Aufkleber und T-Shirt Blog

Entries Tagged as 'Sticker'

US-amerikanische Polizei schummelte mit einem Sticker von Google

632432_web_R_K_by_Dieter Schütz_pixelio.de (2)Es ist zum Haare raufen! Wie ist es nur möglich, dass selbst von der Polizei genutzte Zivilfahrzeuge immer als Polizeiautos auffallen? Im US-amerikanischen Philadelphia hatte einige Polizisten nun eine scheinbar gute Idee, um ihr Fahrzeug perfekt zu tarnen: Sie klebten einfach einen Sticker an die hintere Scheibe, der das Auto als Street-View-Wagen von Google ausweisen sollte. Dumm nur, dass jene Fahrzeuge etwas anders aussehen. Zwar hatte das Polizeifahrzeug auch außen angebrachte Kameras, der Unterschied war dennoch kaum zu übersehen.

Es dauerte demzufolge auch nicht lange, bis ein Passant darauf aufmerksam wurde, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Darüber konnte auch der Sticker mit dem Google-Logo nicht hinwegtäuschen. Den Vorübergehenden machte bereits der Anblick des Wagens stutzig. Ein Blick auf die Zulassung im anderen Fenster brachte ihn noch mehr ins Grübeln. Darauf war die Stadt Philadelphia als Zulassungsinhaber ausgewiesen. Das passte schon gar nicht zu Google. Umgehend erschien ein Bild des bewussten Fahrzeugs auf Twitter. Somit war die Tarnung aufgeflogen.

Nachfragen bei den Behörden ergaben, dass der Wagen weder zur Pennsylvania State Police gehörte, noch einer anderen derartigen Institution zugeordnet werden konnte. Google distanzierte sich gleichfalls davon, dass das Auto zu seiner Street-View-Flotte zählt. Schließlich wurde die städtische Polizei als Besitzer des Fahrzeugs ausgemacht. Diese erklärte, dass der Sticker von der Fahrzeugbesatzung eigenmächtig und ohne Wissen der Vorgesetzten an der Seitenscheibe aufgeklebt wurde. Selbstverständlich wurde der Aufkleber sofort entfernt. Welche Strafe die betreffenden Ordnungshüter erwartet, wurde nicht bekannt.

Es handelte sich übrigens um ein Überwachungsfahrzeug, welches die Kennzeichen vorbeifahrender Autos zu Analysezwecken scannt. Die Technik erfasst mehrere tausend Nummernschilder in einer Minute. Die gesammelten Daten dürfen in den USA ein Jahr lang gespeichert werden. Die Kameras halten neben dem Kennzeichen weiterhin das Datum, die GPS-Koordinaten sowie die Zeit fest. Außerdem wird ein Bild des Fahrzeugs und dessen Umgebung aufgenommen. Die Nutzung der gesammelten Daten ist dementsprechend auf vielfältige Weise möglich.

Dass auch ein rechtmäßig angebrachter Sticker von Google kein Freifahrtschein ist, die Erfahrung mussten in der Vergangenheit schon mehrere Menschen machen. So beging etwa im Jahre 2013 der Fahrer eines offiziellen Google-Street-View-Fahrzeugs mit demselben in Indonesien nach einem Unfall Fahrerflucht und lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der dortigen Polizei. Dabei beschädigte er weitere Autos. Auslöser war ein minimal beschädigter Minivan, dessen Reparatur umgerechnet etwa 13 Euro gekostet hätte. Der auf der Flucht entstandene Schaden dürfte um einiges höher gewesen sein.

Das Projekt „Street View“ stößt weltweit auf geteilte Meinungen. Einerseits ist von Datenklau und totaler Überwachung die Rede, andererseits hat es einige Erfolge zu feiern, für die es eigentlich gar nicht ins Leben gerufen wurde. In Großbritannien konnte die Polizei 2010 einen Autodieb dank Googles Street View dingfest machen. Just als dieser einen Wohnwagen stahl, fuhr ein Google-Street-View-Fahrzeug vorbei und machte ein Foto von ihm. Aufgeklärt werden konnte der Diebstahl allerdings erst ein Jahr später, als der Eigentümer des Wohnwagens sein Fahrzeug und den Dieb daneben bei Street View am Tatort entdeckte. Dank des gut erkennbaren Bildes des Mannes konnte die Fahndung nach dem Täter nun endlich schnell abgeschlossen werden. Ein Jahr zuvor verliefen die Nachforschungen erfolglos.

Bildquelle: © Dieter Schütz / Pixelio.de

Seit Mitte März gibt es Sticker von Panini zur Fußball-EM 2016

319264_web_R_K_by_Rike_pixelio.de (2)Am 23. März war in Deutschland Verkaufsstart der begehrten Sticker, die seit 1961 regelmäßig anlässlich von Fußballgroßereignissen vom italienischen Unternehmen Panini herausgegeben werden. Längst haben die Aufkleber und Sammelalben Kultstatus erreicht. Sie sind nicht mehr nur reine Sammelobjekte, sondern wertvolle Nachschlagewerke, die selbst nach vielen Jahren noch gern zur Hand genommen werden.

In diesem Jahr ist die Europameisterschaft im Fußball das Thema der Panini-Sticker. In seinem mittlerweile zehnten Album zu einem solchen Ereignis hat das Unternehmen auf Altbewährtes gesetzt, aber auch Neuerungen eingeführt. Insgesamt sind es 680 Sticker, die in dem 96 Seiten starken Album Platz finden. Das sind 130 Aufkleber mehr als noch zur EM 2012. Jeder der sechs Gruppen wurde eine Doppelseite gewidmet. Die Teamseiten fassen jeweils 20 Aufkleber. Das ist pro Spieler je ein Sticker, auf dem das Porträt desselben abgedruckt ist. Der beste Spieler einer Mannschaft ist dagegen auf seinem Aufkleber komplett zu sehen.

