Aufkleber und T-Shirt Blog

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Nur noch mit dem Grünen Aufkleber

Die Umweltzonen kennt mittlerweile sicherlich jeder. Auch hat sich wohl jeder Halter eines Autos schon darum gekümmert, den tollen farbigen Autoaufkleber zu bekommen. Gelb, Rot und Grün, die Ampelfarben, sind immer wieder im Gespräch und eine der Umweltplaketten ist an jedem Auto zu sehen. Ob sich wirklich an die Umweltzonen gehalten wird, ist fragwürdig, denn die Kontrollen sind gar nicht so scharf, wie man anfangs gedacht hat. Nun aber wird es für die Bremer Autofahrer richtig hart. Hier darf in die Innenstadt nur noch jener einfahren, der auch den grünen Auto Aufkleber an seiner Windschutzscheibe kleben hat. Das Konzept ist umstritten, soll aber durchgesetzt werden. Bevor diese Regelung eingeführt wurde, konnte auch mit der gelben Plakette in die Innenstadt gefahren werden.

In Bremen sind die Umweltzonen im Jahr 2009 eingeführt worden. Ziel war es, die Luftqualität verbessern zu können. Gerade auch die Feinstaubkonzentration sollte verringert werden. Möglich gemacht werden sollte es dadurch, dass man den Autos die Einfahrt verbiete, die einen hohen Rußausstoß haben.

Es gibt aber wenige Ausnahmen bei der verschärften Umweltzone. Der Straßenzug Faulenstraße bis Osterdeich war für alle PKW, ganz gleich, welcher Auto Aufkleber, frei für alle befahrbar. Dies galt aber nur, wenn man eines der Parkhäuser angefahren hat. Diese Regelung gilt mit der verschärften Regelung nicht mehr. Es bleiben aber andere Ausnahmen bestehen. So dürfen Wohnmobile beispielsweise auch weiterhin den Stellplatz „Zum Kuhhirten“ anfahren. Ausgenommen von der Umweltzone sind generell auch Oldtimer und Motorräder. In die Innenstadt dürfen auch jene Autos, die eine rote oder gelbe Plakette haben, wenn sie ein Hotel anfahren und hierfür einen Buchungsbeleg vorlegen. Weitere Ausnahmen ergeben sich auch bei Behindertentransporten, Arbeitsmaschinen oder Notärzte. Die Bremer Umweltzone umfasst im Gesamten den Bereich der Altstadt bis hin zum Steintor, die Neustadt bis Neuenlander Straße und endet erst an der Hollerallee in nördlicher Richtung.

Der Grund für die verschärfte Umweltzone sind die EU-Richtlinien. Diese geben nämlich vor, dass der Grenzwert für den Feinstaub maximal 35 Mal pro Jahr überschritten werden darf. In Bremen sind 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft sowohl am Dobbenweg als auch der Neuenlander Straße ständig überschritten worden.

Gehofft wird von Michael Ortmann, dem Sprecher des Umweltsenators, dass „die volle Wirkung zuschlägt“, wenn die grüne Stufe eingerichtet wird. Ziel ist natürlich die deutliche Unterschreitung des Grenzwertes. Allerdings kann erst zum Ende des Jahres gesehen werden, ob das Ziel auch erfüllt werden konnte. Dann werden die Messergebnisse nach der Einführung der verschäften Umweltzone vorliegen.

Die Umweltzonen bleiben auch weiterhin umstritten und der ADAC ist dafür, dass die Umweltzonen abgeschafft werden. Es sind schließlich nicht nur die Händler, die sich beklagen, es ist auch kein Nachweis dafür erbracht worden, dass diese überhaupt was bringen, wie Stefan Möller vom ADAC Weser-Ems erklärte. Moniert wird von ihm unter anderem auch, dass in Bremen die Messpunkte versetzt worden sind, sodass ein Vergleich der alten und neuen Werte gar nicht möglich ist.

Sicherlich machen sich jetzt viele Bremer entweder auf die Suche nach einem Fahrrad oder sie kaufen sich ein neues Auto, um den grünen Auto Aufkleber zum Einfahren in die Innenstadt zu erhalten.

