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Die Wahl vorbei – Poster verschwinden

In Anklam sind die Wahlen vorbei und die zahlreichen Poster, die in den Straßen aufgehängt wurden und die Menschen beeinflussen sollten, haben eigentlich doch gar keinen Sinn mehr. Oder etwa doch?

In Anklam haben die Bürger lange auf die Poster von Michael Galander (IfA) und Marco Schulz (CDU) geschaut. Es war immer ein strahlendes, zuversichtliches und freundliches Lächeln, das sich die Bürger ansehen durften. Natürlich gab es auch immer einen Slogan zu lesen, welcher auf die nächsten Schritte hinweist, die in Angriff genommen werden, wenn die Bürger genau diese Person auf der Kommunalwahl wählen würden.

Alles schön und gut, die Wahl hat auch stattgefunden und beide Parteimitglieder haben scheinbar auch Erfolg mit ihrem Postern gehabt. Einer der beiden hat eine Mehrheit von fast zwei-drittel erlangen können und der andere hat das Ergebnis der letzten Kommunalwahl deutlich übertroffen. Aber die Wahl ist vorbei und die Poster sind nun auch nutzlos. Könnten doch endlich aus den Straßen verschinden und das Landschaftsbild der Hansestadt wieder zurückgeben.

Dies ist auch in Anklam erfolgt, denn die Wahlhelfer hatten nach der Wahl natürlich noch allerhand zu erledigen und sind gesehen worden, als die zahlreichen Poster wieder fleißig entfernt wurden. Das kann man eigentlich nur belobigen, denn manchmal sind in den Städten die Poster der Parteien noch nach Monaten nach der Wahl zu sehen. Die Anklamer Straßenzügen sind also wieder Wahlkampffrei. Vor allem ist das Entfernen der Plakate gleich nach der Wahl ein Pluspunkt, denn eigentlich hätten die Parteien diese auch bis zum 10. Mai hängen lassen können. Erst danach wäre es notwendig gewesen, die Poster zu entsorgen oder auch einzulagern. Kurz nach der Wahl am 25.04. hat die IfA ihre Poster noch mit “Danke für Ihr Vertrauen” beklebt, aber auch diese sind schon am Dienstagabend des 27. April entfernt worden.

Was für ein Glück die Bürger in Anklam haben, dass die Politik zumindest einsieht, dass die vielen Poster nach der Wahl überflüssig sind und nur die Landschaft beeinflussen.

Foto: voltaire09 / Pixelio.de