Wie gewohnt enthält das Stickeralbum weiterhin viel Wissenswertes rund um die Fußball-EM. Ein Sticker zeigt beispielsweise das EM-Logo, ein anderer den offiziellen Spielball mit dem klangvollen Namen „Beau Jeu“. Natürlich dürfen ebenfalls der Pokal und die Aufstellung der 24 Finalisten nicht fehlen. Im neuen Album können zudem nicht nur Sticker von den Protagonisten eingeklebt werden. Die Fans werden in diesem Jahr den Stars gleichgestellt. Sie wurden genauso auf die Klebebildchen gebannt wie ihre Vorbilder. Eine große Ehre für die treuen Fußballanhänger!

Weiterhin spielt die Geschichte des Fußballs eine Rolle. Da die Alben in zahlreichen europäischen Ländern auf dem Markt sind, wurden sie in manchen Punkten entsprechend angepasst, wie eben bezüglich der Fußballgeschichte. Hier wurde sich auf die jeweilige Nation konzentriert und dementsprechende wichtige Meilensteine in der Entwicklung dieses Sports zusammengetragen. In einigen Ländern werden die Alben mit Postern und Nationalteamstickern ergänzt.

Alle Sammler dürfen sich dagegen über zahlreiche Extras wie beispielsweise Infos zu den Stadien und Gastgeberstädten, Kalenderseiten, eine ganze Seite über Fußball-EM-Rekorde sowie historische Bilder freuen. Auch sind wieder die beliebten „Glitzer-Sticker“ dabei. Die 50 Exemplare wurden auf einem speziellen Material mit metallischer Oberfläche gedruckt.

Abstriche muss der passionierte Sammler möglicherweise bei der Aktualität des Kaders hinnehmen. Nach Drucklegung nominierte Spieler sind verständlicherweise nicht unter den Stickern zu finden. Panini schaffte bei der letzten EM durch sogenannte Update-Bögen Abhilfe. Sie enthielten Sticker der aktuell nominierten Spieler, die an die Stelle der nun doch nicht antretenden Fußballer geklebt werden konnten.

Das deutsche Team im Album besteht aus Julian Draxler, Eric Durm, Mats Hummels, André Schürrle, Jonas Hector, Max Kruse, Marc-André ter Stegen, Toni Kroos, Mesut Özil, Ilkay Gündogan, Sami Khedira, Jérôme Boateng, Lukas Podolski, Marco Reus, Christoph Kramer, Bastian Schweinsteiger, Matthias Ginter, Thomas Müller, Mario Götze und Manuel Neuer.

Sticker und Album können im Handel sowie im Internet erworben werden. Die Sticker werden in Tütchen zu je 5 Stück angeboten. Wer diese nicht einzeln kaufen möchte, kann ein Display mit 50 oder 100 Tütchen erwerben. Außerdem gibt es Multipacks mit jeweils 8 Tütchen und Blister mit jeweils 16 Tütchen. Des Weiteren sind zwei Starterpacks verfügbar, die je ein Album und eine bestimmte Anzahl von Stickertütchen enthalten.

Ferner sind die Tauschbörsen schon in vollem Gange. Mehrmals vorhandene Sticker können dort gegen noch nicht vorhandene eingetauscht werden.

Bildquelle: © Rike / Pixelio.de

Bunte Sticker erzählen die Geschichte vom Sauerland auf interessante Weise

Regelmäßig berichten wir in unserem Blog über Stickerserien, die Vereine oder Gemeinden herausgebracht haben. Während es früher hauptsächlich die Sammlungen anlässlich von Fußballgroßereignissen waren, geht heute der Trend immer mehr zu Serien mit regionalem Bezug. So haben beispielsweise im vergangenen Jahr schon kleinere Fußballvereine wie der FC Großen-Buseck in der Nähe von Gießen eigene Stickersammlungen veröffentlicht. Und auch die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf hat im Herbst 2015 ihre Bürger mit Stickern sowie einem dazu passenden Sammelalbum bedacht.

Aktuell ist im Sauerland das Sammelfieber ausgebrochen. „Sauerland sammelt Sauerland“ lautet(e) hier das Motto. Die Aktion selbst fand bereits im November letzten Jahres statt, doch bis heute gibt es gut besuchte Sammelbörsen, bei denen das Album vervollständigt werden kann. Erst kürzlich kamen knapp 80 Sammler im Bürgerzentrum von Brilon zu einer solchen zusammen. Sie entstammten aller Altersklassen. Einige sammeln für sich, andere für ihre Enkel, auch wenn diese, wie im Fall von Herbert Gneckow aus Niedersfeld, erst vier Monate alt sind. Die Sticker greifen die Geschichte des Sauerlandes auf und sind daher eine schöne Erinnerung an vergangene Zeiten. Eine Dame aus Olsberg hat durch ihre Sammlung gar von Menschen und Dingen erfahren, die sie ihrer Heimat gar nicht zugeordnet hätte. So hat Jung und Alt beim Stickersammeln seinen Spaß und lernt obendrein noch etwas.

