eddie und Crash, die im zweiten Teil hinzustießen. Peaches, die gemeinsame Tochter von Manni und Ellie, die sich mittlerweile im heiratsfähigen Alter befindet und mit dem Mann ihrer Träume vor den Traualtar treten will. Komplettiert wird das Rudel von Säbelzahndame Shira und Sids Faultieroma, die seit „Ice Age 4 – voll verschoben!“ mit von der Partie sind. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Wiesel Buck, das aus der von Dinosauriern bevölkerten Unterwelt auftaucht, nachdem es eine Steinplatte mit der Prophezeiung vom Ende der Welt gefunden hat.

Sie alle fühlen sich in der Pflicht, ihre Heimat zu retten und haben darüber hinaus jede Menge persönliche Angelegenheiten zu bewältigen. Diese werden nicht dadurch weniger, dass die Herde ihre Heimatinsel verlassen und in exotische Länder aufbrechen muss. Unterwegs warten zahlreiche brenzlige Situationen und neue Bekanntschaften auf sie. Das zeigen auch die Poster zum Film. Mal flüchten die Tiere vor herabfallenden Meteoriten, mal ist Scrat im Raumanzug zu sehen, während seine geliebte Eichel im Schutzhelm steckt und einen bedrohlichen Riss verursacht hat.

Dennoch kommt der Spaß nicht zu kurz. Was wäre „Ice Age“ ohne Witze und Pointen? Ein anderes Poster zeigt beispielsweise die Opossums Eddie und Crash, die vermeintlichen Brüder von Ellie, wie sie lachend auf den Hörnern eines Lamas reiten. Faultier Sid ist nach wie vor auf der Suche nach der großen Liebe. Eins der Poster trägt den Titel „Die Schöne und der Sid“ und zeigt ebenjenen in Begleitung einer reizenden Faultierdame. Ob es wohl endlich klappt mit einer Partnerin? Das Poster macht berechtigte Hoffnungen. Um zu klären, ob diese erfüllt werden, hilft nur der Gang ins Kino. Dann kann man auch erfahren, ob es mit der Welt weitergehen wird oder nicht.

Bildquelle: © freestyler / Pixelio.de

Neues Poster zur Bestsellerverfilmung mit Tom Hanks veröffentlicht

662014_web_R_K_B_by_Lisa Spreckelmeyer_pixelio.de (2)Tom Hanks und Bestsellerautor Dan Brown starten in die nächste Runde. Nach „The Da Vinci Code – Sakrileg“ im Jahre 2006 und „Illuminati“ im Jahre 2009 steht uns nun im Oktober 2016 ein „Inferno“ bevor. Allein die Tatsache, dass Tom Hanks in der Hauptrolle zu sehen sein wird, dürfte Filmliebhaber in die Kinos locken. Immerhin hat er bereits in den ersten zwei Romanverfilmungen bewiesen, dass er genau der Richtige für die filmische Umsetzung der Bücher von Brown ist. Nicht ganz unbeteiligt am Erfolg war auch Regisseur Ron Howard, der nun zum dritten Male auf dem Regiestuhl Platz genommen hat. Brown, Howard und Hanks sind drei Namen, die man sich in Bezug auf Thriller also unbedingt merken sollte.

Neu ist die Handlung in „Inferno“ nicht zwangsläufig. Das heißt aber nicht, dass es weniger spannend zugeht. Brown ist sich treugeblieben und hält die Spannung wie gewohnt bis zum Ende hoch. Ob es der Film ebenso schafft, kann ab 13. Oktober in den Kinos überprüft werden. Hanks, der in die Rolle des Symbologen Robert Langdon schlüpft, muss sich wieder einmal um die Lösung verzwickter Rätsel kümmern, die ihren Ursprung in dunklen Geheimnissen haben. Allerdings gehört er diesmal selbst zu den Betroffenen.

Langdon wacht in einem Florenzer Krankenhaus aus einem Albtraum auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Sienna Brooks, gespielt von Felicity Jones, macht sich der Professor von der Harvard Universität auf die Suche nach seiner eigenen Vergangenheit. Jene führt ihn durch ganz Europa und irgendwann merkt er, dass es nicht nur um ihn allein geht, sondern um alle Menschen auf der Erde.

