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Neues Poster zur Bestsellerverfilmung mit Tom Hanks veröffentlicht

662014_web_R_K_B_by_Lisa Spreckelmeyer_pixelio.de (2)Tom Hanks und Bestsellerautor Dan Brown starten in die nächste Runde. Nach „The Da Vinci Code – Sakrileg“ im Jahre 2006 und „Illuminati“ im Jahre 2009 steht uns nun im Oktober 2016 ein „Inferno“ bevor. Allein die Tatsache, dass Tom Hanks in der Hauptrolle zu sehen sein wird, dürfte Filmliebhaber in die Kinos locken. Immerhin hat er bereits in den ersten zwei Romanverfilmungen bewiesen, dass er genau der Richtige für die filmische Umsetzung der Bücher von Brown ist. Nicht ganz unbeteiligt am Erfolg war auch Regisseur Ron Howard, der nun zum dritten Male auf dem Regiestuhl Platz genommen hat. Brown, Howard und Hanks sind drei Namen, die man sich in Bezug auf Thriller also unbedingt merken sollte.

Neu ist die Handlung in „Inferno“ nicht zwangsläufig. Das heißt aber nicht, dass es weniger spannend zugeht. Brown ist sich treugeblieben und hält die Spannung wie gewohnt bis zum Ende hoch. Ob es der Film ebenso schafft, kann ab 13. Oktober in den Kinos überprüft werden. Hanks, der in die Rolle des Symbologen Robert Langdon schlüpft, muss sich wieder einmal um die Lösung verzwickter Rätsel kümmern, die ihren Ursprung in dunklen Geheimnissen haben. Allerdings gehört er diesmal selbst zu den Betroffenen.

Langdon wacht in einem Florenzer Krankenhaus aus einem Albtraum auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Sienna Brooks, gespielt von Felicity Jones, macht sich der Professor von der Harvard Universität auf die Suche nach seiner eigenen Vergangenheit. Jene führt ihn durch ganz Europa und irgendwann merkt er, dass es nicht nur um ihn allein geht, sondern um alle Menschen auf der Erde.

Als „Reiseführer“ dient Langdon der erste Teil der im 14. Jahrhundert vom Dichter und Philosophen Dante Alighieri herausgegebenen göttlichen Komödie „Inferno“. Das Buch handelt von einer Reise durch die Hölle. Es gilt als eines der mysteriösesten Bücher der Weltgeschichte. Die darin niedergeschriebenen Symbole und Codes konnten bis dato nicht entschlüsselt werden. Das will nun Langdon mit der Hilfe von Brooks übernehmen.

In die Quere kommt ihnen dabei Bertrand Zobrist (Ben Foster). Der milliardenschwere Genetiker aus der Schweiz hat sich in den Kopf gesetzt, endlich der Überbevölkerung auf der Erde Herr zu werden. Unter Zuhilfenahme von einem Virus will er die Menschheit drastisch und nachhaltig dezimieren. Sein Krankheitserreger verändert die DNA der Menschen. Sollten Zobrists Pläne gelingen, wäre ein Drittel der Weltbevölkerung für immer unfruchtbar. Das muss unter allen Umständen verhindert werden.

„Inferno“ ist das vierte Buch Dan Browns, in dem Robert Langdon die Hauptfigur ist. Es ist einer der erfolgreichsten Romane des US-amerikanischen Autors. Direkt nach der Veröffentlichung setzte es sich an die Spitze der Bestsellerliste in den USA und hielt diese Position sechs Wochen lang. In Deutschland schaffte es „Inferno“ eine Woche nach seiner Veröffentlichung auf Rang 1 der Spiegel-Bestsellerliste.

Der Erfolg des Buches lässt berechtigte Hoffnungen auf eine gelungene Verfilmung aufkommen. In weiteren Rollen sind Omar Sy und Irrfan Khan zu sehen. Auf das aktuelle Poster hat es aber nur Tom Hanks geschafft, der scheinbar vor dem Eingang zur Hölle auf das Unvermeidliche wartet und zu allem bereit ist.

Bildquelle: © Lisa Spreckelmeyer/ Pixelio.de

In Genf entrolltes Poster kommt ins Guinness Buch der Rekorde

245746_web_R_K_B_by_Judith Lisser-Meister_pixelio.de (2)Ein Weltrekordversuch stand nicht im Vordergrund, als am Pfingstwochenende 150 Aktivisten in Genf ein riesiges Poster entrollten. Sie wollten vielmehr ihre Meinung zu der Diskussion über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens kundtun, die seit einiger Zeit in der Schweiz geführt wird. Ein mehr als 8.000 qm großes Plakat war ihrer Ansicht nach die effektivste Methode dafür.

Egal, wie abgestimmt wird, auf alle Fälle hat sich das genau 8.115,53 qm große Poster einen Platz im Guinness Buch der Rekorde verdient. Wie eine Sprecherin von Guinness World Records bestätigte, wurde der Weltrekord bereits anerkannt. Gefertigt wurde das Plakat aus LKW-Planen. Es ist 72 x 110 m groß und hat 206.000 Euro gekostet. Finanziert wurde das überdimensionale Poster, das nach seiner Zweckerfüllung zu Rucksäcken und Taschen weiterverarbeitet werden soll, durch Crowdfunding-Spenden.