Ins Leben gerufen hatte die Sammelaktion die „Westfalenpost“, eine südwestfälische Tageszeitung. Das Album fasst insgesamt 252 Klebebildchen. Das ist eine ganze Menge und nicht jeder hatte das Glück, sein Buch voll zu bekommen. Dafür konnte es aber durchaus sein, dass einige Motive mehrfach vorhanden waren. Für derartig „Betroffene“ gab es ab Ende Januar dann eben die Tauschbörsen, die bis heute durchgeführt werden.

Die Sticker sind tatsächlich eine Empfehlung und das nicht nur aus optischen, sondern ebenfalls aus wissenstechnischen Gründen. Die Fülle an interessanten Informationen ist enorm und es kann fast schon von einem modernen Geschichtsbuch die Rede sein. Der höchste natürliche Wasserfall Nordrhein-Westfalens, die „Plästerlegge“, ist ebenso im Album vertreten wie der „Kahle Asten“, den viele irrtümlicherweise als den höchsten Berg im Sauerland bezeichnen. Stimmt aber gar nicht, wie das Sammelalbum aufklärt. Es ist nämlich der „Langenberg“, der stolze 843,2 Meter misst. Und selbst der „Hegekopf“ ist mit seinen 842,9 Metern immer noch genau einen Meter höher als der „Kahle Asten“ mit 841,9 Metern. Der Titel „höchster Berg“ steht damit eindeutig jemand anderem zu.

Zum Einkleben gibt es außerdem den Diemelsee, die Medebacher Bucht und das Schloss Alme. An bekannten Persönlichkeiten mangelt es ebenfalls nicht. Da wäre etwa der ehemalige deutsche Bob-Pilot René Spies, der aus Winterberg im Hochsauerlandkreis stammt und seine gesamte Karriere beim BSC Winterberg verbrachte. Traditionelle Veranstaltungen wie die Osternacht in Hallenberg oder das Schützenfest sind weiterhin ein Thema. Die letzte Seite des Albums ist noch einmal ein Highlight. Hier geht es nämlich um das „Sauerländer Platt“, den typischen regionalen Dialekt. Für die einen Alltagssprache, für die anderen eine völlig neue Erfahrung.

Das gefüllte Stickeralbum ist wie eine kurzweilige Reise durch die Geschichte des Sauerlandes, bei der sozusagen alle zu Wort kommen. Aktuelles ist genauso dabei wie Vergangenes. In vielen sauerländischen Familien bringt es die Generationen zusammen an einen Tisch und lässt sie gemeinsam ihre Heimat (neu) entdecken.

Bildquelle: © Daniel Westphal / Pixelio.de

Großen-Buseck hat seine Fußballstars auf Sticker gebannt

509368_web_R_K_B_by_Didi01_pixelio.de (2)Was Panini kann, können wir schon lange, dachte sich wohl der FC Großen-Buseck. Die Fußballer aus der hessischen Gemeinde in der Nähe von Gießen spielen in der Kreisoberliga oder sogar noch in der Jugend und trotzdem sind sie jetzt genau wie die Stars vom FC Bayern München oder der deutschen Nationalmannschaft auf Stickern zu sehen. Und dazu gibt es natürlich auch ein Sammelalbum, wo die Aufkleber fein säuberlich von den Sammlern auf dem jeweils vorgesehenen Platz eingeklebt werden.

Insgesamt 209 Sticker sind es geworden und die Nachfrage ist groß. Vor allem die Kinder sind begeistert. Das wundert nicht, denn schließlich sind sie ein Teil der Sammlung wie beispielsweise Sebastian Kummer, der das Tor der E-Jugend hütet. Aber auch der Clubpräsident Jörn Gärtner und die Geschäftsführerin Monika Gallo gehören zu den Motiven. Fast alle haben mitgemacht, nur bei wenigen Kindern und Jugendlichen haben die Eltern die Zustimmung verweigert. Bei den Mannschaften standen die Spieler von der ersten Männermannschaft bis hin zur G-Jugend vor der Kamera. Außerdem wurden die Trainer und die Verantwortlichen abgelichtet. Zu guter Letzt wurden noch Bilder von den bislang gewonnenen Preisen, dem Vereinswappen sowie dem Vereinsgelände geknipst.

Der FC Großen-Buseck ist der erste Verein in Hessen, der so eine Stickeraktion ins Leben gerufen hat, weiß Vereinspräsident Gärtner nicht ohne Stolz zu berichten. Die Idee hatte aber nicht der Verein, sondern Marketingfachfrau Maike Döring. Sie trug diese an den örtlichen Edeka-Markt heran und arbeitete dann gemeinsam mit jenem an der Realisierung. Der Markt ist exklusiver Vertreiber der Sticker samt Album. Nur dort stehen sie zum Kauf bereit.

Die Fotos für die Aufkleber schoss Döring selbst. Besonders beeindruckt war sie dabei von den jüngsten Vereinsmitgliedern. Die Fünf- und Sechsjährigen stellten sich einfach hin und lächelten in die Kamera, fertig waren die Aufnahmen. Mit der Produktion der Sticker und des Albums wurde ein Unternehmen aus Berlin beauftragt. Gedruckt wurden 500 Alben und 50.000 Sticker, die in Päckchen zu je fünf Bildern verkauft werden. Der Preis für ein Päckchen beträgt 80 Cent.

Sowohl der Fußballverein als auch der Supermarkt profitieren von der Aktion. Letzterer erhofft sich davon neue Kunden, ersterem kommen die Einnahmen aus dem Verkauf zu Gute. Darüber hinaus ist es für alle, die mitgemacht haben, eine tolle Erinnerung.

