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T-Shirt Druck

Das T-Shirt hat eine Geschichte

160107_web_R_K_by_Jürgen Oberguggenberger_pixelio.de (2)Als Arbeitskleidung, zum unter den Pullover ziehen oder als Freizeitbekleidung. Ein T-Shirt hat viele Zwecke und entsprechend viele Arten von ihnen gibt es. Weit geschnitten, tailliert, Slim Fit Variante, Mit rund oder V-Ausschnitt oder als Woman T-Shirt. Eines der beliebtesten Kleidungsstücke gibt es in zahlreichen Schnittmustern und Ablegern.

Die Geschichte über die Entstehung des T-Shirts ist nicht eindeutig geklärt. Historiker und Forscher sind sich hier nämlich nicht einig.

Als Unterwäsche diente im 19. Jahrhundert das T-Shirt beim amerikanischen Militär. Bis dahin wurden kratzige, unbequeme und wollige Unterhemden getragen. In der Navy wurde das T-Shirt in weiß für das Training eingesetzt. Zwei weltberühmte Idole haben dem (Unter)Hemd den Durchbruch gegeben. 1951 war es Marlon Brandon in „Endstation Sehnsucht“ und 1955 war es James Dean mit „Denn Sie wissen nicht, was sie tun“.

In der Anfangszeit wurde das T-Shirt als Unterbekleidung verwendet und später dann immer häufiger zur Oberbekleidung. Dadurch entwickelte es sich in der Pop-Kultur zur Ikone.
Aus dem Unterhemd wurde ein Kult-Kleidungsstück.
Kreatives Gestalten und veredeln wurde immer berühmter. Thomas Dewey, Präsidentschaftskandidat von 1948 hat sich sein T-Shirt mit dem Werbeslogan bedrucken lassen. Hippies und Blumenkinder haben in den 60ern T-Shirts und andere Kleidungsstücke bunt eingefärbt. Die Batik-Technik brachte hier immer ganz besondere und einzigartige Kunstwerke. Noch bunter wurde alles in den 70er Jahren, als die Ära der Disco begann. Mit den 80er Jahren wurde dann das Band-T-Shirt ein Hit. Zur richtig interessanten Mode machten aber nicht nur Boybands das Shirt, sondern auch Fernsehserien, Filme und Comichelden. Beliebter wurden dann auch lustige Sprüche und politische oder religiöse Botschaften.

Den Kultstatus hat in den 2000ern Sheldon Cooper, eine Sitcom-Figur, für das bedruckte T-Shirt noch vergrößert.
In der heutigen Zeit wird es durch immer besser werdende Techniken der Produktion und den Angeboten für den Druck leichter, sein ganz persönliches und individuelles T-Shirt zu gestalten. Und die Möglichkeiten sind hier fast unbegrenzt. Ein eigenes Foto, ein ganz individuelles Bild, eine spezielle Botschaft, alles ist möglich. Und hat man selbst keine Vorlage oder ist sich nicht schlüssig, dann kann selbst der Shop, in dem man sein T-Shirt Druck bestellen möchte, durch eine Bilderdatenbank, weiterhelfen.

T-Shirts sind ein tolles Geschenk für Freunde und Familie. Man ist mit einem T-Shirt immer gut gekleidet und es lässt sich mit allen Kleidungsstilen kombinieren. Eigentlich ist das T-Shirt aus den Kleiderschränken gar nicht mehr wegzudenken. Es gehört einfach dazu.

Mit einem T-Shirt lässt sich sehr viel ausdrücken. Gerade dann, wenn das, was man sagen möchte, nicht auszudrücken ist. Ein entsprechendes Motiv kann manchmal mehr sagen, als tausend Worte. Aber auch richtig süße Worte lassen häufig über ein T-Shirt noch mehr beeindrucken, als ein einfaches „Ich liebe dich“.

Jeder kann ein T-Shirt gestalten. Dafür muss man weder studiert noch eine besondere Kenntnis haben. Gerade jetzt, zur Weihnachtszeit, ist es wieder eine tolle Geschenkidee. Es muss nicht viel kosten, kommt von Herzen und ist zudem auch ein Stück weit selbst gemacht.