Für die größte Frage der Welt wird eben auch die größte Oberfläche der Welt benötigt. Für die Schweizer ist derzeit die Frage aller Fragen, ob in Zukunft jedem Einwohner des Alpenlandes ein monatliches Grundeinkommen zusteht. Das soll für Erwachsene 2.500 Schweizer Franken – das sind umgerechnet 2.268 Euro – und für Kinder 625 Schweizer Franken (rund 565 Euro) betragen. Gleichzeitig sollen Sozialleistungen wie Renten, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe wegfallen. Die Abstimmung findet am 5. Juni statt.

Um sich Gehör zu verschaffen, hatten die Aktivisten den Plaine de Plainpalais in Genf als Präsentationsort für ihr begehbares Poster mit der Aufschrift „What would you do if your income were taken care of?“, zu Deutsch: „Was würdest du tun, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?“, gewählt. Wenige Wochen später wollten sie auch die Deutschen mit ins Boot holen und rollten ihr Plakat auf der Straße des 17. Juni in Berlin aus. Der Schriftzug bedeckte mehr als 400 Meter der Straße.

Nun liegt es an den Schweizern selbst, ob es künftig in ihrem Land ein Grundeinkommen geben wird oder nicht. Der Tenor aus der EU ist positiv. Mehr als 60 Prozent der EU-Bürger wurden mit Ja stimmen. Doch die Schweiz ist in der Regel gegen Einflüsse von außen immun. Umfragen haben ergeben, dass eine Mehrheit wohl nicht erzielt werden wird. Etwa ein Viertel ist für das bedingungslose Grundeinkommen, sodass die Initiative durchaus Erfolg haben könnte. Jener wird wahrscheinlicher, da 17 Prozent der Schweizer bei Befragungen angaben, dass sie noch nie etwas davon gehört hätten. Weitere 25 Prozent haben bisher nur wenig davon mitbekommen und sich deshalb mit der Thematik noch gar nicht richtig auseinandergesetzt.

Nach Ansicht der EU-Bürger ist das Grundeinkommen ausreichend, um alle Grundbedürfnisse befriedigen zu können und keine anderen Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu müssen. Ein Grund, um mit dem Arbeiten aufzuhören, sieht aber kaum jemand darin. Gerade einmal vier Prozent würden beim Bezug des Grundeinkommens zu Hause bleiben.

Viele (40 Prozent der Umfrageteilnehmer) sehen das bedingungslose Grundeinkommen als eine Befreiung von finanziellen Existenzängsten an. 31 Prozent vermuten darin eine Verbesserung der Chancengleichheit. Wohlgemerkt handelt es sich bei all diese Angaben um Befragungsergebnisse innerhalb der EU. Wie die Schweizer selbst zu diesem Thema stehen, wird sich erst mit der Abstimmung am 5. Juni zeigen. Dann werden auch die Aktivisten erfahren, ob ihr riesiges Poster seinen eigentlichen Zweck erfüllt hat.

Bildquelle: © Judith Lisser-Meister / Pixelio.de

Ein israelisches Museum zeigt Poster vom Erzfeind Iran

friedenDass nicht jeder die Meinung seiner Regierung vertritt, demonstriert momentan die israelische Kulturszene. Im Museum für islamische Kunst in Jerusalem wurde unlängst eine Ausstellung eröffnet, deren Exponate nicht bei jedem auf Begeisterung stoßen dürften. Im Mittelpunkt stehen Poster. An sich nichts verwerfliches, allerdings handelt es sich dabei um Plakate, die aus dem Iran stammen und somit aus der Hand des Erzfeindes. Beide Länder stehen sich seit jeher überaus feindlich gegenüber. Zu unterschiedlich und von Missverständen geprägt sind die vertretenen Ansichten, als dass es bisher zu einer Annäherung der beiden Länder kommen konnte.

Genau das soll mit der Ausstellung erreicht werden, zumindest auf kultureller Ebene. Gerne würde es der in Israel lebende Iran-Experte Meir Javedanfar aber auch sehen, dass man sich auf anderen Gebieten näherkommt. Deshalb setzt er in die Präsentation große Hoffnungen. Jene trägt übrigens den denkwürdigen Titel „Zeichen aus dem Iran“.

Die iranische Regierung ist überzeugter Gegner des jüdischen Staats und streitet vehement ab, dass es den Holocaust je gegeben hat. Javedanfar kann und möchte sich dieser Meinung nicht anschließen. Er sieht in den Postern ein geeignetes Mittel, dem antisemitischen und antiisraelischen Auftreten des Irans entgegenzutreten.

Nahezu zeitgleich mit der Ausstellung in Jerusalem wurde eine ebensolche in Teheran mit einem eindeutigen Tenor gegen Israel eröffnet. Aus 50 Ländern wurden 150 Karikaturen zusammengetragen, die ausschließlich die Verunglimpfung des israelischen Staates zum Ziel haben.

Im Museum für islamische Kunst lässt man sich davon nicht beeindrucken. Die eigene Ausstellung setzt sich durchaus kritisch mit der Politik des Irans auseinander, das wird aber oft erst auf den zweiten Blick offenbart. So hat sich ein junger Perser mit dem beständig schwelenden Konflikt auf seine ganz eigene Weise auseinandergesetzt.