Noch etwa zwei Monate soll der Verkauf der Sticker vonstattengehen. Wer sein Album nicht voll bekommt, kann danach die fehlenden Bildchen einzeln erwerben. So wird sichergestellt, dass wirklich jedes Sammelalbum vollständig beklebt werden kann. Wie bei solchen Stickeraktionen üblich, wird ebenfalls rege getauscht. Es ist schon fast ein alltägliches Bild in Großen-Buseck. Jeder ist ständig auf der Suche nach fehlenden Stickern in seiner Sammlung. Ob an der Bushaltestelle oder beim Bäcker, das Sammelfieber ist allgegenwärtig und hat Groß und Klein gepackt.

Selbst über die Ortsgrenzen hinaus ist die Aktion bekannt geworden. Und Neider gibt es auch schon, wie die Reaktionen der Konkurrenz zeigen. Da wird es bestimmt bald den einen oder anderen Nachahmer geben. Das ist aber kein Problem für die Großen-Busecker. In ihrem Stickeralbum tummeln sich nur Spieler, die sie persönlich kennen. Unter diesem Gesichtspunkt bekommt die Sammelleidenschaft einen ganz anderen Reiz.

Bildquelle: © Didi01 / Pixelio.de

Neue Sticker – Serie von Panini beschäftigt sich mit Düsseldorf

705810_web_R_K_B_by_Thorsten Jutzie_pixelio.de (2)In der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt ist das Sticker-Sammelfieber ausgebrochen. Am 20. Oktober erhielten alle Leser der „Rheinischen Post“ das Album zur neuen Stickeraktion von Panini als Zeitungsbeilage. Am nächsten Tag gab es passend dazu ein Tütchen mit sechs Stickern. Das sollte reichen, um die Sammelleidenschaft der Düsseldorfer zu entfachen.

Vor fünf Jahren wurde schon einmal eine solche Stickeraktion mit großem Erfolg durchgeführt. Seitdem gingen bei der Agentur “Juststickit” immer wieder Nachfragen ein, wann es denn die nächsten Klebebildchen gebe. Jetzt endlich ist es soweit. Damals stand die Aktion unter dem Motto „Düsseldorf sammelt Düsseldorf“. Die aktuelle Ausgabe greift dieses Thema auf und setzt es unter dem Titel „Gestern-heute-morgen“ fort. Als Motive sind daher Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Malereien aus früheren Zeitepochen ebenso zu sehen wie Animationen von geplanten Projekten in der Stadt.

Der Verkaufsstart von Album und Stickern ließ bei vielen Erinnerungen hochkommen. Hier freute sich ein Angehöriger des Düsseldorfer Karnevalsvereins über eins der begehrten Glitzermotive, an anderer Stelle unterhielten sich Sammler über die Anfänge ihrer Stickerliebe. Wie es sich gehört, wurden Album und Aufkleber einen Tag vor dem offiziellen Erscheinen im Handel einem erlesenen Publikum vorgestellt. Dementsprechend luden die Verantwortlichen am Vorabend rund 500 Gäste zur Vor-Premiere ein.

Die Freude beim Auspacken der Sticker und dem Betrachten des Albums war groß. So konnte sich der oben genannte Karnevalsprinz weiterhin über das Bild eines RP-Redakteurs und des alten Kö-Bogens freuen. Er outete sich denn auch als Panini-Sticker-Fan und erzählte, dass er das erste Düsseldorf-Album genauso sein Eigen nennt wie das Sammelalbum von der Bundesligasaison 1991/92.

Überhaupt gab es keinen in der Gästeschar, der sich dem Sammelreiz entziehen konnte. Alle warteten ungeduldig darauf, endlich das Album in den Händen zu halten und die ersten Sticker einkleben zu können. Jeder wollte sich sein persönliches Exemplar sichern und kaum waren die ersten Stickertütchen verteilt, wurden sie erwartungsfroh aufgerissen. Anschließend begann die akribische Suche nach dem dafür vorgesehenen Platz im Album. War er gefunden, wurde das entsprechende Bildchen mit größter Sorgfalt platziert.

Mitunter fühlte man sich wie auf einem Schulhof. Selbst solche Persönlichkeiten wie Joachim Kurth, seines Zeichens Chef das Audi-Zentrums in Düsseldorf, und die Mitarbeiterin des Shopping-Senders QVC Katrin Lange verspürten ein erwartungsvolles Kribbeln in ihren Fingern. Kurth sammelt seit der Panini-Deutschlandpremiere anlässlich der Fußball-WM 1974. Lange konnte sich dagegen noch gut an die Sticker mit den Glücksbärchies und Barbies aus ihren Kindertagen erinnern.

Vom ersten Düsseldorf-Sammelalbum ist einer Stadtsparkassen-Mitarbeiterin der Aufkleber von Verona Pooth im Gedächtnis geblieben. Bei Alexander Böker von “Juststickit” ist die enorme Nachfrage von 2010 noch heute überaus präsent. Die damaligen Tauschbörsen hatten einen derartigen Andrang zu verzeichnen, dass weitere Räume geöffnet werden mussten. Selbst diejenigen, die die Serie vollständig hatten, gaben sich damit nicht zufrieden und sammelten unbeeindruckt weiter. Deshalb wurde das neue Album umfangreicher gestaltet. Es umfasst 44 Seiten für 252 Sticker und kostet 1,50 Euro. Die Sticker sind in Tütchen zu je fünf Stück für 50 Cent erhältlich. Online und telefonisch können zudem Stickerboxen mit 50 Tütchen zu einem Preis von 25 Euro geordert werden.

Die Stickeraktion ist eine Zusammenarbeit der Hamburger Agentur “Juststickit” mit der „Rheinischen Post“ und „Panini“.