Als „Reiseführer“ dient Langdon der erste Teil der im 14. Jahrhundert vom Dichter und Philosophen Dante Alighieri herausgegebenen göttlichen Komödie „Inferno“. Das Buch handelt von einer Reise durch die Hölle. Es gilt als eines der mysteriösesten Bücher der Weltgeschichte. Die darin niedergeschriebenen Symbole und Codes konnten bis dato nicht entschlüsselt werden. Das will nun Langdon mit der Hilfe von Brooks übernehmen.

In die Quere kommt ihnen dabei Bertrand Zobrist (Ben Foster). Der milliardenschwere Genetiker aus der Schweiz hat sich in den Kopf gesetzt, endlich der Überbevölkerung auf der Erde Herr zu werden. Unter Zuhilfenahme von einem Virus will er die Menschheit drastisch und nachhaltig dezimieren. Sein Krankheitserreger verändert die DNA der Menschen. Sollten Zobrists Pläne gelingen, wäre ein Drittel der Weltbevölkerung für immer unfruchtbar. Das muss unter allen Umständen verhindert werden.

„Inferno“ ist das vierte Buch Dan Browns, in dem Robert Langdon die Hauptfigur ist. Es ist einer der erfolgreichsten Romane des US-amerikanischen Autors. Direkt nach der Veröffentlichung setzte es sich an die Spitze der Bestsellerliste in den USA und hielt diese Position sechs Wochen lang. In Deutschland schaffte es „Inferno“ eine Woche nach seiner Veröffentlichung auf Rang 1 der Spiegel-Bestsellerliste.

Der Erfolg des Buches lässt berechtigte Hoffnungen auf eine gelungene Verfilmung aufkommen. In weiteren Rollen sind Omar Sy und Irrfan Khan zu sehen. Auf das aktuelle Poster hat es aber nur Tom Hanks geschafft, der scheinbar vor dem Eingang zur Hölle auf das Unvermeidliche wartet und zu allem bereit ist.

Bildquelle: © Lisa Spreckelmeyer/ Pixelio.de

Die Teenage Mutant Ninja Turtles sind zurück, wenn auch erstmal nur auf Poster

549741_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de (2)Das Warten hat ein Ende: Donatello, Leonardo, Michelangelo und Raphael sind wieder da! Vorerst auf einem neuen Poster und in einem neuen Trailer, ab dem 18. August erobern sie dann die deutschen Kinos. Wem die Namen nichts sagen: Es handelt sich um die „Teenage Mutant Ninja Turtles“, jenen Superhelden, die – halb Mensch, halb Schildkröte – 1984 zum ersten Mal den US-amerikanischen Comicmarkt betraten und sofort von sich überzeugten.

Schnell fanden sie Freunde in der ganze Welt. Von 1987 bis 1996 lief eine Zeichentrickserie mit ihnen. Es folgten Realserien, Videospiele und Verfilmungen. Von 1990 bis 2014 wurden insgesamt sechs Filme über und mit den „Teenage Mutant Ninja Turtles“ produziert. Nach zwei Jahren Pause kehren die kampferprobten Schildkröten diesen Sommer auf die Kinoleinwände zurück. Um die Vorfreude aufrechtzuerhalten, wurden jetzt ein neues Poster und ein neuer Trailer in deutscher Sprache veröffentlicht.

In „Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out Of The Shadows“ ziehen die vier “Weltretter” wieder einmal in die Schlacht gut gegen böse. Schauplatz dieser ist New York. Jeder bekommt sozusagen einen Gegner vor die Nase gesetzt. Da wäre beispielsweise Erzfeind Shredder, gespielt von Brian Tee, der den „Turtles“ schon früher an den Kragen wollte. Er erhält Unterstützung vom Mutanten Bebop, dargestellt von Gary Anthony Williams, und Rocksteady, der von Stephen Farelly verkörpert wird. Außerdem erscheint ein verrückter Wissenschaftler namens Baxter Stockman, gespielt von Tyler Perry, auf der Bildfläche. Und als sei das immer noch nicht genug an Feinden, taucht zudem die außerirdische Kreatur Krang auf, die ebenfalls nichts Gutes im Schilde führt.

Zum Glück können sich die Filmhelden auf ihre alten und neuen Freunde verlassen. Mit dabei ist wieder die Reporterin April O’Neil, die von Megan Fox verkörpert wird. Neu hinzu stößt Casey Jones, dargestellt von Stephen Amell. Er steht den „Turtles“ tatkräftig mit einem Eishockeyschläger zur Seite. Zwar mangelt es Jones noch an Kampferfahrung, doch trotzdem wird er im Laufe des Films ein treuer Weggefährte, auf den in manch brenzliger Situation nicht verzichtet werden kann. Weiterhin entwickelt sich eine Freundschaft mit der Polizeichefin Rebecca Vincent, gespielt von Laura Linney. Ob es allen zusammen gelingt, die Bösewichte in die Knie zu zwingen, ist ab August im Kino zu sehen.