Das von ihm entworfene Poster befasst sich eigentlich mit einem weltweit existierenden Problem: HIV beziehungsweise Aids. Es zeigt eine Banane, die ein männliches Glied darstellen soll. Sie wird umhüllt von einem Kondom, welches aus Reißzwecken besteht. Die Banane prangt unübersehbar im Vordergrund, den Hintergrund bilden arabische Schriftzeichen und ein verschnörkeltes Blumenmuster. Wer hier genauer hinschaut, fühlt sich angesichts der kleinen Rechtecke an Gräber erinnert. Ein Hinweis auf die vielen Opfer, die der Konflikt der beiden Länder bereits gefordert hat.

Ein anderes Plakat befasst sich auf Umwegen mit dem jahrelangen Bestreben nach Frieden. Ein fauliger Granatapfel ist das Symbol für die Gesellschaft Persiens. Er teilt sich das Poster mit einer Krähe, die eigentlich eine Friedenstaube sein soll. Da diese bisher ihre Mission nicht erfüllen konnte, hat der Künstler dem seiner Meinung nach besser zur Situation passenden Vogel den Vorzug gegeben.

Die Organisation der Ausstellung wurde übrigens weitab von Israel im tschechischen Brünn von der Mährischen Galerie vorgenommen. Das auch aus dem Grund, um die Künstler zu schützen. Die Idee stammte vom in Tel Aviv lebenden Posterkünstler Lemel, der zugleich Kurator ist. 60 Poster aus vier Jahrzehnten konnte er zusammengetragen. Nach Israel gelangten nur Ausstellungsstücke, die schon verkauft oder verschenkt und demzufolge nicht mehr im Besitz der jeweiligen Urheber waren. Ein weiterer Schritt, um die Künstler keiner unnötigen Gefahr auszusetzen.

Das Museum hat Sonntag, Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 15 Uhr, am Dienstag von 10 bis 18 Uhr sowie am Freitag, Samstag, an Feiertagen und Feiertagsvorabenden von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Wer nicht bis nach Israel reisen möchte, kann dem Pendant in Berlin einen Besuch abstatten.

Bildquelle: © Denise / Pixelio.de

Die Teenage Mutant Ninja Turtles sind zurück, wenn auch erstmal nur auf Poster

549741_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de (2)Das Warten hat ein Ende: Donatello, Leonardo, Michelangelo und Raphael sind wieder da! Vorerst auf einem neuen Poster und in einem neuen Trailer, ab dem 18. August erobern sie dann die deutschen Kinos. Wem die Namen nichts sagen: Es handelt sich um die „Teenage Mutant Ninja Turtles“, jenen Superhelden, die – halb Mensch, halb Schildkröte – 1984 zum ersten Mal den US-amerikanischen Comicmarkt betraten und sofort von sich überzeugten.

Schnell fanden sie Freunde in der ganze Welt. Von 1987 bis 1996 lief eine Zeichentrickserie mit ihnen. Es folgten Realserien, Videospiele und Verfilmungen. Von 1990 bis 2014 wurden insgesamt sechs Filme über und mit den „Teenage Mutant Ninja Turtles“ produziert. Nach zwei Jahren Pause kehren die kampferprobten Schildkröten diesen Sommer auf die Kinoleinwände zurück. Um die Vorfreude aufrechtzuerhalten, wurden jetzt ein neues Poster und ein neuer Trailer in deutscher Sprache veröffentlicht.

In „Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out Of The Shadows“ ziehen die vier “Weltretter” wieder einmal in die Schlacht gut gegen böse. Schauplatz dieser ist New York. Jeder bekommt sozusagen einen Gegner vor die Nase gesetzt. Da wäre beispielsweise Erzfeind Shredder, gespielt von Brian Tee, der den „Turtles“ schon früher an den Kragen wollte. Er erhält Unterstützung vom Mutanten Bebop, dargestellt von Gary Anthony Williams, und Rocksteady, der von Stephen Farelly verkörpert wird. Außerdem erscheint ein verrückter Wissenschaftler namens Baxter Stockman, gespielt von Tyler Perry, auf der Bildfläche. Und als sei das immer noch nicht genug an Feinden, taucht zudem die außerirdische Kreatur Krang auf, die ebenfalls nichts Gutes im Schilde führt.

Zum Glück können sich die Filmhelden auf ihre alten und neuen Freunde verlassen. Mit dabei ist wieder die Reporterin April O’Neil, die von Megan Fox verkörpert wird. Neu hinzu stößt Casey Jones, dargestellt von Stephen Amell. Er steht den „Turtles“ tatkräftig mit einem Eishockeyschläger zur Seite. Zwar mangelt es Jones noch an Kampferfahrung, doch trotzdem wird er im Laufe des Films ein treuer Weggefährte, auf den in manch brenzliger Situation nicht verzichtet werden kann. Weiterhin entwickelt sich eine Freundschaft mit der Polizeichefin Rebecca Vincent, gespielt von Laura Linney. Ob es allen zusammen gelingt, die Bösewichte in die Knie zu zwingen, ist ab August im Kino zu sehen.