Bildquelle: © Thorsten Jutzie / Pixelio.de

Ganz Wolfsburg greift VW mit einem Aufkleber unter die Arme

724599_web_R_K_B_by_Cynthia Vieider_pixelio.de (2)Die Wolfsburger wollen ihr momentanes Sorgenkind keinesfalls im Stich lassen und haben deshalb Aufkleber in Herzform mit dem VW-Logo in der Mitte kreiert. Die Idee dazu hatte der ortsansässige Optiker Ehme de Riese. Er ließ 10.000 Stück drucken. Diese waren bereits nach kurzer Zeit vergriffen. Und nicht nur die Wolfsburger sind an einem solchen Sticker interessiert: Der Urheber hat Anfragen aus ganz Deutschland. Bis nach Zwickau in Sachsen und Eisenach in Thüringen sind Aufkleber rausgegangen.

Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung (WAZ) beteiligt sich ebenfalls an der Aktion und ist von deren Erfolg überwältigt. Die VW-Fans geben sich in der Geschäftsstelle sozusagen die Klinke in die Hand, um einen der Aufkleber zu ergattern. Die Zeitung war es auch, die dem Ideengeber mit weiteren Gratisstickern aus seiner Verlegenheit half. Er wurde dort vorstellig, als seine eigenen Exemplare zur Neige gegangen waren.

Es scheint, als hätten alle VW-Anhänger nur darauf gewartet, ihren Lieblingsautokonzern unterstützen zu können. Die Aufkleber prangen auf Dienstwagen, Taxen und Privatfahrzeugen. VW ist der größte Arbeitgeber der Region und das soll so natürlich bleiben. Dafür wollen sich nicht nur die Wolfsburger einsetzen. Die Aktion ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden. Das Telefon in der WAZ-Geschäftsstelle klingelt jetzt noch häufiger als sonst. Sogar die Freiwillige Feuerwehr Fallersleben hat sich gemeldet und Aufkleber für ihre Fahrzeuge geordert. Der NDR bekundete bei de Riese gleichfalls sein Interesse an der Hilfsaktion. Der Sender will darüber im Fernsehen berichten. Damit der Optiker auf den Ansturm von Interessenten vorbereitet ist, will er mindestens 50.000 weitere Aufkleber drucken lassen.

Die WAZ hat zudem zu einer Fotooffensive aufgerufen. Jeder, der sich einen Aufkleber geholt hat, soll sich mit diesem ablichten und das Bild an die WAZ schicken. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Aufkleber auf einem Auto angebracht wurde, an einer Tür klebt oder irgendwo anders. Der Ort ist gleichfalls nebensächlich. Es muss nicht unbedingt Deutschland sein. Wer einen Urlaub plant und den Sticker für seinen Koffer haben möchte, kann beispielsweise ein vorm Hotel gemachtes Foto einreichen. Der künstlerischen Freiheit sind keinerlei Grenzen gesetzt. Die Bilder werden im Internet auf der Webseite der WAZ veröffentlicht.

Offensichtlich ist das Vertrauen in VW allerdings doch nicht in einem solchen Maß erschüttert, wie manche annehmen. Aktuell vermeldet die zweitstärkste Automarke der Welt eine steigende Zahl an Bestellungen. Nach eigenen Angaben sei diese sogar erst nach Bekanntwerden des Skandals gestiegen, zumindest in Deutschland. In Großbritannien hingegen sei die Order von Dieselfahrzeugen zurückgegangen.

Egal, wie sich der Absatz entwickelt, die Affäre wird das Unternehmen einiges an Geld kosten. Vor allem die Modellvielfalt mache es schwer, eine einheitliche Lösung zu finden. Vielmehr wird es mehrere tausend dieser geben, weil jedes Modell andere Ansprüche stellt. Eine große Herausforderung, die vordergründig technische Schwierigkeiten bereithält. Der Unterstützung der VW-Fahrer darf sich der Konzern allerdings gewiss sein. Sie werden sich ihrer treuen Gefährten nicht entledigen und sich auch in Zukunft sicher immer wieder für einen Volkswagen entscheiden.

Ab Anfang 2016 werden die Nachbesserungen an den betroffenen Fahrzeugen ausgeführt. Lediglich die Diesel mit 1,6-Liter-Hubraum kommen später dran. Sie benötigen neben Softwareanpassungen neue Bauteile, die voraussichtlich erst ab Herbst verfügbar sein werden.

Bildquelle: © Cynthia Vieider / Pixelio.de

Laptop Aufkleber bringen Schwung ins digitale Leben

609438_web_R_K_B_by_Jorma Bork_pixelio.de (2)Viele Bücher haben einen schicken Einband. Das Titelbild gibt einen Einblick in die Handlung des Buches. Spricht es den Betrachter an, dann greift er oft zu und kauft das Buch. Ähnlich ist es bei Zeitschriften. Aber warum kommen Laptops immer so bieder daher? Kann man diese nicht auch ansprechender gestalten? Für Macbooks gibt es jetzt Aufkleber, mit denen man genau das erreichen kann.

In letzter Zeit sieht man die Sticker immer häufiger. Schon beim Fahren mit der Bahn oder dem Bus fallen sie einem ins Auge. Die Kollegen bringen ihre damit verzierten Macbooks mit ins Büro. Und am Nachmittag im Café hat der nette junge Mann am Nachbartisch ebenfalls einen Laptop mit einem bunten Aufkleber versehen vor sich liegen.