Bildquelle: © juergen oberguggenberger / Pixelio.de

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Allgemein

Der QR-Code auf Friedhöfen erhitzt so manches Gemüt

726871_web_R_K_B_by_DS61_pixelio.de (2)Der Mensch des 21. Jahrhunderts hat in der Regel kein Problem damit, private Daten und Informationen über das Internet der Öffentlichkeit preiszugeben. Bisher machte dieser Trend jedoch vor Friedhöfen halt. In letzter Zeit sieht der aufmerksame Besucher allerdings vermehrt QR-Codes auf Grabsteinen prangen. Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Die Einen finden es pietätlos, die Anderen sind begeistert.

Aschersleben im Salzlandkreis beherbergt einen der ältesten und gleichzeitig größten Friedhöfe des Bundeslandes Sachsen–Anhalt. Seit dem Jahr 1860 existiert der Zentralfriedhof bereits. Mittlerweile hat sich die Zahl der historischen Grabsteine auf stattliche 7.000 summiert. Viele Menschen wurden auch anonym beerdigt. Die Zeit ist auf dem Friedhof trotzdem nicht stehengeblieben. Das Gegenteil ist der Fall. Man zeigt sich überaus fortschrittlich und offen für Neues. Heute findet man nämlich vor genau 21 Grabsteinen einen QR-Code. Er ist auf einer kleinen Tafel vor dem jeweiligen Grab angebracht.

Die schwarzweißen Pixelcodes werden mit Hilfe eines Smartphones eingescannt. Kurze Zeit später erscheinen auf dem Bildschirm Informationen über den dort Beerdigten. Aktuell sind nur Grabsteine von bekannten Persönlichkeiten der Stadt mit einem QR–Code ausgestattet. So findet man eine solchen zum Beispiel am Grab vom Architekt Hans Heckner, vom Arbeitssportler Herrmann Gieseler und auch von der Fabrikanten–Familie Bestehorn. Besuchern soll auf diese Weise die Stadtgeschichte nähergebracht werden. Der sogenannte „Erinnerungspfad“ entstammt einer Zusammenarbeit der Friedhofsverwaltung mit der Geschichtswerkstatt und der Werbeagentur Layoutzone. Letztere bestätigte den Erfolg der Aktion mit der Aussage, dass im Durchschnitt 5.000 Aufrufe monatlich erfolgen. Sogar Schulen nutzen den Zentralfriedhof für Projekte zur Geschichte der Stadt Aschersleben.

Neu sind QR-Codes auf Friedhöfen nicht. Bundesweit sind sie inzwischen auf zahlreichen Gräberanlagen im Einsatz. Auch der Friedhof „Stadtgottesacker“ in Halle und der „Neue Begräbnisplatz“ in Dessau gehören dazu. Welcher Friedhof QR-Codes nutzt, verrät die Internetseite „Wo sie ruhen“. In der App sind zurzeit 37 historische Friedhöfe in ganz Deutschland aufgeführt, die Standort von etwa 1.000 kulturhistorisch bedeutsamen Grabsteinen sind. Mit dabei ist unter anderem das Grabmal von Georg Händel, dem Vater des Komponisten Georg Friedrich Händel, der in Halle seine letzte Ruhe fand. Auf dem „Neuen Begräbnisplatz“ in Dessau kann man über einen QR–Code zum Beispiel die Begräbnisstätte von Friedrich von Anhalt ausfindig machen.

Doch nicht jeder befürwortet den Trend zur Digitalisierung von Gräbern. Die Hansestadt Stendal lehnt QR–Codes auf Grabsteinen ebenso ab wie die Lutherstadt Wittenberg, zumindest was die Ausstattung von historischen Grabstätten damit betrifft. Kein Problem besteht dagegen hinsichtlich privater Gräber. Dahingehend fehlen bis jetzt aber die Anfragen.

Im traditionell geprägten Westen von Baden-Württemberg, genauer gesagt in Achern, hat das Thema eine große Debatte entfacht. Die Reaktionen auf Facebook bezüglich eines Beschlusses des Gemeinderats zur Erlaubnis von QR-Codes auf Grabsteinen waren gemischt. Es war von Geschmacklosigkeit und „Mist“ die Rede. Ein Großteil der Kommentatoren übte harsche Kritik an dem Vorhaben oder lehnte es gar strikt ab. Es sei unangebracht, die letzte Ruhestätte mit derart technischen Neuerungen zu versehen. Einige wenige Facebook – Nutzer zeigten aber auch Verständnis für den Beschluss. Jedem solle es selbst überlassen sein, wie er mit seiner Trauer umgeht. Manche sahen den QR-Code weiterhin als eine Möglichkeit, um bei den Lebenden in Erinnerung zu bleiben.