Regie führte dieses Mal Dave Green. Er löste Jonathan Liebesman im Regiestuhl ab. Der Produzent Michael Bay war dagegen bereits beim letzten Teil dabei. In den Kostümen der „Teenage Mutant Ninja Turtles“ ist keine Änderung zu verzeichnen. Wie gewohnt sind Alan Ritchson als Raphael, Noel Fisher als Michelangelo, Jeremy Howard als Donatello sowie Pete Ploszek als Leonardo zu sehen. Weitere Rollen wurden mit Will Arnett, Alessandra Ambrósio und Brittany Ishibashi besetzt.

Bis zum Kinostart in knapp vier Monaten werden wohl noch einige Poster herausgebracht werden. Das aktuelle zeigt die vier Helden in scheinbar freudiger Erwartung auf einen bald beginnenden Kampf über den Dächern von New York in der Nähe des Empire State Buildings. Der Film läuft in ausgewählten Kinos in 2D, ansonsten in Digital-3D. Offizieller Starttermin ist der 11. August 2016. Die deutschen Fans müssen sich leider eine Woche länger gedulden.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de

„X-Men: Apocalypse“ – ein neues Poster ist da!

625671_web_R_K_B_by_Thomas Klauer_pixelio.de (2)Der Start des neunten „X-Men“-Teils ist in den deutschen Kinos für den 19. Mai 2016 angesetzt. Bis dahin werden uns wohl noch einige Poster und Trailer erwarten. Das derzeit aktuellste Poster zeigt Michael Fassbender, der einen der vier apokalyptischen Reiter verkörpern wird. Der in Heidelberg geborene Schauspieler ist als Magneto zu sehen und spielt damit an der Seite von solch Hollywoodgrößen wie Jennifer Lawrence (bekannt aus „Die Tribute von Panem“) sowie Sophie Turner, die durch ihre Rolle als Sansa Stark in „Game of Thrones“ zum Star wurde.

Neu ist die Handlung in „X-Men: Apocalypse“ nicht unbedingt. Die Menschen akzeptieren nun endlich die Mutanten in ihrer Mitte und leben friedlich mit ihnen zusammen. Doch der Friede währt nicht lange: Bald taucht wieder einmal ein Bösewicht auf, der mit seinem Gefolge dieses Mal nicht nur die Mutanten, sondern auch die Menschen zu seinen Untergebenen machen will. Im neuesten Teil der Filmreihe ist es der von Oscaar Isaac gespielte Apocalypse. Vielen wird Isaac noch aus „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ geläufig sein. Auch im bald anlaufenden „Star Wars 8“ ist er zu sehen. Vorab nimmt er allerdings den Kampf gegen die Mutanten unter der Führung von Prof. X (James McAvoy) und Raven (Jennifer Lawrence) auf.

Unterstützt wird Apocalypse von seinen vier Reitern. Einer von ihnen ist der bereits oben genannte Magneto. Die anderen Drei sind Psylocke (gespielt von Olivia Munn), Archangel (gespielt von Ben Hardy) und Storm (gespielt von Alexandra Shipp). Das Auftauchen von Apocalypse geschieht nicht zufällig. Er war der erste Mutant der Welt und kehrt nun nach einem Jahrtausende langen Schlaf in seine vermeintliche Heimat zurück. Was er dort vorfindet, macht ihn allerdings nicht gerade glücklich.

Apocalypse strebt die Herrschaft über die Welt an. Die Menschen und abtrünnige Mutanten sind ihm dabei verständlicherweise im Weg. So trachtet er danach, sie aus dem Weg zu räumen. Da Apocalypse nicht der Einzige ist, dem Mutanten und Menschen ein Dorn im Auge sind, fällt es ihm nicht schwer, Mitstreiter zu finden. Schnell hat er eine kampfstarke Truppe zusammen, gegen die es die X-Men durchaus schwer haben könnten. Wie der Kampf ausgeht, wird ab Mai im Kino verraten.

Regie führte Bryan Singer. Er bewies bereits bei „X-Men“ und „X-Men 2“ sowie dem achten Teil „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, dass ihm die Materie liegt. Die Starbesetzung sollte ihr Übriges dazu tun. Geht es nach den Machern, ist „X-Men: Apocalypse“ nicht der letzte Streich der seit dem Jahr 2000 existierenden Filmreihe. Für 2016 wurde noch der Teil „Gambit“ und für 2017 der dritte Wolverine-Film angekündigt. Ob es soweit kommt, bleibt abzuwarten. Ab Mai bricht erst einmal die Apokalypse über die X-Men herein.

Schon 2013 wurde das Erscheinen von „X-Men: Apocalypse“ durch Singer höchstpersönlich in Aussicht gestellt. Gedreht wurde der Film von April bis August 2015 im kanadischen Montreal. Anfang dieses Jahres fanden noch einige Nachdrehs statt. Damit wurde der Zeitplan eingehalten. Seine Premiere feiert der Film voraussichtlich am 18. Mai, einen Tag später können sich die Cineasten in Deutschland ein Bild davon machen, ob der Streifen gelungen ist oder nicht.