Bei den Macbooks war bisher das einzige Gestaltungselement das Logo von Apple. Aber heute reicht das den Nutzern nicht mehr: Sie wollen Vielfalt erleben und sich mit ihrem Gerät von anderen Macbook-Besitzern abheben. So kann man dieses neuerdings nach ganz persönlichen Vorstellungen gestalten. Bei einigen Designs ist der Apfel immer noch der entscheidende Bestandteil, nur wird er jetzt wesentlich gefälliger dargestellt. Beliebt ist zum Beispiel ein Macbook-Sticker, auf dem Snoopy den angebissenen Apfel über einem Feuer grillt. Auf anderen Stickern ist der Apfel im Sinne von Wilhelm Tell als Zielobjekt zu sehen. Da wird eine Pistole auf den Apfel gerichtet, deren Projektil ihn durchbohrt. Den Ideen sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt. Eine andere Variante sind graue oder schwarze, flächige Aufkleber, die mit bunten Stickern verziert werden können.

Anregungen zur Aufklebergestaltung gibt es im Internet. Aber auch für eigene Designs ist ausreichend Platz. Man kann beispielsweise ein eigenes Foto als Aufkleber für sein Macbook machen. Das Erstellen von diesem ist auf der Seite des entsprechenden Anbieters absolut unproblematisch. In nur wenigen Schritten ist bei clickandprint.de der individuelle Laptop Aufkleber entworfen und in Auftrag gegeben. Ein solcher Aufkleber lässt sich ebenfalls gut als Geschenk verwenden. Möchte man seinen Partner oder seine Partnerin zum Geburtstag mit etwas ganz Besonderem überraschen, ist ein Laptop Aufkleber eine schöne Idee. Vielleicht soll dieser mit einem gemeinsamen Bild aus Kindertagen, vom Nachwuchs oder vom Haustier verschönert werden? Die Welt der digitalen Gestaltungsmöglichkeiten macht nahezu alles möglich. Sollte man sich als Schenkender unsicher sein, was das Motiv betrifft, ist ein Gutschein für einen solchen Aufkleber eine gute Wahl. Dann kann sich derjenige selber aussuchen, was ihm am besten gefällt.

Die Macbook-Sticker eignen sich nicht nur für eben jene. Auch Notebooks und Laptops lassen sich damit verzieren. Aufkleber mit originellen Designs gibt es für eine Vielzahl von Modellen. Entscheidend, ob der Laptop Aufkleber passt, ist einzig und allein die Größe desselben. Ein netter Nebeneffekt ist der optimale Schutz vor lästigen Schrammen und Dellen. Wenn das Gerät schon ziemlich mitgenommen aussieht, kann man mit einem Aufkleber die Spuren des Alltags ganz einfach unsichtbar machen. Gleichwohl lassen sich neue Geräte von Anfang an auf eine nicht alltägliche Art vor Schäden schützen.

Sollte man des alten Motivs überdrüssig geworden sein oder lieber doch wieder die Original-Optik seines Laptops bevorzugen, lassen sich die Aufkleber übrigens unproblematisch und rückstandslos entfernen.

Bildquelle: © Jorma Bork / Pixelio.de

Sticker von Panini bescheren Bahnhofsbuchhändlern 2014 hohen Umsatz

6045_web_R_K_B_by_Anna-Lena Ramm_pixelio.de (2)Jedes Jahr veröffentlicht die Fachzeitschrift „der neue Vertrieb“ ein Umsatz-Ranking der Buchhandlungen in Bahnhöfen und Flughäfen. Unlängst sind die Zahlen für das Jahr 2014 erschienen. Das Magazin „Der Spiegel“ sicherte sich hier – wie im Vorjahr – den ersten Platz. Er ist damit das umsatzstärkste Print-Produkt der vier großen Bahnhofs- und Flughafenbuchhandelsketten. Jene sind mit einem Marktanteil von mehr als 85 % immerhin tonangebend im Buchhandel beziehungsweise im Handel mit Print-Produkten.

Auf Platz 2 des Rankings findet sich die „Bild“-Zeitung wieder, die Ränge 3 und 4 belegen die „Süddeutsche Zeitung“ und „Die Zeit“. Es folgen der „Stern“ und die „FAZ“. An 7. Position dann eine große Überraschung. Nein, es ist weder eine Tageszeitung noch ein Magazin, auch keine Sonderveröffentlichung im Zeitungsformat, die scheinbar aus dem Nirgendwo erschien und zum Sturm auf die Top Ten geblasen hat: Es sind die Sticker von Panini zur Fußball-WM 2014 in Brasilien. Die kleinen bunten Klebebildchen, die bei Sammlern heißbegehrt sind, brachten den Zeitungskiosken im Frühjahr und Sommer mehr Umsatz als beispielsweise der „kicker“, die „Bunte“, der „Focus“ und die „Bild am Sonntag“ das ganze Jahr über. Ein unglaublicher Erfolg für die seit 1970 regelmäßig zu den Fußballweltmeisterschaften erscheinenden Sammelbilder. Seit 1974 sind die Stickerkollektionen ebenfalls in Deutschland erhältlich. Als sogenanntes Presse-nahes Produkt waren die Sticker zur Aufnahme in das Top-100-Ranking berechtigt und das mit durchschlagender Wirkung. Zu Recht kann nunmehr von ihnen behauptet werden, sie waren in 2014 maßgeblich am Überleben vieler Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen beteiligt.

Bei den Tageszeitungen sieht es dagegen eher gemischt aus. Dass die „Bild“ auf Platz 2 ist, überrascht wenig und ist auch keine große Veränderung gegenüber 2013. Die „Süddeutsche Zeitung“ und die „FAZ“ konnten sich ebenfalls wieder in den Top Ten behaupten. Dann kommt in Sachen Tageszeitungen erstmal lange nichts. Weiter geht es auf Rang 43 mit dem „Hamburger Abendblatt“. Die „Hamburger Morgenpost“ schaffte es auf den 45. Platz. Die „taz“ sicherte sich den 52. Rang, „Die Welt“ den 55.