Regie führte dieses Mal Dave Green. Er löste Jonathan Liebesman im Regiestuhl ab. Der Produzent Michael Bay war dagegen bereits beim letzten Teil dabei. In den Kostümen der „Teenage Mutant Ninja Turtles“ ist keine Änderung zu verzeichnen. Wie gewohnt sind Alan Ritchson als Raphael, Noel Fisher als Michelangelo, Jeremy Howard als Donatello sowie Pete Ploszek als Leonardo zu sehen. Weitere Rollen wurden mit Will Arnett, Alessandra Ambrósio und Brittany Ishibashi besetzt.

Bis zum Kinostart in knapp vier Monaten werden wohl noch einige Poster herausgebracht werden. Das aktuelle zeigt die vier Helden in scheinbar freudiger Erwartung auf einen bald beginnenden Kampf über den Dächern von New York in der Nähe des Empire State Buildings. Der Film läuft in ausgewählten Kinos in 2D, ansonsten in Digital-3D. Offizieller Starttermin ist der 11. August 2016. Die deutschen Fans müssen sich leider eine Woche länger gedulden.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

„X-Men: Apocalypse“ – ein neues Poster ist da!

625671_web_R_K_B_by_Thomas Klauer_pixelio.de (2)Der Start des neunten „X-Men“-Teils ist in den deutschen Kinos für den 19. Mai 2016 angesetzt. Bis dahin werden uns wohl noch einige Poster und Trailer erwarten. Das derzeit aktuellste Poster zeigt Michael Fassbender, der einen der vier apokalyptischen Reiter verkörpern wird. Der in Heidelberg geborene Schauspieler ist als Magneto zu sehen und spielt damit an der Seite von solch Hollywoodgrößen wie Jennifer Lawrence (bekannt aus „Die Tribute von Panem“) sowie Sophie Turner, die durch ihre Rolle als Sansa Stark in „Game of Thrones“ zum Star wurde.

Neu ist die Handlung in „X-Men: Apocalypse“ nicht unbedingt. Die Menschen akzeptieren nun endlich die Mutanten in ihrer Mitte und leben friedlich mit ihnen zusammen. Doch der Friede währt nicht lange: Bald taucht wieder einmal ein Bösewicht auf, der mit seinem Gefolge dieses Mal nicht nur die Mutanten, sondern auch die Menschen zu seinen Untergebenen machen will. Im neuesten Teil der Filmreihe ist es der von Oscaar Isaac gespielte Apocalypse. Vielen wird Isaac noch aus „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ geläufig sein. Auch im bald anlaufenden „Star Wars 8“ ist er zu sehen. Vorab nimmt er allerdings den Kampf gegen die Mutanten unter der Führung von Prof. X (James McAvoy) und Raven (Jennifer Lawrence) auf.

Unterstützt wird Apocalypse von seinen vier Reitern. Einer von ihnen ist der bereits oben genannte Magneto. Die anderen Drei sind Psylocke (gespielt von Olivia Munn), Archangel (gespielt von Ben Hardy) und Storm (gespielt von Alexandra Shipp). Das Auftauchen von Apocalypse geschieht nicht zufällig. Er war der erste Mutant der Welt und kehrt nun nach einem Jahrtausende langen Schlaf in seine vermeintliche Heimat zurück. Was er dort vorfindet, macht ihn allerdings nicht gerade glücklich.

Apocalypse strebt die Herrschaft über die Welt an. Die Menschen und abtrünnige Mutanten sind ihm dabei verständlicherweise im Weg. So trachtet er danach, sie aus dem Weg zu räumen. Da Apocalypse nicht der Einzige ist, dem Mutanten und Menschen ein Dorn im Auge sind, fällt es ihm nicht schwer, Mitstreiter zu finden. Schnell hat er eine kampfstarke Truppe zusammen, gegen die es die X-Men durchaus schwer haben könnten. Wie der Kampf ausgeht, wird ab Mai im Kino verraten.