Bildquelle: © Thomas Klauer / Pixelio.de

Erstes Poster und Trailer zu „The Bodyguard“ erschienen

608061_web_R_K_B_by_PeterFranz_pixelio.de (2)Poster und Trailer zu neu angekündigten Kinofilmen werden von der Fangemeinde immer sehnsüchtig erwartet. Nun sind brandneu ein erstes Poster und ein Trailer zum angeblich „besten Actionfilm der vergangenen 20 Jahre“ erschienen. Sein Titel: „The Bodyguard“. Wer nun unweigerlich an Kevin Costner und Whitney Houston denkt, wird herb enttäuscht sein. Die beiden Filme haben nichts miteinander gemein, denn „The Bodyguard“ ist ein Actionfilm, bei dem sich alles um die Kampfkunst Kung-Fu dreht. Um eine schöne Frau, die gerettet werden muss, geht es zwar auch, ob das allerdings so romantisch ist, wie einst bei Houston und Costner, sei dahingestellt.

Die Macher von „The Bodyguard“ haben ihren Film auf alle Fälle erst einmal „ganz bescheiden“ angekündigt und wecken damit berechtigtes Interesse. Bleibt nur zu hoffen, dass sie ihr Versprechen dann auch halten können. Der Trailer stößt bislang auf geteilte Meinungen. Das Poster indes geizt nicht mit einer auffälligen Gestaltung. Vorwiegend in Rot gehalten zeigt es einen Wolf mit glühenden Augen, zwei hübsche Frauen und im unteren Teil eine Kampfszene, die die Herzen der Kampfkunstfans höher schlagen lassen dürfte. Vor dieser prangt ein in Schwarz-Weiß gehaltener Kung-Fu-Kämpfer, der eine schwere Kette um seine überdimensional große, vorgereckte, linke Faust geschlungen trägt. Geheimnisvoll, kraftvoll und zu allem bereit mutet jener an.

Damit passt das Poster gut zum Film. Schließlich geht es um formvollendete Martial-Arts-Action. Yue Song nimmt dafür im Regiestuhl Platz und ist auch vor der Kamera als Hauptdarsteller Wu-Lin zu sehen. Derzeit findet in Berlin die „European Film Market“ statt. Sie ist eine der größten Messen für Filmrechte. Man darf dementsprechend von einer gewissen Fachkunde des Publikums ausgehen. Dieses feiert Song nach der Sichtung des filmischen Begleitmaterials bereits als nächsten Bruce Lee. Willkommene Vorschusslorbeeren, die eine hervorragende Werbung für den Film sind.

Nun kurz zu dessen Handlung: Der junge Wu-Lin ist Nachkomme eines altehrwürdigen Clans. Als sein Meister stirbt, begibt er sich auf die Suche nach einem neuen Schüler in die große Stadt. Dort ist das Leben hart. Um seinen Unterhalt bestreiten zu können, heuert er als Leibwächter der schönen Fei-Fei an. Doch obwohl er ein erfahrener Kämpfer ist, kann es der Bodyguard nicht verhindern, dass diese entführt wird. Aufgeben kommt aber für Wu-Lin nicht in Frage. Er ist fest entschlossen, die Frau zu befreien und zurückzuholen. Dabei tut er das, was er nun einmal am besten kann: kämpfen.

Neben Yue Song sind Xing Yu – hat mitgewirkt in „Kung Fu Killer“, „Kung Fu Hustle“ und „Way of the Warrior“ – sowie Collin Chou – bekannt aus „Matrix Reloaded“ und „Marco Polo (2014)“ – zu sehen. An spektakulären Kampfszenen sollte es angesichts dieser Besetzung also nicht mangeln. Was sonst noch erwartet werden darf, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Bekanntermaßen lassen nach dem ersten Poster und Trailer weitere Veröffentlichungen nicht lange auf sich warten. Aktuell haben die Dreharbeiten zu „The Bodyguard“ gerade erst begonnen. Ein Starttermin steht bisher nicht fest. Wer einen ersten Blick erhaschen möchte, der hat durch das Anschauen des etwa 2 Minuten und 40 Sekunden langen Trailers die Gelegenheit dazu. Der ist auf alle Fälle ein Leckerbissen für Freunde des Kung-Fus.

Bildquelle: © PeterFranz / Pixelio.de

Poster von bekannten Rockbands ab Mitte Februar in Essen zu sehen

533625_web_R_K_by_Dieter Poschmann_pixelio.de (2)In Ausstellungen kann man vieles zeigen: Gemälde, Skulpturen, Dinge aus dem Alltag, Postkarten oder auch Poster. Liebhaber von letzteren kommen ab 13. Februar im „Soul Hellcafé“ im Essener Stadtteil Rüttenscheid auf ihre Kosten. Zugleich ist die „Rock-Poster-Art-Show“ für Fans diverser Rockgruppen ein Geheimtipp.

Initiator ist Olli Rose, seines Zeichens Künstler und Tätowierer. Er ist bereits im ganzen Ruhrgebiet für seine nicht alltäglichen Kunstveranstaltungen bekannt. Die „Rock-Poster-Art-Show“ ist allerdings die erste dieser Art in der Region. Rose hofft oder ist sich sicher, damit an den Erfolg vorangegangener Ausstellungen anknüpfen zu können. Aktuell läuft sogar noch eine von ihm im „Soul Hellcafé“. In der „Tattoo-Art-Labor“ widmet er sich seinem zweiten Standbein, dem Tätowieren. Sie kann noch bis zum 30. Januar besucht werden.