Verglichen mit den Umsatzzahlen im Einzelhandel spricht das Umsatz-Ranking der Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen eine völlig andere Sprache. Zu einigen Magazinen wird in Bahnhöfen und Flughäfen Plätzen deutlich häufiger gegriffen. Offenbar sind sie als Reiselektüre hervorragend geeignet. Das Wissensmagazin „NEON“, eine monatliche Line Extension vom „Stern“, eroberte in 2014 Platz 13, verschlechterte sich aber damit im Vergleich zum Vorjahr um vier Plätze. Dennoch aber ein gutes Ergebnis. Allgemein sind Wissensmagazine an Reiseverkehrsknotenpunkten beliebt. „Geo Epoche“, „Geo Wissen“ und „Psychologie heute“ etablierten sich allesamt unter den ersten 25 Plätzen. Auflagenstarke Druckerzeugnisse aus dem Einzelhandel wie etwa TV-Zeitschriften belegen dagegen die hinteren Ränge.

Für das Ranking wurden die Umsatzzahlen von rund 450 Verkaufsstellen an Bahnhöfen und Flughäfen herangezogen. Der Gesamtumsatz für 2014 betrug 350 Millionen Euro. Das entspricht fast exakt dem Vorjahresergebnis. In Betrachtung des seit Jahren schwindenden Interesses an gedruckten Werken ist das eine respektable Bilanz, welche die zu beobachtende Entwicklung eigentlich zu widerlegen scheint. Den erzielten Umsatz generierten zu 75 % Presse-Produkte. Die restlichen 25 % verteilen sich auf Bücher und Non-Press-Produkte.

Das gesamte Umsatz-Ranking wurde in „der neue Vertrieb“ Ausgabe 7-8/2015 veröffentlicht und ist ferner auf der Webseite des Magazins abrufbar.

Bildquelle: © Anna-Lena Ramm / Pixelio.de

Seit März gibt es sie: Die neuen Sticker mit den Stars der WWE

14081_web_R_K_B_by_Dietmar Meinert_pixelio.de (2)Wrestling erfreut sich auch in unseren Breitengraden einer großen Beliebtheit. Menschen jeden Alters können sich dafür begeistern. Deshalb gibt es für diesen Sport – wie für viele andere Sportarten ebenfalls – eine eigene Stickerkollektion. Seit dem 26. März können Wrestlingfans und Stickersammler die Sticker von Topps im Handel erwerben. Erhältlich sind sie an Kiosken, in Bahnhofsbuchhandlungen und anderen Verkaufsstätten. Das Album kostet 2 Euro. Für jedes Päckchen mit fünf Stickern kommen noch einmal jeweils 0,60 Euro hinzu.

Bei der Kollektion dreht sich alles um die Welt der WWE. Das Album beinhaltet umfassende allgemeine Informationen zum World Wrestling Entertainment, wie die Abkürzung WWE ausgeschrieben heißt. Und natürlich sind jede Menge Infos zu den Wrestling – Superstars enthalten. Das Album ist aufgebaut wie ein Nachschlagewerk. Der Inhalt wurde nach dem Alphabet geordnet. Alle Fakten werden deshalb schnell gefunden. Die Sticker sind noch einmal mit zusätzlichen Informationen zum entsprechenden Motiv versehen. Für Fans ist das neue Sammelalbum eine ansprechend gestaltete Wissensquelle, die zudem echtes Insiderwissen zur WWE preisgibt.

Insgesamt wurden 182 verschiedene Sticker herausgebracht, die alle in das 32 Seiten umfassende Album passen. Als Highlights wurden wie üblich 16 Glitzer- und Papiersticker gedruckt, die auf die einzelnen Stickerpäckchen verteilt sind. Diese besonderen Sticker sind bei den Sammlern immer besonders begehrt.

Die WWE ist eigentlich ein Medien-, sprich  Unterhaltungsunternehmen. Vordergründig werden von diesem TV-Sendungen und Wrestlingshows produziert. Seit 1980 werden diese unter der offiziellen Bezeichnung „Sports–Entertainment“ vermarktet.

Wrestling ist eine Schaukampf–Sportart. Der Sieger steht bereits vor dem Kampf fest. Es geht hier rein um die Show. Mit einem sportlichen Wettkampf hat ein Wrestlingmatch nur wenig gemein. Diese Art der Publikumsunterhaltung ist vor allem in den USA, Mexiko und Japan populär. Der Kampf wird zum Einen nach vorab mit Hilfe von Storylines (Drehbüchern) festgelegten Abläufen durchgeführt, zum Anderen wird improvisiert. Die Anfänge des Wrestlings liegen im 19. Jahrhundert. Es handelt sich um eine Mischung aus Sport und Show. Es geht ausschließlich darum, das Publikum bestmöglich zu unterhalten. Es ist eben Entertainment, wie schon der Name World Wrestling Entertainment verrät.

Die Storylines werden frei erfunden. Sie umrahmen den Kampf und die Akteure, geben deren (erdichtete) Geschichte wieder. Man könnte das ein wenig mit den Serien vergleichen, die wir aus dem Fernsehen kennen. Die Wrestler spielen im wahrsten Sinne eine Rolle, und zwar die eines Kämpfers. Die Zuschauer sollen gefesselt werden und die Wrestler sollen ihre Rolle als „echt“ verkaufen.