Regie führte Bryan Singer. Er bewies bereits bei „X-Men“ und „X-Men 2“ sowie dem achten Teil „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, dass ihm die Materie liegt. Die Starbesetzung sollte ihr Übriges dazu tun. Geht es nach den Machern, ist „X-Men: Apocalypse“ nicht der letzte Streich der seit dem Jahr 2000 existierenden Filmreihe. Für 2016 wurde noch der Teil „Gambit“ und für 2017 der dritte Wolverine-Film angekündigt. Ob es soweit kommt, bleibt abzuwarten. Ab Mai bricht erst einmal die Apokalypse über die X-Men herein.

Schon 2013 wurde das Erscheinen von „X-Men: Apocalypse“ durch Singer höchstpersönlich in Aussicht gestellt. Gedreht wurde der Film von April bis August 2015 im kanadischen Montreal. Anfang dieses Jahres fanden noch einige Nachdrehs statt. Damit wurde der Zeitplan eingehalten. Seine Premiere feiert der Film voraussichtlich am 18. Mai, einen Tag später können sich die Cineasten in Deutschland ein Bild davon machen, ob der Streifen gelungen ist oder nicht.

Bildquelle: © Thomas Klauer / Pixelio.de

Erstes Poster und Trailer zu „The Bodyguard“ erschienen

608061_web_R_K_B_by_PeterFranz_pixelio.de (2)Poster und Trailer zu neu angekündigten Kinofilmen werden von der Fangemeinde immer sehnsüchtig erwartet. Nun sind brandneu ein erstes Poster und ein Trailer zum angeblich „besten Actionfilm der vergangenen 20 Jahre“ erschienen. Sein Titel: „The Bodyguard“. Wer nun unweigerlich an Kevin Costner und Whitney Houston denkt, wird herb enttäuscht sein. Die beiden Filme haben nichts miteinander gemein, denn „The Bodyguard“ ist ein Actionfilm, bei dem sich alles um die Kampfkunst Kung-Fu dreht. Um eine schöne Frau, die gerettet werden muss, geht es zwar auch, ob das allerdings so romantisch ist, wie einst bei Houston und Costner, sei dahingestellt.

Die Macher von „The Bodyguard“ haben ihren Film auf alle Fälle erst einmal „ganz bescheiden“ angekündigt und wecken damit berechtigtes Interesse. Bleibt nur zu hoffen, dass sie ihr Versprechen dann auch halten können. Der Trailer stößt bislang auf geteilte Meinungen. Das Poster indes geizt nicht mit einer auffälligen Gestaltung. Vorwiegend in Rot gehalten zeigt es einen Wolf mit glühenden Augen, zwei hübsche Frauen und im unteren Teil eine Kampfszene, die die Herzen der Kampfkunstfans höher schlagen lassen dürfte. Vor dieser prangt ein in Schwarz-Weiß gehaltener Kung-Fu-Kämpfer, der eine schwere Kette um seine überdimensional große, vorgereckte, linke Faust geschlungen trägt. Geheimnisvoll, kraftvoll und zu allem bereit mutet jener an.

Damit passt das Poster gut zum Film. Schließlich geht es um formvollendete Martial-Arts-Action. Yue Song nimmt dafür im Regiestuhl Platz und ist auch vor der Kamera als Hauptdarsteller Wu-Lin zu sehen. Derzeit findet in Berlin die „European Film Market“ statt. Sie ist eine der größten Messen für Filmrechte. Man darf dementsprechend von einer gewissen Fachkunde des Publikums ausgehen. Dieses feiert Song nach der Sichtung des filmischen Begleitmaterials bereits als nächsten Bruce Lee. Willkommene Vorschusslorbeeren, die eine hervorragende Werbung für den Film sind.

Nun kurz zu dessen Handlung: Der junge Wu-Lin ist Nachkomme eines altehrwürdigen Clans. Als sein Meister stirbt, begibt er sich auf die Suche nach einem neuen Schüler in die große Stadt. Dort ist das Leben hart. Um seinen Unterhalt bestreiten zu können, heuert er als Leibwächter der schönen Fei-Fei an. Doch obwohl er ein erfahrener Kämpfer ist, kann es der Bodyguard nicht verhindern, dass diese entführt wird. Aufgeben kommt aber für Wu-Lin nicht in Frage. Er ist fest entschlossen, die Frau zu befreien und zurückzuholen. Dabei tut er das, was er nun einmal am besten kann: kämpfen.