Trotzdem findet Rose ausreichend Zeit, seine nächste Vernissage vorzubereiten. Einige Leckerbissen hat er schon zusammengetragen. In der „1st Rock-Poster-Art-Show im Ruhrgebiet“ stellen Künstler aus ganz Deutschland ihre in oft nur geringer Auflage und besonders hochwertiger Qualität angefertigten Gig-Poster vor. Dabei handelt es sich keinesfalls um einfache Werbeposter, sondern um im Siebdruck hergestellte Kunstposter.

Wie der Name verrät werden Gig-Poster in der Regel nur für ein einziges Konzert, also einen Gig, angefertigt. Sie unterscheiden sich wesentlich von den Tourpostern und das vor allem in der Gestaltung. Die Motive setzen sich aktiv mit der jeweiligen Band und ihren Songtexten auseinander. Sie sind an individueller Ausdrucksstärke und Ausdruckskraft kaum zu übertreffen.

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, den 13. Februar um 15 Uhr erwarten die Besucher nicht nur seltene Poster, es haben sich auch einige Künstler angekündigt. Darunter beispielsweise Grace Helly aus Hamburg, Michael Hacker aus Wien, Antighost aus Mannheim und der ortsansässige Jan Meininghaus.

Ein weiteres Highlight dürfte ohne Zweifel die Möglichkeit zum Erwerb der Ausstellungsstücke sein. Die Preise dafür beginnen bei 20 Euro. Unter den gezeigten Postern befinden sich limitierte Exemplare von den Beatsteaks, Deichkind, Green Day, Sonics und Radio Birdman. Für Fans und Sammler ist der Besuch der Ausstellung somit ein absolutes Muss. Natürlich ist aber auch jeder andere herzlich willkommen. Eile besteht nicht. Bis zum 2. April 2016 können die Poster in der dazu passenden Atmosphäre besichtigt werden.

Das „Soul Hellcafé“ befindet sich in der Friederikenstraße 49-51 und hat Dienstag bis Donnerstag von 18 bis 0 Uhr sowie Freitag und Samstag von 18 bis 5 Uhr geöffnet. Geboten werden in „Essens Rock Bar No.1“ 30 verschiedene Whiskeys, 15 Sorten Rum, 40 Gins und acht Tonics. Die richtige Grundlage zum Probieren dieser wird mit den frischen Schnitzeln aus der Pfanne von Koch Richie Rau gelegt. Die Schnitzel werden auf Bestellung zurechtgeschnitten und mit selbstgemachten Soßen nach Art des Hauses gereicht.

Seine Ergänzung findet das hervorragende Angebot für das leibliche Wohl in einem ebensolchen Unterhaltungsprogramm, das von Konzerten über Partys bis hin zu Ausstellungen reicht. Bedient wird nicht nur das Rocksegment, die unterschiedlichsten Musikrichtungen haben im „Soul Hellcafé“ ein Zuhause gefunden. Zur Rockparty wurde ebenso schon geladen wie zur Rock´n´Roll-Party, Punkrock ist ebenso zu hören wie Irish Folk gemischt mit einer Brise Rockabilly. Genau der richtige Rahmen also für eine Ausstellung über Gig-Poster von bekannten Rockgrößen.

Bildquelle: © Dieter Poschmann / Pixelio.de

Fast & Furious 8: Vin Diesel persönlich präsentierte das erste offizielle Poster

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOb es nach dem siebten Teil und dem während der Dreharbeiten überraschenden Unfalltod von Paul Walker überhaupt weitergehen wird, war lange Zeit unklar. Doch im Grunde genommen waren sich alle einig darüber, dass eine Fortsetzung ebenfalls im Sinne von Walker gewesen wäre. Nun steht der Beginn der Dreharbeiten zu “Fast & Furious 8“ unmittelbar bevor. Handlungsort wird New York City sein.

Daran lässt auch das von Vin Diesel auf Instagram veröffentlichte erste offizielle Poster keinen Zweifel aufkommen. Darauf zu sehen ist die Skyline von Big Apple mit dem Empire State Building. Von schnellen Autos dagegen keine Spur. Aber keine Angst: Sie werden natürlich wie immer dabei sein und den Darstellern so manches Mal die Show stehlen.

Die Besetzung, zumindest was die Hauptdarsteller betrifft, ändert sich kaum. Neben Vin Diesel geben sich wieder Jason Statham, Dwayne „The Rock“ Johnson und Michelle Rodriguez die Ehre. Regie wird F. Gary Gray führen. Das wurde bereits im Oktober letzten Jahres beschlossen. Gray wurde durch die für einen Oscar nominierte Biografie „Straight Outta Compton“ aus dem Jahre 2015 bekannt, mit der der Werdegang der Hip-Hop-Compilation „N. W. A.“ verfilmt wurde.

Mit der Vorstellung des Posters wurde außerdem der Titel des Films offiziell bestätigt. Er wird im Original „Fast 8 – New roads ahead“ heißen. Unter welchem Namen er in Deutschland laufen wird, darüber gibt es noch keine Aussage. Zudem gab Vin Diesel bekannt, dass der achte Teil der Beginn einer neuen Ära ist. Das Filmstudio Universal Pictures erklärte bereits zu einem früheren Zeitpunkt, dass mit Prequels und Spin-offs das Franchise weiter ausgebaut werden soll.