Bildquelle: © DS61 / Pixelio.de

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Aufkleber

Ausstellung zur Geschichte der Aufkleber im Emslandmuseum in Lingen

635942_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deDas Motto „Kleb dir einen“ ist ab dem 19. September im Lingener Emslandmuseum Programm. Ab diesem Zeitpunkt ist nämlich eine Ausstellung zu sehen, in deren Mittelpunkt Aufkleber aus den 1970er- und 1980er-Jahren stehen. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung ist für Donnerstag, den 18. September, 19 Uhr geplant. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Wer zu dem Termin nicht kann, hat ab dem kommenden Tag die Gelegenheit zu einem Besuch der Ausstellung.

Die Exponate werden so manchen Besucher an seine Kindheit und Jugend erinnern. Der Sticker mit der Aufschrift „Atomkraft? Nein danke“ dürfte vielen noch in lebhafter Erinnerung sein. Der Eine oder Andere wird auch noch an Sprüche wie „Umweltschutz – mitmachen“ oder „Hallo Nachbar – Frieden ist machbar“ zurückdenken können. Bereits am Eingang wird der Museumsbesucher von einer Wand mit unzähligen Aufklebern empfangen. Hier sind Exemplare aus allen Themenbereichen platziert, während die Sticker, die im weiteren Verlauf der Ausstellung auf Stelltafeln gezeigt werden, jeweils einem Schwerpunkt zugeordnet wurden. Zu Anfang allerdings soll das allgemeine Interesse an Aufklebern geweckt werden. Mehrere private Sammler haben etwa tausende Aufkleber für das Zustandekommen der Ausstellung zur Verfügung gestellt. Viele von ihnen greifen Ereignisse und Probleme aus den 1970er- und 1980er-Jahren auf. Aber auch die legendären Pril-Blumen sind dabei. Auf den Stelltafeln sind die Aufkleber unter anderem nach Schwerpunkten wie Sport, Politik, Verkehr, Auto und Ortschaften geordnet.

Der Siegeszug der bunten Klebebildchen begann im Jahre 1967, als ein solches erstmalig selbsthaftend auf einer Kunststofffolie herausgebracht wurde. Fortan wurden diese als Werbeträger genutzt. Sie kamen für nahezu alles zum Einsatz, ob man nun eine politische Ansicht äußern oder eine Marke in die Köpfe der Menschen bringen wollte. Mit dem ersten Erscheinen der Aufkleber war die Verbreitung nicht mehr aufzuhalten und noch heute findet man sie an allen möglichen – oder auch unmöglichen – Stellen. Autos, Fahrräder, Buswartehäuschen, Laternenpfähle, Schulhefte, Handys, es gibt nichts, wo ein Sticker keinen Platz hätte. Und genauso kommen ebenfalls die Sammler zu ihren Sammlerstücken: Sie gehen mit offenen Augen durch die Gegend, immer auf der Suche nach einem Exemplar, welches sie noch nicht haben.

Nicht alle Aufkleber bringen eine tiefgründige Botschaft mit. Manche sollen die Menschen auch mal wieder daran erinnern, dass das Leben schön ist. Desweiteren mach(t)en Aufkleber auf Veranstaltungen aufmerksam und greifen Kunst auf. Die Klebebilder sind unglaublich vielseitig und bereiten jedem Menschen Freude. Es gibt kaum ein Thema, das bisher nicht auf einem Aufkleber zu finden war. Trotz dem Vormarsch neuer Medien wie dem Internet, behaupten sich Aufkleber weiterhin, wenngleich sich ihre Rolle geändert hat. In den 1970er- und 1980er-Jahren aber waren sie als „Sprachrohr“ der Gesellschaft unverzichtbar. Die Aufkleberausstellung im Lingener Emslandmuseum bringt auf einzigartige Weise den Zeitgeist dieser Ära zurück.

Die Ausstellung geht vom 19. September bis zum 31. Dezember 2014 und kann täglich (außer montags) von 14.30 bis 17.30 Uhr besichtigt werden. Führungen sind auf Anfragen gleichfalls möglich. Erwachsene zahlen 3,00 Euro Eintritt, Kinder die Hälfte. Das Emslandmuseum befindet sich in der Burgstraße 28 b und ist barrierefrei. Zeitgleich laden weitere interessante Ausstellungen wie „ vom 28. September bis 9. November oder die Dauerausstellung über die Geschichte der Stadt Lingen und des südlichen Emslands zu einem Besuch ein.

Bildquelle: © Rainer Sturm / Pixelio.de