Neben Yue Song sind Xing Yu – hat mitgewirkt in „Kung Fu Killer“, „Kung Fu Hustle“ und „Way of the Warrior“ – sowie Collin Chou – bekannt aus „Matrix Reloaded“ und „Marco Polo (2014)“ – zu sehen. An spektakulären Kampfszenen sollte es angesichts dieser Besetzung also nicht mangeln. Was sonst noch erwartet werden darf, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Bekanntermaßen lassen nach dem ersten Poster und Trailer weitere Veröffentlichungen nicht lange auf sich warten. Aktuell haben die Dreharbeiten zu „The Bodyguard“ gerade erst begonnen. Ein Starttermin steht bisher nicht fest. Wer einen ersten Blick erhaschen möchte, der hat durch das Anschauen des etwa 2 Minuten und 40 Sekunden langen Trailers die Gelegenheit dazu. Der ist auf alle Fälle ein Leckerbissen für Freunde des Kung-Fus.

Bildquelle: © PeterFranz / Pixelio.de

„Spotlight“: Vom ungeduldig erwarteten Drama gibt es bisher nur Poster und Trailer

671776_web_R_K_B_by_Lars Berchten_pixelio.de (2)Am 25. Februar 2016 läuft in den deutschen Kinos das Drama “Spotlight” an. Der Film wird vor allem von Kritikern ungeduldig erwartet. Er beschäftigt sich mit einem hochbrisanten Thema: dem sexuellen Missbrauch von Kindern unter dem Deckmantel der katholischen Kirche. Das ist ein Thema, welches in der jüngsten Vergangenheit immer wieder in den Medien auftauchte und zu großer Empörung auf der ganzen Welt führte.

In „Spotlight“ geht es um die Enthüllung eines derartigen Missbrauchsfalles. Ort des Geschehens war beziehungsweise ist die US-amerikanische Stadt Boston. Dort wurde vor 25 Jahren ein Kind von einem katholischen Priester missbraucht. Obwohl der Fall öffentlich bekannt wurde, kam es niemals zu einer Haftstrafe oder ähnlichen Ahndung der offensichtlichen Straftat. Vielmehr sahen alle Menschen weg und schwiegen.

Eine Journalistin des „Boston Globes“ greift nun in der Gegenwart den Fall erneut auf und schreibt einen Artikel darüber. Sie weckt damit das Interesse des Chefredakteurs Marty Baron, gespielt von Liev Schreiber. Jener hat seinen Posten gerade neu angetreten und vermutet hinter der Geschichte mehr als in dem Artikel steht. Wie Recht er mit seinen Vermutungen hat, ahnt er zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Er beauftragt das Team von „Spotlight“ mit weiterführenden Recherchen. Dabei kommt Schreckliches ans Licht.

Das Recherche-Team setzt sich aus dem Spotlight-Chef Walter „Robby“ Robinson, verkörpert von Golden-Globe-Gewinner Michael Keaton, sowie dessen Mitarbeitern Michael Rezendes (Mark Ruffalo), Matt Carroll (Brian D’Arcy James) und Sacha Pfeiffer (Rachel McAdams) zusammen. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf eine Tragödie unglaublichen Ausmaßes. Die Zahl der Täter und Opfer ist weitaus größer als bisher angenommen. Immer wieder tauchen neue Namen und neue Gesichter auf.

Je tiefer die Journalisten in dieses Bienennest vordringen, umso schwieriger und gefährlicher wird es für sie. Gut bezahlte Anwälte versuchen, die Weste der katholischen Kirche reinzuwaschen und schrecken auch vor unlauteren Mitteln nicht zurück. Außerdem schweigen die meisten Opfer aus Angst vor möglichen Konsequenzen. Schließlich ist der Arm der Kirche lang. Das macht die Sache nicht einfacher für die Reporter, die längst nicht mehr nur aus reiner beruflicher Motivation die Angelegenheit verfolgen. Mittlerweile sind auch Gefühle wie Mitleid und Wut über die jahrelange Vertuschung der offensichtlich von der katholischen Kirche geduldeten Missstände im Spiel.

Der Film beschäftigt sich mit Macht und Vertrauen, mit dem Ausnutzen von letzterem, und mit dem christlichen Glauben, unter dessen schützendem Mantel scheinbar auch Unrecht zu Recht wird. Regie führte Tom McCarthy. Der Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler kann bereits auf eine ganze Reihe von Erfolgen verweisen. Der bisher erfolgreichste Film, für den McCarthy selbst das Drehbuch schrieb und anschließend im Regiestuhl Platz nahm, ist die mehrfach preisgekrönte Tragikomödie „Station Agent“ aus dem Jahre 2003. Für das international erfolgreiche Drama „Million Dollar Arm“ aus dem Jahre 2014 schrieb er gleichfalls das Drehbuch. Der Film spülte den US-amerikanischen Kinos gleich am Startwochenende über 10 Milliarden Dollar in die Kassen.