Oft sind an dem Kampf „gute“ und „böse Mächte“ beteiligt, wobei natürlich die Vertreter der „guten“ Seite gewinnen. Diese Unterhaltungsvariante begeistert die Menschen seit Tausenden von Jahren. Der Kampf gut gegen böse ist ein immerwährender Kampf, der auch in der Gegenwart präsent ist. Ein bisschen könnte Wrestling mit den einstigen Gladiatorenkämpfen im Römischen Reich oder den Kämpfen mit wilden Tieren im Mittelalter verglichen werden. Sie waren zu damaliger Zeit ebenfalls eine beliebte Unterhaltung, wo der Kampf gut gegen böse im Mittelpunkt stand. Das Wrestling ist eine moderne Variante dieser Auseinandersetzung, unblutig und ohne schwerwiegende Verletzungen oder gar dem Tod eines Kämpfers. Und dennoch mangelt es den Wrestlern nicht an Starpotential.

Bildquelle: © Dietmar Meinert / Pixelio.de

Lasst das Sammeln beginnen! Die deutschen Hockeystars als Aufkleber von Panini

696905_web_R_K_B_by_Jörg Brinckheger_pixelio.deDer Name Panini steht seit vielen Jahrzehnten für bunte Klebebildchen, die hauptsächlich das Herz von Fußballfans höher schlagen lassen. Bereits 1961 erschien das erste Sammelalbum nebst den dazugehörigen Aufklebern zum Thema Fußball. Seitdem sind das italienische Unternehmen und Fußball untrennbar miteinander verbunden.

Jetzt betreten die Italiener jedoch Neuland. Ihre neueste Aufkleberserie beschäftigt sich mit Hockey, und zwar mit den Teams der deutschen Hockeybundesliga. Im Detail sind das elf Damen- und 12 Herrenteams. Diese 23 Teams werden mit jeweils 16 Spielerporträts auf insgesamt 60 Seiten vorgestellt. Hinzu kommen ein Mannschaftsfoto, ein Porträt des jeweiligen Cheftrainers sowie das Logo des jeweiligen Clubs. Letzteres wird es sogar als heißbegehrtes Glitzermotiv geben.

Die Sammelleidenschaft äußert sich genauso wie bei den Fußballstickern. In einigen Clubs wurden bereits Tauschbörsen organisiert und es kursieren Gerüchte darüber, dass es gar Zwistigkeiten unter den Spielern gegeben haben soll, wer auf den bekannten Stickern abgebildet sein wird. Auf einem Panini-Sticker zu sein, ist eben etwas ganz Besonderes. Der 20. März 2015 wird demzufolge von Spielern und Sammlern gleichermaßen sehnsüchtig erwartet. An diesem Tag nämlich kommen Sticker und Album in den Handel.

Beides ist übrigens eine Gemeinschaftsproduktion der Unternehmensgruppe Panini und der aus Köln stammenden Agentur club4more. Ein Sammelheft wird 2 Euro kosten. Dazu gibt es – sozusagen als „Erstausstattung“ – sechs Aufkleber. Weitere Sticker können in Tütchen à 5 Aufkleber erstanden werden. Diese gibt es dann für jeweils 0,60 Euro.

Kerstin Weißenborn ist die Ehefrau des Ex-Nationalspielers Tibor Weißenborn und zugleich Geschäftsführerin von club4more. Sie verspricht sich von der Zusammenarbeit mit Panini einiges für den Hockeysport. Mit dem Sammelalbum “HOCKEYSTICKer” verfolge man das Ziel, den Sport bekannter und professioneller zu machen. Man wolle den Sportlern und Vereinen helfen, „als Marke wahrgenommen zu werden“.

Vertrieben werden die Aufkleber ausschließlich über den Hockeyfachhandel sowie den teilnehmenden Clubs. Nicht verkaufte Hefte können an die Agentur zurückgegeben werden. Die Vereine erhalten durch diese Vorgehensweise die Möglichkeit, mit der Aktion auch selbst einen Gewinn zu erzielen.

Am 11. April startet die Rückrunde zur aktuellen Feldsaison. Man darf gespannt sein, ob das Stickeralbum mit den Hockeystars dann schon eine Wirkung entfaltet und die Popularität des Sports tatsächlich zunimmt. Auch die Spieler sehen dem Rückrundenstart mit Spannung entgegen und das nicht nur aus sportlicher Sicht.

Viele von ihnen waren oder sind begeisterte Stickersammler. Nun selbst Teil einer solchen Sammlung zu sein, ist für sie eine ganz neue Erfahrung. Einer von ihnen ist Tobias Hauke. Seines Zeichens Nationalspieler vom Harvestehuder THC. Auch Moritz Fürste findet es amüsant, im neuen Panini-Album zu sehen zu sein. Er hat früher als Kind mit großem Eifer die Aufkleber der Fußballlegenden gesammelt. Heute ist er Nationalspieler und läuft für den Uhlenhorster HC auf. Ein Bild von Fürste ziert das Cover des Heftes. Außerdem gibt es im Innenteil ein interessantes Interview mit ihm.

Inhalt des Albums sind aber nicht nur Sticker. Es enthält weiterhin viele Informationen zum Hockeysport, den Spielern und Vereinen sowie umfassende Statistiken zur laufenden Saison. Es versteht sich von selbst, dass der Besitz eines vollständig beklebten Albums eine Frage der Ehre ist. Für alle Hockeyfans heißt es also bald: „Start frei zum Stickersammeln!“

Bildquelle: © Jörg Brinckheger / Pixelio.de