Das Publikum ist in dieser Hinsicht verwöhnt und stellt hohe Ansprüche. „Fast & Furios 7“ spülte 1,5 Milliarden US-Dollar in die Kassen und war damit die bisher erfolgreichste Episode der Reihe. Ob das zu toppen ist, bleibt abzuwarten. Viele sind skeptisch, rechnen den enormen Erfolg hauptsächlich Paul Walker und dessen tragischem Tod zu. Zahlreiche seiner Fans erwiesen ihm mit dem Besuch des Films die letzte Ehre und wollten vor allem sehen, wie der Abschied von Walker im Film ausfiel. Dennoch hat Universal Pictures drei weitere Filme in Planung.

Welche Überraschungen diese bereithalten sollen, darüber gibt es einige Spekulationen. Neue Charaktere, noch waghalsigere Stunts, bessere Autos? Was geht und was geht nicht? Darüber haben sich ebenfalls die Verantwortlichen der Filmfabrik Gedanken gemacht. So nahm der Vorsitzende der Universal Filmed Entertainment Group, Jeff Shell, schon einmal Abstand, noch risikoreichere Stunts zu initiieren. Im November 2015 erklärte er, dass es einfach nicht möglich sei, jede Fortsetzung mit größeren und besseren Stunts zu „garnieren“. Natürlich werde man auf Stunts nicht verzichten, aber man will sich hauptsächlich auf die eigentliche Handlung konzentrieren. Vin Diesel hat als beteiligter Produzent in dieser Hinsicht ein Wörtchen mitzureden. Er spricht sich vordergründig für neue Charaktere aus.

Jetzt, wo die Dreharbeiten bald beginnen, werden sicher in regelmäßigen Abständen neue Informationen durchsickern. Man darf also gespannt sein, mit was der neue Film die Zuschauer in die Kinos locken will. Der Start in den deutschen Kinos ist für den 13. April 2017 geplant. In den USA wird er einen Tag später anlaufen. Das ist noch etwas mehr als ein Jahr, in dem viel passieren kann.

Bildquelle: © Stefan Schuster / Pixelio.de

Vom Poster auf die Leinwand – diese Filme starten im Januar 2016

750761_web_R_K_B_by_Denise_pixelio.de (2)Den Anfang macht Leonardo diCaprio mit dem Abenteuerdrama „The Revenant – Der Rückkehrer“ am 7. Januar. Der Film kann bereits im Vorfeld mit guten Kritiken punkten. Er spielt in den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Trapper Hugh Glass, verkörpert von Leonardo DiCaprio, begibt sich auf eine Expedition. An seiner Seite Captain Andrew Henry, der von Domhnall Gleeson gespielt wird. Das Unternehmen dient der Erforschung des Missouri River. Allerdings droht es zu scheitern, als Glass in einem unachtsamen Moment von einem Grizzly angegriffen und schwer verletzt wird. Der Captain schwebt in Lebensgefahr und zu allem Überfluss kann er sich in dieser Situation nicht einmal auf seine Begleiter verlassen. Diese sind der Meinung, dass Glass keine Überlebenschance hat. So nehmen sie ihm kurzerhand seine Ausrüstung ab und ziehen weiter. Doch aller Vermutungen zum Trotz überlebt Glass und schwört all jenen, die ihn im Stich gelassen haben, blutige Rache. Er macht sich auf den Weg durch die eisige Bergwelt, kämpft weiter ums Überleben und um die Verwirklichung seiner Rachegelüste. Ob er es schaffen wird? Das können Filmliebhaber ab Anfang Januar in den deutschen Kinos herausfinden.

Scheinbar ist der Jahresanfang in den Kinosälen vorwiegend melancholisch angehaucht, denn die anlaufenden Filme stammen überwiegend aus dem Genre der Dramen. Ebenfalls am 7. Januar starten beispielsweise weiterhin „Conducta – Wir werden sein wie Che“, ein Drama um einen elfjährigen Jungen und seine drogenabhängige Mutter, und „Das Floß“, eine deutsche Tragikomödie. Ein seit längerem sehnsüchtig erwarteter Streifen kommt gleichfalls am 7. Januar endlich in unsere Kinos. Es ist das Drama „The Danish Girl“, über welches wir in unserem Blog schon einmal berichteten.

Ein Wiedersehen mit Bollywood-Star Shah Rukh Khan beschert uns der Film „Dilwale“. Jener beinhaltet aus allen Genres etwas. Er ist Drama, Actionkomödie und Tanzfilm zugleich. Die Handlung ist typisch für eine indische Produktion. Raj (Shah Rukh Khan) und Meera (Kajol) führen eine Beziehung wie aus dem Märchenbuch, doch der Schein trügt. Ihre Familien sind die ärgsten Feinde und der Konflikt zwischen beiden Parteien nimmt ständig an Intensität zu. Schließlich bricht der Kontakt vollends ab. Nach 15 Jahren begegnen sich Raj und Meera wieder. Das Feuer der Liebe lodert erneut auf und sie werden ein Paar. Da sie aber ihr Glück nicht allein genießen wollen, versuchen sie mit Gesang, Tanz und Lyrik ihre Familie gleichfalls zusammenzubringen. Schon das Poster zum Film dürfte Bollywood-Fans eine Gänsehaut auf den Rücken zaubern: Auf diesem sind Shah Rukh Khan und Kajol mit zurückgeneigten Köpfen und geschlossenen Augen kurz vor einem Kuss zu sehen. Das Knistern zwischen ihnen ist förmlich spürbar. Ein Poster, das Lust auf mehr macht.