Bleibt zu hoffen, dass „Spotlight“ mit einem ähnlich guten Ergebnis punkten kann. Die Handlung des Films sowie die bisher erschienen Poster und Trailer machen jedenfalls berechtigte Hoffnung. Das Thema ist gleichfalls gut gewählt und auch die Besetzung lässt nichts zu wünschen übrig. Liebhaber schonungsloser Aufdeckung und Kritiker des Systems sollten auf alle Fälle auf ihre Kosten kommen.

Bildquelle: © Lars Berchten / Pixelio.de

Poster zur Neuverfilmung von Anne Franks Tagebuch veröffentlicht

561428_web_R_K_B_by_Petra Bork_pixelio.de (2)Das Schicksal des jüdischen Mädchens Anne Frank bewegte Menschen auf der ganzen Welt. Viele haben ihr Tagebuch gelesen, andere wiederum haben sich die Verfilmungen desselben angeschaut. Für den 3. März 2016 ist eine weitere angekündigt. Regie führte Hans Steinbichler. Das Drehbuch, basierend auf dem Original-Tagebuch der jungen Jüdin und persönlichen Aufzeichnungen ihrer Familie, stammt aus der Feder von Fred Breinersdorfer. Jener lieferte bereits die Vorlage zu „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ und ist daher bestens mit dem sensiblen Thema Nationalsozialismus und seine Opfer vertraut. Einen ersten Einblick in die Neuverfilmung mit dem altbekannten Titel „Das Tagebuch der Anne Frank“ gewähren ein gerade erschienenes Poster und einige zeitgleich veröffentlichte Szenen-Bilder.

In die Rolle der Anne Frank schlüpfte Lea van Acken, die im letzten Jahr die Hauptrolle in dem Drama „Kreuzweg“ spielte. Van Acken ist ebenfalls auf dem aktuellen Poster zu sehen. Der 2016 in den Kinos anlaufende Film soll neue, bisher unbekannte Eindrücke aus dem Leben der Familie Frank in ihrem Versteck vermitteln. Anne Frank wurde 1929 in Frankfurt am Main geboren. Ihr Vater Otto Heinrich Frank war Kaufmann, ihre Mutter Edith Frank-Holländer entstammte ebenfalls einer Kaufmannsfamilie. Auf der Flucht vor den Nazis begibt sich die Familie ins Exil nach Amsterdam und wägt sich dort in Sicherheit. Doch diese Annahme erweist sich bald als trügerisch.

Als die Deutschen die Niederlande besetzen, verstecken sich die Franks mit Hilfe einer Freundin im Hinterhaus des Familienunternehmens. Anne feiert ihren 13. Geburtstag und bekommt ein Tagebuch geschenkt. Es ist der Anfang des legendären „Tagebuchs der Anne Frank“. Fortan hält das Mädchen alles darin fest und schafft damit ein einmaliges Zeitzeugnis, das schonungslos über die Verfolgung der Juden durch die Nazis berichtet. Offen und ehrlich schreibt Anne Frank über ihre Angst vor dem Entdecktwerden, über den Versuch, ein alltägliches Leben im Versteck zu führen, über die Bombenangriffe in der Nacht und über den Moment, als das Unfassbare wahr wird und die Deutschen zur Tür hereinkommen. Zugleich ist das Buch aber auch ein Bericht über das Erwachsenwerden, über den Teenageralltag während des Zweiten Weltkriegs und über das erste Verliebtsein.

Mehr als zwei Jahre gelang es den Franks, sich vor den Nazis zu verbergen. Im Laufe der Zeit kamen die Familie Pels und der Zahnarzt Fritz Pfeffer hinzu. Die acht Personen lebten auf engstem Raum zusammen, bis sie am 4. August 1944 verraten und von der Gestapo abgeholt wurden. Am 2. September 1944 wurden die Familie Frank und die Familie Pels mit einem Sammeltransport ins Konzentrationslager Auschwitz gebracht. Die beiden Mädchen Anne und Margot kamen anschließend ins Konzentrationslager Bergen-Belsen, wo sie Anfang März 1945 – nur wenige Wochen vor der Befreiung des Lagers durch die Briten am 15. April 1945 – starben. Anne war zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt. Nur ein einziger überlebte das Martyrium der Konzentrationslager. Es war Otto Frank, der nach Amsterdam zurückkehrte und dort das Tagebuch seiner Tochter fand.