Bildquelle: Dieter Schütz / Pixelio

Die Pflicht der Aufkleber rückt näher!

Die Rede ist von den Feinstaubplaketten, welche es in den Farben Grün, Rot und Gelb gibt. Wer nicht bald diesen Aufkleber auf seiner Frontscheibe kleben hat, wird in viele Innenstädte nicht mehr einfahren können. Ganz besonders schwer werden es jene Autofahrer haben, welche die rote Plakette haben, denn dann ist es mit der Einfahrt in die Innenstadt vieler Städte vorbei. Wer sich dann dem Gesetz aber wiedersetzt, muss mit Bußgeldern und einem Punkt in Flensburg rechnen, denn schließlich ist das Gesetz bekannt und überall hängen die Schilder, auf welchen gekennzeichnet ist, mit welchem der drei Aufkleber in die verschiedenen Umweltzonen eingefahren werden darf.

Ab dem 1.1.2010 wird es besonders kritisch, denn in den Städten, in welchen bislang noch keine Pflicht bestand, wird auch nun die Plakette ein Muss. Besonders schwer haben werden es die Pendler, denn diese müssen sich nun genausten informieren, mit welcher Plakette sie auch zu ihrer Arbeitsstelle kommen. Sind hier die roten Aufkleber vorhanden, aber die Durchfahrt verboten, muss sich ein neuer Weg gesucht werden.

Besonders einfach hingegen haben es all jene, die sich mit der Wirtschaftskrise und der Abwrackprämie ein neues Auto gekauft haben, denn diese besitzen schon von vornherein die grüne Plakette und somit steht einer Durchfahrt überall nichts mehr im Wege.

Jetzt ist Aufmerksamkeit an die Autofahrer gefragt, denn wer von der Polizei angehalten wird und mit der Ausrede „ich habe das Schild nicht gesehen“ oder anderen versucht, sich rauszureden, wird sich grün ärgern. Also lieber gleich die Augen offen halten, vor allem wenn in fremde Städte gefahren wird. Der Aufkleber wird nun notwendig sein, auch wenn sich bislang gesträubt worden ist, diesen zu besorgen.

Foto: dido-ob / Pixelio

Strafen für Autofahrer ohne Aufkleber

tunnelstauWer ohne einen Aufkleber am Auto angetroffen wird, dem drohen hohe Strafen. Denn seit dem 30. Juni 2009 ist die Umweltzone in Kraft getreten. Eine Schonfrist für Sünder ohne Plaketten, das fordert der ADAC für die Autofahrer. Die Autos ohne eine gültige Plakette dürfen nicht mehr in die Innenstadt, selbst für die Lkw’s ist der Verkehr gesperrt, auch wenn sie nur durchfahren wollen.

Die Strafen sind sehr hoch angesetzt, so werden 40 Euro verlangt, wenn am Auto keine gültige Plakette angebracht ist. Aber das ist noch nicht alles, was den Autofahrer erwartet, zusätzlich gibt es noch einen Punkt in Flensburg. Aus diesem Grund sollten sich alle Autofahrer darum kümmern, eine Plakette zu erhalten, damit keine unnötigen Punkte in Flensburg dazu kommen.

Zwar sagen die Verantwortlichen, dass es keine gezielten Kontrollen geben wird, jedoch wer ohne Plakette angetroffen wird, muss mit einer Strafe rechnen. In München wurde eine so genannte Schonfrist gewährt. Doch andere Städte wollen sich diesem Beispiel anscheinend nicht anschließen, sie lehnen diese Frist generell ab.

Die Aufkleber sind in den Bürgerämtern der Städte zu erhalten, allerdings hat die Medaille auch ihre zwei Seiten. Denn nicht jedes Auto kann die Plakette bekommen, wie zum Beispiel die sehr alten Diesel Autos. Hier ist die Rede von den Fahrzeugen, die schon älter als 13 Jahre sind. Wegen des hohen Ausstoßes an Ruß können die Diesel Fahrzeuge die Plakette nicht bekommen. Weiterhin gibt es die Aufkleber noch in den einzelnen Werkstätten und den verschiedenen Prüforganisationen, die in jeder Stadt zu finden sind.

Foto: © Rainer Sturm / Pixelio