Dem Übernatürlichen mit einem erschreckenden Bezug zur Gegenwart widmet sich der Horrorthriller „Unfriend“. Alycia Debnam-Carey spielt in diesem die auf dem Campus sehr beliebte Studentin Laura. Sie ist stolz auf ihre 800 Freunde auf Facebook. Eines Tages erhält sie eine Freundschaftsanfrage von der Außenseiterin Marina, verkörpert von Liesl Ahlers. Obwohl sie jene kaum kennt, nimmt Laura die Anfrage an und das Unheil nimmt seinen Lauf. Die junge Frau gerät in den Bann eines grausamen Fluches. Immer mehr von ihren Freunden sterben, während sie selbst einen Countdown von nur wenigen Tagen hat, um das Rätsel des Fluchs zu lösen.

Bildquelle: © Denise / Pixelio.de

„Spotlight“: Vom ungeduldig erwarteten Drama gibt es bisher nur Poster und Trailer

671776_web_R_K_B_by_Lars Berchten_pixelio.de (2)Am 25. Februar 2016 läuft in den deutschen Kinos das Drama “Spotlight” an. Der Film wird vor allem von Kritikern ungeduldig erwartet. Er beschäftigt sich mit einem hochbrisanten Thema: dem sexuellen Missbrauch von Kindern unter dem Deckmantel der katholischen Kirche. Das ist ein Thema, welches in der jüngsten Vergangenheit immer wieder in den Medien auftauchte und zu großer Empörung auf der ganzen Welt führte.

In „Spotlight“ geht es um die Enthüllung eines derartigen Missbrauchsfalles. Ort des Geschehens war beziehungsweise ist die US-amerikanische Stadt Boston. Dort wurde vor 25 Jahren ein Kind von einem katholischen Priester missbraucht. Obwohl der Fall öffentlich bekannt wurde, kam es niemals zu einer Haftstrafe oder ähnlichen Ahndung der offensichtlichen Straftat. Vielmehr sahen alle Menschen weg und schwiegen.

Eine Journalistin des „Boston Globes“ greift nun in der Gegenwart den Fall erneut auf und schreibt einen Artikel darüber. Sie weckt damit das Interesse des Chefredakteurs Marty Baron, gespielt von Liev Schreiber. Jener hat seinen Posten gerade neu angetreten und vermutet hinter der Geschichte mehr als in dem Artikel steht. Wie Recht er mit seinen Vermutungen hat, ahnt er zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Er beauftragt das Team von „Spotlight“ mit weiterführenden Recherchen. Dabei kommt Schreckliches ans Licht.

Das Recherche-Team setzt sich aus dem Spotlight-Chef Walter „Robby“ Robinson, verkörpert von Golden-Globe-Gewinner Michael Keaton, sowie dessen Mitarbeitern Michael Rezendes (Mark Ruffalo), Matt Carroll (Brian D’Arcy James) und Sacha Pfeiffer (Rachel McAdams) zusammen. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf eine Tragödie unglaublichen Ausmaßes. Die Zahl der Täter und Opfer ist weitaus größer als bisher angenommen. Immer wieder tauchen neue Namen und neue Gesichter auf.

Je tiefer die Journalisten in dieses Bienennest vordringen, umso schwieriger und gefährlicher wird es für sie. Gut bezahlte Anwälte versuchen, die Weste der katholischen Kirche reinzuwaschen und schrecken auch vor unlauteren Mitteln nicht zurück. Außerdem schweigen die meisten Opfer aus Angst vor möglichen Konsequenzen. Schließlich ist der Arm der Kirche lang. Das macht die Sache nicht einfacher für die Reporter, die längst nicht mehr nur aus reiner beruflicher Motivation die Angelegenheit verfolgen. Mittlerweile sind auch Gefühle wie Mitleid und Wut über die jahrelange Vertuschung der offensichtlich von der katholischen Kirche geduldeten Missstände im Spiel.

Der Film beschäftigt sich mit Macht und Vertrauen, mit dem Ausnutzen von letzterem, und mit dem christlichen Glauben, unter dessen schützendem Mantel scheinbar auch Unrecht zu Recht wird. Regie führte Tom McCarthy. Der Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler kann bereits auf eine ganze Reihe von Erfolgen verweisen. Der bisher erfolgreichste Film, für den McCarthy selbst das Drehbuch schrieb und anschließend im Regiestuhl Platz nahm, ist die mehrfach preisgekrönte Tragikomödie „Station Agent“ aus dem Jahre 2003. Für das international erfolgreiche Drama „Million Dollar Arm“ aus dem Jahre 2014 schrieb er gleichfalls das Drehbuch. Der Film spülte den US-amerikanischen Kinos gleich am Startwochenende über 10 Milliarden Dollar in die Kassen.

Bleibt zu hoffen, dass „Spotlight“ mit einem ähnlich guten Ergebnis punkten kann. Die Handlung des Films sowie die bisher erschienen Poster und Trailer machen jedenfalls berechtigte Hoffnung. Das Thema ist gleichfalls gut gewählt und auch die Besetzung lässt nichts zu wünschen übrig. Liebhaber schonungsloser Aufdeckung und Kritiker des Systems sollten auf alle Fälle auf ihre Kosten kommen.

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