Neben Lea van Acken als Anne sind Ulrich Noethen als Vater Otto, Martina Gedeck als Mutter Edith, Stella Kunkat als Annes Schwester Margot sowie Gerti Drassl als Familienfreundin und Helferin Miep Gies in der Neuverfilmung zu sehen.

Bildquelle: © Petra Bork / Pixelio.de

Das Warten hat ein Ende: Poster zu „Star Wars 7“ endlich da!

250150_web_R_K_by_Clemens Mirwald_pixelio.de (2)Am 17. Dezember 2015 soll es soweit sein: Die Macht wird in den Kinos erwachen. Die Fans von „Star Wars“ wissen genau, was damit gemeint ist. An diesem Donnerstag läuft “Star Wars 7: Das Erwachen der Macht” in den deutschen Kinos an. Ein Datum, das seit Monaten von eingefleischten Fans herbeigesehnt wird. Doch noch heißt es warten. Wir schreiben erst Oktober. Es sind also noch fast zwei Monate, bis „Star Wars“ wieder in den Kinos Einzug hält. Damit die Wartezeit nicht allzu lange wird, gab es nun das offizielle Kino-Poster zum Film. Auch ein neuer Trailer wurde angekündigt.

In den letzten Monaten gab es des Öfteren verschiedene Plakate zum Film zu sehen. Nun aber soll es sich um die finale Version handeln. Das Poster offenbart natürlich nichts von der Handlung des Films. Stattdessen rückt es die Mitwirkenden in den Fokus. So sind Harrison Ford als Han Solo, Peter Mayhew als Chewbacca und viele andere darauf abgebildet. Eins wird aber sehr schnell ins Auge fallen: Der Bekannteste von allen, nämlich Luke Skywalker (Mark Hamill), fehlt. Dafür ziert ein Raumschiff das Poster, welches nur allzu deutlich an den Todesstern der letzten Episode erinnert. Was ist geschehen? Wird Luke Skywalker im siebten Teil etwa gar nicht mitspielen? Schließlich lief bei den Dreharbeiten längst nicht alles glatt.

Han Solo brach sich – Gerüchten zufolge ausgerechnet in seinem eigenen Schiff – den Knöchel. Daraufhin musste der Drehplan geändert werden und es kam zu einer zweiwöchigen Pause in der Produktion. Zu allem Übel wollte Regisseur J. J. Abrams dem eingeklemmten Harrison Ford zu Hilfe eilen und brach sich dabei den vierten Lendenwirbel. Während sein Schauspieler nach wenigen Wochen wieder im Einsatz war, musste Abrams monatelang eine Rückenstütze tragen. Das machte die Arbeit für ihn nicht unbedingt leichter. Der geplante Starttermin konnte dennoch gehalten werden.

Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zum fertigen Film war das Austauschen der Drehbuchautoren. Zwar schrieb Michael Arndt eine Fassung des Drehbuchs, doch wurde es später noch einmal umgeschrieben. Abrams entschuldigte den Austausch von Arndt gegen Lawrence Kasdan (jener wirkte bereits an den Büchern zu Episode 5 und 6 mit) mit Zeitnot. Die siebte Episode sollte anfangs im Sommer 2015 fertig sein. Durch das länger dauernde Schreiben des Drehbuchs musste der Termin aber auf den Winter verschoben werden. Warum Arndt, obwohl er schon eine Fassung geschrieben hatte, dennoch ausgetauscht wurde, bleibt im Dunkeln. Die angebliche Zeitnot wurde als offizieller Grund angegeben, vermutet wird allerdings etwas Anderes.

Nichtsdestotrotz fehlt Luke Skywalker auf dem Poster und das Geheimnis über dessen Verbleib wird in den Inhaltsangaben zum Film ebenfalls nicht gelüftet. Dass er mit dabei ist, geben lediglich die Informationen über die Besetzung bekannt. Aufschluss könnte der in der Nacht von Sonntag (25.10.) auf Montag (26.10.) veröffentlichte Trailer geben. Er feierte seine Premiere in der Halbzeitpause des Spiels zwischen den New York Giants und den Philadelphia Eagles. Mittlerweile dürfte er im Internet frei verfügbar sein.

„Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ ist der erste Teil, der dritten Trilogie von „Star Wars“. Für Fans sicher ein absolutes Muss. Der Film spielt ungefähr 30 Jahre nach der „Rückkehr der Jedi-Ritter“.

Bildquelle: © Clemens Mirwald / Pixelio.de

And the oscar goes to…! – Vom Poster auf die Leinwand und mit dem Oscar geehrt

260919_web_R_K_B_by_Alexandra Bucurescu_pixelio.deNicht nur die Schauspieler, die wir in den erstmalig zum Oscar präsentierten Filmen bewundern dürfen, sind Künstler unserer Zeit. Es sind auch diejenigen, die die Poster zu diesem Event beziehungsweise den nominierten Filmen gestaltet haben. Äußerst kreative Köpfe bringen den Film, seine Handlung und die Darsteller mit ihrem Poster auf den Punkt.

Erst vor einigen Tagen fand die 87. Verleihung des Oscars im „Dolby Theatre“ in Los Angeles statt. Alles, was im Filmgeschäft Rang und Namen hat, war selbstverständlich anwesend. In der Königsdisziplin „Bester Film“ konnte sich „Birdman“ gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Das etwas andere Poster zum Film gestaltete der Popart-Künstler Odes Roberts. Zu sehen ist ein Mann mit Maske, der unverkennbar den Superhelden „Birdman“ darstellt. Wir hatten über den Film schon einmal in unserem Blog berichtet. Es ist der Streifen, der vom Darsteller des verblassenden Superhelden „Birdman“ handelt und der auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist. Der Film fährt mit einer Reihe bekannter Stars auf. Die Hauptrolle wurde mit Michael Keaton besetzt, in weiteren Rollen sind Edward Norton, Emma Stone, Naomi Watts und Lindsay Duncan zu sehen.

Ein völlig anderes Genre greift der Film „American Sniper“ von Clint Eastwood auf. Auch er wurde für die Oscars hoch gehandelt, schnitt allerdings verhältnismäßig schlecht ab. Während „Birdman“ vier der begehrten Trophäen, darunter die für den besten Film, konnte „American Sniper“ die Jury lediglich in der Kategorie „Tonschnitt“ überzeugen. Diese ist wenig prestigeprächtig und kaum dazu geeignet, den Oscarpreisträger in der Erinnerung zu behalten. Vielleicht ist es ja das Poster von Kathy Cho? Dafür ließ sie sich vom Collage Stil des Künstlers Richard Hamilton inspirieren. Er war ein Meister der „Multi-Anspielungen“, fügte Bilder aus verschiedenen Lebensbereichen zu aussagekräftigen Collagen zusammen. Wie geschaffen für „American Sniper“, einen Film voller Gegensätze.

Jener rückt ein aktuelles Thema in den Fokus. Ein Mann, der aus dem Irakkrieg zurückkehrt und hofft, sein altes Leben wieder vorzufinden. Nach Hause zu seiner Frau kommt ein gesundheitlich unversehrter Mann, jedoch mit einer zerstörten Seele, der krampfhaft versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen. Schnell stellt sich heraus, dass es dieses Leben so nicht mehr gibt. Ein Film ohne Happy End, denn am Schluss stirbt der tragische Held, der vom Mitregisseur Bradley Cooper verkörpert wird. Er war ebenfalls als bester Hauptdarsteller nominiert, musste hier allerdings

Eddie Redmayne für seine Rolle als Stephen Hawking in “Die Entdeckung der Unendlichkeit” den Vortritt lassen.

Als beste Hauptdarstellerin wurde Julienne Moore in „Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ gekürt. Eine weitere Nominierte war hier Reese Witherspoon. Der beste Dokumentarfilm wurde die Verfilmung des Lebens von Edward Snowden „Citizenfour“. In den kreativen Kategorien sahnte “Grand Budapest Hotel” ab: Der Oscar für die beste Filmmusik, das beste Produktionsdesign, das beste Make-up/die beste Frisur und das beste Kostümdesign gingen an diesen Film. Damit ist er genauso erfolgreich wie „Birdman“. Der Ruhm ist für diesen Streifen allerdings größer, schließlich war er der große Gewinner in den Top-Kategorien.

Einer der Verlierer war auch „The Imitation Game“. Der Film gehört zu den mit großer Spannung erwarteten Filmstarts in 2015. Bei der Oscarverleihung konnte er sich lediglich über den Preis für das beste adaptierte Drehbuch freuen.

Bildquelle: © Alexandra Bucurescu / Pixelio.de